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Gast

  • #1

Kommt für Frauen eine Beziehung mit einem alleinerziehenden Mann überhaupt in Betracht?

 
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  • #2
Ich kann nur für mich sprechen, aber nein, kommt es nicht. Ich hatte vor einiger Zeit einen Bekannten, der alleine für seine kleine Tochter sorgte. Die Maus war noch ein Baby, er war wirklich ein netter Kerl, ein toller Papa.
Aber mir wäre das zuviel Verantwortung, ich ziehe nicht fremder Leute Kinder groß. Zumal es ja auch noch eine Mutter dazu gibt, das riecht nach jeder Menge Drama- ganz zu schweigen von den Einschränkungen, die man in Kauf nehmen muss. Und das für ein fremdes Kind, ich glaube ich wäre dem nicht gewachsen gewesen. Habe ich ihm auch so gesagt, ich wollte nicht riskieren das ich nach ein paar Monaten merke das ich überfordert bin und sich die Kleine schon an mich gewöhnt hat.
Dazu muss ich sagen, das ich auch alle Männer verstehe, die Frauen mit Kindern lieber nicht in Erwägung ziehen. Meine Mom war allein erziehend, ich kenne also das Problem auch aus anderer Sicht.
Und bitte keine Kommentare von wegen Oberflächlichkeit......wäre ich oberflächlich, würde ich mich ums Thema Kinder gar nicht kümmern, und einfach frei Schnauze handeln ohne Rücksicht auf etwaige involvierte Personen.
 
  • #3
Für mich persönlich kommt eine Beziehung mit einem alleinerziehenden Mann nicht in betracht. Tut mir leid, aber ich möchte weder seine Ex sehen noch mit einem fremden Kind zusammenleben, für das ich immer Außenseiter bleiben werde. Geht wirklich gar nicht.

Andererseits denke ich, dass es genug alleinerziehende Frauen gibt, die einen alleinerziehenden Mann als passendes Gegenstück empfinden würden. Hier würdet Ihr auf Augenhöhe sein und die Probleme teilen können. Da der Anteil der alleinerziehenden Frauen hier sehr hoch zu sein scheint, stehen die Chancen für einen alleinerziehenden Mann ziemlich gut!

(Anfang 30, ledig)
 
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Gast

  • #4
Danke für Deine Ehrlichkeit. Die Herausforderung hinsichtlich Zeit und Verantwortung ist doch eine nicht zu überschätzende Hürde. Bitte sei noch so lieb und verrate mir, in welchem Lebensabschnitt Du Dich befindest. Habe gehört, Frauen nach ihrem Alter zu fragen, wäre unhöflich.
 
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Gast

  • #5
Tja, ich als alleinerziehende Mutter, kann nur sagen, dass ich einen alleinerziehenden Vater in betracht ziehen würde... Aber ich kenne das Problem, für viele Männer in meinem Alter, ist diese Verantwortung noch zu gross und sie trauen sich das nicht zu, obwohl ich ja gar keinen "Papa" suche, sondern einen Freund... Naja, vielleicht kommt ja noch der Richtige vorbei?! :)
Viel Glück
 
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Gast

  • #6
@ number 4:

ich kann verstehen, wenn Du sagst, dass Du keinen "Papa", sonder einen "Freund" suchst. Aber aus der eigenen Erfahrung, kann ich sagen, dass es sehr schwer ist, dies zu trennen. Der potentielle Partner wird gezwungenermaßen eine Beziehung zum Kind aufbauen und resultierend daraus auch Verantwortung übernehmen.
 
G

Gast

  • #7
Das ist nicht unhöflich, zumindest nicht in meinen Augen! ;-)
Ich bin 28, promoviere gerade, und habe zwei Patenkinder (6 und 4 Jahre alt, Mädchen), so das ich zumindest einen kleinen Einblick habe, wie das ist, sich um einen Zwerg kümmern zu müssen.
 
B

Babette

  • #8
Klare Antwort von mir (W/40, alleinerziehend, Sohn 13J): Ja.

#5 Du hast sicher Recht, dass der neue Partner eine Beziehung zum Kind aufbaut. Das ist auch gut so. Und wenn sich neuer Partner und Kind/er (und evtl. auch die Kinder des neuen Partners mit den eigenen) gut verstehen, ist das sicherlich der Zuckerguss auf dem Kuchen.
So lange aber der 'abwesende' Elternteil im Leben des Kindes eine Rolle spielt, sollte der neue Partner nie als Mama- oder Papaersatz gelten.
Sicher ist das schwieriger je jünger die Kinder sind. Aber in meinen Augen durchaus machbar.
 
J

JoeRe

  • #9
Mein erstes Date hier hat mich abserviert mit der Begründung, dass ich ich keine Kinder habe und nicht geschieden/getrennt lebe, sondern ledig und ohne Kinder bin. Sie hat wohl was anderes gesucht und das so zwischendrin gemerkt.

Wenn sie die Wahrheit gesagt hat, dann heißt das wohl...ja, es gibt noch solche Frauen.
Die Frage, die sich mir dabei stellt ist:
Und warum passiert so ein Mist immer nur mir? *seufz*
 
G

Gast

  • #10
Danke für Eure Antworten. Sehr interessant.

Ich habe zurzeit neben meinem Job und meinem Sohn so wenig Zeit, dass ich gar nicht weiß, wie man da noch eine Beziehung führen kann, wenn man bedenkt, dass man natürlich auch noch Zeit für sich braucht. Aber der Wunsch nach einer Partnerin ist eben da.

Alles wird gut...
 
G

Gast

  • #11
Für mich kommt es auch nicht in Frage, habe auch zwei Kontakte abgebrochen deswegen. Allerdings kommt es auch auf die Gesamtsituation an: in einem Fall war es so, dass seine Ex am Abend unseres Dates dreimal wegen irgendeinem Kleinkram angerufen hatte.... irgendwie fühlte ich mich da nicht so behaglich.

Auf der anderen Seite habe ich eine Kollegin, die einen Mann geheiratet hat, der bereits Kinder hat. Für sie war das überhaupt kein Problem. Ich würde mir an deiner Stelle nicht allzuviele Gedanken darüber machen, sondern positiv bleiben. Wenn du offen bist, gibt sich sicher eine Gelegenheit für eine neue Beziehung. Schau dich mal um hier im Forum: irgendetwas passt immer nicht - die einen sind zu klein, die anderen zu gross, andere zu dick, andere zu hässlich, langweilig, schüchtern etc. Partnersuche ist nie einfach, aber letztlich finden die meisten jemanden, auch wenn es länger dauert. Also Kopf hoch und viel Glück!
 
G

Gast

  • #12
Für mich käme ein solcher Mann momentan noch nicht in Frage. Bin aus guten Grund in meinen fast noch jugendlichen Alter kinderlos und ich denke, der Markt ist auch noch groß genug, dass ich nicht dazu "gezwungen" bin, solche Männer in die engere Auswahl zu nehmen. Klar ist natürlich, dass ab 30+ die Zahl der kinderlosen Männer rapide abnimmt und da würde ich wohl auch Männer mit Kind in Betracht ziehen.
 
  • #13
Lieber Fragesteller, in diesem Thread sind eine ganze Menge Gründe zusammengetragen, weswegen Kontakte mit Kindern häufig abgelehnt werden:

http://www.elitepartner.de/forum/muessen-eltern-der-kinder-wegen-ein-paar-bleiben.html

Leider ist der ein bisschen länglich, aber du kannst ihn ja überfliegen.

@#4 und #7: Genau die Tatsache, dass euer neuer Freund kein "Papa" sein darf, ist das Problem, das viele mit Kontakten mit Kindern haben. Auch das haben wir seinerzeit ausführlich in dem zitierten Thread besprochen.

@all: Was mich mal interessieren würde: Sind Frauen gegenüber männlichen Kontakten mit Kindern toleranter als umgekehrt?
 
K

Karen66

  • #14
Bin auch alleinerziehende Mutter (42)- und klar kommt für mich auch ein AE-Papa in Frage, im Prinzip sogar eher als ein bis jetzt (42 sollte er ja mindestens auch sein ;-)) kinderloser Mann.
Ich schätze mal die gegenseitige Toleranz, vor allem was die Probleme mit dem jeweils anderen Elternteil betrifft, die ja selbst bei den vernünftigsten Konstellationen nun mal vorkommen, ist einfach höher.
Und ich würde zwar auch keinen Wochenendpapa von der Bettkante schubsen, aber jemand, der im täglichen Leben den Kampf um die aktive Erziehung durchfechtet, würde ich noch vorziehen - und zwar nicht aus dem Grund, dass ich einen Vater für meine Kinder suche, die haben einen und ich hätte lieber einen Partner 'für mich' :) - sondern weil er weiß, wie ko man (frau) alleine durch Kinder sein kann, wie oft die Gedanken trotz größter Konzentration auf anderes ;-) um die Rasselbande kreisen und das solche Phasen einen begleiten, bis die 'lieben Kleinen' erwachsen sind.
Liebe Grüße
Karen
 
B

Babette

  • #15
@Thomas HH
Ich habe nicht gesagt, dass der neue Partner kein "Papa" sein darf. Aber ich suche in erster Linie nun mal einen neuen Partner für MICH und nicht einen Papa für meinen Sohn. Sein Verhältnis zu seinem Papa ist nämlich sehr gut.
Ich schließe selbstverständlich nicht aus, dass der neue Partner durchaus Ansprechpartner für meinen Sohn sein darf und auch sollte. Aber einen Papa hat mein Sohn nun mal.
Bei meinem letzten Freund hatte mich mein Sohn z.B. gefragt, ob der sein neuer Papa sein soll/wird. Und er (mein Sohn) war erleichtert, als ich ihm sagte, dass er keinen neuen Papa bekommt, weil er ja einen hat. Aber er kann bei beiderseitigem Einvernehmen durchaus einen Vertrauten in meinem neuen Partner finden.
DAS ist jedoch ein großer Unterschied.
Übrigens haben sich mein Sohn und mein Freund sehr gut verstanden.
 
G

Gast

  • #16
@#14: Wie auch immer, das Verhältnis des Freundes zu deinem Sohn ist sicherlich anders, als wenn dein Sohn der leibliche Sohn deines Freundes wäre. Aber all das haben wir in dem zitierten Thread diskutiert.

Quintessenz aus dem Thread für Suchende mit Kindern ist:

1. Erwähnt in euren Profilen die Kinder nicht zu stark; vermeidet zu erwähnen, dass eure Kinder das Allerallerwichtigste in eurem Leben sind. Das ist zwar Fakt, aber das ist auch so klar, dass man darauf nicht gesondert hinweisen muss.

2. Schreibt nicht sowas rein wie: "Ich suche keinen Papa für mein Kind, sondern einen Freund für mich".

3. Gebt aber auf jeden Fall ehrlich die Anzahl eurer Kinder an.

4. Sucht vielleicht verstärkt nach Partnern, die ebenfalls schon Kinder haben. Bei denen ist das Verständnis am Größten.
 
G

Gast

  • #18
Wenn es keine ständige Dramen mit der Ex gibt und alles gut geregelt ist, und wenn ich merke, daß der Mann eine Partnerin sucht und nicht in erster Linie eine Teilzeitmutter für sein Kind, dann würde ich es versuchen.
 
G

Gast

  • #19
Für mich, die viel im Alltag mit den Nöten von Kindern und deren Eltern in unterschiedlichster Konstellation zu tun hat, aber selbst Nachwuchs nicht unter allen Umständen wollte, stellt sich die Frage überhaupt nicht. - Im Gegenteil: In unserer jetzigen Gesellschaft halte ich es immer noch für mutig und ambitioniert, diese Aufgabe/Verantwortung als Mann allein zu übernehmen.
Überhaupt denke ich nicht, dass es nicht möglich ist, Partnerschaft zu leben und trotzdem ein oder mehr Kind(er) zufrieden groß zu kriegen, ohne selbst als vielleicht wichtige Bezugsperson für sie leiden zu müssen. Und wenn man sieht, wieviel intakte Paare über die Erziehung ihrer Kinder ihre Partnerschaft leben, später dann ein Problem haben, wenn diese aus dem Hause sind, dann ist nur das Timing verschoben, Elternschaft von Partnerschaft gut zu trennen. Viele Grüße, Gast.
 
G

Gast

  • #20
Also ich kann da nur von mir reden: Auch alleinerziehende Männer kommen in Betracht.
Anfangs sollte man die Kinder außen vor lassen und erstmal schauen wie man sich miteinander versteht.. Allerdings ist die Frage ob der Mann (oder auch die alleinerziehende Frau) wirklich die Zeit hat, sich die Zeit nehmen will eine Beziehung aufzubauen und damit verbunden Kompromisse schließen zu müssen, evtl. sein bisheriges Leben ändern zu müssen.. oder ob es am Ende nicht leichter ist alles so zu lassen wie es ist und ohne Partnerin zu bleiben
 
A

AnnaHH83

  • #21
Also für mich würde auch ein Alleinerziehender Vater in Frage kommen. Ob es dann funktioniert ist eine andere Frage, aber warum sollte ich ihn von vornherein ausschließen und mir vielleicht die Chance nehmen, den "Richtigen" zu finden!? Allerdings wäre für mich wichtig (das trifft aber auch auf nicht-Papas zu), dass weitere Kinder nicht auszuschließen sind, da ich gerne selber irgendwann Mama werden möchte. ;-)
 
G

Gast

  • #22
Ich bin selbst allein erziehend, jetzt wieder mit Partner, der jedoch 14tägig WE-Papa ist. Wir wohnen nicht zusammen.
Ein alleinerziehender Vater, der von mir erwarten würde, dass ich mit ihm zusammen ziehe und dann auch sein Kind mit groß ziehe, das käme für mich nicht in Frage. Denn ich bin zusätzlich selbständig und arbeite Vollzeit - da habe ich weder Zeit noch Lust, zu meinem eigenen Kind ein "fremdes" Kind groß zu ziehen. Da kämen dann wohl eher die teilzeitarbeitenden Mütter bzw. die Vollzeitmütter mit Unterhaltszahlungen in Betracht, um dem alleinerziehenden Vater zur Seite zu stehen. Es kommt jedoch auch auf das Alter des Kindes an, das gebe ich zu!
 
  • #23
@#21: Interessanter Fall. Nehmen wir mal an, du wärst Single, würdest einen Mann ohne Kinder kennenlernen und der wollte nach absehbarer Zeit mit dir zusammenziehen wollen. Würdest du das machen oder bist du grundsätzlich nicht daran interessiert?

Und falls nein, ist das ein gängiges Verhalten in deinem Umfeld? Ich meine, kennst du noch andere Frauen mit Kindern, die auch nicht unbedingt mit ihrem Partner zusammen leben (wollen)?
 
G

Gast

  • #24
@ThomasHH - nein, das ist kein gängiges Verhalten in meinem Umfeld - ich ernte hier auch ziemliches Unverständnis! Gerade, da wir schon über zwei Jahre zusammen sind. Stehe jedoch trotzdem zu meiner/unserer Entscheidung, bewusst nicht zusammen wohnen zu wollen. Ich bin jedoch weit und breit die Einzige, die diese, möglicherweise ungewöhnliche Vorstellung einer Partnerschaft hat, alle anderen würden, wenn es passt, lieber heute als morgen wieder mit einem Partner zusammen leben wollen.

Da ich die Reihenhausidylle mit Kind, Garten und Vereinsleben usw. (nur der Hund fehlte) bereits hinter mir habe, sind meine Prioritäten an eine Partnerschaft mittlerweile ganz anderer Natur.

Wahrscheinlich bin ich (39) auch etwas älter als du und deine Vorstellungen einer Partnerschaft entsprechen dem, was ich bereits hinter mir habe. Ich möchte heute die Beziehung als Paar genießen und nicht im Alltag mit Kindern, Wäschebergen und Diskussionen wegen Rasenmähens und Großeinkauf untergehen. Wir haben die Vorteile dieser Partnerschaftsform für uns entdeckt - und so insgeheim, werden wir für unsere glücklich gelebte Qualitätszeit auch von Einigen beneidet! ...wenn sie es denn zugeben!

Ich gebe zu, ich möchte auf jeden Fall einen Partner habe, schließe auch nicht grundsätzlich aus, irgendwann mal wieder mit einem Mann zusammen zu ziehen, aber ob und wann - ich weiß es nicht.

Welche Form schwebt dir denn vor? Oder könntest du dir das auch vorstellen?
 
G

Gast

  • #25
(w 39)

Ich kann mir durchaus vorstellen mit einem Alleinerziehenden eine Partnerschaft zu führen,
würde ich wie Karen auch einem 'Wochenend-papa' vorziehen.
Da er sich ja komplett kümmert, weiss er wirklich was es bedeutet und nicht nur friede-freude am Wochenende.
Ich selbst habe einen Sohn, bin selbständig und unser Tag ist gut organisiert, und ich gehe davon aus das der AE-Papa seinen Tag mit Kind auch organisiert hat. Deshalb würde ich dies auch nicht als Belastung sehen sollte es denn wirklich zum Zusammenwohenn etc kommen.
Dann unterstützt man sich eben auch im bereich Kinder betreuen und versorgen. Ist doch klasse für 4 anstatt nur für 2 zu kochen und dann kann man dies ja im wechsel tun ;)
Zuerst aber müssen sich die Erwachsenen kennenlernen und dann bitte erst auf die Kinder 'loslassen'.
 
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Gast

  • #26
@ThomasHH - Schade, dass du nicht mehr geantwortet hast auf mein Statement aus #23. Freue mich auf Feedback! Denn ich befürchte, nicht gerade viele Männer haben Interesse, so mit einer Frau zwar eine Partnerschaft zu leben, aber nicht zusammen wohnen zu wollen, oder? Würde mich mal interessieren - deine Fragen können nämlich so und so interpretiert werden! DANKE.
 
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Gast

  • #27
Ich habe gerade darüber nachgedacht, wie sich das möglich ist, einen Partner/-in zu haben - zu lieben und im gleichen Augenblick zu sagen, seine Kinder sind "fremde" Kinder .... Man liebt einen Menschen und schließt einen ganz wichtigen Teil, dessen Kind/-er aus ....

Natürlich sind die Kinder des Partners nicht meine 'leiblichen' Kinder, es liegt aber doch auch an mir, wie sich das Verhältnis gestaltet und ob vielleicht so etwas wie eine mütterliche/väterliche oder freundschaftliche Bindung zustande kommt.

Ich verstehe Beziehung als Leben miteinander (und einander untersützen) alltags UND sonntags, wollte sich jemand nur die 'Rosinen' herauspicken, also an wesentlichen Teilen meines Lebens gar nicht präsent sein wollen, ich würde freundlich dankend ablehnen.
 
  • #28
@#26: Ich glaube, darum geht es auch gar nicht -- die Frau ja, aber die Kinder nein wird kaum ein Mann so sehen. Die Männer sind sich schon bewusst, dass eine Frau mit Kindern eben bedeutet, eine Beziehung zu einer Familie aufzunehmen. Genau das wollen viele Männer nicht -- und das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Ich selbst kann es mir umgekehrt auch gar nicht vorstellen, mit einem Mann mit Kindern zusammenzuwohnen, die nicht meine sind. Diese Vorlieben muss man einfach akzeptieren und ich finde es schade, dass das immer gleich in eine unmoralische Ecke gerückt wird. Wenn schon Familie, dann meine eigene.
 
L

LaTraviata

  • #29
Ich habe nicht alles gelesen, meine beiden Kinder sind volljährig, brauchen aber auch ab und an die Mutti.
Für Babys und Kleinstkinder hätte ich nicht mehr den Nerv, wäre ich wohl auch eher die Oma (50 J.). Ich lehne einen ca. gleichaltrigen Partner mit Kinder im haus nicht ab.
 
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Gast

  • #30
Ja, gerne... die letzten Jahre hätte ich mir so einen alleinerziehenden Mann als alleinerziehende Frau sooo gerne gewünscht. Jetzt ist meiner groß, jetzt würde ich nur noch einen wolllen, dessen Kind im jugendlichen Alter ist.