• #1

Komplett süchtig nach Ex - Verzweiflung pur

Hi Leute,

Ich bin komplett verzweifelt, weil ich wirklich extrem süchtig nach meiner Ex bin und einfach nicht von ihr loslassen kann. Es war meine erste Freundin mit 26 Jahren, die Beziehung ging nur etwa 8 Monate lang, aber die komplette Liebesgeschichte dauerte knapp 2 Jahre. Die Liebesgeschichte war extrem turbulent, geprägt von starker Bindungsangst ihrerseits und emotionaler Abhängigkeit meinerseits. Von unseren Charakterzügen haben wir extrem gut zusammen gepasst, aber unsere Bindungstypen waren eine unfassbar toxische Mischung.

Letztendlich habe ich mich getrennt. Nach der Beziehung ist noch einiges passiert, weshalb ein Zurück wirklich nicht möglich ist. Sie hat in einer Woche mit zwei verschiedenen Typen geschlafen nach der Trennung, es gab heftige Beleidigungen beiderseits und unsere Freundeskreise heißen die Beziehung gar nicht gut.

Auch wenn mein Kopf weiß, dass es vorbei ist bin ich immer noch hochgradig süchtig. Ich bin auf allen sozialen Medien geblockt auf meinen Wunsch, habe ihre Nummer gelöscht, habe sämtliche Erinnerungsstücke weggeschmissen und alle Bilder gelöscht. Trotzdem habe ich zwei Stalker Profile auf Insta mit der ich regelmäßig ihre Followeranzahl und ihre Freunde stalke. Ich lösche die Profile fast jeden Tag und reaktivere sie wieder. Ich laufe abends extra Umwege um sie vllt auf ihren Weg von der Arbeit zurück zu sehen. Ich denke nur noch an sie 24h. Es ist einfach nur schlimm. Ich habe mehrmals mein Tinder Account gelöscht und neu gestartet in der Hoffnung, dass sie mich dort likt. Es ist krank. Schlimm ist auch, dass ich nur noch an den Gedanken an ihr masturbieren kann. Meine Sexualität ist irgendwie auch an sie geknüpft.

Ich bin einer schweren Depression gelandet und auch in Therapie. Habt ihr noch irgendwie Tipps wie ich aus dieser Sucht rauskomme?
 
  • #2
Du Armer!
In meinen 20ern hatte ich auch Mal 2 Jahre Liebeskummer nach nur 2 Monaten nicht-Mail-richtige-Beziehung. Aber soooo schlimm wie bei dir war es bei mir dann doch nicht.
Dass du beim Therapeuten bist, finde ich sehr gut! Ich hatte damals zwei oder drei Sitzungen, die schon geholfen haben
Aber richtig geholfen hat mir nur, wirklich neue Leute zu treffen und speziell über online Dating neu zu daten. Und dabei habe ich dann andere interessante Menschen kennengelernt, die sich dann einfach in den Fokus drängten, was gut war. So ging mein Fokus von der Frau immer weiter weg, langsam aber stetig.
 
  • #3
Hi Leute,

Ich bin komplett verzweifelt, weil ich wirklich extrem süchtig nach meiner Ex bin und einfach nicht von ihr loslassen kann. Es war meine erste Freundin mit 26 Jahren, die Beziehung ging nur etwa 8 Monate lang, aber die komplette Liebesgeschichte dauerte knapp 2 Jahre. Die Liebesgeschichte war extrem turbulent, geprägt von starker Bindungsangst ihrerseits und emotionaler Abhängigkeit meinerseits. Von unseren Charakterzügen haben wir extrem gut zusammen gepasst, aber unsere Bindungstypen waren eine unfassbar toxische Mischung.

Letztendlich habe ich mich getrennt. Nach der Beziehung ist noch einiges passiert, weshalb ein Zurück wirklich nicht möglich ist. Sie hat in einer Woche mit zwei verschiedenen Typen geschlafen nach der Trennung, es gab heftige Beleidigungen beiderseits und unsere Freundeskreise heißen die Beziehung gar nicht gut.

Auch wenn mein Kopf weiß, dass es vorbei ist bin ich immer noch hochgradig süchtig. Ich bin auf allen sozialen Medien geblockt auf meinen Wunsch, habe ihre Nummer gelöscht, habe sämtliche Erinnerungsstücke weggeschmissen und alle Bilder gelöscht. Trotzdem habe ich zwei Stalker Profile auf Insta mit der ich regelmäßig ihre Followeranzahl und ihre Freunde stalke. Ich lösche die Profile fast jeden Tag und reaktivere sie wieder. Ich laufe abends extra Umwege um sie vllt auf ihren Weg von der Arbeit zurück zu sehen. Ich denke nur noch an sie 24h. Es ist einfach nur schlimm. Ich habe mehrmals mein Tinder Account gelöscht und neu gestartet in der Hoffnung, dass sie mich dort likt. Es ist krank. Schlimm ist auch, dass ich nur noch an den Gedanken an ihr masturbieren kann. Meine Sexualität ist irgendwie auch an sie geknüpft.

Ich bin einer schweren Depression gelandet und auch in Therapie. Habt ihr noch irgendwie Tipps wie ich aus dieser Sucht rauskomme?
Du bist ja schon in Therapie, finde ich einen guten Anfang, vorausgesetzt der Therapeut passt. Im Zeitalter der sozialen Medien ist es sicher nochmal eine Nummer härter, den Kontakt abzubrechen, da alles relativ leicht verfügbar ist, so dass "Ziel" darin vertreten. Dazu müsste dir aber dein Therapeut Werkzeuge an die Hand geben können, ähnlich wie bei Suchtkranken.

Es scheint ja schon eine Weile zu gehen, wenn du bereits einen Therapieplatz hast. Vielleicht wäre, je nach Schweregrad, der aus der Ferne und als Laie schwer einzuschätzen ist, sogar ein stationärer Aufenthalt denkbar, damit der nötige Abstand überhaupt erstmal gewahrt werden kann. Allein scheinst du es ja nicht zu schaffen und bevor du noch eine Anzeige wegen Stalking bekommst .. ? Was sagt denn der Therapeut zur Situation? Schätzt er es denn noch als normalen Liebeskummer ein?
 
  • #4
Ich bin einer schweren Depression gelandet und auch in Therapie. Habt ihr noch irgendwie Tipps wie ich aus dieser Sucht rauskomme?
Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, Zähne zusammenbeißen und das irgendwie durchstehen. Ich bin 2020 in einer Depression gelandet, habe dabei auch jemanden verloren und der gefühlte Schmerz war abartig. Rückblickend hat die Depression den Schmerz vermutlich verstärkt. Kann mir vorstellen, dass sich das bei dir, auch durch die Depression, schlimmer anfühlt als es normalerweise der Fall wäre. Vielleicht sprichst du da mal mit deinem Therapeuten drüber.

Wer eine Depression hat, leidet an einem Mangel des Glückshormons, und bei einer Trennung fällt der Spiegel für gewöhnlich auch ab. Ist in der Kombination natürlich richtig blöd. Der "Kontakt" zu ihr lässt den Spiegel wieder ansteigen. Vermutlich kommst du deshalb nicht raus. Ist ein blöder Spruch, aber es wird besser werden mit der Zeit. Die Depression wird nachlassen, auch wenn du das derzeit nicht glauben kannst.

Ich persönlich würde mit mir nicht so hart ins Gericht gehen. Verzeihe dir, wenn du mal wieder das Stalkingprofil reaktivierst und konzentriere dich darauf aus der Depression herauszukommen. Ich bin mir sicher, dass mir deiner Exfreundin bessert sich dann auch. Aber jede Depression ist auch unterschiedlich.
 
  • #5
Das ist jetzt natürlich eine schlimme Situation für dich. Derart obsessiv zu sein nimmt den ganzen Tag in Anspruch. Du musst dich ablenken, neue Eindrücke werden irgendwann im Vordergrund bleiben und das alte Leben verdrängen.

Gibt es irgendein Projekt, das du jetzt in Angriff nehmen könntest? Eine intensive Reise mit viel körperlichen Anstrengungen planen?

Mir hat immer nur geholfen, einen Cut zu machen. Wenn ich irgendwann nicht weitermachen konnte, "alles" ausgeschöpft war, dann habe ich mein Umfeld getauscht und bin umgezogen. Mit Abstand- war das alte irgendwann alt und das neue dann Realität.

Alles Gute dir

W36
 
  • #6
Von unseren Charakterzügen haben wir extrem gut zusammen gepasst,
Ihr habt gar nicht gepasst, weder hinten noch vorme! Unter Passung verstehe ich was anderes!
Was willst du mit so einer Frau?
Letztendlich habe ich mich getrennt. Nach der Beziehung ist noch einiges passiert, weshalb ein Zurück wirklich nicht möglich ist. Sie hat in einer Woche mit zwei verschiedenen Typen geschlafen nach der Trennung, es gab heftige Beleidigungen beiderseits und unsere Freundeskreise heißen die Beziehung gar nicht gut.
Auch wenn mein Kopf weiß, dass es vorbei ist bin ich immer noch hochgradig süchtig.
Suche dir neue Aufgaben und vergesse sie!
Ich bin einer schweren Depression gelandet und auch in Therapie. Habt ihr noch irgendwie Tipps wie ich aus dieser Sucht rauskomme?
Es ist gut, dass du dir fremde Hilfe geholt hast! Tipps? Die sollte dir dein Therapeut geben!
 
  • #7
Auch wenn du es vielleicht nicht hören möchtest, in solchen Sachen hilft kein Therapeut, sondern nur die höhere Macht. Buchstäblich. Lies bitte was zum Thema karmische Partner o. ä. Das sind Menschen, bei denen es gleich bums macht, die sind aber da, um bestimmte Themen zu verarbeiten. Zeit heilt hier nicht eben Wu den, wril für Universum Zeit keine Rolle spielt. Der Freund von meinem Ex hatte so eine Geschichte seit 30 Jahren gehabt, er war sogar verheiratet, aber keine kam natürlich an seine Ex ran. Sein Leben war chaotisch, vom Alkohol geprägt und wahrscheinlich heute immer noch nicht rund, der ist mittlerweile fast 60.
Ich hatte zwei Themen, die ich mit solcher Geschichte verarbeitet habe und die waren nicht mal meine , sondern von Mutter "vererbt" - der Verlust n der Kindheit ihres Vaters und des ersten Kindes, was sich bei mir in panischer Angst vom Verlust des geliebten Menschen und stärker Drang nach älteren Brüder äußerste. Ich hatte weder Bruder noch jemals jemanden beerdigt ausser Uroma, deswegen konnte mir solche starke Gefühle nicht erklären.
Die Zeit des Verarbeiten war extrem hart, da ich von bestimmter Person nicht los kommen konnte. Ich war in ihn nicht mal verliebt, habe in ihm den grossen Bruder gesehen und hatte Angst, dass ihm was passiert. Bin fast daran zerbrochen. Lange Rede kurzer Sinn - heute bin ich befreit, von ihm, von beiden Themen, ich suche keinen Bruder mehr in den Männern und habe auch keine Angst mehr, dass ihnen was passiert. Mehr noch, ich habe keine Angst mehr vom Tod.
 
  • #8
Allein scheinst du es ja nicht zu schaffen und bevor du noch eine Anzeige wegen Stalking bekommst .. ? Was sagt denn der Therapeut zur Situation? Schätzt er es denn noch als normalen Liebeskummer ein?

Wir reden in der Therapie über sehr viele Dinge. Es ist natürlich kein normaler Liebeskummer, sondern eine richtige Depression, die durch den Liebeskummer ausgelöst wurde.

Als Hintergrund muss man wissen, dass meine Ex und ich uns vor 2 Jahren kennen gelernt haben und sie mich mit Gefühlen überschüttet hat, dann ins Ausland ist und urplötzlich den Kontakt abgebrochen hat. Da gab es schon meine erste depressive Episode. Dann kam sie zurück und wir sind direkt zsm gekommen und nach der Trennung ist die Depression wieder da.

Das Schlimme ist, dass ich genau weiß, dass mein Stalken auf den sozialen Medien etc. ungesund ist, aber ich es trotzdem immer wieder tue. Wirklich jeden Tag lösche ich den Account und reaktiviere ihn wieder.

Ansonsten versuche ich die Dinge zu tun die so empfohlen wurden. Hatte 6 Dates mit Frauen seit der Trennung, alle Dates waren unglaublich langweilig und ich habe alle mit meiner Ex verglichen.
Eine Frau habe ich sogar mit mir nach Hause genommen, aber ich habe keinen hoch bekommen und nur an meine Ex gedacht. Alles schon ziemlich hart. Mein 2. Staatsexamen (Jura) steht sonst als Projekt an, aber dafür ist die Konzentration natürlich eher weniger.

Die Trennung ist jetzt 3,5 Monate her. Hoffe einfach, dass die Zeit heilt.
 
  • #9
Meine Sexualität ist irgendwie auch an sie geknüpft.

Ich bin einer schweren Depression gelandet und auch in Therapie. Habt ihr noch irgendwie Tipps wie ich aus dieser Sucht rauskomme?
Aber richtig geholfen hat mir nur, wirklich neue Leute zu treffen und speziell über online Dating neu zu daten

Finde ich auch einen wichtigen Ansatz, rausgehen und sehen, dass andere Mütter schöne Töchter haben. Nicht zu lange im Stillen an der Vergangenheit rumdoktern, es ist ganz normal, dass die erste Beziehung schräg verläuft und nix wird.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #10
Wir reden in der Therapie über sehr viele Dinge. Es ist natürlich kein normaler Liebeskummer, sondern eine richtige Depression, die durch den Liebeskummer ausgelöst wurde.

Als Hintergrund muss man wissen, dass meine Ex und ich uns vor 2 Jahren kennen gelernt haben und sie mich mit Gefühlen überschüttet hat, dann ins Ausland ist und urplötzlich den Kontakt abgebrochen hat. Da gab es schon meine erste depressive Episode. Dann kam sie zurück und wir sind direkt zsm gekommen und nach der Trennung ist die Depression wieder da.

Das Schlimme ist, dass ich genau weiß, dass mein Stalken auf den sozialen Medien etc. ungesund ist, aber ich es trotzdem immer wieder tue. Wirklich jeden Tag lösche ich den Account und reaktiviere ihn wieder.

Ansonsten versuche ich die Dinge zu tun die so empfohlen wurden. Hatte 6 Dates mit Frauen seit der Trennung, alle Dates waren unglaublich langweilig und ich habe alle mit meiner Ex verglichen.
Eine Frau habe ich sogar mit mir nach Hause genommen, aber ich habe keinen hoch bekommen und nur an meine Ex gedacht. Alles schon ziemlich hart. Mein 2. Staatsexamen (Jura) steht sonst als Projekt an, aber dafür ist die Konzentration natürlich eher weniger.

Die Trennung ist jetzt 3,5 Monate her. Hoffe einfach, dass die Zeit heilt.
Eine Depression ist ja nochmal eine andere Hausnummer als "nur" Liebeskummer und der alleine kann mitunter schon an die Substanz gehen.

Rausgehen unter Leute ist sicher nicht der schlechteste Rat, das hast du aber schon versucht und ich könnte mir vorstellen, dass dies in deinem Fall nur bedingt was bringt. Gehst du wenigstens mehrmals die Woche zur Therapie? Ich überlege gerade, womit man dich vom Kontrollieren wegkriegen könnte - du merkst ja schon selbst, dass es nicht gut ist - mir fällt nur gerade nichts Konstruktives ein 😔. Einsicht hast du jedenfalls - das ist schon mal gut 👍. Kannst du mit Meditation was anfangen? Es gibt ja die geführten Meditationen von CD oder anderen Medien - kann man immer machen, wenn das Gedankenkarussell wieder mit dem Drehen anfangen möchte oder du kontrollieren willst.

Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Durchhaltevermögen und Glück und so, ist ne wirklich doofe Situation
 
  • #11
Hatte 6 Dates mit Frauen seit der Trennung, alle Dates waren unglaublich langweilig und ich habe alle mit meiner Ex verglichen.
Du solltest dringend eine Pause ohne Dates etc. von mindestens 12 Mt. machen, um zu reflektieren, was du zukünftig möchtest, aber auch, was du nicht mehr möchtest und überhaupt nicht möchtest!
Eine Frau habe ich sogar mit mir nach Hause genommen, aber ich habe keinen hoch bekommen und nur an meine Ex gedacht. Alles schon ziemlich hart. Mein 2. Staatsexamen (Jura) steht sonst als Projekt an, aber dafür ist die Konzentration natürlich eher weniger.
Die Trennung ist jetzt 3,5 Monate her. Hoffe einfach, dass die Zeit heilt.
Klar, es sind verletzte Gefühle, sie sind viel mächtiger als der Kopf, sie lassen sich nicht so einfach mit dem Kopf bezwingen!
 
  • #12
Schrecklich , das tut mir leid . Aber hör auf, sie zu stalken. Sonst könntest du wirklich sogar deinen zukünftigen Job in Gefahr bringen . Liebeskummer ist ganz furchtbar . Ich erinnere mich noch . Ich würde auf gute Freunde zurück greifen , vielleicht in den Urlaub fahren . Nicht alleine sein . Das mit Frauen treffen halte ich für keine Lösung, hast du ja selber schon gemerkt . Alles Gute dir, da musst du durch und nächstes Jahr um die selbe Zeit sieht dein Leben schon ganz anders aus .
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #13
Schrecklich , das tut mir leid . Aber hör auf, sie zu stalken. Sonst könntest du wirklich sogar deinen zukünftigen Job in Gefahr bringen . Liebeskummer ist ganz furchtbar . Ich erinnere mich noch . Ich würde auf gute Freunde zurück greifen , vielleicht in den Urlaub fahren . Nicht alleine sein . Das mit Frauen treffen halte ich für keine Lösung, hast du ja selber schon gemerkt . Alles Gute dir, da musst du durch und nächstes Jahr um die selbe Zeit sieht dein Leben schon ganz anders aus .
Also die bekommt das Stalking ja nicht mit, da es fast ausschließlich online stattfindet. Soweit dass ich im strafbaren Bereich bin ist es zum Glück nicht.

Glaube die Sucht ist auch durch ihr On/Off Verhalten entstanden. Die Tatsache dass ich selber Schluss gemacht habe, erschwert auch das Loslassen
 
  • #14
Ich bin einer schweren Depression gelandet und auch in Therapie. Habt ihr noch irgendwie Tipps wie ich aus dieser Sucht rauskomme?
Nein, denn Du hast genau den richtigen Schritt getan und gehst das Problem (Dein unangemessenes Leid, Dein unangemessenes Verhalten) mit professioneller Hilfe an.

Ich hatte als erste große Liebe eine knapp einjährige Beziehung. Als er sich getrennt hat ging es mir ähnlich schlecht wie Dir und leider blieb das auch 3 Jahre so (ohne Therapie), weil ich ihn nicht loslassen konnte.
Allerdings habe ich das nicht in Taten (stalken) umgesetzt, sondern die Sehnsucht war nur in mir. Ich denke ohne mediengestützte Stalkingsucht ist es einfacher davon loszukommen.
Um zu lernen, damit aufzuhören gehst Du ganz richtig zur Therapie.

Hatte 6 Dates mit Frauen seit der Trennung, alle Dates waren unglaublich langweilig und ich habe alle mit meiner Ex verglichen.
Eine Frau habe ich sogar mit mir nach Hause genommen, aber ich habe keinen hoch bekommen
Wenn Du selber nicht erleben willst, dass mit Deinen Gefühlen gespielt wird oder Du als soziale Experiementiermasse von anderen benutzt wirst, dann mach es selber nicht mit Frauen. Du weißt doch, dass solange Du so an der Ex klebst keine neue Beziehung für Dich gehen kann.

Wenn viele Menschen erleben was Du machst und sie dann verprellst weil Du Dich jetzt noch garnicht auf jemand anderen einlassen kannst, dann musst Du selber damit rechen, dass Dir Menschen begegnen, denn sowas wiederfahren ist und deren Umgangsstandards dadurch verändert wurden. Dann darfst Du Dich nicht beschweren, wenn Du selber das Opfer von deren Sozialschäden wirst.

Du bist in diesen Dingen aber nicht belastbar wie Du siehst und kannst dann in die nächste depressive Episode rutschen.
Du bist nicht der gewiefte eiskalte Zocker der beliebig erfolgreich mit Frauen rummachen kann, sondern ein Spätzünder den schon die erste gescheiterte Beziehung in eine Depression geführt hat.
Geh mit Deinen Ressourcen achtsamer und deinen Kompetenzen entsprechend um, um Dir nicht selber zu schaden.

Wenn Du Dich selber noch ein paar mal in die Situation bringst, dass Du keinen hochkriegen kannst, dann kann Sex zu einem angst-/versagensbesetzen und somit ausgesprochen unerfreulichen Thema für Dich werden.

Mein 2. Staatsexamen (Jura) steht sonst als Projekt an, aber dafür ist die Konzentration natürlich eher weniger.
Lass Dir vom Therapeuten Strategien zur besseren Fokussierung und zum Unterbrechen von Grübelschleifen zeigen.
 
  • #15
Machst du Sport ? Richtig auspowern.
Davon geht natürlich nicht alles weg.
Aber du spürst dich besser und bist mal nen Moment abgelenkt.
 
  • #16
Glaube die Sucht ist auch durch ihr On/Off Verhalten entstanden. Die Tatsache dass ich selber Schluss gemacht habe, erschwert auch das Loslassen
Mache dir klar und werde dir über diese Gedanken bewusst, es ist alles eine Frage des Bewusstsein, des Selbstbewusstsein. Wenn du das verinnerlicht und verstanden hast, wirst du dich von deinem Leid recht schnell befreien können! Ich habe, wie viele andere auch, all das und mehr an Seele, Geist und Körper erfahren, erlebt und durchlebt, ich ging danach immer gestärkt heraus. Du bist volljährig, erwachsen, intelligent und kannst über dich, nicht nur rational sondern auch emotional volle Selbstverantwortung übernehmem, wie es für dich richtig ist und zu dir passt! Darum solltest du dich mit den "S" Werten + beschäftigen vor allem Selbstverantwortung übernehmen.
Selbstverantwortung ist sehr lebenswichtig: Niemand anders wird es für dich tun können. Warte also nicht ab, dass jemand kommt und dich an die Hand nimmt, dir sagt, was du tun solltest und worauf du achten musst, um ein glücklicheres Leben zu führen, nur du weisst es, was dir wichtig ist und nur du kannst es umsetzen! Viel Erfolg dazu!
 
  • #17
Machst du Sport ? Richtig auspowern.
Davon geht natürlich nicht alles weg.
Aber du spürst dich besser und bist mal nen Moment abgelenkt.
Genau so ist es. Du brauchst für dieses krankhafte Stalken mit dem du dich versuchst einzulullen, zu beruhigen, etwas anderes, was du sofort tun kannst und was die Spaß macht, dich ablenkt.Sport, lesen, etwas gutes essen, Treffen mit wirklich guten Freunden.
Im Prinzip müsste dir in diesem Augenblick, wenn du das Verlangen dazu hast, das Handy weggenommen werden. Abstinenz von Handy/Internet, ist wie mit dem Alkohol.
Es braucht seine Zeit und da musst du durch.
Ich bin ja der Meinung, diesem Mädchen gilt deine Sucht nicht, sie hat was aus dir hochgeholt, was schon da war. Bilde Dir nicht ein, dass du sie liebst. Aber das wirst du wissen.
Mit der Therapie bist du auf dem richtigen Weg.🍀
 
  • #18
Die Trennung ist jetzt 3,5 Monate her. Hoffe einfach, dass die Zeit heilt.
Joa also 3,5 Monate ist bei Liebeskummer absolut normal. Das ist ja noch gar nicht lange her. Eine schnellere Verarbeitung einer Trennung würde ich gar nicht erwarten.
Aber du spürst ja selbst, dass mental etwas schief läuft, abseits vom "normalen" Liebeskummer, wegen der Trigger mit dem Internet-Account. Das quält dich ja furchtbar.

Diese Trigger würde ich dir empfehlen, so gut es geht abzustellen.
Ich habe mal bei einem Liebeskummer vorübergehend mein Handy in Obhut bei einer Person des Vertrauens gegeben, da ich sehr fixiert war auf irgendwelche "neuen Regungen" des Anderen.
Natürlich ist das mit dem Internet allgemein schlecht möglich, gerade wenn du derzeit im Staatsexamen steckst.
Vielleicht würde mal wenigstens eine Woche komplette Internetpause helfen. Es wäre gut, wenn du eine Möglichkeit findest, das zu bewerkstelligen.
Zum Beispiel wenn du eine kleine Reise machst, evtl. mit einem Geschwister falls du hast, und dann OHNE Internet.
Bitte Menschen die dir nahestehen, dir damit zu helfen.

Insgesamt bezogen auf die Frage, weshalb du nicht loslassen kannst/willst, wäre es wichtig, dich zu fragen, welche Fragen ungeklärt sind. Denn solch ein Kreislauf im Kopf beginnt immer damit, dass man eine Situation nicht "lösen" kann. Wie ein kniffliges Rätsel, das man nicht lösen kann.
Hier hilft es sicherlich zu akzeptieren, dass man dieses Rätsel nicht lösen kann und zu keiner besseren Antwort kommt.
Den Schmerz der Trennung akzeptieren. Die eigene Reaktion darauf "Verzweiflung" akzeptieren. Sich selbst keinen Vorwurf machen, dass man so fühlt, wie man gerade fühlt.
Die Gefühle zulassen, ohne sich dafür zu martern.
Ja du hast Liebeskummer, ja das ist jetzt gerade qualvoll.
Es ist nichts wofür du dich selbst fertig machen musst.

Dann sollte evtl. noch die Frage der "Schuld" behandelt werden. Frage dich, ob du dir selbst Schuld gibst.
Ich denke, das ist hier der Fall.
Du hast aktiv von dir aus die Beziehung beendet und fragst dich nun unterbewusst, ob du einen Fehler gemacht hast.
Hier ist es evtl. wichtig zu akzeptieren, dass die Dinge gelaufen sind, so wie sie eben gelaufen sind. Es hatte Gründe, weshalb du so gefühlt hast und die Beziehung beendet hast.
Das waren berechtigte Gründe und es ist in Ordnung, dass du aus diesem toxischen Chaos heraus wolltest.

Danach kann auch die Phase der Trauer kommen, in der du wieder neue Pläne schmiedest.
Alles zeitgleich überfordert dich.
Das merkst du ja selbst.
Du datest schon wieder und dabei bist du noch überhaupt nicht bereit.

Im akuten Moment hilft autogenes Training. Man vergisst das leider oft und kommt nicht drauf.
Schreib dir eine Notiz, damit dir das im akuten Moment einfällt.
Stehst du zum Beispiel kurz davor, mal wieder einen Account zu löschen/neu anzulegen, dann besinne dich und mache autogenes Training.

Das wären meine erste Hilfe-Tipps für deine Situation.
 
  • #19
Du Armer!
In meinen 20ern hatte ich auch Mal 2 Jahre Liebeskummer nach nur 2 Monaten nicht-Mail-richtige-Beziehung. Aber soooo schlimm wie bei dir war es bei mir dann doch nicht.
Dass du beim Therapeuten bist, finde ich sehr gut! Ich hatte damals zwei oder drei Sitzungen, die schon geholfen haben
Aber richtig geholfen hat mir nur, wirklich neue Leute zu treffen und speziell über online Dating neu zu daten. Und dabei habe ich dann andere interessante Menschen kennengelernt, die sich dann einfach in den Fokus drängten, was gut war. So ging mein Fokus von der Frau immer weiter weg, langsam aber stetig.


So eine Suchttherapie, egal nach was, dauert teilw. Jahre. Gerade, wenn es um psychische Abhängigkeit geht. Die Physische ist deutlich kürzer bewältbar.
Auch hier verweise ich mal wieder auf die Wissenschaft (= Realität!): Die entsprechenden synapt. Verbindungen im Gehirn müssen "umgebaut" werden. Das bedeutet (manchmal) Familienaufstellung und (meistens) Verhaltenstherapie. Deine Ex-Partnerin war nicht die Ursache, das bist du im Verbindung mit deiner Enzwicklung (Anlage & Umwelt). Sie war das Symptom. Das ist in allen Fällen so, da man immer erstmal sich selbst benötigt.
Der wichtigste Faktor dabei ist ZEIT. Gibst du dir diesen Faktor nicht ausreichend, wirst du rückfällig werden, u.U. mit einer anderen Person, aber gleiches Muster.
Viel Erfolg bei deiner weiterführenden Therapie! 🍀 Ich empfehle auch immer stets viel Bewegung und kreatives Ausleben (Schreiben, Zeichnen, Mediengestaltung).
 
  • #20
Das Schlimme ist, dass ich genau weiß, dass mein Stalken auf den sozialen Medien etc. ungesund ist, aber ich es trotzdem immer wieder tue. Wirklich jeden Tag lösche ich den Account und reaktiviere ihn wieder
Kenne ich mit dem Stalkingbedürfnis... mir hat geholfen, das schrittweise einzuschränken. Also wenn ich zB sein Profil angucken wollte, habe ich versucht das Bedürfnis zeitlich zu verschieben: erst nachdem ich einen Kaffee getrunken/eingekauft/geduscht oder was auch immer getan habe, "durfte" ich wieder gucken.
Mit der Zeit wurden die Abstände immer größer und ich konnte mich immer besser distanzieren, bis ich auch emotional hinter dem Gedanken "Das tut mir doch überhaupt nicht gut, ich lasse das jetzt!" stand.

In deinem Fall also vielleicht nicht direkt den Account löschen, sondern versuchen weniger/kürzer zu nutzen. Dann hat man auch nicht mehr das Gefühl zu "versagen", weil man es immer noch nicht schafft, sich von der Person zu lösen.
 
  • #22
Danke Leute. Da sind doch einige Tipps rausgekommen, die ich so in der Therapie noch nicht erhalten habe.

Mein Gehirn bastelt sich auch immer die wildesten Szenarien zusammen wie ich wieder mit der Ex zsmkommen könnte bzw versucht mich zu überreden sich zu melden und um Verzeihung zu bitten.

Gerade jetzt wo ich merke wie emotiobal abhängig ich bin, glaube ich dass meine Erwartungen vllt viel zu hoch waren. Obwohl ich alles was ich erwarte auch problemlos selbst erfüllen kann.
 
  • #24
Danke Leute. Da sind doch einige Tipps rausgekommen, die ich so in der Therapie noch nicht erhalten habe.

Mein Gehirn bastelt sich auch immer die wildesten Szenarien zusammen wie ich wieder mit der Ex zsmkommen könnte bzw versucht mich zu überreden sich zu melden und um Verzeihung zu bitten.

Gerade jetzt wo ich merke wie emotiobal abhängig ich bin, glaube ich dass meine Erwartungen vllt viel zu hoch waren. Obwohl ich alles was ich erwarte auch problemlos selbst erfüllen kann.
Vor allem projiziert man meist etwas in die Person oder die vergangene Beziehung, was man gerne (gehabt) hätte und sieht nicht, was wirklich war. Das kommt erst etwas später mit dem nötigen Abstand.
 
  • #25
Mein Gehirn bastelt sich auch immer die wildesten Szenarien zusammen wie ich wieder mit der Ex zsmkommen könnte bzw versucht mich zu überreden sich zu melden und um Verzeihung zu bitten.
Sag mal hast du echt 0,0 Selbstwert, kein Selbststolz?
Niemals wollt ich mit so einem Menschen jemals wieder was zu tun haben, der mich so verletzt hat, da ist das Vertrauen bei 0,0, der Ofen endgültig für immer aus, da gibt es für mich kein zurück, auch keine Verzeihung etc. Mir geht es so im Selbstschutz am besten!
Gerade jetzt wo ich merke wie emotiobal abhängig ich bin, glaube ich dass meine Erwartungen vllt viel zu hoch waren. Obwohl ich alles was ich erwarte auch problemlos selbst erfüllen kann.
Abhängig zu sein, auch emotional abhängig zu sein ist negativ besetzt! Wenn es emotional passt, die Beziehung in evchter und wahrer Liebe beidseitig getragen ist, ist man frei und unabhängig!
 
  • #26
Als Hintergrund muss man wissen, dass meine Ex und ich uns vor 2 Jahren kennen gelernt haben und sie mich mit Gefühlen überschüttet hat, dann ins Ausland ist und urplötzlich den Kontakt abgebrochen hat. Da gab es schon meine erste depressive Episode. Dann kam sie zurück und wir sind direkt zsm gekommen und nach der Trennung ist die Depression wieder da.
Ist dir - vielleicht in der Therapie - schon mal die Thematik „Persönlichkeitsstörung in Beziehungen“ untergekommen? Das Lovebombing zu Beginn, das On-Off, deine extremen Gefühle und deine Depressionen jetzt scheinen dafür zu sprechen.
Manchmal hilft es, typische Muster und Zusammenhänge zu erkennen, um über etwas hinwegzukommen.
 
  • #27
Ist dir - vielleicht in der Therapie - schon mal die Thematik „Persönlichkeitsstörung in Beziehungen“ untergekommen? Das Lovebombing zu Beginn, das On-Off, deine extremen Gefühle und deine Depressionen jetzt scheinen dafür zu sprechen.
Manchmal hilft es, typische Muster und Zusammenhänge zu erkennen, um über etwas hinwegzukommen.
Meinst du bei mir, bei ihr oder bei beiden? Glaub bei mir lag vieles daran, dass bei mir in puncto Frauen einfach so lange nichts lief.

Bei ihr ist es recht einfach. Sie hat ein Kindheitstrauma und deshalb viele Ängste.
Das Lovebombing kam ja von ihr. Sie fasselte ja auch auch was von Heiraten und Kinder bekommen
 
  • #28
Wenn ich dein Kumpel wäre, würde ich dir den Kopf waschen.

1. Es gibt hunderte/tausende/millionen kompatibler Frauen da draußen.

2. Du bist gerade dabei deine Jugend (vielleicht auch mehr) zu ruinieren.

3. Deine Hormone spielen dir einfach einen Streich. Du steigerst dich rein.

Atme mal tief durch, sammel deine Eier ein und krieg dein Leben auf die Reihe. Und lass dich nicht wie Dreck behandeln.
 
  • #29
Meinst du bei mir, bei ihr oder bei beiden? Glaub bei mir lag vieles daran, dass bei mir in puncto Frauen einfach so lange nichts lief.
Ich meinte vor allem bei ihr.
Ob du zB für Lovebombing besonders anfällig bist, mag allerdings tatsächlich auch an deiner frühkindlichen Prägung liegen.

Diese Spätzündersache… ich sehe da eher das besondere Gewicht des „ersten Mals“, mangelnde Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten.
Bei ihr ist es recht einfach. Sie hat ein Kindheitstrauma und deshalb viele Ängste.
Das Lovebombing kam ja von ihr.
Ja, das wäre eben typisch.
Das Lovebombing kam ja von ihr. Sie fasselte ja auch auch was von Heiraten und Kinder bekommen
Ja, dito.
Das gehört zum Lovebombing dazu.
 
  • #30
Diese Spätzündersache… ich sehe da eher das besondere Gewicht des „ersten Mals“, mangelnde Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten.
Der Punkt mangelnde Vergleichsmöglichkeiten ist unfassbar gewichtig. Ich habe einfach gar keine Ahnung was in einer Beziehung normal ist.
Die Häufigkeit des Sex, die Häufigkeit wie oft man sich sieht, wann und wie man den Freunden/Familie der Partnerin vorgestellt wird, wie viel emotionale Unterstützung man erwarten kann, wie viel Streit normal ist usw.

Sie sagte häufig ich sei zu ungeduldig und habe zu hohe Erwartungen an eine Beziehung. Denke wenn man so lange keine Beziehung hatte, stellt man es sich viel besser vor als es ist. Trotzdem kann ich betonen, dass die Erwartungen, die ich so hatte eig alle von mir selbst erfüllt werden.

Sie hat oft geweint und brauchte emotionale Unterstützung und ich war immer zur Stelle, umgekehrt ging das nicht so. Sie hat sich immer damit rausgeredet, dass sie so viel arbeitet (70h/Woche).
Sexuell hatte ich wahrscheinlich zu hohe Erwartungen, 1-2x die Woche Sex in der Anfangsphase war mir aber auch zu wenig. Meine Familie hat sie nach 7 Monaten nie kennengelernt, sie ging häufig alleine mit Freunden feiern uvm. Generell habe ich nicht so das zurückbekommen, was ich gegeben habe. Sie versprach mir immer viel und meinte sie bräuchte wegen ihrer Bindungsangst Geduld. Ganz langsam wurden gewisse Sachen auch besser (zB fühlte sie sich zunehmend besser wenn wir gemeinsam mit Freunden unterwegs waren) und hier und da bekam man dann was zurück. Es fühlte sich dennoch immer einseitig an.

Insgesamt war ich unzufrieden, aber ich liebte es Zeit mir ihr zur verbringen, nicht weil ich unbedingt eine Freundin brauchte, sondern eben auch genau wegen ihrem Charakter. Jetzt denke ich mir oft, dass ich sie gar nicht mehr sehe als selten.

Und da kommt dann die mangelnde Vergleichsmöglichkeit und Unerfahrenheit ins Spiel. Ich habe Angst jetzt zwei Jahre auf die nächste Beziehung zu warten um festzustellen, dass das was ich hatte doch gut war.
 
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