• #31
Hier ist von Seiten Deines Lebensgefährten ganz massiv etwas schief gelaufen. Es wäre für mich eine unglaubliche Brüskierung, nach sieben gemeinsamen Jahren nicht eingeladen zu werden. Da muß auch der Vater dem Jungen, falls der die Einladungen geschrieben hat, klarmachen, daß das eine Beleidigung ist. Für mich wäre es jedenfalls eine und ich würde mir die Beziehung zu dem Mann noch mal überdenken.

Wenn die Verhältnisse klar und geregelt sind, ist es eine Selbstverständlichkeit, daß ALLE beteiligt sind. Offenbar steht der Mann nicht klar zu Dir, sondern mauschelt sich durch die Gegend.
 
G

Gast

  • #32
#16, ich wurde auch explizit gebeten, nicht den Familienfrieden in der Kirche zu stören und den Jungen vor versammelter Mannschaft zu brüskieren.
Als selbstständiger Mensch must du nicht jeden deiner Schritte ankündigen und von deinem Partner absegnen lassen. Ein bisschen Selbstbewustsein und Rückgrat würde dir gut stehen. Wenn du sicher bist was richtig und was falsch ist, dann solltest du dich nicht verbiegen lassen.

dass unser Verhältnis gestört ist weiß ich, der Vater und der Sohn existieren grundsätzlich in einem eigenen Lebenskreis, wir unternehmen auf Wunsch der beiden nichts gemeinsam, (...)
Daran sind auch immer alle dran beteiligt, jene die manipulieren, und jene die es zulassen. Wenn für dich ein gutes Verhältnis wichtig gewesen wären, dann wärst du schon längst aufgestanden. Wenn du lieber bequem bist und sie Dinge laufen lässt, anstatt konsequent zu sein und das zu tun was du für richtig hälst, dann bist du an der Großwetterlage ein Stück selber schuld.

m
 
  • #33
Das Kind lebt ja wohl bei der Mutter, wo dann auch die Feier stattfindet. Da eine Trennung selten ohne Probleme läuft, wir es damals viel mitbekommen haben. Vielleicht möchte das Kind nur keine Konfrontation zwischen der FS und der Mutter. Vielleicht will die Kindsmutter die FS nicht im Haus haben. Wer weiß das schon genau. Nicht immer alles überbewerten. w51
 
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Gast

  • #34
Mein Fall ist vielleicht nicht ganz vergleichbar, aber als die Tochter meines langjährigen Lebensgefährten geheiratet hat, war ich selbstverständlich eingeladen, der Partner der Brautmutter auch, also sämtliche "Stiefeltern", auch ohne dass Trauscheine da waren.
Natürlich gehören die Lebenspartner der Eltern mit zur Familie, vor allem dann, wenn diese Partnerschaften schon viele Jahre lang bestehen und eheähnlich sind! Das ist doch heute gar kein Thema mehr!

Liebe Fragestellerin, mir scheint auch, dass sowohl der Junge als auch seine Mutter als auch dein Lebenspartner da was verbockt haben. Du bist zu Recht gekränkt.
 
G

Gast

  • #35
Wer bezahlt denn die Feier?

Übrigens: Es gibt hier keinen Familienfrieden, den du stören könntest. Es gibt hier nur ein nicht Wahrhaben der Tatsachen, ein "Unter den Teppisch kehren" der Realität und verbohrte, kleinkarierte Großeltern und Eltern, die nach außen happy family spielen möchten, ohne dass dies überhaupt möglich ist. Gemeinsam geputzt in die Kirche rennen, etwas von Liebe, Verzeihen und Versöhnung faseln, aber in der eigenen Familie Minenfelder legen und Krieg spielen. Ist das deren Definition von christlicher Nächstenliebe? - Respekt!

Wenn du dich weiter verbiegen und verar...en lassen möchtest, bitte schön. Bei mir wäre allerspätestens genau jetzt Feierabend und Schluß mit Lustig.
 
G

Gast

  • #36
Ich als Mutter eines 14-jährigen Sohnes war im vorigen Jahr in der selben Situation nur aus Sicht der Kindesmutter. Mein Sohn wollte die Lebensgefährtin seines Vaters zur Konfirmation nicht einladen, nicht weil er sie nicht mochte, sondern um mich nicht "unrund" zu machen. Diese Frau war der Grund einer wahrhaft sehr schlimmen Trennung (war eine meiner Freundinnen) und er hatte oft mitbekommen wie sehr ich gelitten und sicherlich nicht immer positiv von ihr gesprochen habe. Er hat nie gesagt warum er sie nicht einladen wollte, ich habe auch nicht danach gefragt, weil ich einfach froh war, sie nicht sehen zu müssen, aber im Grunde war es von mir nicht richtig gar nichts dazu zu sagen. ich glaube dass das auch ein Grund sein kann warum ein Kind das nicht will - sozusagen aus vermeintlicher Loyalität zur Mutter.
 
  • #37
Das 14jährige Kind kann sicher gar nichts für die jetzt eskalierende Situation. Er steht unter dem Einfluss seiner Mutter, bei der er vermutlich lebt. Und er will bestimmt eine Konfrontation zwischen Dir und seiner Mutter vermeiden. Könnte er sich denn sicher sein, dass ihr erwachsenen Frauen Euch bei der Feier anständig benehmt und Euch nicht gegenseitig anfaucht und beleidigt seid?

Sein Vater, Dein Lebensgefährte, hat es in den ganzen sieben Jahren nicht geschafft, Dich zur Frau an seiner Seite zu machen und zu Dir zu stehen - gegenüber seinen Eltern, seinem Kind und seiner Ex. Wie sollte da der Junge ein vernünftiges Verhältnis zu Dir entwickeln können? Ihr lebt seit sieben Jahren in unklaren Verhältnissen. Nur das zeigt sich jetzt in dieser Einladungspolitik. Übrigens: Du hast das auch sieben Jahre lang mit Dir machen lassen, kannst Dir also getrost an die eigene Nase fassen.
 
G

Gast

  • #38
Wenn du mit dem (ehemaligen?) Lebenspartner nichts mehr zu tun hast und den Jungen auch nicht persönlich zu Gesicht bekommst, dann ist ein Geschenk doch überflüssig.

Ansonsten eine Postkarte mit nem 20 euro Schein drin. Ist für das Alter ok, meiner Ansicht nach. Zu unserer Zeit hat man früher bei sowas auch 20 DM im Umschlag zugesteckt bekommen, fertig ist der Fisch.
 
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Gast

  • #39
Kinder wollen oft die heile Welt sehen. Sieh über dieses Fehlverhalten des Kindes und des Vaters hinweg. Schenke dem Jungen etwas was er sich gerne wünscht.(Nichts teures, aber wovon Du weißt, dass er es gerne hätte)
Die Mutter kannst Du Ihm nie ersetzen. Trotzdem eine Freundin sein!
 
G

Gast

  • #40
Ich habe bei meiner jüngsten Tochter damals auch seine LG eingeladen. Sie wollte nicht kommen, was ich sehr schade fand, da meine Tochter sich sicher darüber gefreut hätte.

Nur mal so. Es gibt auch die andere Seite

Ich würde dem Kind etwas schenken, einen Umschlag mit einer kleinen Geldgabe darin. Immerhin, ach wenn es 14 Jahre ist, ist es ein Kind. Meine mittlere Tochter hat am längsten gebraucht um zu verstehen, dass Mama und Papa kein Paar mehr sind und hat immer ausgeblendet dass ihr Vater eine neue LG hat.

Viel Glück und nimm es nicht tragisch. Es heißt nicht, dass dein LG dich nicht liebt und schätzt!
 
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Gast

  • #41
Es ist mir ein Rätsel, wie sich Partner eines getrennten Elternteils als Familienmitglied des Kindes betrachten können. Familienmitglieder sind und bleiben es für das gesamte Leben des Kindes, egal was passiert. Umgekehrt verliert das Kind doch auch kein Familienmitglied, wenn sich das Elternteil wieder vom Partner trennt (im besten Fall einen Freund/in). Freunde sind bei einem Familienfest auch nicht geladen. Haben gute Freunde der Familie jedoch Stil und Anstand, schenken sie selbstverständlich etwas.
 
G

Gast

  • #42
An die FS-Stellerin :

.- sei nicht gekränkt sondern denk mal darüber nach vielleicht möchte das Kind Dich und Dein Kind schon einladen aber es möchte auch seine Mutter nicht verletzen und daher ist in einem Zwiespalt

.- bei 20 Personen ist die Runde überschaubar und Du kannst der Ex-Frau nicht ausweichen ....

Bei der Kommunion meiner Nichte bin ich hingegangen zur Messe ( ich habe noch einen sehr guten Kontakt zu meinen Ex-Schwager / Schwägerin ) - gerne hätte man mich zum späteren essen eingeladen hat dies aber nicht gemacht um die Oma und meine EX nicht zu verärgern und um die Feier meiner Nichte nicht zu gefährden . Ich habe dies akzeptiert - Ihr ein Geschenk mitgebracht und im nachhinein habe ich nichts bereut.... ( meine EX-Frau ist dann doch nicht gekommen zur Messe und Feier - alle waren sauer ) .....

Meine Nichte ist heute auch fast 14 und ich habe immer noch einen guten Kontakt zu Ihr und Ihren Eltern und dies zählt für mich und nicht der eine Tag wo ich nicht eingeladen war....

Ich habe den Vorschlag gemacht : dass wir dann später gemeinsam eine Grillfeier machen und dabei hatten sehr viel Spaß und meine Nichte fand diese Feier im nachhinein besser als das offizielle Familienessen.

Wenn Du zum 14 J. einen guten Kontakt hast schlag doch vor :

.- wir feiern gemeinsam nach und machen eine Konformations - Grillparty extra für Dich

.- lad die Freunde aus seinem Freundeskreis mit ein

.- mach ihm dann ein persönliches - nachträgliches - Konfirmationsgeschenk und übergib es bei der Party

Du wirst sehen :

.- diese Feier wird für Dich und dem Sohn und auch Deinem Kind besser gefallen

.- Du zeigst ihm dass er was besonderes ist ....

.- Du wirst auch bei Deinem Partner punkten

und

.- für Dich wirst Du später beim Jungen im nachhinein Respekt erhalten für Deine Souveränität...

Viel Erfolg dabei und vielleicht lässt Du ja über das Forum uns wissen obs geklappt hat :)

m-45
 
G

Gast

  • #43
Ich bin der Ansicht, Du solltest etwas schenken. Entweder in Abstimmung mit den beiden Elternteilen des Kindes oder, wenn es tatsächlich eine Konfirmation, also das Kind bereits so um die 14 Jahre alt ist, ein Geldgeschenk.

Dass Du nicht eingeladen bist, ist meiner Meinung nach schlechtes Benehmen (auch von Deinem Lebensgefährten), aber das musst Du nicht erwidern.

w/51
 
G

Gast

  • #44
hier FS..

ich glaube, dass es auch bequem ist, den Sohn vorzuschieben, damit man nicht selbst als LG sagen muss, mir ist es eher nicht recht.
Die Eltern meines LG haben fast ausschließlich Kontakt zur ehemaligen Frau meines LG und leben bis heute das alte Modell,
die ehemalige Frau besucht oft die Mutter des LG, feiert Weihnachten mit den Eltern des LG,

und so wäre es unangenehm, wenn jetzt einfach eine Person, die man zwar kennt, auch höflich grüßt, mit am Tisch sitzen würde, das Bild wäre ungewohnt,
und so hat man was für´s Auge, es ist alles so wie immer.
So etwas habe ich auch einmal miterlebt.
Im Ergebnis ist die neue Beziehung (nicht nur daran) gescheitert.
Willkommen in der schönen neuen Welt der Patchwork-Familien...
... scheint ja wirklich ein Modell zu sein, das viel Glück für alle Beteiligten verspricht.
 
G

Gast

  • #45
Offensichtlich bekommst Du nach 7 Jahren auf dem Silbertablett hochoffziell serviert, dass Du nicht zur Familie gehörst und es auch nie sein wirst, FS. Ich finde das Verhalten Deines Partners höchst bedenklich, um nicht zu sagen, schäbig. Vermutlich wird der Junge von seiner Mutter beeinflusst und steckt jetzt in der Zwickmühle und will keinen Stress.

Stecke in die Glückwunschkarte einen 20-Euro-Schein, mehr würde ich in Anbetracht der Situation nicht schenken. Im Übrigen kann ich Deine Enttäuschung sehr gut verstehen, Du gehörst halt nicht dazu, das schmerzt.

w
 
G

Gast

  • #46
Entscheidend ist doch, dass die FS selbst ausführt, keine wirkliche Beziehung zu dem Jungen zu haben. Aus diesem Grund hätte ich auch an ihrer Stelle selbst kein Interesse an der Veranstaltung teilzunehmen. Das finde ich auch nicht weiter tragisch.

Die Alltagskultur, stets den jeweiligen LG mit einladen zu müssen, sollte langsam mal überwunden werden. Jede(r) ist Individuum und eben nicht Anhängsel des LG.

Eine Einladung, die nicht mir als Person gilt, sondern als Mann meiner Frau, finde ich grundsätzlich unangenehm.

Eine solche ist unterblieben. Sieh es also positiv.

m,41