• #31
Würde ich ja gerne, aber wie soll ich mit ihr reden, wenn sie dem Gespräch permanent ausweicht?

Sie hat mir nie etwas vorgeworfen als meine Penetranz. Die bezieht sich sicher auf die Situation in der alles ausbrach. Wir waren zu zweit unterwegs und ich sprach sie (penetrant) auf den Freund an. Ich machte mich über mich selbst lustig, da ich sagte, ich sei davon ausgegangen, dass kein Freund existiere. Ich sei mir so sicher. Einen Kommentar zu ihrer Sexualität vermied ich. Wie dumm ich doch sei und wie ich meine Menschenkenntnis überschätze. Das meinte ich ehrlich. Ich hatte ihr geglaubt. Ihre Reaktion war sehr aufbrausend und lies mich überrascht zurück. Heute weiß ich, dass ich sie bei einer Notlüge erwischt habe. Sie brachte sogar einen Alibifreund in die Gruppe. Wie groß muss ihre Not gewesen sein?
Puuuuuuh, das klingt tatsächlich übergriffig von deiner Seite. Egal, ob sie nun lesbisch ist oder nicht - sie erzählt von ihrem Freund und du sagst, dass du dessen Existenz anzweifelst? (Hab ich das richtig verstanden?) Es klingt für mich - straf mich Lügen, falls nicht - dass du ungesund auf sie fixiert wärst. Ist das so?
Wie dem auch sei, Fakt ist:
- Sie weicht dir aus (Grund ist sch...egal)
- Sie initiiert von sich keinen Kontakt (Grund ist sch....egal)
Aus Frauensicht kann ich dir sagen: Lass sie in Ruhe und lass los. Wenn du Glück hast, ändert sich somit die Engergie zwischen euch maßgeblich, so dass sie wieder Kontakt zu dir aufnimmt. Dann ist ein klärendes Gespräch möglich. Vielleicht kommt sie nicht auf dich zu. Aber dann hast du auch etwas Positives erreicht: Du hast dich entspannt; Sie fühlt sich nicht mehr bedrängt.
Und noch zum Händchenhalten. Ich will dir deine Wahrnehmung nicht absprechen. Es kann sein, dass Frauen Hand in Hand gehen - gerade junge - ohne etwas Sexuelles miteinander zu haben.
Alles Gute dir!
w, 41
 
  • #32
Mit der letzten Nachricht vor Monaten habe ich ihr Hilfe angeboten. Sie hat nie reagiert.
Dann hast Du das ja auch schon gemacht, also würde sie Dich finden, wenn sie wollte.
Von daher würde ich meine Energie echt drauf konzentrieren, diese Liebe ad acta zu legen.

Es geht darum, dass sie das Regal umschmeißt.
Ja, das ist ziemlich verhaltensauffällig und sieht wirklich nach großen Problemen aus. Aber Du brauchst das ja nicht als Aufgabe für Dein Leben, sie zu retten, zumal Du ja auch schon von ihr "Dein Fett weggekriegt" hast.
Dass sie eine sehr zerbrechliche Seite damit schützt, finde ich psychologisch nachvollziehbar.

Aber Du würdest "Der Schöne und das Biest" spielen, wenn Du so eine "Liebe" in Dein Leben ziehen willst, also das, was Frauen mit Männern, die ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle haben, schon mal in Beziehungen leben, weil sie ja auch die andere Seite kennen und sagen "er ist EIGENTLICH ganz anders". Nee, er hat nur zwei Seiten und mal lebt er die und mal die und heilen kann er nur sich selbst, wenn er meint, er müsste.

Mach nicht den Retter für eine Frau, die wird sich auch gegen Dich richten. Rette den Anteil in Dir selbst, der sich hier abarbeiten und sich selbst das Leben schwer machen will für Liebe und Sicherheit. Rette Dich selbst vor toxischen Beziehungen, das wird nur Energieverlust und das, was Du haben möchtest, kriegst Du nie (das wäre ja schon "der Eine", "der Besondere" sein, weil nur Du dann die zerbrechliche Seite gezeigt kriegst, als wäre das ein großes Vertrauen, das tief verbindet).
 
  • #33
Ich finde es immer wieder erstaunlich, was sich mancher als Grund zurechtbiegt, um nicht anerkennen zu müssen, dass das Objekt der Begierde schlichtweg kein Interesse hat an einer näheren Verbindung.

Lieber @Kimi 48 sie will dich halt nicht.PUNKT.
... um es mal mit den Worten des Inspi zu sagen.
Das musst du einfach akzeptieren, der Grund spielt letztlich doch dabei keine Rolle.

Sei dir doch selbst zu schade, deine Freundschaft oder was auch immer ihr hinterher zu werfen, wenn sie daran kein Interesse hat.

Du blockierst dich selbst für ergiebigere Kontakte.

Und wenn du ehrlich zu dir selbst bist, willst du keine platonische Freundschaft, du kannst ihr doch ehrlichen Herzens keine Beziehung mit jemandem anderen gönnen, oder? Ist doch dabei völlig Wurst ob anderer Mann oder Frau, du wirst es halt nicht sein.
Warum dann selbst quälen?

Wenn du ein Helfersyndrom hast, sie dir aber schon Penetranz vorwirft, solltest du mal überlegen, ob du dein "Helfersyndrom" nicht nur nutzt, um deinen Willen durchzusetzen, also so gar nicht selbstlos....

Das macht meine Mutter gern. So lange nerven und drängeln 'etwas Gutes tun zu wollen" um mir ständig Kontakt aufzuzwingen.
Dazu dann auch noch so ein ständiges neugieriges Bohren zu Dingen, die sie nix angehen und dann jede Blume breitquetscht, wenn ich versuche ihr durch selbige mittzuteilen, dass ich nicht mehr erzählen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #34
In Wirklichkeit brauchst du selbst Hilfe. Zieh die Hose hoch und trau dir, zu sagen, wie es um deine Gefühl steht und dass du sie (weil du siehst, das sie vergeben ist) in Ruhe lassen willst. Dann beweist du, wenigstens noch etwas Würde im Leib zu haben.

Die Frau braucht keine Hilfe. Rede dir nicht ein, sie hätte ein Problem!
Sie ist es eine ganz normale junge Frau, hat ihr Liebesleben im Griff, schützt es, probiert sich auf unterschiedliche Weisen aus, und macht das, was junge Frauen nun mal tun, auch "Regale umwerfen". Selbst wenn sie was zusammen schlägt, alle anderen ausnimmt und betrügt, .. es ist ihr Problem. Hat sie dir was getan? Wenn ja, was? Stell es ihr eben wie ein Korinthenkacker in Rechnung. Aber man muss gar nix in der Welt, und sich auch nicht für irgendwas entschuldigen, was man bewusst und absichtlich getan hat, sonst würde man es ja gar nicht erst tun. Wenn sie richtig gemein wäre, würde sie dich auslachen für dein Verhalten.

Sie hat dir gesagt, dass sie einen Freund hat oder meinetwegen lesbisch ist. Über die Jahre ändern sich Dinge, über ihre Sexualität kriegst du ja nichts mit oder wie sie sich auslebt... und das willst du ehrlich gesagt auch gar nicht wissen und geht dich auch nichts an. Es wäre gut, wenn du in Zukunft nicht mehr so hysterisch reagierst und die Freundschaft beendest, nur weil sie eben was mit jemand anderem am Laufen hat. Morgen kann sich mit jemand anderem im Bett sein. Menschen ändern sich schnell. Du wirst also noch viele Lover erleben mit ihr. Willst du dir das echt geben? Vor einer jungen Frau?

Ihre Kälte wird womöglich davon kommen, dass sie dir keine Hoffnungen machen will und demzufolge auch kein Gespräch sucht oder dir Fragen stellt, wie es üblich wäre, wenn man Interesse am Anderen hat. Wenn ich weiß, jemand steht auf mich, halte ich mich zurück.


Wenn du nur ein guter Freund sein will, dann tu das, was ein guter Freund tut: Egal, wie sie sich und für was sie sich entscheidet: du befürwortest ihre Entscheidungen und fällst ihr nicht in den Rücken. Ansonsten kann man auf dich als Freund verzichten, echt ey.

Unterstelle ihr auch nicht, sie müsse sich für irgendwas "outen" bzw. rechtfertigen. Sie hat keinen Fehler begangen. Du schmarotzt mehr oder weniger ungefragt in ihrem Leben herum, ihr Verhalten passt dir nicht euch täte es besser, wenn ihr euch voneinander entwickeln würdet, anstatt euch das Leben gegenseitig schwer zu machen, mit dem, was du ihr unterstellst und sie anscheinend machen oder empfinden darf.
Eine Bereicherung bist du nicht.
 
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  • #35
Eigentlich war dieses Thema dazu gedacht ,die Frage zu beantworten, wie man einen Kontakt zu einer Person herstellt, die sich schämt, aber wie so oft geht es einfach unter. Leider würde die Überschrift geändert.

Grundsätzlich. Ich wollte eigentlich nicht darauf eingehen:

Wir haben uns über einen Zeitraum von 12 Monaten kennengelernt. Sie schrieb mich über WA an, wir redeten über ihre Probleme (die SIE mir erzählte), sie schickte mir Fotos (ich habe sie nicht darum gebeten), sie schrieb "ich mag dich" (ich habe sie dazu nicht aufgefordert, ihr nie vergleichbares geschrieben). Täglicher Austausch. Als wir uns näher kamen zog sie den Joker (ich habe einen Freund - ich habe nicht verlangt die Unwahrheit zu sagen).
Über sie lernte ich eine Freundin (übrigens eine BPD, die sich um sie Sorgen machte) kennen mit der ich ein Projekt bearbeitet habe (Sie: "Kimi, wenn Du gut mit ihr kannst rede mit ihr über ...").
Probleme in der Ausbildung. Entwertung Dritter. Nicht gut.
Übergangsjahr früher beendet.

Irgendwann merke ich, dass ich zu nahe dran bin, mache den Cut (meine Entscheidung). Abstand, noch Kontakt, sehen uns ja eh. Ich kriege es nicht gut hin.
Macht und schickt ungefragt Fotos von mir. Konflikt in der Gruppe. Wir schreiben. Sie entwertet massiv die Person. Geht nicht. Kritikunfähig.

Kognitive Empathie + Kritikfähigkeit + Entwertung Dritter
Es fehlt noch ein "E", dann haben wir das Quartett zusammen. Schau da hin Mädchen, geht so nicht.

1.Studium verbockt, Übergang abgebrochen

Wochen nach meinem Cut ruft sie an, schickt mir Fotos, alles gut. Wir fahren gemeinsam in einem Auto zu einer Veranstaltung. Es war ihre Wahl, bei mir einzusteigen.
Dann ihr Ausbruch. Kein Gespräch. Eine Flucht.

Ich lasse los, aber sie nicht fallen.

Irgendwann meldet sie sich wieder, WA geht. Corona.
Reden über das Studium, läuft nicht. Probleme. Schickt mir ihre Arbeit, soll mal drüberschauen.

Später ruft sie mich an:
"Ausbildung scheisse, Kommilitonen scheisse, ... scheisse
Alles scheisse!" Hat sich überhaupt nicht unter Kontrolle, völlig ungefiltert. Sieht kein anderer.
Massive Grenzverletzung ihrerseits im 2. Studium

Will mit ihr reden. Geht nicht.
Schreibe ihr. Aus. Vorbei.
Keine Antwort. Kein Kontakt.

Der geile alte Sack lässt die junge Studentin gehen ...
 
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  • #37
Hat sich überhaupt nicht unter Kontrolle, völlig ungefiltert.
Ich habe tatsächlich auch mal so eine Studentin kennengelernt, die sich teilweise nicht unter Kontrolle hatte (vor Corona, in einer wöchentlich stattfindenden Freizeitgruppe). Auch sie war lesbisch, allerdings empfand ich das immer etwas aufgesetzt, da sie keine Freundin hatte (und es in unserer gemischten Gruppe von ihr aus immer Thema war, ihr lesbisch sein, ihre Suche nach was weiß ich, sie immer Opfer der Männer).
Sie konnte von jetzt auf sofort losheulen, weil sie mit ihrer Situation (allgemein mit allem) nicht klar kam. Ich wusste noch nicht mal, ob sie jetzt eine Rolle spielt oder ob das echt ist.
Ich habe ja selbst Kinder, die studieren und von daher eigentlich einen guten Draht zu diesem Alter. Aber bei dieser Frau war ich sehr vorsichtig: mit ihren Eskapaden versuchte sie immer irgendetwas zu bekommen....sei es Aufmerksamkeit, Korrekturlesen, kostenloses Essen und so weiter.

Wenn ich dich so lese Kimi, und du nicht ihr Therapeut bist, würde ich mich fern halten. Diese Frau wird dich zu beschäftigen wissen...Und retten tust du sie damit auch nicht.
 
  • #38
Lieber Kimi, das Gute an solchen Threads ist, dass sie mit einwenig Abstand total klar sind. Im Moment bist Du emotional sehr nahe dran. Lässt du aber die Geschichte ruhen und schaust in einem Jahr nochmals rein, siehst du alles klarer. Aber hey, Kopf hoch, es ist nicht schlimm. Du hast dich verliebt, sie hat dich als emotionale Schutz gebraucht, sie hat genommen, was du toleriert hast. Ich sehe in ihr nicht unbedingt eine Störung sondern sie hatte eine Krise und du warst der liebe Onkel, der sich verliebt hatte. Es passiert den Besten.
 
  • #39
Ich sag nur Narzismuss.
Und Dein Stalken und bedrängen ist auch nicht normal und geht in dieselbe Richtung.

Es ist kein Spiel!

Und mit keinem Wort erwähnst Du richtig Gefühle.

Befasse Dich zuerst mal mit dem Thema " Was ist gesunde Liebe".

Sorry...aber Du bringst Dich selber in Abhängigkeit und zwingst sie mit. So was gibt klare Worte meinerseits: Game over erwünscht.... bevor es noch schlimmer wird und ihr Euer junges Leben verbaut...
 
  • #40
Will mit ihr reden. Geht nicht.
Schreibe ihr. Aus. Vorbei.
Keine Antwort. Kein Kontakt.
Der geile alte Sack lässt die junge Studentin gehen ...
Ich kann ziemlich viel Defizite in allen "S" Bereichen erkennen, auch in der Aufrichtigkeit und Authentizität dir selbst gegenüber, ich rate dir deshalb eine professionelle und kompetente Hilfe zu holen, ich finde es sehr aufdringlich, besitzergreifend und verletzend, wie du dich verhälst! Auch wie du dich selbst betitelst und behandelst ist schon bedenklich! Ein emotional reifer Mensch verhält sich garantiert nicht so!
 
  • #41
Mit ihrem Verhalten kann ein anderer ja nur überfordert sein. Ich finde, Du bist da echt irgendwie in was Ungutes reingeraten. Das "hilf ihr doch mal, wenn ihr gut reden könnt", von dieser Freundin finde ich schlecht, obwohl ich denke, dass sie es gut meinte. Aber Dir das aufzudrücken? Vermutlich hat sie noch kaum Lebenserfahrung, dass man sowas nicht machen sollte.

Es sieht für mich so aus, als bräuchte die junge Frau eine gute Therapie. Irgendwie will ja was aus ihr raus, scheint mir, weshalb sie immer auf sich aufmerksam machen muss und andere so vor den Kopf stößt, und sie immer, wenn von ihr was verlangt wird (die Leistungen beim Studium), dicht macht und hinschmeißt.

wie man einen Kontakt zu einer Person herstellt, die sich schämt
Hm, ich glaube nicht, dass sie sich schämt. Und wenn, dann nur, bis sie wieder "austickt". Ich finde auch, dass ihr Verhalten was Manipulatives hat, sicher nicht bewusst gewollt von ihr, und Du zu gutmütig bist, woraufhin Dein Eigenschutz leidet.

Schickt mir ihre Arbeit, soll mal drüberschauen.

Später ruft sie mich an:
"Ausbildung scheisse, Kommilitonen scheisse, ... scheisse
Alles scheisse!" Hat sich überhaupt nicht unter Kontrolle, völlig ungefiltert. Sieht kein anderer.
Massive Grenzverletzung ihrerseits im 2. Studium

Will mit ihr reden. Geht nicht.
Schreibe ihr. Aus. Vorbei.
Keine Antwort. Kein Kontakt.
Dann lass sie fallen. Innerlich loslassen.
Ich bin sicher, sie wird wieder ankommen, wenn sie Hilfe von Dir will, und dann kannst Du immer noch entscheiden, was Du tust. Ich würde aber innerlich auf jeden Fall auf Abstand bleiben und jeder Zeit wieder mit Abbruch, Ausbruch ihrerseits rechnen.
 
  • #42
Der geile alte Sack lässt die junge Studentin gehen ...
Ja, bitte, laß sie gehen.
Ich weiß, leichter gesagt als getan. Wenn wir verliebt sind, machen wir völlig bescheuerte Sachen.
Ich denke nicht, dass du eine Therapie brauchst, nur ein bisschen Abstand. Was natürlich nicht leicht ist, weil ihr zusammen arbeitet.
Bitte versuche es trotzdem.

Und bitte passe auf zweierlei auf:
- dass sie in der Firma nicht zu tratschen anfangen. Ich fürchte, die anderen kapieren es, was in dir vorgeht.
- und das ist noch viel wichtiger: nimm sie nicht mehr im Auto mit und sei nie mit ihr allein in einem Zimmer. Wenn sie dich mit Dreck bewirft, warum auch immer, diese Frau tickt ja nicht richtig, wird der immer an dir kleben bleiben, ganz egal, ob du freigesprochen wirst oder ob dein Chef hinter dir steht und seinen Mitarbeitern die üble Nachrede untersagt oder so. Es bleibt etwas kleben.
Und wenn du in 10 Jahren mal wieder freundlich zu einer Studentin bist, werfen sich die Kollegen Blicke zu.

Hör auf mit allem, was mit dieser Frau zusammen hängt, ab jetzt, sofort. Du sagst, du hast ein Helfersyndrom. Dann suche dir unter deinen Kollegen einen armen Nerd mit Glasbausteinbrille, der keine Freunde, dafür Speichelfäden zwischen den Lippen hat oder meinetwegen eine 60-jährige, mollige Kollegin, die immer heult, wenn der Chef einen Imperativ benutzt. Die brauchen dich.
Die Studentin missbraucht dich.

w 53
 
  • #43
- dass sie in der Firma nicht zu tratschen anfangen. Ich fürchte, die anderen kapieren es, was in dir vorgeht.
- und das ist noch viel wichtiger: nimm sie nicht mehr im Auto mit und sei nie mit ihr allein in einem Zimmer.
Ups, ich hab gar nicht mitgekriegt, dass ihr beruflich miteinander zu tun haben könntet oder zumindest von "beruflichen Leuten" zusammen gesehen werden könntet.

Noch ein Grund mehr, das ganze nicht weiter zu verfolgen. Einfach aus Selbstschutz, der ja irgendwann einsetzen muss, auch wenn Du ihr gern helfen würdest. Aber ich seh das so, dass Du das nicht kannst. Ich finde sie unberechenbar.
 
  • #44
hat mir nie etwas vorgeworfen als meine Penetranz. Die bezieht sich sicher auf die Situation in der alles ausbrach. Wir waren zu zweit unterwegs und ich sprach sie (penetrant) auf den Freund a
Naja, jetzt bin ich nochmal da.
Wenn dann habt ihr Euch wohl gegenseitig missbraucht.
Und du bist nicht ihr Therapeut
Das war das, wo ihr zusamnen im Auto unterwegs wart und du nachgebohrt hast wegen ihren Freund?
Gehörte das auch zu deiner " Hilfe"
Und sie mit dir im Auto sozusagen eingesperrt.
Ein Mentor, und die Rolle wolltet du ja wohl, bleibt auf Distanz.
Wie alt bist du? Ende 40?
Na, und dein Hefdersyndrom dürfte sich wohl auf einen bestimmten Typus erstrecken, gern weiblich, gern jung. Ich verstehe jetzt deine Posts in Dianthus Thread besser.
Eigentlich war dieses Thema dazu gedacht ,die Frage zu beantworten, wie man einen Kontakt zu einer Person herstellt, die sich schämt, aber wie so oft geht es einfach unter. Leider würde die Überschrift geändert.

Grundsätzlich. Ich wollte eigentli
Jaja, du wolltest uns zusammenhanglos zu diesem Thema debattieren lassen.
 
  • #45
Der geile alte Sack lässt die junge Studentin gehen ...
Lieber Kimi,
Zwischendurch klang es von Deiner Seite definitiv übergriffig und aufdringlich.
Ich glaube, Du bist ein viel zu netter mit einer schädlichen Neigung zu problematischen Frauen.

Schütze Dich selbst.
Du passt nicht auf Dich auf, und lässt Dich ausnutzen.
Frage Dich, warum machst Du den Kümmerer?

Und wenn Kümmerer, warum nicht für Dich?

Akzeptiere, dass Du dieser Frau nicht helfen kannst, sie nicht retten, und lass es.
Auch wenn sie sich wieder meldet, lass es.
Du stabilisierst höchstens ihre ungesunde Lebensweise, helfen tust Du ihr nicht.
Das müsste aus ihr selbst kommen, und ohne Leidensdruck gibt es keine Motivation dazu. Mit Deiner zuverlässig abrufbaren Unterstützung passt es für Sie.
Geht es ihr gut, bist Du weg, sie kommt schon wieder.

Lass es, Dir zuliebe.

W, 51
 
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  • #46
Na, und dein Hefdersyndrom dürfte sich wohl auf einen bestimmten Typus erstrecken, gern weiblich, gern jung. Ich verstehe jetzt deine Posts in Dianthus Thread besser.
Das hört sich bei Euch immer so an als wenn ich reihenweise die kaputten Frauen in mein Leben ziehe. So ist das nicht.
Ich habe nur das Auge dafür und immer wieder die Erfahrungen gemacht, dass sich andere mir gegenüber öffnen (können).

Ihre Freundin habe ich nie zuvor gesehen. Wir sitzen uns gegenüber. Sie erzählt mir ihr Leben. Einfach so. Ich habe erkannt, dass sie BPD hat. Ich habe ihr nicht meine Karte zugesteckt. "Hier ist der Kimi. Ich heile Dich."
Das mache ich nicht. Ich habe es nur gesehen und sie sich mir geöffnet. Einfach so. Ich habe nichts hinterfragt. Wie komme ich dazu? Ich kannte sie gar nicht.
Menschen vertrauen mir. Manchmal.

Ich hatte drei Beziehungen. Zwei "normale" Frauen. Dann habe ich mit in eine BPD-Frau verliebt. Ich habe mich in den Menschen verliebt, nicht in die Krankheit. Wir waren 10 Jahre zusammen. Es war sehr "aufregend". Wir verstehen uns bis heute hervorragend und werden uns bis zu unserem Ende Nahe stehen. Das wissen wir. Sie ist ein toller, warmherziger Mensch, so ein Weltumarmer und ich liebe sie (auf eine andere Art). Losgelassen haben wir hier schon lange voneinander. Sonst würde es auch nicht so gut funktionieren. Wir haben eine gemeinsame Tochter. Und die ist wirklich großartig geworden. Ihr solltet sie mal sehen! Sie macht ihren Weg. Wir sind stolz auf sie!

Danach habe ich "normale" Frauen kennengelernt. Okay, Mari war etwas strange, aber es war auch nichts. Und dann sie. Die Faszination war sofort da. Man spürt das einfach, besser: ich spüre es.
 
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  • #48
Wenn sie dich mit Dreck bewirft, warum auch immer
Nein, hat sie nicht. Ich seh auch ein bißchen die Not dahinter.

Ich weiß natürlich nicht, wie sie über mich redet, aber ich glaube sie hält sich dort sehr bedeckt.
Die Kommunikation praktisch kaum noch vorhanden, aber es gab nie ein böses persönliches Wort, eine persönliche Anschuldigung etc.

Der "Austausch" war schon noch respektvoll, mal abgesehen von ihrem Ghosting.
Ich habe immer versucht die Situation zu deeskalieren und nicht genauso zurückzuschiessen. Ich denke es war richtig und im Nachgang bin ich sogar stolz darauf, mich so verhalten zu haben. Man hat innerlich eine rote Linie. Die ist angerissen, aber nicht komplett durchtrennt. Ich will einfach die Situation für uns beide verbessern und ich denke, dass es auch für sie eine Erleichterung wäre, so angespannt wie sie immer ist.

Ich habe sie ganz anders kennengelernt. Diese leuchtenden grünen Augen, Ihr Lächeln. Nie richtig locker, aber nicht so manipulativ und verkrampft wie später. Wir haben viel zusammen gelacht. Noch monatelang haben mich Leute in der Gruppe nach ihr gefragt. Sie wussten, dass wir gut konnten. Man hat es ja gesehen. Dann hat sie sich verändert. Da kam viel zusammen. Ihre Sexualität, die neue Ausbildung (wo sie sich bzgl. ihrer Sexualität gut behaupten muss!), die fast zeitgleich mit der Sache mit mir anfing. Ich glaube sie steckt enorm unter Druck, aber den baut sie sich auch selber auf. Vielleicht ist sie in ein paar Jahren weiter.

Mir hat es viel gebracht sie jetzt zu sehen. Und ihre Reaktion. Jetzt kann ich mich selbst aus der Schusslinie nehmen. Ich habe mich zu sehr in die Verantwortung für die Situation genommen. Ich weiß jetzt: Es ist nicht meine Schuld.

Aber eigentlich wollte ich ja nur meine Frage ...
 
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  • #49
Und dann sie. Die Faszination war sofort da. Man spürt das einfach, besser: ich spüre es
Das glaube ich dir. Oft sind Menschen faszienierend, die etwas anders sind.
Du hängst wie ein Süchtiger an der Nadel und fragst, wie du wieder ein besseres Verhältnis zu deinem Dealer bekommst.

Ich habe sie ganz anders kennengelernt. Diese leuchtenden grünen Augen, Ihr Lächeln. Nie richtig locker, aber nicht so manipulativ und verkrampft wie späte
Lass sie in Ruhe
Da kam viel zusammen. Ihre Sexualität, die neue Ausbildung (wo sie sich bzgl. ihrer Sexualität gut behaupten muss!), die fast zeitgleich mit der Sache mit mir anfing. Ich glaube sie steckt enorm unter Druck, aber den baut sie sich auch selber auf. Vielleicht ist sie in ein paar Jahren weiter.
Euer Verhältnis klingt nicht gesund.
Ihre Sexualität ist ihre Sache.
 
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  • #50
Mir hat es viel gebracht sie jetzt zu sehen. Und ihre Reaktion. Jetzt kann ich mich selbst aus der Schusslinie nehmen. Ich habe mich zu sehr in die Verantwortung für die Situation genommen. Ich weiß jetzt: Es ist nicht meine Schuld.
Finde ich gut, dass Du das Thema "Verantwortung" betrachtest und zu diesem Schluss kommst.

Ich würde sagen: Verlass Dich einfach drauf, dass sie Dich auch kennengelernt hat und weiß, dass sie zu Dir kommen könnte, wenn sie wollte. Bei ihr geht so viel chaotisch durcheinander und wenn sie ihr Leben erstmal vor die Wand fahren muss, weil sie mit ihrer Vergangenheit oder ihrer Sexualität oder sonstwas, das SIE betrifft, nicht klarkommt, dann ist das so.

Man muss jeden seine Fehler auch selbst machen lassen, weil es sonst nicht SEINE Lebenserkenntnis wird, dass er was falsch macht, und dadurch könnte er auch nie IN SICH FÜHLEN, dass er was anders machen muss und sich dafür zusammenreißen muss. Sie muss ihren eigenen Weg finden, statt abhängig zu sein von Leuten, die ihr gute passende und schlechte unpassende Ratschläge geben (es geht auch gar nicht immer, was Gutes zu raten, weil die Ratgeber ja nur ihren eigenen Weg kennen, nur ihre eigenen Lebenserfahrungen einbringen können und "nur sie selbst" sind wesensmäßig, so dass sie gar nicht wirklich immer passende Ratschläge geben KÖNNEN).

Vielleicht hast Du wirklich so eine Ausstrahlung, dass Dir Menschen schnell was anvertrauen. Wirkst wie ein guter Zuhörer, der nicht wertet.

Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Menschen mit Problemen jeden zutexten, der nicht schafft, wegzulaufen. Sie erzählen wieder und wieder, was los ist bei ihnen, weil sie damit einfach nicht klarkommen und vielleicht sogar unterbewusst die Hoffnung haben, dass von außen irgendeine Anregung kommt, was sie tun könnten, um die Situation zu verbessern.
Mir ging es so, als ich noch mit Kundenkontakt arbeitete. Irgendwann kam ich mir echt missbraucht vor, weil ich emotional immer mitgegangen war mit ihren Geschichten (irgendwie ja auch Verantwortungsgefühl, weil ich nach Lösungsansätzen suchte - für Probleme fremder Leute) und irgendwann merkte, dass es nur DAS war, was die Frau wollte. Dass einer mal kurz mit ihr mitleidet, ihr Lösungsvorschläge macht, die sie alle nicht annehmen konnte. Es ging gar nicht drum, ihre Situation zu ändern. Ich war fertig nach dem Gespräch, weil ich mich so eingefühlt hatte, und sie ging energetisch erfrischt vondannen, weil sie jemand bedauert hat. Das würde ich auch als eine Art Kümmern sehen, das sie von mir bekam.
 
  • #51
LOL. Naja, es hätte ja auch sein können, dass was zwischen den Zeilen rausfindbar war, das ich nicht gesehen hatte. Wenn das ein großer Freundeskreis ist, könnte ja auch wer von der Arbeit dabei sein, und wenn Kimi ihre Arbeiten lesen soll, ob die gut sind oder die junge Frau noch was verändern sollte, dann könnte es ja doch möglich gewesen sein, dass auch beruflich was gemeinsam stattfindet.
 
  • #52
Tja, ich denke mal Kimi will von uns Tipps,wie er sich dieser Frau wieder annähern kann, während zumindest meine Intention dahingeht, ihn davon wegzubringen.
 
  • #53
Ich habe immer versucht die Situation zu deeskalieren und nicht genauso zurückzuschiessen. Ich denke es war richtig und im Nachgang bin ich sogar stolz darauf, mich so verhalten zu haben. Man hat innerlich eine rote Linie. Die ist angerissen, aber nicht komplett durchtrennt. Ich will einfach die Situation für uns beide verbessern und ich denke, dass es auch für sie eine Erleichterung wäre, so angespannt wie sie immer ist.
Tja, ich denke mal Kimi will von uns Tipps,wie er sich dieser Frau wieder annähern kann, während zumindest meine Intention dahingeht, ihn davon wegzubringen.
Ja, das fürchte ich auch. Lieber FS, die Frau hat aus welchen Gründen auch immer kein Interesse (mehr) an Kontakt. Das solltest du einfach akzeptieren und sie weder weiter ansprechen oder sonstwie Kontakt suchen. Egal, ob sie extreme Probleme hat oder du dich ihr aufgedrängt hast mit deinen Gefühlen, was sie dann nicht wollte (vermutlich eine Mischung aus beidem). Die Art, wie du über sie schreibst, über ihre leuchtenden grünen Augen und ihr Lächeln - da sieht man, dass du immernoch Interesse an ihr hast und auch nicht nur als Helfer, sondern weil du sie sexuell anziehend findest. Was sie eben gar nicht zu wollen scheint. Wenn du sagst, du willst ihr nur helfen, dann denke ich, lügst du dir selbst in die Tasche. Du willst mehr als selbstlose Freundschaft.
Halte Abstand, sei freundlich und distanziert, wenn ihr euch seht.
 
  • #54
Man muss jeden seine Fehler auch selbst machen lassen, weil es sonst nicht SEINE Lebenserkenntnis wird, dass er was falsch macht, und dadurch könnte er auch nie IN SICH FÜHLEN, dass er was anders machen muss und sich dafür zusammenreißen muss. Sie muss ihren eigenen Weg finden, statt abhängig zu sein von Leuten, die ihr gute passende und schlechte unpassende Ratschläge geben (es geht auch gar nicht immer, was Gutes zu raten, weil die Ratgeber ja nur ihren eigenen Weg kennen, nur ihre eigenen Lebenserfahrungen einbringen können und "nur sie selbst" sind wesensmäßig, so dass sie gar nicht wirklich immer passende Ratschläge geben KÖNNEN).
Das hast Du aber wunderschön formuliert!

Das ist dieses Loslassen.
Das bekomme ich bei meiner Tochter schon immer super hin. da konnte ich schon früh loslassen, stand bereit, um ihr beim Aufstehen zu helfen, aber die Erfahrungen im Leben, die auch schmerzhaft sein müssen, muss jeder selbst machen.

Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Menschen mit Problemen jeden zutexten, der nicht schafft, wegzulaufen. Sie erzählen wieder und wieder, was los ist bei ihnen, weil sie damit einfach nicht klarkommen und vielleicht sogar unterbewusst die Hoffnung haben, dass von außen irgendeine Anregung kommt, was sie tun könnten, um die Situation zu verbessern.

Da muss man natürlich Grenzen setzen.
Aber bei immer wiederkehrenden Kontakten passiert mir das eher nicht. Sehe ich das (erstmal überlegen an wen ich da denke ...), habe ich das Gefühl da missbraucht zu werden, dann lasse ich das Gespräch ins Leere laufen, zeige Desinteresse.

Aber einmal bin ich doch "missbraucht" worden. Ein Kumpel, sicher kein Freund, der mich besitzergreifend einnahm. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren nahm der Kontakt zu, bis er schließlich täglich anrief und mir seinen Tag erzählte.
Da lies sich kein Stop mehr plazieren. Ich habe mich immer damit getröstet, er sei manisch-depressiv (Diagnose lag vor) und ich helfe ihm (da ist es wieder). Das ging dann viel zu weit. 95% eines jeden Gespräches drehte sich nur um ihn.
Aber er (!) hat dann irgendwann den Cut gesetzt. Es war befreiend und ich habe ihm nie nachgeweint.
Durch die Sache mit Ihr habe ich mich 2020 erstmals in meinem Leben intensiv mit dem Thema Narzissmus auseinandergesetzt und plötzlich gesehen, dass er ein klassischer Narzisst ist. Ich erkannte gleich noch eine weibliche Narzisstin in meiner Umgebung. Und plötzlich verstand ich, warum ich mit beiden, so verschieden sie auch sind immer Probleme hatte.
 
  • #55
Du hast doch woanders geschrieben, dass du dich als klassischen Pluspol siehst.
Pluspol, der Tendenz zur co- Abhängigkeit hat, keinen Raum gibt etc.
Dann weist damit auch, dass der Pluspol magisch angezogen wird von Borderlinern, Narzissten etc
Dass der Narzisst oft einen Co-Narzissten hat.
Was du von der Interaktion mit dir und der Dame schreibst, klingt für mich schon leicht toxisch auf beiden Seiten, wie zwei 15- jährige unter Drogen auf Whattsapp
Was ich nicht begreife: du versuchst an deinem Gegenüber runzutherapieren, dürfte dort schwierig werden.
Also scheint dir die Pluspol Rolle zu gefallen. Du hast gar kein Interesse daran, etwas zu ändern, sondern findest es gesund, weil du jemand anderen " hilfst".
Meiner Ansicht nach seid ihr beide nicht in der Balance , aber du scheinst als selbst diagnostizierter Pluspol kein Interesse daran zu haben, mehr in die Mitte zu kommen. So eine Helferrolle kann einem ja auch das Gefühl geben, gebraucht zu werden und evtl. auch überlegen ggü. den ganzen " Gestörten " zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #56
stand bereit, um ihr beim Aufstehen zu helfen
Genau, das ist Hilfe. Das Kind generell vorm Hinfallen zu bewahren, nicht. Das macht dem Kind nur Lebensangst.

Vielleicht weckt die junge Frau ähnliche Gefühle bei Dir, aber hier bist Du ja nicht in der Verantwortung, selbst wenn sie sich jetzt noch mal melden würde. Wenn es Dir zu weh täte, kannst Du auch verweigern, ihr zu helfen.

Über einen Zeitraum von mehreren Jahren nahm der Kontakt zu, bis er schließlich täglich anrief und mir seinen Tag erzählte.
OMG, sowas ist schrecklich. Ich hatte so eine Bekannte. Einmal zugehört, nicht in der Lage, eine Grenze zu setzen, und dann bei den Treffen immer nur stundenlang der Ex, der Ex, der Ex. Wie kann er zurückkommen, sie liebt ihn so, ein Mann soll sie auf Händen tragen, warum ist er weg, ...
Das ging dann viel zu weit. 95% eines jeden Gespräches drehte sich nur um ihn.
Ja, war bei mir auch so. Ab und an machte ich den Versuch, über mein Problem mit Liebeskummer zu reden. Darauf ging sie nicht mal mit einem Halbsatz ein.

Das Thema ist mE wirklich ein Helfersyndrom, wo man sich um sich selbst kümmern müsste, und dass man nicht in der Lage ist, anderen eine Grenze zu setzen. Bei mir war das auch noch so, dass die Leute (gab noch ein paar andere) ja einfach ins Geschäft kommen konnten und ich konnte, wenn ich keine Kunden hatte, ja nicht sagen "bitte geh".

Wenn Deine Tochter flügge geworden ist, hast Du mal drüber nachgedacht, dass Deine Rolle im Leben sich ein bisschen geändert hat? Wenn die Kinder noch im Haus sind, ist man ja manchmal NUR noch Elternteil. Man hat eine Aufgabe. Aber was ist man, wenn das Kind ausgezogen ist?
Das ist so ähnlich, als hätte man auf einmal Geld ohne Job. Was fängt man mit der ganzen Zeit an, welche Interessen hat man überhaupt, für die früher keine Zeit war, woraus zieht man Daseinsberechtigung, Lebenssinn und Persönlichkeitsbestätigung. Eine neue Tochter suchen, muss ja nicht sein.
 
  • #57
So eine Helferrolle kann einem ja auch das Gefühl geben, gebraucht zu werden und evtl. auch überlegen ggü. den ganzen " Gestörten " zu sein.
Sehe ich genauso. Die Rolle des Retters vermeidet echte Nähe, weil man sich in eine überlegene/stärkere Position begibt und keine Augenhöhe mehr gegeben ist. Kurzzeitig mag das ja ok sein, weil jeder mal Hilfe oder Unterstützung braucht. Wenn eine Beziehung aber hauptsächlich darauf aufgebaut wird, dann spricht man von einer Scheinnähe. Ähnlich wie das Verhältnis zwischen Therapeuten und Klienten.

Daher werden sich dann vor allem Menschen angezogen fühlen, die selbst Angst vor Nähe haben.

Dieses komm her, geh weg Spiel, ist ja ein typisches Anzeichen für Bindungsangst ( Desinteresse jetzt mal außen vor gelassen).

Für diese Menschen eignen sich Retter-Mentalitäten aber auch nicht als Partner. Weil sie mit denen keine sicheren Bindungserfahrungen machen können und stattdessen eher in ihrer Destruktivität bestärkt werden ( darauf baut die Beziehung ja grundlegend auf).
Was fängt man mit der ganzen Zeit an, welche Interessen hat man überhaupt, für die früher keine Zeit war, woraus zieht man Daseinsberechtigung, Lebenssinn und Persönlichkeitsbestätigung.
Das ist ein sehr guter Ratschlag! Helfer haben ja leider die Neigung, sich selbst und ihre Bedürfnisse zu vernachlässigen. Sich selbst wieder mehr in den Fokus zu nehmen, kann da ungemein helfen.
 
  • #58
Eine neue Tochter suchen, muss ja nicht sein.

Ha,Ha.
Ich hätte mit ihr die Beziehung auf Augenhöhe versucht. Ich habe auch immer versucht einen Kontakt zu ihr zu ziehen, der anders ist, wie der, den sie mit anderen (älteren) Männern in der Gruppe hat. Ich wollte nie in die väterliche Rolle rein. Nur waren die Probleme, die sich dann im engeren Kontakt zeigten m.M.n. so stark, dass sie eine Intervention notwendig machen.

Nur ein ausgedachtes Beispiel:
Wenn ein Freund/ eine Freundin mir erzählt, dass sie die Hausratversicherung um 1.500€ betrogen hat, wie reagiert man? Also ich interveniere und sage klar, dass ich das moralisch verwerflich finde. Und da halte ich nicht meine Klappe. Und das mache ich, weil mir diese Person wichtig ist. Ist sie unwichtig, kappe ich langfristig den Kontakt. Das geht mich nichts an.


Ich war in meinem Leben immer neugierig und offen für Neues. Bin seit über 20 Jahren selbständig, i.M. wegen Corona etwas eingeschränkt, wie andere auch.

Meine Tochter wohnt ja nicht bei mir. Habe sie so ein, zwei Tage die Woche, sehe sie aber häufig, da sie in der Nachbarschaft wohnen. Aber bei meiner Tochter kann ich besser loslassen als die Mama. Aber das hat dann auch sehr viel mit dem gelernten Bindungsmuster in der Kindheit zu tun. da gab es wenig emotionale Nähe für mich.

Tja, was machen? Ich arbeite gerne, habe immer geschaut was ich "noch" machen kann. Weniger wegen dem finanziellen Aspekt mehr um schreckliche Langweile zu bekämpfen.

Und ich warte immer noch auf die (Traum)Frau, 25+ ;-))

Wenn die Kinder noch im Haus sind, ist man ja manchmal NUR noch Elternteil. Man hat eine Aufgabe.

Nein das kenne ich nicht.
Ich bin ich.
Definiere mich, denke ich, sehr über die berufliche Tätigkeit.
Und das Kind ist dann auch da.
Aber NUR Elternteil war ich nie.

Ich lebe und sie ist mit dabei, aber nicht:
Ich lebe und kreise wie ein Helikopter um sie herum.
 
  • #59
Pluspol, der Tendenz zur co- Abhängigkeit hat, keinen Raum gibt etc.
Dann weist damit auch, dass der Pluspol magisch angezogen wird von Borderlinern, Narzissten etc
Dass der Narzisst oft einen Co-Narzissten hat.
Ich sehe mich als Empath, sogar hochsensibel. Kann man ja auch messen. Geht heute alles. Deshalb nehme ich zwischenmenschliche Dinge feiner wahr wie andere, aber ich kann das gut filtern. Nicht so, dass mich das völlig überrennt. Ich kann das gut abschalten. Anders als meine Ex, die als DPB ja emotional hoch aufgestellt und permanent on ist. Mich wundert nicht, dass ich manches sehe. Mich wundert eher, dass andere das nicht sehen/fühlen (wollen).

Als ich im Sommer entdeckte, dass sie m.M.n. eine vulnerable weibliche Narzisstin ist (oder zumindest auf dem Wege dahin) habe ich mich in der Fachpresse belesen, wie oben schon beschrieben. Borderline ist ohnehin mein Thema, Narzissmus hatte ich noch nicht. So weit weg ist es ja nicht.
Und da habe ich meine Co-Abhänigkeit erkannt.
Was du von der Interaktion mit dir und der Dame schreibst, klingt für mich schon leicht toxisch auf beiden Seiten, wie zwei 15- jährige unter Drogen auf Whattsapp
Du bist aber schon sarkastisch, oder?
Toxisch mag ich nicht als Begriff, aber wenn Du meinst, ja.

Ja und zwei 15jährige? Zumindest einer (also ich). Die hat mich total umgehauen. Hatte ich noch nie. Macht mir auch Angst, dass ich das emotional nicht besser steuern kann.
Es ist immer blöde, wenn man einseitig verliebt ist, aber hier ist die Situation aufgrund des Altersunterschiedes und der Gemeinsamkeiten schon auffallend im Ungleichgewicht. Und das weiß ich, von Anfang an. Es gab da keinen Plan. Es ist einfach passiert.
Meine Ex sagt Midlife-Crisis + sexuelle Faszination (sie ist einfach mein Typ) + Helfersyndrom + Leere im Leben + Einsamkeit. Das rühren wir zusammen in einem Topf und dann haben wir es. Ich muss das Hinbekommen und es darf mir nicht noch einmal passieren.

Ich versuche aus jeder Situation in meinem Leben zu lernen. Ich bin noch jung genug um täglich zu lernen.
Also scheint dir die Pluspol Rolle zu gefallen. Du hast gar kein Interesse daran, etwas zu ändern,
Ich bin ein Pluspol. Was soll ich denn ändern?
Finger in die Steckdose halten?
So eine Helferrolle kann einem ja auch das Gefühl geben, gebraucht zu werden und evtl. auch überlegen ggü. den ganzen " Gestörten " zu sein.
Nein, Nein, nein, nein, nein.
Überlegen - nein!
"Gestörte" - nein!
Würde ich niemals so bezeichnen! Das sind doch keine Gestörten. Meine Ex (hier gibt es ja eine Diagnose) ist doch keine "Gestörte". Das ist eine Abwertung von Dir!
Das ist ein Mensch, doch kein Gestörter!
Das klingt für mich überlegen und arrogant.
 
  • #60
Darf ich fragen, wie groß der Altersunterschied zwischen euch ist, bzw. wie "jung" die "junge" Frau ist? Ich würde mir gern ein "besseres" Bild machen.
w, 41
 
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