Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #1

"Kopfmensch" und "Gefühlsmensch" ... passt das zusammen?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn ihr sehr gefühlsbetont und emotional seid und euer Partner eher ein rationaler "Kopfmensch"?

Wie trifft man sich in der Mitte?
Ist es für beide evtl. anstrengend sich verstanden zu fühlen?
Ist es möglich gefühlsbetonter, bzw. rationaler zu werde?
Waren diese Wesenseigenschaften eher eine Bereicherung in der Partnerschaft, oder letztendlich ein Grund zur Trennung?
Können zwei "Kopfmenschen" glücklich werden? Zwei "Bauchmenschen" auch?

Ich stelle diese Fragen, da ich sehr gefühlsbetont und emotional bin, mein Partner ein rationaler "Kopfmensch".
Momentan ist es eine Bereicherung und wir genießen es. Manchmal hab ich aber das Gefühl, er versteht mich und meine "Welt" nicht....:) , für ihn bin ich manchmal zu "irrational"...

Gilt es auch hier, dass sich die Gegensätze anziehen, aber letztendlich die Menschen nicht ZU gegensätzlich in ihrem Charakter, Wesen, Emotionen sein sollen, wenn eine dauerhafte , erfüllende Partnerschaft gelingen sollte ?

Danke für eure Antworten!
 
G

Gast

Gast
  • #2
dazu fällt mir "Narziss und Goldmund" von Hermann Hesse ein. Ein tiefe Beziehung zwischen diesen beiden gegensätzlichen Charakteren.

Also ich denke dass es ganz hervorragend klappen kann, wenn man immer den Willen hat, auf den anderen einzugehen.

W43
 
G

Gast

Gast
  • #3
Bei mir und meinem Exfreund hat es - obwohl ich so gern mit ihm zusammen geblieben wäre - nicht geklappt, ich konnte auf Dauer nicht ertragen, dass ich mich emotional nicht umfangen und verstanden fühlte. Habe mich nach 2 Jahren schweren Herzens getrennt. Durch Zufall habe ich jetzt einen genauso gefühlvoll veranlagten Mann kennen gelernt und merke, dass es schon aus diesem Grunde 1.000x besser als mit meinem kopflastigen Ex zu passen scheint.
w38
 
G

Gast

Gast
  • #4
Es ist immer gut, eine zweite Meinung zu hören. Wo der rationale Mensch zu unangebrachter Härte neigt, hält ihn der Bauchmensch zurück ("das kannst du doch nicht machen!"). Und wo der Bauchmensch verunsichert zurücksteckt, kann ihm der Kopfmensch die Sicherheit geben, daß er auf dem richtigen Weg ist. Somit ergänzen sich die beiden recht gut. Zwei Kopf- oder zwei Bauchmenschen würden sich gegenseitig in ihrem (vielleicht) falschen Verhalten bestärken.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich sage "geht nicht"! Ein Mensch, der "emotionale Intelligenz" besitzt, eine Beziehung hat mit einem Menschen, der überwiegend nach seiner "Ratio" lebt, geht nicht lange gut, kenne genügend solche Problemfälle, hatte sie schon selber, für meine Begriffe, eines der größten Problemfelder in der Beziehung. Hier ist absolute Kompatibilität angesagt! M
 
G

Gast

Gast
  • #6
Das kann ich nur bestätigen. Rational sich verhaltender Mensch mit geringer Neigung, Emotionen rauszulassen, mit emotionalem Mensch, der wiederum zu wenig seinen Verstand walten lässt, das kann schwierig werden. So meine Erfahrung als sehr emotionale Frau. In der Theorie könnten sich diese Gegensätze wunderbar ergänzen, wenn die Praxis nicht wäre.
 
M

Mooseba

Gast
  • #7
Das ganz kann man auch Erwachsener und Kindsköpfin nennen. Leute, die mit ihren Emotionen wenig sparsam umgehen, sind für mich noch nicht erwachsen und passen somit nicht zu rationellen bzw. gereiften Menschen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top