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Gast

  • #1

Kosenamen für die bessere Hälfte - ab wann?

Nach welcher Zeit habt Ihr begonnen, Eurer besseren Hälfte Kosenamen (welcher Art auch immer) zu geben? Gab es dafür einen besonderen Anlaß (wenn ja: welchen) oder kam das plötzlich? Und ist der Kosename im Wesentlichen immer der Gleiche geblieben oder hat er sich mit der Zeit noch geändert?
 
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Gast

  • #2
NIE vor anderen Menschen, maximal in einer sms oder wenns gerade vom Augenblick her passt auch mal persönlich. Sonst gilt für uns: Kosename statt Vorname geht garnicht - immerhin hat jeder einen Vornamen.
Bei uns haben sich unsere Kosenamen aus einem unserer Wesenszüge entwickelt - muss auf jeden Fall individuell sein - und geheim!
 
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Gast

  • #3
Das muß spontan passieren, aus einer Situation heraus. "Fertiger" Kosename geht gar nicht. Irgend eine Äußerung nach dem Motto "ich bin halt ein ängstlicher Hase, weißt Du", und schon heißt die Gute "mein Hasi" – wenn sie denn will. Aber nur im Geheimen und nie vor Dritten.
 
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Gast

  • #4
Hm, erst nach 5 Jahren haben wir angefangen, uns regelmäßig beim Kosenamen zu nennen. Eben wenn man schon viel vertrauer miteinander ist und weiß, was dem anderen gefällt und was nicht gefällt, oder was passend und was defnitiv nicht passt.
 
  • #5
Kosenamen vergibt mn nicht einfach so, weil man denkt, es sei Zeit und jeder sollte einen haben.

Kosenamen sind etwas ganz Persönliches. Sie entwickeln sich aus einer besonderen, speziellen Intimität des Paares und ergeben sich dann irgendwann von selbst - oder auch nicht. Sie sind weder ein Beweis für eine besonders gut funktionierende Beziehung, noch für das Gegenteil.

Mir persönlich macht es übrigens nichts aus, wenn ich im Beisein von Freunden mit meinem Kosenamen angeredet werde, andere mögen das anders sehen.

Nur die Entstehung/der Grund für den Kosenamen, das ist eine Sache, die nur das Paar etwas angeht (angehen sollte). - Ausnahme: Es kann evtl. später mal eine nette Anekdote bei Familienfeiern mit den erwachsenen Kindern werden. :)
 
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  • #6
Unser erster Kosename hat sich aus einer neckischen Situation ergeben und galt für beide. Da wir uns beide um eine Liebeserklärung drückten, benutzten wir immer intensivere Kosenamen füreinander, es war eine Art liebevoller Herumeierei. Irgendwann haben wir die Grenze von Nomen in Verbe geschafft und seitdem gibt es nur den ersten neckischen Kosenamen.
 
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  • #7
Ich erlebe das gerade zum ersten Mal. Vorher gabs nur so allgemeinübliche wie "Schatz" etc.

Aus einer kleinen witzigen Situation heraus bildete sich der Kosename für ihn und kurze Zeit später ergab es sich, dass er einen für mich fand.

Wir benutzen sie beide nur wenn wir unter uns sind. Nur wir beide können was damit anfangen.
 
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  • #8
Ich persönlich finde Schatzi schrecklich, Schatz finde ich ja gut. ich bevorzuge es mit Namen angesprochen zu werden, zumindest in der Öffentlichkeit.

Eine Freundin von mir nennt ihren Freund (auch in der Öffentlichkeit Schatzi), wenn man den Mann kennt. groß, stämmiger Bursche, haarig...also das Gegenteil von dieser Niedlichkeitsform ... puh ich find das schrecklich. Aber wie sie wollen. Damit müssen diese beiden klar kommen.

Für mich wäre es absolut ein nein wenn er mich plötzlich "Mausi" "Schnecke" "Hasi" nennen würde... ich bin kein Tier. ;)
 
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  • #9
Interessante Frage! Mein Partner und ich haben offizielle und "geheime" Kosenamen :)
Schatz hat sich bei uns sehr schnell eingebürgert, auch meistens in der Öffentlichkeit. Das ist für mich so ein bisschen wie "Mama" oder "Papa", die anderen Namen benutzen wir nur in sehr liebevollen, intimen Momenten.

w/43
 
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  • #10
Ich hatte für meine Frau schon einen Kosenamen, als wir nur Freunde und wir uns noch nicht nähergekommen waren.

Das habe ich allerdings auch mit anderen, guten Freunden.
 
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  • #11
Ich finde manche Kosenamen einfach schrecklich:
"Schatz" oder "Schatzi" zum Beispiel, die mich immer an gewisse Männer erinnern, die diesen Namen für generell alle Frauen benützen. Ebenso "Baby" oder "Süße", wo frau sich zu Barbie degradiert fühlt. Über "Papa" oder "Mama" brauchen wir gar nicht reden, Sex findet da wohl nicht mehr statt. "Mausi" wirkt auf mich, als müsse Mann seine Frau verkleinern um sich noch irgendwie groß und stark und männlich fühlen zu können.
Im Grunde ist es ja witzig und ziemlich aussagekräftig.

Kosenamen müssen jedenfalls sehr persönlich sein, dann drücken sie wirklich Verbundenheit aus. Vor Allem, wenn der Sinn des Kosenamens nur den beiden Partnern klar ist.
 
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Gast

  • #13
Mit der Dauer der Beziehung wachsen die Tiere, sage ich immer.
Aus der Maus wird die Kuh und aus dem Hasen der Ochse....

Ich habe meine Ex-Partner beim Vornamen genannt und wurde auch mit meinem Namen angesprochen.
Nur zwischen einem "Kurzzeit-Lover" und mir gab es seinerzeit ganz spezielle Anreden.

Sowas ergibt sich halt, das kann man doch nicht planen.

w, 44