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  • #1

Kostenaufteilung für die Hochzeit und Flitterwochen?

Mein Freund und ich haben beschlossen, dieses Jahr noch zu heiraten. Im Zuge der Vorbereitung haben wir auch über das Finanzielle gesprochen, vielmehr habe ich meinen Freund gefragt, wie wir das mit den Kosten machen. Es dreht sich um die standesamtliche Trauung (Ringe, Kleidung, Feierlichkeit etc.) im engeren Familienkreis und um ein verlängertes Flitterwochenende. Recht schnell meinte mein Freund, dass er für eine Kostenaufteilung 70:30 wäre. Er verdient das 6-fache von mir, wobei mein Verdienst auch im höheren Gehaltsgefüge angehängt ist. Schnell schoß mir das Wochenende durch den Kopf, an dem wir in einem schönen Boutiquehotel unterkommen wollten. Daher meine Frage, ob die 70:30 Regelung auch für das Wochenende gelte. Zu meinem Erstaunen meinte mein Partner, dass er das für angemessen hält, schließlich müsste mir immer bewusst sein, dass Luxus Geld kostet. Diese Aussage hat mich ziemlich vor den Kopf gestoßen, teilen wir die Kosten fast immer 50:50. Zur Hochzeit hätte ich eigentlich gedacht, dass er das Hotel bezahlt. Mich stört zum einen seine Aussage, da ich fern ab davon bin, Geld aus dem Fenster zu werfen. Ich spare jeden Monat und habe nicht mal ein kostenintensives Hobby. Er meinte, der Satz würde lediglich seine Lebenseinstellung unterstreichen und würde nur die 70:30 Regelung begründen. Mich hat es eher verletzt, da er mir dadurch implizit zu verstehen gibt, ich brauche nach der Heirat bloß nicht daran denken, dass er nun "Luxus" zu 100% finanziert. Ist es denn so verwerflich als zukünftige Frau zu hoffen und zu denken, dass der Mann das Flitterwochenende bezahlt? Bin ich zu altmodisch? Zu gefühlsbetont, dieses Wochenende auf Händen getragen werden zu wollen? Er möchte, dass wir die Feier und das Wochenende in jedem Fall selbst bezahlen, also keine Geldpräsente von der Familie.
 
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  • #2
Ich w/40 habe kürzlich geheiratet (standesamtlich). Mein Mann hat mein Outfit bezahlt, die Ringe und den Brautsrauß. Ich habe die Kosten beim Standesamt bezahlt (er war beim ersten Termin nicht dabei) und den Friseur. Meine Eltern haben die Feier, inkl. Hotelübernachtungen bezahlt.
Das Brautkleid, das wir letzte Woche für die kirch. Trauung gekauft haben, hat auch mein Mann bezahlt. Ich kaufe mir die Accesoires selbst. Die Kosten für die kirchl. Trauung bezahlt mein Mann (Feier, Einladungen usw.). Die Flitterwochen finden im Rahmen des Sommerurlaubs statt; wie sich das finanziell gestaltet, weiß ich noch nicht. Bislang machten wir das immer 50:50. Ich fände es natürlich charmant, wenn er mich in die Flitterwochen einladen würde (bzw. überraschen).
Bei uns ist es so, dass mein Mann das Doppelte verdienst. Bei Dir sogar das 6-Fache. Eigentlich könnte er die gesamten Kosten übernehmen. Das wäre sehr charmant.
Liebe Grüße und alles Gute!
 
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  • #3
Ohje, hab`ich was verpasst?

Ich dachte wenn man verheiratet ist gibt es kein MEIN und DEIN mehr, sondern nur noch ein UNSER!

Ich würde unter derartigen Perspektiven besser nicht heiraten!
 
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  • #4
Hallo FS,
ich finde die Regelung eigentlich ganz fair. Ist zwar nicht besonders romantisch und ich hätte an seiner Stelle alles bezahlt, aber jetzt auch nicht ganz absurd.
 
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  • #5
Ich habe die Anmeldung der Hochzeit, das Stammbuch, mein Outfit, unsere Ringe aus Platin, die Hochzeitsfotos vom Foto-Atelier bezahlt.
Mein Noch-Mann hat die Restaurantrechnung für 4 Erwachsene und ein Kind (mehr waren wir nicht) übernommen. Sein Outfit waren bereits im Kleiderschrank vorhanden.
Einen Brautstrauß hatte er nicht für mich.... Naja...

Am Tage der Hochzeit war ich noch ein paar Tage in Elternzeit und habe alles von meinem Ersparten bezahlt. Er selbst war zu dem Zeitpunkt gut verdienender Angestellter.

Grob gerechnet: Ich habe 98% übernommen und er 2 %.
Damals hat es mich nicht wirklich gestört, ich dachte, ich heirate nur einmal und außerdem war ja auch noch eine kirchliche Trauung vorgesehen, deren Kosten er hochanteilig übernehmen sollte... Dachte ich....

Die kirchliche Trauung gab es nicht mehr. Er wollte nicht mehr.
Wenn diese Ehe in den nächsten Wochen geschieden wird, dann waren wir über 7 Jahre verheiratet und davor 4 Jahre fest liiert.

Sollte ich in meinem Leben nochmals heiraten, dann bestehe ich auf angemessener Kostenteilung.
 
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  • #6
Am besten, ihr lasst es sein. Nun gut, ich war noch nie verheiratet und werde es wohl auch nie sein. Aber was soll das ... ist das Liebe... Ich wäre für 50:50, das ist fair. Und was nicht finanzierbar ist, das bleibt eben. Die Liebe zählt doch beim Heiraten!
 
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  • #7
Macht ihr denn einen Ehevertrag und Gütertrennung?

Falls nein, scheint sich dein Verlobter nicht darüber im Klaren zu sein, dass ab der Hochzeit eh alles beiden gehört.

"Altmodisch" wäre übrigens, dass die Familie der Braut die Feier bezahlt. Brautkleid ist Sache der Braut und ihrer Mutter. Die Ringe werden gemeinsam ausgesucht und vom Mann bezahlt. Standesamt etc. kostet nicht viel. Brautstrauß besorgt der Mann.

Flitterwochenende kann doch so teuer nicht sein: leg ihm doch einfach ein paar hundert Euro in bar auf den Tisch und sage:"hier, für unser Flitterwochenende...", so würde ich es machen und wäre gespannt, wie er reagiert. ;-)

m
 
  • #8
Liebe FS,
ich würde mir so auf keinen Fall behandeln lassen! Was soll denn der larmoyante Ton, von wegen Du dürtest nicht verlernen, dass "Luxus" Geld kostet? Du schreibst, Du bist eine eigenständige Frau mit einem überdurchschnittlichen Einkommen- Du weißt, dass man für Geld arbeiten muss! So ein Machogehabe würde ich nicht tolerieren- Im Übrigen beschränkt sich Geiz oder Kleinlichkeit (so wie in Eurem Fall!) niemals nur auf materielle Dinge.

Mein Mann und ich teilen uns alles und das obwohl ich nicht mal 5% zum Haushaltseinkommen beitrage! Es gibt kein Aufrechnen, wer was verbraucht und warum. Wir sind uns demütig bewusst von welch privilegiertem Einkommen wir leben! Warum sollen wir unser Leben zerbröseln durch Sinnloses aufrechnen? Willst Du das? Haben das Deine Eltern so gemacht?

Ich meine: wenn ihr so gepolt seid ("meins bleibt meins"), dann macht Gütertrennung und trennt wirklich ALLES 50/50!

Aber was macht ihr wenn mal Kinder kommen? Zahlt er Dir dann ein Gehalt, weil Du ggf. beruflich ausfällst? Oder sammelt ihr die Belege für Babybrei und Windeln und rechnet die am Ende des Monats 70:30 ab? Oder gilt das nur bei Luxus? Oder nur bei Anschaffungen? Für mich hätte das nichts mit einer Ehe zu tun, sondern wäre kleinliches und nerviges Aufrechnen, das nur zu WG-Zeiten seine Relevanz hatte!

Du schreibst Du verdienst für eine Frau überdurchschnittlich. Das sind also mindestens 2000€, da Du es besonders herausstellst, vielleicht sogar mehr. Hinzu kommt das Sechsfache (!) Deines Partners. Wie kann man dann diskutieren über ein Flitterwochenende?
 
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  • #9
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  • #10
FS:
Natürlich lieben wir uns und die Beziehung passt ansonsten auch wirklich hervorragend. Es ist nur schade, dass in der heutigen Zeit jeder das Gefühl hat zu kurz zu kommen, vom anderen ausgenommen oder schlecht behandelt zu werden. Das gilt sowohl für den Mann als auch die Frau. Jeder versucht sich so gut wie möglich abzusichern, kein hohes Risiko einzugehen, die Finanzen zu teilen und alles im Blick zu behalten. Schade, da die Romantik und die Freude dabei auf der Strecke bleiben. Und irgendwie schäme ich mich auch für so eine Situation, da wir genug Geld haben (sowohl er als auch ich) und trotzdem erzieherische Maßnahmen (70:30) verübt werden, damit jeder nachts gut schlafen kann. Momentan weiß ich nicht, ob ich mich auf die Trauung freuen soll oder nicht. Geht ja schon gut los! Probleme dieser Art hatten wir vorher eigentlich nie. Geld wird wohl auch erst dann ein Thema, wenn es "ernst" wird.
 
  • #11
Liebe FS,

ich würde mir so auf keinen Fall behandeln lassen! Was soll denn der larmoyante Ton, von wegen Du dürtest nicht verlernen, dass "Luxus" Geld kostet? Du schreibst, Du bist eine eigenständige Frau mit einem überdurchschnittlichen Einkommen- Du weißt, dass man für Geld arbeiten muss! So ein Machogehabe würde ich nicht tolerieren- Im Übrigen beschränkt sich Geiz oder Kleinlichkeit (so wie in Eurem Fall!) niemals nur auf materielle Dinge.

Mein Mann und ich teilen uns alles und das obwohl ich nicht mal 5% zum Haushaltseinkommen beitrage! Es gibt kein Aufrechnen, wer was verbraucht und warum. Wir sind uns demütig bewusst von welch privilegiertem Einkommen wir leben! Warum sollen wir unser Leben zerbröseln durch Sinnloses aufrechnen? Willst Du das? Haben das Deine Eltern so gemacht?

Ich meine: wenn ihr so gepolt seid ("meins bleibt meins"), dann macht Gütertrennung und trennt wirklich ALLES 50/50!

Aber was macht ihr wenn mal Kinder kommen? Zahlt er Dir dann ein Gehalt, weil Du ggf. beruflich ausfällst? Oder sammelt ihr die Belege für Babybrei und Windeln und rechnet die am Ende des Monats 70:30 ab? Oder gilt das nur bei Luxus? Oder nur bei Anschaffungen? Für mich hätte das nichts mit einer Ehe zu tun, sondern wäre kleinliches und nerviges Aufrechnen, das nur zu WG-Zeiten seine Relevanz hatte!

Du schreibst Du verdienst für eine Frau überdurchschnittlich. Das sind also mindestens 2000€, da Du es besonders herausstellst, vielleicht sogar mehr. Hinzu kommt das Sechsfache Deines Partners. Wie kann man dann diskutieren über ein Flitterwochenende?
 
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  • #12
Evtl will dein Freund ja auch nur die Kosten nach oben Deckeln und knüpft es deshalb an ein Verhältnis.
Aus meiner Sicht sollte ein Mann, der heiratet, bereit sein bis zu 2 Monatsnettogehälter dafür ausgeben.
Bei einem Normalverdiener wären das ~3.000 Euro.
Bei deinem Freund ~20.000 Euro.

Da dein Freund wesentlich mehr verdient als du, könnte er auch gleich alles bis 20.000 Euro übernehmen.
 
  • #13
FS: Geld wird wohl auch erst dann ein Thema, wenn es "ernst" wird.
Es gibt doch diesen Satz: "beim Geld hört die Freundschaft auf.." Für mich ist das Gegenteil richtig, beim Geld fängt die Freundschaft an! Und: erst recht die Liebe an!

Es ist für mich zumindest, vollkommen logisch und natürlich: würde mein Mann krank oder arbeitslos oder hätte aus anderen Gründen keine Kraft für die sog. Karriere, natürlich würde ich soviel arbeiten wie möglich, damit es ihm gut geht! Wir teilen unser Leben und selbstverständlich auch unsere Mittel zum Leben! Was erwartet Dein Mann, sollte er krank oder arbeitslos werden? Dass Du ihn mit einer 70:30-Maßnahme zeigst, wo der Hammer hängt?

Liebe FS, Du klingst eigentlich ziemlich herzenswarm und scheinst leider an einen berechnenden Kleingeist geraten zu sein. Entschulige meine Worte! Einkommensmäßig lebt Ihr im Wohlstand, warum macht ihr Euch das nicht bewusst und seid einfach nur dankbar? Ihr habt...
1.Geld
2. Liebe
3.Gesundheit

Es ist manchmal schwer, das wertzuschätzen, ich spreche aus eigener Erfahrung. Die Gesellschaft macht einem auch durch Neid einiges kaputt. Umso wichtiger ist es, dass ihr als Paar bereit seid, die Vorzüge zu schätzen und nicht an Kleinlichkeiten zu zerbrechen!
 
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  • #14
Solche Aussagen stehen ja nicht nur im Verhältnis zu den Einnahmen, die Du uns hier kundgetan hast, sondern auch zu Ausgaben, zum Gesamtvermögen, zum Erbe. Es ist also mehr eine Frage des Budgets als des Einkommens. Zum Budget sollte Ihr Euch als Ehepaar sowieso dauernd einig werden. Die aktuelle Diskussion ist eine guter Anlass, das schon mal zu üben.
Es ist also weniger eine Frage ob 70:30 angemessen ist sondern mehr die Frage, ob Du die 30% auch im Budget hast. Wenn ja, ist die Aufteilung doch ok. Wenn nicht, dann ist sie nicht ok.
 
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  • #15
Ich finde, das sind äußerst seltsame Diskussionen vor einer Hochzeit. Mein Mann und ich haben einfach alles von unserem Geld bezahlt und sein Gehalt ist auch etwa drei mal so hoch wie meines. Ich dachte, das ist der Sinn einer Hochzeit, dass dem Paar danach alles zusammen gehört. Unter diesen Voraussetzungen würde ich nicht heiraten.

w, 30
 
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  • #16
Unsere Hochzeit steht noch in weiter Ferne - wir haben uns nur einmal kurz darüber unterhalten, ob überhaupt usw. Es würde definitiv eine sehr kleine Feier bzw. wir wären ganz unter uns.
Ich hätte spontan gesagt, jeder zahlt seine Kleidung, der Rest wird irgendwie aufgeteilt. Mein Mann verdient auch wesentlich mehr als ich. Bin mir daher ziemlich sicher, dass er mich auf die Hochzeitsreise einladen und vielleicht auch die Ringe bezahlen würde. Wenn nicht, wäre es für mich aber auch ok.
 
  • #17
Man könnte denken, die Damen meinen, wenn der Mann sehr viel mehr verdient das sie sofort Anrecht auf ein Luxusleben haben. Ihr habt es euch nicht erarbeitet, warum meint ihr, das ihr es euch verdient habt?

@FS
Er bietet 70/30 an. Willst du 100/0?
Dein Teil zum Leben musst Du auch beitragen. Und wie großzügig Dein Partner und wieviel Großzügigkeit du brauchst, hättest du auch vorher wissen können.
 
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  • #18
Meine Freundin und ich machen gemeinsame Kasse auch ohne verheiratet zu sein. Da stellt sich gar nicht die Frage welches meins und deins ist.

Ich empfehle Dir dringendst eure Art Beziehungsführung noch einmal zu überdenken.
 
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  • #19
Man könnte denken, die Damen meinen, wenn der Mann sehr viel mehr verdient das sie sofort Anrecht auf ein Luxusleben haben. Ihr habt es euch nicht erarbeitet, warum meint ihr, das ihr es euch verdient habt?

@FS
Er bietet 70/30 an. Willst du 100/0?
Dein Teil zum Leben musst Du auch beitragen. Und wie großzügig Dein Partner und wieviel Großzügigkeit du brauchst, hättest du auch vorher wissen können.
Sehe ich tendenziell genauso - also liebe FSerin nehme es mir nicht übel, aber du erwartest jetzt sicherlich nicht eine Aufteilung nach prozentualem Gehaltsanteil in dieser Konstellation. Dann könnte er ja gleich alles zahlen.

Natürlich könnte er dieses WE voll bezahlen, aber warum sollte er? Entweder ihr habt die 70/30-Aufteilung und wendet sie dann eben auch konsequent an oder eben nicht.
Und es hört sich jetzt nicht unbedingt so an das du es dir nicht leisten könntest, sonder eher nicht leisten willst ... dann kann ich dir nur noch den Vorschlag machen eben nicht in einem Luxushotel abzusteigen.

Ihr müsst im Einnahme-/Ausgabeverhalten schon einen gewissen gemeinsamen Nenner finden, sonst ist m.E. die Ehe eh´ nicht von langer Dauer.
 
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  • #20
Ich verstehe wirklich nicht, warum der Mann sich so knickerig verhält. Zum einen kann er es sich doch leisten, zum anderen auf was will er denn das Geld aufheben? Wenn man seine Partnerin so liebt, dass man sie heiraten möchte, dann spielt doch Geld die allerletzte Rolle. Liebe ist doch kein Finanzgeschäft.

m/45
 
  • #21
Liebe FS

Da vermischen sich verschiedene Ebenen: Die Sachebene und Beziehungsebene.

Auf der Sachebene ist es ja ein fairer und auch ein grosszügiger Deal die Aufteilung 70:30.
Was dir zu schaffen macht, ist die Beziehungsebene: einerseits sein Appell, dass er künftig den Luxus nicht zu 100 Prozent übernimmt. Das hat mit der Hochzeit, die ihr aus romantischer Liebe begeht, ja nichts zu tun. Logischerweise verletzt dich das. Andererseits würdest du dir wünschen, dass dein künftiger Mann das Hotel bezahlt. Auch dies entstammt einer romantischen Vorstellung. Das ist völlig legitim. Irgendwie geht es jetzt darum, diese Ebenen zu trennen.

Wahrscheinlich möchte dich dein Mann heiraten, weil du eine Frau auf Augenhöhe bist. Wahrscheinlich magst du das auch und wahrscheinlich macht das eure gute Beziehung aus. In dem Moment, wo du dir wünschst, dass er die Flittertage bezahlt, seid ihr nicht mehr auf Augenhöhe. Gib dem Ganzen nicht so viel Gewicht. Du weisst doch gar nicht, was dein Partner für die Hochzeit oder Flittertage als Überraschung geplant hat Stichwort: auf Händen tragen).

Macht am besten ein Gesamtbudget für Feierlichkeiten und Flittertage und teilt dann 70:30. dann spielt es doch gar keine Rolle mit dem Hotel.

Nimm's nicht so dramatisch.
 
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  • #22
Mir geht es wie #17.

Mein Mann und ich hatten gemeinsame Kasse von dem Tag unseres Zusammenlebens an.
Als wir vor 2 Jahren geheiratet haben, hat sich die Frage, wer was bezahlt, gar nicht gestellt.
Es kam sowieso alles aus einem gemeinsamen Topf.
 
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  • #23
Bevor ihr heiratet, solltet ihr Gespräche über die zukünftige Lebénsgestaltung führen und euch einigen. Es klingen schon jetzt Mißtöne an und das kann eure Beziehung auch noch nach der Hochzeit belasten. Er scheint eher sparsam zu sein und du hast Erwartungen, die du mit ihm besprechen musst. Ich finde auch, dass es ihm besser stehen würde, zumal er so viel besser verdient als du, dass er den größten Teil der Kosten für alles übernimmt, aber, wenn er das anders sieht, ist es natürlich schwierig. Warum Luxus, warum diese bissige Bemerkung seinerseits? Wenn ihr grundlegend unterschiedliche Vorstellungen habt, wird es schwierig.
 
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  • #24
Wenn Dein Freund und zukünftiger Mann so viel mehr Geld verdient als Du, gibt er die Regeln vor. Das ist der Nachteil bei einem so großen Einkommensgefälle, auch wenn es Frauen gibt, die die Beziehung zu einem erheblich besser verdienenden Mann schätzen und es Männer gibt, denen es aus diesem Grund nichts ausmacht, dass ihre Frau weniger Geld verdient. Es ist relativ selten, dass Geld nicht, in welcher Hinsicht auch immer, dazu verwendet wird, eine/n andere/n zu dominieren.

w/50
 
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  • #25
Bevor ihr heiratet, solltet ihr Gespräche über die zukünftige Lebénsgestaltung führen und euch einigen. Es klingen schon jetzt Mißtöne an und das kann eure Beziehung auch noch nach der Hochzeit belasten. Er scheint eher sparsam zu sein und du hast Erwartungen, die du mit ihm besprechen musst. Ich finde auch, dass es ihm besser stehen würde, zumal er so viel besser verdient als du, dass er den größten Teil der Kosten für alles übernimmt, aber, wenn er das anders sieht, ist es natürlich schwierig. Warum Luxus, warum diese bissige Bemerkung seinerseits? Wenn ihr grundlegend unterschiedliche Vorstellungen habt, wird es schwierig.
er übernimmt doch den größten Teil der Kosten mit der Aufteilung 70:30? Es geht darum, dass er nicht 100% übernehmen möchte.
 
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  • #26
..Bin ich zu altmodisch? Zu gefühlsbetont, dieses Wochenende auf Händen getragen werden zu wollen? Er möchte, dass wir die Feier und das Wochenende in jedem Fall selbst bezahlen, also keine Geldpräsente von der Familie.
1. Frage: Ja, du bist zu altmodisch!
2. Frage: Auf Händen getragen zu werden - siehe Antwort zu Frage 1!

Die Verantwortung und das Kostenbewustsein deines zukünftigen Ehemannes finde ich geradezu vorbildlich. Als moderne Frau wäre ich stolz auf so jemanden!

w/34
 
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  • #27
Erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit hier Ansprüche formuliert werden. Als Mann würde ich Abstand nehmen; die FS signalisiert doch schon VOR der Hochzeit, dass sie in ihm die Weihnachtsgans zum Ausnehmen sieht. ER hätte wohl besser 50:50 vorgeschlagen...
 
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  • #28
Äh, habe ich das richtig verstanden? Er übernimmt 70 Prozent und du 30 und dir ist das noch zu wenig? Nein, dann verstehe ich dich wirklich nicht. Es ist doch nicht nur so, dass er dich heiraten willst, du willst ihn doch auch? Ich hätte von mir aus sicherlich 50:50 vorgeschlagen. An DEINER Stelle. Dein Verhalten würde mich an seiner Stelle ziemlich abtörnen.

w
 
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  • #29
FS:
Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Letztlich geht es mir gar nicht so sehr um die 70:30 Regelung. Mich belastet vielmehr die Begründung, dass ich nicht verlernen soll, dass Luxus Geld kostet. Ich bin ein sparsamer Mensch und kann sehr gut mit Geld umgehen. Ich denke nicht, dass ich mich in Gesprächen über Geld wie ein Schulmädchen fühlen muss, nur weil mein zukünftiger Mann mehr Geld verdient. Zum anderen würden sich wohl die meisten Frauen darüber freuen, zum Flitterwochenende (!) (es handelt sich lediglich um ein verlängertes Wochenende - keine Fernreise auf die Malediven) eingeladen zu werden (wenn es sich der Mann schon finanziell aus der Portokasse leisten kann). Ansonsten beteilige ich mich stets 50:50 (Miete, Haushalt, Anschaffungen etc.) Mit Weihnachtsgans oder ähnlichen Kommentaren, die hier angebracht wurden, hat das nichts zu tun. Somit verstehe ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht.
 
  • #30
Dieser Mann hat Angst, künftig Alles zahlen zu müssen. Zumindest den "Luxus".

Finanziell könnte er m.E. schon das gesamte Flitterwochenende bezahlen.
Aber diese Erwartungshaltung der FS, daß er es komplett bezahlen solle - schreckt ihn ab.

Männer denken und fühlen nicht wie Frauen.
Die Frau: Er verwöhnt mich an diesem besonderen WE = er liebt mich.
Der Mann: Jetzt soll ich schon dieses WE komplett bezahlen - was noch Alles in der Zukunft ?
Vielleicht die komplette Urlaubsreise ? Oder ihr nächstes Auto ?
= die Ehefrau wünscht - der Ehemann zahlt ?

Vorschlag an die FS: Sprecht Euch offen aus, um diese Mißverständnisse zu beseitigen.

Wenn ich das Sechsfache meiner Frau verdienen würde, würde ich i.d.R. 6/7 der Kosten bezahlen.
Oder nach Absprache: Der Eine zahlt Dieses komplett, der Andere das.
Immer im rechten Verhältnis zum Einkommen und bereits bezahlten Lasten.

Denn es gibt auch Frauen, die sich nicht wohl dabei fühlen, wenn der Partner alles bezahlt.
Sondern sich dabei wie eine Prostituierte vorkämen ?