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  • #31
FS, diese Aussage, dass du einen Anteil dazu bezahlen sollst, um nicht zu verlernen, dass Luxus auch Geld kostet, würde mich an deiner Stelle auch stören, weil meiner Meinung nach solch eine Erziehungsmaßnahme nichts in einer Beziehung auf Augenhöhe zu suchen hat. Aber vielleicht hast du durch deine Erwartungshaltung gegenüber deinem Mann dazu auch Anlass gegeben? So klingt es hier zumindest durch, wenn du dich beschwerst, dass du auch einen Anteil zu Eurem Flitterwochenende dazu bezahlen sollst. Ich persönlich würde die gesamten Kosten 50/50 teilen, sofern ich es mir leisten könnte, weil das für mich zu einer Beziehung auf Augenhöhe dazu hehört und ich mir sonst ausgehalten vorkäme.

w, 28
 
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  • #32
Wenn Du eine Frau mit überdurchschnittlichem Einkommen bist und dein Partner das 6-fache verdient wieviel ist das dann? Bist ja hier anonym..

Also für mich hört sich deine Schilderung nicht wahrheitsgemäß an. Schade, dass dein Partner nicht ein paar Worte dazu schreiben kann..

Und sollte es doch stimmen würd eich an deiner Stelle sagen, ich bin mit der 70/30 Regelung einverstanden kann mir aber die Luxushochzeit in dieser Form nicht leisten.. Wenn er jedoch auf den Luxus besteht dann soll er ihn auch bezahlen..

Fängt ja gut an euer Bund des Lebens. Liest sich eher nach finanzieller "Zweckgemeinschaft"

m47
 
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  • #33
Also ich kann das Argument mit der Augenhöhe nicht mehr hören. Wenn ein Partner ein Vielfaches von dem der FS verdient, wo ist das Problem dass er auch mehr bezahlt? Die beiden heiraten. Danach sollte es doch nicht mehr dein und mein geben. Und sonst muss er sich wirklich eine Partnerin suchen, die genau gleich viel verdient wie er. Dann kann er 50:50 machen.
 
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  • #34
#32: Er will ja gar nicht 50/50 machen, sondern 70/30 und damit ist DIE FS immer noch nicht zufrieden. Was wäre denn dein Vorschlag, dass er ab der Hochzeit alles bezahlt und somit sein Einkommen Gemeinschaftseinkommen wird, während die FS ihr ihrer Aussage nach ebenfalls überdurchschnittliches Gehalt komplett für sich selbst behalten und in Klamotten und Schuhe investieren darf? Das ist ja wohl auch nicht partnerschaftlich.
 
  • #35
Er will ja gar nicht 50/50 machen, sondern 70/30 und damit ist DIE FS immer noch nicht zufrieden.
Ich habe die FS so verstanden, dass sie es vor allem irritiert bzw. gekränkt hat, dass er ihr das Gefühl gibt, sie dürfe nicht verlernen, dass Luxus Geld kostet. Darüber wäre ich an ihrer Stelle auch empört. Sie ist doch eine berufstätige, eigenständige Frau! Und selbst wenn sie momentan nicht berufstätig wäre: den Zusammenhang von Arbeit/Leistung und Geld muss man Kindern beibringen aber nicht seiner Partnerin! Ist das denn die vielbeschworene "Augenhöhe"?

Und was die Frage nach dem Gemeinschaftseinkommen betrifft: das muss freilich jedes Paar selbst entscheiden. Aber ich frage mich eins, wenn die beiden steuerlich "Zusammenveranlagung" wählen, dann profitiert er doch sehr stark von einer Heirat (insbesondere dann, wenn das Lohngefälle sehr groß ist; was ja hier der Fall zu sein scheint). Teilt er das (= sein höheres Nettogehalt) dann mit ihr?

Mir wäre diese viele Hin- und Her und Aufrechnerei zu viel. Ich kenne es nicht anders, dass in einer Familie allen alles gehört und man teilt und auch nicht mißgünstig schielt und lugt, was der andere kauft und tut. Man kann sich ja einigen, dass man bspw. Anschaffungen ab 300€ gemeinsam bespricht etc...
 
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  • #36
Sehr abtörnend, dass er ihr auf diese Weise den Wert des Geldes und damit auch seinen Wert unterstreichen möchte.
Er hätte einfach nur 10 oder 20% erwarten dürfen, wenn überhaupt und das dann irgendwie nicht so an die große Glocke hängen....

Vor allem die romantischen Dinge hätte er auch heimlich oder selbstverständlich bezahlen müssen.
 
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  • #37
Also ich kann das Argument mit der Augenhöhe nicht mehr hören. Wenn ein Partner ein Vielfaches von dem der FS verdient, wo ist das Problem dass er auch mehr bezahlt? Die beiden heiraten. Danach sollte es doch nicht mehr dein und mein geben. Und sonst muss er sich wirklich eine Partnerin suchen, die genau gleich viel verdient wie er. Dann kann er 50:50 machen.
und genau DAS tut er, indem er 70% zahlt. Oder ist die unterschwellige Erwartung mit "er zahlt mehr" etwa ein "er zahlt alles"?
 
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  • #38
Mein Liebster bezahlt alles! Von Anfang an und aus Liebe...Ich beteilige mich an kleineren Kosten und außerdem sagt er, meine Liebe sei das wertvollste, was ich ihm schenke. Jeden Tag aufs Neue.
Ich bin alleinerziehend, hab Kinder zu versorgen und verdiene die Hälfte seines Gehalts. Es gab noch nie darüber Streit, oder Diskussionen. Er weiß, dass ich IHN nicht für sein Geld liebe und dass ich es sehr wertschätze, seine Unterstützung und Großzügigkeit.
Würde er das Sechsfache verdienen und von mir , einer um so viel weniger vermögenden Frau Geld einfordern, wüsste ich garantiert, dass er nicht MEIN MANN werden würde. Kleinkariertheit , Geiz und Prinzipienreiterei haben nichts mit Liebe zu tun. Ich lasse mich nicht kaufen, denn das hab ich nicht nötig, meine "Gegenleistung" an Liebe , Wertschätzung, Geborgenheit, Zusammengehörigkeitsgefühl sind mehr, als er es in Geld umrechnen könnte (sagt ER).
Bin froh darüber, dass er nicht reich an Geld, aber über-reich an Liebe und Großzügigkeit ist. Übrigens: er entsteht keiner adeligen, reichen Familie, sondern einer klugen, liebevollen, empathischen und bodenständigen Mittelschicht. Mit Manieren.
 
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  • #39
Lieber FS, es ist oft so, dass je besser verdienend/vermögend ein Mann ist, desto genauer überprüft er seine Kosten-Nutzen-Rechnung in einer Partnerschaft/Ehe. Damit muss eine Frau leben, wenn sie einen weit überdurchschnittlich verdienenden Partner hat. Und wenn der Mann so viel mehr verdient, macht er die Finanzregeln. Männer, die sehr viel verdienen, sind es gewohnt, finanziell selbtständig Vorschläge zu machen und Entscheidung zu treffen, die ihnen richtig erscheinen.Eine richtige Absprache findet selten statt, diese Männer sind von sich und davon überzeugt, dass sie alleine die Entscheidung treffen können. Eine Partnerin muss dabei Anpassung lernen oder es sein lassen. Sehr finanzstarke Männer richten ihre Finanzen nicht nach den Vorstellungen der Frau, sondern nach den eigenen Vorstellungen und Auffassungen. Von einem Mann, der etwa so viel verdient, wie Du (und Du verdienst überdurschnittlich) wirst Du eher in den Flitterwochen eingeladen als von einem, der viel mehr verdient.
 
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  • #40
Ich finde 70:30 nicht in Ordnung...
Ihr solltet 50:50 machen das wäre bei einer gleichberechtigten, selbstbewussten beziehung fair, und fair wäre auch den Mann über deine Zweifel die du hier im Forum äußerst aufzuklären damit er genau weiss auf was er sich einlässt, aber ich glaube das hat er mit seiner e schon großzügigen 70:30 Regelung schon begriffen, er ist e schon vorsichtig geworden und weiß wo seine grenzen liegen, wie weit er gehen darf ohne dass du ihm zur exestentiellen gefahr wirst.
M28
 
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  • #41
"Augenhöhe" scheint hier ja sehr situativ interpretiert zu werden. Eine Frage sollte man(n und Frau) stets auch stellen dürfen: "cui bono?" Liebe ist keine Freibrief, kein Freifahrtschein zum Ausnutzen (Lassen). Wahrscheinlich hat der Partner der FS bereits Anlass gehabt, darüber nachzudenken.

Offen gestanden ist mir unklar, woher diese selbstverständliche Erwartungshaltung der FS kommt. Sie ist doch genau das Gegenteil der eingeforderten "Augenhöhe" - oder verstehe ich hier etwas grundfalsch?

M50
 
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  • #42
Wäre die FS altmodisch würde es wie folgt ablaufen.

Der Brautvater bezahlt die komplette Hochzeit(Brautkleid, Einladungen, Blumenschmuck,Musik Fotografen, Brautauto/Kutsche), die Schuhe kauft die Braut selbst

Der Bräutigam seine Ausstattung, Ringe, Brautstrauß und Hochzeitsreise, sofern seine Eltern die nicht bezahlen.
 
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  • #43
FS:
Ich bedanke mich noch einmal herzlich für die vielen (wertvollen) Kommentare. Offensichtlich scheint das Thema doch mehrere Paare und Mensc hen zu beschäftigen.Grundsätzlich wird es wohl in Sachen Geld und Finanzen kein einziges, richtiges Ergebnis geben. Jeder sieht die Dinge anders und jeder handelt nach seinen bis dato gesammelten Erfahrungen.

Ich kann viele Männerherzen durchaus verstehen, sehen einiges Frauen es als Selbstverständlichkeit, sich vom Mann aushalten zu lassen. Jedoch, wo Angebot, da auch Nachfrage. Entspricht das nicht den Vorstellungen, sollte man(n) und auch Frau sich einen anderen Partner suchen.

Beim Lesen der Kommentare habe ich für mich festgestellt, dass ich es nicht als zwingend logisch empfinde, nur weil der Mann mehr verdient, er auch mehr zahlen muss. Es wäre schön, wenn sich der Mann an den Ausgaben stärker beteiligen würde, ich erwarte es jedoch nicht.

Im Falle des Flitterwochenendes hätte ich es jedoch von meinem Lebensgefährten ein einziges Mal erwartet. Beitrag #20 hat hierfür eine gute Begründung geliefert, da ich neben Job, Geldverdienen, Karriere und Haushalt einmal alles über Bord werfen wollte und mich romantischen Gedanken hingegeben habe. Im Grunde ist es erschreckend, wie mein zukünftiger Mann und auch andere Männer und Frauen in ihren Beiträgen darüber urteilen.

Daher verwundert es mich nicht, weshalb heutzutage so viele Beziehungen und Ehen in die Brüche gehen. Ständig wird nur das Schlechte gesehen, die Frau könnte den Mann ausnehmen, übervorteilen, verlernen was Geld verdienen bedeutet etc.

Mein Lebensgefährte hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Frauen gesammelt, die auf Geld fixiert waren. Das ist schade und tut mir auch leid, jedoch kann ich nichts für die Einstellung anderer. Und, neben der Person, die es ausnutzt, gibt es auch immer eine andere Person, die sich ausnutzen lässt. Selbst wenn Liebe blind macht, kann ich andere Personen nicht für meine Sehschwäche verantwortlich machen. Letztlich sollte man unvoreingenommen in eine neue Beziehung starten. Ich stecke meinen Lebensgefährten schließlich auch in keine Schublade, nur weil ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Vertrauen und Treue anderer Männer gemacht habe. Meines Erachtens wäre das auch höchst unfair.

Unter diesen Voraussetzungen werde ich sicherlich nicht heiraten. Entweder man vertraut dem anderen - auch in finanziellen Lagen - oder nicht. Wer vertraut, muss dem anderen nicht beibringen, dass schöne Dinge Geld kosten. Der weiß, dass der andere schlau genug ist und das auch weiß!
 
  • #44
er ist e schon vorsichtig geworden und weiß wo seine grenzen liegen, wie weit er gehen darf ohne dass du ihm zur exestentiellen gefahr wirst.
Man Man. Manche Männer kommen vor lauter Angst nicht mehr zum Leben! Wo bedroht denn die FS die Existenz des Mannes? Sie ist berufstätig und sorgt für sich. Liebe Männer: Seid doch realistisch und schneidet Euch durch Eure Ängste nicht vom Leben ab!

Das deutsche Unterhaltsrecht wurde reformiert. Männer haben nichts mehr zu befürchten, außer dass sie für ihr eigen Fleisch und Blut (= Kinder) ggf. zahlen müssen... Es gibt schlimmere Schicksale: z. B. ein verbiesterter alter Mann zu sein, der einmal im Monat ins Bordell geht und sich selbst (!) beim fünften Bier zuprostet, an keine "Abzockerin" geraten zu sein.
 
  • #45
Unter diesen Voraussetzungen werde ich sicherlich nicht heiraten. Entweder man vertraut dem anderen - auch in finanziellen Lagen - oder nicht. Wer vertraut, muss dem anderen nicht beibringen, dass schöne Dinge Geld kosten. Der weiß, dass der andere schlau genug ist und das auch weiß!
Wahrscheinlich leider die richtige Entscheidung! Ich schreibe das hier ja immer wieder: liebe Leute, seid doch demütig. Mein Mann und sind glücklich, dass wir einander haben, dass wir gesund sind und eine schöne Zeit miteinander haben. Ich arbeite in der Pflege und weiß wie schnell das Leben auf qualvolle Art und Weise zu Ende gehen kann. Sollen wir uns wegen Geld streiten? Insbesondere dann, wenn man so privilegiert ist, mehr zu haben als viele andere? Wie lächerlich wäre das denn!
 
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  • #46
Liebe FS, ich verstehe dich voll und ganz. Du hast eine romantische Geste erwartet/dir gewünscht dass er dich einlädt und ein paar Tage verwöhnt und auf Händen trägt. Dass er damit zeigt wie glücklich er ist dass er Dich hat! Aber das können viele Männer nicht nachvollziehen, da wird stur abgerechnet. Traurig ist das. Ich habe auch so ein Exemplar.
Überstürze nichts!
 
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  • #47
Er verdient das 6-fache von mir, wobei mein Verdienst auch im höheren Gehaltsgefüge angehängt ist
Wie soll das funktionieren? Dein Verdienst ist im "höheren" Gehaltsgefüge, also mind. 40 k € im Jahr, vermutlich eher 60 k €, Er verdient das 6-fache, also 240 k € oder eher 360 k € im Jahr.

Und Ihr "redet" aller ernstes über eine 70/30 Aufteilung der Hotelrechnung der Flitterwochenende? Auch wenn 1000 € / Wochenende, sind Deine 30% für Ihm 300 € und das von seinem ca. 300.000 € im Jahr eine schlappe Promille.

Bist Du Dir sicher, dass es Deinem Freund um Deine "Einstellung" zu Luxus geht? Ich vermute mal, er will Deine "Einstellung" zur Mathemtik und zum Geld überhaupt schärfen.

M45
 
  • #48
Lieber FS, es ist oft so, dass je besser verdienend/vermögend ein Mann ist, desto genauer überprüft er seine Kosten-Nutzen-Rechnung in einer Partnerschaft/Ehe.
Nein, je besser verdienend/vermögend ein Mann ist, desto weniger überprüft er das. Weil Geld dann nämlich egal ist.

Mich würde eher das oberlehrerhafte "Damit Du weisst, dass Luxus Geld kostet!" abstossen. Papi sagt dem kleinen Mädchen, wo es langgeht. 6x mehr verdienen heisst nicht 6x mehr Macht in der Beziehung. Und: Mit 200+ p.a. sollte man als Mann schon die Sau bei der Hochzeit rauslassen, ohne x:y Kostenbeteiligungen ausdiskutieren zu müssen. Sehr unmännlich.

So long,
m/44
 
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  • #49
Mich würde eher das oberlehrerhafte "Damit Du weisst, dass Luxus Geld kostet!" abstossen. Papi sagt dem kleinen Mädchen, wo es langgeht. 6x mehr verdienen heisst nicht 6x mehr Macht in der Beziehung.
Genau das habe ich auch gedacht, als ich den Beitrag der FS gelesen habe. Und ich habe die FS auch so verstanden, dass genau dieses sie an der Angelegenheit stört - er will sie wie ein kleines Mädchen erziehen.

Die FS kommt mir nicht so rüber, als wäre ihr sein Geld wichtiger als er. Sie hat selber nach ihrem empfinden mehr als genug davon und ihr reicht das was sie hat. IHM dagegen scheint sein Geld, bzw. die Zahl auf seinem Kontoauszug, wichtiger zu sein als seine zukünftige Frau.

Man hat am Ende doch nur das Geld im Leben wirklich gehabt, welches man nicht mehr hat. Wofür bitte verdient man denn so viel Geld, wenn nicht dafür sich das Leben (gemeinsam mit dem Partner den man liebt) damit schön zu machen?

Mir hat es immer mehr Freude gemacht mein Geld dafür auszugeben mit meinem Partner tolle Erlebnisse zu haben, als es auf der Bank zu horten. Und wenn er deutlich weniger hatte als ich, dann habe ich gerne für uns beide gezahlt, ohne einen Gedanken darüber zu verschwenden, ob er nicht 20% zusteuern müßte, weil er ja nicht verlernen soll... - meine Güte, was für ein bekloppter Gedankengang!

Hier geht es um etwas ganz anderes, als das was viele der FS vorwerfen.
Es geht nicht darum, dass sie ausgehalten werden will.
ER bringt deutlich mehr Geld nach Hause - also entscheidet ER, wie Finanzielles geregelt wird, und sie hat sich zu fügen.
Er will wohl von Anfang an seine Macht klar stellen, die er aufgrund des deutlich höheren Einkommens ihr gegenüber hat. Toller Start in die Ehe.

Ich denke auch, wie bereits jemand anders schon geschrieben hat, dass ein Mann mit dem selben Einkommen wie die FS ein tolles, romantisches Flitterwochenende auf seine Kosten finanziert hätte ohne auch nur darüber nachzudenken, sich von ihr einen "Kostenbeitrag" wieder zu holen. Vom Tage der Eheschließung an gehört doch sowieso alles was "rein" kommt beiden gemeinsam. Da ist es doch eher symbolisch, wer was bezahlt/überweist.

Und ein richtiger "Mann" läßt es sich sicher nicht nehmen, dass selbstverständlich ER seine Liebste aus dem Alltag in romantische Flittertage entführt hat, anstatt seinen Freunden /Kollegen später zu erzählen, dass er darauf bestanden hat, dass sie sich mit 30% beteiligt...damit wäre er wohl die Lachnummer des Tages.

w, 43
 
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Gast

  • #50
Genau Gast 46..Das habe ich mich auch gefragt als ich das Thema durchgelesen..

Sie verdient gut, er das 6 Fache..anderseits weiss ich wie gerne Frauen übertreiben..

Um einen vernüftigen Ansatz zu haben sollte die FS doch mal sagen um wieviel es sich da handelt..

Sie ist ja hier anonym.

Wenn die Rechnung von gast 46 ungefähr hinkommt dann wäre der Konfliktpunkt wirklich eine Portokassengeschichten und man den Beiden eigentlich nur "andere Sorgen" wünschen..Denn dann werden solche Probleme plötzlich Mauseklein und man besinnt sich auf wesentliche Dinge .Nämlich auf den Mensch gegenüber.

Liebe FS.. Wenn Du dadurch nicht grade zum Sozialfall wirst hätte ich soviel Achtung und würde sagen ok 50/50.. Dann wäre er sich sicher das Du nicht nur auf sein Geld und Du könntest stolz und erhobenen Hauptes sagen das Du die hälfte mitfinanziert..

Euer Thema ist übrigens für alle ein Schlag ins Gesicht die monatlich gerade mal 2000 Euro habe.
 
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Gast

  • #51
Man kann diesem Mann nur raten, auf jeden Falle einen Ehevertrag zu machen - sonst steht er am Ende der Beziehung auch noch um einiges ärmer da. Viele arme Frauen hätten gerne, dass dann aus meins und deins - unser wird - logisch, profitieren sie doch erheblich vom Luxus während der Ehe und danach von fürstlichem Versorungs- und Zugewinnausgleich - für den sie NIE etwas geleistet haben. Schade, dass der zukünftige der FS nicht mitliest - bitte schütze dich und dein Geld!

70 % zu übernehmen ist mehr als großzügig, wenn ihr sonst 50:50 teilt. Also was willst du? Du möchtest dass er die Liebe mit Geld entlohnt. Da stimmt etwas nicht! w/43
 
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Gast

  • #52
Man kann diesem Mann nur raten, auf jeden Falle einen Ehevertrag zu machen - sonst steht er am Ende der Beziehung auch noch um einiges ärmer da. (...)
... was willst du? Du möchtest dass er die Liebe mit Geld entlohnt. Da stimmt etwas nicht! w/43
Ich hätte die Kosten an seiner Stelle übernommen. Aber: vielleicht hat er sich schon bei anderer Gelegenheit "übervorteilt" gefühlt - das wissen wir nicht. Dann hat er vielleicht Grund zur Vorsicht?

Anderersets wäre auch 50:50 gar nicht so außergewöhnlich - jedenfalls kein Grund für eine Frau, so einen Aufstand zu machen. Zugewinnausgleich im gesetzlichen Güterstand folgt sowieso - was soll diese Kleinlichkeit (eben auch von ihrer Seite!)?

Auch ich habe den Eindruck, hier schwingt irgendwie mit, er solle doch glücklich sein (und eben dafür zahlen!!!), die Liebe (???) der FS zu bekommen. Da würde ich als Mann dann allerdings auch sehr ins Grübeln geraten.

M50
 
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Gast

  • #53
Liebe FS, die Einstellung zum Geld auch als Mittel zum Verwöhnen, sich und dem Partner durch das Geld was zu gönnen, sollte in einer Partnerschaft ähnlich sein. Gerade dann, wenn man viel mehr Geld zur Verfügung hat, als man für die Deckung der Lebenhaltungskosten benötigt.

Es ist natürlich was ganz anderes, wenn man Geringverdiener ist und ständig aufpassen muss, dass man am Monatsende nocht genug Lebensmittel einkaufen kann-eure Welt ist das zum Glück nicht.

Schade, dass Du die von Dir beschriebene Erfahrung mit Deinem Partner machen musstest. Wie ich hier lese, gibt es diesbezüglich sehr kontroverse Meinungen seitens Männer und Frauen. Es müssen sich halt zwei finden, die ähnlich in dieser Situation fühlen und denken. Du wärest auf Dauer mit diesem Mann nicht glücklich geworden, eine andere-vielleicht schon. Ich wünsche Dir einen Mann, der ähnlich wie Du denkt, sonst harmoniert das auf Dauer nicht.

Man hat am Ende doch nur das Geld im Leben wirklich gehabt, welches man nicht mehr hat.
Wie wahr-leider haben viele Menschen das Pech, erst beim letzten Atemzug zu dieser Erkenntnis zu gelangen.
 
G

Gast

  • #54
@FS:
FS:
...
Unter diesen Voraussetzungen werde ich sicherlich nicht heiraten. Entweder man vertraut dem anderen - auch in finanziellen Lagen - oder nicht. Wer vertraut, muss dem anderen nicht beibringen, dass schöne Dinge Geld kosten. Der weiß, dass der andere schlau genug ist und das auch weiß!
Wenn Du die Heirat wegen einer, zugegebenermaßen dämlichen, Bemerkung Deines Freundes platzen läßt, dann war Dir die Sache nicht viel wert.
"In guten, wie in schlechten Zeiten": Er macht eine dumme Bemerkung, Du hinterfragst es nicht und beendest das Ganze sofort. Mit solch einer wankelmütigen Person würde ich auch nicht die Ehe eingehen. Du tust Euch, und besonders Ihm, einen großen Gefallen, wenn Du ihn nicht heiratest.
 
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Gast

  • #55
Witzig, aber ihr agiert beide die Liebe und das Geliebt-Fühlen über Geld aus, woran die Beziehung jetzt scheitert.

Du argumentiert: wenn er die Flitterwochen nicht zahlt, liebt er mich nicht!

Er argumentiert (da Du die Hochzeit absagst, weil er die Flitterwochen nicht zahlt): sie wollte mich offensichtlich nur meines Geldes wegens heiraten und liebt mich gar nicht!

Denk mal nach, ob es Dir tatsächlich um das Geld für die Flitterwochen geht, oder eigentlich nur um seine Geste, die für Dich ein wichiger Liebesbeweis wäre. Bedenke dabei: jeder Mensch zeigt seine Liebe anders. Über Sex, Geld, Aufmerksamkeit, "Rücken stärken", dem anderen helfen und ihn unterstützen gibt es viele Arten. Wenn z.B. ein Mann seiner Frau seine Liebe hauptsächlich durch sexuelles Begehren und häufigen Sex beweist, die Frau sich aber genau dadurch als austauschbar und nur zur körperlichen Bedürfnisbefridiegung des Mannes degradiert fühlt, geht der Liebesbeweis völlig schief. Wenn ihr beide auch solche verschiedenen Sprachen der Liebe sprecht, kann keiner die Liebesbeweise des anderen erkennen und annehmen.

Stelle Dir mal vor, dass Dein Freund seine Liebe nicht über Geld ausdrücken will, weil er vielleicht das Gefühl hat, Dich auszuhalten und Deine Liebe zu kaufen. Nimm seine anderen Liebesbeweise wahr. Wenn da keine sind, passt es wirklich nicht.

Verhandle daher nicht weiter über die Quotelung, sondern sprich Klartext. Dass es Dir wichtig wäre, wenn er die Flitterwochen freudig bezahlt (hätte), weil Du Dich sonst nicht von ihm geliebt fühlst.

Viel Glück!
 
G

Gast

  • #56
Liebe Fragestellerin:

Es klingt so, als verschweigst Du uns was! Offenbar hat er den Eindruck, Du bist mit SEINEM Geld verschwenderisch. Was ist passiert? Sind Deine Wünsche an eine große Hochzeit deutlich teurer als seine? Geh bitte einmal in Gedanken eure Kommunikation im Umkreis der Hochzeitsplanung durch!
Ich sage Dir ganz offen, wenn ich Dein Freund wäre: Ich hätte kein Problem, auch einmal etwas für uns zusammen zu bezahlen - aber ich hätte sehr schnell ein Problem, wenn ich den Eindruck habe, gedrängt zu werden... . Wenn 50/50 im Haushalt ausgemacht ist: Dann möchte ich nicht plötzlich als der "Reichere" verpflichtet sein, mehr zu zahlen, oder Dich einzuladen. Wenn für die Hochzeit und drumherum 70/30 ausgemacht ist: Dann gilt 70/30, und Nachverhandeln "Aber mein Ring oder dies und das geht extra auf Deine Kosten!" Fände ich eklig. Natürlich könnte die Absprache auch 80/20 heißen.... aber dann ist das eine andere Seite. Du fändest es ja auch nicht toll, wenn er sagt: Aber der Kaffee für die Gäste geht 50/50 das ist normale Verpflegung (Haushalt!) oder so etwas....

m/32
 
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Gast

  • #57
FS:
Ich würde sagen 1/3 der Beiträge hat es gut auf den Punkt gebracht, bei den anderen 2/3 habe ich das Gefühl, dass die dahinter stehenden Personen schlechte Erfahrungen mit Geld und Beziehungen gemacht haben. Woher sollten sonst die unterschwelligen Bemerkungen in Richtung "existenzielle Gefahr", "Abzockerin", "Weihnachtsgans" etc. stammen?

Ich habe mir aus Geld noch nie viel gemacht, #47 hat es auf den Punkt gebracht: wer genug zum Leben hat, der sieht es als Mittel zum Zweck und nicht als Lebensziel "Geld zu machen". Und genau WEIL ich selbst genug habe, hätte ich es zur Hochzeit als schöne Geste empfunden eingeladen zu werden. Ist denn das so schwer zu verstehen. Von dem dämlichen Kommentar, dass ich nicht verlernen solle, dass Luxus Geld kostet, mal ganz abgesehen.

Für mich stellt sich nach solch einer Aussage zusätzlich die Vertrauensfrage, da wir solche Situationen schon ein paar Mal (ohne Grund zum Anlass!) hatten und ich diese Äußerungen despektierlich finde. Mein Lebensgefährte hat nach diesem Gespräch auch zugegeben, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hat und aus diesem Grund "einfach nur" vorsichtig geworden ist. Das mag für mich alles sein, jedoch hat jeder Partner eine neue, aufrichtige Chance verdient und das erwarte ich auch, schon gleich wenn man kurz vorm heiraten steht.

Was mich hier auch etwas verwundert, ist ständig die Frage nach dem Einkommen bzw. das Infragestellen meiner Aussage. Was verdient ihr denn, dass immer wieder Aussagen getätigt werden, meine "Rechnung" wäre unrealistisch?? Wir haben beide studiert, ich arbeite in der Beratung, er ist seit einigen Jahren (erfolgreich) selbstständig. Wir haben 7 Jahre Altersunterschied. Was ist daran unrealistisch?
 
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Gast

  • #58
FS:

Ich habe mir aus Geld noch nie viel gemacht, #47 hat es auf den Punkt gebracht: wer genug zum Leben hat, der sieht es als Mittel zum Zweck und nicht als Lebensziel "Geld zu machen".
Das Lebensziel von vielen ist nicht nur "Geld zu machen", sondern es auch zu horten und während dessen unter ständiger Angst zu leben, dass man ein Teil davon verlieren würde, wenn man mit einer Frau zusammen ist. Leider ist das eine sehr weit verbeitete Denkweise heutzutage, was uns Frauen kränkt und dazu bringt, lieber glückliche Singles zu bleiben anstatt uns so behandeln zu lassen. Ich verstehe die FS vollkommen und stimme ihr zu. Nur muss ich leider immer wieder feststellen, dass der Typ Mann, den sie sich wünscht, fast ausgestorben ist.
 
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  • #59
Du, liebe Braut, korrekterweise bezahlt DEIN Vater die gesamte Hochzeit !
So gehört es sich nämlich traditionell.
Die Brautschuhe kauft sich Braut selber, das bringt Glück.
Dein Verlobter zahlt nur den Brautstrauß und die Ringe.
Deine Eltern geben Dir eine "Mitgift" mit in die Ehe, d.h. je nach den Vermögensverhältnissen Deiner Eltern ein nicht unerheblicher Betrag.
Darüber hinaus bringt die Braut ihre Aussteuer mit - also Geschirr, Kleidung usw.
(Meine Großmutter und ihre Schwestern haben von ihrem Vater zur Hochzeit alle ein Haus samt Inventar bekommen.....die Mädchen waren eine "gute Partie") So viel zum Thema "altmodisch".

Nach der Hochzeit sorgt Dein Ehemann für Dich.
Natürlich bezahlt er die Flitterwochen.

Die Zeiten haben sich geändert, aber:
Ich persönlich würde meiner Tochter immer noch die Hochzeitsfeier ausrichten..
Auch wenn sie nach der Hochzeit nicht ihrem Mann auf der Tasche liegen wird.
Dass mein Schwiegersohn das Flitterwochenende zahlt, fände ich auch angebracht. Da kommt er doch billig bei weg ;-)

Viel Glück für Eure Ehe !
w55
 
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  • #60
Das Lebensziel von vielen ist nicht nur "Geld zu machen", sondern es auch zu horten und während dessen unter ständiger Angst zu leben, dass man ein Teil davon verlieren würde, wenn man mit einer Frau zusammen ist.
Dein Statement trifft genau auf die FS zu, wenn man statt "mit einer Frau zusammen" durch "Mann" ersetzt. SIE ist es doch, die eine fast vollständige Übernahme der Hochzeits- und Flitterwochenkosten von ihrem Freund fordert, der bereits von sich aus 70% übernehmen wollte. SIE ist es doch, die sich bereichern will, indem er zahlen soll und SIE ihr Geld weiter horten kann!

Die FS finde ich in ihren Aussagen zunehmend unglaubwürdig. Sie schreibt, sie verdient selbst gut und Geld sei ihr unwichtig. Gleichzeitig macht sie aber ihre Liebe ...wie reizend... nun genau an dem ihr so unwichtigen Geld fest, das jetzt eine solche Wichtigkeit gewinnt, dass sie die Hochzeit absagen will, weil ihr Zukünftiger nicht alles blechen möchte.

Und natürlich empfindet sie nur das 1/3 der Beiträge hier als hilfreich, die ihr nach dem Mund reden und sich mit Empörung auf den vermeintlich geizigen Freund stürzen. Anstatt mal innezuhalten und sich selbstkritisch zu fragen, warum es für sie plötzlich eine so immense Wichtigkeit hat, dass er zahlt. Warum sie sich offensichtlich nur, wenn er zahlt, geliebt fühlt. Warum sie tatsächlich soweit ist, wegen ein paar hundert läppischer Euro, die ihr bei gutem Verdienst in keiner Weise wehtun, eine gute Beziehung mit geplanter Ehe hinzuwerfen.

Eigentlich denke ich, dass der MANN Glück hatte, dass es vor der Eheschliessung soweit kam, denn nach großer Liebe sieht mir das seitens der FS wirklich nicht aus. Schade!

FS, wie wolltet ihr denn Eure Finanzen nach der Hochzeit regeln? Getrennte oder gemeinsame Konten? Das müsst ihr doch irgendwie besprochen haben?

w, 51