• #61
Nun gut, der Mann kann oder mag sich in seiner Art nicht wesentlich ändern, aber immerhin hat sie ihn ja so geheirate
Vielleicht war es vorher nicht so eindeutig...
Vor Kind gab es ggf genug Paarzeit, Unternehmungen und Schlaf.
Das hat ihr gereicht um in Stimmung zu kommen...
Jetzt hat sich das Leben geändert, nur die beiden nicht.
Sie kennen ihre Stimulanzen nicht, haben wahrscheinlich auch früher nicht drüber geredet und nachgedacht.
Und wirklich ernsthaft und offen, was es ausgemacht hat, vielleicht reanimiert werden sollte, besprechen sie jetzt auch nicht.

Es mag oberflächlig wirken aber was ihnen in meinen Augen fehlt, ist Spass.
Und zwar schon vor dem Schlafzimmer
 
  • #62
Es mag oberflächlig wirken aber was ihnen in meinen Augen fehlt, ist Spass.
Und zwar schon vor dem Schlafzimmer
Hm.

In den meisten Kulturen, auch vielen Subkulturen hierzulande, wäre ganz klar, dass eine Beziehung dann sofort endet, wenn es keinen Sex mehr gibt.

Da käme überhaupt nicht die Frage auf, ob man trotzdem erstmal nur „Spaß“ in der Beziehung pflegen haben kann. Jede(r) würde zwar „Spaß“ in der Beziehung befürworten, aber automatisch davon ausgehen, dass dieser auch/nur auf der Basis einer harmonischen Sexualität gedeiht, auf keinen Fall umgekehrt.
 
  • #63
In den meisten Kulturen, auch vielen Subkulturen hierzulande, wäre ganz klar, dass eine Beziehung dann sofort endet, wenn es keinen Sex mehr gibt.
Mein Lieber Verwirrt, die Sache ist die - die Lust der Frau hängt sowohl vom Zyklus als auch von der Stimmung ab. Das bedeudet - wenn die Frau über Hormonkoktail am Anfang der Beziehung drüber ist, verhält sie sich so, wie es ihrer Natur entspricht und das bedeudet keinesfalls jeden Tag oder sehr oft Sex. Es gibt einige Frauen mit starker Libido von Natur aus, aber sogar bei denen ist die Lust auf Sex keineswegs immer mit der Lust auf Sex verbunden, sondern da laufen irgendwelche Projektionen, Sehnsüchte etc.
Zweiter Punkt - der Sex bei der Frau ist nicht physiologisch, sondern emotional - das bedeutet, sie muss zu dem Partner Vertrauen haben, ihn mögen, ausserdem soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der sie sich entspannen kann - also keine Termine, Stress, Unstimmigkeiten usw. Und da bei den Frauen zwei Gehirnhälften gleichzeitig arbeiten, ist es für sie extrem schwierig von jetzt auf gleich abzuschalten bzw. überhaupt abschalten.
Dritter ganz wichtiger Punkt - mit der Geburt des Kindes wird sich Frau IMMER verändern und das ist ein Irrtum zu glauben, dass alles bei dem alten bleibt.
Und vierter Punkt - durch heutzutage leichtzugänglichen Sex hat der Mann nie gelernt, magere Zeiten auszuhalten und wie hat mir einer gesagt - er gabelt lieber eine Frau auf, als die Hand anzulegen.
Was ich sagen will - Männer sollen endlich lernen und akzeptieren, dass die Sexualität der Frau absolut anders und aus anderen Motiven, als bei den Männern, verläuft.
Und zuletzt - die Beziehung ist nicht nur das Vergnügen, sondern auch Arbeit und wenn die Sexualität mit der Zeit nachlässt, dann soll der Mann nicht den Druck ausüben "sonst ist die Beziehung für mich beendet", sondern such fragen, warum seine Frau keine Lust mehr auf ihn hat. Weil bekanntlich hat die Frau nicht keine Lust mehr, sondern keine Lust mehr auf dich.
 
  • #64
In den meisten Kulturen, auch vielen Subkulturen hierzulande, wäre ganz klar, dass eine Beziehung dann sofort endet, wenn es keinen Sex mehr gibt.
Und das ist ein erstrebenswertes Modell?
und wie hat mir einer gesagt - er gabelt lieber eine Frau auf, als die Hand anzulegen.
Was für eine peinliche und traurige Aussage. Das sagt viel über den Mann aus.
Weil bekanntlich hat die Frau nicht keine Lust mehr, sondern keine Lust mehr auf dich.
Du hast viel richtiges gesagt,aber aber das ist auch zu verallgemeinernd.
 
  • #65
Mein Lieber Verwirrt, die Sache ist die - die Lust der Frau hängt sowohl vom Zyklus als auch von der Stimmung ab. Das bedeudet - wenn die Frau über Hormonkoktail am Anfang der Beziehung drüber ist, verhält sie sich so, wie es ihrer Natur entspricht
Meine liebe Realfrau,
ich habe hier bewusst den Aspekt des kulturellen Hintergrundes aufgeworfen.
Insofern passen deine biologistischen Begründungen nicht dazu.

Man könnte mit der Emanzipation argumentieren, die weltweit einfach nicht so weit ist, dass es zu dieser Problematik kommt.

Andererseits, das wäre zu diskutieren, mag es auch emanzipierte Kulturen geben, bei denen diese Problematik nicht auftritt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #67
Und vierter Punkt - durch heutzutage leichtzugänglichen Sex hat der Mann nie gelernt, magere Zeiten auszuhalten und wie hat mir einer gesagt - er gabelt lieber eine Frau auf, als die Hand anzulegen.
Das ist doch Unfug.
Der Großteil der Männer in Beziehungen gabelt nicht einfach eine andere Frau auf, sondern hält erstmal aus.
Ein anderer großer Teil hat einfach keinen Sex, wenn er nicht in einer Beziehung ist.
 
  • #68
Vielleicht nicht… der Punkt ist allerdings, dass die Beziehungen hierzulande sehr häufig, und sehr häufig wohl an diesem Punkt scheitern.
„Woanders“ scheitern sie (1) womöglich seltener und (2) wenn, dann wahrscheinlich aus anderen Gründen.
Dann wahrscheinlich weil auch an Sex nur dann eben aus wachsender Abscheu weil man zum Sex verpflichtet ist ohne zu wollen und man dann dem Partner nicht mehr liebend entgegentreten kann und dann die schlechten Gefühle auch auf andere Beziehungsaspekte ausstrahlt.

Vielleicht ist das Problem ganz einfach eine falsche Erwartungshaltung.
Ich habe einen Partner also erwarte ich auch Sex der Häufigkeit die ich erwarte. Etwas weniger Sex, Aber dafür für beide gut und erfüllend und dafür die Zwischenzeit mit SB überbrücken ist nicht denkbar.
 
  • #69
Man könnte mit der Emanzipation argumentieren, die weltweit einfach nicht so weit ist, dass es zu dieser Problematik kommt.
Du willst hier wirklich bedauern, dass diese "Problematik" in emanzipierten Kulturen auftritt, in denen die Frauen in der Ehe nicht länger dem Mann unterworfen sind und ihre eheliche Pflicht erfüllen müssen, d.h. sich dem Mann sexuell jederzeit zur Verfügung stellen müssen unabhängig von ihrer eigenen Lust? Hättest du das gerne?

Also ich bin heilfroh über die Selbstbestimmung über meinen Körper und meine Sexualität und finde es bedauerlich, dass dies einige Männer anscheinend als "Problematik" betrachten und gerne über die Frau verfügen möchten.

@realwoman hat schon Recht, biologisch ist es sinnvoll, immer dann besonders Lust zu haben, wenn man gerade fruchtbar ist. D.h bei Männern immer, bei Frauen um den Eisprung herum. Ist doch schön wenn man seine Lust natürlich ausleben darf und nicht gegen seinen Willen.
 
  • #70
Das du von echtem Beziehungleben soviel Ahnung hast mein Hund vom Stricken, das wissen wir jetzt langsam alle.
Bau Dir deine merkwürdige Beziehungwelt aus deinen S werten und geh beim kleinsten Problemchen flitzen. Mach wie du es für richtig hälst, wenn es so für dich fuktioniert.
Aber lass die relativ normal fühlenden Leute sich hier mal in Ruhe sich unterhalten und halt dich bei Sachen zurück, wo du nachweislich keine oder nur äußert fragwürdige, aus schlechten Ratgebern zusammengezimmerte Kompetenzen hast.
Du bist sehr aggressiv, nicht ausgeglichen! Mich mehr falsch einschätzen, geht gar nicht, ich lebe in einer sehr zufriedenen und glücklichen Beziehung, seit vielen Jahren, im Gegensatz zu vielen Schreibern hier! Bin in der Fülle mit "S" Werten und aufrichtig und authentisch mit mir und somit auch zu anderen!
Meine Ratgeber sind das reale Leben mit Menschen, privat wie auch beruflich!
 
  • #72
Du willst hier wirklich bedauern, dass diese "Problematik" in emanzipierten Kulturen auftritt, in denen die Frauen in der Ehe nicht länger dem Mann unterworfen sind und ihre eheliche Pflicht erfüllen müssen, d.h. sich dem Mann sexuell jederzeit zur Verfügung stellen müssen unabhängig von ihrer eigenen Lust? Hättest du das gerne?
Nette Unterstellung :)

Die einzige relevante Frage zu meinen Gedanken wäre, ob diese „Sexverknappung“ als - möglicherweise - häufige Beziehungsproblematik auch ein kulturelles Phänomen darstellt.

Im Gegensatz zu biologischen oder individuellen Parametern, die ja weltweit mehr oder weniger gleich sind.

biologisch ist es sinnvoll, immer dann besonders Lust zu haben, wenn man gerade fruchtbar ist.
Beim Menschen ist Lust eindeutig von der Fortpflanzung entkoppelt und erfüllt ganz andere, mehr oder weniger lebenswichtige Aufgaben (Paarzusammenhalt).
Die „natürliche“ Frequenz darauf zurückzuführen zu wollen ist deswegen zumindest unwissenschaftlich.

Natürlich kann es sein, dass mit faktisch abnehmender - sozialer, kultureller - Bedeutung des Paarzusammenhaltes diese Aufgabe unbewusst(?) als unwichtiger wahrgenommen wird. Nur schwächt das den Zusammenhalt dann eben weiter.

Inwiefern es da sinnvoll ist, die Verantwortung ganz auf das Verhalten des Mannes zu schieben, der eben romantischer etc sein müsse, um seinen Zusammenhaltslevel durch Sex zu erreichen, ist fraglich.

Meine „Lösungsansätze“:
- Frau finden, die das ähnlich reflektiert hat und häufigen Sex per se „gut“ findet und keinen Machtkampf darum führt
- Attraktivität halten, die einen gewissen Besitzerwunsch weckt, ev. den Gedanken erhält, dass er auch andere haben könnte
- Körperkontakt allgemein kultivieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #73
Da käme überhaupt nicht die Frage auf, ob man trotzdem erstmal nur „Spaß“ in der Beziehung pflegen haben kann. Jede(r) würde zwar „Spaß“ in der Beziehung befürworten, aber automatisch davon ausgehen, dass dieser auch/nur auf der Basis einer harmonischen Sexualität gedeiht, auf keinen Fall umgekehrt.

Gemeinsam Spaß haben - gerade AUCH außerhalb des Bettes - ist ein sehr wichtiger Pfeiler für eine gelingende Beziehung. Gemeinsame Erlebnisse lassen es wieder "kribbeln", ganz ohne sexuelle Annäherung währenddessen. Auch spannende Dinge gemeinsam erleben, hat eine derartige Wirkung.
Das ist übrigens eine Erkenntnis von Paartherapeuten. Weil du das so gern als Argument anbringst.
 
  • #74
Aber man braucht doch gar nicht immer richtig viel Lust, um Sex zu haben? Wird das nicht völlig überbewertet? Wenn man seinen Partner mag und schätzt, kann man doch auch einfach so Sex haben, sozusagen aus einer neutralen Position heraus, also ich finde es seltsam, wenn Sex nur dann geht, wenn die Frau völlig von Lust und Begierde überwältigt ist und unbedingt Sex möchte. Ich gehe mal davon aus, dass der Sex mit dem geliebten Partner einen nicht grundsätzlich anwidert, also warum dann nicht einfach drauf eingehen und es als Paarzeit sehen? Dieses "Ich bin jetzt nicht in Stimmung" finde ich irgendwie seltsam, jedenfalls wenn es andauernd kommt. Es muss ja nicht immer gleich eine große Sexorgie werden, aber was ist schon dabei, mal ein bisschen mit dem geliebten Partner rumzuschmusen, meinetwegen händisch oder oral zu befriedigen, falls mehr gerade nicht gewollt ist, aber man muss doch die Bedeutung von Sex auch nicht übertreiben und jedes Mal einen Staatsakt draus machen? Wie gesagt, wenn beide sich grundsätzlich lieben und schätzen.
 
  • #75
Aber man braucht doch gar nicht immer richtig viel Lust, um Sex zu haben? Wird das nicht völlig überbewertet? Wenn man seinen Partner mag und schätzt, kann man doch auch einfach so Sex haben, sozusagen aus einer neutralen Position heraus,

Das ist ganz einfach. Wenn ich keine Lust habe, dann werde ich nicht feucht. Und ich habe noch weniger Lust, wenn ich darüber nachdenke, dass ich nun Gleitmittel benutzen muss, damit nur mein Mann Spaß haben kann.

Aber du hast natürlich recht damit, dass es ja nicht immer das "volle Programm" sein muss. Da bin ich völlig bei dir. Wenn man das auch nicht will, dann ist schon ziemlich viel hinüber. Oder man ist ziemlich festgelegt darauf, wie und was Sex ist oder zu sein hat.
 
  • #77
Gemeinsam Spaß haben - gerade AUCH außerhalb des Bettes - ist ein sehr wichtiger Pfeiler für eine gelingende Beziehung.
Du reißt das komplett aus dem Zusammenhang.

Ich sprach von anderen Kulturkreisen (und dabei bitte nicht nur an komplett nicht-emanzipierte denken).
Und da käme Sex selbstverständlich vor Spaßhaben, was die Bedeutung in der Beziehung angeht. „Ohne Sex kein Spaß“.

Die Denke, dass erst mal das Unterhaltungsprogramm passen muss, bevor es zu Sex kommt, ist schon ziemlich… kulturspezifisch.
 
  • #78
So krass würde ich das jetzt auch nicht sehen. Sie meint immer ich solle nicht "so ein riesen Ding" aus der Sache mache, wenn ich nach 3 Monaten das Thema mal wieder anspreche. Wie du sagst, kommt sie dann mit der Argumentation, dass sie dann eher noch weniger Bock bekommt und sie das total abtörnt, Aber ich denke mir so:"Soll ich das jetzt einfach für immer und ewig in mich reinfressen?". Und nein, ich will nicht, dass sie nur für mich die Beine breit macht. Aber was soll ich denn machen? WAS ist die Alternative?
 
  • #79
Die Denke, dass erst mal das Unterhaltungsprogramm passen muss, bevor es zu Sex kommt, ist schon ziemlich… kulturspezifisch.
Es geht überhaupt nicht um "Unterhaltungsprogramm". Es geht um Dinge miteinander machen und miteinander erleben. Und ja, das funktioniert. Das kann auch ein gemeinsames Projekt sein, Baumhaus bauen, Teich buddeln, was auch immer.
Es ist auch erwiesen, dass sich Menschen, die etwas spannendes miteinander machen, sich eher ineinander verlieben.
 
E

Eliye

Gast
  • #80
Beim Menschen ist Lust eindeutig von der Fortpflanzung entkoppelt
Das mag bei Männern zutreffen "Männer können und wollen immer" (den Spruch kennt wohl jeder). Gerade in der Medizin gilt der männliche Patient immer als Maßstab - zum Nachteil weiblicher Patienten: Herzinfarkte werden bei Frauen wegen ganz anderer Symptome oft nicht (rechtzeitig) erkannt. Eigenständige weibliche Sexualität wurde jahrhundertelang überhaupt nicht wahrgenommen. Bis noch vor wenigen Jahren war auch in Deutschland Vergewaltigung in der Ehe nicht mal strafbar. Das zeigt doch deutlich, dass den Frauen eine eigene Sexualität völlig abgesprochen wurde (hatten sie einfach nicht zu haben und wenn doch, durften sie nicht selbst darüber bestimmen). Sie hatten hinzuhalten, wann immer der Ehepartner das wollte.
Heute ist es allgemein bekannt, dass bei sehr vielen Frauen die Lust stark vom Zyklus abhängig ist, an den fruchtbaren Tagen ist die Lust deutlich stärker. Klar kann eine Frau auch an den restlichen Tagen Sex haben und vielen macht es ja auch Spaß, aber der sexuelle Trieb ist dann deutlich geringer und viele Frauen sind dann einfach nicht in Stimmung für Sex. Das hat nichts mit böswilliger "Verknappung" zu tun.
Ich stopf mich ja auch nicht einen ganzen Monat lang mit Schokoladentorte voll, aber an manchen Tagen habe ich da einfach Heißhunger drauf.
 
  • #81
Soll ich das jetzt einfach für immer und ewig in mich reinfressen?". Und nein, ich will nicht, dass sie nur für mich die Beine breit macht. Aber was soll ich denn machen? WAS ist die Alternative?
Ist deiner Frau klar, dass das möglicherweise ein Trennungsgrund für dich sein könnte?
Wäre sie deswegen bereit, zu einer sexualtherapeutischen Beratung mit dir zu gehen?
Sie meint immer ich solle nicht "so ein riesen Ding" aus der Sache mache, wenn ich nach 3 Monaten das Thema mal wieder anspreche
DAS ist doch keine Haltung. Ist ihr der Ernst der Sache nicht bewusst?
 
  • #82
Heute ist es allgemein bekannt, dass bei sehr vielen Frauen die Lust stark vom Zyklus abhängig ist, an den fruchtbaren Tagen ist die Lust deutlich stärker. Klar kann eine Frau auch an den restlichen Tagen Sex haben und vielen macht es ja auch Spaß, aber der sexuelle Trieb ist dann deutlich geringer
Und was folgt daraus? Dass einmal pro Monat „normal, gut und natürlich“ ist? Nein, das ist einfach sehr wenig für die meisten Menschen.
Natürlich soll sich niemand zwingen, aber es ist auch nicht wirklich sinnvoll, das einfach so hinzunehmen. Zumal die Frau, um die es hier geht, offenbar häufiger SB betreibt. Wenn die Lust dafür reicht…
Nein, diese „soziale“ Funktion gilt für beide Geschlechter, eindeutig.
 
  • #83
Noch was Kulturelles:
In zB Ostafrika ist der Blickwinkel der, dass die Männer bzw ihre Frauen darum wetteifern, wer der/den tollste/n Lover ist/hat.
Entsprechend machen die Männer natürlich was aus sich, in dieser Hinsicht sind schon fast sie das „schöne Geschlecht“, mit dem frau sich schmückt und angibt.

Die Thematik, dass die Frau nicht will, wäre in diesem Kontext zumindest so selten und unverständlich wie hierzulande die, dass sich ein Mann seiner Frau verweigert.
 
  • #84
Zumal die Frau, um die es hier geht, offenbar häufiger SB betreibt. Wenn die Lust dafür reicht…
SB um sich einen schnellen klitoralen Orgasmus zu verschaffen, ist noch mal was ganz anderes als sich ohne Orgasmus penetrieren zu lassen. Um auf zweiteres Lust zu haben, muss ich schon wirklich sehr erregt sein (tatsächlich habe ich während der fruchtbaren Tage Lust darauf), ansonsten kann es unangenehm bis schmerzhaft sein.

Und schön dass du als Mann hier den Frauen erklären möchtest, wann sie Lust haben - ohne jemals selbst im Körper einer Frau mit weiblichem Zyklus gewesen zu sein.
 
  • #85
aber man muss doch die Bedeutung von Sex auch nicht übertreiben und jedes Mal einen Staatsakt draus machen?
Das geht aber auch in die andere Richtung.
Muss man das so wichtig nehmen und kann man nicht einfach seinen Partner in Ruhe lassen wenn er keine Lust hat?

aber was ist schon dabei, mal ein bisschen mit dem geliebten Partner rumzuschmusen, meinetwegen händisch oder oral zu befriedigen,
Was ist schon dabei seine eigenen Hände zu nehmen.
Ist doch besser als: Ja mach halt Sex, ist nich toll aber stört mich auch nicht weiter.
 
  • #86
Du bist sehr aggressiv, nicht ausgeglichen! Mich mehr falsch einschätzen, geht gar nicht, ich lebe in einer sehr zufriedenen und glücklichen Beziehung, seit vielen Jahren, im Gegensatz zu vielen Schreibern hier! Bin in der Fülle mit "S" Werten und aufrichtig und authentisch mit mir und somit auch zu anderen!
Meine Ratgeber sind das reale Leben mit Menschen, privat wie auch beruflich!
Is scho recht. Wir glauben dir ja 🥴

Kannst wieder von der ausgeglichenen Fettschreibetaste runterkommen.

Bist ein ganz schlauer und erfahrener Beziehungsratgeber. Deine Tipps sind Gold wert und immer richtig. Natürlich 🤭
 
  • #87
Ist deiner Frau klar, dass das möglicherweise ein Trennungsgrund für dich sein könnte?
Wäre sie deswegen bereit, zu einer sexualtherapeutischen Beratung mit dir zu gehen?

DAS ist doch keine Haltung. Ist ihr der Ernst der Sache nicht bewusst?

Ich habe ihr schon mal klar gesagt, dass ich das auf Dauer nicht so aushalte und sie konkret gefragt, ob sie mich überhaupt noch attraktiv findet. Das verjahte sie, hat aber gleich den Ball zu mir gespielt, dass sie nun mal nicht auf Knopfdruck Lust bekommen könnte und ich mich bemühen sollte und solche Diskussionen ihr nur noch "den Rest der Lust" nehmen würden und es dadurch nur noch schwerer wird. Das sind dann immer Momente wo ich mir denke, wieviel Sinn das eigentlich noch ergibt.
 
  • #88
So krass würde ich das jetzt auch nicht sehen. Sie meint immer ich solle nicht "so ein riesen Ding" aus der Sache mache, wenn ich nach 3 Monaten das Thema mal wieder anspreche. Wie du sagst, kommt sie dann mit der Argumentation, dass sie dann eher noch weniger Bock bekommt und sie das total abtörnt, Aber ich denke mir so:"Soll ich das jetzt einfach für immer und ewig in mich reinfressen?". Und nein, ich will nicht, dass sie nur für mich die Beine breit macht. Aber was soll ich denn machen? WAS ist die Alternative?
Weil du es so siehst, wie du es siehst, genau deshalb musst du damit so leidend leben! Ich sehe das völlig anders und würde ganz anders handeln! Was dir fehlt ist schlicht einfach: Mut zur direkten und offenen Kommunikation und mit der nötigen Konsequenz, das nützt genau deine Frau eiskalt aus, sie kennt deine Schwächen, so geht keine Beziehung für mich!
DAS ist doch keine Haltung. Ist ihr der Ernst der Sache nicht bewusst?
Ich würde mir ein solches liebloses Verhalten meiner Partnerin nicht bieten lassen, Punkt! Das hat direkt mit den "S" Werten zu tun und mit einer gewissen Aufrichtigkeit und Authentizität sich selbst gegenüber, nochmals Punkt!
Und was folgt daraus? Dass einmal pro Monat „normal, gut und natürlich“ ist? Nein, das ist einfach sehr wenig für die meisten Menschen.
Natürlich soll sich niemand zwingen, aber es ist auch nicht wirklich sinnvoll, das einfach so hinzunehmen. Zumal die Frau, um die es hier geht, offenbar häufiger SB betreibt. Wenn die Lust dafür reicht…
Was viel und oder wenig, bis sehr wenig ist, das entscheiden ausschließlich nur zwei betroffene Menschen! Wenn es passt, gibt es dieses Thema nicht, ein solches Thema besagt und bestätigt letztendlich, dass die Beziehung nicht stimmig ist und dann sollte man sich auch trennen! Immer wieder um das gleiche Thema zu diskutieren, dazu habe ich keine Lust, weil es einseitig unreif ist und absolut nichts bringt!
Das mag bei Männern zutreffen "Männer können und wollen immer" (den Spruch kennt wohl jeder).
Darum geht es nicht, es geht darum dass es an wichtigen Kompatibilitäten fehlt! Ich werde niemals in einer solchen leidenden und unterdrückten Beziehung bleiben wollen, da ist mir mein Leben in Freiheit und in Unabhängigkeit um ein Vielfaches mehr wert!
 
  • #89
Was ist schon dabei seine eigenen Hände zu nehmen.
Das vernachlässigt eben komplett die Bindungsfunktion von partnerschaftlichem Sex.
Das geht aber auch in die andere Richtung.
Muss man das so wichtig nehmen und kann man nicht einfach seinen Partner in Ruhe lassen wenn er keine Lust hat?
Du hattest ja geschrieben, warum du in diesem Punkt so sensibilisiert bist. Du würdest aus dem „häufige Abweisungen hinnehmen“ deswegen offenbar eine Art partnerschaftliche Tugend machen.
Für andere ist das zunächst eine starke Kränkung, die eben jedes Mal an der Verbundenheit zum Partner kratzt.

Auch daran, dass dieses Gefühl so eindeutig und kaum zu unterdrücken ist, erkennt man die psychologische Bedeutung, die weit über den „Fortpflanzungstrieb“ hinausgeht.
 
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