E

Eliye

Gast
  • #91
Das vernachlässigt eben komplett die Bindungsfunktion von partnerschaftlichem Sex.
Sex, obwohl Frau keine Lust hat und sich zwingen (ihren Körper zur Verfügung stellen) muss, hat auch keine Bindungsfunktion. Eher im Gegenteil. Wenn die Frau sich zum Sex zwingen muss oder es nur dem Partner zuliebe über sich ergehen lässt, dann entsteht irgendwann eine Aversion gegen Sex mit diesem Partner.
Die Bindungsfunktion ergibt sich nur, wenn der Sex beiden Spaß macht.

Beim Menschen ist Lust eindeutig von der Fortpflanzung entkoppelt
Das ist insoweit richtig, dass der Mensch an keine bestimmte Paarungszeit (wie bei vielen Tierarten) gebunden ist. Sex und die Möglichkeit eine Schwangerschaft funktionieren ganzjährig.
Das hat mit der Lust auf Sex aber überhaupt nichts zu tun. Die ist eben bei vielen Menschen nicht automatisch da. Da kann alles Mögliche eine Rolle spielen: die Qualität einer Beziehung, das Verliebtsein und der damit verbundene Hormoncocktail, der Hormonhaushalt, der allgemeine Gesundheitszustand, das Aussehen und vor allem der Geruch des Partners uvm.
Lust auf Sex kann man nicht herbeireden.
SB um sich einen schnellen klitoralen Orgasmus zu verschaffen, ist noch mal was ganz anderes als sich ohne Orgasmus penetrieren zu lassen. Um auf zweiteres Lust zu haben, muss ich schon wirklich sehr erregt sein (tatsächlich habe ich während der fruchtbaren Tage Lust darauf), ansonsten kann es unangenehm bis schmerzhaft sein.
Da kann ich nur voll zustimmen. Sex ohne Erregung ist nicht schön, auch nicht mit dem Partner.
 
  • #92
Ich habe ein Problem mit diesen ganzen Aussagen
Das klingt nach Druck und würde bei mir noch mehr Abwehr erzeugen. Da würde ich ihm klar machen, dass ich meinen Körper nicht ohne Lust zur Verfügung stellen möchte damit die Beziehung für ihn zufriedenstellend läuft - auf meine Kosten. Beide haben das gleiche Recht auf ihre Empfindung. Der Eine, dass es zu wenig Sex gibt, die andere, dass sie keinen Sex gegen ihr Bedürfnis aushalten möchte.
"Klingt nach Druck"

Frau sollte bitte wirklich einen Unterschied machen, ob wirklich Druck gemacht wird, oder sie es nur zwischen den Zeilen so empfinden WILL !

Ich finde, hier sind viele weibliche Forumsschreiber übertrieben sensibel.

Heute ist es allgemein bekannt, dass bei sehr vielen Frauen die Lust stark vom Zyklus abhängig ist, an den fruchtbaren Tagen ist die Lust deutlich stärker. Klar kann eine Frau auch an den restlichen Tagen Sex haben und vielen macht es ja auch Spaß, aber der sexuelle Trieb ist dann deutlich geringer und viele Frauen sind dann einfach nicht in Stimmung für Sex.
OK.

Aber ich stimme Herrn Verwirrt insoweit zu, dass sich aus diesen Zeilen aber doch nicht ergeben kann, dass man nur noch alle 4-5 Wochen (oder wenn man mal gerade den Punkt nicht trifft, weg. Krankheit, oder sonstigen Umständen ..etc) dann wieder in 11-12 Wochen.

Es muss jeder Frau und jedem Mann klar sein, dass den meisten Menschen und wahrscheinlich auch dem Partner bzw. der Partnerin weniger als 5 x Sex im Jahr zu wenig sind, weil man sich dann darauf als normaler Mensch so auch nicht mehr einstellen kann (bis auf Sonderfälle wie Duckula).

Dann ist der nächste Sex einfach auch emotional zu weit weg, als dass er noch seine Funktion in der Beziehung erfüllen könnte, und er wird dann auch ein Problem für beide, weil es dann einfach klappen MUSS und toll sein MUSS, weil man sonst dann ja noch weniger Sex hätte (Teufelkreis).
Wenn es soweit kommt, muss vorher umgedacht werden. So geht es dann nicht mehr.
 
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  • #93
Wenn Sex sehr selten ist, egal, was das Problem auch immer sei (Streit in der Beziehung, Mann unnatraktiv geworden, Frau unattraktiv geworden, krankheiten, psychologische Probleme ...etc), dann steht eine Beziehung vor dem Ende, damit muss man als normaler Mensch einfach rechnen, auch wenn es nicht immer so kommt. Die Gefahr ist aber da.


olle spielen: die Qualität einer Beziehung, das Verliebtsein und der damit verbundene Hormoncocktail, der Hormonhaushalt, der allgemeine Gesundheitszustand, das Aussehen und vor allem der Geruch des Partners uvm.
Lust auf Sex kann man nicht herbeireden.
Vielleicht nicht herbeireden, aber triggern kann man den Menschen schon, finde ich.
Nein nicht in jeder Situation, aber ich denke ein normaler Mensch ist schon für gewisse erotische Stimulation empfänglich.

Hier liegt nach meiner Meinung auch ein Mißvertsändnis vor.

Wenn Herr Verwirrt oder Herr Lebenslust hier schreiben, dass sie gerne Sex öfters als 1 x Monat haben , dann meinen beide
wohl nicht, dass eine Frau quasi gegen ihr Lustempfinden Sex haben sollen, sondern es geht darum, auchmal Lust auf Sex zu erzeugen.

Und auch wenn ich jetzt gerade wirklich der felsenfesten Meinung bin, keine Lust auf Sex zu haben, .....ich vermute schon, dass man bei mir Lust erzeugen könnte.

Und sicherlich wäre das auch bei einer Frau wohl mal möglich.

Und genau das habe ich im Podcast von Frau Stahl gehört, den ich nun dem Fragensteller hier empfehlen möchte.

Es geht darum, vielleicht etwas Annäherung zuzulassen, auch wenn man eben noch keine Lust hatte. Vielleicht eben auch , indem man schaut, ob man an an einem Tag / einem Wochenende nicht auch vorher schon gewisse Dinge triggert oder einfach sich richtig viele Mühe gibt, so dass eine gewisse Entspannung eintreten könnte.

Und wenn sich trotzdem kein Begehren in Richtung Sex einstellt, dann ist es auch gut und man lässt es.

Wenn es zumindest so laufen würde, denke ich nicht, dass der Fragesteller hier seine Frage stellen würde.


Und ich denke auch, eine Verabredung darüber, was Frau auch im Zweifelfalle mal zulassen würde (bzw. ansagt, was sie vielleicht im Falle eines Falles gutfinden könnte), sollte man schon machen können, ohne dass Frau sich gleich sexuell ausgenutzt oder fremdbestimmt vorkommt.
Das könnte ja auch andersherum funktonieren.
Und wenn es trotzdem auch mal nicht funktioniert, dann hat man sich eben auch Mühe gegeben.
Mühe die mir eine Partnerin immer wert sein wird.
 
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  • #94
Es geht darum, vielleicht etwas Annäherung zuzulassen, auch wenn man eben noch keine Lust hatte
Hier irgendwo dazwischen liegt offenbar der Hase im Pfeffer.

Anscheinend ein sehr tiefsitzender Mechanismus auf weiblicher Seite, der oft soweit geht, sogar eine Paarberatung, den Blick in Ratgeber etc strikt abzulehnen. Die - letztlich intuitive, nicht wirklich durch Erfahrung belegte - Überzeugung von der Unveränderlichkeit dieser Dinge.

Meine eigene Schlussfolgerung wäre nur, meine Bedürfnisse wirklich klar darzustellen, einen Lösungsansatz vorzuschlagen (Beratung, Literatur), und ansonsten die Konsequenzen zu verdeutlichen, wenn man diesen Ansatz nicht wenigstens ausprobiert.
 
  • #95
Vielleicht noch die Frage, ob du ein sehr häuslicher Typ bist.
Dann würde ich an deiner Stelle schlicht mehr alleine was unternehmen, Fitnessstudio zB.
Neben dem körperlichen Aspekt macht auch größere Unabhängigkeit attraktiver.
 
  • #96
Auffällig ist: der FS und @Verwirrt1111 kommunizieren untereinander.

Tipps von Frauen, Dinge im Vorfeld anders zu machen....werden ignoriert.

Da stellt sich die Frage, ob sie sonst auch ignorant sind...ihren Frauen gegenüber
 
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  • #97
Tipps von Frauen, Dinge im Vorfeld anders zu machen....werden ignoriert.
Naja … es ist eben nicht wirklich davon auszugehen, dass der TS diese etwas einseitigen Tipps von weiblicher Seite (romantischer sein etc) nicht schon recht erfolglos ausprobiert hat.
Und „sich einfach abfinden“ will er nicht.

Da sind ein paar eher solidarische Tipps und Sichtweisen von männlicher Seite ja auch nicht schlecht.
 
  • #98
Anscheinend ein sehr tiefsitzender Mechanismus auf weiblicher Seite, der oft soweit geht, sogar eine Paarberatung, den Blick in Ratgeber etc strikt abzulehnen. Die - letztlich intuitive, nicht wirklich durch Erfahrung belegte - Überzeugung von der Unveränderlichkeit dieser Dinge.

Ja klar, wenn man selbst immer Lust hat, hat man(n) ja kein Problem damit, möglichst oft Sex zu haben. Wie soll das eigentlich praktisch funktionieren - soll die Frau jedesmal ordentlich Gleitgel benutzen? Kann man ja mal machen. Wenn der Körper nicht mitspielt, obwohl man eigentlich möchte. Aber aus Prinzip? Intuition benutzen ist übrigens eine unterschätzte Fähigkeit.

Bei mir IST es eine durch Erfahrung belegte Überzeugung. Wenn gar nichts funktioniert, wie man es gern möchte, dann ist in der Regel die Beziehung in Schieflage. Auch wenn der Sex-haben-wollende Partner das entschieden verneint, weil doch "ansonsten alles richtig gut ist". Meiner Erfahrung nach stimmt das in der Regel nicht.
Und dann nutzt auch widerwillig umgesetzter Sex nichts.
 
  • #99
So wie meine Frau nicht auf Knopfdruck Lust haben kann, so kann ich auch nicht auf Knopfdruck der Romantiker sein. Wie ich bereits erläutert habe, werde ich dadurch nur noch verkrampfter und das hilft ja nun nicht wie ihr wisst.

Was ich bereits geändert hatte, schon vor dieser Diskussion, ist, dass ich sie oft ohne Hintergedanken in den Arm nehmen, sie küsse, sie wertschätze, wenn sie was gutes gemacht hat. Das kam evtl. wirklich zu kurz. Leider macht sie das andersherum nie.

Ich bin jetzt wieder eher auf der Schiene, dass ich mehr alleine mache für meinen Körper und mit Freunden. Mich wie so ein Haushund an sie anzupassen, ergibt keinen Sinn mehr für mich. SIe wird sich nicht ändern. Wenn zum Schluss leider die Trennung irgendwann ins Haus steht, dann muss ich das wohl akzeptieren. Das wäre schade, weil unsere Beizehung wirklich gut ist, aber ein Leben ohne Sex ist für mich einfach nicht denkbar, es ist leider so. Ich hatte sogar schon mal ernsthaft über Hormontherapie oder so nachgedacht um mein Testosteron zu senken.
 
  • #100
Ich bin jetzt wieder eher auf der Schiene, dass ich mehr alleine mache für meinen Körper und mit Freunden
Das ist auf jeden Fall eine richtige Richtung.
Ich hatte sogar schon mal ernsthaft über Hormontherapie oder so nachgedacht um mein Testosteron zu senken.
C‘mon.
Nicht wirklich, oder?
Letztlich ist es doch irgendwie der testosterongetriebene Mann, der eine Frau antörnt.

Wahrscheinlich sind es am Ende oft einfach Machtspiele, die sich als Muster, als inneres Skript zu sehr festgesetzt haben. Sich davon losreißen, unabhängig werden, ist wohl eine wichtige Richtung … keine Spielchen, sondern Wiedergewinnung von Stärke, die auf jeden Fall auch attraktiv ist.

Schade finde ich bei so etwas, dass der Mann in seiner „Schwäche“ und Bedürftigkeit einfach abblitzt. Dass er erst seine Härte und Unabhängigkeit kultivieren muss, um Begehren zu wecken. Wahrscheinlich das Urbild des Mannes, der „über“ seiner Partnerin steht, der sie nicht „braucht“.

Ich selbst fahre da immer, fast schon unbewusst, so einen Zwischenkurs. Stärke zeigen, aber Nähe zulassen und durchaus kultivieren.Gerne wäre ich viel „weicher“, aber ich spüre, dass das nicht gut ankommt und mit Ablehnung und nachfassendem Begehren ihrerseits abgestraft würde. Lieber die Zunge abbeißen, als zB signalisieren, dass ich einfach mal gerne Sex hätte, wenn sie selbst keine Signale in die Richtung zeigt. Funktioniert sehr gut, ein Teil Bedauern bleibt aber.
 
  • #101
@Verwirrt....wenn er die Dinge getan hätte, hätte er es erwähnt...Spätestens als die Vorschläge kamen, hätte er sich mit seinen Versuchen verteidigt.

Witzig finde ich, bewusst Zeit miteinander zu verbringen und was zu erleben...unter Romantik zu packen.

Von Kerzen, Rosenblättern, Candlelightdinner und Co...hat hier gar keine etwas geschrieben.

Den FS habe ich seit seinem letzten Thread, als aufmerksamen Mann bereits abgeschrieben.
Vielleicht entwirrt sich noch etwas, für Dich.

Der Tod jeder Beziehung ist die Selbstverständlichkeit.
Und das Auffälligste ist...seinen Partner nicht mehr bewusst wahrzunehmen.
Kids im Bett...ist ähnlich wie Stunden im Homeoffice...man kann direkt müde auf die Couch.
Aus dem Büro, schaltet man auf der Heimfahrt ab zb plant man ein Wochenende.
Auf der Couch geht TV an oder das Handy.
Oder wie bei Corona, man erlebt nichts worüber man reden kann.

Es sei denn, einer unterbricht den Trott.
Eine Unternehnung planen...zusammen reden...Träumen und sich so alleine bewusst mal wieder anschauen
Die Wand streichen, lachen wenn einer im Kreppband klebt und nachher mit Pinsel in der Hand, ein Bier aufs gemeinsame Werk

Wenn der FS mit Freunden unterwegs ist und beim Sport...wird er kaum sein Kind mitnehmen.
Da sitzt Frau wohl weiter im Homeoffice...
Was ein Herzchen
 
  • #102
Der Tod jeder Beziehung ist die Selbstverständlichkeit
Nein, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil.
Außerdem beschreibst du nicht „Selbstverständlichkeit“ sondern so etwas wie „Passivität“ oder vielleicht „Langeweile“.
Es sei denn, einer unterbricht den Trott.
Eine Unternehnung planen...zusammen reden..
Das heißt, übersetzt „der Mann soll …, dann gibt es vielleicht mehr Sex“.
Von der zweifelhaften Erfolgsaussicht abgesehen, fände ich den ganzen Ansatz belastend,
Sex nur dann, wenn wir was besonders Tolles und Witziges unternommen haben. Dieser immense Druck, der da erzeugt wird.
Wenn der FS mit Freunden unterwegs ist und beim Sport...wird er kaum sein Kind mitnehmen.
Es wird hier davon ausgegangen, dass die Frau zu viel Arbeit hat. Woher nimmst du das?
 
  • #103
Danke, das sind alles sehr gute Beiträge, aber wann macht ihr das? Ich verpasse immer das Timing anscheinend. Unsere Tochter geht gegen 20 Uhr ins Bett und man hört sie noch eine Weile, vor 21 Uhr schläft sie nicht. Danach sitzt meine Frau halt wie beschrieben auf dem Sofa und guckt auf das Smartphone. In den Versuchen die meist kläglich gescheitert sind, bin ich auf sie zu und sie hat es auch registriert...dann legt sie das Handy zur Seite und wir umarmen uns mehr oder weniger, aber sie gibt mir jetzt auch nicht gerade das Zeichen, dass sie kuscheln will...ich weiß nicht, das ist so ein Teufelskreis...wie soll ich Begehren bekommen, wenn sie mich so lustlos umarmt? Abends, wenn sie ins Bett geht, ist sie müde. Das hatte sie mir auch schonmal gesagt, dass die Chancen eher schlecht stehen.
Nimm sie doch einfach mal spontan in der Küche oder irgendwo...Wenn es immer auf dem Sofa anfängt ist es langweilig. Ich hatte ein ähnliches Problem in meiner Ehe: 1. hat mich mein Mann nicht mehr angeturnt 2. wirkten sich die Eheprobleme natürlich auf die Sexualität aus.
 
  • #104
Ja klar, wenn man selbst immer Lust hat, hat man(n) ja kein Problem damit, möglichst oft Sex zu haben. Wie soll das eigentlich praktisch funktionieren - soll die Frau jedesmal ordentlich Gleitgel benutzen?
Schon wieder.
Zwar gebe ich Dir erstmal recht, dass Verwirrt vor allem bezgl. Frequenz kein Maßstab ist.

Aber dieses "da bleibe ich trocken" / "Gleitgel" - Geschreibsel (sowas haben ich auch von meiner Frau schonmal gehört) ist absolut daneben !

Natürlich geht es immer darum, dass die Frau in dem Moment, wo es nun zur Sache geht, schon auch die Lust dazu haben muss und soll.
Das wird auch Verwirrt so sehen und fast jeder andere Mann auch. Sicher auch der Fragensteller.

Das, was viele Frauen hier als Tipp schreiben heisst doch nicht viel anders, als dass sie einwenig vorher verführt werden wollen.
Der Fragensteller ist hierauf tatsächlich nicht so recht eingegangen, z.B. ob er nicht auch Möglichkeiten sieht, die Maßnahmen zur Verführung seiner Frau mal etwas auszuweiten, also die Verführung vielleicht auch früher durch flankierende Maßnahmen besser vorzubereiten auch and er gesamten Beziehung diesbezüglich etwas zu arbeiten.

Und ja, man kann sich auf sowas auch mal willentlich einlassen, aber manchmal eben auch nicht.

Kann mir keiner erzählen, dass sowas nur als Mann geht.

Und hört mir auf mit "Gleitgel".
Das ist reine Polemik, die dafür stehn soll "Wenn ich keine Lust habe, haben ich eben kein Lust und Basta". Schwarz-Weiß.

Wir alle wissen, so einfach ist das nicht. Von Menschen die auch den gegenüber lieb haben, erwarte ich da einfach mehr, auch von mir selbst. Siehe oben.
 
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  • #105
Neben dem körperlichen Aspekt macht auch größere Unabhängigkeit attraktiver.
Der Irrtum von Männern.
Distanz schafft Distanz, die wenigsten Frauen fangen das Kämpfen an.
Die sortieren ihr Leben, und wenn es sonst wenig Nähe um Mann gibt, braucht es den Sex auch nicht. Das fühlt sich an, wie Bedürfnisbefriedigung. Oh, er erinnert sich, dass er eine Frau hat. Nach dem Pflichtgeturne schnell wieder vergessen. Der Megaabturner.
Der FS wählt den Weg, mach Dich rar, ok. Der Anfang vom Ende.
Die meisten Frauen wollen wahrgenommen werden, als Mensch und Frau, nicht nur wenn Mann mal wieder will.
Selbstverständlichkeit IST der Killer Nr. 1 einer Partnerschaft, zumindest für Frauen.
Kann Mann anders sehen, für viele Frauen schon.
In guten Partnerschaften funktioniert es, man ist zugewandt, nicht selbstverständlich, nimmt wahr, achtet. dann klappt es auch mit dem Sex für beide gut.
Keine Lust bei Frauen kann zu Trockenheit führen, Fakt. Kann, vor allem mit zunehmendem Alter, jünger funktioniert manchmal der biologische Mechanismus. Was soll die Abwertung?
 
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  • #106
Nach dem Pflichtgeturne schnell wieder vergessen. Der Megaabturner.
Du vergisst, so ist das auch für uns Männer.

Und wenn die Frau meint, dass die Beziehung auch sonst durchhängt, dann müsste sie zumindest auch mal Probleme benennen und dann auch Lösungswege aktiv mitgestalten und selbst dazu Leistung erbringen, nicht nur bei Sex.

Und dann sollte sie, wenn ihr noch Irgendetwas an der Beziehung liegt, auch nicht völlig vergessen, dass es einen Partner gibt, der vielleicht auch Wünsche, womöglich sogar auch Bedürfnisse, hat.

Man kann auch einer Frau Bedürfnisse erfüllen, wenn man diese kennt. Umgekehrt aber auch.
 
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  • #107
@Laszlo da bin ich bei Dir...
Deshalb schrieb ich nicht immer nur Mann muss, sondern einer...also einer von den Beiden.
Aber da spiel ich nicht das Spiel:

Wer zuerst zwinkert hat verloren!

Sondern überlege als erstes: was kann ich ändern/tun.
Und wenn immer drüber diskutieren, den anderen nervt...ist der Weg nicht der Richtige und ich lass mir was anderes einfallen.

Und der FS hat selbst geschrieben ..an Wochenenden ohne Kind, liegen Beide (also auch er) faul rum.
Jetzt will er alleine raus..
Für mich fehlt also die logische Alternative...die wurde ihm hier aufgezeigt ..ihr können wir nicht schreiben.
 
  • #108
Natürlich geht es immer darum, dass die Frau in dem Moment, wo es nun zur Sache geht, schon auch die Lust dazu haben muss und soll.
Das wird auch Verwirrt so sehen und fast jeder andere Mann auch.

Komisch, dass es dann genau damit so große Probleme zu geben scheint. Nein, ich krieg nicht automatisch Lust, wenn mein Partner neben mir liegt und mich anfasst. Und wenn ich dann gerade wegen irgendwas am Tag genervt bin, geht das durch Angefasstwerden auch nicht weg. Ich nehme an, ich bin da keine Ausnahme. Für Männer scheint der Tag dann erledigt und jetzt wollen sie zum schönen Teil des Abends übergehen.

Das, was viele Frauen hier als Tipp schreiben heisst doch nicht viel anders, als dass sie einwenig vorher verführt werden wollen.
Das ist nur das eine. Frauen wollen in aller Regel nicht Sex, nachdem sie vorher gerade noch gefragt wurden, ob sie noch ein Bier aus dem Kühlschrank holen, ob sie das Lieblingshemd schon gewaschen haben und dass er morgen gern die dunkle Hose anziehen wollte und wieso die jetzt noch in der Wäsche liegt. Dann ist sie nämlich im "Er-behandelt-mich-grad-als-Hauswirtschafterin"-Modus und das ist alles andere als erotisch.
Es geht also um den Umgang insgesamt, nicht um irgendwelche Verführungsszenarien.

Und ja, man kann sich auf sowas auch mal willentlich einlassen, aber manchmal eben auch nicht.

Kann mir keiner erzählen, dass sowas nur als Mann geht.
Ich will gar nicht, dass mein Mann sich "willentlich" einlässt, ohne wirklich Lust zu haben. Wenn ich aktiv werde und er sagt "och nö, heute bitte nur kuscheln" bin ich sofort dabei. Und ja, ist schon vorgekommen. Im Gegensatz zu männlichen Wesen bin ich dann aber auch nicht sauer oder nölig, weil es für mich völlig okay ist. Wäre für mich seltsam zu verlangen, dass er Lust haben muss, weil ich sie habe.

Und hört mir auf mit "Gleitgel".
Das ist reine Polemik, die dafür stehn soll "Wenn ich keine Lust habe, haben ich eben kein Lust und Basta".
Es gibt genau drei Szenarien.
  • - Ich habe Lust. Selten, aber kommt vor. Dann werde ich in irgendeiner Weise aktiv und mein Mann freut sich.
  • - Ich bin neutral. Dann werde ich trotzdem manchmal aktiv. Oder ich gehe auf seine Avancen ein. Läuft öfter auf Sex raus als nicht.
  • - Ich habe keine Lust. Und dann werde ich weder aktiv noch gehe ich auf Avancen ein. Das bringt dann nämlich nichts. Hab ich während meiner Ehe ein einziges Mal getan und mich besch***en gefühlt. Und bei euren Szenarien fühle ich mich genau daran erinnert.
Was ich von Frauen wie die von @uc84 halten soll, die irgendwie nicht zu wissen scheint, was sie selbst will, weiß ich auch nicht so recht. Ein Mann ist logischerweise keine eierlegende Wollmilchsau.
 
  • #109
Das heißt, übersetzt „der Mann soll …, dann gibt es vielleicht mehr Sex“.
Falsch übersetzt. Gemeinsame Unternehmungen führen ganz automatisch zu mehr Sex. Weil ich als Frau Lust drauf kriege, wenn ich mit meinem Mann in einer ungewohnten Situation bin.
Sex nur dann, wenn wir was besonders Tolles und Witziges unternommen haben. Dieser immense Druck, der da erzeugt wird.
Eben nicht nur dann. Sondern als dauerhafter, angenehmer Nebeneffekt, weil man den Partner immer mal wieder von einer anderen Seite sieht.
Ach ja, der immense Druck, der da erzeugt wird. Und den die Frau (oder der weniger sexbegeisterte Partner) ja gar nicht hat, wenn sie (oder er) selbstverständlich möglichst oft Sex haben soll. :D Ich fang gleich an zu weinen ...

Es wird hier davon ausgegangen, dass die Frau zu viel Arbeit hat. Woher nimmst du das?
Auch falsch. Aber wenn ein Elternteil Zeit für sich allein beansprucht, muss der andere zwangsläufig zu Hause sein. In diesem Fall wissen wir nur nicht, ob die Frau entsprechende Zeiten auch zugestanden bekommt. Oder ob der FS es macht wie der Mann unserer @blume, der einfach nach der Arbeit ins Fitnessstudio geht und sie kann sehen, wo sie Zeit für sich herbekommt. Wenn er macht, was er will und sie kann zusehen, wo sie bleibt, wird ihm das sexuell gesehen nicht weiterhelfen, weil ihre Ressentiments ihm gegenüber allenfalls wachsen werden.
 
  • #110
Oder ob der FS es macht wie der Mann unserer @blume, der einfach nach der Arbeit ins Fitnessstudio geht und sie kann sehen, wo sie Zeit für sich herbekommt. Wenn er macht, was er will und sie kann zusehen, wo sie bleibt, wird ihm das sexuell gesehen nicht weiterhelfen, weil ihre Ressentiments ihm gegenüber allenfalls wachsen werden
Hab da keine Fallschilderung bei Blume gefunden.

Ich denke einfach, dass ein zu netter, hilfsbereiter Mann eher sogar weniger Sex bekommt als einer mit leichtem Bad Boy Touch, trotz aller Ressentiments. Letztlich ein Holzweg, auf den er da gebracht wird.
Ach ja, der immense Druck, der da erzeugt wird. Und den die Frau (oder der weniger sexbegeisterte Partner) ja gar nicht hat
Es ist sehr billig, so etwas kleinzureden. Immerhin ist das ein Grund für den TS, über Trennung nachzudenken.

Die Frau beschwert sich ja auch nicht über zu wenig Hilfe oder zu wenige Unternehmungen. Warum den Grund dennoch in dieser Richtung suchen?
 
  • #111
Ich denke einfach, dass ein zu netter, hilfsbereiter Mann eher sogar weniger Sex bekommt als einer mit leichtem Bad Boy Touch, trotz aller Ressentiments. Letztlich ein Holzweg, auf den er da gebracht wird.
Ich weiß nicht, was für Frauen du so kennengelernt hast. Ich hatte noch nie ein Faible für Männer mit Bad-Boy-Touch. Allenfalls für Männer mit Selbstbewusstsein und Fingerspitzengefühl. Beides hat meiner zu Genüge, ganz ohne Bad-Boy-Allüren.
Er kann gut allein sein, ja. Er will mit mir zusammen sein, aber er braucht mich nicht. Er hält mich aber auch nicht absichtlich auf Distanz, sondern hat ein natürliches Bedürfnis, auch mal allein zu sein. Umgekehrt genauso. Mit so jemandem macht es Spaß.

Die Frau beschwert sich ja auch nicht über zu wenig Hilfe oder zu wenige Unternehmungen. Warum den Grund dennoch in dieser Richtung suchen?
Weil man manchmal gar nicht greifen kann, an was es liegt?
Warum nicht wenigstens versuchen?

Als ich zum ersten Mal gelesen habe, wie gemeinsam geschaffte / erlebte Dinge den Partner auf einmal wieder attraktiv machen, hat mir das auf der Stelle eingeleuchtet.
Ich war davon wahrscheinlich genauso geflasht wie du von deinem Mantra "regelmäßige Sexzeiten festlegen". Was ich ja gar nicht einmal für komplett verkehrt halte, nur würde ich nicht "Sexzeiten", sondern allgemein "Paar-Kuschel-Zeit" draus machen.

Abgesehen davon habe ich nicht auf zu wenig Hilfe (was soll das eigentlich sein, es ist doch auch sein Haushalt und sein Kind?) abgehoben, sondern auf die Tatsache, dass er sich abends vom Acker macht, wir aber nicht wissen, ob er ihr das auch zugesteht.
 
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  • #112
Hab da keine Fallschilderung bei Blume gefunden.
Da gabs sehr viele Schilderungen, wie er sie im Alltag allein lässt.

Wenn du meinst, als BadBoy mehr Erfolg zu haben, dann trau dich halt und mach deiner aufgewärmten Fastbeziehung mal ne Ansage.

Mir fällt auf, dass du und auch Laszlo alle Hinweise der Foristinnen, wie man mehr Erotik aufbaut, komplett ignoriert und einfach darauf beharrt, dass die Frau halt gefälligst Lust zu haben hat.

Du empfindest es als "immensen Druck", mit der Partnerin was Schönes zu machen; normalerweise ist das selbstverständlich, dass man gemeinsam was unternimmt.

Wenn dir das schon zu mühsam ist, lass es einfach bleiben. Such dir eine F+, die sich gern mit dir hin und wieder für Sex trifft und lass das mit den Beziehungsversuchen.

Die Frau beschwert sich ja auch nicht über zu wenig Hilfe oder zu wenige Unternehmungen. Warum den Grund dennoch in dieser Richtung suchen?

Woher willst du das wissen? Nur weil der FS nichts darüber schreibt? Wir kennen hier halt nur seine Seite, wie seine Frau das sieht, wissen wir nicht.
 
  • #113
Er kann gut allein sein, ja. Er will mit mir zusammen sein, aber er braucht mich nicht. Er hält mich aber auch nicht absichtlich auf Distanz, sondern hat ein natürliches Bedürfnis, auch mal allein zu sein. Umgekehrt genauso. Mit so jemandem macht es Spaß
Nenne es dann eben nicht direkt Bad Boy.

Aber das ist schon die Richtung, die ich meine. „Ich brauche dich nicht“ und „ich will auch mal alleine sein“ als Haltung, ja, so in etwa pflege ich das auch zu kultivieren.
Mir fällt auf, dass du und auch Laszlo alle Hinweise der Foristinnen, wie man mehr Erotik aufbaut, komplett ignoriert
DAS sind eben Signale in eine ganz andere, eher rational „akzeptable“, aber letztlich ineffektive Richtung.

Ich glaube, viele Frauen wollen diese offensichtliche Diskrepanz zwischen Kopfgründen und sexueller Anziehung selbst nicht wahrhaben.
 
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  • #114
Hab da keine Fallschilderung bei Blume gefunden.
Gemeint ist Blume94, nicht Blume. Blume94 hat ihren Account ungewollt löschen lassen, daher keine Verlinkung mehr möglich. Sie schreibt jetzt unter anderem Namen.
Die Frau beschwert sich ja auch nicht über zu wenig Hilfe oder zu wenige Unternehmungen. Warum den Grund dennoch in dieser Richtung suchen?
Es geht nicht um "Nettigkeit", "Hilfsbereitschaft" (dazu Anmerkung unten) oder "Romantik" (es soll sich keiner verstellen), sondern schlicht um allgemeine Aufmerksamkeit. Um gemeinsame Paarzeit. Wegen mir müssen das keine großartigen Projekte sein, aber bitte ein gemeinsam verbrachter Abend. Dass nicht jeder mit seinem Handy auf dem Sofa liegt, sondern das Paar beieinander sitzt, sich unterhält, sich miteinander beschäftigt. So dass die größte erogene Zone, das Gehirn, stimuliert werden kann.

Wenn ich gerade anderweitig beschäftigt bin und nur neben meinem Partner herlebe ohne dass wir uns gegenseitig Aufmerksamkeit schenken, und dann kommt er nach Stunden am PC rübergeschlurft und will aus heiterem Himmel sofort Sex von mir, von 0 auf 180, dann braucht er sich nicht über Abweisung zu wundern. Um Lust auf ihn zu haben, muss mich zuvor gemeinsame Paarzeit stimuliert haben. Ein Vorspiel für das Gehirn, für meine Phantasie. Kein Kaltstart in unpassender Situation.

Vom "Romantik" hat hier keiner was gesagt (ich bin auch nicht romantisch). Ich mag zB gemeinsame Gartenarbeit, ich finde meinen Mann mit Spaten in Action sehr sexy und habe ihn in genau einer solchen Situation schon mehrfach in den Gartenschuppen gezerrt.

In solchen Momenten ist er auch einfach sexy und begehrenswert. Weil er dann gerade nicht bedürftig nach Sex bettelt (Lustkiller!), sondern gerade selbstbewusst sein Ding macht. Das ist was anderes als "Bad Boy" (hierunter verstehe ich einen distanzierten Typen, der die Frau schlecht behandelt), sondern Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit zeigend, aber mir zugewandt und mit mir zusammen lachend und plaudernd in der Erde buddelnd.

W37

PS. Und ja, "Hilfe" zu sagen impliziert dass die Hausarbeit und Kindererziehung Frauensache sei und der Mann ihr netterweise bei "ihren" Aufgaben hilft... Nein! Beide wohnen dort, beide sind Eltern, jeder hat seinen Teil zu leisten. Seinen Teil einfach machen, nicht "helfen".
 
  • #115
Wenn du meinst, als BadBoy mehr Erfolg zu haben, dann trau dich halt und mach deiner aufgewärmten Fastbeziehung mal ne Ansage
Hmja, das könnte ich. Würde uns beiden ganz sicher auch eine weitere Runde bescheren. Solche Spiele ist mir „die Sache“ aber eindeutig nicht mehr wert. Dieses (und viel schlimmere) negative Muster sind mir bei meiner „Fastbeziehung“ viel zu ausgeprägt.

Ich suche nur noch nach dem Weg für einen „sicheren“ Absprung. Gut dürften große Liebesschwüre und übertrieben demonstrierte Anhänglichkeit funktionieren. Das sollte ihr schnell langweilig werden.

Und ich weiß, wie sich eine ausgeglichene Beziehung anfühlt.
 
  • #116
Willst Du das alles falsch verstehen
Nein, ich krieg nicht automatisch Lust, wenn mein Partner neben mir liegt und mich anfasst.

Das hat ja auch gar niemand geschrieben !

Wir haben den Fragesteller darauf hingewiesen, dass die Sofageschichte ohne etwas mehr und Verführung so wohl nicht funktioniert und manchmal eben auch gar nicht
Siehe

Und wenn ich dann gerade wegen irgendwas am Tag genervt bin, geht das durch Angefasstwerden auch nicht weg.
Ja und ? Das ist doch normal.
Auch ich als Mann habe erstmal oft mal keine Lust auf Sex.

Da kann es sein, dass auch keine Verführung der Welt hilft.

Es kann aber auch sein, dass eine Verführung eben doch mal funktioniert, das kann ich vorher nicht wissen und Du auch nicht. Und dann setze sowohl ich als auch die anderen hier natürlich darauf, dass dann auch auf beiden Seiten Lust und Begehren entsteht.
Wenn nicht, dann eben nicht.

Niemand soll Sex haben, obwohl er in dem Moment dann keine Lust darauf hat. Das meint hier kein Mensch, auch wenn Du scheinbar unbedingt glauben willst, dass wir

Das was ich oben schrieb hat natürlich keine unbedingte Aussicht auf Erfolg aber trotzdem sollte man ab und zu den Versuch einer Verführung doch starten

Dann ist sie nämlich im "Er-behandelt-mich-grad-als-Hauswirtschafterin"-Modus und das ist alles andere als erotisch.
Davon war beim Fragensteller nirgends die Rede und das wird bei ihm wohl auch kein dauerndes Problem sein. Wenn doch, soll die Ehefrau das Problem bitte auch mal benennen, ich bin sicher der Fragesteller würde das schon lösen versuchen.

Ich habe keine Lust. Und dann werde ich weder aktiv noch gehe ich auf Avancen ein. Das bringt dann nämlich nichts. Hab ich während meiner Ehe ein einziges Mal getan und mich besch***en gefühlt. Und bei euren Szenarien fühle ich mich genau daran erinnert.
Kann ja sein dass Du Dich davon getriggert fühlst.

Das meinen wir aber doch alle nicht.

Die Situation auf dem Sofa beim Fragesteller kann genauso gut auch diese sein:
Ich bin neutral. Dann werde ich trotzdem manchmal aktiv. Oder ich gehe auf seine Avancen ein. Läuft öfter auf Sex raus als nicht.

Beim Fragensteller ist das unbekannt, welche Deiner Fälle bei seiner Frau vorliegt.

Er versucht es bisher nicht so richtig, und wird meist abgewiesen.

Der Fragensteller muss es (besser) halt ab und zu mal mit etwas mehr Vor- und Beziehungsarbeit probieren und entweder klappt es oder eben nicht.

Und ja, es sollte durchaus auch Absprachen und Wünsche geben. beidseitig.

Gegen ihr Lustempfinden muss und soll sie trotzdem keinen Sex haben.
Ist doch klar, auch wenn Du das immer wieder falsch verstehen willst.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #118
Mir fällt auf, dass du und auch Laszlo alle Hinweise der Foristinnen, wie man mehr Erotik aufbaut, komplett ignoriert und einfach darauf beharrt, dass die Frau halt gefälligst Lust zu haben hat.
Falsch !
Ich habe den Fragensteller immer wieder darauf hingewiesen, dass er an seine Verführungskünsten (vor allem auch besser vorbereiten) und ggf. sogar an der Beziehung arbeiten soll.

Das Herstellen von mehr Nähe und mehr Intimität, auch mal ganz ohne Sex, habe ich schon zweimal beschrieben. Ich verweise auch auf die Ausführungen anderer Forumsschreiberinnen

Wie oft soll ich das noch schreiben bis auch Matrix und Serenissima das auch endlich kapiert haben ?

Aber ich lasse auch seine Ehefrau nicht daraus.
Auch sie muss versuchen an dem Eheproblem mitzuarbeiten, sonst passiert tatsächlich noch die große Resignation, von der der Fragensteller in seinem letzten Post ja auch schon schreibt.
 
  • #119
Ok ich kenne diese Frau nicht
Aber ich kenne jede Menge Frauen, die wie ich ticken und die würde auf Dauer, keiner freudig ins Bett bekommen .. der gar keinen Spass an gemeinsamen Unternehmungen hat.

Dadurch hatte ich solche Diskussionen eh nicht ( ausser zum Ende hin).
Selbst mit babyzwillingen hat man Raum für Zeit zu zweit geschaffen und zwar weil beide gerne etwas zusammen unternahmen.
Und damit meine ich nicht 24/7 aufeinander kleben.
Jeder hatte Freunde und auch Dinge ohne einander gemacht aber die Grundlage der Beziehung war, ähnlich zu ticken und somit war: rausgehen, bewegen, erleben ...beiden schon immer wichtig .

Und genauso natürlich führte er ins Bett
Bis auf die Schwangerschaft aber ich habe die eh nur liegend oder im Krankenhaus verbracht.

Wer also solche Vorschläge wie hier, als Aufwand oder Anstrengung empfindet, dessen Naturell ist dann grundlegend anders.
Und wäre dann für die meisten die ich kenne oder die Frauen die hier ähnlich schreiben, als Partner nie in Frage gekommen.

Dann ist die Frau des FSs wahrscheinlich auch völlig anders als wir, weil sie hat ihn ja gewählt.
Während ich...so wie er hier schreibt, die Wahl nicht getroffen hätte.
 
  • #120
Ich wollte nur sagen, dass die Frau nicht immer super viel Lust haben und es unbedingt wollen und brauchen und schon triefend vor Erregung usw. sein muss, um überhaupt mit dem Sex anzufangen, ich kann auch auf dem Sofa sitzen und mit meinem Handy spielen und wenn dann mein Partner kommt, mich küsst und ins Bett zieht, einfach mitmachen und es schön finden, selbst wenn ich gar nicht erregt bin, ich bin für so was sozusagen immer offen und finde es sogar sexy, wenn er mich will.

Ich denke, auch bei einigen anderen Frauen kommt es vor, dass sie sozusagen immer oder meistens bereit und offen für Sex sind, vielleicht nicht selbst gerade auf die Idee kommen oder es eigentlich nicht brauchen, aber trotzdem gerne mitmachen. Oder eben bewusst entscheiden, z.B. am Abend ihrem Partner eine Freude zu machen und ihn zu verführen, dann sind sie vielleicht gar nicht selbst erregt und wollen/brauchen es nicht unbedingt, sondern machen ihm einfach gerne die Feude und haben Spaß an der Überraschung und Verführung, ich nenne so was immer "Event-Sex". Und da kann frau, falls die Feuchtigkeit fehlt, aber sie trotzdem an dem Event teilnehmen möchte, eben nachhelfen, da gibt es Möglichkeiten.

Allerdings ist die Bedingung dafür, und das schreiben hier viele schon ganz richtig, dass die Stimmung allgemein gut ist und die Frau den Mann allgemein attraktiv findet und wertschätzt und gerne was mit ihm macht und auch gerne mit ihm körperlich ist. Dann ist, behaupte ich mal, immer oder oft eine gewisse Grund-Lust vorhanden, ich finde meinen Partner z.B. auch einfach ästhetisch, wenn ich ihn nackt sehe, also habe ich im Prinzip immer, wenn ich ihn nackt sehe, auch ein bisschen Lust, ihn anzuschauen und anzufassen und zu spüren, er könnte mich beim Zähneputzen, wenn er nackt aus der Dusche kommt, fragen und ich würde jederzeit sofort mitmachen.

In den negativen Beispielen hier fehlt einfach diese positive Grundstimmung und Freude aneinander, Spaß und Sinnlichkeit, irgendwie sind Begehren und Wertschätzung verlorengegangen.
w26
 
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