• #181
Finde ich sehr kontraproduktiv.
Ich konnte mit der Figur von Grey im Film eher wenig anfangen und habe letztlich nicht alles gesehen.
Ihre Figur ist klar, aber seine Beweggründe sind dann doch insgesamt ziemlich krank, eigentlich auch die Sexualität welche er gerne ausleben will.
Das hat alles ziemlich abgeturnt, fand ich.
Was Grey da macht, um die Hauprdarstellerin zu umgarnen kann auch sehr schnell als ziemlich aufwändiges Stalken gesehen werden.
Ich finde, der Fragensteller sollte sich daran kein Bespiel nehmen.
Gibt's hier kein Augenverdrehsmiley?
Es geht nicht um das Umgarnen oder wie man Milliardär mit Psychoknacks wird.
Abseits vom ganzen angeknackster Milliardär-Prinz-Geschwurbel des Romans, war eins relativ klar: er ist dominat vorgegangen und hat nicht bei jedem Schxxx gefragt: "ist das so o.k.? Darf ich dich küssen? Darf ich da anfassen?
Grey hat gemacht, nicht gefragt oder ausverhandelt. Das ist es, was Frauen anzieht und sie .......(Beliebiges einsetzen) macht.
Frauen wollen (überwiegend - Vorsicht Correctness-Falle) im Bett Männer, die dominieren, weil Frauen sich beim Sex fallen lassen wollen.
Wenn Frauen bei Sex immer Fragen beantworten müssen, klappt das mit dem Kopf ausschalten nicht.

Jetzt klarer?

mMenschÜ50(der immer noch nicht nach Kußerlaubnis fragt)
 
  • #182
Frauen wollen (überwiegend - Vorsicht Correctness-Falle) im Bett Männer, die dominieren, weil Frauen sich beim Sex fallen lassen wollen.
Wenn Frauen bei Sex immer Fragen beantworten müssen, klappt das mit dem Kopf ausschalten nicht.

Jetzt klarer?

mMenschÜ50(der immer noch nicht nach Kußerlaubnis fragt)
Du Frauenheld ...

Machst alles richtig, hast super Sex, kennst die Frauen so gut - und trotzdem kommt es mir bei deinen oft süffisanten Spitzen immer so vor, als würdest du keine Frauen mögen.

Du magst sie also doch :) Das freut mich.
 
  • #184
Grey hat gemacht, nicht gefragt oder ausverhandelt. Das ist es, was Frauen anzieht und sie .......(Beliebiges einsetzen) macht.

OK sehe ich ein, wenn es sich um den diese "nomalen" Dinge im Schlafzimmer handelt, in die man Menschen einfach hineinwerfen kann (hier mal inkl. dem im Film gezeigten SM-Gedöns).

Du solltest allerdings nicht vergessen, dass da auch Themen geben könnte, bei den man dann doch Zustimmung oder Vorbereitung braucht....dann kommt es eben darauf an, wie die Beziehung ingesamt funktioniert
 
  • #185
er ist dominat vorgegangen und hat nicht bei jedem Schxxx gefragt: "ist das so o.k.? Darf ich dich küssen? Darf ich da anfassen?
Grey hat gemacht, nicht gefragt oder ausverhandelt. Das ist es, was Frauen anzieht und sie .......(Beliebiges einsetzen) macht.
Frauen wollen (überwiegend - Vorsicht Correctness-Falle) im Bett Männer, die dominieren, weil Frauen sich beim Sex fallen lassen wollen.
Wenn Frauen bei Sex immer Fragen beantworten müssen, klappt das mit dem Kopf ausschalten nicht.
Willkommen im Klischee.
Für einige Frauen mag das ohne Zweifel gelten. Aber für viele auch eben nicht. Im zwischenmenschlichen kann man mal nicht verallgemeinern.
Und auch nicht jeder Mann möchte wo eine Art von Sex. Ich möchte ein Miteinander und nicht ein mir nehmen.
Es muss sich halt das passende Pärchen finden denn eine allgemeingültige Vorgehensweise gibt es nicht.
 
  • #186
Bin mal gespannt wie viele Damen jetzt aufschreien das es so nicht wäre.🤷🏼‍♂️
Bei mir ist es so und ich stehe drauf. Wobei es auch hier ein Wechselspiel geben sollte. Btw: Ich stehe nicht auf SM, aber ein Mann der nimmt und nicht bittet ist definitiv sexyer!
Ich möchte ein Miteinander und nicht ein mir nehmen.
Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen statt immer nur zu w... wenn du Lust hast. Vielleicht findet sie es ja gut auch einmal aktiv begehrt zu werden statt sich einmal im Jahr "anzubieten".
Es muss sich halt das passende Pärchen finden denn eine allgemeingültige Vorgehensweise gibt es nicht.
Da hast du vollkommen Recht, ich denke aber das dich mehr Sex sicher nicht unglücklich machen würde. 😉
LG, w53
 
  • #187
Frauen wollen (überwiegend - Vorsicht Correctness-Falle) im Bett Männer, die dominieren, weil Frauen sich beim Sex fallen lassen wollen.
Wenn Frauen bei Sex immer Fragen beantworten müssen, klappt das mit dem Kopf ausschalten nicht.
Erstmal: den Grey-Film hab ich nicht gesehen und den Roman nicht gelesen, interessiert mich gar nicht.
Ich brauche keinen Mann, der immer fragt, ob er was darf. Aber einen, der spürt, was ich möchte, so wie ich das bei ihm ja auch versuche. Nicht einen, der einfach sein Ding durchzieht, so brachial. Hatte ich, fand ich furchtbar beim Sex. Als wär ich gar nicht da.
Zwischen total zaghaft und ständigem Nachfragen und Mann dominiert und setzt seinen Kopf durch gibts gaaaaaaaaaaaanz viel Platz für Zwischentöne. Die gefallen mir am meisten und wahrscheinlich auch den meisten Frauen.
Für mich ist Sex kein Dominanzding. Mit SM kann ich nichts anfangen und ansonsten ist es für mich ein Miteinander, wo sich das schnell mal währenddessen abwechselt, wer "oben" ist im übertragenen Sinne oder was Neues macht. Ich kenne auch keinen Mann, der passive Frauen besonders toll findet oder nur dominieren will - es sei denn, er ist im SM-Bereich unterwegs und hat da eine klare Rolle (da kenn ich aber nur einen der M-Fraktion).
 
  • #188
Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen statt immer nur zu w... wenn du Lust hast. Vielleicht findet sie es ja gut auch einmal aktiv begehrt zu werden statt sich einmal im Jahr "anzubieten".
Ich würde und werde es nicht versuchen. Zum einen weil das nicht mein Naturell ist und zum anderen, wenn es insgeheim ihr Wunsch wäre, hätte sie 15 Jahre Zeit gehabt zumindest eine klitzekleine Andeutung in die Richtung zu machen.
ich denke aber das dich mehr Sex sicher nicht unglücklich machen würde.
Sicher nicht. Aber auch nicht glücklicher.
 
  • #190
Ich würde und werde es nicht versuchen. Zum einen weil das nicht mein Naturell ist und zum anderen, wenn es insgeheim ihr Wunsch wäre, hätte sie 15 Jahre Zeit gehabt zumindest eine klitzekleine Andeutung in die Richtung zu machen.
Genau da liegt dein Denkfehler. Du lässt dich 15 Jahre lang mit Brosamen abspeisen obwohl DU gerne mehr hättest.
Bist du dir ganz sicher das sie sich nicht seit Jahren wünscht, z. B. mehr umgarnt, mehr begehrt zu werden als du es zeigst? Emanzipation hin oder her, wenn du als Mann etwas willst: Nimm es dir!!! Wenn sie dann nicht will, ist es ihr gutes Recht es zu verweigern, was selbstverständlich auch respektiert werden muss (!) aber mich würde dein Verhalten ehrlich gesagt auch nicht anmachen. Wenn ich Beziehung ohne Begehren will, ziehe ich mit meiner Schwester zusammen! Oder Halt - besser nicht, die hat hat 6 Kinder, wo das dann hinführt... 😂
Nochmal ernsthaft, weil du anonymer Gutmensch mir irgendwie am Herz liegst: Nimm bitte einmal deinen ganzen Mut zusammen und nimm deine (geliebte und respektierte) Frau genau so wie dir gerade der Sinn danach steht. Mich machen deine Beiträge irgendwie immer traurig, dass kann doch nicht alles sein was das Leben für uns bereithält...
 
  • #191
Aber da sind wir ja im Bereich des Hellsehens oder Tial and Error.

Ich verstehe was du meinst, und es muss auch nicht unbedingt mit dem ganzen Zaun gewunken werden, vielleicht noch nicht mal mit dem Zaunpfahl, aber mit 'ner kleinen Schraube von Zaun kann man schon mal winken.
Bisher hat es meist hervorragend geklappt, jedenfalls mit allen Männern außer einem ^^ ich bin beim initiieren auch sehr deutlich (dem einen war ich zu deutlich; da konnte er nicht „jagen“, d.h. Mich überreden :rolleyes:), aber sonst merkt man ja mit etwas Einfühlungsvermögen, was jemand mag. Man kann auch mal direkt was sagen, klar. Aber war fast nie nötig.
 
  • #192
Genau da liegt dein Denkfehler. Du lässt dich 15 Jahre lang mit Brosamen abspeisen obwohl DU gerne mehr hättest.
Bist du dir ganz sicher das sie sich nicht seit Jahren wünscht, mehr begehrt zu werden als du es zugibst. Wenn du als Mann etwas willst: Nimm es dir!!!
Nochmal ernsthaft, weil du anonymer Gutmensch mir irgendwie am Herz liegst: Nimm bitte einmal deinen ganzen Mut zusammen und nimm deine (geliebte und respektierte) Frau genau so wie dir gerade der Sinn danach steht. Mich machen deine Beiträge irgendwie immer traurig, dass kann doch nicht alles sein was das Leben für uns bereithält...
Es ist ja alles furchtbar nett gemeint von dir.
Aber so wie es für mich nur schwer nachvollziehbar ist Sex sooo wichtig zu nehmen ist es für andere, wie dich, nicht denkbar das ich mit dem Status quo absolut zufrieden bin.
Das hat mit abspeisen lassen nichts zu tun. Es ist wie in ihrer Komfortzone lassen, weil mir mehr oder anders kein Stück wichtig ist.
Ich sterbe hier nicht den Märthyrertod weil ich einen Orden für Gutmenschentum will, Ich bin halt einfach so das es für mich keinen Unterschied macht ob ich einmal pro Monat, eimal pro Quartal oder einmal im Jahr Sex habe. Was soll ich da den riemigen Gorilla ausgängen lassen obwohl das in keinster Weise meiner Einstellung entspricht.
Und ich muss auch nicht rein sexuell begehrt werden. Meine Frau muss mir nicht vorspielen das ich der geilste Stecher der Welt bin mit dem Zauberpenis. Mir reicht es das sie mir glaubhaft vermittelt das wenn sie Lust hat sie mit mir schlafen möchte weil ich Der Mann bin den sie Liebt. Und unsexualisierte Liebe bezeugen Wir uns tagtäglich durch unser Verhalten, Gesten, Zärtlichkeiten und Worte. Das ist für mich wichtig nicht wie oft wir in der Horizontalen landen.

Was ist denn bitte daran traurig wenn ich doch, wirklich, wirklich glücklich bin.
Ich habe nur mal nicht dieses Fear of Missing out.
Dann hab ich eben den sexuellen Erfahrungsschatz eines 16 Jährigen nach den ersten 2-3 mal Sex. Es gibt bestimmt vieles was ich verpasst habe und verpassen werde was mir vielleicht auch gut gefallen könnte. So what. Das bringt mich wahrlich nicht um den Schlaf.
Vielleicht sticht meine Frau irgendwann der Hafer, dann bin ich bereit so gut ich kann dem Weg mit ihr zu gehen und neues zu entdecken. Wenn nicht habe ich halt den schlichten Sex bis zum Ende. Weder die eine noch die andere Variante macht mich glücklicher oder unglücklicher.

Mir ist klar das es für jeden der nicht so empfindet schwer nachzuvollziehen ist. Das für Menschen die genaue Vorstellungen und Erwartungen, Wünsche und Phantasien haben nicht zu glaube ist das jemand der zwar einen normalen Trieb hat und Sex auch mag, das alles nicht hat. Ist aber so. Und daher ist mein sexleben auch schlicht gut so wie es ist.
Für mich muss das (Sex)Leben nicht mehr bereithalten. Kann aber muss nicht.
 
  • #193
Mich machen deine Beiträge irgendwie immer traurig, dass kann doch nicht alles sein was das Leben für uns bereithält..
Ich bin wirklich selten @Surecure s Meinung lieber @Duckula , und ich befasse mich auch selten ungefragt mit dem Eheleben anderer Menschen -selbst hier nicht.

Aber Euer Eheleben klingt so was von dröge. Damit meine ich nicht mal, die nicht existente Sexualität ( weil einmal ist keinmal), sondern das ganze drumherum. Deine Sofabeschreibungen, Deine Weihnachtsbeschreibung oder war es Silvester? Leicht geschock habe ich gelesen, dass Du erst 43 bist.

Boah @Duckula , Du bist doch keine 80, selbst mein 86 jähriger Vater führt da noch ein interessanteres Leben.

Sorry, ich habe mich jetzt weit aus dem Fenster gelehnt, aber irgendwann musste es bei mir mal raus.😊

. Und daher ist mein sexleben auch schlicht gut so wie es
Es gibt bei Euch kein Sexleben, demgegenüber stehen aber ca. 80 % Deiner posts, in welchen es nur darüber geht.

Frauen wollen (überwiegend - Vorsicht Correctness-Falle) im Bett Männer, die dominieren, weil Frauen sich beim Sex fallen lassen wollen
Interessantes Thema. Ist das generell so? Ich stehe nun nicht auf BDSM, fand 50 shades..eher langweilig und favorisiere auch eher ein gegenseitiges Erspüren, muss Dir für meinen Teil aber zustimmen.

W,56
 
  • #194
Was ist denn bitte daran traurig wenn ich doch, wirklich, wirklich glücklich bin
Traurig ist eigentlich nur, dass dir extrem viele Frauen bei so einer unmännlichen Attitüde weglaufen würden - diese Kompensation von mangelnder erotischer Attraktion durch allgemeine Nettigkeit ist das ultimative Urbild des Gehörnten.

Aber du hast hier ja unzählige Male beteuert und beschrieben, dass das zu deiner Frau passt, gesundheitliche Gründe etc. Kann hier letztlich niemand beurteilen - sag‘ dann aber bloß nicht, keiner hätte dich gewarnt.
 
  • #198
Frauen wollen (überwiegend - Vorsicht Correctness-Falle) im Bett Männer, die dominieren, weil Frauen sich beim Sex fallen lassen wollen.
Bin mal gespannt wie viele Damen jetzt aufschreien das es so nicht wäre.🤷🏼‍♂️
Doch, ist bei mir definitiv so. Mich erregt männliche Dominanz im Bett, ist auch Inhalt meiner SB-Phantasien (der Aspekt des Genommenwerdens). Damit meine ich nicht SM, das törnt mich sogar ab. Sondern dass er selbstbewusst und sicher führt und mir offen sein Begehren zeigt. Wenn ich dann hemmungslos die Kontrolle abgeben darf, bringt mich das in Ekstase.

In Realität achte ich aber auf Abwechslung, also dass ich genauso oft die aktive, dominante Rolle einnehme, so dass er sich ebenso einfach fallen lassen und hingeben kann. Sonst käme ich mir egoistisch vor. Das erregt mich instinktiv zwar weniger stark, wobei ich mich dann sehr an seiner Lust erfreuen kann, das schmeichelt dann dem Ego.
 
  • #199
Boah @Duckula , Du bist doch keine 80, selbst mein 86 jähriger Vater führt da noch ein interessanteres Leben.

Sorry, ich habe mich jetzt weit aus dem Fenster gelehnt, aber irgendwann musste es bei mir mal raus.😊
Völlig ok. Das ist eben deine Meinung.
Und ich käme auch nie auf die Idee unser Zusammenleben als Königsweg für eine lange und glückliche Beziehung auszuweisen.
Aber es ist ebenso für uns scheinbar der richtige. Langweilig und dröge, ja, vielleicht, aber wir mögen es so. Wir sind halt gern zuhause und unter uns.
Und ich will das ja nicht zu tode reiten, Aber es funktioniert So seit 15 Jahren, ohne einen Anflug von Krise, ohne einen wirklichen Streit, ohne Drama und ohne ermüdungserscheinungen. Wir sind nach all den Zeit immer noch sehr liebevoll, zärtlich, aufmerksam und respektvoll im Umgang miteinander. Also irgendwas scheinen Wir verdammt gut und richtig zu machen.
Dann ist unser Leben eben für andere dröge, aber wir haben es uns freiwillig und mit Freude sind eingerichtet.
Traurig ist eigentlich nur, dass dir extrem viele Frauen bei so einer unmännlichen Attitüde weglaufen würden
Das ist doch nicht traurig. So wenig wie diese Frauen mit mit glücklich würden und zusammen leben wollten, wäre ich es auch nicht mit ihnen. Warum sollte es traurig sein das hypothetisch Eine Frau mit der ich gar nicht zusammen sein will nicht mit mir zusammen leben könnte.
Ich bin ja auch nicht traurig wenn ein Konzert ausverkauft ist zu den ich gar nicht hingehen möchte.
Aber du hast hier ja unzählige Male beteuert und beschrieben, dass das zu deiner Frau passt, gesundheitliche Gründe etc. Kann hier letztlich niemand beurteilen - sag‘ dann aber bloß nicht, keiner hätte dich gewarnt.
Ich schreibs mir auf und lege es als unheilvolle Warnung unter mein Kopfkissen :eek:
 
  • #200
Beziehung führen bedeutet auf Augenhöhe sein, ein gleichberechtigtes Miteinander.
Beim Sex spielen Hingabe und auch Eroberung eine Rolle, sozusagen entgegen gesetzt zum Beziehung führen. Im Englischen wird hierfür das Wort surrender verwendet. Surrender wird mit " dem Kampf erliegen" oder auch kapitulieren übersetzt.

@awaken hat dies in meinen Augen schon korrekt beschrieben, dennoch sollte es natürlich passen. Das wiederum sollte ertastet/erfühlt werden.
Auch @Sommergold hat das einen post weiter gut dargestellt. Sie ist diesbezüglich schriftlich deulich weniger prüde als ich. 😊

Dann ist unser Leben eben für andere dröge, aber wir haben es uns freiwillig und mit Freude sind eingerichtet
Ich habe es jetzt einmal geschrieben, und letztendlich soll ja jeder glücklich werden wie er will.
W,56
 
  • #201
Beim Sex spielen Hingabe und auch Eroberung eine Rolle, sozusagen entgegen gesetzt zum Beziehung führen
Aber auch, wie bei allem, nicht für jeden. Nicht jeder braucht und will es so.
Es ist auch nur ein Modell von vielen.
und letztendlich soll ja jeder glücklich werden wie er will.
Na, da sind wir uns zu guter Letzt ja noch noch mal einig ☺️
 
  • #203
In Realität achte ich aber auf Abwechslung, also dass ich genauso oft die aktive, dominante Rolle einnehme, so dass er sich ebenso einfach fallen lassen und hingeben kann. Sonst käme ich mir egoistisch vor
Das finde ich so OK, denn hier wurde erkannt, dass die gewünschte männliche Dominanz beim Sex für die Frau in Wirklichkeit viel mit Bequemlichkeit und viel mit "nehmen" aber weniger mit "geben" zu tun hat

Haha, fiel mir auch auf, da war der post schon weg.
Gegenseitiges Erfühlen zur männlichen Dominanz.
Du vergisst, das sowas für uns Männer nach einem gewissen Zeitraum einfach langweilig wird.

Wenn dann aber BDSM oder andere Spielformen der Sexualität dazukommen, ist es mit der gewünschten und akzeptierten männlichen Dominanz schnell vorbei. Dann will Frau natürlich doch zügig Grenzen setzen oder ihre Grenzen werden verletzt (Bei 50SoG ist das am Ende des ersten Teiles ja auch so).

Für wirkliches Spielen und Ausprobieren beim Sex ist die Dominanzschiene eher hinderlich und ziemlich einschränkend, finde ich.

Deswegen ist die Einstellung von Sommergold (mal so und mal so) aus meiner Sicht reifer und auch für uns Männer auf Dauer befriedigender, denn hier kann man Dinge absprechen, vorbereiten und bewusst zusammen erleben.
Der spontane "Nimm-mich-Sex" hat doch im Grunde nur ein geringes Spektrum an Möglichkeiten und Erotik, so meine Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #204
Das Meta-Problem ist entscheidend. Es liegt darin, dass deine Frau dich mit eurem Sex-Problem alleine lässt. Außer "du musst ..." und "sei doch mir so und so" hat sie nichts weiter zu bieten. Eine Lösung kann es überhaupt nur geben, wenn sie es als euer Problem anzuerkennen bereit ist.

Du kannst also anfangen, davon zu sprechen: "Schatz, WIR haben ein Problem." Keine ich-Botschaft mehr.
Hilft das nicht, muss - leider - ihr leidensdruck erhöht werden. Damit meine ich auf keinen Fall, dass du gemein, eklig, fies, passiv-aggressiv oder so werden sollst. Sie muss sich aber "bedroht" fühlen. Bedroht in dem Sinn, daß sie einseitige Konsequenzen fürchten muss.
Tip: je konkreter eine Drohung, desto unwirksamer ist sie. Am bedrohlichsten wirkt immer die Ungewissheit. Sag also nicht, dass du sie beispielsweise verlassen würdest, sage nur, dass du das Problem dann eben auf deine Art alleine lösen musst, wenn sie nicht mitwirkt. Wenn sie fragt: was genau hast du vor? antwortest du anfangs nur: das weiß ich noch nicht.
Nenne ihr auch nicht mehrere Optionen, die du hättest.
Wenn "das weiß ich noch nicht" auch noch nicht hilft, gehst du zur Antwort "wenn es soweit ist, werde ich es dir sagen" über.

Euer konkretes Sex-Problem solltet ihr mithilfe einer Paartherapie oder Sexualtherapie lösen. DAS solltest Du konkret von ihr einfordern.
 
  • #205
Und lass dich nicht von den Überlegungen über (zu) un/männlich, dominant, passiv, bettlerusch etc verunsichern. Ihr seid nach wie vor ein paar, scheint ein funktionierendes Team zu sein, euch wohl so, wie es andere Haare auch tun und ihr habt ja auch Sex miteinander. Sogar guten. Das kann grundsätzlich, mit Würfel, gelöst werden. Du als Mann, Partner und Vater bist genau richtig. Sie als Frau, Partnerin und Mutter auch. Auch normale Menschen dürfen mal ein schwieriges Problem haben, dass sie unter vier Augen nicht lösen können.
Viel Erfolg!
 
  • #206
Das Meta-Problem ist entscheidend. Es liegt darin, dass deine Frau dich mit eurem Sex-Problem alleine lässt. Außer "du musst ..." und "sei doch mir so und so" hat sie nichts weiter zu bieten. Eine Lösung kann es überhaupt nur geben, wenn sie es als euer Problem anzuerkennen bereit ist
Das stimmt, und auch wieder nicht.

Das Meta-Problem ist, dass es einfach kein gemeinsames Problem gibt.
Diesen Sachverhalt habe ich auch lange Zeit bei den Diskussionen hier im Forum beklagt, dagegen argumentiert, Augenhöhe angemahnt. Letztlich aber unsinnig bzw. geht das an der Sache vorbei.

Vielmehr gibt es das gemeinsame Problem nur auf der Ebene, dass er sie verlassen kann, wenn er unfähig dazu ist, die Natur des Problems anzuerkennen.

Die „Natur“ des Problems ist, dass die Lust der Frau (sofern sie sich überhaupt beeinflussen lässt, und das tut sie normalerweise in sehr hohem Maße) grundsätzlich vom Verhalten und Wesen des Mannes abhängt. Und dass sich diese Abhängigkeit nicht durch Verhandlungen, Verteilung der Verantwortung etc. verändern oder aufteilen lässt.

Darüber kann man(n) jetzt verärgert sein, beleidigt tun, obskure Drohungen wie
Wenn "das weiß ich noch nicht" auch noch nicht hilft, gehst du zur Antwort "wenn es soweit ist, werde ich es dir sagen" über
ausstoßen usw. Die Partnerin kann auf so etwas gar nicht eingehen; sie würde ihn ja schlichtweg anlügen, weil sie die wahre Natur des Problems als Betroffene kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #207
Die „Natur“ des Problems ist, dass die Lust der Frau (sofern sie sich überhaupt beeinflussen lässt, und das tut sie normalerweise in sehr hohem Maße) grundsätzlich vom Verhalten und Wesen des Mannes abhängt.
Sind das wissenschaftliche Erkenntnisse der Sexualkunde, die mir bisher entgangen sein sollten? Oder ist es bloß Unsinn?
Lieber Frager, wenn du auch der Meinung wie Verwirrt1111 bist, dann ignoriere meine Antworten. Wenn du glaubst, dass die Lust der Frau unabhängig vom Wesen [was genau meint verwirrt 1111 damit?] des Mannes ist, dann kann deine Lage nur besser werden, wenn etwas an der Situation anders wird. Damit die Situation anders wird, musst zunächst DU etwas ändern. Dazu wollte ich konkrete Kommunikationstipps geben. Es wird sich etwas ändern - WIE kann man nicht vorhersagen. Aber ohne Änderung bleibt alles wie es ist. Das scheinst du am wenigsten zu wollen.
Nur Mut!
 
  • #208
Wenn du glaubst, dass die Lust der Frau unabhängig vom Wesen [was genau meint verwirrt 1111 damit?] des Mannes ist, dann kann deine Lage nur besser werden, wenn etwas an der Situation anders wird. Damit die Situation anders wird, musst zunächst DU etwas ändern.
Komplett d‘accord.

Aber eben nicht „verhandeln und drohen“, ohne an seinem Wesen etwas zu ändern.
Mit „Wesen“ meine ich, sexuell attraktiv zu werden. Das fängt bei der inneren Haltung an (zB sich nicht als Bittsteller, sondern als Hauptpreis bzw Hauptdarsteller betrachten), geht über Körperliches (zB in Form bleiben) zum Verhalten (zB nicht verstockt rumsitzen sondern „einfach so“ bzw initiativ zärtlich und liebevoll sein).

Alles Dinge, die der TS ganz unabhängig von seiner Frau ändern könnte und sollte. Weil er so sein will. Nicht, weil er damit ein unmittelbares Ergebnis erzwingen will (das kommt dann automatisch).

Stattdessen an seiner Frau herumzudoktern und mit ihr zu verhandeln zäumt das Pferd von hinten auf.
 
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