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Gast

  • #1

Krankheit als Druckmittel benutzt. Wie soll ich damit umgehen?

Ich habe mich nach 6 Jahren von meinem LG getrennt. Es begann alles vor 8 Monaten. Er zog sich zurück und wich jeder Berührung.
Auf mein Drängen/Fragen kam immer nur, es hat mit meiner Krankheit zu tun. Doch welche?
Ich litt und wusste mir keinen Rat mehr und versuchte ihm etwas entgegen zu kommen. Reden! Doch es kam nichts. Ich war die Hausfrau und sonst nichts mehr.
Vor 2 Monaten sagte ich dann, wenn du mir nicht entgegen kommst, und nichts für unsere Beziehung tust, ist es besser wir trennen uns.
Dann kamen nur Dinge wie – ich lebe nicht mehr lang, du wirst schneller zurück sein, wie du denkst, meine Krankheit hat bald ein Ende -.
Fragen in Bezug auf seine Krankheit, beantwortete er niemals. Er hat etwas an der Leber, doch es ist nicht lebensbedrohlich. Hat schon 3 Geschwister an Krebs verloren.
Doch dann entdeckte ich, dass es alles gelogen war. Je mehr ich hinter alles kam, wurde er schlimmer, schrie mich an usw. Ich hatte ihn an die Wand gedrängt.
Reden war nicht mehr möglich und ich packte. Er sah zu, wie ich alles packte, kein Wort der Reue, nichts.
So ging es 3 Wochen, ich lebte im Gästezimmer auf gepackten Koffern, denn meine Wohnung war noch nicht frei.
In einer Nachtaktion zog ich aus……dann kamen nur noch schlimme Worte!
Wie kann ein Mensch so sein, jemanden mit dem Tod konfrontieren, Angst einjagen usw. Warum hat er das getan, habe ich alles richtig gemacht?
Das sind die Fragen, die mich einfach nicht zur Ruhe kommen lassen….
 
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Gast

  • #2
Warum mußt Du damit noch umgehen - Du bist ausgezogen und hast die Beziehung beendet - warum also beschäftigst Du Dich noch mit diesen Fragen??

Konzentriere Dich auf Dein eigenes Leben und blicke voran, nicht zurück in die Vergangenheit!
 
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Gast

  • #3
Der Mann, mit dem du zusammen warst hat dich systematisch belogen (er war gar nicht krank, zumindest nicht körperlich) und hat dein Vertrauen über einen langen Zeitraum perverserweise mißbraucht. Du hast dich konsequent von ihm getrennt, weil du mit seinen Lügen nicht leben konntest und hast damit alles richtig gemacht. Du kannst mit einem notorischen Lügner nicht zusammen sein, denn er wird sich nicht ändern. Etwas Ähnliches würde doch bald wieder passieren. Er scheint massive psychische Probleme zu haben. Wer erzählt denn solche Dinge, wenn alles im Kopf richtig tickt? Niemand. Er hat dir wissentlich Angst eingejagt und hat dich leiden lassen, obwohl er gar nicht krebskrank war. Wahrscheinlich ist er sadistisch veranlagt. In einem solchen Fall war es sein Ziel, dir möglichst viel Kummer zu bereiten und dich fertigzumachen. Halte dich von ihm dauerhaft fern. Lebe dein eigenes Leben. Die Zeit wird die Wunden heilen - aber nun benötigst du dringend Hilfe, um das Erlebte zu verarbeiten. Lass dir von einem guten Psychologen helfen.
 
  • #4
Du hast (vielleicht ein wenig spät) alles richtig gemacht.
Seine Motivation kannst Du nicht erraten und selbst wenn, hilft es Dir nicht weiter.
Alles was man Dir hier über ihn sagen kann, sind Mutmaßungen, die auf wackeligen Beinen stehen und Dir auch nicht weiterhelfen.
Vergiß den Typen. Das dauert sicher einige Zeit, aber sieh nach vorn und mach bitte nicht den typischsten aller Frauenfehler: Gib Dir nicht selbst die Schuld!
Gruß
m (46)
 
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Gast

  • #5
Liebe FS,

lass dich gedanklich umarmen. Das ist wirklich ein Trauma, lass dich bitte prof. beraten.

Solche Menschen, wie dein Ex, haben ein massives Psychisches Problem und massive Angst davor verlassen zu werden. Daher denken sie sich solche dummen Sachen aus.

Google mal im Internet, da wirst du div. gute Infos über solche Menschen finden. Die fangen teilweise schon in der Kindheit an, div. komische Geschichten zu erfinden und zu lügen.

Sei stolz auf dich, dass du absolut 1000%tig richtig gehandelt hast und bist gegangen.

w 49
 
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Gast

  • #6
Danke für die Antworten. Natürlich habe ich es beendet, doch nach einer langen Zeit hat man doch gemeinsam gefühlt, gelebt usw. Wahrscheinlich komme ich wirklich aus diesem Loch nicht allein heraus. Habe einen Führungsposten und ständig kreisen diese Gedanken in meinem Kopf. Warum hat er das getan? Weil er mich los werden wollte, weil er mich nicht verlieren wollte? Ich bin eine Frau mit 49 Jahren auf dem Buckel und habe schon viele Menschen durch meinen Job kennengelernt, doch sowas habe ich noch nie gehört....Er hat viel zerstört in mir und es wird wahrscheinlich lange auf mein jetziges Leben Wirkung haben. Wie soll ich jemals wieder vertrauen, heute kaum zu glauben.
Danke....
 
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Gast

  • #7
Meine ex-Frau ist vor vielen Jahren psychisch schwer erkrankt und war jahrelang krank oder vielleicht doch nicht. Bei der Scheidung war sie plötzlich vollkommen gesund als es um das Kind ging.

Ich empfinde es mittlerweile als üble Masche, eine Krankheit vorzuschieben, um sich in der Partnerschaft hängen zu lassen bzw, völlige "Narrenfreiheit" zu haben, weil jeder normale/gesunde Partner natürlich Mitgefühl hat und einem Kranken erstmal alles durchgehen lässt.

Ich bin auch ausgezogen und möchte in Zukunft eine Freundin/Frau die einfach gesund ist.

m
 
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Gast

  • #8
Meine ex-Frau ist vor vielen Jahren psychisch schwer erkrankt und war jahrelang krank oder vielleicht doch nicht. Bei der Scheidung war sie plötzlich vollkommen gesund als es um das Kind ging.

Ich empfinde es mittlerweile als üble Masche, eine Krankheit vorzuschieben, um sich in der Partnerschaft hängen zu lassen bzw, völlige "Narrenfreiheit" zu haben, weil jeder normale/gesunde Partner natürlich Mitgefühl hat und einem Kranken erstmal alles durchgehen lässt.

Ich bin auch ausgezogen und möchte in Zukunft eine Freundin/Frau die einfach gesund ist.

m
Das kenne ich. Hinter Kleinstkrankheiten, mit denen jeder normale Mensch arbeiten gehen würde, hat meine Exfrau sich ständig ins Bett gelegt und sich bedienen lassen. Zu mehr als ein paar Stunden Arbeit in der Woche war sie sowieso nicht bereit. Nach der Trennung war sie so gesund, dass sie sich die Nächte um die Ohren schlagen konnte. Als es dann um Unterhalt ging, fiel ihr wieder ein, wie oft sie in der Vergangenheit beim Arzt war und dass sie nicht arbeiten kann. Das Übersteigern von Zipperlein funktioniert ja ganz lange, weil der Andere stramm steht und hilft. Bei einer tatsächlichen Krankheit meiner Frau würde ich ihr auch in jedem Fall beistehen. Für Leute, auf die Tour fahren, habe ich aber kein Verständnis.
 
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Gast

  • #9
FS:
Also er hat sich nicht bedienen lassen, nur wenn es darum ging, etwas für mich zu tun, dann kam:
Es hat mit meiner Krankheit zu tun. Ich erfror neben ihm, keine Zärtlichkeit, keine Berührungen, gar nichts mehr. Wenn ich darauf zu sprechen kam, hörte ich wieder, es hat mit meiner Krankheit t zu tun. Ich brauche keinen Sexproll, nur jemanden, der mich auch mal auffängt. Mir mal seine Hand reicht, doch nichts seit 8 Monaten. Es kam niemals die Frage, wie geht es dir dabei? Ich weiß, ich habe alles richtig gemacht, auch wenn dieser Mensch fehlt. Doch ich habe es in 6 Jahren 2mal durch! Nun habe ich es satt…..Möchte jemanden neben mir haben, der weiß, was Beziehung heißt!
 
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Gast

  • #10
Eine schwere Krankheit und nahenden Tod als Erpressungsmittel und Entschuldigung für schlechte Laune, böse Worte und und und.. zu benutzen ist allerunterste Schublade. Der Mann ist nicht ganz dicht! Nimm die Beine in die Hand und lauf und blicke nicht zurück!!!

Lerne: man kann und muss nicht immer alles verstehen. Dieser Mann hat genügend Probleme mit sich selbst und ist nicht glücklich. Es war ihm ein Genuss auch dich leiden zu sehen, aus Zorn, aus Wut über sich selbst und die Welt. DU bist an gar nichts schuld, du warst nur in der Schusslinie und konntest ihm nicht helfen. Man hilft gern, wo es geht. Du warst eine gute Partnerin, du bist aber keine Therapeutin - das ist nicht dein Job, das kann niemand von dir verlangen!

Sowas brauchen wir nicht - du wirst noch ein bisschen daran nagen. Aber konzentriere dich bitte möglichst oft auf schöne Dinge und lebe ein neues, wundervolles und freies Leben!
Viel Freude wünsche ich dir dabei!
 
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Gast

  • #11
F.S.
Danke, dass hast du total lieb und verständnisvoll geschrieben!