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  • #1

Kriegen Männer kalte Füsse, wenn die Frau zu forsch ist?

Wie ist das mit dem "kalte Füße kriegen" der Männer, wenn die Frau: * zu forsch ist (wann ist sie das... kann sie das überhaupt?)... * wenn es "zu schnell geht"... * wenn sie signalisiert: ja, ich will Dich, will mit Dir ernsthaft zusammen sein... setzt das sofort unter Druck, macht das Angst...? Und warum? Wollt ihr erobern...? Euch erst langsam dran gewöhnen, dass es etwas "Festes sein könnte, vielleicht, eventuell..."? Brauchen viele Männer also so was wie das Gefühl, dass sie eigentlich immer noch "frei" sind (das sowieso ist ja generell eine Illusion)... dass sie ungebunden sind...?
 
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Löwenmail

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  • #2
Ich glaube, so viel anders ticken Männer auch nicht. Wenn's passt, also wenn in einem Treffen beide Seiten festgestellt haben, dass da eine Wellenlänge vorhanden ist, kann es auch forsch weiter gehen. Das Tempo kann dann eher typbedingt unterschiedlich sein, aber meiner Meinung nach nicht geschlechtsabhängig.

Diese Sprüche : "Lass mir Zeit", "Mir geht es zu schnell" etc. sind doch Spielchen oder Hinterhaltereien, die ich persönlich ablehne.
 
  • #3
1. Ja, manche Männer schätzen es, wenn die Frau "rangeht", oft gerade die schüchternen und zurückhaltenden, die einfach nicht wagen oder wenig Erfahrung haden, wie man rangeht.

2. Andere Männer, oft gerade diejenigen, die selbst gerne erobern und denen das liegt, schätzen es eher nicht, wenn eine Frau rangeht. Sie wären lieber selbst Jäger.

3. Beide Gruppen aber schätzen es im allgemeinen nicht, wenn eine Frau vorschnell signalisiert, zu Sex bereit zu sein. Rangehen muss erst einmal bedeuten: Auffordern, etwas gemeinsam zu unternehmen, Einladen, frühestens nach einigen Treffen verführen. Wenn eine Frau zu schnell ins Bett will, signalisiert diese "Schlampenhaltung" ganz klar, dass sie das auch mit etlichen anderen Männern gemacht hat oder machen würde -- für kaum einen Mann appetisierend, außer er will sowieso selbst auch nur den Sex abgreifen. Aber eine Partnerin wünschen sich alle treu und sittlich einwandfrei.

4. Nein, Männer brauchen nicht das Gefühl frei zu sein. Es gibt Frauen wie Männer, die dieser "Freiheitskacke" anhängen, aber eher mehr, die durchaus Bindung, Geborgenheit, Sicherheit wünschen und eine feste Partnerschaft bevorzugen. Allerdings ist dreimal Ausflug am Wochenende und das erste mal Sex eben auch noch keine "Partnerschaft" im engeren Sinne, wohl aber schon der Anspruch auf Exkusivität und es miteinander versuchen zu wollen. Ein Fehler ist es, gleich nach dem ersten Sex die besten Freunde und die Eltern vorzustellen und komplizierte Zukunftspläne zu schmieden -- erst mal drei Wochen Spaß und viel Sex, dann ein paar Freund vorstellen, und wenn das alles positiv verläuft, dann weitergehen. Eine Partnerschaft muss wachsen und nicht von Null auf Hundert als gottgegeben angesehen werden.
 
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  • #4
Wenn mir Frau gefällt und sympathisch ist, bin lieber selber aktiv. Erwarte einfach minimale positive Zeichen für mein Aktivitäten/Bemühungen, etc.

Schon mehrmals erlebt, dass Frau zu viel Gas gegeben hat (SMS, Mail, Anrufe) und ich mich dadurch zurück gezogen habe. Muss allerdings festhalten, dass das immer bei Frauen war, bei denen ich nicht gerade "hoch begeistert" war. m, 41
 
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  • #5
@1
"sittlich einwandfrei" - entschuldige, leben wir im Mittelalter? Ich bin der Meinung, dass sich Männlein wie Weiblein ruhig ausgiebig umsehen sollten und auch sexuell einiges austesten, bevor sie sich endgültig entscheiden und binden.

Ansonsten stimme ich Dir in vielem zu. Es gibt Männer, die es mögen, wenn die Frau aktiv wird, aber die Mehrheit möchte selbst erobern, dabei gerne auch wenige, aber nicht übertrieben viele Hürden überspringen müssen. Erstere sind oft einfach zu bequem und selbstgefällig, sich richtig ins Zeug zu legen, Letztere werden von weiblicher Forschheit und Draufgängertum abgestoßen, weil sie 'Fallobst' nicht reizt. Erstere werden immer bequem und selbstgefällig bleiben, Letztere wissen, was sie wollen und kämpfen um ihr Glück. Da kann sich jede Frau selbst aussuchen, welcher Typ ihr am besten liegt.
w57
 
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  • #6
Ich finde nicht, dass die Aussagen " Lass mir Zeit, mir geht es zu schnell" Spielchen sind.

Wenn ich das zu einem Mann sagen würde, meine ich damit, dass ich die ganze Sache langsam angehen lassen möchte, auch in seinem Interesse, weil ich nicht gerne jemanden verletzten möchte.

Bei mir bedeutet ein Ja auch ein Ja. Ich spreche eine männliche Sprache, das hat man mir schon oft gesagt und die meisten Männer kommen damit nicht zurecht, wenn ich das sage, was ich auch meine und fühlen sich total verunsichtert, weil die meisten Frauen halt nicht klar und direkt reden.

Meine Erfahrungen sind, dass fast alle Männer kein forsches Herangehen mögen. Sie fühlen sich zum Anfang davon geschmeichelt, weil es ja ihr Ego auffrischt, aber letztendlich wird die Frau dann nach einiger Zeit nicht mehr respektiert, weil dieser "Schlampen-Status" dann doch raus kommt.

Und die Männer, die sehr selbstbeuwßt sind und nicht so ticken, gibt es ganz selten oder sind einfach nicht mein Typ, dass ich bei denen zur Jägerin werden wollte :).

w (46)
 
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  • #7
Frederika,

ich wünsche mir Frauen nicht "sittlich einwandfrei". Sie soll einfach sie selbst sein und wir Menschen sind nun mal recht vielschichtig.

Weibliche Wesen bestehen - meiner Meinung nach - aus unterschiedlichen inneren Anteilen von Mensch, Frau, Tier, Heiliger, Hexe, H.re, Engel, und Göttin, Männer aus Mensch, Mann, Tier, Heiliger, Zauberer, Aufreisser, Engel, und Gott.

Es kommt doch eher darauf an, wie jede/r diese seine Anteile lebt...

Ob er/sie andere dazu benutzt, dass es ihm/ihr gut geht oder ob er die Liebe so lebt, dass er/sie anderen viel gibt...

Wer bist Du, dass Du Dir anmaßen kannst, Menschen als "sittlich einwandfrei" bezeichnen undoder bewerten zu dürfen und zu können? Und dadurch andere Menschen, die Deinen Maßstäben nicht entsprechen, sind dann automatisch "nicht sittlich einwandfrei"?

Aus Deinen anderen Forumsbeiträgen habe ich entnommen, dass Du Dich sonst immer gegen die Bewertung menschlichen Verhaltens wendest

:kopfschüttel:

Elmar m41 7E19E460
 
  • #8
@#6: Das sei Dir natürlich auch freigestellt. Du willst wirklich keine sittlich einwandfreie Frau? Das wundert mich und kann ich ehrlich gesagt nicht glauben. Ich halte es für billige Rhetorik, meinen Satz so zu verdrehen. Deine Theorie der "Innere Anteile" halte ich für esoterischen Quatsch. Natürlich hat jeder Charakter viele Facetten und natürlich lebt man in verschiedenen Situationen verschiedene Facetten aus, aber das schränkt doch nicht die Sittsamkeit ein. Treue und Verläßlichkeit zum Beispiel werden ja durch die "Hure im Bett" nicht in Frage gestellt, nur weil eine Frau sich mit ihrem EIGENEM Partner auch mal sexuell austoben kann. Das halte ich einfach für falsche Rhetorik, die den Blick auf die Tatsachen vernebelt.
 
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  • #9
Frei sein ist keine Illusion! Auch innerhalb einer Beziehung sehe ich beide Partner als frei an !
Frei in ihrer Entscheidung, weiter zu machen oder eben nicht.
Frauen mit Temperament sind doch sehr reizvoll?! -
Jesus hatte nichts mit der Untreuen Frau: sie sollte fortan nicht mehr sündigen!
 
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  • #10
Sicher ist, dass es unterschiedliche Typen gibt - auf Frauen- wie Männerseite. Wenn man nicht gerade einen Riecher dafür hat, welchen Typ man vor sich hat, dann sollte man wohl einfach "man selbst" sein... vielleicht nicht gar zu draufgängerisch (es sei denn, man bzw. frau will nur ein kurzes Abenteuer). Was mich aber wirklich immer wieder... wütend macht ist dieses mit der "Sittlichkeit". Ist das denn wirklich so? Und: was heisst denn: zu schnell Sex haben. Was ist zB, wenn man sich eine Zeit lang schon geschrieben hat, dann ein bischen telefoniert, sich zwei Mal trifft (und eventuell schon küßt und händchenhaltend durch die Gegend läuft), und dann beim tritten Treffen endet das im Bett. Ist das schon "zu früh"?? Ich finde das generell so was von heuchlerisch (wenn es so sein sollte)... dass "zu früher Sex" dazu führt, dass er sie als "Schlampe" empfindet... oder "sittlich nicht einwandfrei"... das wäre ja dann diese klassische Einteilung: Hure (die kommt in den feuchten Träumen vor, die begehrt Mann dann) und Heilige (die Mutter der Kinder). Kann es nicht auch so sein: wenn es "stimmt" und beide einander wollen, und nicht nur mal eben schnell im Bett landen beim ersten Date, sondern vielleicht erst beim zweiten oder dritten Treffen - dass das dann gar kein Thema ist?!?!
 
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  • #11
Ich kann diese Diskussion um Sittlichkeit nicht ganz nachvollziehen - ebenso wenig wie die ewigen Tipps, nicht gleich beim ersten oder zweiten Date mit einem Mann ins Bett zu gehen.
Sexualität ist für mich ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Beziehung. Und genau so, wie ich feststellen möchte, ob ich mich gut mit Mann unterhalten kann, will ich auch wissen, ob wir im Bett zusammen passen. Und das lieber früher als später.
Wenn ich also Lust auf ihn habe, habe ich Lust auf ihn - egal wie früh oder spät im Kennenlern-Prozess. Das ist ein wichtiger Bestandteil meiner Persönlichkeit, und wenn er damit nicht klar kommt, ist er eben nicht der richtige für mich.
Mich zu verstellen und bis zum vierten/fünften Date zu warten, nur um ihm zu gefallen, ihn nicht zu verschrecken oder ähnliches, fände ich verlogen und absolut falsch.
Und im übrigen, wenn er mit mir zu einem relativ frühen Zeitpunkt ins Bett geht, ist er doch genau so eine Schlampe wie ich auch (oder eben auch nicht, je nach individueller Auffassung).
Ganz abgesehen davon, finde ich die Diskussion sehr einseitig - es wird immer nur darüber diskutiert wie Mann die Situation erlebt. Der Blickwinkel der Frau - welcher Eindruck ensteht bei ihr, wenn ein Mann sehr früh/erst später mit ihr ins Bett will - kommt hier leider viel zu kurz.
w, 34
 
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  • #12
"Kriegen Männer kalte Füsse, wenn die Frau zu forsch ist?"

ich finde da genauso könnte man fragen:

Kriegen Frauen kalte Füsse, wenn der Mann zu forsch ist?

Das mag daran liegen, weil M / F wissen wollen, worauf sie sich einlassen.

Schnelle Entscheidungen sind nicht immer gute Entscheidungen. Bei so einer bedeutenden Sache gleich gar nicht.

Ich hab mich auf eine Eingelassen, und nicht gemerkt dass ich aus Mitleid mit Ihr beieinander war. Als ich es nicht mehr ertragen konnte und schluss machte, wollte sie mich deshalb ernsthaft auf Rausgabe des Toilettenpapiers verklagen, welches sie mal mitgebracht hatte.
 
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  • #13
Eigentlich eine gute Methode herauszufinden, ob der Mann nicht nur Jäger ist sondern auch Sammler.
Man hört immer wieder, dass der Mann "Jäger" wäre, aber es gibt genausoviele Sammler und auch Jägerinnen.
Wenn Frau also "forsch" wäre, könnte sich Mann als Sammler entpuppen und seine Sammlung erweitern wollen.
w 38
 
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