• #1

Krise kurz nach der Hochzeit

Hallo zusammen,
Mein Mann (29) und ich (26) sind seit 5 1/2 Jahren ein Paar, davon jetzt 2 Monate verheiratet. Und leider stecken wir gerade in der größten Krise, die wir bisher hatten.
Vor einer Woche erzählte mir mein Mann (für mich aus heiterem Himmel), dass er gerade nicht mehr richtig glücklich ist und Zweifel hat, ob unsere Beziehung wirklich lange hält und ob wir nicht etwas verschleppen, wenn wir jetzt weiter zusammen bleiben, aber vielleicht in ein paar Jahren merken (wenn dann schon Kinder da wären), dass es nicht klappt mit uns.
Das kam für mich ziemlich überraschend, da sich für mich die Beziehung nach wie vor sehr schön angefühlt hat. Ich habe zwar gemerkt, dass er öfter und länger am Wochenende feiern wollte als vorher, aber ansonsten ist mir nichts aufgefallen.
Wir hatten dann noch zwei weitere Gespräche zu dem Thema, wobei es sehr schwierig war, aus ihm herauszubekommen, was genau ihn stört an unserer Beziehung.
Ich denke, so ein wenig Zweifel hin und wieder sind ja noch normal, leider scheint er aber seit diesem Geständnis kaum mehr Gefühle für mich aufbringen zu können. Es gibt keine Berührung mehr außer vor Freunden/Familie, um den Schein aufrecht zu erhalten. Dieses Schwinden an Gefühlen hat er vergangenen Freitag auch mir gegenüber erwähnt. Jetzt stehe ich nur ziemlich planlos da... Ich habe versucht mit ihm zu reden und zu verstehen, woran es liegt, wo ihm etwas fehlt, was wir ändern können. Aber ich habe den Eindruck, er will gar nicht darüber nachdenken. Er scheint sich in sich zu verkriechen und leider auch im Alkohol, statt mit mir zu versuchen unsere noch sehr junge Ehe noch zu retten. Am Donnerstag haben wir einen Termin bei einer Paar-Therapeutin und ich hoffe, so vielleicht noch einmal zu ihm durchdringen zu können. Denn leider weiß ich sonst gerade nicht mehr weiter. Ich bin absolut bereit, über alle meine Verhaltensweisen zu reden und zu schauen, wo ich es ihm schwer mache und dort Kompromisse zu finden. Oder auch über alles andere, was für ihn in der Ehe fehlt, sei es eine gewisse Freiheit (obwohl ich ihm nie irgendetwas verbieten würde) oder die Angst vor der Verantwortung und auch die Frage nach Kindern noch einige Jahre hintenan zu stellen.
Langsam zweifle ich auch an meiner Empathie-Fähigkeit, da ich bis vor kurzem der Meinung war, mein Mann wäre Hals über Kopf in mich verliebt… nicht umsonst hat er mir einen äußerst verliebten Antrag gemacht und hat vor Freude geweint bei der Hochzeit. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass diese Gefühle in den zwei Monaten einfach verschwinden können. Gleichzeitig weiß ich aber, dass egal ob es der Mangel an Gefühlen ist oder die Angst vor Verpflichtungen oder Angst vor dem Verlust der Freiheit, ich ihn nicht zwingen kann, an unserer Beziehung festzuhalten und die Krise zu überwinden. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit macht es mir gerade sehr schwer.
Vielleicht hat ja jemand von euch ein paar Tipps für mich.
Lg,
Mira
 
  • #2
Ich denke, das bringt nichts mehr. Ihr seid noch zu jung, um ewig zusammen zu bleiben! Auch diese überschäumenden "Gefühle" zeigen eher, wie unklar man in solchen Situationen denken kann.
 
  • #3
Liebe TE,

mein Mitgefühl, das ist ja mal ein richtiger Kracher von Deinem Frischangetrauten.

Dieser feige Hund, und wieder so ein Früchtchen, der es schafft, dass Frau sich das Hirn zermartert, wie, weshalb, warum und zum Paartherapeuten will.

Tu Dir selbst einen großen Gefallen und überdenke Deine Verhaltensweisen nicht, verbieg Dich nicht.

Mittlerweile glaube ich, es gibt auf einschlägen Seiten den Leitfaden, wie kann ich meine Beziehung beenden und gleichzeitig bis zu meinem Auszug noch alle Annehmlichkeiten genießen? Und dafür sorgen, dass meine Ex sich noch Monate das Hirn zermartert.

Alles Gute
 
  • #4
Hm.

Sehr seltsam.

Es ist nicht zufällig eine nette neue Kollegin/Sportkameradin/Nachbarin aufgetaucht?

Oder eine frühere Flamme hat sich wieder gemeldet?

Hat Dein Mann einen Vertrauten/eine beste Freundin/einen Bruder, den oder die Du im Vertrauen nach einer Einschätzung fragen könntest?
 
  • #5
Kannst Du die Ehe nicht annullieren lassen und diesen unreife, spätpubertierenden Typen zum Mond schießen?
 
  • #6
Vielleicht hat ja jemand von euch ein paar Tipps für mich.
Weiter oben schreibst du, dass ihr
Am Donnerstag haben wir einen Termin bei einer Paar-Therapeutin und ich hoffe, so vielleicht noch einmal zu ihm durchdringen zu können.
in wenigen Tagen diesen Termin habt. Fändest du es nicht vielleicht klug, diesen abzuwarten und dabei heraus zu finden, was deinen frischen Ehemann plötzlich bedrückt? Statt jetzt hier Statements einzusammeln - das erste, verhängnisvolle steht schon da: @Elizabetha Ich denke, das bringt nichts mehr!, die in die abenteuerlichsten Richtungen zeigen?

Es geht um zu viel, als dass du dich an unverbindlichen Vorstellungen und Schnellschüssen orientierst! Nur noch 3 Tage bis Donnerstag ...
 
  • #7
Hallo Mira,
er ist ins 11 Uhr Loch gefallen. Kennst du vielleicht noch aus der Nutella Werbung.
Im Ernst: Das Ziel ist erreicht, die Belohnung ist vereinnahmt ( Geschenke, Traumurlaub etc) - die Aufgaben wie Organisation des Festes sind erledigt. Der DJ hat die bunten Lichtlein eingepackt, das teure Kleid und der Smoking hängen im Schrank ..... und der Alltag hat sich null verändert. Die Messe ist gesungen und verhallt.
Das passiert oft - nach einem tollen Projekt beruflich, nach einer Meisterschaft sportlich. Und privat nach einem solch lange geplanten Event.
Nun ist es leider nicht so einfach wie in der Werbung, wo ein Nutellabrot das Heilmittel ist.
Meine Empfehlung - ein neues gemeinsames Projekt. Egal ob ihr ein Wohnmobil selbst ausbaut, eine Weltreise plant, ein neues Hobby beginnt oder eine Familie gründet oder auch einen Hund gemeinsam erzieht .....
Wichtig ist, etwas gemeinsam in Angriff zu nehmen.
Viel Glück
 
  • #8
Genau ihr seid ein Fall für die Paartherapie. Wir können hier nur noch mehr rätseln als Du, was in ihm wirklich vor geht.
Jedenfalls schön, dass Du nicht gleich alles hinschmeißt und Du Dich auch nicht verletzt in Dein Schneckenhaus zurückziehst. "In guten wie in schlechten Zeiten" - jetzt ist die Zeit mal schlecht. Aber vielleicht kommt ihr ja noch auf einen gemeinsamen, grünen Zweig. Ich wünsche es euch von Herzen!
ErwinM, 50
 
  • #9
Langsam zweifle ich auch an meiner Empathie-Fähigkeit, da ich bis vor kurzem der Meinung war, mein Mann wäre Hals über Kopf in mich verliebt… nicht umsonst hat er mir einen äußerst verliebten Antrag gemacht und hat vor Freude geweint bei der Hochzeit. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass diese Gefühle in den zwei Monaten einfach verschwinden können.
Das kannst Du gleich vergessen. Frau kann sich nunmal schlecht in Mann einfühlen (schon alleine wegen unserer viel einfacheren Gefühlswelt) und umgekehrt auch.
Du hast vom Äußerlichkeiten auf innere Stimmungslagen geschlossen. Lass das.

Dein Mann hat kalte Füsse bekommen.

Funktioniert Euer Sex ?
Das ist ein Punkt über den man uns Männer bekommt....
 
  • #10
Liebe Mira,

meine zwei cent dazu:

er klingt ein bisschen als hätte er nun das Gefühl, die Falle (Ehe) ist zugeschnappt, und er kommt aus der Nummer nicht mehr raus. 2 Monate nach der Hochzeit, bei der er vor Freunde weinte, eigentlich kurios. Er hat vermutlich noch einen Teil in sich, der gerne auch die Seiten eines Single Lebens (tanzen gehen, Alkohol en masse etc.) geniessen will.

Schwinden an Gefühlen kann ja auch Angst vor Nähe sein, wobei das nach 5,5 Jahren schon seltsam wäre. Ok, andere Frau kann man leider nie 100% ausschliessen, würd ich aber in dem Fall nicht als erstes spekulieren...

Am Donnerstag haben wir einen Termin bei einer Paar-Therapeutin

Super erstmal! Also deute ich dass so, dass er auch bereit ist, sich seinen Teil anzuschauen und es nochmal mit euch zu versuchen. Vielleicht klappt das miteinander reden ja, wenn es von der Therapeutin angeleitet wird.

Dieses Gefühl der Machtlosigkeit macht es mir gerade sehr schwer.

Das kann ich sooo gut verstehen, das ist auch ein bescheidenes Gefühl... Ich verstehe es auch, dass du an deiner Empathiefähigkeit zweifelst, denn wenn du echt dachtest, es wäre alles okay, wirst du wohl ein paar Dinge übersehen haben. Das kannst du nur selber reflektieren, was da schief lief....

Macht auf jeden Fall erstmal die Therapie, und versuch dich selber so gut es geht wieder aufzufangen. Kümmer dich gut um dich, lass dich von Freunden und deiner Familie betüddeln.

w35
 
  • #11
Solche plötzlichen Richtungswechsel haben oft eine neue Flamme als Hintergrund. Vielleicht hat er diese ausgerechnet an Eurer Hochzeit getroffen? Bleibt länger abends weg usw. Klingt nicht gut. Und statt sich zu trennen, "bereitet er Dich vor" und macht sich ein neues Nest, damit er weich fällt. Ich glaube nicht, dass es Dir an Empathie fehlt. Er hat sich einfach verändert. Zermartere Dir nicht den Kopf. Du bist so jung, dass Du noch mehrfach neu anfangen kannst. Und eine Familie würde ich auch nicht mit einem Zweifler gründen wollen. Du musst ihm ja nicht gleich die harte Tour nachspionieren, aber frag doch mal näher nach, was er so abends macht.
 
  • #12
... leider scheint er aber seit diesem Geständnis kaum mehr Gefühle für mich aufbringen zu können. Es gibt keine Berührung mehr außer vor Freunden/Familie, um den Schein aufrecht zu erhalten.

Liebe Fs,
das solltest Du sofort verweigern. Es ist seelisch für Dich extrem ungesund nach aussen Friede, Freude, Eierkuchen zu demonstrieren und allein zu hadern, zu zweifeln, sich ungeliebt zu fühlen. Du erziehst Deinen Mann so zu einem Lügner und die Nächste, die beligen wird bist Du. Gewöhn ihm die Lugerei gleich ab, indem Du authentisch bist und seinen Zirkus nicht mitmachst.

Setz die Distanz zwischen euch komplett um:
- er weiß nicht, ob er Dich liebt und zieht lieber saufend um die Häuser? Sofort getrenntes Schlafzimmer. Nur im Abstand kann er merken, ob Du ihm fehlst.
- Vor der Familie schauspielern? Nein, dreh Dich weg, schiebihn weg. Mach den Zustand eurer Ehe sichtbar. Wenn jemand fragt, dann sag, was er grad treibt und von sich gibt.

Ansonsten warte bitte das Gespräch mit der Therapeutin an und guck, was dabei rumkommt. Meistens ist es der Anfang vom Ende. Die Therapeuten haben nicht immer Recht, achte darauf, wie Du Dich damit fühlst, was euch vorgeschlagen wird.
Oft kommt so eine Laumichelnummer raus, wie: Du sollst ihm die Freiheit lassen, die Eheschließung war ein geradezu traumatisches Erlebnis (Freiheitsverlust, Pflichten) für ihn, von dem er sich erholen muss durch exessives Ausleben.

Es geht Dir schlecht mit der Sache, Du haderst und zweifelst, obwohl es keinen Grund gibt. Bei ihm ist was fehlgeschaltet.
Wenn Du hn betueddelst kommt nur eines dabei raus: Du hast einen Partner, der immer rumeiert, sich nie für was entscheiden kann und Dich immer wiederin solche unerfreulichen Zustande versetzt.

Ich würde das Gespräch mit der Therapeutin abwarten und mir das Ergebnis genau angucken - ob es zu meinen Vorstellungen passt. Wenn nicht würde ich sofort das Ende einleiten: Schlafzimmer trennen und mir eine Wohnung suchen. Bin ich erstmal ausgezogen, dann gibt es kein Zurück mehr zu so einem Wirrkopf. Der Mann ist 29 Jahre alt und erklärt sich selber für unmündig. Mit dem gibt es keine gute Zukunft.

Es ist schade, dass Du das erlebst. Aber Du bist jung und hast noch die Chance einen charakterstaerkeren Mann zu finden. Verpkemper Deine besten Jahre nicht an ihn.
Bei mir gäbe es kein Zurück, auch wenn er nach 3 Wochen heulend vor der Tür steht. Er braucht das Trauma, verursacht Du sich selbst, um sich ändern zu können - Reset auf Null mit einer anderen Frau. Wenn Du ihm eine Chance gibst, reisst er sich 2 oder 5 Jahre zusammen und dann beginnt die Choose von vorn
 
  • #13
Fehlen neue Ziele? Wollten wirklich beide die Ehe? Warum habt ihr geheiratet? Hat er das Gefühl, jetzt „festgenagelt“ zu sein? Wie hat sich die Beziehung verändert?
Ich würde die Flinte nicht gleich ins Korn werfen und finde die Idee mit der Therapie gut.
 
  • #14
Es ist ein Klassiker: Nach bereits längerer Beziehung heiratet das Paar. Bis zur Hochzeit war scheinbar alles gut, aber kurz nach der Hochzeit kommt dann die Trennung.
Ich kannte mal ein Paar, das 12 Jahre zusammen war, sich nach 12 Jahren gesagt hat: 'Nun können wir eigentlich auch heiraten.' Es war ein schönes, großes, natürlich auch teures Fest. In der Woche nach der Hochzeit haben sie sich getrennt.

Bei deinem Mann könnte ich mir auch vorstellen, dass er schon vor der Hochzeit gemerkt hat, dass es für ihn nicht mehr stimmt. Er war dann emotional hin und hergerissen, alles ist eingerührt, man will auch die Hochzeit nicht canceln usw. Seine Tränen bei der Hochzeit entstammten vielleicht eher dem Gefühl: 'Wenn du wüsstest, dass ich dich bald sehr verletzen werde ...' als seiner großen, bedingungslosen Liebe zu dir.

Deine Verzweiflung ist natürlich total zu verstehen und du hast unser aller Mitgefühl. Aber wir können natürlich auch nur spekulieren, denn wir kennen deinen Mann, dich und eure Beziehung ja nun erst recht nicht.
Gut, dass ihr einen Termin beim Paartherapeuten habt. Ich denke schon, das ist mit das Richtigste, was man in der Situation machen kann.
Eine schnelle Klärung darf man da aber nicht erwarten. Es wird schon ein längerer Prozess werden, bis man ein wenig Klarheit haben wird, was los ist und wie es weitergehen soll.


w54
 
  • #15
Das ist an Feigheit seinerseits nicht zu überbieten. Warte mal ab, was die Paartherapeutin dazu sagt. Was mich noch interessiert ist, wie willst du ohne Zärtlichkeiten und Begehren, sprich Sex, zu Kindern kommen? Finde ich absurd, sorry.
 
  • #16
Ich tippe auch auf eine neue Frau! Und wenn es nur ein ONS war und er jetzt Angst hat, genau das in seinem Leben nicht mehr erleben zu dürfen. Die Wahrheit wird er dir nicht sagen. Da sind Männer ziemlich Erfindungsreich. Du wirst ihn nicht halten können - er hört sich sehr gefühllos an. Er hat halt geheiratet weil es sich eben nicht mehr ändern ließ und jetzt bemerkt er den Fehler. Diese negativen Gefühle hat er auch nicht erst seit gestern, das brodelt schon lange in ihm. Du kannst die Therapie versuchen, er muss aber bereit sein mitzumachen. So schwer es ist, Du kannst nicht alleine um die Ehe kämpfen.
 
  • #17
Der Mann ist 29 Jahre alt und erklärt sich selber für unmündig. Mit dem gibt es keine gute Zukunft.

Das ist eine üble Beleidigung für diesen Typ.
Wer weiß denn wie es zu der Hochzeit gekommen ist, und warum er wirklich dort geheult hat ?

Ja vielleicht hat er sich geirrt und nur aus gesellscgftlichem Druck hin geheiratet. Da wäre ich auch in der Krise.

Dein Aussage ist doch:
Mit 29 hat Mann eben genau zu wissen, was er will und die gerade angetraute Ehefrau toll zu finden.

Wer solchen Quatsch glaubt, darf sich auch nicht wundern, wenn es vielleicht heißt die 50-jährige Frau habe gefälligst verheiratet zu sein und Kinder zu haben oder sich einen wohlsituierten älteren Mann bis 70 zu angeln.
Das wollen diese doch auch nicht.
 
  • #18
Hallo ihr alle,

Danke für die zahlreichen Rückmeldungen. Natürlich warte ich auf jeden Fall den Termin ab, aber um gerade abschalten zu können, muss ich hin und wieder darüber reden/schreiben und mir Input holen. Insbesondere so rein neutralen anonymen aus dem Internet finde ich doch ganz hilfreich, um wieder ein bisschen logisch denken zu können.
Die viel erwähnte andere Frau halte ich (ja, schiebt es auf meine Naivität) für unwahrscheinlich. Ich weiß fast immer, wann er mit wem wo ist und aller meiner Einschätzung nach wäre er auch ehrlich wenn es um eine andere ginge. Dennoch ist es natürlich nicht unmöglich.
Ehrlich gesagt, habe ich trotz all meinem Schmerz, Mitleid mit ihm, weil ich sehe, dass er darunter leidet, selber nicht zu wissen, woher diese Zweifel und die Angst kommen.
Und in meinen Gesprächen mit ihm, hatte ich auch den Eindruck, dass ds irgendetwas in ihm ist, das ihn gerade blockiert, dem er auf den Grund gehen müsste, wovor er aber Angst hat.
Ich kenne ihn ja doch schon länger und obwohl es sicher möglich ist, dass Männer einem was vorspielen und das auch lange und gut, kann ich mir nicht vorstellen, dass er das 5 Jahre so gut hinbekommen hat.
Um noch ein paar Fragen zu beantworten, ich glaube die Frage nach der Hochzeit war auch bedingt dadurch, dass sein ganzes Umfeld gerade heiratet und Kinder bekommt. Da denkt man sich schnell, oh ja, da mach ich mit. Ich habe versucht, ihn nie dazu zu drängen, im Gegenteil ich hatte mich mit dem Gedanken angefreundet gar nicht zu heiraten, weil es eigentlich nur eine sehr emotionale Sache ist, aber logisch (ohne Kinder) kaum Vorteile hat.
Und unser Sexleben war wunderbar, regelmäßig und befriedigen für beide und immer mal wieder auch noch sehr aufregend.
Was mich noch interessiert ist, wie willst du ohne Zärtlichkeiten und Begehren, sprich Sex, zu Kindern kommen? Finde ich absurd, sorry.
Da jetzt gerade sicher nicht der Zeitpunkt für Kinder ist, kann ich auf die Hoffnung bauen, dass die Zärtlichkeit zurückkommt, wenn wir die Ehe im Guten fortsetzen können.
Und obwohl das sicher viele nicht verstehen, aber für mich wäre ein ONS auch unter Umständen zu verzeihen. Ich weiß von drei sehr langjährigen Ehen (10-50 Jahre), wo mindestens einer einmal fremd gegangen ist. In einer ansonsten guten Beziehung sollte so etwas zu überstehen sein, solange man die dahinter stehenden Gründe herausfindet und daran arbeitet.
Genauso sehe ich das hier. Wenn wir herausfinden, was ihn gerade so stört und wir einen Kompromiss finden können, der für keinen von uns zu viel ist, sollten wir das versuchen. Etwas nach 5 Jahren wegzuschmeißen (jung oder nicht), nur weil es gerade wirklich hart ist, kommt für mich (noch) nicht infrage.
Aber jetzt warten wir mal den Termin bei der Therapeutin ab.
Danke schon mal an alle!
 
  • #19
Meine Empfehlung - ein neues gemeinsames Projekt.
Das ist die »gesündeste« Empfehlung von allen hier vorgeschlagenen Rezepten. Wer kennt das nicht, dieses scheinbar-in-ein-Loch-fallen, sobald eine groß angesetzte Aktion (hier die Hochzeit) erfolgreich über die Bühne gegangen ist?

Steckt euch neue Ziele, das verbindet und ihr entdeckt euch dabei wieder und von einer unvermuteten Seite!
Irgendwie scheint diese voreilige Vermutung nicht auszurotten zu sein.
 
  • #20
Ich finde kalte Füße JETZT recht spät. Aber ich könnte es mir vorstellen, dass er sie lange verdrängt hat.
Wer wollte denn unbedingt heiraten? Es klingt so, als sei er es gewesen. Aber eine Beziehung von 5 Jahren, der Mann noch total verliebt und weinend bei der Hochzeit, auf einmal dann der Absturz? Kann ich mir nicht so recht vorstellen.
Seid ihr erst vor wenigen Monaten zusammengezogen und gab es da den Antrag schon?
er gerade nicht mehr richtig glücklich ist und Zweifel hat, ob unsere Beziehung wirklich lange hält und ob wir nicht etwas verschleppen, wenn wir jetzt weiter zusammen bleiben
Was könnte es sein, das er da meint mit "was verschleppen". DAS würde mich brennend interessieren. Denn es klingt so, als sei da schon was im Argen gewesen, das er versucht hat zu ignorieren.
Wenn einem bewusst ist, das was an der Beziehung nicht stimmt, dann wissen das die Füße VOR der Hochzeit und schon im Vorfeld werden sie kalt. Also müsste er was arg ignoriert haben, was im Taumel der Vorbereitungsfreude auch ignorierbar war, aber in den 2 Monaten nach der Trauung wieder auftrat.
aber vielleicht in ein paar Jahren merken (wenn dann schon Kinder da wären), dass es nicht klappt mit uns.
Wie kommt er darauf?
Ich kann es mir nur so erklären: Er hat NACH der Hochzeit mal eine Liste aufgemacht, was er alles blöd findet an der Beziehung und an Dir, und das wird nun RIESENgroß, weil er denkt, er kann nicht mehr zurück und hat DAS jetzt bis an sein Lebensende.
Es gibt keine Berührung mehr außer vor Freunden/Familie, um den Schein aufrecht zu erhalten.
Die würde ich an sich dann auch nicht haben wollen, außer, Du willst noch verbergen, dass es bei euch kriselt. Das wäre überlegenswert, denn manche Leute fangen sonst an zu nerven mit Fragen. Und es geht die auch nix an.

Ich würde ihm vorschlagen, die Ehe annulieren zu lassen, egal, was eine Therapeutin sagt. Kann man meines Wissens nach 1 Jahr lang machen lassen. Dann fällt ihm ein Stein vom Herzen und er weiß: Ich MUSS nicht, ich KANN mit dieser Frau zusammenbleiben.
Ob Du dann noch WILLST, musst Du wissen.
 
  • #21
Ich tippe auch auf eine neue Frau! Und wenn es nur ein ONS war (…) Er hat halt geheiratet weil es sich eben nicht mehr ändern ließ und jetzt bemerkt er den Fehler. Diese negativen Gefühle hat er auch nicht erst seit gestern, das brodelt schon lange in ihm. Du kannst die Therapie versuchen, er muss aber bereit sein mitzumachen. So schwer es ist, Du kannst nicht alleine um die Ehe kämpfen.
Da ist sehr viel wahres drin. Das mit dem Betrug solltest du tatsächlich mal als erstes versuchen rauszufinden. Sowas muss bewiesen werden. Denken kann man viel, wenn der Tag lang ist, wenn man nicht weiß wo man ansetzen kann. Das er das bei einer Therapie zugeben würde, halte ich für unwahrscheinlich. Im Grunde ist das meiste was man rausfinden kann vor allem bei einem selbst zu finden. Man schaut dem Anderen nur vor die Stirn und nicht dahinter. Viele Ehen wurden in meinem Bekanntenkreis geschlossen, weil man -ich zitiere- "eh nix besseres oder gar nichts mehr findet." Das ist u. a. die lahme und passive Sorte die drauf anspringt, wenn die Mutti ihnen, noch für alle hörbar in der Kassenschlange, vor allen Leuten sagen muss wo es lang geht, oder auf der Party angesprungen kommt und ihn wegzerrt, weil sie weiß das sie nur zweite Wahl ist. Mehrmals wurde mir ernsthaft versichert: "Wegen der Steuer". Mir wurde nicht einmal Liebe genannt. Übrigens stand die Frau die sich eins zusammengetrampelt- und genörgelt hat, um ihr Ehering-Ziel durchzusetzen nie daneben um das zu hören. "Weil man es halt so macht", "Weil die anderen heiraten", und auch einmal wegen "dem schönem Klaaaiid", wird Druck gemacht. Nein sagen können "Männer" anscheinend nicht, dann schwimmt ihnen das bequeme Fell weg. Ich denke in Wahrheit wünschen wir uns am Ende doch zumindest hier in D alle (oder sind es fast nur die Frauen?), dass der Grund Liebe sein soll. Meine These ist das dein Mann, vielleicht nicht fremdgegangen ist, sich aber hat mitziehen lassen und sich von gedacht hat, er könne im Zweifelsfall dann einfach an dir vorbei leben und nebenher Affären haben, wie viele andere auch, dann hat er alles was man braucht. Läuft dann aber nicht so einfach. Manche Männer heiraten sogar gerade dann, wenn sie nebenher eine Affäre haben. Das finden sie völlig normal. Kannst du hier nachlesen. Das Erstaunen der Affärenfrau ist dann groß. Habe ich auch schon selber so gesehen. Und wenn ich der Bekannten mit dem Hammer auf dem Kopf geschlagen hätte: Da man schon die Einladungen raushatte, musste es eben sein. (Scheidung kam drei Monate später, scheint aber nicht so peinlich zu sein wie einfach einen Stich zu ziehen). "Weil man es halt so macht". Kläre also im stillen Kämmerlein ganz ehrlich für dich, warum du ihn geheiratet hast. Materielle Gründe und Familie gründen zählen auch. Frauen wollen sich auf einmal irgendwie "absichern". Wichtiger ist aber, das man dabei loyal und gemeinsam und vor allem entschlossen in dieselbe Richtung schaut. w52
 
  • #22
Dieses Gefühl der Machtlosigkeit macht es mir gerade sehr schwer.
Ich finde das richtig tragisch. Nach 2 Monaten Ehe fühlst du dich machtlos, weil er unklare Ansagen macht. Zu dir kommt in erster Linie herüber, dass er nicht richtig glücklich ist.

Ihr müsstet euch doch so nah sein, dass ihr über alles reden könntet. Und doch liest man das immer wieder. Plötzlich ist da eine Mauer zwischen Zweien. Und der eine weiß nicht, was der andere will. Ich glaube, wäre in an deiner Stelle, ich würde ihn fragen: Willst du die Trennung? Klar hat man Angst vor der Antwort, wenn man den anderen liebt. Aber wenn die Frage gar nicht erst gestellt wird, verlängert man doch das Unglück nur.

Man sollte nur heiraten, wenn man 100 % dahinter steht. Mir scheint, er hat da einiges vorher nicht bedacht. So stürzt man andere mit ins Unglück.
 
  • #23
Mit Deinem Beitrag #18 würde ich ihm und Dir Zeit geben. Es kann schon gut sein, dass er die Hochzeit als einengend empfunden hat und je mehr Raum Du ihm jetzt gibst, desto eher merkt er, dass sich die Beziehung dadurch nicht zum Nachteil ändert. Ich würde daher nicht sofort mit "knallharten Konsequenzen" reagieren, wenn Du nicht auf eine Verfestigung der Situation und eine Trennung hinsteuern möchtest.
Letztlich kannst Du am besten einschätzen, wie sich das ändert oder auch nicht. Und natürlich auch kritisch auf Gründe schauen, die aus seiner Sicht ernsthafte Probleme sind. Klar gibt es dafür auch zeitliche Grenzen. Ich glaube nicht, dass es eine Beziehung gibt, in der nicht auch schwierige Phasen mal Kraft kosten und die Fähigkeit erfordern, Unsicherheit und "Machtlosigkeit" einfach eine Weile zu ertragen.

Wichtig ist auf Dauer, dass ihr gemeinsame (Lebens-)ziele habt, diese erreichbar sind und ihr darüber und über Konflikte reden könnt. Voraussetzung dafür ist, dass ihr beide eure auch kritischen Gedanken äußern dürft, sonst zwingt ihr euch wechselseitig, zu lügen (was vielleicht vor der Hochzeit so war).

Du bist nicht machtlos.
  • Du hast die Freiheit der Entscheidung, er natürlich auch
  • Es gibt Alternativen, die ihr im Idealfall beide vermeiden wollt
  • Du kannst Sanktionen in Aussicht stellen. Die müssen aber glaubhaft sein.
Die Frage ist, ob Du Macht ausüben möchtest. Ich gehe davon aus, dass Du mit Druck Gegendruck auslösen wirst. Ich würde also eher über die Probleme und seine ehrlichen Gefühle mit ihm reden. Die Antwort musst Du dann aber ertragen und damit umgehen. Auf Dauer kommst Du so zu einer sicher besseren und konfliktfähigeren Partnerschaft als mit Zwang und Drohungen wie "Liebe mich oder ich gehe sofort".

Wenn natürlich perfekte Traummänner Schlange stehen wie bei manchen anderen Frauen hier, dann sofort rauswerfen und einen von denen nehmen (*Ironie off*)
 
  • #24
Ich kenne die Männer weil ich selbst einer bin und weil ich auch sehr gut weiß wie viele andere Männer ticken.

Ich sage dir es ist eine andere Frau im Spiel. Es wird Zeit für eine heimliche Handykontrolle oder ähnliches. Was möglicherweise dabei rauskommt wird dir nicht gefallen.
 
  • #25
ich glaube die Frage nach der Hochzeit war auch bedingt dadurch, dass sein ganzes Umfeld gerade heiratet und Kinder bekommt. Da denkt man sich schnell, oh ja, da mach ich mit.
Das kann gut stimmen. Wenn er so ein "Mitmacher" ist, also sich eher außen orientiert, was er in seinem Leben haben, sein und tun sollte, kann das schon sein, dass es eine überstürzte Handlung war, weil er dachte, das gehört sich jetzt so. Und jetzt merkt er, dass es doch nicht sein Ding ist oder dass er nicht "von innen raus" handelte und gar nicht innerlich dahintersteht. Diese Erkenntnis kann aber noch kommen. Ich würde dann auch erstmal abwarten, was im Gespräch rauskommt.
 
  • #26
@Mira1874 es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen, die heiraten oder frisch verheiratet sind, plötzlich das drohende Gefühl bekommen, dass die Ehe ein Gefängnis ist und ein für alle mal in Stein gemeisselt. Für immer eingekerkert!

Ich bin 100 % sicher, dass dein Freund und jetzt Ehemann mit 29 Jahren pure Angst gekriegt hat, dass sein Leben endgültig vorbei ist und dass er jetzt nichts mehr tun kann. Er fühlt sich der Institution Ehe ausgeliefert. Dass er auch nicht mehr mit anderen Frauen flirten kann, dass er sobald er Vater wird nur Verpflichtungen eingehen muss, keinen Spass und keine Freiheiten mehr haben darf/kann.

Ich kannte auch einen Mann (der Sohn einer alten Bekannten), der seine langjährige Freundin geheiratet hat, weil beide Kinder haben wollten. Kaum verheiratet hat plötzlich die Ehefrau sich eingeengt und im Gefängnis gefangen gefühlt, ihre Freiheit beraubt und sie liess sich nach nur 3 Monaten scheiden.

Das ist, was ich bei deinem Freund vermute und er wäre nicht der einzige der so empfindet. Das hatte ich auch mal empfunden und war nie verheiratet als ich mal eine ernsthafte Beziehung hatte, dass ich ihm ausgeliefert sei, nichts mehr tun könne, was ich wollte und für den Rest des Lebens nur mit ihm schlafen müsste. Da kriegte ich richtig Angst und hätte am liebsten meine Beziehung schnell wieder beendet, um frei zu sein.

Was du tun kannst wäre sehr weise und weitsichtig zu sein und ihn in etwa zu sagen: „wir sind beide noch jung und ich kann dich sehr gut verstehen dass du Angst hast und dass du unsere Heirat aus einem Gefängnis empfindest aus dem du nicht rauskommen kannst. Dass du zusammen mit mir das ganze Leben verpasst. Doch wir verpassen nicht das Leben, wir können zusammen unser Leben gestalten und die Welt entdecken und jeder von uns kann seine eigenen Freunde behalten und sich mit ihnen treffen und auch mal alleine in die Ferien gehen aber wir bleiben für einander ein Anker, ein sicherer Hafen. Wir können uns diese Chance geben, zusammen alt zu werden aber wenn wir zusammen leiden und unglücklich sind, können wir uns freigeben und scheiden lassen und uns nicht gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Wichtig ist, dass wir beide zusammen glücklich sind, und wenn wir das nicht schaffen, so geht davon die Welt nicht unter.„

Das könnte helfen, damit er erkennt wovor er Angst hat und er wird wieder die Selbstsicherheit zurückgewinnen, dass er immer selbst über sein Leben entscheiden kann, ob er sich einmal scheiden lassen will oder nicht. Diese Worte wirken auch sehr beruhigend auf seine Ängste - die ich sehr stark bei ihm vermute.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Ist fast schon ein Klassiker, Seitensprünge werden mit angeblichen übermäßigen Alkoholkonsum kaschiert - könnte auch hier zu treffen.
Klassisch ist auch, das Hinterfragen der Beziehung.

Würde mir mit der Familienplanung jedenfalls Zeit lassen. Hoffe die Therapiegespräche sind für euch erfolgreich und seine Bedenken harmloserer Natur.
 
  • #28
Ich tippe immer noch auf eine andere Frau. Und nein, es ist nicht 'normal' in einer langen Ehe fremdzugehen. Wenn einer fremd geht, stimmt einfach etwas nicht mehr. Meine Eltern waren 45 J verheiratet und da war kein Fremdgehen.
Des Weiteren kannst Du dich in ihm sehr täuschen. Mein Ex ist sehr konservativ was das Sexleben angeht. Er hat immer alle im Freundeskreis mit Nichtachtung gestraft, die fremd gegangen sind. Ich dachte wirklich, bevor er sowas macht friert die Hölle zu. Er sagte zu mir immer: Irgendwann gehst Du fremd und verlässt mich. Dabei war er derjenige, der mit mehreren Frauen fremdging....
Du kannst ihm auch nicht bei seinen Problemen helfen. Er muss erstmal selbst rausfinden, was mit ihm los ist. Wenn er das nicht schon ganz genau weiß und zu feige ist dir die Wahrheit zu sagen. Das muss er alleine machen. Jeglicher Druck von dir verschlimmert die Situation. Außerdem bist Du nicht seine Mama. Er muss genug Eier in der Hose haben um Tacheles zu reden...
 
  • #29
Liebe Mira,
Was dir passiert, ist sehr unschön und tut mir leid. Ich rate dir, aufgrund ähnlicher Erfahrungen, gut zu überdenken, ob du mit deinem Mann zusammenbleiben willst.

Ich war in einer ähnlichen Situation, allerdings kam es noch vor der Hochzeit zum Bruch. Jahrelang hatte meinen damaliger Freund über Hochzeit und Familie geredet. Zu einem Antrag konnte er sich aber glücklicherweise nie überwinden. Eines Tages kam es zum Bruch. Davor gab sowas wie eine Schlüsselszene. Er sagte nachdem wir auf einer Hochzeit gewesen waren, er fühle sich unter Druck mich zu heiraten, weil alle um uns herum es taten. Das kam völlig überraschend für mich. Wir hatten ein gemeinsames Business.
Nach dieser Aussage verlangte ich ein klärendes Gespräch und mir wurde klar, dass er mich gar nicht genug liebte. Ich trennte mich. Er wollte die Trennung nicht und es gab vor allem seinerseits viele Tränen. Danach begann er einen Rechtsstreit um Firmenanteile. Da lernte ich eine ganz andere Seite von ihm kennen. Für mich war es hart zu erkennen, dass mein Lebenstraum geplatzt war. Trotzdem habe ich diesen Schritt nie bereut. Mein Ex fand eine neue Frau, mit der er schnell verheiratet war und Kinder hatte.

Vielleicht hat der Zustand deines Mannes einen Grund, der sich tatsächlich lösen lässt. Vielleicht liebt er dich aber nicht mehr oder nicht. Dann solltest du dich trennen, denn jetzt ist es noch einfach, einen neuen Partner zu finden für Ehe und Kinder. Später ist es wesentlich schwieriger oder ganz zu spät.

In meinem Umfeld sah ich einige, die die Ehe nach genau den Problemen, die du beschreibst fortgeführt haben. Gut kam das in keinem Fall.
Höre auf dein Inneres.
 
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