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  • #1

Kumpeltyp, wie definiert ihr das?

Ich, Mitte 30, habe schon immer weibliche Freunde gehabt.
Nach Dates (über Internet-Date-Plattformen kennengelernt) bekomme ich ganz oft die Reaktion, dass die Frauen mich als Freund haben wollen (und ganz oft ist das dann auch der Fall), aber nicht als Partner. Ich bin offensichtlich der klassische "Kumpeltyp".

Woran könnte das liegen?

Ich würde mich über Antworten von Frauen freuen, die Partner und mindestens einen guten männlichen Freund haben und dahern vergleichen können.
Und ich würde mich freuen, wenn die Antworten möglichst konkret wären. Ein Hinweis wie bspw. "der Sexappeal macht den Unterschied" erklärt nichts, denn dafür ist das Wort "Sexappeal" viel zu unbestimmt.

Danke!
 
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  • #2
Auch wenn du es nicht hören willst: doch, es ist sexuelle Anziehung!
Mein Mann und mein langjähriger bester Freund sind sich in vielen Dingen sehr ähnlich: sie könnten optisch als Brüder durchgehen, sind sich charakterlich ähnlich - sie haben sich durch mich kennen gelernt, sind aber jetzt auch seit vielen Jahren gut befreundet, weil sie viele Gemeinsamkeiten haben.
Und trotzdem gab es mit dem besten Freund nie sexuelle Anziehungskraft, mit meinem Mann dagegen von Anfang an. Es ist also wohl doch genau der Sexappeal, den du nicht hören willst. Und der ist individuell, nenn es Hormone - oder wie du willst. Aber das macht den unterschied und keine pickupartist- Taktiken oder Ähnliches.
 
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  • #3
Kumpeltyp -> mit dem man sich schon zeigen lassen kann, aber wo es halt auf sexueller Ebene nicht funkt. Mit Kumpeltypen ist man gerne zusammen am Abend, geht was trinken, hat Spass in Diskos, er macht viel mit, mit ihm kann man höllisch gut lachen, und mit dem kann man gut über vieles reden und sich auch mal über die Welt auskotzen. Kumpels sind für viele Frauen heutzutage die modernen Freundinnen.

Ein Mann, mit dem ich zusammen sein will, ist jedoch kein Kumpel, sondern ein Lover. Es muss erotisch knistern, die Romantik stimmen und mit dem bin ich lieber daheim und kuschel auf dem Sofa, als auszugehen und Cocktails zu trinken.

w
 
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  • #4
Frauen wollen dich nur als Freund? Also erst einmal könnte das ein rein höfliche Floskel sein für "du bist es leider nicht, aber warst ganz nett und ich will dir nicht vor den Kopf stossen". Es gibt aber auch noch andere Gründe. Du könntest der Typ "Frauenversteher" sein, dem Frauen stundenlang ihre Probleme erzählen können, oder hast du einen weiblichen Touch und magst Schuhe und shoppen? Bist du vielleicht etwas unreif oder vermittelst den Eindruck, dass du allein nicht zurecht kommst? Bist du ein Träumer und hast nie wirklich etwas zustande gebracht?

Du siehst, es gibt ganz viele Dinge, die auf Frauen abtörnend wirken. Vielleicht solltest du mal eine von deinen "Freundinnen" bitten, dir die Frage ehrlich zu beantworten. Hier im Forum kennt dich niemand und alle können nur vermuten.
 
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  • #5
Es ist die sexuelle Anziehung, da führt kein Weg dran vorbei! Ich habe massenhaft "Kumpels" als Freunde, auch solche, die ich online kennengelernt habe. Wobei das in der Regel auf beiden Seiten so empfunden wird. Natürlich waren auch einige Männer darunter, die sich von ihrer Seite aus mehr mit mir vorstellen konnten, was aber nicht hilft, wenn ich sie kein bisschen erotisch finde.

Diese erotische Ausstrahlung lässt sich nicht erlernen, sie ist da oder sie fehlt. Wobei sie jede/r anders wahrnimmt. Ich kenne es aber auch, dass es (manchmal) etwas länger dauert, bis es klickt. Deshalb "säge ich einen Mann nicht gleich ab", wenn es nicht auf Anhieb funkt; dann kann sich eine Kumpel-Freundschaft oder eine Liebesbeziehung daraus entwickeln. w
 
  • #6
Ich denke, dazu müsstest Du anfangen, an Dir zu arbeiten, auch wenn dies hart und eher unbequem klingt. Woran liegt es, dass die Frauen Dich nur als Kumpeltyp schätzen ? Als Gegenüber merkt man, wie ein Mensch zu sich selbst und auch anderen Menschen steht , anhand dessen was man ausstrahlt. Findest Du Frauen nur cool und hast Bock, mit Ihnen freundschaftlich nur was trinken zu gehen .. dann strahlst Du das auch aus. Bist Du selbstbewusst (zeigt sich auch in Körperhaltung, Stimme etc.), hast eine andere Einstellung zu Frauen und flirtest mit Ihnen, so wirst Du sicher bald Erfolg haben. Viel 'Glück :) !

w/32
 
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  • #7
Es liegt 100% an der sexuellen Anziehungskraft. Wenn die fehlt, aber die Sympathie passt, dann wollen dich die Frauen als Kumpel aber nicht als Sexualpartner. Sexuell anziehend sind junge, starke, athletisch gebaute männlich wirkende Männer. Je weiter du von diesem Ideal entfernt bist, desto eher rutscht du in die Kumpelschiene.
 
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  • #8
Lieber FS,
wirklich weiterhelfen kann ich Dir nicht in der Aufklärung, was den Unterschied zwischen Freund und Partner ausmacht.

Ich habe einen "besten Freund". Wir haben uns mit 16 in der gymnasialen Oberstufe kennengelernt, mochten uns auf Anhieb und für mich war der Unterschied zwischen Freundschaft oder mehr im ersten Moment da. Er ist ein wirklich attraktiver Mann, groß, schlank sehr gut aussehend. Die Mädels um mich herum standen auf ihn und haben mir zum Teil das Leben zur Hölle gemacht, weil ich vermeintlich einen der coolsten Typen der Schule hatte. Wir waren immer zusammen, haben gelernt, waren joggen, mit unseren Hunden unterwegs, am Baggersee schwimmen...., aber da war nie was zwischen uns. Wir haben uns umarmt, etwas rumgerempelt, was für andere damals die erste Form des Körperkontaktes war. Für mich hat sich das immer gut angefühlt, als Freunde, mehr nicht.

Ich weiß nicht, wie es aus seiner Sicht war, aber für mich hatte er nie eine sexuelle Anziehung. Das ist genau das, was den Unterschied ausmacht - der Wunsch nach der anderen Art von Umarmung, richtigen Küssen und mehr.
Wir vertrauen uns gegenseitig unsere tiefsten Gedanken an, das was wir Eltern oder Partnern nicht sagen, weil zu persönlich.

Ich kam dann Jahre später mit einem seiner besten Freunde zusammen und er kurz darauf mit einer meiner engeren Freundinnen. Beide Beziehungen entstanden nach längerem Kontakt im Freundeskreis. Ich habe dann doch einen anderen geheiratet, aber er ist seit ca. 35 Jahren mit ihr zusammen und sie haben 2 Kinder. Aus dem freundschaftlichen Kontext in der Clique sind mehrere dauerhafte Ehen entstanden.

Gute Kumpelinen zu haben ist ein Vorteil, wenn sie viele Freundinnen haben, d.h mit Kumpelinen nicht nur die 2er-Aktionen machen.
 
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  • #9
Ich habe auch einen besten Freund, würde aber nicht mit ihm schlafen wollen. Ich finde ihn zum einen körperlich nicht attraktiv, und hierbei geht es nicht um Statur, Figur, volles oder weniger volles Haar oder sonstige Grobdaten, sondern um Feinheiten wie z.B. den Geruch, (unerotische) Berührungen, die Art, wie er sich bewegt, seine verkopfte und unsinnliche Art oder andere Kleinigkeiten, die mich in der Summe sexuell nicht anziehen. Das sind Dinge, die man einfach nicht als offizielle Begründung für eine Ablehnung anführt. Aber selbst, wenn dies nicht wäre.... Es "funkt" nicht, kein Kick, kein Flirt, keine Spannung, nichts Geheimnisvolles, keine intensiven flirtenden Blicke, kein Kribbeln, kein erotisches Spiel...
 
  • #10
Lauf den Leuten nicht hinterher, zieh dein eigenes Ding durch, dann kommen auch die Frauen, die nicht nur einen Wasserträger suchen.

Niemand nimmt es dir übel, dass Du so bist, wie Du bist, sondern nur wenn Du so bleibst.
 
  • #11
Immer nett, hilfsbereit, verständnisvoll, nimmt sich Zeit, ist da wenn man ihn braucht, usw.
Also ein Freund/Freundin. z.B. "männliche Freundin"
Mit Kumpeltypen ist man gerne zusammen am Abend, geht was trinken, hat Spass in Diskos, er macht viel mit, mit ihm kann man höllisch gut lachen, und mit dem kann man gut über vieles reden und sich auch mal über die Welt auskotzen. Kumpels sind für viele Frauen heutzutage die modernen Freundinnen.
Aber warum darf man als Mann sowas nicht mit seiner Partnerin machen und erleben ?

Warum wird man als Mann + Partner aufs küssen, kuscheln, Sex etc. "beschränkt", aber Anderes will die Frau lieber mit ihren Freundinnen oder ggf. "Kumpeltypen" machen.

Lover: Darf kein Kumpeltyp sein. - Sonst schwindet die sexuelle Anziehung, aus Sicht der Frau ?
Kumpeltyp: Darf kein Lover sein. - Weil für mehr nicht anziehend genug ?

Was ist der Unterschied zwischen einem Liebhaber/Partner/Ehemann und einem ... Callboy ?
Die Richtung, in der das Geld fließt.
Und auch ein Callboy wird nur auf seinen Job und Auftrag beschränkt.

Grob gesagt: Lieber verzichte ich auf Sex etc., als von der Frau darauf "beschränkt" zu werden.
Zu einer Hetero-Partnerschaft gehört bei mir das ganze Programm.

(m,52)
 
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  • #12
Die Frage ist nicht zu beantworten. FS ich kenne Männer, mit denen ist einiges gemeinsam habe
und da würde nix laufen, selbst wenn wir beide auf einer einsamen Insel wären. Die Männer sind aber beweibt.
Ich kenne Männer, mit denen ich einiges gemeinsam habe und da funkt es von Anfang an. Ggf. muss ich / müssen sie - und tun es - dann eine professionelleDistanz herstellen, weil wir uns immer wieder halbberuflich sehen müssen und zusammenarbeitenwollen. Und das geht schnell und wortlos.
Beide Männertypen von denen ich schreibe sind bodenständig, keine Bad-Boys, intelligent, gutaussehend - aber bei den einen ist "es" da - und dieses es ist die sexuelle Anziehungskraft- bei den anderen nicht.
Du solltest dir überlegen, wie du auf Partnersuche gehst, welche Ideen von Partnerschaft du hast
wenn es dir IMMER so passiert, dass du der beste Freund wirst. Oder frag mal eine deiner Freundinnen, warum sie dich als besten Freund wollten - so ist es positiv forumliert und du musst dann das was fehlt analysieren. Oder frag dich, warum du dieses Schiene sehr oft mitmachst ! Damit bindest du sehr viel Kraft und Kreativität, die dir für die Partnersuche fehlt. W
 
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  • #13
ein Kumpeltyp ist einer, in den man sich einfach nicht verlieben kann. Er ist entweder nicht sexuell anziehend genug, nicht attraktiv genug, zu Softie oder hat irgendetwas an sich, was ihn zwar als Freund sympathisch macht, mehr aber auch nicht.
 
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  • #14
Hallo,
hier ist der FS.

Gute Antworten, danke soweit.

Ein paar "Anmerkungen".

Die Fragestellung selbst stammt nicht von mir, sondern wohl vom Moderator. Den Unterschied zwischen Kumel und Partner kenne ich;-)

zu #3: es ist ein bißchen was dran: Ich kann mir auch lange Probleme anhören und dann mit Rat und Tat und einem offenen Ohr zuhören. Allerdings kann ich das auch in einer Partnerschaft.
"Weiblicher Touch" oder ein Eindruck von Unreife oder dass ich allein nicht zurecht käme, vermittle ich sicher nicht. So ist es auch nicht. "Träumer" oder dass ich nie wirklich etwas zustande gebracht hätte kann es auch nicht sein, immer wenn Menschen meinen Beruf hören gibt es anerkennende ahhs und ohhs.

zu Kerrina und #7: Da ist was dran:
["Findest Du Frauen nur cool und hast Bock, mit Ihnen freundschaftlich nur was trinken zu gehen .. dann strahlst Du das auch aus. Bist Du selbstbewusst (zeigt sich auch in Körperhaltung, Stimme etc.), hast eine andere Einstellung zu Frauen und flirtest mit Ihnen, so wirst Du sicher bald Erfolg haben."]
Wenn ich eine Frau neu kennenlerne, flirte ich nicht mit ihr. Ich kann sie zwar attraktiv finden (im Gegensatz zur Masse der Frauen), aber alle meine bisherigen Partnerschaften bin ich erst nach einer längeren Phase des schon befreundet seins eingegangen. Ich kann mir auch gar nichts anderes vorstellen. Ich verliebe mich auch erst richtig, wenn ich eine Frau besser kenne - alles vorher ist nur ein sexy und attraktiv Finden, aber keine Verliebtheit und schon gar keine Liebe.

Alles andere (drei-, viermal treffen, dabei flirten, dann Sex) halte ich für ungeeignet als Grundlage für eine echte, gute, vertrauensvolle Beziehung. Und ich habe den Eindruck, dass mich hunderte Threads hier bestätigen, in denen die Frauen immer wieder dasselbe berichten, nämlich dass es sehr schnell sehr intensiv losging aber daraus keine Beziehung wurde. Und dann beschweren sie sich über die Männer. Ich denke mir dann immer: Kein Wunder, war ja auch viel zu schnell.

zu #8 Ja!
Ich bin auch überzeugt davon, dass es an optischen Merkmalen gar nicht liegt. Es gibt Millionen Menschen, die sehen keinen Deut besser aus als ich und haben Partner, es gibt sogar Hässlichere, die haben welche, und es gibt viel Schönere, die haben keine.
 
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  • #15
Das ist schwer zu erklären. Ich habe zwei Beispiele aus meinem Freundeskreis. Der erste kommt gut bei Frauen an, der zweite nicht.

Beispiel Nr. 1:
Ein Bekannter von mir ist auch ein Frauenversteher. Er ist über 40, kein Adonis. Ständig lernt er junge Mädels kennen, die sich bei ihm wohl fühlen. Aber diese Frauen verlieben sich auch in ihn. Er hat Hobbys, die den Frauen gefallen: Er fotografiert und moderiert in einem Stadt-Forum. Sogar über dieses Forum lernt er viele Frauen kennen, weil die Mädels seine einfühlsamen Antworten toll finden. Trifft er sich mit einer Frau, hat diese das Gefühl, im Mittelpunkt zu stehen und wichtig zu sein. Gleichzeitig vermittelt er aber nicht das Gefühl, dringend eine Beziehung zu suchen. Allerdings ist er ein bißchen unzuverlässig und entzieht sich dann schnell wieder oder meldet sich eine Tage nicht. Traurig aber wahr: Die Frauen finden es toll, sich um ihn zu bemühen.

Beispiel Nr. 2:
Ein guter Freund von mir. Gutaussehend, Anfang 40, Single, ist in einer Partnerbörse angemeldet. Eigentlich ein Traummann. Hat noch nicht mal Altlasten und verdient gut. Sowas suchen die Frauen doch immer.
Er ist sehr hilfsbereit, aber kein guter Gesprächspartner. Geht zu wenig auf die Themen anderer Menschen ein. Seine Stimme klingt nicht sexy. Keine Ahnung, woran es liegt, aber wenn er redet, entsteht keine sex. Spannung. Es ist eher ein geschäftlicher, sachlicher, unemotionaler Ton. Er ist sehr zuverlässig, kommt manchmal sogar zu früh. Bei Frauen hat er kein großes Glück, sie wollen nur mit ihm befreundet sein. Sie merken schnell, dass er sich zu sehr bemüht. Ruft die Frau einmal an, ruft er drei Mal zurück. Wenn er eine Frau toll findet, macht er Geschenke und schreibt täglich einen Brief. Das ist einfach zu viel. Er kann die Signale der Frauen auch nicht gut deuten. Auf Frauen wirkt das zu bedürftig, sie wollen mehr Unabhängigkeit spüren. Außerdem ist er zu gutmütig und zeigt kein Rückgrat. Einer Ex-Partnerin hilft er beim Umzug, obwohl diese ihn sehr schlecht behandet hat. Sowas turnt neue Frauen ab.

w
 
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  • #16
Hier ist noch mal die, mit den zwei Beispielen aus ihrem Freundeskreis: Mir fällt noch ein:

Der Kumpeltyp ist ein sehr verkopfter Typ und außerdem macht er Frauen nie Komplimente. Er bemerkt noch nicht mal äußere Veränderungen (neues Kleid, Wohnung umgeräumt). Geschweige denn innere Veränderungen. Darüber verliert er kein Wort. Deswegen fühlt man sich als Frau nicht "gemeint". Als Frau spüre ich, dass er eine Partnerin sucht, aber nicht, dass er mich meint.

Der Frauentyp macht Komplimente (keine schleimigen und gut dosiert). Er bemerkt Veränderungen an einer Frau sofort.

w
 
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  • #17
Das wird mir immer zu strikt getrennt Kumpeltyp und Liebespartner.
Es wurden aus Kumpeltypen schon Liebespartner und auch umgekehrt.

Wenn es bei den Frauen nicht klappt, heisst das nur, dass die eine noch nicht dabei war.
Bei Frauen nennt man das Fröscheküssen bis mal ein Prinz daraus wird.

Bleibe Dir weiterhin treu, wenn Du versuchst ein Mann zu sein, der Du im innern nicht bist, bringt Dich das in keinem Fall weiter.
Ich kannte früher einige Männer, die bei Frauen keinen Schlag hatten, heute sind sie alle verheiratet.

Es mag abgedroschen klingen, aber jeder Mensch hat eine einzigartige Art, die auch jemanden verzaubern kann, es muss nicht die Masse sein, denn jeder von uns sucht die oder den einen
und nicht jede Menge von Typen.
Also, evtl. ist Deine Zeit einfach nicht gekommen.

Tipps wirst Du von mir also nicht hören wie man sexy wird, das ist mir zu blöd, sorry.
 
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  • #18
Du könntest der Typ "Frauenversteher" sein, dem Frauen stundenlang ihre Probleme erzählen können, oder hast du einen weiblichen Touch und magst Schuhe und shoppen? Bist du vielleicht etwas unreif oder vermittelst den Eindruck, dass du allein nicht zurecht kommst? Bist du ein Träumer und hast nie wirklich etwas zustande gebracht?
Frauenversteher sind doch aber eher Männer, die alle Frauen abbekommen, weil sie wissen, was Frauen wollen und sich gleichzeitig auch nehmen, was sie selber wollen. Also eher Alphatypen.
Was FS ist, ist eher der Supersoftie.
 
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  • #19
Frauenversteher sind doch aber eher Männer, die alle Frauen abbekommen, weil sie wissen, was Frauen wollen und sich gleichzeitig auch nehmen, was sie selber wollen. Also eher Alphatypen.
Was FS ist, ist eher der Supersoftie.
Das ist doch auch wieder entweder oder, entweder Softie oder Macho.

Ich kenne einen Mann der beides vereint.
Er ist sich selbst treu, hat seine Ziele im Auge, tut auch viele Dinge, Hobby, ohne Frau und biedert sich nicht an, aber in der Zweisamkeit ist er sehr zärtlich, kann super gut zuhören und steht voll hinter einem. Er ist da wenn man ihn braucht.

Dieses ein Mann muss oder sollte so oder so sein ist Kokolores.
Es gibt ganz tolle Männer, die beides vereinen OHNE Frauenversteher zu sein, sie bleiben ihrer Männlichkeit treu und haben doch einen liebenswerten Charakter.

I
 
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  • #20
Das Problem könnte sein, dass du fast ausschließlich oder zum größten Teil weibliche Freunde hast. Das könnte viel über dich aussagen. Das macht vielleicht den Eindruck, als hast du vor anderen Männern Angst und kannst dich dort nicht männlich genug behaupten!?
Männer halten sich ja oftmals gerne mit anderen Männern gleicher Sorte auf, die auch mal dreckige Machowitze reißen, absonderlich sind, unnahbar wirken. Ein androgyner Mädchenfreund oder ein "schwuler bester Kumpel" der wird in diese Kreise meines Wissens nicht aufgenommen.

Wer sich immer nur bei einer bestimmten Gruppe Menschen bewegt, der passt sich auch irgenwann an diese Gruppe an. Also du nimmst, vielleicht zu viele Züge einer guten Freundin an und endet damit als guter Kumpel für die Frau.

Ich fände es zum Beispiel komisch, wenn ich einen Freund hätte, und der würde immer nur bei mir beim Frauenabend zusammensitzen können/wollen. Das erwarte ich nämlich auch gar nicht von einem Mann.
Ich fände es schön, er hätte ein paar männliche Kumpels oder Bekannte, so dass er sich auch mal mit gleichem Geschlecht austauschen kann.
 
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  • #21
Allen Kumpeltypen gemeinsam ist der allgemein fehlende nachhaltige Erfolg beim anderen Geschlecht, meistens weil die Optik so gar nicht zum gängigen Schönheitsideal passen will, der Mensch irgendwie schrullig wirkt oder auf Grund spezieller Lebensumstände (z.B. endlose Unterhaltsverpflichtungen gegenüber der Ex) als Partner nicht in Frage kommt. In Kumpelschaften zwischen M und W spielen die Komponenten erotische Anziehung und Liebesgefühl eine wichtige Rolle, wenn auch auf eine geradezu tragische Weise, denn fast immer begehrt der Kumpeltyp insgeheim den anderen Menschen als Sexual- und Liebespartner.

Klar, dass die offenkundige Bewunderung samt den "ach so süssen" Geschenken der Frau schmeicheln. Derart "motivierte" Kumpels gelten als äusserst nützliche Idioten, stehen sie doch auf Abruf vor der Tür, helfen wo immer es geht, dienen als Lückenbüsser und trösten gar die "Freundin", wenn diese mal wegen eines anderen Mannes Liebeskummer hat.
Um das Füllhorn nicht versiegen zu lassen, hält die Frau beim Kumpel stets die leise Hoffnung auf eine Partnerschaft warm, gibt sich aber so, als hätte sie keine Ahnung von seinen einseitigen Gefühlen.

Selbstlos sind die vielen guten Taten und Geschenke des Kumpeltypen allerdings auch nicht, denn damit versucht er, das begehrte Gegenüber auf die Partnerschiene zu locken. Dies gelingt nur in den seltensten Fällen, viel eher wird die Kumpel-Rolle dadurch noch verstärkt. Zwar gibt jeder Kumpetyp notgedrungen früher oder später auf, aber nur, um bei einer neuen Angebeteten wieder in die gleiche traurige Rolle zu schlüpfen...