B

bennyXXL

  • #1

LAT oder Freundschaft+ nur für uns Männer interessant?

Ich zerbreche mir seit einiger Zeit den Kopf welche Art der Beziehung ich nun nach div. gescheiterten Beziehungen führen möchte. Dabei waren Vollzeitbeziehungen mit gemeinsamer Wohnung/Haus. Es gab Fernbeziehungen mit viel Fahrerei. Es gab zwei Beziehungen mit AEs.

Nun Single. Für mich wäre eine LAT-Beziehung optimal. Jeder in seinen eigen vier Wänden und getrennten Konten eben. Im Freundeskreis besprochen wäre es eben für die männlichen Freunde auch perfekt, die Frauen sehen es aber anders. Gibt es auch Frauen die sich eine LAT-Beziehung oder Freundschaft+ vorstellen könnten. Speziell die kinderlosen Frauen. Seht ihr da auch für Euch Vorteile zu klassischen Vollzeitbeziehung?

Welche Beziehungsform lebt Ihr oder möchtet Ihr leben?
 
N

nachdenkliche

  • #2
Für mich käme, wenn überhaupt nur noch LAT infrage! Jetzt wunder ich mich aber.Ich dachte, das bevorzugen nur ältere Menschen, lieber benny?
Das ist für mich die ideale Form der Beziehung. Aber nicht mehr in zwei weit voneinander entfernten Städten, das habe ich hinter mir.
Ich schätze meinen Freiraum, die Tatsache für mich ganz allein zu sein und einfach mal die Tür zu schließen und Ruhe zu haben. Wenn man die Zweisamkeit mag, besucht man sich und genießt diese Zeit.
Für mich ist das eine gleichwertige, verbindliche Beziehung, in der man sich treu ist.
 
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  • #3
LAT... Meine Erstassoziation war LATrinen-Beziehung... (für'n Lokus :cool: ) Okay, das ist jetzt sehr einfach und flappsig ausgedrückt, mann möge es mir nachsehen. Gibt wider, was ich persönlich davon halte. Nix.
 
  • #4
Lieber FS,
großes Grinsen meinerseits. Das Thema macht Dir Druck, da Du es in diversen Threads unterbringst. Offensichtlich hattest Du jede Mengen Beziehungen (Affären), d.h. bist eines dieser emotional ausgelebten Männerexemplare, die nun eine feste Frau für ihr Unverbindlichkeitskonzept suchen, weil die Attraktivität altersbedingt nachlässt und der Aufwand hoch wird, überhaupt eine Frau zu finden.

Was soll man Dir anderes antworten, als in deinem Parallelthread: die meisten Frauen wollen "richtige" Beziehungen mit Verbindlichkeiten und irgendwann auch mal zusammenleben.

LAT ist für mich identisch mit Affäre und zwar fester Affäre wegen nachlassender Attrakivität. LAT brauche und will ich nicht. Entweder eine richtige Beziehung, in der man füreinander da ist oder garnicht. Wie Du schon richtig feststellst - für die Männer ist es das bevorzugte Lebenskonzept. Es finden sich allerdings nicht ansatzweise so viele Frauen, die das auch leben wollen.

Ich bin kinderlos und interessiere mich in keiner Weise für LAT. Ich habe es mal probiert, mit der Konsequenz, dass ich den Mann wochenlang nicht gesehen habe und es dann beendete. Seine Vorstellung von LAT war nämlich, dass ich zuhause hocke und auf Abruf bereit stehe, dass er mal Zeit für mich hat.
Ich bin allerdings genauso rangegangen wie er: dauernd verabredet, wie das als Single nunmal so ist und das Wochen im Voraus. Wenn ich mal einen Abend zuhause war, dann auch gern allein, d.h. wenn er an so einem Abend zufällig auch frei hatte, wollte ich ihn nicht unbedingt sehen.
Außerdem hatte er das Konzept, dass er zu mir in meine schöne Wohnung kommt und mich mit Aufwand und Kosten sitzen lässt und dann geht. Allerdings habe ich das nicht mitgemacht, denn bei LAT muss auch der Mann was anbieten: er selbst reicht seltenst.
Seine ungepflegte Schrottbude habe ich nur einmal betreten. Ergo musste er mich ins Wellnesshotel einladen, wenn er mal eine Nacht mit mir verbringen wollte und ich der Ansicht war, dass ich nicht dran bin, ihn in meine Wohnung einzuladen.
Er gab sein Geld lieber für Frauen in Clubs aus. Ja dann soll er den Rest doch für Professionelle ausgeben, statt Frauen irgendwas von LAT als attraktives Beziehungskonzept vorzufaseln. So sehe ich das aus Frauensicht.

Noch Fragen? Gegenargumente, warum LAT für eine Frau interessant sein sollte? Bitte gern und reichlich als Denkinput für mich.
 
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  • #5
Ich bin auch ein sehr freiheitsliebender Mensch und kann mir eine Beziehung mit dauerhaft getrennten Wohnungen und selbstverständlich getrennten Konten sehr gut vorstellen. Ich habe noch nie von einer Cinderella-Traumhochzeit geträumt und Kinder will ich ebenfalls keine- momentan jedenfalls nicht, theoretisch könnte sich das aber noch ändern.
Von offenen Beziehungen halte ich jedoch nichts, nur weil einem Freiheit und Unabhängigkeit in einer Partnerschaft wichtig sind, muss das nicht heißen, dass man Fremdgehen toleriert.
 
  • #6
Mich würde auch interessieren, wo da die Vorteile für Frauen liegen sollen.
Es gibt weder Verbindlichkeit noch Nähe noch Füreinanderdasein - praktisch nur Sex und mal nen Ausflug.
Ausflüge kann ich mit Freundinnen machen und Sex kann ich mit vielen aufregenden, jüngeren Männern haben, wenn ich nur Sex will.
Da wäre das auf Frauenseite nur ein Verlustgeschäft - deswegen so wenig Nachfrage.
Ich bin Mitte 30, wollte nie Kinder - und bin trotzde verheiratet: eine verbindliche Beziehung mit gemeinsamem Altag war mir wichtig.
FS, wie alt bist du denn? ü40 und die Affären finden sich nicht mehr so leicht?
 
  • #7
Bei diesen LAT oder Freundschaft + bevorzugenden Männern (oder ist das eigentlich das Gleiche? Ehrlich gesagt kenne ich diese Ausdrücke nur aus diesen Foren) habe ich immer das Gefühl, dass das Männer sind, die im Grunde ein Singleleben führen wollen. Wohnung für sich allein, lieber mit den Kumpels abhängen, kein Geld für die "Freundin" ausgeben müssen, auch sonstige Gefälligkeiten sind nicht sein Bier, aber: verliebt sein sollte die Frau natürlich trotzdem und tollen Sex bieten.

Da frage ich mich schon: Was hat eine Frau von so einem Mann? Das sind doch total lieblose Beziehungen (falls man da überhaupt von Beziehung sprechen mag) Das wäre niemals etwas für mich.

Einen gewissen Freiheitsdrang kann ich allerdings nachvollziehen. Auch ich brauche meine eigenen 4 Wände, in die ich mich zurückziehen kann, wenn immer ich das möchte. Ich bin der Meinung, dass man sehr wohl eine ganz normale Beziehung haben kann mit allem, was dazugehört, und trotzdem jeder seinen Rückzugsort, sprich: die eigene Wohnung behält. Übernachten kann man ja trotzdem gemeinsam ...
 
  • #8
Für mich würde die ideale Partnerschaft so aussehen, jeder behält auf jeden Fall seine Wohnung, man muss ja nicht seine Wohnung aufgeben nur weil man einen Partner hat, aber man kann trotzdem die Zeit gemeinsam verbringen egal in welcher Wohnung das auch sein mag, ein gemeinsames Konto möchte ich auf keinen Fall haben.
Jeder ist finanziell für sich selber verantwortlich, das heißt für mich das man für seine Wohnung selber aufkommen muss, die Einkäufe für Lebensmittel sollte man sich teilen. Ich habe selber einmal den Fehler gemacht und habe meine Wohnung aufgegeben und dann sehr lange gesucht, das ich für mich was passendes gefunden habe, so eine Situation möchte ich nie wieder haben, auch möchte ich nicht das ein anderen Mensch dann vielleicht durch mich in so eine Situation kommt.
 
A

Ares

  • #9
Bisher hatte ich auch nur Beziehungen mit Zusammenwohnen etc. Wenn ich hier so mitlese, denke ich, dass manche Probleme gar nicht entstehen würden, wenn man nicht zusammen wohnt und sich einfach etwas Freiheit lässt. Wenn mit so langsam das Thema Familie erledigt ist, finde ich LAT als verbindliche Beziehung durchaus eine interessante Option. Frauen drängen nach meiner Erfahrung aber eher auf Zusammenziehen. Versorger-Gen und Kontrolle über Ressourcen. Und auch zum Teil Kontrolle über den Mann, man kann ja hier immer wieder lesen, wie wichtig das ist.

Eine Freundschaft+ ist für mich im Grunde eine erweiterte Affäre. Zu Singlezeiten auch ganz nett, aber eben nicht verbindlich. Längerfristig finde ich eine Beziehung, egal ob dauerhaft oder LAT, interessanter.
 
  • #10
Sorry, aber welche "bodenständige" Frau will einen "Beziehungshopper"? Gerade dieses "es war alles dabei" schreckt mich total ab, obwohl ich auch eher ein Beziehungsmodell der getrennten Wohnungen bevorzuge.

Allerdings wollte ich nie und nimmer einen "beziehungsgeschädigten" und dies scheint der FS mit diversen Frauengeschichten zu sein.
Absolutes NOGO.

Er wird weiterhin nicht beziehungstauglich sein, sondern ständig einen neuen Impuls suchen, zusammen ziehen war ja schon, Fernbeziehung auch, nun kommt die Version der getrennten Wohnungen, was soll dann noch kommen?

Er auf der Erde, sie auf dem Mond?
Scheint so.

Der FS sollte mal in seinem "Innern" aufräumen.
 
B

bennyXXL

  • #11
Lieber FS,

großes Grinsen meinerseits. Das Thema macht Dir Druck, da Du es in diversen Threads unterbringst. Offensichtlich hattest Du jede Mengen Beziehungen (Affären), d.h. bist eines dieser emotional ausgelebten Männerexemplare, die nun eine feste Frau für ihr Unverbindlichkeitskonzept suchen, weil die Attraktivität altersbedingt nachlässt und der Aufwand hoch wird, überhaupt eine Frau zu finden.



Was soll man Dir anderes antworten, als in deinem Parallelthread: die meisten Frauen wollen "richtige" Beziehungen mit Verbindlichkeiten und ...


Danke für die Blumen. Die Quantität meiner Beziehungen liegen im grünen Bereich, aber ich überprüfe nun die Qualität. Bevor wir aneinander vorbeireden … was ist eine „richtige“ Beziehung? Genau das versuche ich ja für mich herauszufinden. Wenn ich von LAT-Beziehung spreche, dann denke ich eben auch an Treue und Verbindlichkeit. Es geht mir aber eben um den Freiraum den ich brauche. In den festen (?) Beziehungen die ich hatte, war es dann mein „Büro, Hobbyraum oder Garage“ wo ich mich zurückzog. Aber auch das war mit schiefen Haussegen verbunden. Außerdem musste ich (weil ich ja mehr verdiene) immer einiges (zum Ausgleich) draufzahlen. Warum?
 
  • #12
NUR noch LAT, was anderes kommt überhaupt nicht in Frage (w,54).
 
  • #13
w, 52:

Nur noch LAT - weil
- nie wieder fremde Socken in der Wohnung rumliegen haben und waschen müssen
- keine elenden Diskussionen um Möbelgeschmack beim zusammenziehen
- finanzielle Unabhängigkeit
- Abstand, wenn man/frau ihn braucht
- man sieht sich nur, wenn man will und nicht weil man muss

Allerdings bitte schön mit gegenseitiger Treue - Freundschaft+ muss nicht sein.
Ich habe einen stressigen Job und geniesse es oft, abends alleine zu sein und niemanden um mich haben zu müssen - die ständige Anwesenheit eines Partners, der sich dann vielleicht auch noch unterhalten will oder gar ein gemeinsames Schlafzimmer - muss nicht mehr sein.
 
B

bennyXXL

  • #14
Gerade dieses "es war alles dabei" schreckt mich total ab, obwohl ich auch eher ein Beziehungsmodell der getrennten Wohnungen bevorzuge.



Der FS sollte mal in seinem "Innern" aufräumen.


Sorry, aber genau davon spreche ich doch … getrennte Wohnungen/Häuser. Was ist bei Dir jetzt anders/besser?

Ich bin ja gerade am aufräumen, deswegen die Frage.

Ich suche nur EINE Frau für eine verbindliche Beziehung mit getrennten Räumen und Konten. Kein Harem, keine Parallel-Beziehungen etc. Was für eine Sicherheit gibt es den Frauen denn wenn sie mit einem Mann zusammenwohnen? Glauben sie mehr Kontrolle zu haben? Das ich nicht lache?
 
  • #15
Mein letztes Date mit einer Frau (46, ein Kind). Sie wollte eine LAT-Beziehung. Also stets getrennte Wohnungen. Aber der Mann soll jeden Abend bei ihr sein.

Vorteil für die Frau: Sie kann jederzeit den Mann aus ihrer Wohnung schicken. Denn er hat ja seine eigene Wohnung.
Und keine Rechte an ihrer Mietwohnung, weil nicht in ihrem Mietvertrag dabei.

Also eine Beziehung "nach Bedarf und Interesse"

Weitere Vorteile einer LAT-Beziehung:
- Bei unterschiedlichen Vorstellungen von wohnen und leben.

- Wenn Einer oder Beide Hartz-4 Empfänger sind. Dann meistens keine Leistungskürzungen.
(Es gibt aber auch andere Punkte für Leistungskürzungen, z.B. wenn Kind/er dabei sind. Auch wenn nicht-leiblich.)

Der Trend zu LAT-Beziehungen ist noch relativ gering, würde aber immer größer, besonders in Städten.
(m, 53 - Single)
 
B

BigRed

  • #16
"LAT" = für mich vollkommen "normale" Beziehung, "nur" eben mit getrennten Wohnungen.
F+: Nur bei jungen, gutaussehenden, ausdauernden ;) Toyboys und kleinen Romeos attraktiv.
Ansonsten liegt keinerlei Reiz in unverbindlichem, schlechtem Sex mit einem älteren, nicht mal sonderlich gutaussehenden Normalo-Mann auf Seiten der Frau.
Das Angebot an jüngeren, knackigen Männern ist für Frauen, die sich mit F+ zufrieden geben, deutlich größer geworden und Frauen, die etwas Unverbindliches suchen, gehen inzwischen in der Regel gezielt ziemlich stark nach Alter und Optik beim begehrten Geschlecht. Für ältere Normao-Männer keine sonderlich guten Voraussetzungen. Reichlich "gescheiterte Beziehungserfahrung" macht darüber hinaus noch zusätzlich unattraktiv.
 
  • #17
Falsche Herangehensweise: gerade für AE ist doch LAT perfekt. Sie wollen selten Hals über Kopf mit dir zusammen ziehen, weil das mit Kindern auch schlicht nicht geht.

Ansonsten ziehe ich (kinderlos) in einer unverheirateten Partnerschaft (so wie aktuell) getrennte Wohnungen vor. In wilder Ehe zusammen leben, das entspricht nicht meinem Weltbild und bevor ich meine sehr schöne Wohnung in bester Lage aufgebe, muss die Sache schon sehr ernst werden.
 
  • #18
Sorry, aber genau davon spreche ich doch … getrennte Wohnungen/Häuser. Was ist bei Dir jetzt anders/besser?

Ich bin ja gerade am aufräumen, deswegen die Frage.

Ich suche nur EINE Frau für eine verbindliche Beziehung mit getrennten Räumen und Konten. Kein Harem, keine Parallel-Beziehungen etc. Was für eine Sicherheit gibt es den Frauen denn wenn sie mit einem Mann zusammenwohnen? Glauben sie mehr Kontrolle zu haben? Das ich nicht lache?
Zusammenwohnen ist Pflicht bei gemeinsamen Kindern. In allen anderen Fällen versteh ichs auch nicht. Und: je älter, desto lieber allein, beobachte ich in meinem Umfeld.
 
  • #19
du siehst: Frauen ü50 sind dafür durchaus zu haben.
aber weißt du, was total unsexy ist? Du hast schlechte Erfhrungen gemacht, fühltest dich als Zahlmeister: und das soll jetzt eine neue Frau ausbaden? Dass du dir finanziell deutlich unterlegene Häschen geholt hast mit denen du dich vergnügt hast?
Welche Frau auf Augenhöhe soll das mitmachen? So eine Frau wie du sie willst: die findet besseres.
 
  • #20
Für mich, w, kam bei meinen Beziehungsversuchen zwischen 46 und 50 auch nur LAT in Frage, da meine Kinder noch bei mir lebten und ich erst sehen wollte, wie sich die Beziehungen entwickeln würden. Das war auch klug so, ich habe mich nach einigen Monaten gegen die Männer entschieden und war sehr froh, dass ich nicht noch Monate langes Zusammenleben erleben musste.

Als ich jedoch meinen jetzigen Partner kennen lernte, war sehr schnell klar, dass wir unser weiteres Leben zusammen verbringen würden.

Natürlich dauerte es noch eine Weile, aber nun leben wir schön länger zusammen, habe gemeinsam eine Immobile gekauft und es geht uns sehr gut so.

Mit ihm Alles und gerne.

Lieber FS, ich fürchte, Du taugst nicht viel in Sachen Beziehung. Eine wirklich tolle Frau kann sich die Interessenten aussuchen - vielleicht hast Du Glück und kommst für ein LAT-Modell in Frage. Dann wird sie es aber auch nur so lange weiter führen, wie sie möchte - Du musst Dich also bewähren. Ob das klappen könnte, wissen wir nicht.
Versuch es. Viel Glück.
 
M

Mooseba

  • #21
Toll, dass du als dir solche Luxusüberlegungen erlauben kannst. Die meisten Männer sind froh, überhaupt eine attraktive Frau für sich interessieren zu können. Das Beziehungsmodell bestimmt dann automatisch die Frau, sonst gibt's überhaupt keines.
 
  • #22
Ein Prof hat früher immer gesagt, die erste perfekte Antwort auf alles ist: es kommt drauf an! Manchmal nur auf die Definition und manchmal auf den Zeitpunkt.
Also ich hatte 6 Jahre eine Beziehung, wo man sich am Wochenende traf und mal in der Woche, wenn kinderfrei war.
Beide hätten behauptet es wäre eine feste Beziehung.
Man kann es aber auch LAT nennen oder Freundschaft+.
Immerhin hat man ja so keinen gemeinsamen Alltag gehabt und an Wochenenden gab es viele Unternehmungen und Sex.
Nach 6 Jahren kam natürlich dann doch mal der Gedanke zusammenzuziehen. Gleichzeitig hatte er allerdings eine totale Angst, vor jeder Art der Verantwortung.
Wenn ich im Moment LAT lese, finde ich es völlig in Ordnung, bin nicht der Typ der sofort mit jemanden zusammen ziehen möchte. Aber nach einer gewissen Zeit, kann sich das Bedürfnis da ändern. Und was die Definitionen angeht...naja, suche ich dann eigentlich überhaupt noch eine feste Beziehung, wenn ich doch nicht jetzt sofort mit jemanden zusammenziehen möchte und Kontentrennung wohl erstmal völlig normal ist.
Und wenn ich im "Alter" aufgebe, dass man sich in Partnerschaften im Notfall unterstützt....suche ich dann vielleicht doch eine Affäre???
 
G

Ga_ui

  • #23
Alle meine Beziehungen basierten auf getrennte Wohnungen. Ja, hat viele Vorteile als freiheitsliebende Frau. Merke also: die Frau ist sehr eigenständig und eigenwillig.
Ich mache z.B. gar nichts, was der Mann von mir will. Er könnte mir auch niemals was verbieten. Und ich will auch jede Menge Männerfreundschaften haben.
Ich weiß nicht, ob dir das too much wäre!

Ich habe nach einigen Jahren als Frau aber immer Reißaus genommen.
Irgendwie waren diese Männer alle unreif, wollen nie so eng mit mir werden bzw. unverbindlich bleiben, und wollten teilweise nur Händchenhalten und Fernsehgucken. Bei manchen Männern gab es nichtmal Sex! Bei drei Männern gab es nach vielen Jahren einfach kein Fortschritt in der Beziehung.
Es war also alles fernab von "normalen" Beziehungen.

Ich denke, mit normalen Zusammenwohnen, wo man gezwungen ist, alles miteinander zu teilen, entsteht auch eine ganz andere Art von Bindung.
 
  • #24
Als ich jedoch meinen jetzigen Partner kennen lernte, war sehr schnell klar, dass wir unser weiteres Leben zusammen verbringen würden.

.
Kommt mir bekannt vor. Genau so geht es mir auch.
Jahrelang war für mich klar, dass ich nie wieder mit einem Mann zusammenziehen möchte.
Und dann kam ER. Wir (beide so um die 60) waren uns eigentlich einig, dass wir eine LAT Beziehung führen möchten. Verbindlich und treu, aber eben mit getrennten Wohnungen. Aber nach 2 Jahren, in denen unsere Liebe immer noch größer wurde, wollen wir nun zusammenziehen und schließen auch eine Heirat nicht mehr aus.
Wenn es passt, dann passt es eben und dann gibt es nur Vorteile, wenn man zusammen wohnt. Für mich ist es inzwischen ein Zeichen, dass es eben nicht passt, wenn man das Gefühl hat, dass man lieber alleine lebt.
 
  • #25
Für mich kommt nur noch LAT in Frage! Das ist für mich nach nun drei langen Partnerschaften mit Zusammenwohnen das, was ich mir für die Zukunft vorstelle.
Ich liebe u. brauche meinen Freiraum u. auch das Alleinsein zum Auftanken. Und für mich ist ganz bewußt erlebte Zweisamkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt wertvoller als der nebenbei gelebte Alltag.
Dennoch will ich eine verbindliche Beziehung u. Treue erleben. In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Menschen, die nach vielen Erfahrungen das traditionelle Lebensmodell für sich nicht mehr wollen. Wandel auf allen Ebenen.
 
A

Ares

  • #26
Merke also: die Frau ist sehr eigenständig und eigenwillig.
Ich habe nach einigen Jahren als Frau aber immer Reißaus genommen. Irgendwie waren diese Männer alle unreif, wollen nie so eng mit mir werden bzw. unverbindlich bleiben, und wollten teilweise nur Händchenhalten und Fernsehgucken. Bei manchen Männern gab es nichtmal Sex!
Traurig für Dich. Ich denke, in einer "echten" Beziehung stellt sich bis zu einem gewissen Alter im Regelfall immer die Frage, zusammenzuziehen. LAT kommt bei den meisten erst als Konzept in Frage, wenn sie etwas älter sind, die Erfahrung von nicht funktionierenden Beziehungen gemacht haben und sich dann lieber die Möglichkeit offenhalten, auszuweichen.
Einige, die auf LAT bestehen, sind sicher zu einer engeren Beziehung mit größerer Verbindlichkeit nicht in der Lage.
 
  • #27
Ich hab zwar mit 25 noch nicht so viel Bettenerfahrung um das ein für alle Mal abschließend beurteilen zu können, aber in meinen Augen wird kein Mann derart griechischer-Gott-gleich aussehend und bombastisch im Bett sein, als dass ich Lust hätte, mich für Freundschaft+ und sonst nichts herzugeben.
LAT - wer weiß, wie ich in ein paar Jahren dazu stehe; sollte ich die große Liebe verloren haben und enttäuscht sein, vielleicht, momentan aber nicht.
Davon abgesehen, wieso das Argument mit getrennten Konten? Man kann auch zusammenleben und dennoch getrennte Konten haben; mit dem Zusammenziehen händigst du ihr doch nicht gleich auch noch die Amex aus?
 
  • #28
Ich würde zukünftig auch LAT bevorzugen, da ich denke, dass meine langjährige Beziehung an zu viel Nähe und Gewohnheit gescheitert ist. Nicht nur, aber es es war ein wesentlicher Grund des Entliebens.

Andererseits ist es natürlich ein Kostenfaktor. Was kann man alles schönes gemeinsam machen, wenn man ca. 500 EUR im Monat für Miete einspart ?

Schwierige Entscheidung.
 
M

Mooseba

  • #29
LAT! Ganz klar. Da fällt das Schlussmachen viel leichter.
 
  • #30
Es geht mir aber eben um den Freiraum den ich brauche. In den festen (?) Beziehungen die ich hatte, war es dann mein „Büro, Hobbyraum oder Garage“ wo ich mich zurückzog. Aber auch das war mit schiefen Haussegen verbunden. Außerdem musste ich (weil ich ja mehr verdiene) immer einiges (zum Ausgleich) draufzahlen. Warum?
Lieber FS,

einen eigenen Bereich für mich zu haben ist für mich auch bei Zusammenleben selbstverständlich - mein Exmann undmich hatten im eigenen Haus jeder ein eigenes (Arbeits-)Zimmer, er auch noch eine 20qm Hobykeller.
Da hing kein Haussegen schief, weil ich genauso meinen Freiraum brauche und auch mal eine Nacht allein schlafen will.
Klartext: Freiraum geht auch beim Zusammenleben, wenn man den passenden Partner hat.

Zum Theme: Du musst immer die Finanzen ausgleichen und willst das nicht mehr. Dann hast Du Dir wohl immer die falschen Frauen ausgesucht.
In meiner Ehe war ich die Besserverdienerin und habe mehr bezahlt, was ich ich einer Ehe auch ok finde. In einer Partnerschaft sehe ich es wie Du: getrennte Konten und hälftige Kostenteilung. Für seine Finanzen ist jeder selbst zuständig.

Ich kenne ohne Ende Männer, die sich in jungen Jahren mit gutaussehenden geringverdienenden Frauen ausgelebt haben. In den 40ern glauben sie dann, was gelernt zu haben und wollen nun die Bedingungen aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen diktieren und stellen fest: sie finden zu den Konditionen, die sie sich vorstellen, nicht die Frauen, die sie haben wollen. Offensichtlich bietest Du wenn Du eine Frau nicht mehr sponsern willst, nicht genug Vorzüge, damit eine Frau mit Dir eine Beziehung eingehen will.

Warum ich kein LAT will? Gerade weil ich ein freiheitsliebender Mensch bin, der auch viel mit anderen Menschen als dem Partner unternimmt. Weil ich dem Partner dann kaum begegnen würde, zumal ich beruflich eingespannt und projektabhaengig viel auf mehrtägigen Dienstreisen bin.

Wenn ich eine Partnerschaft habe, will ich Nähe leben, auch räumlich. Ich hatte eine Fernbeziehung mit einem großartigen Mann. Nach 2 Jahren habe ich sie trotz beidseitiger großer Liebe beendet, weil es mir damit nicht gut ging. Mit LAT ist es genauso - man sieht sich zu selten und nicht, wenn man das Bedürfnis danach hat, sondern wenn es für beide zeitlich passt. Das ist nicht meins.