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  • #1

Leibliche Kinder und Stiefkinder - Welche Gefühle haben Männer?

Mich würde mal von Männern, die mit einem Stiefkind und einem leiblichen Kind zusammenleben, interessieren, ob sie unterschiedliche Gefühle für diese haben und ob sie in der Erziehung Unterschiede machen. Spielt es für euch dabei eine Rolle, ob das Stiefkind regelmäßigen Umgang mit dem leiblichen Vater hat?

Bitte um ehrliche Antworten.

(Natürlich können auch betroffene Frauen oder heute erwachsene Kinder antworten und ihre Erfahrungen schildern.)

w
 
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  • #2
Ich lebe in zweiter Ehe mit meiner Frau, meinem leiblichen Sohn und meiner Stieftochter zusammen. Ich liebe meine Frau und meinen Sohn gleichermaßen und über Alles. Meine Stieftochter liebe ich auch sehr, aber diese Liebe hat nicht die Intensität meiner Liebe zu meiner Frau und meinem Sohn. Es ist nicht so, als würde ich das Kind nur hinnehmen. Ihr Wohl liegt mir sehr am Herzen und ich nenne sie auch meine Tochter. Trotzdem käme ich damit klar, wenn sie bei ihrem leiblichen Vater leben würde. Wenn mein Sohn zu seiner Mutter zöge, wäre das schwerer für mich. Ich achte darauf, dass kein Kind zurückgesetzt wird - meine Frau hinter meinem Sohn natürlich auch nicht. Es ist eine glückliche Viererbeziehung und ich würde sie nicht gegen meine alte Ehe tauschen wollen, aber manchmal denke ich schon, dass es mir lieber wäre, wenn auch meine Stieftochter von mir abstammen würde. Ein bischen Eifersucht auf den Erzeuger ist dabei.
 
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  • #3
mein bruder und ich haben keinen unterschied festgestellt, nachdem sein sohn 2 jahre später geboren wurde. er hatte sich aus unserer erziehung rausgehalten und das bei seinem sohn auch nicht mehr geändert. ich vermute, er fand es bequem und praktisch.
allerdings sind mein bruder und ich sieben brw zehn jahre älter als der nachkömmling. da kann man es möglicherweie eh nicht so genau vergleichen.
 
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  • #4
Aus Sicht der zweiten Frau: Mein LG mag meine Tochter, akzeptiert sie, ihr Wohl liegt ihm am Herzen, er kritisiert sie auch, wenn notwendig und fördert sie intellektuell. Er wird dies jedoch nie finanziell unterstützen und er liebt sie nicht und wird dies auch nicht tun.
Meine Einstellung zu seinen Söhnen (2-WE-Papa) hin: sie sind verzogen und von der Mutter manipuliert, deshalb toleriere ich sie, als sie jünger waren, mochte ich sie sogar, jedoch, akzeptieren ist, aufgrund ihres Verhaltens derzeit nicht immer möglich.
Jedoch wohnen wir alle nicht zusammen, dies erleichtert es, keine zu enge Beziehung aufbauen zu müssen, die man emotional sowieso nicht möchte. Ich liebe meinen LG und er mich, das ist das wichtigste. Die Kinder sind irgendwann aus dem Haus.
 
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  • #5
Ich kann mich auf "fremde" Kinder sehr gut einlassen.

Meine Erfahrungen mit den Müttern sind aber verschieden: eine wollte, dass ich sofort den rigiden raushängen lasse, aber so kann man eine Beziehung nicht starten/aufbauen, habe ich auch nicht gemacht. Liebesbeziehungen zwischen Pärchen gehen auch nicht so los. Die andere wiederum hatte Angst, dass ihr Kind genommen wird, und dazu noch mit Freud in Konkurrenz steht etc.

Natürlich ist die Bindung zu den eigenen Kinder unübertroffen, aber ich kann auch andere Kinder in mein Herz schließen. Leider tut das jetzt auch etwas weh.
 
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  • #6
Nie wieder !

Ich hab annähernd 13 Jahre das Kind eines anderen Mannes aufgezogen.

Als meine Stieftochter mit 18 Auszog, war dieses das letzte mal das sie mir in den letzten 5 Jahren zum Geburtstag Gratuliert hatte.
Ich bin gut genug, das man sich an mich errinnert wenn mal wieder das Geld aus ist.
Oder wenn Rechnung bezahlt werden müssen.
Oder man wie jetzt gerade ein neues Laptop braucht.
Ich bekomme an meinem Geburtstag sicherlich 10 Anrufe von Menschen, aber der für mich wichtigste Mensch, vergisst mich einfach.
Und das jedes Jahr aufs neue.
Sowas tut einfach nur saumässig weh, und zeigt aber deutlich was sie von mir als "Nicht richtigen Vater" hält.
Und vielen meiner Bekannten geht es mit ihren Stiefkindern ähnlich.

Daher kann ich nur sagen, versaut euch nicht euer Leben in dem ihr die Kinder anderer Menschen aufzieht.
Ihr könntet es ein Lebenlang bereuen.
 
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  • #7
Patchwork käme niemals in Frage für mich - mit den eigenen Kindern hat man gerade genug um die Ohren.
Habe einmal miterlebt, wie eine 12-jährige mit ihrer Mutter umgesprungen ist, das hat mir gereicht.
Die "Sache" habe ich beendet bevor sie überhaupt begonnen hat.

m, 50
 
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  • #8
Aha. Ich merke schon, die "Patchwork-ist-Sch"-Antwort ist erwünscht. Stimmt bloß nicht. Wer unreif ist, kommt damit nicht klar, mit anderen Menschen dann aber grundsätzlich auch nicht. Die Wahrheit ist: Stiefkinder können schwierig, anstrengend und eine wahnsinnige Bereicherung für das eigene Leben sein, nicht anders als leibliche Kinder. Alles andere ist kindische unreife Eifersucht darauf, dass ein anderer der Vater eines Kindes der geliebten Frau ist.
 
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  • #9
Eine zeitlang habe ich mir gewünscht, dass mein Partner meine Kinder mehr liebt. Und dass meine Kinder Papa zu ihm sagen. Ich wollte wieder eine richtige Familie sein. Dann seine beiden Kinder, die regelmäßig bei uns sind. Wie er sie liebevoll ins Bett bringt....Das macht er mit meinen nicht.
Aber jetzt drehe ich mal meine Sichtweise um. Was mache ich mit meinen Kindern? Ich bringe sie liebevoll ins Bett. Und seine? Zu denen sage ich gute Nacht und fertig. Ich mache es doch nicht anders als er.
Wir haben darüber geredet und akzeptiert, dass jeder zu seinen leiblichen Kindern ein engeres Verhältnis hat als zu den anderen. Das ist nun mal so.
Am wenigsten können die Kinder etwas dafür, die hätten natürlich am liebsten die leiblichen Eltern beisammen.
w/45
 
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  • #10
Der Große war 6 als ich kam, die Kleine war 3. Der Große hat nie "Papa" zu mir gesagt, mich nur mit dem Vornamen angeredet. Die Kleine hat so etwa bis zum 18. Lebensjahr "Papa" gesagt, sagt es auch jetzt manchmal noch. Der leibliche Vater hat sich nie um die Kinder gekümmert und bei Kontaktaufnahme der Kinder diese zurückgestoßen. Ich war und bin die männliche Bezugsperson in deren Leben, auch jetzt noch, obwohl mich die Kleine inzwischen zum Stief-Opa gemacht hat. Für die Stiefkinder empfinde ich die gleiche Liebe wie für mein eigenes Kind. Ich merke keinen Unterschied. Die Stiefkinder haben so viel Vertrauen in mich ....Ohne diese Kinder wäre die Partnerschaft mit deren Mutter schon lange vorbei. Die Kinder sind clever genug, das zu sehen, auch warum das so ist, im Gegensatz zu ihrer Mutter. Ich denke manchmal, sie haben mehr Vertrauen in mich als in ihre Mutter. Dabei wollen sie doch nichts mehr als eine intakte Elternfamilie...
 
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  • #11
Es ist doch oft zu beobachten, dass der neue Partner/Stiefvater nach einer gewissen Zeit noch ein eigenes Kind mit der Mutter bekommt oder zumindest darauf drängt. Das Stiefkind trägt eben doch fremde Gene in sich und könnte ab 12 (?) Jahren jederzeit zum leiblichen Vater ziehen (der natürlich entgegen der anfänglichen Lügengeschichten der Mutter kein Alkoholiker/Schläger/Vergewaltiger ist), was vom Stiefkind auch gerne als Drohnung eingesetzt wird. Der Spruch, man liebe das Stiefkind wie sein eigenes, ist nur eine Heuchelei gegenüber der Mutter.

M, ehemaliger Stiefvater
 
  • #12
Mit meinem Partner gibt es überhaupt keine Probleme. Mein Sohn und er schrauben gemeinsam in der Garage am Mopet, da bin ich ja schon manchmal außen vor. Auch wenn seine Töchter jedes 2. WE, oder auch mal zwischen durch kommen, gibt es keine Probleme. Ich habe mich bei seinen Töchtern aber auch nie aufgedrängt, ich habe gewartet bis sie zu mir kommen. Wir lieben bestimmt die eigenen Kinder stärker, aber als erwachsener Mensch sollte man mit Patchwork umgehen können.
@10 Männer mit so einer Einstellung tun mir nur leid.
w51
 
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  • #13
Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Fall der mir wirklich Repekt einflösst:
Zwillinge, leiblicher Vater hat sich nie gekümmert, die Mutter hat einen neuen Mann kennen gelernt und er hat die Söhne wie seine aufgezogen (damals kurz vor dem Einschulen).
Die Mutter ist gestorben, der Vater hat wieder eine Partnerin und es klappt prima, die Zwillinge sind allerdings auch mittlerweile Erwachsen.
Und trotzdem sind bei noch im Haus, der eine im Wohnteil mit den "Eltern", der andere in einer kleinen Wohnung im UG. Das sie studieren und sich keine eigene Wohnung leisten können spielt sicher auch eine Rolle aber sie sind auch gerne einfach dort (und ich auch..) man kann es nicht anders sagen.

Wie gesagt, höchsten Respekt vor dem Mann, allerdings: er hatte nie eigene Kinder, daher kennt er evtl. das Gefühl nicht.
w,42
 
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  • #14
Es kommt hier sicherlich ganz stark auf das Alter der Kinder an. Kleinkinder, die ihren Vater nicht kennen, können den neuen Mann als Vaterersatz anerkennen. Der neue Mann erzieht das Kind mit und kann sich selbst darin wiederfinden. Teenagerkinder sind von den Eltern bzw. nach langer Trennung meistens von den Müttern erzogen - jeder neue Mann wird diesen liebevollen und liebenden Zugang garnicht finden (dürfen!)
Eine Therapeutin sagt mir mal, die Kinder Ihre Partners dürfen sie ja garnicht gern haben, weil die Mutter das nicht möchte!! Also stehen die Teenies im Konflikt, es einerseits dem Vater und der neuen Partnerin, andererseits der übermächtig präsenten Mutter Recht zu machen. Diesen Spagat schaffen ja noch nicht mal Erwachsene, wie sollen es dann Kinder schaffen?
 
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  • #15
Möchte zu diesem Thema auch was schreiben...

Meine Freundin/Frau hat LEIDER ebenfalls einen Sohn, den ich seit seinem 3.Lebensjahr kenne!
Der Kontakt zum leiblichen Vater beschränkt sich mittlerweile (das Kind ist 12) auf 2mal im Monat und das auch noch ungewollt seitens des Kindes!

Nun ist meine Frau schwanger und wir erwarten unser erstes gemeinsames Kind und ich habe bereits meiner Frau gesagt, dass ich mein EIGENES Kind anders behandeln werde, als Ihr Kind!
Ich will meinem Kind alle Möglichkeiten bieten, die es gibt und nicht zurückstecken, weil noch ein fremdes Kind mit im Haus wohnt.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte...würde ich niemals wieder eine solche Beziehung eingehen. Um ehrlich zu sein kann ich es kaum abwarten, wenn das Stiefkind 18/19 ist und zum studieren das Haus verlassen wird...

Klingt hart - ist aber realität!
Patchwork funktioniert nicht...!
 
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  • #16
Ich kennen keinen einzigen Fall da Patchwork wirklich gut funktioniert(e). Die Kinder der Mutter bleiben für immer die Kinder der Frau, und mit einem neuen Mann wurde keine glückliche Familie daraus. - Und wenn man ehrlich ist, niemand investiert vorbehaltlos in eine Patchwork-Familie. Die Mutter treibt die Familienbindung nicht voran, weil sie eifersüchtig über ihre Kinder wacht, die Kinder nicht, weil der Mann nur der neue Bekannte der Mutter ist, und weil sie bereits einen Vater haben, und der Mann ebenfalls nicht, weil es nicht seine Kinder sind, und spätestens bei der Trennung wird die Frau ihm das auch ganz klar so darlegen und jeden weiteren Kontakt versuchen zu unterbinden.

Patchwork ist nur gut um Spass mit der Mutter haben, und um sich eine zeitlang sich mit Kiddies zu beschäftigen. Zukunft hat das keine!

m
 
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  • #17
Mein noch ungeborenes Kind soll gleich von Anfang an einen anderen Papa bekommen. So der Wille der Mutter...
Ich bin mal gespannt, wie das in Zukunft funktioniert.
Mein Recht müsste ich gegen den Willen der Mutter durchsetzen und das werde ich nicht machen.
Der neue Papa akzeptiert alles, nur um wieder mit der Frau zusammen zu kommen.
Na mal schauen, von wem und wann das Kind die Wahrheit erfährt!
 
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  • #18
Ich habe 12 Jahre meine Stieftochter vorbehaltlos aufgezogen, ich bin zwar nicht Fehlerfrei, aber ich denke das ich meinen Job nicht allzuschlecht gemacht habe.
Eigene Kinder habe ich keine, und während ich versucht habe das Kind in mein Leben zu Integrieren, wurde dieses vom Kind komplett Blockiert.

Zwischenzeitlich ist das Kind Erwachsen, wohnt 250 km weit weg, und unser Kontakt beschränkt sich auf ein Nichtssagendes Hallo und Tschüss, wenn wir mal alle paar Wochen zufällig miteinadern Telefonieren.
Das Kind hat mich, trotz dem das es keinen kontakt zum Leiblichen Vater hat, niemals als Ansprechpartner Akzeptiert.
Sämtliche versuche ein Gespräch, und damit auch eine Beziehung aufzubauen, werden von Ihr komplett abgelehnt.

Zwischenzeitlich nach nun 5 Jahren, habe ich es entgültig aufgegeben mich zu bemühen.

Für mich sind diese nun Insgesammt 17 Jahre, reine verlorene Lebenszeit´die mir keiner zurückgeben kann. In der mir die Chance genommen wurde, eigene Kinder zu haben.
Ich vermisse "meine Tochter" jeden Tag aufs neue, und jedesmal wenn sie Anruft, hoffe ich darauf das sie einfach mal fragt wie es mir geht.
Die Realität, holt mich aber jedesmal aufs neue ein, und es tut weh.

Abschließend möchte ich nur sagen, das man sich so einen Schritt als Mann sehr genau überlegen sollte, wenn es so läuft wie bei mir, werdet ihr am Ende nichts haben.
 
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  • #19
Meine Mutter war alleinerziehend mit meiner Schwester, als sie meinen Vater kennenlernte und heiratete. Als ich ca. 6 Jahre alt war (Mitter der 1970er Jahre), wurde mir erklärt, dass meine ältere Schwester einen anderen leiblichen Vater hat. Mein Vater hatte meine Schwester auch seinerzeit adoptiert.

Mein Vater hat uns immer gleich behandelt. Ich selbst bin längst aus meinem Heimatort weggezogen, aber meine (Halb-)Schwester wohnt dort und hat ein sehr enges Verhältnis zu meinen Eltern.

In meiner Verwandtschaft sind Patchwork-Familien nicht ungewöhnlich. Nicht immer funktioniert das Miteinander reibungslos, aber das ist in anderen Familien auch nicht anders.

Ich ziehe den Hut vor meinem Vater, dass er es geschafft hat, meine Schwester bedingungslos als sein Kind mit aufzuziehen.
Dass ich selbst zu meiner Schwester ein sehr unterkühltes Verhältnis habe, liegt in unseren sehr unterschiedlichen Charakteren begründet. Allerdings denke ich, dass meine Schwester damals eifersüchtig war, als ich geboren wurde und diese Eifersucht zog sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Als mein Neffe geboren wurde, war er das ganz normale Enkelkind.

...und ich kann mich nicht erinnern, jemals die Worte Stiefvater oder Stieftochter in meiner Familie gehört zu haben. Es ist der Papa und es ist die Tochter.

Wenn ich allerdings lese, wie manche Männer hier auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen alles über einen Kamm scheren, wird mir Angst und Bange als alleinerziehende Frau mit zwei Kindern im Grundschulalter.
 
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  • #20
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  • #21
Wenn ich allerdings lese, wie manche Männer hier auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen alles über einen Kamm scheren, wird mir Angst und Bange als alleinerziehende Frau mit zwei Kindern im Grundschulalter.

Du hattest bereits deine Chance auf eine intakte Familie mit dem Vater deiner Kinder - und hast sie nicht genutzt. Dein Fehler war es entweder den Falschen auszusuchen, oder du hast zu wenig in die Beziehung zu investieren. Die Rahmenbedingungen für eine glückliche Partnerschaft mit gefestigter Familiebande sind durch deine Entscheidung AE zu sein auf keinen Fall besser geworden. - Die Dinge in der ehemaligen Familie sind dir so sehr aus dem Ruder gelaufen, dass du dich vom Vater deiner Kinder getrennt hast. Wie leicht wird es da erst für dich sein dich bei erneuten Problemen von einem x-beliebigen neuen Freund zu trennen? - Probleme sind da um sie zu lösen, und nicht um vor ihnen wegzulaufen. Die Trennung von dem Vater seiner Kinder ist ein Offenbarungseid zur eigenen Beziehungsunfähigkeit.

Drum prüfe wer sich mit Kindern ewig bindet, ob er nicht ein besseren Vater findet. - Und trenne dich erst wenn du bereit bist dein weiteres Leben als AE alleine zu meistern, mit einem besseren Ersatzvater kannst du nicht rechnen. Einen Liebhaber zu finden sollte jedoch nicht schwer sein.

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  • #22
@#20 Du unterstellst erst mal der #18 lediglich, sie kann ja genauso gut z.B. verwitwet sein... sollte dies nicht der Fall sein, pflichte ich Dir jedoch uneingeschränkt bei.

Ich wurde im Grundschulalter nach der Scheidung meiner Eltern vom neuen Mann meiner Mutter angenommen wie ein eigenes Kind.Die Mutter nahm seine beiden Söhne an wie eigene Kinder.Sah nach aussen wie eine Familie aus, aber Liebe war von Stiefvaters Seite aus für mich keine da, und von seiten meiner Mutter für seine Söhne auch nicht.Habe auch niemals eine Beziehung zu meinen Stiefgeschwistern aufgebaut und sie zu mir auch nicht.Im Ende waren wir alle Fremde füreinander, die einen auf Familie gemacht haben... kenne auch niemanden, der sein Stiefkind wirklich liebt, erst recht nicht wie das eigene @18 das wirst Du wohl tatsächlich nicht für Deine Kinder erwarten dürfen, dass ein fremder Mann sie liebt.Vielleicht etwas OT aber die Spezies, der wir als Homo Sapiens der Moderne entstammen, tötet sogar nicht-eigenen Nachwuchs, das ist genetisch bedingt.Nur die eigenen Gene sollen überleben, fremde Kinder stehen unserer ureigenen Biologie entgegen.Stiefkinder akzeptieren ist da schon "viel", finde ich...
 
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  • #23
Du hattest bereits deine Chance auf eine intakte Familie mit dem Vater deiner Kinder - und hast sie nicht genutzt. Dein Fehler war es entweder den Falschen auszusuchen, oder du hast zu wenig in die Beziehung zu investieren. Die Rahmenbedingungen für eine glückliche Partnerschaft mit gefestigter Familiebande sind durch deine Entscheidung AE zu sein auf keinen Fall besser geworden. - Die Dinge in der ehemaligen Familie sind dir so sehr aus dem Ruder gelaufen, dass du dich vom Vater deiner Kinder getrennt hast. Wie leicht wird es da erst für dich sein dich bei erneuten Problemen von einem x-beliebigen neuen Freund zu trennen? - Probleme sind da um sie zu lösen, und nicht um vor ihnen wegzulaufen. Die Trennung von dem Vater seiner Kinder ist ein Offenbarungseid zur eigenen Beziehungsunfähigkeit.

Drum prüfe wer sich mit Kindern ewig bindet, ob er nicht ein besseren Vater findet. - Und trenne dich erst wenn du bereit bist dein weiteres Leben als AE alleine zu meistern, mit einem besseren Ersatzvater kannst du nicht rechnen. Einen Liebhaber zu finden sollte jedoch nicht schwer sein.

m

Der Vater meiner Kinder hat festgestellt, dass ich als Mutter nicht dem entspreche, was er in seiner Kindheit erfahren hat und unter Muttersein versteht.
Ich war ihm nicht gut genug.
Dies stellte er fest, als die Kinder schon etwas größer und aus dem Gröbsten raus waren.

Er hat sich einer anderen Frau (jünger als ich, alleinerziehend mit einem Kind) zugewandt und hat mir schriftlich mitteilen lassen, dass er sich scheiden lassen möchte.
Ich habe um diese Ehe und unsere Familie gekämpft, aber er wollte ein neues Leben mit dieser Frau anfangen.

Und damit fällt Deine küchenpsychologische Betrachtung wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
 
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  • #24
@21

Genau so ist es.
Wenn Mann z.B. ein ''Kuckuckskind'' jahrelang als das vermeintlich eigene Kind großgezogen hat, dann ist doch im Falle am Tag der Wahrheit auch ein Bruch in der Beziehung Vater-Kind.
Und das nicht deswegen, weil er sich von der Mutter betrogen fühlt, sondern ganz einfach deshalb, weil wir an irgendeiner Stelle doch evolutionsbiologisch programmiert sind.
Aber die Menschheit sollte ich ruhig weiter Patchwork schönreden, meistens sind ja vordergründig Frauen Auslöser bzw. Verfechter von Patchwork Lebensmodellen.
Mein Fall ist das nicht!
 
  • #25
Das kommt schlicht auf die Menschen an, denke ich.

Mein Partner und ich kennen uns erst seit etwa eineinhalb Jahren und leben noch nicht zusammen.

Unsere jeweiligen Kinder (meine 18/20, seine 25/30) haben uns gegenseitig sofort akzeptiert, wobei er mit meinen Kids wegen der räumlichen Nähe natürlich viel besser kennt. Sie sind extrem kritisch und waren immer der Meinung, dass für Mutter kein Mann gut genug sei. Inzwischen reden sie mit meinem Partner, richtig ernsthaft über persönliche, schwierige Themen, reisen an zu gemeinsamen Aktivitäten und kritisieren mich, wenn ich seinetwegen mal etwas zu meckern habe.

Hätten wir uns vor zehn Jahren kennen gelernt, wären es seine Kinder geworden, ganz sicher.
 
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  • #26
Der Vater meiner Kinder hat festgestellt, dass ich als Mutter nicht dem entspreche, was er in seiner Kindheit erfahren hat und unter Muttersein versteht. Ich war ihm nicht gut genug. Dies stellte er fest, als die Kinder schon etwas größer und aus dem Gröbsten raus waren.

Warum hast du nicht mit ihm über seine Ideal-Vorstellung der Mutter seiner Kinder gesprochen BEVOR du dich von ihm hast schwängern lassen? Wenn er schon immer seine eigene Mutter als Maßstab gesehen hat, dann hättest du früh erkennen können, dass du nicht der gleiche Typ wie seine Mutter bist. - Du hast den falschen Mann zum Vater deiner Kinder gemacht. Einen Mann, dessen Ansprüchen du nicht gerecht werden konntest. So war das Scheitern eurer Ehe nur eine Frage der Zeit.

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  • #27
Warum hast du nicht mit ihm über seine Ideal-Vorstellung der Mutter seiner Kinder gesprochen BEVOR du dich von ihm hast schwängern lassen? Wenn er schon immer seine eigene Mutter als Maßstab gesehen hat, dann hättest du früh erkennen können, dass du nicht der gleiche Typ wie seine Mutter bist. - Du hast den falschen Mann zum Vater deiner Kinder gemacht. Einen Mann, dessen Ansprüchen du nicht gerecht werden konntest. So war das Scheitern eurer Ehe nur eine Frage der Zeit.

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Dass dieser Mann seine eigene Mutter als Maßstab nahm/nimmt, stellte sich erst heraus, nachdem die Kinder geboren waren. Das war vorher auch nicht erkennbar, egal, was Du mir hier unterstellen willst.
Ich habe mich nicht schwängern lassen, unsere Kinder sind absolute Wunschkinder.
Deine Wortwahl empfinde ich als beleidigend.

Du hast offensichtlich ein großes Problem mit alleinerziehenden Frauen und deren Wunsch nach einer neuen Partnerschaft, sonst würdest Du mich hier nicht so angreifen.

w 44
 
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