• #1

Libido und Orgasmusfähigkeit in den Wechseljahren behalten...

Ich wünsche mir da eure Erfahrungen und wie ihr das erlebt habt oder damit umgegangen seid.

Ich, w, fast 48, hatte immer eine relativ ausgeprägte Libido, egal ob in einer Beziehung oder als Single.

Das bedeutet für mich, ich weiss ganz genau, wie intensiv sich ein Orgasmus für mich anfühlt und wie ich ihn herbeiführe, wenn ich ihn möchte.

Nun erlebe ich seit ca. 1 Jahr, dass es sich verändert hat. Nicht zum besseren. Ich bin Single, habe also keinen Sex mit einem Mann im Moment, aber ich habe ja regelmässig (schon mein ganzes Leben lang) nach Lust und Laune Selbstbefriedigung.

Seit ca. 1 Jahr merke ich, dass ich plötzlich oft wochenlang keine Lust mehr drauf hatte und wenn, dann viel schwerer zum Orgasmus komme und dieser auf einer Skala von 1-10 (wo 10 für normale Intensität bei mir steht), nun so auf 5 abgerutscht ist. Auch hatte ich stets 3 hintereinander, das ist nur noch selten so plötzlich.

Für mich ein Verlust, den ich weder als Single noch in einer Beziehung hinnehmen möchte.

Ich habe noch einen relativ normalen Zyklus aber verändert, da nun Östrogen langsam beginnt, abzusinken, da es in Richtung Wechseljahre geht. Ich kenne das nur aus meiner Stillzeit, als mein Östrogen so tief wie in den Wechseljahren war, da konnte ich quasi fast keinen Orgasmus mehr spüren, so wenig intensiv war er, als Östrogen wieder normal war, war alles beim alten dann. Hatte auch typische Hitzewallungen damals...

Nur möchte ich natürlich nicht lebenslang jetzt täglich Östradiol schmieren, zumal ich sonst keinerlei Probleme habe und mein Östrogen noch nicht mal extrem tief ist, nur halt am absinken und das merke ich schon an der Libido.

Wie ist es euch Frauen da ergangen bzw. was habt ihr da getan in den Wechseljahren? Ich möchte Sexualität ja weiter leben. Ich finde es komisch, dass bei mir das Östrogen so eine starke Auswirkung auf die Libido hat, die sonstigen Hormone sind wie immer...substituiert ihr das alle irgendwann? Weil das wird ja noch schlimmer, siehe meine Stillzeit...wo der Wert richtig tief war...

LG
 
  • #2
Meine Frau hatte mit den selben Beschwerden zu kämpfen, die du da beschreibst. Sie hat sich dann nach Lektüre des Buches von Sheila de Luz dazu entschieden, mit Estriol zu arbeiten. Libido, Orgasmusfähigkeit etc sind wieder da, Sex ist wie zu Beginn unserer Beziehung.
 
  • #3
@GröKaz Danke für deine Antwort. Welches Buch las sie genau von der Autorin? Meinst du, sie nimmt Estriol in Tablettenform oder Zäpfchen und dieses täglich?

Es ist ein synthetisches Östrogen, wenn ich richtig gelesen habe. Gut, das würde ich nicht nehmen wollen aber das dem synthetischen Estriol entsprechende bioidentische Östradiol dafür.
 
  • #4
Ich bin 49, seit etwas über einem Jahr habe ich einen Partner, vorher 4 Jahre Single.

Ich hab das nicht weiter hinterfragt, hatte aber in meiner Single Zeit lange Phasen, in denen ich dachte eine gewisse A-Sexualität zu entwickeln. Sehr ungewöhnlich für mich.

Seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin, ist davon nichts mehr zu spüren. Es ist alles beim Alten.

Ggf. fährt das System in längeren Singlezeiten auf Stand By.
 
  • #5
Als ich 50 wurde, setzte meine Menstruation schlagartig aus - kam dann immer mal wieder bis zur nächsten Pause. Mit 52 hatte ich meine letzte sehr schwache Menstruation.
Mein Östrogenspiegel sank auf einen extrem niedrigen Wert - es war die Hölle!

Schweißausbrüche im Minutentakt, dann wieder frieren, sehr große Erschöpfung, Depressionen.
Es war sehr schlimm. Pflanzliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden halfen wenig.

Ich schleppte mich erschöpft zur Gynäkologin.
Die Erlösung kam in Form von bioidentischem Östrogen und Progesteron. Ein Klecks auf die Haut geschmiert - nach einem Monat war ich wieder ein neuer Mensch!

Keinerlei Beschwerden mehr, psychisch und physisch vollkommen stabil bis heute.
Starke Libido fast wie früher.
Ein Segen für Frauen.

Sehr schlanke Frauen wie ich haben meist sehr starke Wechseljahresbeschwerden, da sie zu wenig Fettgewebe haben, in dem Östrogen gespeichert wird.

Ich kann jeder Frau mit starken Beschwerden bioidentisches transdermales Östrogen und Progesteron empfehlen.
Wenn du noch eine Gebärmutter hast, musst du aber immer zusätzlich zum Östrogen das Progesteron benutzen.
 
  • #6
Ggf. fährt das System in längeren Singlezeiten auf Stand By.
Ja, ergeht mir genauso und ich bin 38…

Wenn ich längere sexlosen Phasen habe, dann geht meine Libido auch stark zurück. Ich werde dann auch wesentlich schwerer feucht, wenn ich mich mit mir selbst vergnüge und brauche länger bis ich komme.

Aber sobald jemand in mein Leben tritt und ich wieder anfange Sex zu haben, dann bin ich wieder sehr sensibilisiert. Und dann wird selbst das Fahren über Kopfsteinpflaster zum Erlebnis. 😅

Ich würde mir an deiner Stelle nicht so einen Kopf machen …kommt alles wieder zurück …
 
  • #7
Als ich 50 wurde, setzte meine Menstruation schlagartig aus - kam dann immer mal wieder bis zur nächsten Pause. Mit 52 hatte ich meine letzte sehr schwache Menstruation.
Mein Östrogenspiegel sank auf einen extrem niedrigen Wert - es war die Hölle!

Schweißausbrüche im Minutentakt, dann wieder frieren, sehr große Erschöpfung, Depressionen.
Es war sehr schlimm. Pflanzliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden halfen wenig.

Ich schleppte mich erschöpft zur Gynäkologin.
Die Erlösung kam in Form von bioidentischem Östrogen und Progesteron. Ein Klecks auf die Haut geschmiert - nach einem Monat war ich wieder ein neuer Mensch!

Keinerlei Beschwerden mehr, psychisch und physisch vollkommen stabil bis heute.
Starke Libido fast wie früher.
Ein Segen für Frauen.

Sehr schlanke Frauen wie ich haben meist sehr starke Wechseljahresbeschwerden, da sie zu wenig Fettgewebe haben, in dem Östrogen gespeichert wird.

Ich kann jeder Frau mit starken Beschwerden bioidentisches transdermales Östrogen und Progesteron empfehlen.
Wenn du noch eine Gebärmutter hast, musst du aber immer zusätzlich zum Östrogen das Progesteron benutzen.
Danke für deine Antwort. Ja ich weiss, dass ich dann auch Progesteron weiter brauche, nehme das schon lange, da es mir gut tut.

Du schmierst aber nicht nur einen Miniklecks, oder? Ich hab ein paar Mal gehört, dass viele zum Schluss bei 2 Hub stehen und Östrogen ist weiterhin viel zu niedrig, sie brauchen also noch mehr.

Leider ist es Tatsache, dass niemand im Bekanntenkreis über seine Erfahrungen spricht. Einige Frauen, die das durch haben und keine Hormone nehmen, sagten mir, sie brauchen Sex nicht mehr so oft und ein Orgasmus würde überbewertet. Sprich, sie reden nicht drüber und ich kann nur Vermutungen anstellen.

LG
 
  • #8
Du schmierst aber nicht nur einen Miniklecks, oder? Ich hab ein paar Mal gehört, dass viele zum Schluss bei 2 Hub stehen und Östrogen ist weiterhin viel zu niedrig, sie brauchen also noch mehr.
Es ist höchstens ein Hub.

Sehr zierliche kleine Frauen sollen nicht mehr als einen Hub auftragen.
Mir reicht das vollkommen.

Ich denke, dass größere und fülligere Frauen da vielleicht mehr brauchen.

Vor allem psychisch bin ich extrem stabil geworden. Es regt mich so gut wie nichts mehr auf, bin vollkommen ausgeglichen.
 
  • #9
Es ist höchstens ein Hub.

Sehr zierliche kleine Frauen sollen nicht mehr als einen Hub auftragen.
Mir reicht das vollkommen.

Ich denke, dass größere und fülligere Frauen da vielleicht mehr brauchen.

Vor allem psychisch bin ich extrem stabil geworden. Es regt mich so gut wie nichts mehr auf, bin vollkommen ausgeglichen.
Ja das stimmt - ich bin nicht mehr so ruhig wie früher, mich regt seit paar Monaten viel mehr auf.... Vielleicht liegt das auch am niedrigeren Östrogen jetzt, da es zeitgleich kam...ich es aber nicht auf Östradiolmangel schob bisher, aber auch keine Erklärung dafür hatte :D . Es ist aber noch nicht wirklich tief bei mir, nur schon deutlich niedriger, was bei mir gleich Symptome macht. Hast du dein Östradiol mal interessenhalber messen lassen im Blut, jetzt, wo du substituierst? Ich denke, ich brauche normale Werte von mir im Blut, wie ich sie bis vor ca. 1 Jahr hatte, da bei mir schon geringfügige Verringerungen spürbar sind. Das wären Spiegel ab 100 pg/ml. Ich kenne eine Frau, die schrieb mir, dass sie schon ab 70 pg/ml nur noch eine sehr geringe Libido hat - mit Östradiol kommt die wieder, aber sie braucht 3 Hub dafür, damit es wirkt.
 
  • #10
Ja das stimmt - ich bin nicht mehr so ruhig wie früher, mich regt seit paar Monaten viel mehr auf.... Vielleicht liegt das auch am niedrigeren Östrogen jetzt, da es zeitgleich kam...ich es aber nicht auf Östradiolmangel schob bisher, aber auch keine Erklärung dafür hatte :D . Es ist aber noch nicht wirklich tief bei mir, nur schon deutlich niedriger, was bei mir gleich Symptome macht. Hast du dein Östradiol mal interessenhalber messen lassen im Blut, jetzt, wo du substituierst? Ich denke, ich brauche normale Werte von mir im Blut, wie ich sie bis vor ca. 1 Jahr hatte, da bei mir schon geringfügige Verringerungen spürbar sind. Das wären Spiegel ab 100 pg/ml. Ich kenne eine Frau, die schrieb mir, dass sie schon ab 70 pg/ml nur noch eine sehr geringe Libido hat - mit Östradiol kommt die wieder, aber sie braucht 3 Hub dafür, damit es wirkt.
Ich habe meinen Östradiol-Wert noch nicht zwischenzeitlich messen lassen - außer ganz am Anfang, als es mir so extrem schlecht ging.

Ich spüre ja, dass es mir mit einem Hub gutgeht.
Ich habe mal zwei Hübe ausprobiert - nach einer Weile fing dann die Brust an unangenehm zu spannen.
Da wusste ich, dass das zu viel Östrogen für mich war.
Man muss selber damit experimentieren, welche Dosis die Richtige für einen ist.

Google mal nach Expertenrat Wechseljahre Dr. Bohnet.
Da fragen Frauen bezüglich ihrer Wechseljahre den Professor Bohnet um Rat und bekommen gratis eine Antwort.
Er betont immer wieder, dass sehr zierliche Frauen nicht mehr als ein Hub nehmen sollten.

Interessant ist ja, dass Männer, die sich in eine Frau umwandeln lassen und dafür Brüste haben wollen, mehrere Hübe Gynokadin pro Tag schmieren.
Gesund ist das auf Dauer bestimmt nicht.
 
  • #11
Ich habe meinen Östradiol-Wert noch nicht zwischenzeitlich messen lassen - außer ganz am Anfang, als es mir so extrem schlecht ging.

Ich spüre ja, dass es mir mit einem Hub gutgeht.
Ich habe mal zwei Hübe ausprobiert - nach einer Weile fing dann die Brust an unangenehm zu spannen.
Da wusste ich, dass das zu viel Östrogen für mich war.
Man muss selber damit experimentieren, welche Dosis die Richtige für einen ist.

Google mal nach Expertenrat Wechseljahre Dr. Bohnet.
Da fragen Frauen bezüglich ihrer Wechseljahre den Professor Bohnet um Rat und bekommen gratis eine Antwort.
Er betont immer wieder, dass sehr zierliche Frauen nicht mehr als ein Hub nehmen sollten.

Interessant ist ja, dass Männer, die sich in eine Frau umwandeln lassen und dafür Brüste haben wollen, mehrere Hübe Gynokadin pro Tag schmieren.
Gesund ist das auf Dauer bestimmt nicht.
Danke für deine Antwort. Ja mir wäre es auch lieber, da möglichst wenig schmieren zu müssen. Ich habe jedoch die Sorge, dass sich dann meine eigene Produktion verabschiedet, die ja noch deutlich da ist - aber eben schon etwas zu niedrig für mich ist. Ja das was du geschildert hast, sind Wirkungen von zuviel. Ich hab das Zeug schon verschrieben bekommen, aber naja, irgendwie wollte ich es einfach nicht nehmen, da ich dachte, es gibt genug Frauen, die das nicht brauchen und dennoch Spass am Sex behalten konnten...Nun ja, dann werd ich wohl mal beginnen vorsichtig....
 
  • #12
Danke für deine Antwort. Ja mir wäre es auch lieber, da möglichst wenig schmieren zu müssen. Ich habe jedoch die Sorge, dass sich dann meine eigene Produktion verabschiedet, die ja noch deutlich da ist - aber eben schon etwas zu niedrig für mich ist. Ja das was du geschildert hast, sind Wirkungen von zuviel. Ich hab das Zeug schon verschrieben bekommen, aber naja, irgendwie wollte ich es einfach nicht nehmen, da ich dachte, es gibt genug Frauen, die das nicht brauchen und dennoch Spass am Sex behalten konnten...Nun ja, dann werd ich wohl mal beginnen vorsichtig....
Aber du hast doch deine Menstruation noch, oder?
Warte doch bis du deutlich in die Wechseljahre kommst und deine Menstruation immer schwächer wird und sich verabschiedet.
Dann kannst du richtig substituieren.
Aber bitte immer in Absprache mit deiner Frauenärztin.

Ob das andere Frauen brauchen oder nicht muss dir egal sein.
Höre auf dich und deinen Körper.
Es gibt auch Frauen, die von den Wechseljahren fast nichts mitbekommen - und andere, die es sehr schlimm trifft.

Wenn du alle paar Minuten eine Hitzewallung bekommst und danach Schüttelfrost, vor Erschöpfung dich müde zur Arbeit schleppen musst und nicht mehr leben willst, weil das echt kein Zustand ist - dann substituierst du gerne, und da geht es gar nicht um Sex oder Orgasmus - sondern einfach nur um Kraft und Energie für das tägliche Leben.

Also ich fand das prämenstruelle Syndrom (PMS) harmlos im Vergleich mit dem, was ich Anfang 50 durchgemacht habe.
Ich hätte lieber noch 20 Jahre weiter meine Blutungen gehabt als den Mist….😬
 
  • #13
Es ist ein synthetisches Östrogen, wenn ich richtig gelesen habe. Gut, das würde ich nicht nehmen wollen aber das dem synthetischen Estriol entsprechende bioidentische Östradiol dafür.

Estriol ist auch bioidentisch, wirkt aber viel schwächer. Ich nehme das schon lang, weil sonst die Schleimhaut brennt. Habe ich nicht sofort kapiert, weil immer von "Scheidentrockenheit" die Rede ist und sich bei mir gar nichts trocken anfühlte.

Zyklus habe ich aber immer noch, inzwischen unregelmäßig.

Es gibt aber noch mehr Hormone, ich lese gerade was über DHEA, vielleicht spielt das auch rein. Eine Bekannte schmiert sich das als Creme auf die Oberschenkel und hofft, dass das Bindegewebe fester wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
@GröKaz Danke für deine Antwort. Welches Buch las sie genau von der Autorin? Meinst du, sie nimmt Estriol in Tablettenform oder Zäpfchen und dieses täglich?

Es ist ein synthetisches Östrogen, wenn ich richtig gelesen habe. Gut, das würde ich nicht nehmen wollen aber das dem synthetischen Estriol entsprechende bioidentische Östradiol dafür.

Es ist "woman on fire" - das Buch zirkuliert gerade bei ihr im Freundinnenkreis (alles Medizinerinnen oder Krankenschwestern)...und wird von allen als Top-Werk gesehen.

Sie nimmt Estriol täglich einmal als Creme (ein klein wenig auch für die Augenpartie) oder als Tablette und dann noch zyklusabhängig Estradiol (Creme) und Progesteron (Scheidenzäpfchen). Ich glaube, dass es das so ungefähr ist.

Was sofort besser geworden ist, sind Schlafstörungen, Libido, Feuchtigkeit und Laune (bei ihr und bei mir) :)
 
  • #16
Ein Klecks auf die Haut geschmiert - nach einem Monat war ich wieder ein neuer Mensch!
Das Gel steht bei mir auch rum;-)
Nach ner OP gingen mir die Hormone aus.
Noch vitamin D drauf und meine Lachfalten können sich vertiefen.

Mit oder ohne, ich bin auch so eher der Stand-by-Typ.
Was mir aber genau deshalb keine Sorgen macht und Druck schon gar nicht
Wenn ich als Single weniger Lust habe, ist das doch sehr entspannt. Keine Lust heißt ja nichts entbehren und vorallem keinen Frust zu schieben, weil man keinen Mann oder keine Batterien hat.
Vorallem muss man keine ONS beichten, die sofort zu Krisenführten-)

Vielleicht fehlt der FS nur die Erfahrung, dass sich das, wie bei mir, ändert wenn ich einen Partner und regelmäßig Sex habe...also von Stand by auf on.

Da ich mir da völlig vertraue, bin ich glatt tiefenentspannt...wenn man wollte, ist es ja auch nicht schwer da dran zu kommen.

Aber wenn Dich das selbst unter Druck setzt, liebe FS...dann ist der Weg von @GröKaz Schatz, vielleicht der Richtige.
 
  • #17
Ich finde es übrigens großartig, dass Du so interessiert und doch locker damit umgehst.
Naja, das ist gar nicht schwer - das Buch ist auch für Männer sehr interessant, hab öfter mal reingeschmökert, als das auf dem Nachtisch lag. Teilweise glaub ich, hat sie das Buch auch für Männer geschrieben: der Abschnitt über das Zusammenspiel der Hormone Testosteron, Progesteron und Östrogen ist zum Beispiel anhand der Drei Engel für Charlie recht plakativ erklärt - das richtet sich in seiner Einfachheit eindeutig an die Männer :)

Das sag ich ihr auch immer *lach*
 
  • #18
Ich habe mich jetzt auf FB bei einer Gruppe angemeldet, wo es genau um mein Thema geht und ich sehe, ich bin mit dem Problem nicht alleine, viele Frauen in meinem Alter müssen schon substituieren, weil ihr eigenes Östrogen nicht mehr ausreicht trotz noch vorhandenem Zyklus und sie es schon unschön spüren...
 
  • #19
Vielleicht fehlt der FS nur die Erfahrung, dass sich das, wie bei mir, ändert wenn ich einen Partner und regelmäßig Sex habe...also von Stand by auf on.
Nein, das war nie ein Problem bei mir, selbst nach 5 Jahren Singlesein nicht. Bei mir ist es so: funktioniert es bei mir nicht mehr, dann auch nicht mit einem Mann und umgedreht...

Aber mit 38 wie Du hatte ich dieses Problem auch noch nicht, nur vorrübergegend 2 Jahre mal während meinen Still-Wechseljahren, wie mein Arzt es nannte.
 
  • #20
Danke schön für diesen Strang. Ich bin bisher selig sorglos und hab nix von Nix.
Ich habe meine Mutter mal gefragt, und sie meinte, sie hätte irgendwie von Allem nichts gemerkt.
Vielleicht hab ich Glück. Ich bilde mir ja ein, an mir geht alle ohne Spuren vorrüber und ich merke "nüscht".
Mal sehen, wie weit ich mit dieser Absicht, Hoffnung oder möglicherweise Illusion komme.
Aber dann werde ich mir diesen Strang raussuchen, und mich doch mal in die Materie einarbeiten.
Hatte noch nie irgendweleche Maleschen, keine PMS, keine Beschwerden bei gar nichts.
Ich fange dann mal an, mir selbst die Daumen zu drücken, dass mir die Glückssträhne erhalten bleibt.
Ich hab keine Lust auf Hitzewallungen.:eek: Außer beim Sport!😁
 
  • #22
Danke schön für diesen Strang. Ich bin bisher selig sorglos und hab nix von Nix.
Ich habe meine Mutter mal gefragt, und sie meinte, sie hätte irgendwie von Allem nichts gemerkt.
Vielleicht hab ich Glück. Ich bilde mir ja ein, an mir geht alle ohne Spuren vorrüber und ich merke "nüscht".
Mal sehen, wie weit ich mit dieser Absicht, Hoffnung oder möglicherweise Illusion komme.
Aber dann werde ich mir diesen Strang raussuchen, und mich doch mal in die Materie einarbeiten.
Hatte noch nie irgendweleche Maleschen, keine PMS, keine Beschwerden bei gar nichts.
Ich fange dann mal an, mir selbst die Daumen zu drücken, dass mir die Glückssträhne erhalten bleibt.
Ich hab keine Lust auf Hitzewallungen.:eek: Außer beim Sport!😁
Da kann ich dich sowas von verstehen ... mit letzteren hatte ich bisher zwar nur sehr wenig zu tun, aber alles andere hat sich in den letzten Jahren die Hand gegeben. Angefangen von Stimmungsschwankungen und partieller Energielosigkeit, Schlafstörungen, mittlerweile Wochen anstatt "Tage" und teilweise extrem doll, ohne dass was Körperliches vorliegt, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen usw. Ein Ende scheint auch mit über 54 einhalb noch nicht in Sicht.

Auf die Libido hat es bisher aber noch keinen negativen Einfluss - da die Misslichkeiten immer nur temporär sind. Bin in meiner Familie die Einzige, die da Probleme hat, dafür haben Mutter und Schwester halt andere. Hormone vertrage ich schlecht, aber wenn es so weitergeht, werde ich wohl doch nicht drumrum kommen.
 
  • #23
Ende scheint auch mit über 54 einhalb noch nicht in Sicht.
Oh nein, nicht doch! Ich sitze da etwas wie das Kaninchen vor der Schlange, ... und warte was kommt...und wann, oder ob nicht...
Bis 54! Geeier....😵‍💫
Ich merke gerade jetzt erst, was ich wohl eigentlich für Glück hatte.. mit allem. Ich habe in der letzen Woch gesehen, jetzt wird da die Wangenhaut weicher..., die Wangenknochen sind noch schön, aber Richtung Mund wird da plötzlich was weicher, beweglicher. Sieht verdächtig nach Falte aus!
Lauter kleine Abschiede. Von der Logik her weiß Frau ja, dass da was kommt, aber jetzt wo der erste Flugrost anfängt...🥴
Na, da werd ich wohl reinwachsen. Vorm "Mutter sein hatte ich auch erst Angst und dann hab ich die kleinen und jetzt sehr großen Nervensägen so geliebt, dass ich immer das Gefühl hatte, diese Liebe haut mich noch um.
Glücklicherweise kam dann die Pupertät.... die ist dafür gemacht, dass Abschiede etwas leichter fallen...😄
@Ina68, ich hab ja immer gemeint, ich werd mich richtig auf den Fünfzigsten freuen. Aber ein bisschen Schiss hab ich jetzt doch... wo es plötzlich anfängt zu "bröseln".
Du hattest mir vor einiger Zeit so nette Zeilen geschrieben, wie gut Du Dich als Frau auch mit über 50 fühlst. Das hab ich für mich mitgenommen, wie eine kleine warme Flamme... Danke dafür...😘
(Und es gibt bioidentische Hormone, wie hier gerad gelesen... was ein Glück!)
w48
 
  • #24
Oh nein, nicht doch! Ich sitze da etwas wie das Kaninchen vor der Schlange, ... und warte was kommt...und wann, oder ob nicht...
Bis 54! Geeier....😵‍💫
Ich merke gerade jetzt erst, was ich wohl eigentlich für Glück hatte.. mit allem. Ich habe in der letzen Woch gesehen, jetzt wird da die Wangenhaut weicher..., die Wangenknochen sind noch schön, aber Richtung Mund wird da plötzlich was weicher, beweglicher. Sieht verdächtig nach Falte aus!
Lauter kleine Abschiede. Von der Logik her weiß Frau ja, dass da was kommt, aber jetzt wo der erste Flugrost anfängt...🥴
Na, da werd ich wohl reinwachsen. Vorm "Mutter sein hatte ich auch erst Angst und dann hab ich die kleinen und jetzt sehr großen Nervensägen so geliebt, dass ich immer das Gefühl hatte, diese Liebe haut mich noch um.
Glücklicherweise kam dann die Pupertät.... die ist dafür gemacht, dass Abschiede etwas leichter fallen...😄
@Ina68, ich hab ja immer gemeint, ich werd mich richtig auf den Fünfzigsten freuen. Aber ein bisschen Schiss hab ich jetzt doch... wo es plötzlich anfängt zu "bröseln".
Du hattest mir vor einiger Zeit so nette Zeilen geschrieben, wie gut Du Dich als Frau auch mit über 50 fühlst. Das hab ich für mich mitgenommen, wie eine kleine warme Flamme... Danke dafür...😘
Das soll auch so bleiben und der Wechseljahresmüll ist ja nicht mein ganzes Leben 😅. Ja, es gibt Schöneres, aber es trifft ja sowieso nicht jede. Ich bin zwar in meiner Familie eher das "Robusti" bei den Frauen, aber bei diesem Thema eben mal nicht
(Und es gibt bioidentische Hormone, wie hier gerad gelesen... was ein Glück!)
Damit werde ich mich dann mal befassen 🙃
 
  • #25
Ich bin wirklich erstaunt, dass sich dieser Thread relativ schwach entwickelt hat.
Das liegt vielleicht auch daran, dass viele Frauen im Alter kein aktives Sexualleben mehr pflegen. Jedenfalls ist das bei drei meiner älteren Freundinnen so. Da besteht gar kein Interesse mehr. Was ich noch im Ohr habe: „einmal im Jahr auf Sylt“ und „muss ich meinen Mann mal wieder dran erinnern“ zudem „wenn’s uns beiden gut damit geht…“.
Mir ging es genau wie dir. Nach Ende meiner Menstruation mit 53 wurde alles anders. Die Lust auf Sex und auch die Orgasmusfähigkeit verringerte sich merklich. Zudem bekam ich Gelenkschmerzen und fühlte mich durch Hitzewallungen in meinem Alltag sehr eingeschränkt. Ich experimentierte mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Maca Maca, was nicht half. Auch ich stieß bei meiner Suche auf den Bestseller von Dr. med. Shells de Liz, ergänzte meine Recherche noch mit einem Buch von einer Heilpraktikerin, ließ meinen Hormonspiegel messen und entschied mich letztlich für bioidentische Hormone. Das Ziel ist, den Spiegel lediglich ein wenig anzuheben, nicht, ihn auf auf altes Niveau zu bringen. Seit der Substitution geht es mir deutlich besser, doch die Libido benötigt nach wie vor viel mehr Zeit, um in Schwung zu kommen. Die Orgasmen sind nicht mehr so intensiv, dennoch schön und entspannend. 3x geht mit Nachhilfe noch, aber im Traum bzw. auch 7x zu kommen, so wie es früher öfter der Fall war, schon lange nicht mehr. Mein Partner muss zudem eigentlich immer die Initiative ergreifen, was ihn etwas nervt. Aber ich habe einfach das Bedürfnis nicht mehr. 🤷🏻‍♀️
Schade finde ich, dass man sich alle Hintergründe selbst erschließen muss, der Gynäkologe von sich aus gar nicht auf derartige Problematiken verweist. Ich musste leider alles erfragen. Außerdem bestehen nach wie vor viele Vorbehalte gegen Hormone. Alles wird über einen Kamm geschert, ob bioidentisch oder synthetisch. Komischerweise wird über die Pille nur halb so viel Geschrei gemacht. Übrigens ist Progesteron das chill-out-Hormon. Für deine Nerven. Fehlt den meisten Frauen schon viel früher. In welchem Forum hast du dich registriert? Würde mich echt interessieren. Alles Gute dir! 🍀
w/55
 
  • #26
Libido und Orgasmusfähigkeit in den Wechseljahren behalten...
Mit dem richtigen und stimmigen Liebes-Partner ist alles möglich, mit dem unrichtigen und unstimmigen Partner geht gar nichts, auch das nicht! Die Gefühle entscheiden darüber, die sollten äußerst gut sein!
 
  • #27
Libido und Orgasmusfähigkeit in den Wechseljahren behalten...
Mit dem richtigen und stimmigen Liebes-Partner ist alles möglich, mit dem unrichtigen und unstimmigen Partner geht gar nichts, auch das nicht! Die Gefühle entscheiden darüber, die sollten äußerst gut sein!
wenn es doch so einfach wäre. Die Wechseljahre entstehen dadurch, dass weniger Hormone produziert werden. Also ein körperlicher Vorgang von der Wissenschaft bewiesen. Denkst du, da reicht der richtige Liebespartner? Wenn der Mann keine Errektion mehr bekommt weil er z.b. Prostatakrebs hat, dann hilft da auch die grösste Liebe seiner Frau nicht.
 
  • #28
, es gibt Schöneres, aber es trifft ja sowieso nicht jede. Ich bin zwar in meiner Familie eher das "Robusti" bei den Frauen, aber bei diesem Thema eben mal nicht
Die gibt es, bei mir hat sich das Ganze unauffällig verabschiedet, um die 50 herum, also relativ früh, ein paar Hitzewallungen und vorbei, mein Östrogenspiegel war aber immer schon niedrig, trotzdem problemlos und sofort schwanger geworden, auch mit der Libido nie Probleme gehabt, und da hat sich in der Zeit nichts geändert. Glück gehabt.
 
  • #29
Ich habe keine Probleme mit meiner Libido aber dafür sämtliche andere . Extrem schmerzhafte, starke Perioden , Eisenmangel und daher wöchentlich Eisenspritzen, manchmal diffuse Unruhe und Angstgefühle, Wassereinlagerungen , Gelenkschmerzen und ein verlangsamter Stoffwechsel. Außerdem Schlafstörungen . Nicht schön aber ich lasse mich nicht unterkriegen .
Als Nächstes muss ich einen neuen, verständnisvollen Gynäkologen aufsuchen , viele ignorieren das Thema und nehmen es nicht ernst .
 
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