G

Gast

  • #31
Ich finde die Kombination, die du beschreibst, eigentlich ideal: Du bist kulturinteressiert usw. und in diesen Bereichen aktiv; "trotzdem" treibst du auch Sport, um fit zu bleiben, bist also nicht einseitig, und "rostest" nicht. Eine Frau, die deine kulturellen Interessen teilt und mit dir auch regelmäßig etwas Sport macht, ohne aber eine hyperaktive Sportskanone zu sein – das wäre doch was! Und das gibt es bestimmt!

Die Tussis, die organisierten Lärm für Musik und Rumgehopse für Tanzen halten, interessieren dich (wie mich) nicht, und das ist recht so! Ich habe meinerseits den Spieß ganz einfach umgedreht – ich finde solche Frauen langweilig und öde...

Eine Notwendigkeit, dir wegen deiner Interessen eine "alte" Frau als Partnerin zu suchen, wie sie Gast #28 sieht, sehe ich deswegen nicht im geringsten. Du bist 46 – da passt doch eine Frau 50+ nicht!!! Such dir eine jüngere, intelligente, niveauvolle, kulturinteressierte Frau -40! Viel Glück!
 
  • #32
Ach herrlich. Was sind wir doch alle Kunstinteressiert und gehen ständig in Klassische Konzerte.

Ich frag mich dann aber wieso die Aufführungen die so 2x/Jahr aufsuche in kleinen Säälen immer sehr wenig besucht sind. Wo sind denn da die ganzen Klassikliebhaber die es doch angeblich zu tausenden gibt. Irgendwie sind die meisten da auch nicht interessierter als die mit dem Studioabo das Sie 2x/Jahr nutzen.

Ich finde es einfach nicht realitätsnah hier einen Gegensatz aufzubauen. die meisten würden diese Frage mit "beides" beantworten. So wie ich auch.

Real ist es doch auch so dass Sport mehrfach in der Woche gemacht wird wenn man sich als sportlich aktiv bezeichnet. Bei Kultur reicht 2x/Monat um zu gelten.

Und schon gar nicht lieber FS solltest Du Deine Interessen danach richten was einer möglichen Frau gefallen könnte. Ein 46-jähriger der sich laufend auf Kulturellen Events rumtreibt sollte auch bemerkt haben dass dort mehrheitlich Damen unterwegs sind- diese Frage dürfte also eher "fishing for Kompliments" sein.
 
G

Gast

  • #33
Ich frag mich dann aber wieso die Aufführungen die so 2x/Jahr aufsuche in kleinen Säälen immer sehr wenig besucht sind. Wo sind denn da die ganzen Klassikliebhaber die es doch angeblich zu tausenden gibt. Irgendwie sind die meisten da auch nicht interessierter als die mit dem Studioabo das Sie 2x/Jahr nutzen.
Nun, lieber Kalle, vielleicht solltest du dich mal von der schwäbischen Provinz auf zu neuen Ufern in die Landeshauptstadt machen - hier haben wir volle Häuser.
Und an den Fragesteller: Für jemanden wie dich würde ich mich glatt hier anmelden :) Eigentlich solltest du bei EP doch keine Probleme haben, fündig zu werden? Viel Glück!
 
G

Gast

  • #34
Also ich bin erst 26, aber sogar ich habe das Problem und würde mich freuen, wenn ich einen Mann kennenlernen könnte, der sich mehr für Kultur interessiert. Ich treibe Sport auch nur so viel, um mich fit zu halten, ich achte auf meine Figur, bin aber keine Sportskanone, die jeden Tag in der Früh bei Wind und Wetter joggen geht. In meiner letzten Beziehungen war das ein Problem, denn mein Freund war sehr aktiv und seine Freizeitaktivitäten bestanden nur aus Sport, das fand ich immer sehr anstrengend, weil ich keine Luste hatte und auch gar nicht die Energie dazu, mitzuhalten. Manchmal war das sogar ein Problem, weil er sich beschwert hat, dass ich seine Interessen nicht teile. Was andersrum natürlich genauso war. Ich wünsche mir jemanden, der mit mir in eine Ausstellung geht, eine Stadtreise macht, lieber gemütlich schön essen geht anstatt durch die Clubs zu ziehen. Mein Problem ist, denke ich, dass ich für die Männer in meinem Alter zu langweilig bin. Ich dagegen vermisse ein bisschen Geist. Also ich finde einen Mann, der was von Kultur versteht, erste Sahne : )
 
G

Gast

  • #35
Ich (m, 29) kann Dein Problem, obwohl ich noch etwas jünger bin nachvollziehen. Abgesehen von Tennis, das ich bei Gelegenhei spiele, mache ich eigentlich ungern Sport. Zwar gehe ich jede Woche 2-3 Mal laufen, das aber nur aus gesundheitlichen Gründen, und um einen gewissen Ess- und Trinkstil aufrecht halten zu können, ohne zu überfetten. Kulturell bin ich sehr interessiert, ich gehe gerne in die Oper (wirklich gerne, höre auch daheim praktisch nur Opernmusik), in Kunstaustellungen und beschäftige mich auch intensiv mit Kunstgeschichte und dem Kunstmarkt.

Vor allem bei Opern-Besuchen stelle ich immer wieder fest, dass das Publikum dort sehr alt (damit meine ich >50) ist (nicht nur in der Provinz, sondern auch in den guten süddeutschen Opern-Standorten, wie FFM, Mannheim, Stuttgart oder München). Beim Besuch von Kunstmuseen oder sonstigen Ausstellungen ist das Publikum hingegen durchmischter, es überwiegen aber auch die Alten (auch hier wieder >50). Das ist per se ja nicht schlimm, die Möglichkeit eine Partnerin kennen zu lernen ist so aber eingeschränkt.

Trifft man dann mal jüngere Menschen, dann sind die zu hoher Wahrscheinlichkeit im links-alternativen Mileu sozialisiert oder gehören zur linken "Toskana"-Fraktion. Letzteres ist weniger schlimm, aber meine politische Präferenz liegt klar im liberal-bürgerlichen Bereich.

Mein Eindruck ist, dass gerade junge Frauen (vor allem im liberal-kleinbürgerlichen Milieu) oftmals stark auf "Statussymbole" anzielen, auch wenn sie das nicht zugeben. Interesse für Kunst und Kultur sind da eher negativ besetzt (so zumindest meine Erfahrung). Fakt ist, dass sich ein Ausstellungs- bzw. Opernbesuch in Deutschland praktisch jeder leisten kann - folglich dient es nicht der sozialen Abgrenzung von unten (das ist vor allem für das Kleinbürgertum bzw. die bürgerliche Mittelschicht von Bedeutung - abgrenzen nach unten, streben nach oben). Golfspielen (vor allem bei Juristinnen), Jagd (praktisch nur bei Juristinnen) Segeln (bei praktisch allen Frauen), Reiten (dito), Ski-Alpin (dito) kommt bei Frauen viel eher an, als Kulturelles.

Meine Kommentare werden vermutlich wieder Gutmensch-Reaktionen hervorrufen, aber es ist einiges wares dran...
 
  • #36
Ich habe lieber Kultur als Sport und der FS würde mir eher zusagen als ein Sportler. Da ich schlank bin, brauche ich auch keinen Sport und dies erreicht man auch mit gesunder Ernährung.
Die meisten Sportler, die ich so sehe, gefallen mir überhaupt nicht. Eine Freundin von mir sagte einmal spöttisch.
Männer in Jogginghosen sind meistens nur übergewichtig, Rentner oder Rapper.:)
 
  • #37
Nun die Frage: Ich habe den Eindruck, dass solche Männer bei Frauen eher weniger gut ankommen als die Super-Sportler und man dann häufig in die Langweiler- oder gar Spießer-Ecke gestellt wird. Da ich mich dementsprechend nicht unbedingt in Fitness-Studios, Diskotheken oder am Badestrand aufhalte, fällt es mir nicht immer so leicht, Frauen-Kontakte in der von mir anvisierten Altersgruppe (ca. 37-42 Jahre) zu knüpfen. Daher die Frage an euch Frauen ab Mitte 30: Mögt ihr Kultur-Männer oder ist das eher ein No-Go für euch? Muss ich mich ändern?
Lieber FS
Ich (34) finde deine Beschreibung einfach perfekt! Für mich ist es so, dass ich Sport mache, z.B. um meine Figur zu halten, aber daneben gilt es unbedingt (!) das Leben zu geniessen und sich geistig/sinnlich anzuregen. Ein Mann, mit dem ich nur über den neusten Protein-Shake reden kann und sonntags erst mal joggen gehen muss vor dem Frühstück, wäre mir ein Graus.
Zwar fühle auch ich mich manchmal in der Minderheit und enttäuschte mit mangelnder Begeisterung für Halbmarathons.. aber ich finde, nee ändern muss man sich nicht. Geht auch gar nicht auf Dauer. Alles Gute dir!
 
  • #38
Beides finde ich wichtig. Es geht ja nicht nur ums Schlanksein, es geht um Körperhaltung, Körperkraft und ob jemand straff ist oder nicht (mal ganz abgesehen vom Gesundheitsaspekt). Ich kenne dünne Menschen, die alles andere als knackig sind, und welche mit ein bisschen mehr Fett, das sich aber über trainierte Muskeln spannt.

Es geht nicht um Fanatiker in beiden Richtungen, die richtige Mischung macht es. Einer, der sich nur für Kultur interessiert, gern Wein trinkt oder bei Vernissagen und Theateraufführungspausen Sekt, der wird recht schnell auch so aussehen, weil Alkohol nunmal bei beiden Geschlechtern aufs Bindegewebe zu gehen scheint.
 
  • #39
Ich interessierte mich schon immer mehr für Kultur. Sport ist für mich ein notwendiges Übel.
Dabei bin ich lieber alleine. Mit hochrotem Kopf und durchgeschwitzt, präsentiere ich mich einem Mann ausschließlich beim Sex.

Vernissagen, Theateraufgührungen, Lesungen, etc. kann ich übrigens auch ganz ohne Alkohol genießen.
 
T

Toi et moi

  • #40
Ich mag beides und auch ohne einen Mann an meiner Seite. Eigentlich mag ich Kultur und Sport lieber ganz allein und habe meine besten Ideen wenn ich alleine spazieren gehe. Aber wenn ich zwischen Arte und Sportschau mich entscheiden musste, würde ich garantiert das Arte-Programm nehmen. Mir ist es dabei nicht langweilig. Ab und zu möchte ich aber schon ein wenig Sport ;-).
 
  • #41
Für wen willst du dich ändern?
Wenn der Sport dir nicht so wichtig ist wie die Kultur, dann ist das eben so..
Würde dir Sport ebensoviel Spass machen, dann würdest du ihn wohl auch vermehrt betreiben.
Also bleib wie du bist.
Du hast alles was ein Mann braucht
 
  • #42
Ich habe am liebesten Beides, Sport und Kultur.
Nur Kultur geht genauso wenig wie nur Sport.

Alles geht, wenn beide offen für die Interessen des anderen sind.
Ändern brauchst Du Dich wohl nicht, vielleicht einfach auch mal über den Tellerrand rausschauen. Viel Glück und irgendwann kommt schon der Richtige.
 
L

Lexcanuleia

  • #43
Ich mag mehr Kultur als Sport, ich gehe lieber Abend im Oper als im Fitnessstudio, deswegen will ich lieber ein Mann der mich im Oper begleitet als einen der im Fitnessstudio zu Inventur dazu zählt..
Du bist toll, sowie du bist!
 
  • #44
Ich mag mehr Kultur als Sport, ich gehe lieber Abend im Oper als im Fitnessstudio
Die Leute, die ich kenne, die ins Fitnessstudio gehen, machen das ein bis drei Mal wöchentlich. Ich kenne keinen einzigen Menschen, der jede Woche in die Oper geht, grübel...

Mit Sport habe nichts am Hut. Ins Theater gehe ich zwei, drei Mal jährlich, ebenso in ein Museum, in die Oper vielleicht alle zwei Jahre mal, zwei, drei Lesungen pro Jahr, ein paar Vorträge. Gibt weniger als einen "kulturellen" Abend pro Monat. Das ist so wenig, dass ich es für eine Partnerwahl gänzlich irrelevant finde. Wenn er keine Lust hätte, könnte ich genau so gut allein oder mit einer Freundin gehen. Wenn ein Mann Sport macht und nicht erwartet, dass ich mit ihm durch die Wälder keuche, tangiert mich das auch nicht.

Wichtig finde ich einzig und allein das alltägliche Zusammensein. Das soll angenehm sein, entspannend, erfreulich. Fast alle meine Männer lasen wie ich sehr viel, das passt. Aber ich wäre todunglücklich, wenn ich meine Feierabende mit hochgeistigen Diskussionen über kulturelle Ereignisse verbringen müsste. Da bin ich nämlich müde. Ich will etwas essen, ein bisschen zusammensitzen, über den Tag plaudern, ihn angrinsen, vielleicht mal das Schachbrett zücken, lesen, mehr nicht. Nur bitte nicht fernsehen.

Frau 51
 
  • #45
Es kommt doch auf die Frau an.
Es gibt Frauen, die nur ihren Körper trainieren, aber den Geist verkommen lassen und umgekehrt.
Mir ist am liebsten, wenn es ausgewogen ist. Männer, die auf Körper und Geist achten, gefallen mir am besten.
 
  • #46
Zum Austausch über die Literatur Thomas Manns oder die Musik Richard Wagners würde ich ein Wagnerforum oder ein Thomas-Mann-Forum besuchen, in denen ich wiederum keinen Austausch über Partnerschaftsfragen erwarten würde.

Sinnvoll wäre das Thema Kultur allenfalls dann, wenn man sich zum gemeinsamen Besuch kultureller Veranstaltungen verabreden könnte, was aber hier in diesem anonymen Forum auch nicht gegeben ist.

Begrüßen würde ich allerdings, wenn die Diskussions- und Gesprächskultur hier im Forum gefördert würden, wenn gegenseitige Beschimpfungen und Beleidigungen und die Verwendung von Fäkalsprache unterbunden würden.
 
  • #47
Es gibt Frauen, die Kulturmenschen mögen, solche findest du z.B. in Museen oder Bibliotheken, und in den online Partnerbörsen musst du einfach das Richtige ankreuzen. Mir persönlich gefallen sportliche Männer besser, da sie im Schnitt besser aussehen. Ich bin auch sportlich und attraktiv. Auf jeden Topf einen Deckel.
 
  • #48
Also für mich ist Kultur wichtiger.
Sport ist für mich nur uninteressant.

Gut es gibt sicherlich Frauen, die gerne Sport sich anschauen, aber aus 3 oder 5 % kann man keine Mehrheit machen. Man muss sich nur die Zuschauer beim Eishockey, Handball oder Fußball ansehen,