• #31
Was @Andere Frau zu Bindung und Freiheit schreibt ist Ausdruck ihres Anlehnungsbedürfnisses und ihrer Unselbständigkeit.
Ich hab eher gelesen, dass sie die Unverbindlichkeit meint, nicht die "Freiheit" und "Freiheitsliebe", sondern das Vorschieben dieser, um unverbindlich zu sein. Ist auch ok, aber sollte man dann SO nennen und nicht Freiheitsliebe.
Ich denke, jeder kennt unzuverlässige Leute, die sich aber "frei" fühlen, frei, allen anderen auf den Geist zu gehen, weil man nicht weiß, woran man ist. Das ist doch was ganz anderes als sich an einen anderen zu klammern, was auch Männer machen, die nicht allein sein können.

Ich stimme Dir ja zu, dass Menschen, die innerlich frei sind und weder andere an sich binden wollen noch selbst umklammert werden wollen, einen bestimmten Typ Mensch ansprechen, der Stärke durch Unabhängigkeit sieht und an sich ziehen will bzw. denkt, er wäre was Besonderes, wenn er diesen freiheitsliebenden Menschen an sich binden kann (wo es andere nicht schafften). Ich denke, der sieht noch nicht, dass er genauso ticken kann, er muss es noch in sich entwickeln. Einer, der nicht umklammert werden will, wird dann auch schnell weg sein, weil er ja einen Partner will und kein abhängiges Kindwesen.

Ich habe den Beitrag von @Andere Frau so verstanden, dass sie kritisiert, wenn von Anfang an "Freiheit" nur vorgeschoben ist für egozentrisches unzuverlässiges Verhalten oder - meine Ergänzung - Freiheitsliebe nur vorgetäuscht wird, weil man braucht, dass der andere klammert, damit man sich selbst sicher fühlen kann. Letzteres ist mir als Verhalten von Männern begegnet, die damit nicht klarkamen, dass ich unabhängiger war, als sie sich wünschten. Bei denen hieß ernstnehmen, dass ICH sie nerve, wann wir zusammenziehen und heiraten. Solche Threads von Frauen hatten wir hier auch schon, wo die Frau viele Freiheiten gab und der Mann sich nicht geliebt fühlte. Also diese Männer wollen von den Frauen umklammert werden und ggf. selbst nach Freiheit jammern. Dadurch fühlen sie sich sicher.

Ich hatte früher viel Kundenkontakt. Bei denen konnte man mit etwas Erfahrung auch schnell merken, ob sie es ernst meinen mit ihren "Großaufträgen" oder ob da nur Selbstdarstellung geübt wurde.
Also ich würde sagen: Bei Leuten, die ernsthaft in ihren Anliegen sind, merkt man es meist. Ich denke, das ist in allen Bereichen so und wenn dann was geschieht, wo man einfach Vertrauen haben muss, weiß man gefühlsmäßig, dass man es bei DIESEN Menschen auch haben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #32
Wenn man Abgewiesen wird, obwohl man selbst mehr Interesse gehabt hätte, tut das immer weh, egal ob mit oder ohne vorangegangenen Sex.
Es tut nicht so weh, wenn man keinen Sex hatte. Während Mann denkt, toll, wenigstens hatte ich Sex, fühlt sich die Frau immer benutzt, wenn der Mann danach geht. Dieses ganze "ich bin emanzipierte Frau und hatte auch Spass am Sex" funktioniert solange, solange sie keine weitreichende Pläne mit dem Mann hatte oder sie war diejenige, die Kennenlernphase beendet hat. Wollte sie mehr und der Mann nicht, nagt es es immer an ihr, egal, wie tapfer oder cool sie versucht rüber zu kommen.
Meine Einstellung hat nichts mit Keuschheit oder Prinzessinenturm zu tun, sondern ist reine Biologie und Psychologie - beim Sex wird Oxytocin ausgeschüttet als Bindungshormon, ausserdem sobald Frau mit dem Mann ins Bett geht und nicht nur einmal, fängt ihr Körper an, an der Zellebene sich dem Mann anzupassen, also ihre Flora, ihre Psyche, ihre Genetik. Das ist kein Esoterikgeschwaffel, sondern wissenschaftlich bewiesen.

Und wenn sich ein Paar im Swingerclub kennen und lieben lernt, ist es auch ok.
Du bist ja lustig. Kennst Du viele solche Paare?
Man kann die sexuelle Kompatibilität aber auch testen, indem man einfach Sex hat, ohne Groll. Weil man Lust dazu hat.
Zum einen testen die meisten Menschen einander auf "Kompatibilität" und trotzdem trennen sich viele spätestens nach zwei Jahren. Oder stellen fest, dass sie dann doch nicht so kompatibel sind und der Sex wird weniger, vor allem seitens der Frauen. Voll doof, wo doch alles so schön gepasst hat. Zum anderen ist es auch irgendwie seltsam zu glauben, dass so grundverschiedene Körper, wie die von Mann und Frau, jemals kompatibel sein können.
 
  • #33
Wollte sie mehr und der Mann nicht, nagt es es immer an ihr, egal, wie tapfer oder cool sie versucht rüber zu kommen
Aber das ist doch umgekehrt ganz genauso liebe realwoman. Die Männern, die mehr wollen und dann abgewiesen werden, sind ganz genauso verletzt.
Es geht nicht um cool, tapfer, emanzipiert und all diese Vorurteile, sondern darum, dass es eben keine Garantien gibt.
Man kann es vor, mit oder ohne dem ersten Sex einfach nicht wissen, wie gut man in Zukunft zusammenpasst. Es gibt diese Garantien einfach nicht.
Wenn du dich so schützen willst, ist es doch in Ordnung. Aber dichte doch nicht anderen Frauen irgendwas an. Das ist Schubladendenken.

Während Mann denkt, toll, wenigstens hatte ich Sex, fühlt sich die Frau immer benutzt
Ne ist eben nicht IMMER so, nur weil das bei dir so ist.
Vielleicht ist es in den meisten Fällen so, kann sein. Aber es gibt diese Pauschalitäten nicht. Männer denken auch nicht "wenigstens hatte ich Sex". Was kennst du denn bitte für Männer? Wenn eine Frau entscheidet, mit einem Mann zu schlafen, dann ist sie alleine dafür verantwortlich und kein Opfer. Sie weiss doch dann vorher, dass eben nicht geklärt ist, wie die Sachlage steht. Ist ja auch in dem Fall der FS so. Weshalb frage ich denn NACH dem Sex "Was sind wir jetzt eigentlich?". Sie hätte ja vorher in Erfahrung bringen können, ob der Lover überhaupt an einer Partnerschaft interessiert ist.

dass so grundverschiedene Körper, wie die von Mann und Frau, jemals kompatibel sein können.
What?
 
  • #34
Danke @void, # Post 33 so meinte ich es. Am Anfang beim Kennenlernen muss man es nicht Beziehung nennen, einfach das Interesse ausgewogen signalisieren, die Bereitschaft beiderseits, dass es eine Beziehung werden KÖNNTE. Dadurch wird der Mann oder die Frau nicht gleich automatisch zum Lebensinhalt des anderen, jeder hat seine Eigeninteressen die er weiterverfolgt. Ich meinte das Gefühl, da ist jemand, der ist mein Freund und könnte mein Partner werden, wenn wir uns weiter besser kennenlernen und die Gefühle wachsen. Meistens kommen die Gespräche, wie man zueinander steht dann, wenn einer das Gefühl dem anderen vermittelt, man ist nicht richtig an einem kennenlernen interessiert und was der andere tut, denkt, möchte, ... ist alles egal, unerheblich, nicht von Interesse, der andere läuft so nebenher. Man selbst weiß vom anderen so gar nichts, kennt die Person nicht wirklich, bleibt fremd, vgl. mit liebst/magst du mich überhaupt (oder erfülle ich nur den Zweck für deine Aufmerksamkeit, in der sich der andere sonnt, er wird begehrt/geliebt). So als unzähliger Groupie für einen unerreichbaren Star, wo es als Brotkrümel mal ein Selfie, Backstage oder ein Autogramm gibt. Und so hatte ich den EP verstanden, sie sah sich in einer Beziehungsanbahnung, er verhielt sich unpartnerschaftlich, unverbindlich, desinteressiert, sie fragt nach dem Stand, ob es weitergeht und ob sich noch was entwickeln könnte, die Aussicht, dass ihre Gefühle erwidert werden (können) und er meint, nö... du bist nicht die Einzige, es gibt mehrere, Reihe dich in die Schlange ein und meine Favoritin bist du auch nicht, warum auch. Du bist halt für mich nur ein Kontakt von vielen, was Du machst mir egal, bis ich dich aus dem Hut zaubere; so wie bei Bekannten, die man mal wiedersieht, dann (nachträglich) so manches erfährt, was sie in der Zwischenzeit gemacht & erlebt haben, wo man auch was erzählt und sich wieder verabschiedet. Ein vertrautes Gefühl stellt sich nicht ein, man bleibt Zaungast. Und dieses Leben als Zaungast und nebenher verunsichert, wenn man selbst Gefühle hat und man sich ein bisschen mehr mittendrin wünscht. Sie ist verletzt/enttäuscht, weil sie auf ein näheres Kennenlernen hoffte, mit mehr Commitment, und für ihn ist es eine lockere Geschichte, wo die Basis Sex und nur ihr Invest an Gefühlen ist. Wenn es vorher ausgemacht gewesen wäre, jeder lebt sein Leben und teilt nur eine kleine Schnittmenge, passt es, dann hängt man nicht so emotional drin und weiß zum Paar entwickelt man sich nicht, (will man auch nicht). Bei einer Beziehungsanbahnung wünscht man sich eben, die Möglichkeit (Aussicht) eines langsames Zusammenwachsen zu einem Paar schon und dazu braucht man das Gefühl, dass der andere es auch so möchte.
 
  • #35
Ich nehme an, dass es dir bekannt ist, dass Frau keinen Penis hat, dafür aber Brüsten. Dass ihr Hormonhaushalt absolut instabil ist und das schon während des Tages. Dass sie je nach Zyklus anderen Typ Mann und anderen Typ Sex bevorzugt. Dass ihr Sex nicht hauptsächlich aus mechanischer Penetration der Vagina in bestimmten Rhythmus besteht, sondern auch in davor und auch danach und dieses davor oft entscheidend ist, ob überhaupt Sex stattfindet. Dass ausgiebige Kuschelrunde nicht unbedingt zum Sex führt, sondern oft ehe ins Gegenteil. Dass sich Sexfantasien von Männern und Frauen unterscheiden. Dass Frauen schwerer einen Orgasmus bekommen, dafür brauchen Männer längere Erholungsphasen. Dass Frauen Sex haben können, wenn sie nicht wollen, Männer aber nicht. Das Frauen ab 40 lustvoller werden, während Männer da ehe langsam abbauen. Schon rein äußerlich unterscheiden sich die Geschlechter.
Wenn wir jetzt von sogenannten Kompatibilität sprechen, dann geht es darum, dass es gute Passung auf genetischer Ebene gibt und man kann sich buchstäblich gut riechen und das Temperament ähnlich ist, daß bedeutet, beide sind ehe ruhig und introvertiert oder ehe offen und emotional und im Bett harmoniert es, weil der Mann auf die Frau eingeht und macht, was die will und Frau geht auf den Mann ein und erfüllt seine Wünsche, aber es ist nicht so, dass beide dasselbe mögen oder es ist extrem selten, dass da Überschneidungen gibt.
 
  • #36
P.S. Ich muss @Schnuppe78 recht geben, rein über Sex verliebe ich mich nicht, dass wäre ohne Liebesgefühle bei mir Bettsport. Wenn der Mann gut aussieht und küssen kann, dann auch das Gefühl von Lust und Begehren. Für Liebe brauche ich aber das Gefühl, von Interesse des Mannes an meiner Person (Denkweise, Humor) und das ich ihn als Persönlichkeit begeistere, nicht nur mein Körper. Nun ist es nicht so das man sich auf dem Straßenstrich kennenlernt, überspitzt gesagt, sondern es wird sich unterhalten, zugehört, gelacht, man entdeckt Gemeinsamkeiten, der Mann meldet sich, flirtet, Komplimente, zeigt Interesse etwas zu unternehmen, schafft ein Gefühl von „ich meine Dich“. Dieses Gefühl von beginnenden Vertrauen, mich als Person und mein Leben für ihn zu öffnen, weil er dafür Interesse zeigt, ich es mir vorstellen kann (und möchte), mein Leben mit ihm zu teilen. Ihm meine Freude, Wohlergehen und Gefallen wichtig scheinen. Dazu kommen noch Prägungen aus der Kindheit und visuelle (Optik), geruchgebene Komponenten (okay diese nicht bei allen, gab hier Threads schon), die Stimme, der Kommunikationsstil, etc. In dieses Gefühl und das er mir optisch gefällt, deshalb verliebe ich mich. Natürlich auch mit viel Wunschdenken und Projektion von meiner Seite. Deshalb haben wir hier Threads mit einseitiger Verliebtheit, nur weil der Mann, die Frau mit seiner Aufmerksamkeit (falsch gedeuteten Signalen von Interesse) aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, ohne das Sex lief oder auch das man jemanden liebt, auch wenn der Sex von Anfang an einfach nur grottenschlecht ist, und auch wo zwar in der Kennenlernphase es Sex gab, aber die Frau sich doch nicht in den Mann verliebte, weil sie ihn aus der 2. Reihe gedatet hat. Er ihr zwar die nötige Aufmerksamkeit und Begehren schenkte, aber ihr optisch nicht so gefiel oder etwas sie unbewusst am Anfang schon missfiel/störte, aber sie sich dennoch erstmal darauf einließ; und es gab auch die Threads Kennenlernphase mit Sex und Aufmerksamkeit Seiten des Mannes und dann macht der Mann irgendwas „widerliches“, unverzeihlich egoistisches, kommt hilflos/bedürftig rüber und schlagartig ist die Liebe weg, weil mit dem Kopfkino, würde dann auch kein hemmungsloser Sex mehr helfen.
Und @Schnuppe78 hat recht, man hat Sex, wenn beide es wollen, und nicht als Tausch, wir haben Sex, ab jetzt ist es was ernstes; obschon liebe @realwomen, Du hast auch völlig recht, der Übergang ist meist unmerklich fließend, für wesentlich viele Frauen ist Sex, dann der Auftakt dafür, dass es ihr zumindest mit dem Mann ernst ist, ein verbindliches Zeichen, sie möchte gern mit diesem Mann eine bindende Beziehung zu einem Paar aufbauen/entwickeln wollen. (Ausser die Frau, mit dem Mann in Reha, die nicht wegen Sex solange warten wollte, um dann mit durchsichtigen Leggins durch die Autowaschanlage für einen ONS zu tingeln, ... immerhin....
den Thread vergesse ich irgendwie nicht mehr. 🤪)
 
  • #37
Ich vergaß zu erwähnen, dass Freiheitsliebe für manche Männer heißt, ich verhalte mich maßvoll unverbindlich, ohne dass die Frau, seine Freiheiten und Freizeit beschränken versucht, sonst würde Patchwork, F+, Affäre, LAT gar nicht gehen, und jeder in völliger Symbiose leben. Ist nicht der Fall, jeder Mensch hat Freiräume, eigene Kontakte, Hobbies, alleingängige Auszeiten, Freunde, die mit dem Partner nichts zu tun haben und auch jeder seine kl. Geheimnisse. In einer angestrebten Beziehung schaut man, wie viel Nähe und Paarzeit man braucht man, wie viel oder wenig Kontakt & Austausch einen noch gut fühlen lässt.
Die FSin war noch letztes Jahr zumind. verheiratet, langjährig, doch es kriselte. Sie ist jetzt in einer Beziehung, Ehe oder frischen Beziehungsanbahnung, wo der Mann jetzt andere Sexualkontakte hat, sie spricht von Untreue, und er antwortet darauf, er ist ein freier Mensch, kann machen was er will. Freiheit hört da auf, wo andere Freiheiten und Grenzen beschnitten werden, dass ist in einer Partnerschaft die Beziehungsverantwortung. Wenn er andere Frauen haben will und die FSin es exklusiv, dann passt es nicht. Jeder Mensch hat individuelle Grenzen und ein pers. Freiheitsverständnis. Nur wenn es dem Partner nicht damit gut geht, er sich in die Ecke gestellt fühlt, sich ärgert, zurückgesetzt, nicht respektiert oder übergangen in der freiheitl. Entscheidung des einen, dann trennt man sich. Im Grunde hat man immer eine Verantwortung im Job, ggü. den BetriebsRL, bei Kindern, bei Haustieren, bei Pflege-/Hilfsbedürftigen in der Familie, bei Dingen des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit, ggü. Kundenwünschen... eigentlich überall, wo man zu Gast ist und mit anderen Menschen zu tun hat, und nicht Herr in seinen 4-Wänden, und so auch in einer Partnerschaft, sofern es eine werden oder bleiben soll. So wie der Gesetzgeber, den Menschen den sicheren Rahmen ihrer Entfaltungsmöglichkeiten gibt, ist es auch in einer Beziehung, durch den Partner, was dieser toleriert oder diesem zusagt. Nur der passende Partner muss für die gewollten Freiheiten gefunden werden. Bei der FSin scheitert es an der Exklusivität, die er freiheitlich für sich einfordert. Davon wusste die FSin nichts und sie hätte ihn auch nicht erst gefragt, wenn er ihr seine Vorstellungen vorher mitgeteilt hätte und auch nicht, wenn er sich ihr ggü. verbindlich-partnerschaftlich verhalten hätte, denn dann, würde sie weiter in ihrem Traumschloss leben, denken alles wäre gut.
Mir ging es nur, lieber @Kirovets, darum, das ein Kontakt (welcher auch immer) ernsthaft verfolgt wird, ohne ein Label oder auch als Endziel: ES-MUSS-Beziehung, was aber dennoch die Verantwortung miteinschliesst, die Gefühle des Kontaktes mitzuberücksichtigen, und nicht einem die Freiheit (rein egoistisch) übergebügelt wird, und das zeigt sich nunmal in verbindlichem, zugesagt-zuverlässigem Verhalten, als auch das man die geäußerten Wünsche des anderen respektiert.
 
  • #38
Fast alle Phrasen lassen sich individuell verwenden, so auch diese. Jeder legt sie optimal für sich aus. Ich sage mir z.B.: "Liebe ist ein Kind der Freiheit, weil sie nicht kontrolliert, sondern respektiert." Andere sagen halt eben: "Liebe ist ein Kind der Freiheit, weil man mich vö*** lässt mit wem ich will." Ich bin aber generell kein Phasen-Fan, weil viele nicht darüber nachdenken.

So, und nun? Schaue, ob deine eigene Auslegung mit dem des anderen zusammen passt. Wenn nicht, passt es eben nicht zwischen euch.

w.,34
 
  • #39
Diese Aussage ist absolut richtig.
Ja, wenn ich mich freiwillig täglich für meine V entscheide, sie sich für mich - dann bleiben wir zusammen.
Die Freiheit, die ich gar nicht nutzen will ist der Luxus, der das Leben bereichert. Das heisst nicht, dass immer alles eitel Sonnenschein sein muss ..... sondern dass man selbst im Streit noch weiss, warum man genau mit dieser Person zusammen ist und weiter zusammen bleiben will.
Meine Ansicht zum Thema, ob und wer das ähnlich sehen könnte ... hier weiss ich es nicht. V teilt meine Einstellung zum Glück weitgehend.

Täglich frei entscheiden geht wenn man keine gemeinsamen Projekte wie Familie oder gemeinsame Immobilie hat.

Solche Projekte erfordern eine partnerschaftliche Beziehung nicht unähnlich wie den Partnerschaften in einer Steuerprüfer- oder Rechtsanwalts Sozietät. Da kann man sich auch nicht täglich neu für seine Partnerschaft entscheiden.

Liebe ist allerdings selbst- und bedingungslos. Partnerschaft aber eben nicht.

Auch Verliebtheit ist im Gegensatz zu Liebe nicht bedingungslos.
 
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