• #1

Liebe neu entfachen - Weiß nicht mehr weiter

Hallo, ich bin seit 15 Jahren mit einem Mann zusammen. Wir haben gemeinsame Kinder. Er küsst nicht gerne, eigentlich gar nicht. Die erste Zeit haben wir viel geredet und geküsst.... Das war aber schnell vorbei. ( nach einem Jahr) nun läuft nur noch organisatorisches und das auch nur knapp bemessen. Ich weiß nicht ob es der Stress ist oder was hier los ist. Ich habe oft das Gespräch gesucht, was entweder gerade ein ungünstiger Zeitpunkt war/ist oder er müde ist oder es gar kein Problem gibt. Ich sehne mich so sehr nach liebe, Zärtlichkeit, küssen, reden und lachen.
Dazu kommt, dass ich mich in einen Kollegen verliebt habe, der mehrere Jahre jünger ist als ich. Ich weiß nicht, ob ich nur Sehnsucht nach vermissten habe, oder wirklich verliebt bin. Ich weiß nicht ob von dem jüngeren Mann was zurückkommt oder ich es mir nur einbilde. Aber es fühlt sich für mich so gut an.
Am liebsten hätte ich ja, meinen jetzigen Mann wieder ( das unsere liebe wieder entfacht) dass wir wieder lachen und lieben können.
Könnte ihr mir Tipps geben?
Danke
 
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G

Gast

  • #2
Wie läuft es denn im Urlaub? Wäre denn ein Urlaub ohne Kinder mal möglich? Stress ist schon ein ziemlicher Liebeskiller.
Wenn er nicht gerne küsst, wird sich das auch kaum mehr ändern.
Ich küsse z.B auch nicht gerne, kann auch ganz darauf verzichten, bin introvertiert und rede daher nicht gerne viel und lache auch so gut wie nie. Icb habe aber gerne regelmäßig Sex und massiere auch gerne mal zärtlich meine Partnerin.Habt Ihr regelmäßig Sex?
Geschlechtsverkehr hilft mir Stress abzubauen, den ich auch sehr viel habe und bin danach wieder entspannt und leistungsfähig, aber es wird sicher auch Männer geben, die bei Stress ganz anders reagieren und keinen Sex mehr haben können. Da ich zur Zeit Single bin, leide ich auch darunter.
All diese Dinge kann ich aber auch problemlos offen kommunizieren, wenn die Leute nicht miteinander reden, kann man von außen nur mutmaßen. Dir alles Gute
 
A

ak18

  • #3
Bei einem befreundeten Paar waren ähnlich Symptome. Allerdings weiß ich nicht, ob dort schon "Außenreize" vorhanden waren.

Jedenfalls haben sie ihre kleinen Kinder 6 + 8 geschnappt und zu den Großeltern gebracht. Dann sind sie einfach in eine Ferienwohnung in einen romantischen, netten kleinen Ort, grad 50 km von daheim entfernt gefahren. Dort konnte man eigentlich gar nichts machen, außer Wandern und Reden. Nach 5 Tagen kamen sie zurück.

Beide frisch verliebt ineinander.
 
  • #4
Am liebsten hätte ich ja, meinen jetzigen Mann wieder ( das unsere liebe wieder entfacht) dass wir wieder lachen und lieben können.
Mit deinem jetzigen Mann ist keine Kompatibilität vorhanden, ihr habt euch auseinander entwickelt und sehe deshalb keine Chance, dass eure Liebe wieder entfacht, sie ist total erloschen!
Dazu kommt, dass ich mich in einen Kollegen verliebt habe, der mehrere Jahre jünger ist als ich. Ich weiß nicht, ob ich nur Sehnsucht nach vermissten habe, oder wirklich verliebt bin. Ich weiß nicht ob von dem jüngeren Mann was zurückkommt oder ich es mir nur einbilde.
Und mit dem jüngeren Mann als Kollege, sehe ich jetzt schon große Probleme auf dich zukommen, da du in nicht geklärter Situation lebst. Ich denke du hast auch hier Sehnsucht nach Vermisstem und das hat mit Liebe nichts zu tun!
 
G

Gast

  • #5
Mir fällt auf, dass du schreibst mit "einem" Mann, nicht etwa mit "meinem".

Kann ein kleiner Tipfehler sein, könnte aber auch recht deutlich zeigen, wie du zu ihm stehst. Nach 15 Jahren sollte er nicht mehr irgendwer sein, einer von mehreren da draußen...
 
A

Ars_Vivendi

  • #6
Die erste Zeit haben wir viel geredet und geküsst.... Das war aber schnell vorbei. ( nach einem Jahr) nun läuft nur noch organisatorisches und das auch nur knapp bemessen.
Könnte ihr mir Tipps geben?
Ja, eigentlich solltest Du Dich nicht wundern, dass er sich so verhält, wie er sich seit 14 Jahren verhält, wie Du ihn geheiratet hast, wie Du mit ihm Kinder in die Welt gesetzt hast. Im Grunde hast Du keinen "Anlass", das gerade jetzt zu beklagen.
Vermutlich wird Dir mit dem neu aufgetauchten Mann klar, was Du vermisst. Ob es mit dem überhaupt klappt und ob es nach der ersten Zeit besser ist als jetzt, weisst Du auch nicht.
Vielleicht solltest Du einfach das Gespräch mit Deinem Mann suchen und gemeinsam mit ihm überlegen, wie ihr frischen Wind in eure Beziehung bringen könnt?
 
  • #7
Hallo, vielen dank für die zahlreichen Antworten.
Also das mit dem einen Mann ist ein Tippfehler. Sorry. Es ist natürlich meinem Mann gemeint.
Ich denke auch, dass es mit dem Kollege nur die Sehnsucht nach vermissten ist, was mich hinzieht und ich gebe dir auch recht, dass es nur Probleme geben würde.
Ich möchte meinen Mann nicht verlieren und ich habe Hoffnung....ich glaub die hat man immer :)
Gerade heute hat er sehr viel von Arbeit erzählt, was sehr interessant war. Nebenbei kamen die Kinder immer wieder dazwischen, wozu sie ja auch recht haben. Ich liebe meine Kinder und bin immer für sie da. Ich hatte mit ihnen ausgemacht in die Natur zu gehen. Nun hab ich aber meinem Mann zugehört und musste meine Kinder immer wieder spielen schicken. Ich habe zugehört, meine Meinung dazu gesagt und drum gebeten evtl. Abend wenn die Kinder schlafen weiter zu reden, dann "stört" keiner. Ich bin dann mit den Kindern raus mit einem schlechten gewissen, weil er gleich gar nicht mehr mit mir geredet hat.
So war das schon oft. Wir hatten auch schon ausgemacht gesprächsabende einzuführen (wenn nötig) es gibt immer was zu reden... Egal was mit Kerzen und Wein .... Er ist abends zu müde um zu reden und früh sind die Kinder dabei, manche Themen gehen die Kinder nichts an, andere da ist es schön wenn sie mitbekommen dass wir miteinander reden.
Wie gesagt ich liebe meine Kinder, aber ein Kinder freies wochende würde was bringen denke ich. Guter Vorschlag. Ich werde mich gleich mal kümmern. Durch unsere große Tochter haben wir da gute Chancen. Dies hab ich schon oft vorgeschlagen, und wenn es nur ein abend ist. Früher waren wir trotz Kind oft abends spazieren in der Natur...haben gepicknikt, waren im Kino oder essen...später auch mit unserer großen. Es war immer schön.
Dann kam seine Krankheit...durch körperlicher Krankheit den job verloren, dann in schwere Depressionen gefallen. Das war eine harte Zeit für uns alle. Seit dem ist alles anders. Er hat keine Freunde mehr, will zu Hause sein.
Ich bin aber sehr gesellig, hab gerne meine Freunde um mich und unternehme gern was.
Ich denk auch immer, es ist der stress und die Kinder werden größer, dann haben wir wieder mehr Zeit..ichuss nur Geduld haben. Hab aber gleichzeitig Angst, dass es dann zu spät ist. Und ja ich massiere ihn auch. Nur sex haben wir im Moment sehr sehr selten.
Ach und im Urlaub ist es genau wie zu Hause...nur kann ich mich da mehr entspannen und zurücklehnen. ;)
Ich Versuchs mal mit noch einem Gespräch.
Danke
 
G

Gast

  • #8
Ich kann niemanden verstehen, der nicht gerne küsst, und hätte da echt gern mal eine Erklärung zu.
Ich denke, Dein Kollege wird Dich nur körperlich anziehen, und nicht, dass Du ernsthaft verliebt bist. Du hast doch extreme Mangelerscheinungen in Deiner Beziehung. Von daher ist es für einen passenden Außenstehenden leicht, Dich zu reizen. Was Du aber machst, ist Ausweichverhalten. Sieh der Tatsache ins Auge, was mit Deiner Beziehung los ist, statt vom Kollegen zu träumen. Ich würde, um der Beziehung eine Chance zu geben, das ganze mal auf den Tisch bringen, dass Du unzufrieden bist, und warum. Wenn sich dann nichts ändert, kannst Du sehen, was Du bist an Dein Lebensende haben wirst mit Deiner Beziehung. Danach wirst Du abwägen müssen, was Dir mehr bedeutet: Die Beziehung, wie sie ist, oder ein Neuanfang allein, der auch bedeuten kann, dass niemand mehr kommt.
Ich habe in einer ähnlichen Lage gesteckt, ohne Kinder allerdings. Ich wollte mit dem Mann auch nie welche, weil ich schon nach drei Jahren gemerkt habe, dass mir was sehr fehlt. Küssen und Leidenschaft. Ich wollte mich auch nicht trennen, weil die Beziehung schön war, der Mann hat mich geliebt und ich ihn. Was nützt das, wenn man ständig das Gefühl hat, hungrig zu sein, keine Luft zu kriegen, sich zurückzunehmen mit seinen Bedürfnissen.
Da draußen laufen Männer rum, die das erfüllen können. Ob man mit denen eine Beziehung haben kann, ist noch die Frage. Aber allein sein ist besser, als ständig nur die Fassade zu haben, dass man doch glücklich sein müsste. Man hat ja eine Beziehung. Bei euch sind nun noch Kinder da. Von daher musst Du das mit einbeziehen in Deine Entscheidungen und Dich und Deine Bedürfnisse gegebenenfalls opfern für ein Familienleben.

Am liebsten hätte ich ja, meinen jetzigen Mann wieder ( das unsere liebe wieder entfacht) dass wir wieder lachen und lieben können.
Eher würde ich sagen: Am liebsten hättest Du die rosa Brille wieder, durch die Du ihn gesehen hast. Dein Mann war noch nie der große Küsser, Du hast nur gedacht, dass er es ist, weil er es zu Anfang nicht durchblicken ließ. So bleiben doch viele zusammen: Sie halten an der Anfangsillusion fest und an dem Bild, was sie sich vom anderen gemacht haben. Und Stück für Stück gewöhnen sie sich an den Frust, weil sich beide Leben immer mehr verketten, ohne dass je richtig geprüft wurde, ob es nicht noch was passenderes gibt.
 
  • #9
Ich bin dann mit den Kindern raus mit einem schlechten gewissen, weil er gleich gar nicht mehr mit mir geredet hat.
So war das schon oft.
Du „versetzt“ ihn für die Kinder. Dein „schlechtes Gewissen“ ist deine innere Stimme, die dir sagt, was letztlich richtig wäre.

Mir scheint, die Kinder kommen vor deinem Mann. Immer wieder. Das spürt er und drum zieht er sich zurück.

Kinder müssen nicht immer und jederzeit an erster Stelle stehen. Kinder kann man lieben und dennoch nicht „100% Prozent“ der eigenen Zeit und JEDERzeit für sie da sein und auf sie reagieren. Ganz im Gegenteil, jeder Mensch muss lernen, dass sich die äußere Welt NICHT um einen selbst dreht. Mir scheint, deine Kinder haben überhaupt nicht gelernt, dass sie nicht immer alles (dich) haben können, dass du auch mal NICHT in genau dem Moment, in dem es ihnen danach ist, für sie da bist.

Wenn du das umorganisierst, wenn deinen Kindern klar wird, dass du für sie da bist, aber auch eben nicht zu JEDEM Zeitpunkt, und auch, dass es völlig selbstverständlich ist, dass du mal mit deinem Mann ohne die Kinder alleine bist, dann wird sich da auch was ändern. Letztlich ist es deine innere Einstellung, deine Priorisierung. Die spüren sowohl deine Kinder (sie kommen IMMER und JEDERZEIT und du reagierst IMMER auf IHRE Bedürfnisse – und ich gehe davon aus, dass sie nicht mehr alle so klein sind, dass das wirklich nötig wäre), und das spürt dein Mann (er zieht sich zurück).

Überprüfe mal deine innere Einstellung, dann wirst du sicher eine Antwort finden. Es liegt nicht nur an deinem Mann…..
 
  • #10
Mir scheint, die Kinder kommen vor deinem Mann. Immer wieder. Das spürt er und drum zieht er sich zurück.

Kinder müssen nicht immer und jederzeit an erster Stelle stehen. Kinder kann man lieben und dennoch nicht „100% Prozent“ der eigenen Zeit und JEDERzeit für sie da sein und auf sie reagieren. Ganz im Gegenteil, jeder Mensch muss lernen, dass sich die äußere Welt NICHT um einen selbst dreht. Mir scheint, deine Kinder haben überhaupt nicht gelernt, dass sie nicht immer alles (dich) haben können, dass du auch mal NICHT in genau dem Moment, in dem es ihnen danach ist, für sie da bist..
Naja, mir scheint es eher, als ob die FS die gesamte Verantwortung für die Kinder trägt und versucht, dieser gerecht zu werden. Es stimmt zwar, dass Kinder nicht immer an erster Stelle stehen müssen aber in dem Fall sehe ich die Verantwortung auch beim Mann der FS. Es ist doch völlig normal, tagsüber etwas mit den Kindern zu unternehmen (er hätte sich ja dem Ausflug seiner Familie anschließen können) und Paargespräche auf den Abend zu verlegen. Mit Kindern ticken die Uhren nun mal anders und es ist wohl eher der Mann, der das als Vater und erwachsener Mensch begreifen sollte..

Liebe FS,

Dein Mann hat mit seiner Krankheit, Jobverlust und Depression sicher eine schwere Zeit durchgemacht. Es kann aber nicht Deine Aufgabe sein, das alles bis zum Ende aller Tage aufzufangen. Trotz allem ist Dein Mann ein erwachsener Mensch.

Du musst absolut kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du etwas mit Deinen Kindern unternimmst - Du wirst damit einfach Deiner Verantwortung als Mutter gerecht. Rede mit Deinem Mann und teile ihm deutlich mit, was Dir fehlt. Lass Dich nicht mit "ungünstigen Zeitpunkten" oder "zu müde sein" abspeisen - das klingt für mich, als ob Dein Mann Gesprächen aus dem Weg geht. Frage auch konkret, was ihm eventuell fehlt und wie er sich euer zukünftiges Leben vorstellt.

Was Deinen netten Kollegen betrifft: Wenn Bedürfnisse nicht innerhalb der Beziehung erfüllt werden, richtet man den Blick gerne mal nach außen. Das kann zwischendurch Kraft spenden, lösen wird es die Probleme mit Deinem Mann aber nicht. Dir viel Kraft und alles Gute!
 
  • #11
Also , ich Stimme dir zu, dass ich mich in Illusionen mit dem Kollege verirre. Das steht erst mal außen vor.
Ich denke nicht dass es die rosa Brille ist...die hat man ja nur ca 6 monate...
Ich muss vielleicht noch mal erklären, dass wir uns ca ein Jahr auch geküsst haben. Dann fiehl das weg. :0
Schöne Zeiten und erlebnisse hatten wir trotzdem bis zu seiner kh.
Die Karten werde ich noch mal auf dem Tisch legen um Lösungen oder klarheiten zu finden.
Unsere Kinder haben schon gelernt zurückzustecken. Ich hatte ihnen aber vorher schon versprochen raus zu gehen und sie dann immer wieder weggeschickt. Man hätte ja auch abends weiter reden können, denn dann schlafen die Kinder.
Ich werde noch mal das Gespräch suchen und dann weiter sehen.
Danke
 
G

Gast

  • #12
Ich kann niemanden verstehen, der nicht gerne küsst, und hätte da echt gern mal eine Erklärung zu.
Leider hab ich keine Erklärung für Dich :-:)-).

Warum reduziert sich der Wunsch nach "Küssen" im Laufe der Zeit? Warum wird es sukzessive weniger? Warum umarmt man sich nicht mehr so oft, stellt das Streicheln ein, findet kaum noch nette Worte, Lächeln fällt schwer, jedes Problem ist besser, als kuscheln usw.

Ist doch klar, dass "Liebe" dann schwindet, Beziehung erkaltet, der Sexwunsch verschwindet usw. Oder schwand erst die "Liebe" und dann alles Andere? Was verschwindet zuerst und warum? Hat wer eine Antwort?
 
M

Mooseba

  • #13
Die Kinder sind das wichtigste, die Jugend ist vorbei. Reiß dich zusammen und werde mal erwachsen.

(m,33)
 
  • #14
Mir scheint, die Kinder kommen vor deinem Mann. Immer wieder. Das spürt er und drum zieht er sich zurück.
Liebe Kolibri,
hm, als ich den zweiten Post der FS gelesen habe, ist mir ein anderer Gedanke gekommen.
Wir wissen aus der Fragestellung, dass sie ein Gespräch möchte und er das ablehnt. Sie bedrängt ihn immer wieder und er will endlich seine Ruhe haben.
Daher setzt er sich am Nachmittag zu ihr und bietet das Gespräch an. Er weiß wahrscheinlich, dass sie den Kindern den Ausflug versprochen hatte und kann daher gefahrlos so tun, als sei er nun zum Gespräch bereit.
Erwartungsgemäß stören die Kinder und dennoch ...
Nun hab ich aber meinem Mann zugehört und musste meine Kinder immer wieder spielen schicken.
Man kann also schon mal nicht sagen, dass die Kinder vorgehen ( und von 'immer wieder' wissen wir erst recht nichts ), hier ging der Mann vor.

Ich bin dann mit den Kindern raus mit einem schlechten gewissen, weil er gleich gar nicht mehr mit mir geredet hat.
So war das schon oft.
Ging ja gerade noch mal gut für ihn.
Nachdem sie rausgegangen war ( und die Kinder vorher länger hingehalten und vertröstet hat ), hat er gleich wieder mit dem bewährten Schweigen angefangen und kann sogar noch so tun, als sei er das Opfer ( siehst du ja auch so und auch die FS hat ein schlechtes Gewissen ), dabei hat er das bekommen, was er wollte.

Ich habe zugehört...und drum gebeten evtl. Abend wenn die Kinder schlafen weiter zu reden,
Das musste er dann nicht mehr, weil er behaupten kann, er habe sich ja bemüht, ein Gespräch zu führen, aber wenn die Kinder wichtiger seien...tja, leider, leider.

Hat bei dir ja auch geklappt.

Ich sehe es anders.
Er will nicht und er ist geschickt genug, es zu verhindern.

w 48
 
  • #15
Du willst mit ihm reden, du willst mit ihm reden, duuuu willst mit ihm...
Merkst du was?

Unabhängig von all Euren Problemen. Er ist ein Mann. Und da kann es gut sein, dass er zu dem Klischee passt, das Männer nicht gerne reden wollen - schon gar nicht, wenn sie sollen. Er fühlt sich vielleicht bedrängt, zieht sich zurück. Hier ist es total schwierig an ihn ranzukommen. Du solltest vielleicht mal einen richtigen guten Moment abwarten.
1. wie sieht dieser aus - Kerzen oder Null Acht fünfzehn? Ich würde Standard wählen, sonst bekommt er wieder dieses oh was will sie Gefühl
2. wann kommt der - in Tagen, Wochen?

Dann würde ich ein wenig von Dir selbst erzählen - zunächst eher belangloses erzählen. Er mus evtl. animiert werden, aber von selbst drauf kommen nicht durch bitten. Wenn er o.g. Typ ist, redet er nicht nach einer Aufforderung / Bitte. Er braucht vermutlich sehr viel Luft um freiwillig damit zu beginnen.
 
  • #16
frei,
danke...ist aus dem Herzen gesprochen. Genauso ist es. Manchmal beginne ichvzu zweifeln, bleibe aber dann bei meiner Meinung. Tagsüber gehen die Kinder vor und er wusste, dass ich mit den kleinen ausgemacht hatte raus zu gehen. Und ja er hätte sich gern anschließen können. Und noch mal recht...er nutzt das aus um dann sagen zu können er habe das Gespräch gesucht. Bei den Gesprächen geht es nicht immer um Probleme, es sind oft nur alltägliche Dinge die man erlebt hat, manchmal lustige Sachen wo man mal darüber lachen könnte.
Und irgendwie bestätigt der letzte Beitrag meine "innere Stimme" dass es sinnlos ist.
In einem Beitrag wurde geschrieben, dass ich ausweiche. Das ist mir nicht bewusst. Kannst du mir das noch mal erklären.
Danke
 
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  • #17
Was Du schreibst, erscheint mir sehr vertraut. Ich bin ähnlich wie Dein Mann: Nach kurzer Zeit hatte ich auch keine große Lust mehr, meine Frau zu küssen und körperliche Zärtlichkeiten auszutauschen.

Ich kann mir das nur durch zwei Dinge erklären:

Zum einen ist es, denke ich, normal, dass häufig für Männer der körperliche Reiz einer Frau sehr schnell schwindet, wenn sie mit ihr in einer Beziehung/Ehe leben. Das bedeutet nicht, dass sie die Frau nicht mehr schön und attraktiv finden - aber diese Schönheit und Attraktivität übt einfach keinen Reiz mehr auf sie aus. Es bedeutet auch nicht, dass sie sie nicht mehr lieben.

Der zweite Grund ist eher individuell: Ich habe mich schon immer für meine Hässlichkeit geschämt und deshalb alles Körperliche vermieden (zum Beispiel nie Tanz, nie Sport, vor allem nie Schwimmen, wenn mich andere dabei sehen konnten). In der Phase der Verliebtheit hat damals der Schwall der Hormone diese Scham offenbar überspielt, aber sie kam recht bald zurück und hindert mich an nahezu jeder Körperlichkeit. Ich komme mir selbst bei einem einfachen Kuss vor wie das Biest gegenüber der Schönen und schäme mich in Grund und Boden, vor mir selbst, vor ihr und vor Dritten.

Ich glaube nicht, dass Gespräche über das Thema oder Wochenenden zu zweit in meinem Falle an einem der beiden Gründe etwas ändern könnten. Ich könnte meiner Frau auch überhaupt nicht verübeln, wenn sie den von ihr empfundenen Mangel bei jemand anderem ausgleicht - ich würde es nur nicht wissen wollen.

Ich fände das auch bei Dir vollkommen legitim. Ich sehe das Problem nur darin, dass einem solche Nebenbeziehungen leicht aus der Hand gleiten, wenn Emotionen ins Spiel kommen. Das merkst Du ja jetzt. Deshalb an dieser Stelle einige Gegenfragen:

Wie weit geht Deinem Verliebtheit in den neuen Mann? Meinst Du, Du könntest Beziehung und Ehe parallel zueinander führen, ohne dass Deine Ehe dabei den Bach hinuntergeht? Hältst Du diese emotionale Zerrissenheit innerlich aus?

Wenn nicht, dann wirst Du meines Erachtens um eine konsequente Entscheidung für eines von beiden nicht herumkommen.
 
  • #18
Ja, die Frage nach eine Belebung der Partnerschaft wird hier oft gestellt. Ich glaube auch nicht, dass Du es allein schaffen wirst.
Wenn er schon "immer" ein geringeres Nähebedürfniss hatte wird es sicher schwierig es zu ändern. Vielleicht hat er auch einfach Angst sich "schwach" zu zeigen und sich mal bei Dir anzulehnen. Dazu würde er sicher auch nichts sagen, weil .... wir sind ja KERLE. Es lohnt sich auch kaum ein Gespräch dazu, eher einfach mal geschickt machen.

Unabhängig davon glaube ich auch das Altag, Kinder etc. viel an Lebensfreude nehmen können. Du merkst das für Dich, Dein Mann womöglich NOCH nicht. Oder er merkt es auch und hat keinen Plan. Wer weiss.
Aus meiner Sicht sind so "geplante" Gespräche auf Dauer sehr anstrengend, weil sie immer ein MUSS erzeugen. Die perfekte Iddee habe ich auch nicht, aber eine entspannte Situation ohne Ablenkung ist sicher hilfreich.
Falls Du nicht schon hast, ließ Dich mal über Streitkultur und Ich-Botschaften ein. Hilft einem ja auch selber..

So..und nun drücke ich Dir mal die Daumen, ich glaube es ist locker noch alles möglich bei euch.
 
  • #19
Ja mir ist schon klar. Das es Männer gibt, die nicht gerne reden....dazu zählt auch meiner.
Nur kann man sich nicht immer der Verantwortung entziehen. Es gibt organisatorische Dinge die man klären muss ( egal ob Paar, Eltern oder getrennt lebende Eltern)
Ich unterhalte mich gern mit anderen.
Ich halte mich schon zurück. Quassel viel mit Freunden. Aber ein bisschen möchte und muss ich auch mit meinem Mann reden.
Petit matin.....ich versuche es ja zu verstehen, aber ich kann es nicht. Ich finde meinen Mann hübsch und ich bin auch nicht hässlich. Und selbst wenn er nicht so toll aussehen würde, ich würde ihn lieben. Denn wenn man jemanden kennenlernt und sich verliebt... Hat derjenige ja was in das man sich verliebt und das hat er doch dann immer noch. Ich weiß nicht wie du aussziehst oder wo dein Problem zu sein scheint...aber wenn sich eine Frau in dich verliebt, will sie dich doch dann immer noch so wie am Anfang.
Zu deinen Fragen... Ich würde nicht auf zwei bahnen fahren. Ich würde und muss erst mal klare Verhältnisse in meiner ehe schaffen. Unabhängig von dem Kollegen.
Und ja ...ich bin "leider" so verliebt. Das hab ich noch nicht erlebt. Und ich bin ja nun nicht mehr 17. :)
 
  • #20
Danke blackhole, ich Stimme dir voll zu. Ich Botschaften und Streitkultur sind mir bekannt. Nur wendet dies mein Mann nicht an auch die sprech und zuhörregeln während eines Gespräches oder Streites, kann er nicht umsetzen.
 
  • #21
Für mich klingt es so, als würden du und dein Mann nur noch "funktionieren", sonnst gar nichts mehr.... Den Rest gibt es nicht mehr....
 
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  • #22
Habt ihr schon mit einer paartherapie versucht? Das könnte was bringen, wenn ihr beide daran Interesse habt zueinander zu finden.
 
G

Gast

  • #23
In einem Beitrag wurde geschrieben, dass ich ausweiche. Das ist mir nicht bewusst.
Sorry, ich hab Deinen Beitrag eben erst gelesen. Mit Ausweichen war gemeint, dass man sich einen unpassenden Außenstehenden "sucht" (macht man ja nicht bewusst), in den man sich total verliebt, und dann aber versucht, das ganze in die schlechte bestehende Situation zu integrieren und zu träumen, ach, wäre doch der eigene Mann so. Statt zu sehen, dass er so einfach nie sein wird.
Meist wird so ein unpassender Mensch dann der Geliebte, der dem Ehemenschen das geben soll, was ihm fehlt. Dann kann man weiter mit dem unpassenden Partner zusammen bleiben und sagen "ist ja nur Sex" oder auch Zärtlichkeit, Anerkennung, Liebe. Ich glaube, auch bei Männern ist das so, dass sie nicht nur Sex vermissen, sondern auch Gefühl. Dumm nur, dass sie sich trotzdem nicht trennen und das, wovon sie gerade einen Blick erhaschen konnten, wieder loslassen. Ich meine, ihre eigene Gefühlswelt jenseits von "für einen anderen funktionieren" und das "Liebe" zu nennen.

Nun ist ja schon einige Zeit vergangen, hat sich was geändert oder wartest Du noch auf den Moment zum Reden?
 
G

Gast

  • #24
Warum reduziert sich der Wunsch nach "Küssen" im Laufe der Zeit? Warum wird es sukzessive weniger? Warum umarmt man sich nicht mehr so oft, ...
Das war in meiner Beziehung überhaupt nicht so. Der Mann umarmte, streichelte, wollte es auch, mochte Oralsex beiderseitig, machte wundervolle Komplimente. Er küsste nur nicht.

Ich denke mir das derzeit so: Um sich zu küssen, muss man sich mehr öffnen, mehr loslassen können, als beim Geschlechtsverkehr, bei dem man es wie Selbstbefriedigung am anderen handhaben kann oder aber sein eigenes Kopfkino fährt ("ich werde benutzt" usw.) Ebenso beim Oralsex. Vielleicht muss beim Küssen die letzte Blockade fallen, damit man es genießen kann, und es gibt vielleicht eine Menge Menschen, die diese Blockade eben nicht fallen lassen können?

Oder schwand erst die "Liebe" und dann alles Andere?
Hm. Ich denke einmal, es ist typabhängig. Kann man genießen oder nicht. Die Leute, die schnell gelangweilt sind und dauernd Gedankenfeuer im Kopf haben, sind dazu vielleicht nicht in der Lage. Aber das ist nicht unbedingt eine "richtige Eigenschaft". Ich war früher auch überhaupt kein Genussmensch und "musste" das erst lernen. Das ist heute ganz anders und hat mit meiner früheren Ablehnung meines Körpers zu tun und überhaupt Körperlichem.

Weiterhin ist nach 1 bis 1,5 Jahren die Verliebtheit weg, weil man den anderen so gut kennengelernt hat, dass man die Verliebtheit nicht mehr spürt. Entweder, man hat nun einen Partner, der mehr ist als nur Projektion und findet ihn immer noch anziehend, obwohl man weiß, wie er wirklich ist (geizig, kleinlich, faul, aufbrausend, verpeilt, taktlos, emotional verletzend, all die schönen Eigenschaften, die man vorher nicht sehen konnte)
Statt nun weiterzuziehen, wenn es nicht passt, nimmt man das, was da ist und versucht, darauf aufzubauen, wo man sich schon mal so viele Monate aneinander gewöhnt hat. Ich möchte nicht wissen, wieviele Paarteilnehmer nicht schon ernüchtert waren und dann vor der Frage standen: Kompromiss oder nicht?
Und wenn Kompromiss: Wie mit der Enttäuschung fertig werden, dass der Mensch unperfekt und manchmal total ätzend ist? Je nach Frustfähigkeit und Realitätsferne zieht man sich emotional und bzgl. Erotik zurück, und meint, so könnte man weiterleben.
 
  • #25
Es stimmt zwar, dass Kinder nicht immer an erster Stelle stehen müssen aber in dem Fall sehe ich die Verantwortung auch beim Mann der FS.!
als ich den zweiten Post der FS gelesen habe, ist mir ein anderer Gedanke gekommen.
Ja, das ist richtig. Nach dem weiteren Post der FS stellt sich die Lage etwas anders da. Letztlich weiß nur sie, wie es tatsächlich ist. Auf jeden Fall entzieht sich der Mann, soviel ist klar. Was letztlich die genaue Ursache ist, ist nicht ganz leicht herauszufinden. Selbst wenn er auf die Kinder „eifersüchtig“ wäre, stellt sich die Frage warum er das ist, anstelle sich auch um die Kinder zu kümmern, dem stimme ich auch zu. Die FS alleine weiß, ob sie – möglicherweise unbewusst - dennoch LIEBER mit den Kindern etwas macht als mit ihrem Mann. Selbst, wenn das so wäre, müsste SIE klären, warum es so ist. Sie kann auch dem Mann nicht abnehmen, sein eigenes Leben zu führen, das sehe ich auch so. Als Fakt sehe ich, dass die Liebe abgenommen hat. Worauf ich hinaus wollte und will, ist die Tatsache, dass das, was wir in oder dem anderen sehen, in uns selbst liegt (warum auch immer…). Hier: Die FS stellt fest, dass die Liebe erkaltet ist (von ihrem Mann). Mir scheint, ihre Liebe ist auch erkaltet (auf jeden Fall weniger). Sie sieht es ursächlich in dem Verhalten des Mannes. Dass einer auf den anderen reagiert, steht außer Frage. Ich denke nur, dass auch in ihr etwas liegen muss (nicht als Vorwurf, sondern lediglich als Feststellung), das mit dem Verhalten ihres Mannes zu tun hat. Das kann allerdings nur sie selbst herausfinden – mit ehrlicher Selbstreflexion. Und dann hätte sie möglicherweise einen (!) Schlüssel, auf das Verhalten ihres Mannes Einfluss zu nehmen und auch vielleicht die Liebe wieder aufflammen zu lassen. Mein Beispiel kann, muss aber nicht in diese Richtung gehen. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass ich vom Gefühl her, nicht glaube, dass es hier in dieser Situation gut möglich ist.

Dann würde ich ein wenig von Dir selbst erzählen .
Den Beitrag von Cabonga halte ich für eine gute Erklärung und seinen Rat für eine gute Idee. Ganz ruhig, ohne Vorwurf und Erwartungen, das eigene Empfinden beschreiben.

Schade, dass die FS sich nicht mehr gemeldet hat.
 
  • #26
Ich küsse z.B auch nicht gerne, kann auch ganz darauf verzichten, bin introvertiert und rede daher nicht gerne viel und lache auch so gut wie nie. Icb habe aber gerne regelmäßig Sex und massiere auch gerne mal zärtlich meine Partnerin.Habt Ihr regelmäßig Sex?
Geschlechtsverkehr hilft mir Stress abzubauen, den ich auch sehr viel habe und bin danach wieder entspannt und leistungsfähig, aber es wird sicher auch Männer geben, die bei Stress ganz anders reagieren und keinen Sex mehr haben können. Da ich zur Zeit Single bin, leide ich auch darunter.
Vielleicht bist du auch deshalb Single, weil die Frauen emotional verhungern? Trennen sie sich oder du? Falls sie das tun, dann gerade, weil ihnen dasselbe fehlt, wie der FS: Streicheln, Kuscheln, Berühren, Küssen, Lachen, Scherzen, Reden.

Jede Frau spürt, wenn der Mann den Sex nicht aus Leidenschaft, Begehren und Liebe lebt, sondern nur um seinen Stress abzubauen. Auf so einen Partner kann ich gut verzichten und mich selbst befriedigen, sonst würde ich mich bzw. meinen Körper zum Triebabfuhr missbraucht fühlen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Frauen - wie die FS auch - fremdverlieben, weil ihnen etwas fehlt. Wenn sich nichts in der eigenen Beziehung etwas zum Positiven ändert, so ist der Schritt zum Fremdgehen leicht getan.
 
  • #27
Letztlich weiß nur sie, wie es tatsächlich ist. Auf jeden Fall entzieht sich der Mann, soviel ist klar. Was letztlich die genaue Ursache ist, ist nicht ganz leicht herauszufinden. Selbst wenn er auf die Kinder „eifersüchtig“ wäre, stellt sich die Frage warum er das ist, anstelle sich auch um die Kinder zu kümmern, dem stimme ich auch zu. Die FS alleine weiß, ob sie – möglicherweise unbewusst - dennoch LIEBER mit den Kindern etwas macht als mit ihrem Mann. Selbst, wenn das so wäre, müsste SIE klären, warum es so ist.
Das ist doch so leicht erklärt, warum die FS -auch wenn sie sich jetzt nicht mehr gemeldet hat - lieber mit ihren Kindern etwas macht als mit ihrem Mann! Von ihren Kindern bekommt sie auch etwas zurück, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, sie zeigen ihre Freude (Emotionen) mit ihrer Mutter zusammen zu spielen oder einen Spaziergang zu machen! Es ist eine lebendige interaktive Mutter-Kind-Beziehung.

Doch ihr Mann verweigert sich einem Gespräch, er entzieht sich ja selbst, obwohl sich die FS immer wieder bemüht und auf ihren Mann zugeht; sie ist die dauerhafte Geberin. Sie ist die engagierte und die aktivere, was die Qualität des Ehelebens betreffen soll. Er tut ja gar nichts! Wer soll sich - die geschilderte Situation betrachtend - wundern, dass die FS keine Lust mehr hat auch ihren Mann mal wirklich vorzuziehen?

Sie hat nämlich ein wenig resigniert, hat keine Kraft und keine Lust mehr, sich mit ihrem Mann abzugeben - was ich völlig verstehe - denn eine Ehe und eine Partnerschaft ist niemals eine Einbahnstrasse. Er nennt mal nicht mal die Gründe, was mit ihm los ist, sondern er gefällt sich in der Opferrolle. Wenn die FS aufhört, ihm überhaupt Aufmerksamkeit zu schenken und ihn zu ignorieren, wacht er hoffentlich auf und erkennt, dass seine Ehe aufs Spiel stehen könnte, insbesondere wenn sie ihm noch erzählt, dass sie sich in ihren Kollegen verliebt hat, weil sie ihren Mann vermisst so wie er zu Beginn war.