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MarianneZ

Gast
  • #31
Ich denke auch!
Wenn man 20 ist, hat man ja noch massenhaft Zeit. Aber irgendwann möchte man (zumindest ich) eben eine Beziehung.
 
  • #32
Wenn man 20 ist, hat man ja noch massenhaft Zeit.
Bisher war ich nur stille Mitleserin Deiner Threads.
Was ich immer noch nicht verstehe, wofür hat man mit 20 noch massenhaft Zeit und warum ziehst Du Deinen Selbstwert einzig und allein aus dem Status "vergeben"? Und wenn Dir das so wichtig ist, warum lebst Du dann nicht schon längst in einer gut funktionierenden Beziehung. Vielleicht bist Du als "Beziehungsmaterial" auch nicht gerade der Bringer. Schon bei Deinem ersten Thread habe ich Selbstreflektion Deinerseits vermisst. Dich stört, dass Dein Freund Abends mit Kumpels unterwegs ist. Du vertraust ihm nicht und gehst davon aus, dass er bei anderen Frauen schwach wird. Dieses Misstrauen resultiert meiner Meinung nach daraus, wenn man sich jahrelang in einer beiderseitig "lauwarmen" Beziehung abmüht und was passend machen will, was halt nicht passt. Mit anderen Worten: ein totes Pferd reitet.
Außerdem unterstellst Du, dass man ab einem gewissen Alter abends unter der Woche nicht mehr mit Bekannten ausgeht, weil man da nur zum Fremdgehen unterwegs ist. Du machst hier einen Thread nach dem anderen auf der sich auf mögliche Untreue von Männer bezieht. Als ob sich die Welt immer nur um das Eine drehen würde.
Soweit ich mich erinnere, lebst Du mit Deiner Schwester zusammen in einer Wohnung. Versprichst Du Dir von einer Beziehung lediglich eine Änderung Deiner Umstände (z. B. gemeinsame Wohnung), weil "man" in einem gewissen Alter das einfach so macht oder weil Du Dein Leben ohne Beziehung Dir nicht selbst so einrichten kannst, dass Du glücklich bist? Willst Du noch Kinder?
Ich denke solange Du Dein Glück alleine von Deinem Beziehungsstatus abhängig machst (schade, wenn man keine anderen Lebensinhalte hat) und anderen permanent negative Motive unterstellt, wirkst Du maximal unattraktiv auf andere Menschen.
Aber um Deine Frage noch zu beantworten: Nein, ich würde mit dem Wissen das ich heute habe, keine lauwarme Beziehung mehr führen, da es für beide Beteiligten wie ein Klotz am Bein wirkt.
W, 51
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #33
Geht es manchen von euch so, dass ihr eine Beziehung eingegangen seid, wo schon anfangs das Gefühl nicht gestimmt hat, wo eure innere Stimme oder eure Alarmglocken sich gemeldet haben, aber ihr habt es ignoriert? Wenn man sich sehnlich eine Beziehung wünscht und nicht mehr unbedingt ein Teenager ist, hört man dann eurer Meinung nach auf, extrem wählerisch zu sein?
Nein, ich bin mit dem Alter und meinen Erfahrungen deutlich wählerischer geworden. Das liegt vor allem an dem Umstand, dass ich heute ganz wunderbar alleine Glücklich bin. Je zufriedener ich geworden bin, desto weniger Interesse habe ich an "lauwarmen" Beziehungen. Das gilt auch für Freundschaften.
Ich finde, jeder muss seine Erfahrungen selber machen. Ich glaube das jeder ein Recht auf seine Gründe hat, unabhängig davon wie ich das finde. Ich glaube daran, dass man immer die Menschen ins Leben bekommt, die einem helfen seine Muster zu erkennen und diese zu durchbrechen......Muss man aber wollen, sonst tut es einfach nur weh, ohne Nutzen für die Weiterentwicklung.
Was, wenn man einfach nicht mehr daran glaubt, (zeitig!) den richtigen Partner zu finden oder man einfach nicht mehr warten will und kann?
Siehe oben! Ich bin Mitte vierzig und ein Teil von mir sehnt sich nach einer glücklichen Beziehung. Passiert gerade nicht, weil der Richtige nicht vor der Türe steht. Zum Glück bin ich trotzdem Glücklich.
Jeder kann warten! Das nicht zu wollen ist etwas anderes und eine Entscheidung. In einer unerfüllten Beziehung zu leben macht unglücklich. Den Preis zahle ich nicht!
 
M

MarianneZ

Gast
  • #34
Siehe oben! Ich bin Mitte vierzig und ein Teil von mir sehnt sich nach einer glücklichen Beziehung. Passiert gerade nicht, weil der Richtige nicht vor der Türe steht. Zum Glück bin ich trotzdem Glücklich.
Jeder kann warten! Das nicht zu wollen ist etwas anderes und eine Entscheidung. In einer unerfüllten Beziehung zu leben macht unglücklich. Den Preis zahle ich nicht!

OK. Wie behandelt dich dein Umfeld?
Auch wie ein armseliges, ungeliebtes, unbeholfenes, einsames, bedauernswertes, lebensunfähgies Alien? Wenn Ja, wie gehst du damit um?
 
  • #35
OK. Wie behandelt dich dein Umfeld?
Auch wie ein armseliges, ungeliebtes, unbeholfenes, einsames, bedauernswertes, lebensunfähgies Alien? Wenn Ja, wie gehst du damit um?

Lässt du dich so behandeln? Warum? Welches Umfeld?

Wenn du weißt, was FÜR DICH richtig wäre - was kümmert dich dann, was dein Umfeld sagt? Werde dir doch mal selbst klar, was DU willst und was gut für dich ist. Dann kannst du das auch nach außen ausstrahlen.
 
M

MarianneZ

Gast
  • #36
Lässt du dich so behandeln? Warum? Welches Umfeld?

Wenn du weißt, was FÜR DICH richtig wäre - was kümmert dich dann, was dein Umfeld sagt? Werde dir doch mal selbst klar, was DU willst und was gut für dich ist. Dann kannst du das auch nach außen ausstrahlen.

Hauptsächlich Eltern.. leider ist mir deren Meinung sehr wichtig - warum auch immer. Ist evtl. eine eigene Therapie wert. Aber es ist für mich kaum aushaltbar, so gesehen und behandelt zu werden. Ihrer Meinung nach ist man alleine einfach nicht glücklich, Punkt, Aus. Die Sorgen ihrerseits, wenn man als Frau Single ist, steigen dann ins Unermessliche, was mich dann fast erdrückt und sehr belastet.
 
  • #37
Hauptsächlich Eltern.. leider ist mir deren Meinung sehr wichtig - warum auch immer. Ist evtl. eine eigene Therapie wert. Aber es ist für mich kaum aushaltbar, so gesehen und behandelt zu werden. Ihrer Meinung nach ist man alleine einfach nicht glücklich, Punkt, Aus. Die Sorgen ihrerseits, wenn man als Frau Single ist, steigen dann ins Unermessliche, was mich dann fast erdrückt und sehr belastet.
Lass dich dringend therapeutisch behandeln, ein absolut falscher Weg, eine absolut falsche Einstellung, eine absolut falsche Geisteshaltung, auch die Abhängigkeit deinen Eltern gegenüber, die solltest du längst abgelegt haben, leider hast du dich bis heute nicht abgenabelt, mach es bitte, zu deinem Wohl, zu deinem Glück!
 
  • #39
Du bist doch eine erwachsene Frau i d die sollte es egal sein wie deine Eltern dein Single Leben sehen . Dabei bist du doch gar kein Single oder ? Meine Mutter ist auch sehr betrübt dass ich alleine bin. Sie selber bleibt Jahrzehnte in einer nicht so runden Beziehung und stellt sich nicht in Frage . Du musst dich da komplett abgrenzen. Wenn du selber etwas anderes ausstrahlst wird niemand auf die Idee kommen dich zu bemitleiden .
 
  • #40
Hauptsächlich Eltern.. leider ist mir deren Meinung sehr wichtig - warum auch immer. Ist evtl. eine eigene Therapie wert. Aber es ist für mich kaum aushaltbar, so gesehen und behandelt zu werden. Ihrer Meinung nach ist man alleine einfach nicht glücklich, Punkt, Aus. Die Sorgen ihrerseits, wenn man als Frau Single ist, steigen dann ins Unermessliche, was mich dann fast erdrückt und sehr belastet.
Aber du bist doch jetzt schon älter und kannst unabhängig deine Entscheidungen treffen! Ich finde, eine wichtige Lektion beim Erwachsenwerden ist, dass die Eltern auch nicht alles wissen (können) und nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben, sondern eben auch nur ihre eigenen, begrenzten Erfahrungen gemacht haben, die auch teilweise in eine andere Zeit gehören. Wenn deine Mutter als junge Frau dachte, ohne Partner ist sie aufgeschmissen, muss das nicht auch für dich heute gelten. Hast du dich auch sonst im Leben (Berufswahl etc.) immer viel nach deinen Eltern gerichtet?

Im Übrigen würden, glaube ich, die allermeisten sagen, dass man in einer guten(!) Partnerschaft glücklicher und gesünder und erfolgreicher im Leben etc. als alleine ist, es gibt sogar Studien, die belegen, dass Menschen in Beziehungen eine höhere Lebenserwartung haben. Aber eben nur, wenn es eine gute, schöne Beziehung ist. Keine Beziehung ist immer noch besser als eine schlechte.
w26
 
  • #41
es gibt sogar Studien, die belegen, dass Menschen in Beziehungen eine höhere Lebenserwartung haben.
Ich meine das traf nur auf Männer zu, nicht für Frauen. Wahrscheinlich auch nur für die ältere Generation Männer, die sich ohne Frau schlechter ernährt, mehr getrunken hat, keine Gesundheitsfürsorge betrieb und risikoreicher lebte ohne weibliche Fürsorge. Die jungen Männer heute leben hoffentlich unabhängig von einer Beziehung gut und lange.
Keine Beziehung ist immer noch besser als eine schlechte.
Absolut! Ich war immer sehr gerne alleine und stolz dabei und hab mir da von Niemandem reinreden lassen. Es ist mein Leben, nicht das meiner Eltern.
 
  • #42
Ihrer Meinung nach ist man alleine einfach nicht glücklich, Punkt, Aus. Die Sorgen ihrerseits, wenn man als Frau Single ist, steigen dann ins Unermessliche
Deine Eltern sind alt und leben womöglich noch auf dem Land. Dann denken die halt so! Meine Eltern würden genauso denken, die Alten macht man nicht mehr anders. Die interessiert auch nicht, dass die Zeiten sich geändert haben.
Auch wie ein armseliges, ungeliebtes, unbeholfenes, einsames, bedauernswertes, lebensunfähgies Alien?
Die Alten sind so, vielleicht übertreibst du auch. Aber mal davon abgesehen: Es ist von Psychologen erwiesen, dass junge Frauen mehr Mühe damit haben, alleine zu leben, als junge Männer.

Während Corona waren junge, alleinlebende Frauen eine der Gruppen, die am stärksten von Einsankeit betroffen waren. Gleichalte Männer hingegen viel weniger. Das ist halt einfach so. Und auch in meinem Umfeld bei Leuten im die 30 finde ich, dass es Männern einfacher fällt, alleine zu leben, als Frauen. Die Frauen wollen um jeden Preis etwas Festes, während die Männer das nicht unbedingt zeitnah brauchen.
weil "man" in einem gewissen Alter das einfach so macht oder weil Du Dein Leben ohne Beziehung Dir nicht selbst so einrichten kannst, dass Du glücklich bist? Willst Du noch Kinder?
Ich finde das nicht richtig, die FS so hinzustellen. Ich bin ähnlich alt wie sie und mal ehrlich: Alle Frauen um die 30 in meinem Umfeld wünschen sich eine feste Beziehung und Familie. Und als Frau hat man eben nicht ewig Zeit für Kinder.

Sie fragt sich doch nur, ob es das Perfekte sein muss und inwieweit man einen Kompromiss machen kann. Mit 30 eine berechtigte Frage, da die Familiengründung in den nächsten Jahren ansteht. Und mal ehrlich: Hätten nur Paare Kinder, bei denen alles 100% perfekt passt, wäre die Menschheit vermutlich bald ausgestorben.

Liebe FS, man kann einen Kompromiss nachen, aber es sollte trotzdem ungefähr passen. Man kann nur aus den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auswählen. LG w32
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #43
Nein! Das machen schon genug Leute, aber mach es nicht! Es kommt nur schlecht raus! Du sollst und musst alleine glücklich und erfüllt sein, ansonsten klappt es sowieso nie. Ich weiss es ist einfacher gesagt als gelebt, aber arbeite an den Ursachen und dass es so wird! Das ist auch extrem entspannend. Stell dir vor welcher Druck auf dir und einem Partner lastet wenn er dich "erfüllen" muss. Das geht nicht gut. Und hör auf dein Bauchgefühl! Wozu haben wir ein Bauchgefühl, wenn es sich schon zeigt, natürlich soll und muss man unbedingt darauf hören! Ausser dir macht es nichts aus immer wieder auf die Schnauze zu fallen.

Gar nicht erst anfangen mit so schlechten Kompromissen. Nicht mit 15, erst recht nicht mit 25+. Streich das gleich wieder aus deinem Kopf.
 
  • #44
Absolut! Ich war immer sehr gerne alleine und stolz dabei und hab mir da von Niemandem reinreden lassen.
Das sehe ich aktuell in deiner Beziehung nicht so!
Und hör auf dein Bauchgefühl! Wozu haben wir ein Bauchgefühl, wenn es sich schon zeigt, natürlich soll und muss man unbedingt darauf hören! Ausser dir macht es nichts aus immer wieder auf die Schnauze zu fallen.
Das sogenannte Bauchgefühl hat nur jemand, der mit sich selbst, mit Seele Geist und Körper mit Verstand und Gefühl in der Einheit lebt, genügend "S" Werte hat, sonst nicht!
Ein symbolisches Beispiel dafür: wenn du Tomaten ernten willst, dann darfst du kein Gras säen, wo sollen denn die Tomaten herkommen?!
Gar nicht erst anfangen mit so schlechten Kompromissen. Nicht mit 15, erst recht nicht mit 25+. Streich das gleich wieder aus deinem Kopf.
Wer große Mangel mit den "S" Werten lebt, nicht aufrichtig nicht authentisch ist, der hat eben dieses Problem!
 
  • #45
Es ist von Psychologen erwiesen, dass junge Frauen mehr Mühe damit haben, alleine zu leben, als junge Männer.

Während Corona waren junge, alleinlebende Frauen eine der Gruppen, die am stärksten von Einsankeit betroffen waren. Gleichalte Männer hingegen viel weniger. Das ist halt einfach so.
Kann ich für mich nicht bestätigen. Auch nicht für die Zeit, als ich noch jünger war. Ich bin gern allein, was wohl auch an meiner eher introvertierten Persönlichkeit liegt. Natürlich wäre ein (passender) Partner schön und würde mein Leben bereichern, aber ich bin tausendmal lieber alleine, als in einer lauwarmen Beziehung, die ich nur eingegangen bin, weil ich mich einsam fühle, niemand Besseres gefunden habe und die Zeit wegen Kinderwunsch drängt. Ich würde umgekehrt auch mit niemandem zusammen sein wollen, der nur deswegen mit mir zusammen ist, weil er nicht allein sein will oder weil er eine Familie gründen will und nicht, weil er mich toll findet. Das fände ich unfair und es wäre mir auch viel zu wenig. Ich weiß aber, dass andere Leute da andere Prioritäten setzen und das ist ok.

Ich kenne die von dir erwähnte Studie nicht, frage mich aber, ob dieser Druck, den sich so viele Frauen wegen der Familiengründung machen, tatsächlich aus einem inneren Herzenswunsch nach einer eigenen Familie entsteht oder ob das nicht auch stark gesellschaftlich geprägt ist und dass v.a. Frauen suggeriert wird, dass sie ohne Partner und Kinder nicht vollständig sind und nicht dazugehören, weil es nun mal so ist, dass Frauen heiraten und Kinder bekommen und das alle so machen. Bei Männern wird das Leben als "ewiger Junggeselle" eher akzeptiert und wird seltener negativ dargestellt.
Bei mir war es so, dass ich lange Zeit dachte, dass ich das klassische Modell unbedingt leben muss, weil ich ansonsten das große Glück (so wird es ja überall dargestellt) verpassen würde und ich mich dabei viel zu wenig gefragt habe, was ich wirklich will und was mich glücklich machen würde. Seit ich diesen Glaubenssatz losgelassen habe, dass ich nur mit Mann und eigenen Kindern mein Glück finden werde, ist dieser riesige Druck abgefallen und ich fühle ich mich total befreit. Der richtige Partner darf gern in mein Leben kommen und das ist immer noch ein Herzenswunsch, aber ich bin auch jetzt glücklich und mache mir ein schönes Leben. Ich bin bereit, auf den Richtigen zu warten.
Mich erfüllt lauwarm in keinster Weise, sondern es macht m.M.n. unzufrieden und deswegen rate ich auch niemandem dazu. Und man sollte so eine Beziehung erst recht nicht eingehen, nur weil einem das Umfeld suggeriert, dass man als Single irgendwie falsch wäre. Das ist Blödsinn und ich schließe mich dem Ratschlag an, dir ein besseres, gesünderes Umfeld zu suchen, wo du sein kannst, wie du bist und dich angenommen fühlst. Steh zu dir und dem, was du wirklich, aus tiefsten Herzen und um deiner selbst willen willst! Alles andere wird dich nicht glücklich machen.
 
  • #46
Druck, den sich so viele Frauen wegen der Familiengründung machen, tatsächlich aus einem inneren Herzenswunsch nach einer eigenen Familie entsteht oder ob das nicht auch stark gesellschaftlich geprägt ist und dass v.a. Frauen suggeriert wird, dass sie ohne Partner und Kinder nicht vollständig sind
Es ist denke ich eine Mischung. Männer sind vor allem deshalb entspannter, weil sie auch noch später mit einer jüngeren Partnerin eine Familie gründen können. Daher haben sie weniger Zeitdruck.
schließe mich dem Ratschlag an, dir ein besseres, gesünderes Umfeld zu suchen
Bei Freunden und Bekannten geht das, auch wenn es schwierig und aufwendig ist. Aber andere Eltern und Geschwister suchen??? Sry aber das geht nicht! Dann müsste sie ja den Kontakt abbrechen und hätte gar keine Familie mehr. Oder wie meint ihr das???

Weihnachten steht vor der Tür. Es ist nunnal so, dass das ein Fest der Familie ist. Alle meine Freunde sind bei ihren Familien. Wenn die FS sich ein anderes Umfeld suchen soll, wo soll sie bitte zb an Heiligabend hin? Eine neue Familie suchen? Alleine zu Hause sitzen?

Das Argument des neuen Umfeldes funktioniert nur in Bezug auf Bekanntschaften, Hobbys, Vereine, Kurse, Freunde usw. Aber sicher nicht in Bezug auf die Familie! LG w32
 
  • #47
Es ist denke ich eine Mischung. Männer sind vor allem deshalb entspannter, weil sie auch noch später mit einer jüngeren Partnerin eine Familie gründen können. Daher haben sie weniger Zeitdruck.
Aber genau das hab ich ja hinterfragt. Diesen Zeitdruck haben Frauen eben hauptsächlich wegen dem Kinderwunsch! Und da hab ich mich eben gefragt, ob das tatsächlich ein echter Herzenswunsch all dieser Frauen ist, oder ob es nicht bei vielen Frauen so ist, dass sie nur deswegen unbedingt, um jeden Preis Kinder wollen, weil sie glauben, dass sie nur mit diesem einen klassischen Lebensmodell glücklich werden können, weil das überall so erzählt wird und sie dann in weiterer Folge deswegen bei der Partnersuche total verkrampft sind und lieber einen unpassenden Partner nehmen, als gar keinen, eben weil die Zeit drängt. Ich finde diese Einstellung ungesund, auch wenn ich sie verstehe. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich viel entspannter bin und auch entspannter suche, seit ich diesen unbedingten Kinderwunsch losgelassen habe und mein Glück nicht mehr davon abhängig mache, ob ich rechtzeitig einen Partner finde oder nicht, sondern ganz genau darauf achte, was und wer mir gut tut und mich auf nichts mehr einlasse, wo mein Bauchgefühl Unstimmigkeit meldet. Und das war bis jetzt bei allen lauwarmen Geschichten der Fall.
Es waren einpaar unangenehme Lehrjahre, bis mir bewusst wurde, was ich mir mit der verkrampften, von einer unterschwelligen Torschlusspanik wegen Kinderwunsch getriebenen Partnersuche antue und dass das zu nichts Gutem führt. Mir ist aber bewusst, dass ich da nicht für alle Frauen sprechen kann, auch, weil mein Kinderwunsch nie brennend war und mir deswegen sicher auch das Loslassen leichter gefallen ist.
 
  • #48
Bei Freunden und Bekannten geht das, auch wenn es schwierig und aufwendig ist. Aber andere Eltern und Geschwister suchen??? Sry aber das geht nicht! Dann müsste sie ja den Kontakt abbrechen und hätte gar keine Familie mehr. Oder wie meint ihr das???
Nein, natürlich nicht, außer das familiäre Umfeld ist total toxisch, dann müsste man sich überlegen, ob ein Zurückfahren des Kontaktes (muss ja kein Kontaktabbruch sein) nicht besser wäre, damit man seelisch wieder heil werden kann. In den meisten Fällen genügt es zum Glück aber, sein Umfeld zu erweitern und sich Leute zu suchen, die einen unterstützen, positive Gefühle geben und einen so annehmen, wie man ist ohne ständige Vorwürfe und Forderungen, wie man zu sein hat oder wie man nicht sein darf. Denn Freunde kann man sehr wohl wählen und da kann man sich gleichgesinnte Leute suchen, die einen bestärken oder sich von Freunden abwenden, die einem nicht guttun und das kann ein wichtiger Ausgleich zum familiären Umfeld sein, dem man nicht so leicht entfliehen kann.

Hauptsächlich Eltern.. leider ist mir deren Meinung sehr wichtig - warum auch immer. Ist evtl. eine eigene Therapie wert. Aber es ist für mich kaum aushaltbar, so gesehen und behandelt zu werden. Ihrer Meinung nach ist man alleine einfach nicht glücklich, Punkt, Aus. Die Sorgen ihrerseits, wenn man als Frau Single ist, steigen dann ins Unermessliche, was mich dann fast erdrückt und sehr belastet.
@MarianneZ Hast du deinen Eltern eigentlich schon einmal gesagt, was das mit dir macht, wenn sie solche Dinge zu dir sagen und dich so unter Druck setzen? Wie sehr dich das belastet? Das fände ich total wichtig! Auch wenn es vielleicht nichts bringt, weil sie ihre Meinung nicht ändern, sollten sie trotzdem wissen, was sie dir mit solchen Aussagen antun.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich von der Meinung deiner Eltern frei machen kannst! Sie sind zwei Individuen mit eigenen Erfahrungen, die sich von deinen unterscheiden, kommen auch aus einer anderen Generation und sie sind vor allem nicht unfehlbar. Ihre Wahrheit muss nicht deine sein! Du darfst selbst entscheiden, was gut für dich ist und dich glücklich macht, es ist dein Leben!!
 
  • #49
Es ist denke ich eine Mischung. Männer sind vor allem deshalb entspannter, weil sie auch noch später mit einer jüngeren Partnerin eine Familie gründen können. Daher haben sie weniger Zeitdruck.

Bei Freunden und Bekannten geht das, auch wenn es schwierig und aufwendig ist. Aber andere Eltern und Geschwister suchen??? Sry aber das geht nicht! Dann müsste sie ja den Kontakt abbrechen und hätte gar keine Familie mehr. Oder wie meint ihr das???

Weihnachten steht vor der Tür. Es ist nunnal so, dass das ein Fest der Familie ist. Alle meine Freunde sind bei ihren Familien. Wenn die FS sich ein anderes Umfeld suchen soll, wo soll sie bitte zb an Heiligabend hin? Eine neue Familie suchen? Alleine zu Hause sitzen?

Das Argument des neuen Umfeldes funktioniert nur in Bezug auf Bekanntschaften, Hobbys, Vereine, Kurse, Freunde usw. Aber sicher nicht in Bezug auf die Familie! LG w32
Was soll immer dieser Unsinn mit Weihnachten?
Weihnachten kann man auch sehr gemütlich alleine verbringen. Lieber ein friedliches gemütliches Weihnachten alleine als ein Weihnachten mit einem ungeliebten Partner der nicht wirklich zu mir passt. Man kann auch zu zweit alleine sein.
Ich liebe mich selbst so wie ich bin und gehe gut mit mir um. Ich kann gut und gerne mit mir alleine sein und brauche auch meine Freiheit, Zeit nur für mich.

Ich habe in meiner Single-Zeit Weihnachten immer sehr genossen. Zeit mich zu entspannen, mich zu pflegen, ausgiebige Bäder zu geniessen, Kuchen und Plätzchen zu backen, überall nach Zimt und Vanille duftende Kerzen aufzustellen, das Kaminfeuer anzuzünden, den Weihnachtsbaum zu dekorieren, Lieblingsfilme zu gucken und zu malen, zu nähen, zu lesen so viel und so lange ich möchte und keiner quatscht mir rein. Beim gemütlichen Tee trinken unter einer kuscheligen Decke das Jahr gedanklich Revue passieren lassen und sich auf das nächste freuen.
Was soll denn daran schlimm sein?

Menschen die nicht mit sich alleine sein können werden auch nie eine gute Partnerschaft führen, denn sie sind nicht mit sich selbst im reinen und glücklich, sondern suchen ihr Glück immer nur im "Aussen". Der Partner ist für solche Menschen für ihre Bespassung und ihr Glück verantwortlich. Das ist ungesund.

Das einzige was ich an Weihnachten immer vermisse sind die lieben Menschen die leider nicht mehr hier sind. Aber man kann an die schönen Zeiten zurückdenken und dankbar dafür sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #50
Hauptsächlich Eltern.. leider ist mir deren Meinung sehr wichtig - warum auch immer. Ist evtl. eine eigene Therapie wert. Aber es ist für mich kaum aushaltbar, so gesehen und behandelt zu werden. Ihrer Meinung nach ist man alleine einfach nicht glücklich, Punkt, Aus. Die Sorgen ihrerseits, wenn man als Frau Single ist, steigen dann ins Unermessliche, was mich dann fast erdrückt und sehr belastet.
Wie alt bist Du denn? Du musst doch für Dich entscheiden was Du willst in Deinem Leben unabhängig davon was Deine Eltern möchten.
Wenn ich aber sehe was Du so schreibst und wie unselbständig Du zu sein scheinst, dann verstehe ich, daß Deine Eltern sich Sorgen machen wenn Du alleine lebst.
 
M

MarianneZ

Gast
  • #51
Wie alt bist Du denn? Du musst doch für Dich entscheiden was Du willst in Deinem Leben unabhängig davon was Deine Eltern möchten.
Wenn ich aber sehe was Du so schreibst und wie unselbständig Du zu sein scheinst, dann verstehe ich, daß Deine Eltern sich Sorgen machen wenn Du alleine lebst.

Hä? Nein, ich bin nicht unselbstständig, im Gegenteil. :)
Die Meinung meiner Eltern und dass ich mich von ihnen nicht komplett abgrenzen muss, ist mir dennoch wichtig. Manche haben keine Familie und sind stolz drauf oder glücklich damit, ich wäre es nicht.

Vielleicht fällt totaler Kontaktabbruch zur Familie, die das ganze Leben immer da war, manchen nicht leicht, schon mal auf die Idee gekommen?

Nein, natürlich nicht, außer das familiäre Umfeld ist total toxisch, dann müsste man sich überlegen, ob ein Zurückfahren des Kontaktes (muss ja kein Kontaktabbruch sein) nicht besser wäre, damit man seelisch wieder heil werden kann. In den meisten Fällen genügt es zum Glück aber, sein Umfeld zu erweitern und sich Leute zu suchen, die einen unterstützen, positive Gefühle geben und einen so annehmen, wie man ist ohne ständige Vorwürfe und Forderungen, wie man zu sein hat oder wie man nicht sein darf. Denn Freunde kann man sehr wohl wählen und da kann man sich gleichgesinnte Leute suchen, die einen bestärken oder sich von Freunden abwenden, die einem nicht guttun und das kann ein wichtiger Ausgleich zum familiären Umfeld sein, dem man nicht so leicht entfliehen kann.


@MarianneZ Hast du deinen Eltern eigentlich schon einmal gesagt, was das mit dir macht, wenn sie solche Dinge zu dir sagen und dich so unter Druck setzen? Wie sehr dich das belastet? Das fände ich total wichtig! Auch wenn es vielleicht nichts bringt, weil sie ihre Meinung nicht ändern, sollten sie trotzdem wissen, was sie dir mit solchen Aussagen antun.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich von der Meinung deiner Eltern frei machen kannst! Sie sind zwei Individuen mit eigenen Erfahrungen, die sich von deinen unterscheiden, kommen auch aus einer anderen Generation und sie sind vor allem nicht unfehlbar. Ihre Wahrheit muss nicht deine sein! Du darfst selbst entscheiden, was gut für dich ist und dich glücklich macht, es ist dein Leben!!
Ja, natürlich habe ich das gesagt. Mein ganzes Leben lang durchgehend? Bringt leider null. zB auf die Aussage, dass man als Erwachsener nur selbst wissen kann, was einen glücklich macht und nicht die Eltern, ist mir meine Mutter bösartig ins Wort gefallen mit "NEIN, so ist das auch nicht, red bitte nicht so einen Unsinn!"
 
  • #52
Wenn die FS sich ein anderes Umfeld suchen soll, wo soll sie bitte zb an Heiligabend hin? Eine neue Familie suchen? Alleine zu Hause sitzen?
Ich habe zu meinem Vater auch keinen Kontakt mehr, und bevor ich an Weihnachten eine Scharade aufführe wäre ich lieber allein. Theoretisch. Praktisch habe ich ja jedes zweite Jahr die Kinder da und fahre in den Jahren " Weihnachten mit Kindern" zu meiner Mutter (außer letztes Jahr, da war ja Corona) , und ansonsten verbringe ich die Feiertage dann tatsächlich mit Freunden (mein engster Freund ist Familie) weil ich zu meiner Mutter (500 km entfernt) dann mit den Kindern über Silvester fahre.
Warum sollte man destruktive Menschen in seinem Umfeld behalten wollen nur weil sie blutsverwandt sind? So masochistisch bin nicht, da hab ich keine Lust zu.
 
  • #53
Das sehe ich aktuell in deiner Beziehung nicht so!

Das sogenannte Bauchgefühl hat nur jemand, der mit sich selbst, mit Seele Geist und Körper mit Verstand und Gefühl in der Einheit lebt, genügend "S" Werte hat, sonst nicht!
Ein symbolisches Beispiel dafür: wenn du Tomaten ernten willst, dann darfst du kein Gras säen, wo sollen denn die Tomaten herkommen?!

Wer große Mangel mit den "S" Werten lebt, nicht aufrichtig nicht authentisch ist, der hat eben dieses Problem!
Ich weiss nicht wie FS darauf kommt dass es möglich ist entgegen seinem Bauchgefühl zu leben. Mein Bauchgefühl zeigt die letzten paar Monate immer verstärkt an und meldet sich. Es war schon früher immer da, auch da war es unangenehm nicht darauf zu hören. Heute bezeichne ich es als seelische Eigenvergewaltigung wenn ich nicht auf mein Bauchgefühl höre. Ich betrüge mich selber und zwar auf brutalste Art und Weise. Ich gehe soweit zu sagen dass ich dann eine Vergewaltigung meiner Seele zulasse. Mein Seelenfrieden ist mir mittlerweile das Allerwichtigste auf der Welt und in meinem Leben. Ich kann und will nicht mehr entgegen meinem Gefühl leben.
 
  • #54
Ja, natürlich habe ich das gesagt. Mein ganzes Leben lang durchgehend? Bringt leider null. zB auf die Aussage, dass man als Erwachsener nur selbst wissen kann, was einen glücklich macht und nicht die Eltern, ist mir meine Mutter bösartig ins Wort gefallen mit "NEIN, so ist das auch nicht, red bitte nicht so einen Unsinn!"
Ich empfinde das, was deine Mutter zu dir gesagt hat, als sehr respektlos und es scheint so, als würden deine Eltern dir nicht zugestehen oder zutrauen, selbstständig zu sein und selbst zu entscheiden, wie du dein Leben führen willst und meiner Meinung nach gelingt ihnen das deswegen, weil du es zulässt. Gesund wäre, ihnen Grenzen zu setzen, ihnen zu verbieten, dass sie so mit dir reden und ihnen deutlich zu machen, dass du sowas von ihnen nie wieder hören willst und dass sie dieses Thema in deiner Gegenwart nicht mehr ansprechen dürfen. Dieses Recht hast du und es wäre meiner Meinung nach gut, wenn du davon Gebrauch machen würdest und notfalls den Kontakt zu deinen Eltern minimieren würdest, wenn sie nicht damit aufhören und deine Entscheidungen und deine Grenzen weiterhin nicht respektieren.
Ich weiß aber, dass das in der Theorie leicht gesagt ist und in der Praxis schwierig umzusetzen, v.a. wenn man es so gewohnt ist und die Eltern dadurch eine gewisse Macht über einen besitzen. Trotzdem haben sie diese Macht nur so lange, wie du es zulässt. Da es aber oft sehr schwierig ist, aus so einer Verstrickung herauszukommen und zu lernen, sich zu behaupten, wäre vielleicht Unterstützung von außen hilfreich, z.B. in Form einer Therapie oder eines Coachings. Würde sowas für dich in Frage kommen? Ich habe das Gefühl, dass es sehr wichtig für dich wäre, dich von deinen Eltern und v.a. ihrer Meinung, die einen ungesunden Einfluss auf dich und dein Leben hat, abzunabeln. Du musst das nicht mit dir machen lassen! Es ist deine Entscheidung, ob du der Meinung deiner Eltern weiterhin soviel Bedeutung beimisst oder lieber auf deine eigene Meinung vertraust. Vielleicht wird dir das nicht sofort gelingen, aber es ist möglich und liegt in deiner Macht!
 
  • #55
Vielleicht fällt totaler Kontaktabbruch zur Familie, die das ganze Leben immer da war, manchen nicht leicht, schon mal auf die Idee gekommen?
Dann mach halt so weiter aber jammere nicht rum. Das ist eine Mentalität die viele Menschen haben, da bist du nicht allein. Lieber rumjammern und Mitleid abgreifen anstatt Problemlösungsorientiert zu handeln.
Du bist es halt gewohnt schlecht behandelt zu werden, und daher lässt du dich schlecht behandeln. Und anstatt darüber nachzudenken wie man das ändern könnte (Widerworte geben, eskalieren lassen etc. wäre auch eine Möglichkeit die man vor dem Kontaktabbruch versuchen könnte. aber wahrscheinlich bist du dafür nicht durchsetzungsstark genug und das muss man auch wollen, denn das ist anstrengend.), bleibst du halt in deinem unglücklichen Leben stecken.
 
  • #56
Geht es manchen von euch so, dass ihr eine Beziehung eingegangen seid, wo schon anfangs das Gefühl nicht gestimmt hat, wo eure innere Stimme oder eure Alarmglocken sich gemeldet haben, aber ihr habt es ignoriert? Wenn man sich sehnlich eine Beziehung wünscht und nicht mehr unbedingt ein Teenager ist, hört man dann eurer Meinung nach auf, extrem wählerisch zu sein?
Ich bin im durchaus fortgeschrittenen Alter eine Vernunftbeziehung eingegangen, die einige Jahre hielt, weil wir von den Interessen her sehr gut zusammenpassten, und auch der Sex nicht schlecht und recht häufig war. Letztlich blieb bei mir die ganze Zeit aber ein schlechtes Bauchgefühl, so sehr ich es mir auch weggewünscht habe, so sehr ich es mit verschiedenen Ansätzen (bewusst liebevoller Umgang mit meiner Partnerin etc) ändern wollte.

Letztlich - nach äußerem Anlass - dann der Absprung, und tatsächlich keinerlei Herzschmerz, sondern nur Mitleid, auch Bedauern, einen so guten Freund verloren zu haben (s. Thread). Liebe fühlt sich anders an. That’s it.
 
  • #57
Kinderwunsch! Und da hab ich mich eben gefragt, ob das tatsächlich ein echter Herzenswunsch all dieser Frauen ist, oder ob es nicht bei vielen Frauen so ist, dass sie nur deswegen unbedingt, um jeden Preis Kinder wollen, weil sie glauben, dass sie nur mit diesem einen klassischen Lebensmodell glücklich werden
Ich glaube, dass Kinder für die Mehrheit der Frauen sa ca ab Ende 20 oder Anfang 30 schon ein Herzenswunsch sind.
 
  • #58
Ich habe bestimmt ein paar hundert Mal immer wieder das gleiche gesagt, wenn es um die Ursachen aller hier gestellten Problem-Themen geht! Dazu stehe ich, wie eine Eiche, weil ich das weiß, also 100% überzeugt bin, dass es so ist, da ich das erlebte, reflektierte Wissen habe, auch wenn ich einzelne nerve, die an dieses schwierige, ICHThema sich nicht getrauen, da bittere Umprogrammierungen mit Einstellungsänderungen dafür nötig sind!
Es ist unheimlich, wenn ich einige Beiträge lese, die es nie verstanden haben, das eigene ICH zu ergründen und daran zu arbeiten!
Ich wurde häufig angegriffen und werde es immer noch, wenn ich von den Ursachen bestehender Probleme spreche, die ausschließlich in den defizitären "S" Werten zu finden sind sowie an fehlender Aufrichtigkeit und Authentizität in eigener Sache!
Wir Menschen werden von klein auf hochgradig von uns weg trainiert, über fremde Konditionierungen und Programmierungen, die wir als eine heilige Bibel aufnehmen, wahrnemen und danach handeln!
Wir haben also sehr früh gelernt, unsere Gefühle zu unterdrücken, zu vernachlässigen, zu verdrängen und so gegen unsere eigenen Gefühle zu handeln, zu leben, das läuft wie ein roter Faden, durch das ganze Leben ab!
Dadurch werden die "S" Werte die am Anfang voll da waren, gestoppt und zurück gefahren! Das alles geschieht überwiegend unbewusst!
Ich weiß, wovon ich spreche, weil ich das alles sehr intensiv, über viele Jahre an Seele, Geist und Körper durch gemacht habe!
Ich stimme den Beiträgen von Melodi und von Asperie zu 100 % zu!
Keine Zustimmung gibt es für das Argument Weihnachten etc., ist nur eine oberflächliche Ausrede, für das Problem!
Die allerwenigsten Menschen treffen Entscheidungen im EIGENICH, die allermeisten Entscheidungen sind fremd konditioniert, manipuliert durch Erziehung, Ausbildung, Umfeld, durch den Mainstream! Ich lass die Miesepeter, die Vorwandschwätzer, die Schönwetterredner und Antriebslosen unter sich, egal wer es ist und wo sie sich aufhalten!
Man muss schon klare und gewisse Vorstellungen vom Leben haben, sonst lebt man nicht bei sich, sondern bei anderen, deshalb ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu fragen, wer mich auf meinem Weg begleiten könnte. Echte und wahre Freunde werden mich und meine Ziele unterstützen und zwar immer und zu jederzeit. Ich umgebe mich mit Menschen, die mir gut tun und gute Impulse im Meinungs-Austausch als gelebtes Vorbild nicht nur im Wort, sondern vielmehr im TUN geben.
Jeder läuft irgendwann in seiner emotionalen Welt große Gefahr, wenn man das eigene Niveau herunterschraubt, um mit dem Umfeld (Eltern, Geschwister, Freunde, Bekannte, Beruf etc.) klar zu kommenl
Ganz typisches Beispiel dafür ist dieser Thread, jedoch viele andere auch!
 
M

MarianneZ

Gast
  • #59
Dann mach halt so weiter aber jammere nicht rum. Das ist eine Mentalität die viele Menschen haben, da bist du nicht allein. Lieber rumjammern und Mitleid abgreifen anstatt Problemlösungsorientiert zu handeln.
Du bist es halt gewohnt schlecht behandelt zu werden, und daher lässt du dich schlecht behandeln. Und anstatt darüber nachzudenken wie man das ändern könnte (Widerworte geben, eskalieren lassen etc. wäre auch eine Möglichkeit die man vor dem Kontaktabbruch versuchen könnte. aber wahrscheinlich bist du dafür nicht durchsetzungsstark genug und das muss man auch wollen, denn das ist anstrengend.), bleibst du halt in deinem unglücklichen Leben stecken.
Wer sagt, dass ich nicht hart und täglich daran arbeite?

Trotzdem bin ich nur ein Mensch.

Jeder hat seine eigenen Themen und Schwachstellen. ;)
 
  • #60
OK. Wie behandelt dich dein Umfeld?
Auch wie ein armseliges, ungeliebtes, unbeholfenes, einsames, bedauernswertes, lebensunfähgies Alien? Wenn Ja, wie gehst du damit um?
Liebe @MarianneZ, am Anfang war das so. Mein Ex war ein Kümmerer (um nicht Bestimmter zu sagen),sehr Wohlhabend, dabei aber Narzisstisch und absolut toxisch.
Mein Umfeld hatte den Eindruck, ich sei ohne ihn nicht Lebensfähig. Meine Familie wurde nicht müde, mir das auch immer wieder zu sagen. Es gab keine Unterstützung nur Vorwürfe, ich hätte es mir wohl versaut. Obwohl sie erlebt haben, wie ich an seiner Seite gelitten habe.
Zugegeben, das war eine anstrengende Zeit. Ich musste die Glaubenssätze meines Umfeldes auflösen, die meines EX Gatten und mich selber ganz neu kennen lernen. Ich habe mich eine Weile völlig isoliert. Vor mich hingelitten und gedacht mein Leben sei nun zu Ende! Vermeintliche Freunde brachen weg, den Kontakt zu meiner Familie habe ich auf ein Minimum herunter gefahren. Ich war knappe zwei Jahre sehr alleine, habe mich nicht im Außen abgelenkt.
Ich ging durch die "dunkele Nacht der Seele" wie die "Spiris" das nennen.
Am Ende war ich Frei von all dem, wenigstens wurde mir klar, dass all das nicht ICH bin. Ich kann alleine Glücklich sein, ich BRAUCHE niemanden mehr. Ich habe akzeptiert, dass mein Glück nicht davon abhängt, das da jemand anderes ist. Ich habe auch gelernt, dass ich Menschen so lassen sollte, wie sie sind. Sie sind nicht dafür verantwortlich dass es mir mit ihnen gut geht. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich mir Menschen suche, mit denen es mir gut geht. Diese Menschen sind sehr selten und kostbar. Dann kommen natürlich die Wohlmeinenden Freunde, die sich schlecht vorstellen können, dass man alleine wirklich zufrieden und Glücklich leben kann. Auch das kenne ich. Mir wird unterstellt, ich würde mir meinen Zustand nur schön reden. Es sei Zweckoptimismus. Ich stehe da drüber, es ist ihr "Film", es sind ihre Gedanken. Es sind ganz oft Menschen, die in ihrer Beziehung verharren, weil sie Panik haben alleine zu bleiben. Mittlerweile schmunzeln ich nur noch und reagiere nicht mehr. Das sagt mehr als 1000 Worte.
Marianne es ist tatsächlich so banal. Es ist deine Entscheidung dich deinen Glaubenssätzen und Überzeugungen zu stellen und einen Weg zu finden sie aufzulösen. Du triffst auch die Entscheidung weiter unglücklich drauf zu hoffen, dass ein anderer Mensch dich bitte "retten" oder vervollständigen möge. Beides ist OK, so lange es DEINE Entscheidung ist. Wenn du daran arbeiten willst, dann finde einen Weg. Ein Rat: Verbitte dir als erstes mal die Stimmen aus deinem Umfeld, die dich durch ihre limitierenden Gedanken indoktrinieren wollen. Das hält dich in deinem Muster. Das bekräftigt was du glaubst. Dann finde einen Weg, da raus. Ich wünsche dir Freiheit!
 
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