• #61
Wie schön ist es doch, jemals solche Worte empfangen zu haben.
Ich bin kein Mann der Worte, weder beim geben noch beim empfangen.
"Worte sind Schall und Rauch."
"Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Taten sehen."
Zuneigung, Liebe fühle ich. Worte können das nicht ausdrücken, für mich nicht. Wenn eine Frau große Worte braucht oder verwendet - nicht mein Fall. Es ist in beiden Fällen übrigens nicht an fehlenden Worten gescheitert!
ErwinM, 52
 
  • #63
"Jede Stunde ohne dich wird mir die Nichtigkeit meiner Existenz bewusst. Ohne dich bin ich unvollkommen. Du bist der einzige Grund, warum ich auf diesem Planeten bin. Ich kann nicht ohne dich. Ich liebe dich."
Es sind Worte aus der Vergangenheit.

Und es kommt darauf an: Wie ging es auseinander mit dem, der diese Zeilen mal geschrieben hat?

Wenn man das beides gegenüberstellt:
Schöne Worte wie aus einem Gedicht - dann: Ende der Beziehung -

bleibt noch genug von den schönen Worten übrig? Klingen die Worte auch danach noch glaubhaft?

Ich denke, es spielt schon eine Rolle, wie die Trennung verlief. Im Guten oder im Bösen. Je nachdem erinnert man sich gern an alte Briefe - oder auch nicht.
 
  • #64
Ich bin kein Mann der Worte, weder beim geben noch beim empfangen.
"Worte sind Schall und Rauch."
"Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Taten sehen."
Zuneigung, Liebe fühle ich. Worte können das nicht ausdrücken, für mich nicht. Wenn eine Frau große Worte braucht oder verwendet - nicht mein Fall. Es ist in beiden Fällen übrigens nicht an fehlenden Worten gescheitert!
ErwinM, 52
Das sehe ich absolut genauso.

Ich bin schon früher sehr romantisch veranlagt gewesen. Das bin ich eigentlich immer noch, wobei ich dieses Verhalten nicht mehr zulassen möchte.
Ich hatte vieles gemacht, um gesehen zu werden. Damit meine Eltern, mein Freund oder Männer in denen ich verliebt war mich sehen würden. Mittlerweile habe ich leider diese Erkenntnis, dass alles denen nichts bedeutet hatte. Naja, immer hin habe ich dadurch viel geschrieben, gemalt und auch erreicht. Diese bleiben als Erinnerung. Diese werde ich auch meinen Kindern weitergeben. Sie wissen zwar nicht wie und warum diese Gemälde erschaffen wurden aber sie finden diese schön.
 
  • #65
Ich habe jetzt nochmal darüber nachgedacht ob ich die damalige Verbrennungsaktion mit den Sachen von meinem Ex irgendwie bereue. Das ist inzwischen bald 15 Jahre her(wie die Zeit vergeht...) Aber nein... Ich bereue es nicht an diese Beziehung keine Andenken mehr zu besitzen. Denn diese Beziehung war überwiegend nicht schön. Die Worte, die ich damals von ihm erhalten habe, waren nur leere Worte, die Handlungen hatten damit nichts gemeinsam. Die Fotos welche entstanden hatten alle Hintergründe an denen es unmittelbar davor oder danach zu unschönen Streits kam. Ich habe sogar vorletztes Jahr als ich mein altes Emailpostfach aufgeräumt habe noch alte Emails an ihn im Postausgang gefunden und mir bevor ich diese gelöscht habe durchgelesen. Auch da kamen die Erinnerungen hoch wie unglücklich und verzweifelt ich damals war, wie ich mich behandeln lies und seinem leeren Geschwätz unbedingt glauben schenken wollte.
Ich denke es hat schon wirklich viel damit zu tun wie die Beziehung insgesamt verlief und wie man auseinander ging.

Aber ich war auch neugierig und habe mal das Kistchen meiner ersten Jugendbeziehung rausgekramt, reingeschaut und mir die Briefe durchgelesen, Fotos und Zeichnungen angeschaut. Die Briefe sind weit weniger eloquent als z.B. die von @Inanna*, ( er war 16 ) aber sie waren zu der Zeit ehrlich. Ich war damals seine erste Liebe und es fiel ihm schwer diese Gefühle für mich überhaupt in Worte zu fassen, war überglücklich darüber mich getroffen zu haben und mit mir zusammen zu sein, hat beschrieben wie sehr ich mich von allen anderen für ihn unterscheide und was er aus welchen Gründen an mir liebte. Zu den Fotos und Zeichnungen kann ich sagen, dass es mich nicht überrascht, dass er später in seinen 20ern nebenbei Modeljobs hatte und mit seinem Zeichentalent als Tätowierer Fuß fassen konnte.
 
  • #66
Weiss Dein Freund von diesen Briefen? Weiss er, dass du ihn gerade gelesen hast? Nimmst du es auch mit der Gelassenheit hin, falls er solche Briefe von seinen Exfreundinen aufbewaht und ab zu liest?
Ich kann von mir sagen, dass ich das total okay fände. Solange klar ist, das ist eben Vergangenheit, bin ich doch nicht eifersüchtig auf diese abgeschlossene Beziehung des Partners. Ab und zu lesen bedeutet ja auch eher alle paar Jahre und nicht jede Woche dreimal. Ich persönlich denke eher, mein Partner ist fähig zu lieben, war fähig zu lieben und hat eben auch schöne Erinnerungen und bin wenn eher neugierig darauf als eifersüchtig. Mein Vater hat auch noch Porträts, die er von seiner ersten großen Liebe gemacht hat im Schrank; meine Mutter würde doch nicht verlangen, dass er die wegwirft oder zerstört. Das war doch lange vor deren Zeit.
Ich finde es eher seltsam, wenn Leute den Anspruch haben, die einzige und große Liebe im Leben ihres Partners gewesen zu sein und alles andere soll derjenige vergessen, jedenfalls wenn man ein gewisses Alter erreicht hat. So wie ich eine Vergangenheit habe, hat mein Partner halt auch eine, und wenn er eine liebevolle Beziehung zu führen fähig war, kommt mir das ja auch zugute, dass er das rein emotional überhaupt kann.
Wenn ich merke, der andere hat nicht abgeschlossen mit der vorherigen Beziehung oder überhöht die Frau und kann mir nicht die gleiche Liebe geben, weil er immer noch an ihr hängt, ist das was ganz anderes, das würde ich nicht akzeptieren. Aber ob da Briefe da sind oder nicht, ist dafür ja völlig irrelevant.
 
  • #67
Ich musste gerade lachen. Nein, bitte nicht falsch verstehen. Das ist natürlich schön so einen schönen Brief zu bekommen und ich kann dich auch verstehen, dass du diesen Brief nicht wegwerfen möchtest aber du bist auch noch sehr jung, während viele andere im Forum viel älter sind. Manches wird im Laufe der Jahre anders wahrgenommen. Auch du wirst spätestens mit 40 eine oder andere bittere Erfahrung gemacht haben...
Hm, das sind so Sprüche , wie ich sie von meinen Eltern oder Großeltern kenne: "Komm du erstmal in mein Alter.. ." Ich mag solche Sprüche nicht, weil sie einen nicht ernst nehmen in den Erfahrungen, die man gerade macht, und die Lebenserfahrung über alles setzt. Ich bin mittlerweile auch über 40 und haben die von dir angesprochene Erfahrung nicht gemacht. Man muss nicht jede negative Erfahrung im Leben machen. Manchmal klappt es auch ohne.
 
  • #68
Ich habe aus gegebenem Anlass gerade mal einen zufälligen Brief aus meiner Kiste genommen und gelesen:
"Jede Stunde ohne dich wird mir die Nichtigkeit meiner Existenz bewusst. Ohne dich bin ich unvollkommen. Du bist der einzige Grund, warum ich auf diesem Planeten bin. Ich kann nicht ohne dich. Ich liebe dich."
Irgendwie hat das doch was, denke ich mir, so was kriegt man ja nicht alle Tage geschrieben, ich hebe das gerne auf, sind doch sehr nette Worte.
Wenn ich sowas lese, denke ich immer, Menschen möchten einfach angelogen werden, nur schöne Worte hören, solche Worte stimmen doch mit den Taten nicht überein, auch damals nicht, deshalb ging es ja in die Brüche!
Ich frage mich sehr oft: warum gibt es so viele innerlich vereinsamte Menschen? Das hat ganz bestimmt mit mangelnder Selbstliebe zu tun!
Wer sich selbst nicht liebt, nicht genügt, sich stets in den Selbstwerten, wie: Selbstliebe, Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbsttreue, Selbstschutz, Selbstverantwortung etc. vernachlässigt, der braucht ständig und beständig andere Leute um sich herum, um sich so von sich Selbst abzulenken, um nur dann das Gefühl zu haben, liebenswert zu sein. Es sind innerlich verarmte und vernachlässigte Menschen mit verdursteter Seele und sie wissen es nicht einmal!
Es geht doch darum:
ständig die innere Leere zu prüfen, im Blick zu haben, zu erkennen, überwinden und stets mit Liebe zu füllen, um sich so mit sich Selbst immer verbunden zu fühlen?
Viele Menschen verwechseln die Begriffe Einsamkeit mit Alleinsein.
Sie glauben, man müsse sich zwangsläufig einsam fühlen, wenn man Single ist und keinen Partner hat.
Dem ist jedoch garantiert nicht so.
 
  • #69
Weiss Dein Freund von diesen Briefen? Weiss er, dass du ihn gerade gelesen hast? Nimmst du es auch mit der Gelassenheit hin, falls er solche Briefe von seinen Exfreundinen aufbewaht und ab zu liest?
Du fragst zwar nicht mich, aber auf ferne Lieben eifersüchtig zu reagieren, das verstehe ich nun gar nicht. Ich würde das sogar mitlesen und mich daran erfreuen. Wir sind doch nicht im Kindergarten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #71
Tendenziell bin ich jemand, der Dinge aufbewahrt und auch gedanklich oft, ja zu oft in der Vergangenheit weilt.
Ich habe gemerkt, dass es enorm befreiend wirkt, wenn ich meine Wohnung ausmiste, auch die digitalen Datenträger.
Oft hebt man belanglose Dinge auf und tut sich dann schwer sie zu entsorgen, einfach weil man sie schon so lange hat.
Das einzige wofür meine letzte Beziehung gut war, ist, dass ich nun begonnen habe mehr in der Gegenwart zu leben und in die Zukunft zu blicken.
Dinge von Wert, inhaltlich wirklich schöne und tiefgründige Briefe hebe ich auf, das viele theatralische Hin und Her werde ich nun entsorgen.
Letzteres lässt mich die Verletzungen und Enttäuschungen immer wieder durchleben.
In der Erinnerung verblassen destruktive Interaktionen, man kann versuchen sie zu verdrängen - oder besser sie zu verarbeiten, ein Brief bleibt in aller Grausamkeit bis ins Detail gleich.
Angehörige oder sonstige Personen sollen diese Briefe eh nicht lesen - sie haben keinen literarischen oder zeitgeschichtlichen Wert, sie sind ja nicht von Hermann Hesse.
Generell dürfte es gesünder sein, aus einer vergangenen Beziehung eine Essenz zu ziehen, als jedes Detail abzuspeichern -
also "mit ihr hatte ich mein erstes Mal", "mit ihr habe ich gelernt, spontaner und lebensfroher zu sein" oder " mit ihr habe ich die letzte Phase des Studiums erlebt" statt kleinteilig genau nachzulesen, wann man gefrustet war, weil sie einem von der großen Liebe erzählt hat und drei Wochen später auf sozialen Medien einem dreist entgegen grinst beim Urlaub mit einem Neuen.
 
  • #72
Eines Tages sitzt ihr im Altersheim, alle von euch gegangen, und könnt euch nicht mehr daran erinnern, einst geliebt worden zu sein. Alles weggeworfen. Wie traurig.
Warum? Wenn ich mich nicht mehr erinnern kann weil mein Gehirn nicht funktioniert, was soll ich dann mit alten gefüllten Kartons - für die Du im Minizimmerchen im Altersheim eh keinen Platz hast :cool:

Und wenn mein Gehirn noch funktioniert, dann kann ich mich auch ohne Kisteninhalte erinnern - an alles was wichtig ist.

Ich finde es irgendwie traurig, dieses Wegwerfen und die Kommentare dazu
Warum?
Wenn ich irgendwo unterwegs bin, dann fotografiere ich sehr wenig. Ich habe ein trainiertes Gehirn, das in der Lage ist, Bilder aufzunehmen und insbesondere die Stimmung dazu zu speichern, denn letztere macht die wertvolle Erinnerung aus.
Wer nur durch die Linse die Welt betrachtet, verpasst fast alles worauf es ankommt.

Werd mal 60+ und zieh dann zusammen - da brächtest Du einen extra Archivraum, für Dinge, die Du nicht mehr anfasst. Ich bin schlichtweg zu oft umgezogen und habe zu oft renoviert, neu möbliert - keine Lust, mir mit altem Kram das unnötig aufwendig zu machen.
Vor ein paar Jahren habe ich die Briefe meiner riesengroßen Jugendliebe weggeworfen - war doch eh alles nur gelogen/rumromantisert, wie sich bald zeigte. Die einzige wichtige Erinnerung in der Angelegenheit ist, auf die es ankommt war: dass ich jemanden so geliebt habe. Und es ist total egal, dass er sich wie der letzte A**** verhalten hat. Wichtig ist nur, was ich daraus gelernt habe.

Oder Bedauern und Kummer, dass die Beziehung vorbei ist?
Es muss doch garkein Drama sein, sondern bei mir ist es verlorenes Interesse und dieses nach vorn gerichtet sein: ohne alten Ballast auf zu neuen Ufern.

Diese schöne Zeit hat doch trotzdem existiert.... dankbar dafür sein und lächeln, wenn man dann einen Brief von damals liest
Kannst Du das nicht ohne die alten Briefe? Ich schon und darum brauche ich sie nicht. Dafür brauche ich keinen Lagerraum, kein Strom, kein Licht - optimale Fähigkeit fürs Altersheim.

Mir sind diese Rückschauen aber ein extrem seltenes Bedürfnis.

so was kriegt man ja nicht alle Tage geschrieben, ich hebe das gerne auf,
Ich habe halt nicht so ein Ego, was aus dahingesagten Worten, denen keine Taten folgten irgendwas zieht.
Planet ist ja ziemlich groß und fast ewig und dann in Deinem Alter schon vorbei? Da komme ich zum Ergebnis: ausser Phrasen, an denen beide sich berauschten in ihrer Einzigartigkeit war da wohl doch nicht so viel - also ab dafü, swie ich es mit raumgreifendem Nichts nunmal mache.
 
  • #73
Wenn ich irgendwo unterwegs bin, dann fotografiere ich sehr wenig. Ich habe ein trainiertes Gehirn, das in der Lage ist, Bilder aufzunehmen und insbesondere die Stimmung dazu zu speichern, denn letztere macht die wertvolle Erinnerung aus.
Das ist wieder ein ganz eigenes Thema! Ich bin auch ein absolut Wenig-Fotografierer, besonders nicht Stimmungen etc.

Stellenweise fotografiere ich viel, aus fachlichen Gründen. Immer wenn ich jedoch Versuche, das Umfeld, die Stimmung einzufangen, um die auch besser schriftlich (also Bildunterstützt) als Begleitinfo vermitteln zu können, scheitere ich kläglich. Die Bilder sind nichtssagend. Ev. liegt es an meinem Nichtkönnen, ev. daran, dass die Bilder nur einen winzigen Ausschnitt des Empfindens wiedergeben?

Erst gestern gabs wieder tolle Stimmungen und Ausblicke, der Apparat blieb aber - aus Mangel an fachlichen Objekten - im Rucksack. Da ich schon wusste, das mit dem Stimmungsbildern wird nichts, ist eh alles im Kopf und zu vermitteln war in diesem Falle auch nichts.

Ja, mit Menschen unterwegs zu sein, die die Welt nur durch die Kameralinse beobachten, das wäre auch nichts für mich. Zumindest nicht, wenns extrem ist.

ErwinM, 52
 
  • #74
Warum? Wenn ich mich nicht mehr erinnern kann weil mein Gehirn nicht funktioniert, was soll ich dann mit alten gefüllten Kartons - für die Du im Minizimmerchen im Altersheim eh keinen Platz hast :cool:

Und wenn mein Gehirn noch funktioniert, dann kann ich mich auch ohne Kisteninhalte erinnern - an alles was wichtig ist.


Warum?
Wenn ich irgendwo unterwegs bin, dann fotografiere ich sehr wenig. Ich habe ein trainiertes Gehirn, das in der Lage ist, Bilder aufzunehmen und insbesondere die Stimmung dazu zu speichern, denn letztere macht die wertvolle Erinnerung aus.
Wer nur durch die Linse die Welt betrachtet, verpasst fast alles worauf es ankommt.

Werd mal 60+ und zieh dann zusammen - da brächtest Du einen extra Archivraum, für Dinge, die Du nicht mehr anfasst. Ich bin schlichtweg zu oft umgezogen und habe zu oft renoviert, neu möbliert - keine Lust, mir mit altem Kram das unnötig aufwendig zu machen.
Vor ein paar Jahren habe ich die Briefe meiner riesengroßen Jugendliebe weggeworfen - war doch eh alles nur gelogen/rumromantisert, wie sich bald zeigte. Die einzige wichtige Erinnerung in der Angelegenheit ist, auf die es ankommt war: dass ich jemanden so geliebt habe. Und es ist total egal, dass er sich wie der letzte A**** verhalten hat. Wichtig ist nur, was ich daraus gelernt habe.


Es muss doch garkein Drama sein, sondern bei mir ist es verlorenes Interesse und dieses nach vorn gerichtet sein: ohne alten Ballast auf zu neuen Ufern.


Kannst Du das nicht ohne die alten Briefe? Ich schon und darum brauche ich sie nicht. Dafür brauche ich keinen Lagerraum, kein Strom, kein Licht - optimale Fähigkeit fürs Altersheim.

Mir sind diese Rückschauen aber ein extrem seltenes Bedürfnis.


Ich habe halt nicht so ein Ego, was aus dahingesagten Worten, denen keine Taten folgten irgendwas zieht.
Planet ist ja ziemlich groß und fast ewig und dann in Deinem Alter schon vorbei? Da komme ich zum Ergebnis: ausser Phrasen, an denen beide sich berauschten in ihrer Einzigartigkeit war da wohl doch nicht so viel - also ab dafü, swie ich es mit raumgreifendem Nichts nunmal mache.
Es freut mich, dass du dir jede Rede, jeden Satz, jedes Begehren so gut merken kannst. Ich kann das nicht. Ich erfreue mich, wenn ich noch den Rest der alten Briefe lese, extrem an der damaligen Zeit. In meinem Altersheim wird auch das Zimmer nicht winzig sein, soviel sei vorgesorgt. Ich schaue gern zurück. Übrigens sind in Altersheimen Fotoalben o.Ä. sehr wichtig, auch und gerade wenn du dich nicht mehr erinnern kannst.
Ich stelle aber fest, auch hier gibt es mindestens 2 Lager: die, die sich gerne erinnern und auch aufheben und die, für die das vergessen werden kann. So sei es.
 
  • #75
Warum trampeln so viele auf @Inanna* herum? Sie zitiert aus einem sehr schönen Brief den sie mal bekommen hat, dann folgen Reaktionen wie »weiß dein (jetziger) Freund eigentlich, dass du noch in alten Briefen schwelgst?« (@realwoman); »alles Schall & Rauch« (Inspi); »ich brauche keine Briefe - habe schließlich ein gut funktionierendes Gedächtnis« (@Vikky) usw.

Alle (heimlich) neidisch, weil ihr nie solche liebevollen Schreiben bekommen habt? Nie etwas mit romantischer Poesie am Hut hattet? Viel zu nüchternen Alltag lebt?

Also MIR gefallen solche Briefe, ich verstehe @Inanna* und freue mich mit ihr für diese Schätze. Liegt möglicherweise ja auch daran, dass »die besonderen Menschen unter uns« ihren verliebten Amor in Höchstform bringen. Toll, finde ich!!
 
  • #76
Weiss Dein Freund von diesen Briefen? Weiss er, dass du ihn gerade gelesen hast? Nimmst du es auch mit der Gelassenheit hin, falls er solche Briefe von seinen Exfreundinen aufbewaht und ab zu liest?
Das finde ich, geht ja noch. Viel brisanter wäre es meiner Ansicht nach, wenn sie die Briefe finden würde, die ihr aktueller Partner an andere Frauen schrieb. Und dabei vielleicht noch Worte entdeckte, die sie von ihm noch nie gehört hat.
Das geht ja nun nicht bei Briefen, aber bei Emails z.B. könnte sowas noch findbar sein im "gesendet"-Ordner. Oder bei Chatverläufen.

Ich glaube, sowas ließe mich für den Moment erstmal nicht kalt, auch wenn ich selbst Briefe von meinem Expartner habe, die unglaublich schön sind und von Liebe sprechen usw.. Und es war ja dann vorbei.
 
  • #77
Große Worte, vielleicht ernst gemeint im Moment, aber letztlich nicht durch Taten untermauert. Also irgendwie falsch
Ja, das stimmt, aber darum geht es doch nicht. Es geht auch nicht darum, damit gebauchpinselt durchs Leben zu gehen, weil jemand mal so verliebt war.

Es ist ein Stück Leben, eine vergangene Zeit, die ein paar Artefakte hinterließ. Sehr persönliche Geschenke eines anderen, der seine Gedanken niederschrieb oder vielleicht auch nur versuchte, die/den Adressaten zu becircen. Am Ende war es nicht die vollkommene Liebe, und?

Ich würde auch Fotos nicht wegschmeißen, auf denen Freunde sind, die ich dann später nicht mehr als Freunde hatte.
Wobei ich mir die vielleicht noch mal ansehen würde, die Briefe aber eigentlich nicht. Keine Ahnung, wie ich in ein paar Jahren drüber denke. Ich will die Beziehung und den Mann ja nicht zurück, von daher berührt es mich auch nicht, was für Liebesbekundungen da stehen.
Also ich hebe die auf, weil sie sowas sind wie Fotos - Erinnerungen an eine vergangene Zeit. Was fürs Album des Lebens. Gute und schlechte Zeiten kommen darin vor.

Wenn jetzt nur Gedanken und Gefühle von Menschen hochzuschätzen sind, die vollkommen, edel, immer ehrlich und zur reinen, selbstlosen Liebe fähig sind, dürfte niemand solche Briefe schreiben (auch nicht der @INSPIRATIONMASTER , weil er auch nur ein Mensch ist) und jede*r Liebesbriefschreibende würde unnötig Papier verschwenden.
 
  • #78
jede*r Liebesbriefschreibende würde unnötig Papier verschwenden.
Letztendlich schreibt er sie, weil es ihm ein Bedürfnis ist. Das hoffe ich zumindest, nicht das dunkle Absichten dahinterstecken...
Wie auch immer, Liebesbriefe sind wie wahre Kunst: Sie wird gemacht, weil der Schaffende sich ausdrücken möchte, weil etwas aus ihm raus möchte. Oft wäre es besser, er behielte die Briefe für sich.

Es freut mich, dass du dir jede Rede, jeden Satz, jedes Begehren so gut merken kannst. Ich kann das nicht.
Das mag einen Unterschied ausmachen. Da sind die Menschen sehr verschieden, was und wie viel sie sich merken und was nicht. Stichworte "Elefantengedächtnis" und "Nudelsieb".

Übrigens sind in Altersheimen Fotoalben o.Ä. sehr wichtig,
Dieser Sachverhalt ist mir tagsüber auch eingefallen. Da wäre jetzt gut zu wissen, wie viele Menschen sich mit Freude alte Sachen ansehen und wie viele nicht. Wahrscheinlich gibt es dazu Studien. In dem Sinne ist es sicher günstig, wenn es was zum anschauen gibt - ich kann, muss aber nicht.

ErwinM, 52
 
  • #79
Warum trampeln so viele auf @Inanna* herum? Sie zitiert aus einem sehr schönen Brief den sie mal bekommen hat, dann folgen Reaktionen wie »weiß dein (jetziger) Freund eigentlich, dass du noch in alten Briefen schwelgst?« (@realwoman); »alles Schall & Rauch« (Inspi); »ich brauche keine Briefe - habe schließlich ein gut funktionierendes Gedächtnis« (@Vikky) usw.
Es trampelt niemand auf @Inanna herum, hier sagt jeder seine Meinung!
Alle (heimlich) neidisch, weil ihr nie solche liebevollen Schreiben bekommen habt? Nie etwas mit romantischer Poesie am Hut hattet? Viel zu nüchternen Alltag lebt?
Auch das stimmt so nicht, es gibt keinen Grund neidisch zu sein, oder heimlich neidisch zu sein! Im alten Kram wühlen, bringt einen nicht weiter!
Also MIR gefallen solche Briefe, ich verstehe @Inanna* und freue mich mit ihr für diese Schätze. Liegt möglicherweise ja auch daran, dass »die besonderen Menschen unter uns« ihren verliebten Amor in Höchstform bringen. Toll, finde ich!!
Es iegt daran, dass solche Leute mehr in der Vergangenheit leben, statt ganz bewusst, das Hier und Jetzt wahrzunehmen und aufzunehmen!
Wenn jetzt nur Gedanken und Gefühle von Menschen hochzuschätzen sind, die vollkommen, edel, immer ehrlich und zur reinen, selbstlosen Liebe fähig sind, dürfte niemand solche Briefe schreiben (auch nicht der @INSPIRATIONMASTER , weil er auch nur ein Mensch ist) und jede*r Liebesbriefschreibende würde unnötig Papier verschwenden.
Darum geht es doch gar nicht, es geht darum ganz allgemein am alten Mist nicht hängen zu bleiben!
Da fällt mir gerade ein Satz von Konrad Adenauer dazu ein. Er sagte: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden.“ 😎
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #80
Oft wäre es besser, er behielte die Briefe für sich.
Wieso?
Und wie willst Du das denn beurteilen, wie schreibende Person und empfangene Person über den Brief denken? Nur weil es einer fremden Person peinlich erscheint, muss es ja nicht heißen, dass alle das peinlich finden (falls Du das jetzt so meintest).

Klar, wenn der Brief in die falschen Hände gerät, ist es blöd. Ich finde zwar auch schön, wenn Briefe von bekannten Personen noch erhalten sind, aber irgendwo finde ich es auch ... indiskret. Gehört ein Dichter mit Leib und Seele der Menschheit, weil er mal früher veröffentlicht wurde und heute noch als prägend gilt? Muss man Künstlern in der Seele rumkramen und sie analysieren und ihre intimen Gedanken an geliebte Menschen lesbar machen für jeden?
Was die Urahnen darüber denken würden, wenn ihre Urenkel die Liebesbriefe von einst lesen - keine Ahnung. Wenn man nicht will, dass was unter andere Augen gerät, muss man es wirklich vernichten. Gilt auch für Tagebücher.
Auf der anderen Seite finde ich es auch schön, wenn es sowas noch gibt.
Hat für mich auch was Physikalisches, Zeit vergeht und ist nie wieder zurückbringbar, nicht in ihrer Richtung umkehrbar. Alles, was davon bleibt, ist Erinnerung, die manchmal "materielle Beweise" hat. Ansonsten wird sie irgendwann begraben für immer.
 
  • #81
es geht darum ganz allgemein am alten Mist nicht hängen zu bleiben!
Ist ja richtig, wenn man es wirklich "Mist" findet. Aber so ist das ja nicht bei den Leuten, die sowas aufheben.

Da fällt mir gerade ein Satz von Konrad Adenauer dazu ein. Er sagte: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden.“
Genau. Den sollte man sich vor Augen führen, wenn man beim aktuellen Partner Liebesbriefe von Exfrauen oder -männern findet. Und sich dran erinnern, dass man sowas auch bekommen oder/und geschrieben hat und wieviel das jetzt noch bedeutet als Inhalt. Und trotzdem sind es Teile der Albumblätter des Lebens.
 
  • #82
Ich denke, dass wir alle eine selektive Wahrnehmung haben. Das hilft uns zu überleben. Deshalb können manche nicht das Gesamtbild sehen….
Niemand sagt, dass Liebesbriefe doof seien aber seid Ihr wirklich so selbstbewusst, dass es euch völlig Wurst ist, wenn der Partner im alten Kram rumwühlt und alte Liebesbriefe liest und an die Vergangenheit denkt? Ist es nicht so, dass man damit die Gegenwart ein Stück wegstößt? Mir ist gerade eine Szene aus dem Film „Vom Winde verweht“ eingefallen, wo Scarlett Ohara heimlich das Bild vom Ashley anschaut und Rhett kommt herein und sieht es. Ich meine der ganze Film geht es einfach darum, dass Scarlett an die Vergangenheit hängt und an jemanden hängt, der sie nicht liebt und nie geliebt hat. Sie hängt an einem Mann, der eine andere Frau liebt sogar über den Tod hinaus. Sie hat ihr komplettes Leben zerstört wegen dieser unerwiderten Liebe.
Auch hier schreiben regelmäßig Menschen über ihre Partnern, die die/den Ex nicht aufgeben wollen. Das ist doch nicht gut. Es ist kontraproduktiv und schadet die aktuelle Beziehung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #83
Ich denke, dass wir alle eine selektive Wahrnehmung haben. Das hilft uns zu überleben. Deshalb können manche nicht das Gesamtbild sehen….
Niemand sagt, dass Liebesbriefe doof seien aber seid Ihr wirklich so selbstbewusst, dass es euch völlig Wurst ist, wenn der Partner im alten Kram rumwühlt und alte Liebesbriefe liest und an die Vergangenheit denkt? Ist es nicht so, dass man damit die Gegenwart ein Stück wegstößt? Mir ist gerade eine Szene aus dem Film „Vom Winde verweht“ eingefallen, wo Scarlett Ohara heimlich das Bild vom Ashley anschaut und Rhett kommt herein und sieht es. Ich meine der ganze Film geht es einfach darum, dass Scarlett an die Vergangenheit hängt und an jemanden hängt, der sie nicht liebt und nie geliebt hat. Sie hängt an einem Mann, der eine andere Frau liebt sogar über den Tod hinaus. Sie hat ihr komplettes Leben zerstört wegen dieser unerwiderten Liebe.
Auch hier schreiben regelmäßig Menschen über ihre Partnern, die die/den Ex nicht aufgeben wollen. Das ist doch nicht gut. Es ist kontraproduktiv und schadet die aktuelle Beziehung.
Du willst doch nicht alte Liebesbriefe mit diesem Film vergleichen? Briefe, die 40 Jahre alt sind? Als man im jugendlichen Alter angebetet wurde? Ich bleibe dabei, wer da eifersüchtig ist, hat eine ganze Menge Probleme.
 
  • #84
Nur weil es einer fremden Person peinlich erscheint, muss es ja nicht heißen, dass alle das peinlich finden (falls Du das jetzt so meintest).
Ja, habe ich so gemeint. Das stimmt natürlich, dieses spezielle Sender-Empfänger-Paar kann das ganz anders sehen und vor allem empfinden als ich als Außenstehender. Wie gesagt, solche Worte sind weder in der einen noch in der anderen Richtung mein Fall. Andere empfinden das anders.
ErwinM, 52
 
  • #85
Wie gesagt, solche Worte sind weder in der einen noch in der anderen Richtung mein Fall.
Seh ich auch so. Wie oft wird hier geschrieben, "Taten zählen, nicht Worte". Und wie oft lesen wir hier von Menschen, die sich von schönen Worten einlullen lassen und die Realität ausblenden, weil sie lieber das Geschwafel glauben wollen.

Und sorry, Inanna, aber das hier
"Jede Stunde ohne dich wird mir die Nichtigkeit meiner Existenz bewusst. Ohne dich bin ich unvollkommen. Du bist der einzige Grund, warum ich auf diesem Planeten bin. Ich kann nicht ohne dich. Ich liebe dich."
ist doch pathetischer Kitsch. Ihr wart wohl schwer verliebt, da freut man sich natürlich darüber, aber Jahre später kommt dir das nicht albern vor?

Ich bin halt eher der pragmatische Typ, auch wenn ich romantischen Situationen durchaus was abgewinnen kann, allerdings nur, wenn sie nicht krampfhaft inszeniert werden.
 
  • #86
aber seid Ihr wirklich so selbstbewusst, dass es euch völlig Wurst ist, wenn der Partner im alten Kram rumwühlt und alte Liebesbriefe liest und an die Vergangenheit denkt?
Na wenn er sowas machen würde und ich die ganze Zeit schon dächte "er hängt aber sehr an seiner Ex", würde mir das viel ausmachen. Aber das merkt man ja dann allgemein an allem, dass einer noch nicht abgeschlossen hat. Wenn dann mit der Person auch noch Kontakt besteht ... Aber dann sind ja die Briefe und Bilder, die er sich dauernd ansehen MUSS, auch nur ein Teil vom Problem. Selbst wenn er es nicht täte oder keine Briefe und Bilder hätte, wäre die Beziehung nichts für mich, wenn einer so an der Ex hängt.

Aber nicht, wenn die in irgendeiner Kiste rumliegen und er damit verfährt wie ich mit meinen Stücken aus der Vergangenheit.

Klar ist es das. Und glauben kann man es doch dann schon nicht, wenn man es aktuell bekommt bzw. ICH könnte sowas jedenfalls nicht glauben. Aber Liebesgedichte und -songs sind doch aus dem gleichen Holz.
 
  • #87
Alle (heimlich) neidisch, weil ihr nie solche liebevollen Schreiben bekommen habt?
Nö, warum? Solche Briefe habe ich ja auch bekommen - nur habe ich sie geschreddert, weil eben nur leere Worte, denen erstaunliche und dem geschriebenen sehr widersprüchliche Taten folgten.
Insofern waren die Worte nichts wert - nur Selbstgefälligkeit des Schreibers/Darstellung seiner angenommenen Einzigartigkeit.

Nie etwas mit romantischer Poesie am Hut hattet?
Aber ja - wobei man Poesie von Kitsch unterscheiden sollte. Von beidem gibt es bereits genug und so wirklich hochwertig ist das selten, was von einem Laien kommt - oft auch nur anderswo abgeschrieben.

Auf jeden Fall und das gern.
Was ist erstrebenswert daran sich zu berauschen? Ok, wenn man so ein scheußliches Leben hat, dass sich das nüchtern nicht ertragen lässt, dann kann das eine hilfreiche Flucht sein, dass es mal solche Momente gegeben hat im Leben.
 
  • #88
Grundsätzlich, wer durch schöne Liebesbriefe in schönen Erinnerungen vereinen kann, soll das doch machen, finde nichts unnützes oder Falsches daran.
Ich habe diese Briefe alle vernichtet, weil tatsächlich wir in den Briefen unsere mangelhafte Kommunikation versucht Herr zu werden.
Es waren Klagebriefe und unangenehme Themen darin enthalten.
Die wenigen schönen sind leider der Zensur der anderen Briefe zum Opfer gefallen.
Ich habe nachträglich einen Liebesbrief von meiner Ex erhalten und die einen von mir zurück bekommen.
Das war vor zwei Jahren, nachdem wir uns genau über unsere diese eben blöden vergangenen Liebesbriefe unterhielten.
Dieser letzte Brief von uns beiden enthielt von beiden nur die guten Erinnerungen die wir haben.
Beides sehr schöne und ehrlich geschriebene Briefe.
Diesen einen Brief werden wir beide mit Sicherheit niemals vernichten, da waren wir uns einig.
Diese beide Briefe wird unser Sohn nach unserem Tod zusätzlich als Nachlass ausgehändigt.
Von daher, jeder soll es so machen wie er/ sie es am besten findet.
M50
 
  • #89
Ich finde das Leben verdichtet und -nichtet genug, gerade was die neuen Medien betrifft, da ist es ganz gut, wenn man selbst nicht so radikal emotional und gedanklich Vergangenes entsorgt. Zumindest weiß ich nun warum ich so viel Platz und irgendwo im Keller einen passenden Schrank habe. Reingeschaut habe ich schon lange nicht mehr und wenn, merke ich, dass ich viele schöne Erinnerungen und meinen Frieden mit dem Rest gefunden habe sowie einiges tatsächlich vergessen hatte.

Bei Alltagsdingen halte ich es wie @Vikky
Von dem was ich 2 Jahre nicht gebraucht habe, trenne ich mich, am besten durch Verkaufen oder Verschenken recyceln. Passt gut zu meinem neuen Leben.

Wie es andere halten und warum spielt für mich keine Rolle.

FS,

Entsorge das, was und wenn es Dich belastet, wie auch immer.

M52
 
  • #90
Beides sehr schöne und ehrlich geschriebene Briefe.
Diesen einen Brief werden wir beide mit Sicherheit niemals vernichten, da waren wir uns einig.
Diese beide Briefe wird unser Sohn nach unserem Tod zusätzlich als Nachlass ausgehändigt.
Bei mir sind das Briefe, die wir uns im Laufe der Jahre geschrieben haben. Das sind meine Erinnerungen, ich wüsste im Moment gar nicht, ob ich das überhaupt wollen würde, dass unsere Kinder die lesen. Ich denke sie wissen wie sehr wir uns geliebt haben.

So eine übersprungene Generation könnte ich mir eher vorstellen, zwischen Enkel und Großeltern ist ja ein Abstand.

Allerdings bei so belastenden Erinnerungen wie beim FS ist es wohl besser diese zu vernichten. Ich hab das mal als Anlass genommen und eine sehr gehässige Email, die ich mir als Warnung auf dem Desktop gespeichert hatte zu löschen.
 
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