• #61
Ich finde dieses Abmelden manchmal seltsam. Wer nicht mehr schreiben möchte, muss sich nicht abmelden lassen. Man schreibt nur einfach nicht mehr mit.
Ich habe den Deepdiver so nicht gelesen und finde es selbst für mich nicht seltsam. Ich hab es auch überlegt. Also nicht mehr mit zu schreiben. Weil er mich berührt hat, weil ich selbst in einer Phase angesprochen wurde, in der ich so gar keine wirkliche Base und Zeit und emotionalen Puffer für kaum was habe.
Wer wirklich gut mitschreiben möchte, muss auch einiges an Zeit aufwenden, denke ich. Ich finde es auch interessant hier, kann aber gar nicht so mitkommen, oder mitschreiben. Die Dosis finden, wäre meine Maßgabe. Ich denke, das hat er gemeint, mit dem Übergang ins Real-Life.
Da fehlt mir momentan eher die Zeit. Aber es sind wohl Phasen. Mal schreibt man hier mehr, mal geht man wieder ins Reale.
w48
 
  • #62
Ich frage mich, wie ein reifer, erwachsener Mensch, sich hier im Forum, in eine solche Situation selbst bringen kann?
Ich sehe da glücklicherweise nicht die Art und Weise, erwachsen zu sein, die Deine Art und Weise ist.
Deine Art und Weise, erwachsen zu sein, empfinde ich selbst als sehr unlebendig. Ja gerade zu knöchern und steif.
So kommst du mir rüber.
Da ist mir ein Männerherz, das sich auch mal unrealistisch verknallen kann, 1000 Mal lieber. Egal wie es dann ausgeht.

Ich selbst bestehe ausdrücklich darauf, mich begeistern zu lassen, Fehler zu machen, Eingebungen auch mal nachzugehen, mich sogar richtig in die Nesseln zu setzen und lieber hinterher schlauer zu sein, als vorher alles gewusst zu haben!
Zunehmend mehr, weiß ich allerdings auch vorher schon. Im Laufe des Lebens leider immer mehr.

Trotzdem werde ich mich hüten, jemanden dafür als unerwachsen abzuurteilen, weil er sich die Fähigkeit bewahrt hat, zu träumen.
w48
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #63
So macht das - zumindest für mich - immer den Eindruck, dass User, die sich abmelden lassen, sich hier nicht gut behandelt fühlten. In vielen solcher Fälle kann ich das aber nicht erkennen.
Für mich macht es den Eindruck, dass es Fakes sind, die mit einem bestimmten Thema das Forum mal aufmischen wollten.
Sie melden sich an, stellen ein Thema zur Diskussion und wenn es heiß hergeht, amüsieren sie sich darüber, melden sich ab und lachen sich ins Fäustchen.
Warum sie das machen, ist mir allerdings schleierhaft.
Soziale Studien? Krankes Verhalten? Freude daran, wenn andere Mitglieder des Forums sich - wegen der unterschiedlichen Kommentare - entäußern, persönlich angehen, ausfallend werden und sich aufregen?
Nicht selten habe ich den Eindruck, dass sie sich dann unter einem anderen Namen wieder anmelden, um mit zu diskutieren und so noch mehr Spaß zu haben. Aber genau werden wir es wohl nie erfahren.
 
  • #64
Da fehlt mir momentan eher die Zeit. Aber es sind wohl Phasen. Mal schreibt man hier mehr, mal geht man wieder ins Reale.
Es gibt große Unterschiede zwischen uns beiden, ist aber völlig okay! Ich brauche den Schalter nicht ständig umlegen, für mich ist das Leben real, egal wo ich mich aufhalte, weil ich Hier und im Jetzt lebe!
Deine Art und Weise, erwachsen zu sein, empfinde ich selbst als sehr unlebendig. Ja gerade zu knöchern und steif.
Das darfst du gerne denken, keine Sorge, ich lebe sehr lebendig, sehr gut und sehr leicht mit mir!
Das ist ein gutes Vorabzeichen, das wir eben nicht zusammenpassen!
Da ist mir ein Männerherz, das sich auch mal unrealistisch verknallen kann, 1000 Mal lieber. Egal wie es dann ausgeht.
Es geht ausschließlich um das eigene Wohlbefinden und nicht um irgend ein Männerherz!
Ich selbst bestehe ausdrücklich darauf, mich begeistern zu lassen, Fehler zu machen, Eingebungen auch mal nachzugehen, mich sogar richtig in die Nesseln zu setzen und lieber hinterher schlauer zu sein, als vorher alles gewusst zu haben!
Ich brauche mich nicht begeistern lassen, ich bin begeistert, viele Menschen sind hinterher nicht schlauer, da sie ständig dieselben Fehler, jedoch immer mit anderen Menschen wiederholen, es ist alles eine Frage von Bewusstsein!
Zunehmend mehr, weiß ich allerdings auch vorher schon. Im Laufe des Lebens leider immer mehr.
Das kommt zu mir nicht so rüber!
Trotzdem werde ich mich hüten, jemanden dafür als unerwachsen abzuurteilen, weil er sich die Fähigkeit bewahrt hat, zu träumen.
Zu träumen ist nicht unerwachsen, wir reden aneinander vorbei!
 
  • #65
Für mich macht es den Eindruck, dass es Fakes sind, die mit einem bestimmten Thema das Forum mal aufmischen wollten.
Sie melden sich an, stellen ein Thema zur Diskussion und wenn es heiß hergeht, amüsieren sie sich darüber, melden sich ab und lachen sich ins Fäustchen. Warum sie das machen, ist mir allerdings schleierhaft.
Das sehe ich auch so! Warum sie das machen ist mir völlig klar! Es sind Menschen, die inhaltslos in den Tag hinein leben, und versuchen ihre "S Werte plus" Defizite so zu kompensieren!
Nicht selten habe ich den Eindruck, dass sie sich dann unter einem anderen Namen wieder anmelden, um mit zu diskutieren und so noch mehr Spaß zu haben. Aber genau werden wir es wohl nie erfahren.
Wer so denkt und so handelt, ist ein ganz, ganz schwacher Mensch, er weiß es nur nicht!
 
  • #66
Das ist ein gutes Vorabzeichen, das wir eben nicht zusammenpassen!
Da stimme ich Dir mal vollumfänglich zu...
Ich brauche mich nicht begeistern lassen, ich bin begeistert,
Du klingst aber nicht begeistert, Du klingst knatschig 🙃. Oft
viele Menschen sind hinterher nicht schlauer, da sie ständig dieselben Fehler, jedoch immer mit anderen Menschen wiederholen, es ist alles eine Frage von Bewusstsein!
Von mancher Menschen Art und Bewusstsein bin ich absolut nicht inspiriert... ganz im Gegenteil.
Auch, wenn sie manchmal Treffendes schreiben, kommt es doch immer auf das Gesamtpaket und den "Spirit" an.
Was mir nichts macht, es finden sich wie immer die Passenden.

PS. Hast Du eigentlich unter anderem auch noch etwas zum Liebeskummer zu sagen, oder konntest Du Dir dieses Gefühl aufgrund Deiner allumfassenden Weisheit und Erfahrung und GEISTEShaltung auch sparen???
w48
 
  • #67
Das sehe ich auch so! Warum sie das machen ist mir völlig klar! Es sind Menschen, die inhaltslos in den Tag hinein leben, und versuchen ihre "S Werte plus" Defizite so zu kompensieren!
Also eines muss man Dir lassen. Inhaltslos in den Tag hineinleben, um etwas zu kompensieren könnte Dir wirklich nicht passieren, nehme ich an.
Wie Du es schaffst eine glückliche Beziehung in gegenseitiger Be-achtung, totalem Gleichsinn, mit absolut innigem Sex, erfüllenden Gesprächen zu führen und Dich hier fast ständig und täglich mehrmals zu fast allen Themen zu äußern, dss muss Dir erst mal einer nachmachen. Du bist somit ziemlich schnell.
Top, Deine Partnerin, dass sie sich da so nahtlos passend einfügt.
Das gibt es sicher im Realen nicht oft. Ich nehme an, Du hast da mit ihr einen inspirierenden Top-Treffer gelandet. Ich gönne Euch, Euer Glück wirklich. Jeden Tag.
Liebeskummer, (Ich finde das Thema sehr interessant, was alle so machen und tun, um ihn zu händeln.), aber wie gesagt, Liebeskummer kommt da sicherlich auch nicht auf und ihr werdet glücklich und innig sein, bis an das Ende Eurer Tage.
Wenigstens einer ist im 7. Himmel.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Freude und verabschiede mich erst einmal. Ich hab noch ein bisschen Stretching zu erledigen.
w48
 
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  • #68
Du klingst aber nicht begeistert, Du klingst knatschig 🙃. Oft
Du verwechselst knatschig mit selbstkritisch, ich bin ein Optimist und konstruktiv selbstkritisch, eine wichtige reflektierte Lebenserkenntnis!
Von mancher Menschen Art und Bewusstsein bin ich absolut nicht inspiriert... ganz im Gegenteil.
Auch da gibt es große Unterschiede ich bin von mir inspiriert!
Hast Du eigentlich unter anderem auch noch etwas zum Liebeskummer zu sagen, oder konntest Du Dir dieses Gefühl aufgrund Deiner allumfassenden Weisheit und Erfahrung und GEISTEShaltung auch sparen???
Ich bin offen, direkt, in der Fülle und brauche nicht sparen! Erst wenn wir uns durch die Reflexion verstehen lernen, können wir auch die Dinge in unserem Leben verändern, die dafür sorgen, dass Gedanken und Gefühle da sind, die uns nicht gut tun, jedoch eine wichtige Botschaft für uns haben, dies bewusst zu machen! Wenn ein Mensch nicht weiß, was er an mir hat, dann lasse ich ihn gerne freiwillig gehen, es ist viel besser alleine zu sein, statt mit jemanden zusammen, der einem das Gefühl gibt, alleine zu sein. Wenn es nicht passt, dann passt es nicht, die Wahrheit verändert sich nicht, nur weil man sie ignoriert!
Den gibt es nicht!
Top, Deine Partnerin, dass sie sich da so nahtlos passend einfügt.
Sie fügt sich nicht nahtlos passend ein, es passt bei uns im WIR! Die beidseitige Liebe allein, versteht das Geheimnis.
Du hast da mit ihr einen inspirierenden Top-Treffer gelandet.
Zum ersten Mal in meinem Leben erlebe ich das!
Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Freude
Danke, das wünsche ich dir von Herzen auch! Schönen Abend!
 
  • #71
Wie Du es schaffst eine glückliche Beziehung in gegenseitiger Be-achtung, totalem Gleichsinn,
mit der natürlichen Dominanz des Mannes, in einem anderen Thread benannt,
mit absolut innigem Sex, erfüllenden Gesprächen zu führen
Mit echter und wahrer Liebe, und bei der ersten Problematik, gegenteiliger Meinungen, ernsteren Krankheiten, schwierige Zeiten, sofort zu beenden, denn bleiben, mit durchstehen geht gegen die S-Werte.Plus.
und Dich hier fast ständig und täglich mehrmals zu fast allen Themen zu äußern.
Nicht fast, permanent, und Du vergisst das enorme berufliche Engagement mit den Heerscharen andächtiger Patienten, die auf Nebensächlichkeiten wie Diplome und adäquate Ausbildung keinen Wert legen, das soziale Engagement, der allseitig geschätzte Philantroph, mit Patenschaften und dazu noch die selbstverständlich erfolgreiche künstlerische Betätigung,, eigene und Mäzenatentum mit Ausstellungen.
Einfach nur bewundernswert, dazu diese immer positive Grundhaltung, der Optimismus, die Toleranz und die Gelassenheit, ein Musterbeispiel für innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Oder vielleicht doch nur ein äußerst verbitterter Mensch, der jeden anderen abwerten muss, sich eine immer großartigere Vita verpasst, wahrscheinlich nicht mal ein Mann.
 
  • #72
Oder vielleicht doch nur ein äußerst verbitterter Mensch, der jeden anderen abwerten muss, sich eine immer großartigere Vita verpasst, wahrscheinlich nicht mal ein Mann.
Wer Zeit hat, 24/7 Beiträge zu posten und das seit Jahren und stolz auf die 9000 ist, tut mir leid aber wo soll da Zeit für eine berufliche Tätigkeit oder für eine Beziehung, für Freizeitaktivitäten etc sein? Wem möchte er etwas vormachen? Wohl nur sich selbst. Wer wirklich ein Leben hat, kann gar nicht die Menge an Zeit in ein Forum investieren. Er hat mit vielem, was er schreibt, schon auch recht. Jedoch glaube ich ihm das, was er über sein Privatleben schreibt, keine Sekunde. Dafür ist er einfach zu viel im Forum. Wie gesagt, 24/7. Alles andere ist aus meiner nur sein Wunschdenken, das aber bei dieser Lebensweise immer nur ein Traum bleiben wird. Ist aber sicherer als das wahre Leben mit allen Schmerzen und Enttäuschungen.
 
  • #73
Er hat mit vielem, was er schreibt, schon auch recht
Wenn man Allgemeinplätze in Dauerschleife von sich gibt, ist es mit Allgemeinplätzen so, dass sie Wahres beinhalten, auch Kalendersprüche und Horoskope enthalten Wahres.
Ursachen zwischenmenschliche Probleme sind fehlende Kommunikation, oft nicht wissen, was man will, zu viele Kompromisse machen, eigene Grenzen nicht kennen, Selbstwert, das sind aber nur Stichworte, plakativ, im Einzelfall braucht es alle Facetten, und oft wäre es interessant, was denn die andere Seite sagt.
Dazu sind die Wege, Probleme zu lösen, völlig unterschiedlich, es muss zur jeweiligen Person passen, und wenn jemand noch Gespräche und eine letzte Chance haben möchte, dann ist es für diesen Menschen gut.
Liebeskummer reduziert sich auch, wenn man den Schritt der Trennung versteht und verinnerlichen kann, oder man realisiert, nur virtuelle Projektion.
Das Schöne aber ist, im zum Grundthema zurück zu gehen, Liebeskummer ist auch positiv, es zeigt, man kann lieben und man kann fühlen, und ich wünsche jedem, dass nach den Trauerphasen schöne Erinnerungen bleiben, da war mal Liebe.
 
  • #74
Liebeskummer ist auch positiv, es zeigt, man kann lieben und man kann fühlen, und ich wünsche jedem, dass nach den Trauerphasen schöne Erinnerungen bleiben, da war mal Liebe.
Wirklich schön geschrieben. Mich hat das berührt. So ist das, wenn was nicht mehr zusammen geht, ja, da war mal Liebe. Unwürdig, sich hinterher abzuwerten. Besprechen, warum etwas nicht mehr ging, sollte man aber immer schon. Das ist für mich auch keine Abwertung, sondern Erkennen, warum manches nicht ging. Dafür, für dieses Erkennen und das damit verbundene Wachstum, denke ich, sind wir hier. Ich habe nur einen einzigen Menschen, der sich so unangenehm verhalten hat, dass ich froh war, dass es nicht passte. Meine ehemaligen Liebes-Partner achte ich, so auf ihre Art und Weise, wie sie eben zu diesem Zeitpunkt ihrer und meiner Entwicklung waren. Es hat halt zu diesem Zeitpunkt nicht sollen sein.
w48
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #76
Besprechen, warum etwas nicht mehr ging, sollte man aber immer schon. Das ist für mich auch keine Abwertung, sondern Erkennen, warum manches nicht ging.
Kommt darauf an. Ich habe mich schon kommentarlos getrennt, weil wir jahrelang immer wieder dasselbe "besprochen" hatten. Irgendwann war die Trennung dann die Konsequenz daraus, dass sich trotz be- und versprechen nichts geändert hat.

Meine ehemaligen Liebes-Partner achte ich, so auf ihre Art und Weise, wie sie eben zu diesem Zeitpunkt ihrer und meiner Entwicklung waren.
Das tue ich auch. Trotzdem habe ich ggf. keinerlei Bedarf mehr, noch irgendetwas zu besprechen.
 
  • #77
Kommt darauf an. Ich habe mich schon kommentarlos getrennt, weil wir jahrelang immer wieder dasselbe "besprochen" hatten.
Naja, dann hattet ihr die kritischen Punkte ja doch besprochen, nur eben bereits im Vorfeld der Trennung.
Ja, wirklich?
Bringt das was?
Gefühle und Gründe besprechen?
Ist da Ehrlichkeit gut?
Oder unnötige Verletzung?
Zumal sich ja oft einer trennen, der andere aber eher kämpfen will.
Ich wollte schon wissen, wenn es zu einer Trennung kommt, warum. Das bringt, dass ich z.B. an mir arbeiten kann. Wie bei jeder Kritik wäre mir Ehrlichkeit auch wichtig, selbst wenn sie im Moment verletzend sein könnte.
 
  • #78
Ts, ts, ts. Aus euch spritzt der Neid auf das einmalige, erfüllte, von Lebensweisheit durchtränkte, von hoher wortloser Liebe getragene Leben des IM. Macht euch endlich die unzähligen kostbaren S-Werte zu eigen und ihr werdet des irdischen Nirwanas zuteil. Punkt.
 
  • #80
@Fleur47
Ich bitte um Nachsicht für meine Oberflächlichkeit.
Ohne Plus nur Verdruß. Punkt.
 
  • #81
Es ist dringend empfohlen bei einer Trennung offen miteinander umzugehen. So konfliktfähig sollte man sein.
Natürlich muss man nicht in höchst verletzender Weise dem anderen auf die Nase binden, dass er z.B., fett ist oder stinkt und einem der/die Neue schlicht besser gefällt.
Normalerweise sollte man fähig sein, eine Trennung so zu formulieren, dass sie nicht bodenlos verletzend ist, außer man hat wirklich überhaupt keine Sozialisierung genossen.
Wer eine Beziehung beginnt, sollte auch in der Lage sein, diese anständig zu beenden.

Meist ist es doch ohnehin so, dass über einen längeren Zeitraum der Verlassenden zufrieden war in der Beziehung, der Partner das Höchste war, und sich dann irgendwann aus seinen eigenen Beweggründen anderes orientiert.

Wenn der/die Verlassene selber für sich alleine überlegen muss, was da jetzt passiert ist, ewig noch die Schuld bei sich sucht usw., ist das eine unnötige Verzögerung der Verarbeitung. Zudem hinterlässt das ein Gefühl, dass man es nicht mal wert war, die Beweggründe mitgeteilt zu bekommen.

Klar der andere macht es sich natürlich leicht. Der weiß ja, warum er geht. Soviel Verantwortung für den Partner, der einem Liebe schenkte, sollte man dann aber auch noch am Ende der Beziehung tragen, dass man diesen nicht ahnungslos im Regen stehen lässt und urplötzlich fallen lässt.

Man muss diesen Konflikt aushalten können und für sich und seine Bedürfnisse einstehen können. Das ist ein Übernehmen der Verantwortung für die eigenen Beweggründe. Alles Andere ist emotional unreif.

Ich habe mich schon kommentarlos getrennt, weil wir jahrelang immer wieder dasselbe "besprochen" hatten.
Kommentarlos trennen ist geradezu Terrorismus.
Bis auf eine Ausnahme, wenn man sich wirklich selbst schützen muss, aufgrund von Gewalt oder Ähnlichem.
Ansonsten gibt es keine Ausrede, weshalb man dem anderen nicht mal mitteilt, dass man sich trennt.
Auch wenn man immer wieder das selbe besprochen hat und dann irgendwann der Zeitpunkt der Trennung kommt, sollte man in der Lage sein, dem anderen mitzuteilen, "jetzt trenne ich mich weil... haben wir ja schon so oft drüber gesprochen".
Das sind eben gewisse Prinzipien. Manche haben diese, andere nicht.

Wir haben ja hier auch schon öfter gelesen, wie sich Leute nach einer Trennung verhalten. Da werden noch Geschenke für gemeinsame Unternehmungen, welche durch die Beziehung bedingt war, zu Geld gemacht usw. usf.
Wird dann natürlich auf alle erdenkliche Weise versucht zu rechtfertigen.
In meinen Augen ist das asoziales Verhalten. Gerade Menschen gegenüber, die einem viel gegeben haben. Es sagt einiges über den Charakter der verlassenden Person aus.
 
  • #82
Es ist dringend empfohlen bei einer Trennung offen miteinander umzugehen. So konfliktfähig sollte man sein.
Natürlich muss man nicht in höchst verletzender Weise dem anderen auf die Nase binden, dass er z.B., fett ist oder stinkt und einem der/die Neue schlicht besser gefällt.
Normalerweise sollte man fähig sein, eine Trennung so zu formulieren, dass sie nicht bodenlos verletzend ist, außer man hat wirklich überhaupt keine Sozialisierung genossen.
Wer eine Beziehung beginnt, sollte auch in der Lage sein, diese anständig zu beenden.

Meist ist es doch ohnehin so, dass über einen längeren Zeitraum der Verlassenden zufrieden war in der Beziehung, der Partner das Höchste war, und sich dann irgendwann aus seinen eigenen Beweggründen anderes orientiert.

Wenn der/die Verlassene selber für sich alleine überlegen muss, was da jetzt passiert ist, ewig noch die Schuld bei sich sucht usw., ist das eine unnötige Verzögerung der Verarbeitung. Zudem hinterlässt das ein Gefühl, dass man es nicht mal wert war, die Beweggründe mitgeteilt zu bekommen.

Klar der andere macht es sich natürlich leicht. Der weiß ja, warum er geht. Soviel

Ansonsten gibt es keine Ausrede, weshalb man dem anderen nicht mal mitteilt, dass man sich trennt.
Da hab ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt! Natürlich habe ich dem Anderen mitgeteilt, dass an dieser Stelle die Beziehung nun beendet ist. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man zusammen wohnt.
Auch wenn man immer wieder das selbe besprochen hat und dann irgendwann der Zeitpunkt der Trennung kommt, sollte man in der Lage sein, dem anderen mitzuteilen, "jetzt trenne ich mich weil... haben wir ja schon so oft drüber gesprochen".
Klar. Das "kommentarlos" bezog sich darauf, dass ich ab einem gewissen Punkt keine Lust mehr hatte, nochmal alles durchzukauen, was man vorher schon jahrelang besprochen hatte. Und irgendwann wirds halt auch müssig...
 
  • #83
ab einem gewissen Punkt keine Lust mehr hatte, nochmal alles durchzukauen
Ja ich denke, da ist dann auch wirklich unnötig nochmal alles durchzukauen und Streits erneut wiederholen.
Man kann dann ja sagen, dass man da leider nicht auf einen Nenner kommt und ihr dem Punkt zu unterschiedlich seid.
Das ist ja auch eine Erklärung.
Dem Anderen etwas Zeit geben und Fragen beantworten, sollte dennoch drin sein.
 
  • #84
Kommt darauf an. Ich habe mich schon kommentarlos getrennt, weil wir jahrelang immer wieder dasselbe "besprochen" hatten. Irgendwann war die Trennung dann die Konsequenz daraus, dass sich trotz be- und versprechen nichts geändert hat.
Kann ich verstehen und nachvollziehen. Dann war es ja auch nicht kommentarlos. Du hast ja vorher ewig gesprochen. Irgendwann ist es dann gut. Dann ist es besser, beide gehen in eine eigene Zukunft mit der Hoffnung auf neue Partner, oder eine andere neue Lebenssituation und neue Passung. Ist doch besser so.
Das tue ich auch. Trotzdem habe ich ggf. keinerlei Bedarf mehr, noch irgendetwas zu besprechen.
Das ist so. Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Mann muss nicht alles bis ins Kleinste analysieren und dem Partner mitteilen. Eher so ein Grundgefühl, dass es nicht mehr geht. Ohne den anderen als Mensch abzuwerten, das wäre mir wichtig. Weil man sich ja mal geliebt hat.
 
  • #85
Ja, wirklich?
Bringt das was?
Gefühle und Gründe besprechen?
Ist da Ehrlichkeit gut?
Oder unnötige Verletzung?
Zumal sich ja oft einer trennen, der andere aber eher kämpfen will.
Kommt ja immer auf den Einezelfall an. Sich Kleinigekeiten unter die Nase reiben war damit natürlich nicht gemeint. Macht man ja auch nicht. Ich kenne das so, mit einem ruhigen Gespräch. So sollte es sein. Die meisten Menschen sind doch so gereift und gefestigt, dass sie dann nicht ausflippen, sondern vielleicht sogar wissen möchten, was die Gründe sind. Sowas meinte ich. Ich hoffe, das war verständlich.
 

Laleila

Cilia
  • #86
Kommentarlos trennen ist geradezu Terrorismus.
Es gibt noch mehr Ausnahmen als die Androhung von Gewalt.

Meine Freundin trennte sich von zwei Männern kommentarlos und zog über Nacht aus, als sie unterwegs waren.
Von ihrem ersten Verlobten und später vom Vater ihres Kindes.
Beide hatten sie betrogen.
Beim ersten gab es klare Indizien, daraufhin verschaffte ihr ein Privatdetektiv Klarheit mit Fakten und Fotos.

Beim zweiten fand die am Weihnachtsabend eindeutige Nachrichtenverläufe mit einer Nachbarin, in seinem Handy.
Ich hatte die Gelegenheit die zu lesen und eindeutiger geht es nicht.
Auch hier sah sie keinen Grund es ihm noch zu erklären, warum sie ihn verließ.
In solchen Fällen ist man nur noch sich selbst verpflichtet.

Ich gebe aber zu, such ich bin nicht gut in Trennungsgesprächen. Schon früher beendete ich Beziehungen oder Romanzen ausschließlich schriftlich.
Mehr als die Gründe, welche einem der Verlassene freiwillig nennt, wird man eh nie erfahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #87
Besprechen, warum etwas nicht mehr ging, sollte man aber immer schon.
Warum, wenn es nichts mehr ändert? Da langt es, wenn man das für sich selber klarhat als noch ein Gespräch mehr zu führen, welches zu garnichts führt.
Man kann doch garnicht mit jedem Menschen so reden und dann ist es besser, sich das zu ersparen, statt einmal mehr entnervt zu sein.

Dafür, für dieses Erkennen und das damit verbundene Wachstum, denke ich, sind wir hier.
Ja, aber hier sein, hat nichts damit zu tun, mit dem Partner diese Dinge thematisieren zu können. Ich konnte es mit meinem exmann nicht. Jeder Versuch war unerfreulich und so habe ich es gelassen - was dann auch zur Trennung führte.



Wie Du es schaffst eine glückliche Beziehung in gegenseitiger Be-achtung, totalem Gleichsinn, mit absolut innigem Sex, erfüllenden Gesprächen zu führen und Dich hier fast ständig und täglich mehrmals zu fast allen Themen zu äußern
Och, mein Mann und ich sind ältere Privatiers, diealterrsbedingt weniger Schlaf brauchen. Das geht dann schon, denn der Tag hat 24 Stunnden - auch für den IM.
Machen wir uns nichts vor: wenn er so coacht wie er hier kommentiert ist er wenig gebucht, also auch Privatier.

Es ist dringend empfohlen bei einer Trennung offen miteinander umzugehen. So konfliktfähig sollte man sein.
Swehe ich nicht so. Wenn Gespräche zu nichts mehr führen, sollte man sie auch nicht mehr führen sondern machen.

Kommentarlos trennen ist geradezu Terrorismus.
Bis auf eine Ausnahme, wenn man sich wirklich selbst schützen muss, aufgrund von Gewalt oder Ähnlichem.
Ansonsten gibt es keine Ausrede, weshalb man dem anderen nicht mal mitteilt, dass man sich trennt.
Doch, wenn rumdiskutiert wird, die eigenen Argumente nicht durchdringen, man selber wieder anfängt darum an sich zu zweifeln - dann lieber "Terrorismus" und endlich Wandel.

Wenn ich mich "kommentarlos getrennt" habe (kam mehrfach vor), war bereits alles gesagt - wurde möglicherweise nicht verstanden und ein weiteres Mal erläutern hättte nichts geändert. Dann kann man sich das ersparen.
 
  • #89
Es ist nie kommentarlos. Man wollte nur das Problem vorher nicht sehen. Es gibt immer vorher Gespräche, Dinge werden thematisiert und wenn sich nichts ändert dann trennt man sich irgendwann. Und dann tut der andere so als wäre es ja völlig überraschend und es hätte nie Anzeichen gegeben… doch, man hat nur die Augen fest verschlossen und die Vogel Strauss Beziehung geführt. Niemand ist so blind wie jemand, der nicht sehen will.
Gilt übrigens auch für ganz simples Ghosting. Auch da kann man genau wissen aus dem Verhalten von Anfang an, wie es endet. Wenn man sich nichts schön redet. Und diese Eigenverantwortung wollen die Menschen nicht tragen, obwohl es eigentlich eine Selbstermächtigung ist. Lieber entmachten sie sich selbst und machen sich zum Opfer. Ohne Schönreden und wenn man auf das eigene Bauchgefühl bzw. die Intuition hört, erkennt absolut jeder Mensch sofort, mit wem er es zu tun hat. Das ist das natürliche Warnsystem, das auch jedes Tier hat. Aber der Mensch grübelt und dreht alles von links nach rechts, um mit Gewalt etwas passend zu machen und so kommen Beziehungen zustande, die nie hätten sein sollen. Und entsprechend entwickelt sich das Ganze. Simples Spiel von Ursache und Wirkung. Wie bei der FS in dem Thread, die ständig irgendwelche Typen datet, bei denen es seit der ersten Nachricht klar ist, dass das nichts ist. Keine Ahnung, was sie sich davon verspricht und vor allem scheinbar null dazu lernt denn sonst würde ihr das nur ein einziges Mal passieren und nie wieder.
Und so ist es mit Beziehungen auch. Wenn man nur ein eingebildetes Potenzial datet muss man sich nicht wundern, dass der wahre Mensch ein anderer ist als das, was man sich zusammen gesponnen hat, indem man alle Warnsignale bewusst ignoriert hat.
 
  • #90
Man wollte nur das Problem vorher nicht sehen. Es gibt immer vorher Gespräche, Dinge werden thematisiert und wenn sich nichts ändert dann trennt man sich irgendwann.
Das stimmt so nicht. Es gibt durchaus den Fall, dass manche Leute nicht konfliktfähig sind und gar nichts ansprechen, und dann einfach verschwinden. Ich habe einen Kumpel, der sich auf diese Art getrennt hat, mitten in der Nacht gegangen, obwohl er wusste, dass das höchst unfair ist. Er hat sich vorher durchaus bei mir beschwert über bestimmte Sachen, aber nie das ganze bei der Frau angesprochen. Das weiß ich, weil ich auch mit ihr befreundet war und sie immer dachte, alles sei okay. Ich habe ihn ständig bekniet, das doch mal anzusprechen, aber hat er nicht (Trennung war dann auch überstürzt aus einer Laune heraus.)
Daher weiß ich, dass es das gibt; das liegt dann an der Kindheit, oder am Charakter, aber nicht am Partner. Er konnte auch bei den nächsten Freundinnen nicht offen über Probleme reden.
Ich kenne es auch von einer Bekannten, wo der Freund wirklich verschwand mit allen seinen Sachen aus der gemeinsamen Wohnung. Sie ist kommunikativ und durchaus fähig dazu, Sachen zu diskutieren, er aber scheinbar nicht.
Will sagen: doch, es gibt den Fall, dass einer vorher nichts gesagt hat!
 
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