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  • #1

Liegen ONS und Affären in der Natur des Menschen?

Zwar ist mir klar, dass viele Männer es genießen, von mehreren Frauen gleichzeitig begehrt zu werden und es in gewisser Weise erregend sein kann, von Mal zu Mal das Bett zu wechseln. Andererseits kenne ich von mir als Frau folgendes Phänomen: sobald mir ein Mann sehr sympathisch ist, wir auf einer Wellenlänge liegen, ich ihn toll finde, er zu mir passt und ich vieles mit ihm unternehmen kann, möchte ich meine Zeit nur mit ihm verbringen, weil mich die anderen dann einfach nicht mehr ausreichend interessieren. Dazu muss ich nicht einmal verliebt sein in den Mann. Ist das ein typisch weibliches Verhalten oder können das auch Männer nachvollziehen, die eine gescheiterte Ehe hinter sich haben und betrogen wurden?
 
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  • #2
Weil du betrogen wurdest bist du immer noch sehr enttäuscht und kannst das Ventil für Liebe nicht mehr öffnen, da ist was defekt geworden, schade, einige Männer nehmen solche Frauen sehr gerne für eine Affäre. Du bist also Affäreempfänglich! Das hilft dir jedoch nicht weiter und du wirst dadurch emozional sehr leiden. Mein Tipp: Lebe erst einmal 2-3 Jahre alleine mit dir selbst ohne Mann ohne Affäre etc. und du wirst dadurch evtl. wieder frei für "eine große Liebe" werden, ansonsten ziehst du genau die Muster an Männern an, die du verinnerlicht hast! m/40
 
  • #3
Lieber Gast, um die Eingangsfrage zu beantworten: NEIN, liegt nicht in der Natur des Menschen. Viele (nicht alle!) wurden nur zu dem gemacht, aus völlig unterschiedlichen Beweggründen heraus (Angabe, Wetten, Abenteuerlust, Rache, Dummheit, Werbefernsehen etc.).
Und was Du aufzeigst, ist ein völlig normales und typisches Verhalten/Gefühl, mir (M/47, war 20 J. verheiratet) geht es ebenso. Allerdings müsste ich schon etwas mehr empfinden als nur reine Sympathie. Also, nicht aufgeben, es besteht kein Grund zum Arztbesuch, alles normal und im grünen Bereich.
 
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  • #4
das ist schlecht-es entzaubert die Anziehung schnell-
kann auch nicht langsam wachsen...
man kennt sich noch so wenig , dass Konstrukte entstehen, die dann hinterher vielleicht nicht gut sind.-Zu rasches gemeinsam Leben z.b. , Aufgabe eigener Dinge, Hobbys , Interessen, sehe es gerade im Freundeskreis wieder, und beobachte es mit Sorge .Wird das gut gehen.-
Die Frau , ist die Mutter einer Schulfreundin meiner Tochter, ich gönne es ihr von Herzen.
Aber ich finde es überdosiert, und sehe, die Kinder sind jetzt wieder sehr viel allein (13J/18J).
Ich wollte das so nicht, wir sind beide AE , und wissen bereits wie problematisch es nach verliebt sein werden kann.
w 51 Jahre
 
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  • #5
Für Männer ist das normal und in Hinsicht auf die Fortpflanzung auf sinnvoll. Sie können theoretisch unendliche Nachkommen mit vielen Frauen zeugen. Ihr Einsatz ist relativ gering. Eine Frau dürfte hingegen an einer langfristigen, monogamen Beziehung interessiert sein, denn sie investiert in Folge einer Schwangerschaft wesentlich mehr. Außerdem hat sie im Vergleich zu Mann nur eine begrenzte Anzahl von Eizellen. Sie sucht sich den Mann wesentlich genauer aus, denn Sie braucht Zuwendung für sich und den Nachwuchs für die nächsten Jahre.

Das alles gilt für das Leben ohne Verhütung. Seit sichere Verhütungsmaßnahmen vorhanden sind, kann auch die Frau ONSr oder mit mehreren Männern in kurzer Zeit genießen, ohne auf längere Zeit an das "Ergebnis" gebunden zu sein.

m, 38
 
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