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  • #1

Lösungsvorschlag: Statt an überzogenen Wunschlisten lieber am eigenen realen Marktwert orientieren?

Und schon "läuft der Laden" - und wird sich ein riesiger Vermittlungsstau auflösen? Schließlich macht es doch auch keinen Sinn, mit Durchschnittseinkommen eine Traumvilla in Bestlage bauen zu wollen oder als H4-Bezieher durch die Porsche-Verkaufsräume zu schlendern... Will sagen: Einfach etwas mehr Realitätssinn! = Fangen wir doch bei der realistischen Einschätzung des eigenen Marktwertes an!
 
  • #2
Siehe hierzu auch meinen alten Thread:
http://www.elitepartner.de/forum/unrealistisches-anspruchsdenken-arbeitsmarkt-vs-partnermarkt.html

Ja, ich gebe Dir uneingeschränkt recht. Überzogenes Anspruchsdenken und Katalogmentalität sind die Haupthindernisse bei der Partnersuche, ganz besonders online.

Aber auch die Verleugnung von Begriffen wie Marktwert, Beutegruppe oder Ausschlusskriterien ist der anfang des Übels und ein Zeichen für die ideologische Verblendung und Verblödung -- ausgerechnet auch bei sich für aufgeklärt haltenden Menschen.

Partnerschaften sind immer dann besonders stabil, wenn besonders viele Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Gewohnheiten geteilt werden.

Die Chancen, hier einen Partner zu finden, steigen unmittelbar mit der realistischen Selbsteinschätzung des Marktwertes, einer pragmatischen Definition dessen, was einem wichtig ist, und der Fähigkeit, Kompromisse einzugehen. Wer selbst zur Top-10 gehört, darf auch etwas verlangen, aber da die meisten Durchschnitt sind, sollte man sich auch am ganz Normalen orientieren und nicht Top-10-Ansprüche zum Beispiel bzgl. Aussehen stellen. Das kann gar nicht aufgehen -- 90% bleiben dann nämlich übrig.

So muss man natürlich das Lächeln und In-die-Augen-Schauen mit einem Kandidaten einfach gerne mögen; die Chemie muss stimmen. Aber Schönheit und Optik werden dafür weit überschätzt. Guckt Euch all die glücklichen Paare an -- völlig normale, durchschnittlich aussehende Menschen. Online-Dating verleitet dazu, optische Maßstäbe zu setzen, die völlig unrealistisch sind. Auch bezüglich Beruf, Bildung, Einkommen und vielen anderen Aspekten werden zum Teil Ansprüche definiert, denen die Suchenden selbst kaum gerecht werden -- genau das ist unrealistisches Anspruchsdenken.
 
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  • #3
@1

Interessanter Quervermerk!

Aber unabhängig davon: Was darf ich danach als


a) eher erfolglos und weich wirkender Mann

b) Frau 40+


bzgl. Beziehungswahrscheinlichkeit und -anbahnung realistischerweise erwarten? Welche Ansprüche darf ich mir realistischerweise (noch) zugestehen?
 
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  • #4
In Hollywood erobert die Straßen-Schnepfe einen Millionär. Und eine Putzfrau hält sich durchaus in einer Traumvilla auf. Ist deren Besitzer in Urlaub, darf diese Dame ja mal spielen und jemanden in ihr Zuhause mitnehmen. Und aus welchem Grund sollte ein Hartz-IV-Empfänger nicht durch Porsche-Verkäufsräume schlendern? Der hat ganz sicher viel mehr Freizeit als ich - und träumen ist erlaubt. Ich denke, dass ich ziemlich realistisch bin und meinen Marktwert einzuschätzen weiß. Einen Partner kennenzulernen, hat nichts mit Aussehen, Geld und Talenten zu tun - es ist auch häufig eine Sache des Augenblicks oder des Geruchs. Ich muss zumindest einen Menschen auch riechen können. Ein Brad Pitt mit Knoblauch-Düften würde mich zum Lachen bringen, und ein ständig betrunkener George Clooney ginge gar nicht. Und ich denke, so geht es auch manchem Mann - es gibt Dinge, die er mag oder gar nicht mag. Nur mit einem Vertreter des anderen Geschlechts zu mailen, zu telefonieren oder ihm nur für eine Stunde gegenüber zu sitzen - das sind wohl erste Eindrücke, aber tiefer geht es nicht. Nicht einmal im Bett. So hat das Ganze nichts mit dem Marktwert zu tun, sondern Kennenlernen kann Jahre dauern. Und manche lassen sich sogar vor ihrer Silber-Hochzeit scheiden, weil sie sich nichts mehr zu sagen haben. 7E1FB12A
 
  • #5
Dein Wort in Gottes Ohr, lieber Fragesteller.

Ich glaube gar nicht einmal, dass den Leuten das nicht klar ist, was du sagst und was Frederika in #1 erklärt.

Der Hauptgrund, warum viele dennoch nicht vernünftig handeln, ist das, was ich als "Lotto-Effekt" bezeichnen würde. Man hat durchaus ein Gefühl für seinen Marktwert und weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, zu gewinnen, relativ klein ist und man rechnet auch gar nicht unbedingt mit dem großen Gewinn. Kommt er dennoch zustande, ist man glückselig. Während diese Einstellung beim Lotto in Ordnung geht, ist sie bei der Partnersuche IMHO unangebracht, weil man damit auch die Gefühle anderer "konsumiert". Es kommt zu einer endlosen Zahl von Absagen, weil zum Beispiel attraktive Frauen mit sinnlosen Angeboten geradezu zugespamt werden, während andere leer ausgehen. Beide Frauengruppen sind entsprechend genervt.

Bei einigen Männern gerade älteren Semesters habe ich auch nicht mehr das Gefühl, dass sie ihren Marktwert realistisch einschätzen. Sie suchen einfach gnadenlos das Unerreichbare. Eventuell werden sie auch dadurch motiviert, dass Prominenten wie Boris Becker das ja scheinbar auch immer wieder recht leicht gelingt.
 
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  • #6
Interessant ist, daß Du in Deinem Beitrag den Marktwert nur "materiell" bestimmst.

Was ist mit dem m, der zwei mal geschieden ist, jede Nacht eine andere Frau im Bett hatte, nicht mehr lieben kann und beziehungsgeschädigt durch tiefe Wunden in der Seele ist ?

Wie bestimmst dessen Marktwert ?
 
  • #7
@#5: Wie schon so oft gesagt, man kann einen Marktwert nicht explizit bestimmen. Es ist keine Zahl. Es ist keine physikalische Größe und es gibt auch keine Einheit für diesen Wert. Es ist einzig und allein ein Hilfskonstrukt, damit man über bestimmte Phänomene sinnvoll diskutieren kann.

Man sollte ihn immer nur als Vergleichskriterium heranziehen. In deinem Fall hat der beschriebene Mann einen deutlich schlechteren (= man beachte diesen Vergleich!) Marktwert als ein Mann der nicht jede Nacht eine andere Frau im Bett hatte und nicht emotional abgestumpft ist. Jedenfalls gilt das für die Kriterien, die du hier betrachtest. Wenn derselbe Typ aber steinreich ist, dann steigt sein Marktwert im Vergleich (schon wieder einer) zu einem armen Schlucker wieder an.
 
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  • #8
@5 Der von Dir beschriebene Mann hat sicher wie Du es nennst "materiell" einiges
zu bieten. Gerade darum kriegt er ja jede Nacht eine andere Frau ins Bett.
Sein Marktwert ist sehr hoch, solange die Damen eben nur auf Geld und Status schauen.
 
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  • #9
an #5/7: Mal wieder ordentlich die Klischeerutsche..

WAS habe ich als Frau von einem Mann, der mich gefühlsmässig, körperlich mal eben sooo mitnimmt, weil er Geld und was immer zu BIETEN hat...( Mein Geld verdiene ich selbst.., schlau was)))????... Was soll mir so eine DENKE, bitte bringen???


Glaubst Du wirklich, dass Frau sich so einen kaputten Seelenklempner für ne Nacht wünscht und sich selber die Seele ruiniert und sich nicht mehr mit dem Herzen einlassen kann....??

arme, kaputte Gesellschaft!!
 
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  • #10
zu #8
Dein Schlusssatz ist vielleicht nicht ganz verkehrt....
Aber das Leben lehrt uns Männer, dass unsere von Frauen wahrgenomme Atrraktivität, also unser Marktwert, effektiv ganz erheblich von den "materiell" zu fassenden Randbedingungen beeinflusst wird. Ausnahmen bestätigen da eher die Regel ....
 
  • #11
@#2: Nun, geh doch einfach mal auf etliche Single-Veranstaltungen und schaue, wer sich für Dich interessiert. Achte auch darauf, für wen Du Dich interessierst und wie groß die Schnittmenge ist.

Marktwert ist keine Zahl, sondern ein Konzept, das das Diskutieren über ein faktisch vorhandenes Phänomen leichter machen soll. Marktwert bedeutet ganz einfach, bei wievielen anderen man in die Beutegruppe fällt. Letztlich kann man nur sich selbst ändern, nicht aber den Geschmack der anderen -- insofern ist Marktwert eine sehr lebensnahe Größe, denn sie gibt einfach an, wieviele sich für einen interessieren.

Wie ThomasHH schon ausgeführt hat, hängt der Marktwert daher überwiegend von relativen Verhältnissen ab. Ein Arzt auf einer Ärztetagung wird mit seinem Beruf nicht protzen können und an ganz anderen Dingen gemessen als ein Arzt auf einer gemischten Veranstaltung, egal ob wir das nun gut doer schlecht finden, es ist einfach so. Praktisch bedeutet das, dass wir auch unser soziales Umfeld, unser Jagdgebiet, dem eigenen Marktwert und der eigenen Persönlichkeit anpassen müssen.

Auch wenn viele den Tatsachen nicht in die Augen gucken wollen, man sollte es dennoch: Paare werden sich nur finden, wenn sie GEGENSEITIG in ihre Beutegruppe fallen! Genau aus diesem einfachen Grunde nützt es auch nichts, wenn 50-jährige Männer junge 30-jährige Frauen suchen oder 45-jährige Frauen meinen, nur ein maximal gleichaltriger Mann komme in Frage. Glück und Zufall kann es gebe, aber statistisch werden beide Suchstrategien erfolglos bleiben.

Praktischer Rat: Schaut Euch um, wer sich für Euch interessiert. Für wieviele von denen könntet auch Ihr Euch erwärmen? Falls nein, warum nicht? Wegen konstruierter, gewollter Kriterien ("will ich nicht") oder wirklich, weil es nicht passt ("ich mag ihn nicht"). Ganz viele Singles finden erst dann einen Partner, wenn sie sich darauf einlassen, Chemie, Wellenlänge, Interessen, Gewohnheiten, Ansichten wirkken zu lassen und nicht stur und dumm nach Optik und Alter versuchen zu selektieren.
 
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  • #12
Ich wünsche mir von einem Mann nur das, was ich selber mit in eine Beziehung reinbringen kann.

zu #8

Leider gibt es noch genug Fauen, die sich auf solche kaputten Seelenklempner einlassen.
Leider gibt es immer noch genug Frauen, die sich auf getrennt lebende Männer einlassen, ohne vorher zu überlegen, und dann hinterher hier im Forum ihr Leid klagen.
Leider gibt es immer noch genug Frauen, die in destruktiven und nicht guten Beziehungen steckenbleiben und damit sich selber "verletzen".
Leider gibt es wohl immer noch zu wenig selbstbewußte Frauen, die den Mut haben, lieber alleine und glücklich zu leben, anstatt sich von einem älteren Herrn aushalten zu lassen oder lieber einen Beziehung eingehen, die nicht gesund ist, vor Angst, alleine (ohnen Mann an ihrer Seite) sein zu müssen.

Du hast recht, ich finde auch, dass wir viel von einer armen seelisch kaputten Gesellschaft haben.

Nicht umsonst, essen die Leute sich immer mehr Pfunde an, nicht umsonst klagen die Krankenkasse, dass es immer mehr Krankheitfälle mit der Psyche gibt, nicht umsonst klagt die Wirtschaft in Bezug auf die Azubi-Ausbildung immer mehr, dass viele junge Leute nicht mal die geringsten Anforderungen erfüllen. Und wir reden hier nicht nur vom Hauptschul-Niveau.

All das hat seine Ursachen und da sollten wir hinschauen, finde ich.

w (46)
 
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  • #13
ich kann die Worte Marktwert und Beuteschema einfach nicht mehr hören / lesen.

Da komme ich mir vor, wie auf einem Viehmarkt, ich will hier weder meinen Marktwert testen, noch habe ich ein bestimmtes Beuteschema. Wo sind all die ganz normalen Männer mit einem anständigen Beruf, und damit meine ich nicht unbedingt Akademiker, sondern auch und eher bodenständige Handwerker, die WIRKLICH eine liebe Frau suchen, die nicht zickig ist, die ihre "Frau" steht, mit beiden Beinen am Boden und sich - sehr gut sogar - durchs Leben bringt?

Ich fürchte, diese Männer sind alle hier nicht drin, bzw. überhaupt nicht online zu finden.
Aber wo findet frau sie dann? Manchmal wünschte ich, dass die freien Männer und Frauen angeschrieben wären. Denn schüchtern bin ich eh nicht. Aber es ist ermüdend, andauernd Absagen und Totstellen hinnehmen zu müssen, bevor der Typ Dich überhaupt kennt.
Nur nach einem Bild be-(ver-)urteilt zu werden, das schon überhaupt nix aussagen kann, wenn ich auch sehr fotogen bin. Meine Persönlichkeit kann man trotzdem nicht auf einem Bild festhalten. Von keinem Menschen kann man das.

In meinem Fall kommt noch dazu, dass ich durch meine Firma Ortsgebunden bin, also kann ich das Ganze wohl vergessen? Will ich aber - noch - nicht ganz glauben müssen!
UND: wirklich verzweifeln werde ich auch nicht, wenn mich keiner zu schätzen weiss.............!!!

7E10F698, ich bin weiblich, 47 und lebe in einer der schönsten Gegenden Europas
 
  • #14
Och jeh, Thread Nummer 1.023.455 zu diesem Thema.

Die (böse, böse) Welt ist visuell und materiell, alles was ich sehen, riechen und anfassen kann ist vordergründig vorhanden, etwas dahinter kommt die emotionale und die rationale Welt, das was ich fühle und denke. Das ist bei 99,9999% der Lebewesen so.

Eine Frau muss mir gefallen, ebenso muss ich einer Frau gefallen, dann kommt der Inhalt, an diesem Prinzip wird auch das "Verschwommene Bilder" Prinzip etwas ändern, außer das vieleicht der "erste Eindruck" eher an den Schriftlichen "Qualitäten" gemessen wird an Statt der optischen Qualitäten. Trotzdem werde ich von denen weggeklickt denen ich nicht gefalle und ich klicke auch die weg die mir nicht gefallen. ich suche hier primär keine Kumpeline oder beste Freundin, sondern einen Lebenspartner. Ich möchte etwas für alle Bereiche, da gehört das Aussehen, die Bildung und die (charakterliche) Art zwingend dazu.. Gibt es in dem einen oder Anderen gebiet Defizite muss der andere das kompensieren oder wenn zu wenig von Allem da ist wird das eben nichts.

Die "Werteskala" des "Marktwertes" ist wie einige sicher schon bemerkt haben nicht linear, was dem einen als "Ausschusskriterium" gilt, kann der "Kracher" des anderen sein. es gibt vielmehr einen "Wertebaum" mit diversen Ästen und Verzweigungen. Da findet sich das sexy Businessmäusschen genauso wieder wie der Extremsportler, der alternative Freak ebenso wie der Erzkonservative Gutsherr. Nageldesignerin neben Herzogin. Alle haben jeweils ihren "Wertebereich". Sicher gibt es Grenzgänger, aber das ist eher selten und noch seltener das es passt.

Daneben gibt es die Urinstinkte, Fruchtbarkeit, Wehrhaftigkeit und Versorgungsfähigkeit, die neben den weichen, sozialen Komponenten immer wieder ins Handwerk pfuschen. Sicherlich sieht das aufgebretzelte Discomädchen für den kleinen Mann im Beinkleid begehrenswert aus, aber der Finannzamtsbeamte mit Halbglatze und 53 Jahren würde nicht nur eine schlechte Figur in der Disco- und Solariumumgebung machen sondern wäre sicherlich irgendwann totunglücklich mit dem Dolce Vita der Partnerin. Und umgekehrt ebenso.

Die meisten haben ihre Lebensumstände aktiv gestaltet, die meisten sind keine "Opfer" der Umstände, sondern sind aktiv und mehr oder weniger zielgerichtet dort gelandet wo man grade steht. leider vergessen die meisten sich einen Kopf oder ein Bild von dem zu machen was man selbst gerne als Partner oder Partnerin haben möchte und lässt sich treiben durch Medien, Film, Fernsehen, Hormone und anderen Fremdeinwirkungen. Wenn man sich mal die Zeit einräumen würde nachzudenken, darf es dann für Mister Finanzamt auf einmal dann doch mit Begeisterung die pummelige Marie aus der dritten Etage sein und nicht die sexy Sekretärin aus der Chefetage.



7E24B720 m36
 
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  • #15
Also ich weiblich bin 49 attraktiv und unabhängig habe keine Kinder mehr im Haus.
Mein Marktwert ist erheblich gesunken, weil ich nächstes Jahr oh Schreck, noch die
50 erreiche. Ein Mann meines Alters +-5 Jahre auch attraktiv und erfolgreich orientiert sich
angeblich altersmäßig nach unten.. Was soll ich jetzt tun? Ich soll mich also das erste Mal im Leben einen
hässlichen armen Mann suchen? Nur weil sich Elite das so ausgedacht hat?
Ich werde dann jeden morgen neben einem unattraktiven Mann aufwachen auf den ich
keine Lust habe und den erfolglosen mit dem ich sicher kaum etwas gemeinsam habe,
werde finanziell pushen. Entweder tolles Hotel zu dem ich ihn dann einlade oder
ich steige eben auch in billigen Pensionen ab. Soviel zum Thema Marktwert!
Ach ja, Eure andere Empfehlung, Alleinunterhalterin für einen 70-jährigen.
 
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  • #16
an #10: Ehrlich gesagt hatte ich nach diesem Beitrag gar nicht mehr das Bedürfnis, die anderen folgenden Postings zu lesen, sondern eher das Bedürfnis, sofort zu antworten:

>>Aber das Leben lehrt uns Männer, ..., effektiv ganz erheblich von den "materiell" zu fassenden Randbedingungen beeinflusst wird. Ausnahmen bestätigen da eher die Regel ....<<

Ich träume inzwischen nicht mehr vom Taummann, sondern davon, dass die Männer endlich mal dazulernen und umdenken:

Die Ausnahmen sind bereits zur Regel geworden!!! Die meisten von uns können sich ganz gut selber ernähren - und zwar ohne großartige Entbehrungen. Uns kommt es viel mehr auf einen wirklich guten Charakter an!

w, 42
 
  • #17
@#15: Nur weil du die 178. in der Forumsschlange bist, der der Begriff "Marktwert" nicht gefällt, musst du doch nicht gleich so polemisch werden.

Tun sollst du das, was schon in der Titelfrage steht: dich am eigenen realen Marktwert orientieren. Das bedeutet nicht, dass du 70-Jährige anschreiben sollst. Aber wenn du zum Beispiel meinst, bei 35-jährigen Männern landen zu können, dann wird es für dich eine harte Landung geben - viel schlimmer noch als ein Hörbuch zum Thema "Marktwert". Die wissen nämlich auch, was sie wollen und was sie nicht wollen.
 
  • #18
@#15: Du hast es einfach nicht verstanden -- niemand, schon gar nicht "die Elite" hat sich etwas ausgedacht. JEDER, auch Du, hat sein Beuteschma und seine Präferenzen -- eine Partnerschaft wird sich nur ergeben, wenn sich Deine Beutegruppe und deren jeweilige Beutegruppen überschneiden und Du für jemanden die Top-1-Kandidatin wirst. Das ist kein gesellschaftliches oder elitäres Problem, sondern banales Grundprinzip:

Er muss Dir gefallen und Du ihm. Punkt.

Wenn Du Dich nur für Männer interessierst, die wiederum an Dir kein Interesse haben, und umgekehrt, dann wirst Du keinen Partner finden. Wenn Du einen Partner möchtest, musst Du halt schauen, dass Du in die Beutegruppe der Männer passt: Du kannst vielleicht etwas an Deinem eigenen Marktwert arbeiten, aber hauptsächlich musst Du in den richtigen Zielgruppen suchen.

Du hast das gesamte Konzept Marktwert einfach noch nicht begriffen. Es ist kein Konzept, dem man sich aktiv verweigern kann. Es gilt einfach so -- egal ob Du willst oder nicht. Das Konzept veranschaulicht doch nur die Wirklichkeit!


@#16: Wenn ich mir hier im Forum die oftmals unrealistischen Ansprüche von Frauen anschaue, dann müssen nicht nur Männer "dazulernen und umlernen".
 
  • #19
@# 15: Ach was! du solltest dich nicht an den Zahlenspielereien orientieren, sondern optimistisch deine Ziele verfolgen. Hier gibt es viele Frauen 50+, die einen gleichaltrigen, oder gar jüngeren Partner gefunden haben. - das wirst du auch schaffen!
Überprüfe kritisch, was du einem potentiellen Partner bieten kannst, und genau das kannst du auch umgekehrt von ihm erwarten.
Der Marktwert eines von dir zitierten 70- Jährigen ist höchstens noch so hoch wie der einer gleichaltrigen Frau. Selbst wenn er mal Arzt war und meint, dieses "Argument" zöge immer noch...
 
  • #20
@# 18: Nein, liebe Frederika, bei deinem letzten Satz widerspreche ich vehement!
Ich habe hier im Forum noch von keiner Frau einen Beitrag gelesen, in denen "unrealistische Ansprüche" gestellt wurden.
Sie erwarten genau das, was sie selbst bieten können, und das ist absolut realistisch!
 
  • #21
@#20: Guckst du hier:

#3, #4, #6, #8, #12, #26ff @ http://www.elitepartner.de/forum/wer-zahlt-was-beim-1-date.html
 
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  • #22
@18 Frederika
Hm...interessante Beiträge, wirklich!
Jetzt grüble ich, wie hoch ist eigentlich mein Marktwert? Wohin soll ich mich orientieren?
Ingenieurwissenschaftlicher Abschluss(keine Promotion),m/38,sportlich,ansehnlich(im Profil sage ich aber nix dazu), gesichertes Einkommen durch eigene Firma,etc. aber...nun das Aber: absolut beschi....Einzugsgebiet von dem PLZ-Gebiet.(ich trau' mich das langsam gar nicht mehr zu sagen), Wegzug relativ schwer möglich! Und nun?
Ich hab' da bald wirklich den Kanal voll! :-(
 
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  • #23
Ich kann dem Marktwert-Konzept immer noch nur wenig abgewinnen.
Was nützt ein Marktwert, wenn keine Liebe vorhanden ist?
Wie sollte sich jemand, der theoretisch einen weniger hohen Marktwert hat, nach unten orientieren, wenn da niemand ist, den man lieben könnte?
Das klingt nach "Nach unten orientieren, um überhaupt eine Beziehung zu haben". Zur Not auch ohne Liebe. - Aus meiner Sicht völlig abwegig.
Auch glaube ich nicht, dass eine Mensch durch Maßnahmen zur Steigerung des Marktwerts liebenswerter wird. Man bleibt doch im Grunde der Mensch, der man ist, und nur als der lohnt es sich geliebt zu werden.
 
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  • #24
@ 22 na da hast die Frage ja genau der richtigen gestellt
 
  • #25
@#22: Das PLZ-Gebiet beeinflusst ja normalerweise nicht den Marktwert, sondern die Größe der Zielgruppe -- was natürlich auch unerfreulich sein kann.

Prinzipiell glaube ich, dass Selbständige hier recht hoch im Kurs stehen, gegen Ingenieure stehen kaum Vorurteile, sportlich und mindestens normal aussehend ist doch gut. Damit solltest Du auf jeden Fall einen Marktwert über dem Durchschnitt haben. Welche Ansprüche hast Du denn? Was suchst Du für eine Frau? Mindest-Ausbildung, Mindest-Einkommen, Mindest-Aussehen etc...?

Ich denke, hier merkt jeder nach einigen Kontakten und insbesondere Treffen, wie hoch der Marktwert nun ist. Singleveranstaltungen sind in Deinem Alter auch ein guter Platz, um den Marktwert zu testen und um Kontakte zu knüpfen. Wieviele Zuschriften kriegst Du? Wieviele von Dir angeschriebene Kandidaten antworten? Wieviele Besuche hat Dein Profil?
 
  • #26
@# 18: Ich weiß was du meinst,lieber ThomasHH.
Jedoch beziehen sich die von dir genannten Beiträge auf die Ansprüche mancher Frauen bezüglich Fahrtkosten, usw.
In diesem Thread hier geht es ja um etwas anderes, nämlich auf den "Marktwert" bei der Partnersuche. - Das ist ein anderer Gesichtspunkt!
 
  • #27
@#23: Oh Mann! Beim Marktwert geht es darum, abzuschätzen, WIEVIELE sich ungefähr für einen interessieren könnten. Es geht um die CHANCEN, die man hat.

Jeder sucht nur EINEN Partner und setzt Liebe voraus. Marktwert behandelt die Wahrscheinlichkeit, diese Liebe zu finden.

Natürlich ist alles Zufall und Glück. Aber wenn sich auf einer Party 100 Männer für mich interessieren, dann ist die Chance eben bedeutend höher, dass auch mir einer von denen gefällt und eben auch, dass die Chemie stimmt , als wenn sich auf der gleichen Party nur 5 interessieren.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir die Chemie und Wellenlänge nicht beeinflussen können und damit also die stimmende Chemie GLÜCK ist, dann hilft für einen Treffer nur eines: Genug Chancen! Und genau darum geht es beim Marktwert -- abzuschätzen, wieviele Chancen man haben wird!

Und hier hat NIEMAND gesagt, "zur Not auch ohne Liebe". Ganz im Gegenteil! Das Gegenteil lautet nämlich: Auf Zuneigung, Chemie und Wellenlänge wert legen und nicht auf Äußerlichkeiten wie Optik, Alter, Kleidung oder das ausgegebene Getränk beim Balzen. Und ich sage ganz klar: Es ist mehr als dumm, auf solche Äußerlichkeiten allzu viel zu geben, denn Chemie, Wellenlänge und Sympathie haben damit nur wenig zu tun.

Also bitte nimm folgendes mit: Marktwert behandelt die eigenen Chancen beim anderen Geschlecht und somit die Wahrscheinlichkeit, die Liebe zu finden. Alles klar?
 
  • #28
@#27: Ach Angela, die Ansprüche sind hier vielfältigster Natur: Er muss, er muss, er muss... das lese ich immer wieder mit Erschrecken. Er muss anrufen, er muss als erster dies und das, er sollte mehr verdienen, er sollte souverän sein, er sollte tolll aussehen, er sollte mich auf Händen tragen, er sollte ... bla bla bla. Ich werde mal drauf achten, was hier so alles gesagt wird, aber sei sicher: Die Frauen übertreiben hier durchweg mehr als die Männer.

Bei den Männern "nervt" bestenfalls, dass sie jung, hübsch und lieb wollen. Basiswünsche. Der pflegeleichte, einfache Mann. Frauen dagegen kommen hier oft mit einer ganze Liste an Eigenschaften, vor allem von jenen Frauen, deren Marktwert eigentlich in der Praxis eher niedrig ist, von ihnen selbst aber für ach-so-toll gehalten wird (siehe: Marktwert auf dem Arbeitsmarkt vs. Marktwert auf dem Partnermarkt; Link in #1), also hochrangige Akademikerinnen, die beruflich erfolgreich, aber eher männlich, kaltherzig und abgebrüht sind.
 
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  • #29
@#26: das würde alles super schön funtionieren WENN.. es einen allgemeingültigen, nachvollziehbaren, wiederholfähigen Ansatz zur Ermittlung des Marktwertes geben würde.

Da dieser aber stark Hintergrundabhängig ist und durchaus bei einzelnen Attributen zwischen -100% und +100% schwanken kann, ist das Abschätzen des eigenen Marktwertes im Bezug auf den angenommenen eigenen Marktwert beim gegenüber nur schwer möglich.

Und dabei ist durch "Durchschnittliche angenommene Marktwert" für den Individualfall eher unerheblich. Ich kenne durchaus etliche Beispiele bei denen nach "Durchschnitt" diese Partnerschaft niemals zustande gekommen wäre. ^^
 
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  • #30
ad friderika meiner liebsten schreiberin ....., ich michael 48

du hast natürlich "recht" mit deinem "marktwert"-gedanken .... verstehen halt zu wenig hier, oder wollen es nicht verstehen ....

ABER, jetzt kommt das große aber: wir sind alle viel zu subjektiv, oder anders herum, zu wenig objektiv, um den eigenen "marktwert" festzustellen .... weil da die emotionen eine wesentliche rolle spielen... schon bei einem relativ "einfachen" kauf wie bei dem eines autos spielen unsere emotionen "verrückt" ... da gehen unsere "rationalen" überlegungen "flöten", da "tricksen" wir uns selbst aus ....

wie erst bei der begegnung vom "mann und frau" .... ich denke, wir brauchen alle diesbezüglich "hilfestellung", um wieder auf den "teppich" zu gelangen, wir sind doch alle viel zu "abgehoben", fräulein wie männlein ... die gute alte "yente" aus dem "fiedler on the roof" fehlt uns halt hinten und vorne .....die kannte den "marktwert" ihrer "klientel" ... "so wie sie sieht und er aussieht, werden sie ein glückliches paar ...."
EP hilft uns da sicherlich nicht weiter .... hier werden "nur" trugbilder vorgegaukelt ....

Du, liebe friderika, sprichst - sehr theoretisch - , dass sich keiner von den "äußerlichkeiten" leiten lassen soll ... sei ehrlich, hast du die augen zugemacht und nur der stimme deines liebsten zugehört, als er dich angesprochen hat? ....bist du nur den gefühlen nachgegangen, oder hast du doch auch auf seine (finanziellen) "möglichkeiten" geguckt? ... "geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein", sagt ein spruch ... und da ist sehr viel wahres dran... wer das verleugnet, der lügt sich in die tasche ...
 
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