• #31
PS:
Es geht hier nicht um Frauenbashing. Sonst würde ich fragen, ob Frauen dirch Bildung unattraktiver werden. Meiner Beobachtung und Erfahrung nach sind Männer, die ihre Zeit in Spaß, Sport, Freunde und Partys investieren bei Frauen viel erfolgreicher als "Streber".
Oft behaupten Leute, dass sie irgendwelche Vorlieben haben, die sie in Wirklichkeit gar nicht haben. Die Partnersuche läuft durch primitive Instinkte ganz von alleine. Daher glaube ich kaum, dass ein Masterabschluss irgendwen sexy macht. Wer versucht die Partnersuche so zu gestalten wie die Personalauswahl bei der Arbeit, bleibt eben leer aus. Das zeigt meine Beobachtung überall. Ich kenne auch viele beruflich erfolgreiche Männer, die bei Frauen sehr unbeliebt sind.
 
  • #32
Hallo, ich möchte gerne meine Gedanken und Erfahrung zu diesem Thema mitteilen. Man sagt vielleicht nicht umsonst: "Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln." Im übertragenen Sinn: Wer sich weniger Gedanken macht, ist in vielen Lebensbereichen wahrscheinlich erfolgreicher?! Während sich sehr gut gebildete Menschen vielleicht 1000 Gedanken über mögliche "Wenn", "Abers" und andere Eventualitäten machen, geht jemand mit weniger Bildung einfach los und macht es. Ich bin selbst sehr gut ausgebildet und habe eine leitende Position in einem großen Unternehmen - und ich stehe mir in vielen Situationen selbst im Weg, weil ich enorm viel über den Verstand, der sehr gut trainiert ist, regele. Das hat mir zum einen schon viel Kummer erspart, aber ich wurde dadurch auch schon vielen guten Chancen beraubt, weil ich eher den Verstand entscheiden ließ, und nicht das Gefühl, gerade in Herzensdingen. Der einen und anderen Chance habe ich in der Vergangenheit auch nachgetrauert. Und ja: Bildung macht gefühlt unattraktiv - wer gebildet ist, hinterfragt Dinge, glaubt nicht alles, stellt kritische Gegenfragen, so ticke ich zumindest. Und ruck-zuck fliegt doch sehr schnell die eine oder andere "Unstimmigkeit" auf. Ich bin gelernte Journalistin von Beruf und viele Dates hat das abgeschreckt mit dem Tenor: "Ich hätte Angst, dass ich es in der Zeitung lesen kann, wenn Du etwas über mich herausfindest."

Eine Zeit lang war ich der Auffassung, dass es mir besser ginge, wenn ich einfach dümmer wäre.
Lucrecia,
denk das nicht. Du bist richtig, wie du bist. Und zwar genau so. Menschen, die stark kopfgeprägt durchs Leben gehen finden sich meiner Erfahrung nach in allen Bildungsschichten - ebenso wie emotionale Eisblöcke oder empathische Menschen. Zu hinterfragen ist nie ein Fehler. Wäre es einer, hätte niemand das Rad erfunden und kein Seefahrer wäre zu neuen Horizonten aufgebrochen.
Vielleicht wird umgekehrt ein Schuh draus: Verbieg dich nicht oder mache dich klein, um zu gefallen. Sei du selbst - erwähne also NATÜRLICH deinen Beruf, wenn das Thema angesprochen wird. Das sage ich auch als Kollege, vor allem aber als Mann, der Frauen schätzt, die Persönlichkeit haben und etwas darstellen (nicht zu verwechseln mit Erfolg im Beruf oder einem übervollen Geldspeicher). Auch das ist keine Frage von Bildung. Ich kenne genug Akademikerinnen, denen dies fehlt.
Nochmal: Zu hinterfragen und zu diskutieren - auch ausgiebig - ist nicht das Problem. Daraus womöglich resultierende Rechthaberei wird zum Problem, weil es dann nicht um Meinung oder Einschätzung... sondern um Sieg oder Niederlage geht. Es wird gekämpft. Zwar nur mit Worten, aber eben doch gekämpft. Das ist Gift für die Liebe.
Ich fand übrigens sehr schön, was ich gerade von dir las ;-)
 
  • #33
Zu #23 Frauen daten nur nach oben

In welcher Hinsicht soll dieses nach oben gemeint sein?

Kanm ich nicht bestätigen und zwar hinsichtlich formaler oder anderer Bildung nicht, nicht hinsichtlich Einkommen und Status und auch nicht hinsichtlich der kulturell unterschiedlichen Gepflogenheiten. Von einem Neureichen musste ich mir allerdings anhören, dass meine (nebenberufliche) Promotion ihn (seine Steuergelder) zu viel kosten würde und ich ihm demzufolge auf der Tasche liege. Von Menschen, die nicht mindestens B1 oder B2 Deutschkenntnisse haben, wird man missverstanden oder es führt bei Menschen ohne etwas Budget für Ausgehen und Essen gehen, Kino, Theater, Ausstellung, dazu, dass wenn ich den Mann häufiger dazu einlade er such dauerblöd dabei fühlt.

Alles in allem führt das nicht zu einer freudigen und glücklichen Partnerschaft.
 
  • #34
Bildung als solche gibt es nicht.
Bildung geht in Fachbereiche, d.h. Mediziner sind anders gebildet als Juristen.
Fazit 1 auch die (Aus)Bildung muss passend sein.
Bildung ist so etwas wie das Handicap beim Golf. Sprich - man gibt damit an, hofft darauf, dass nichts hinterfragt wird und der Gesprächspartner keine Ahnung hat.
Fazit 2 - Bildung ist oft ein Papiertiger
Diplome an der Wand, Dr. Titel, sogar Professuren haben nicht notwendigerweise mit Bildung zu tun, sondern sehr oft mit der Fähigkeit, Auswendig lernen zu können.
Fazit 3 - die Vergleichbarkeit ist sehr eingeschränkt.
Wie attraktiv ist meine AusBildung da, wo ich mich befinde ? @neverever kann einen Stuhl in Brasilien bauen, in China kann er das auch. Meine Kenntnisse des deutschen und des schweizerischen Steuerrechts sind in China wie in Brasilien nutzlos. Mein Überleben würde ich als DJ sichern.
Können und Wissen - sprich: Meine Bildung in Zählbares umzusetzen - ist das, was Wichtig ist. Vom Gedichteaufsagen wäre auch der Opa von @frei nicht satt geworden.
Wenn @Lucrecia die Männer davon laufen, weil sie nicht in der Zeitung lesen wollen, wie oft sie können - dann liegt das nicht an ihrer Bildung, sondern am Ruf ihrer Branche und ihrer eigenen Unfähigkeit, Integrität auszustrahlen. ( Sorry, Lucrecia).
Kann jemand keine Entscheidungen treffen, dann kann derjenige das nicht. Egal, wieviel er weiss.
Warum sollte es mich stören, wenn jemand mehr weiss und kann als ich ? Warum sollte ich traurig sein, wenn mein Mädel plötzlich das 10- fache daherbringt wie ich ? Schadet mir doch nicht.
Das Problem ist eher das Verhalten - ich habe 2 Dr. Titel und was hast du ? Oder - gerne von Lehrerinnen und Politikerinnen so gesagt: Du kannst nur Geld verdienen, aber die Welt verstehst du nicht. Tja, vielleicht besser als ihr - siehe Trump.
Die Überheblichkeit macht unattraktiv. Nicht das Wissen. Oder das Können.
 
  • #35
Gerade Akademikerin studieren bis Ende 20/Anfang 30 und sind mit 35 dann Berufsanfängerinnen
Märchenstunde? Kann man seit der Bolognareform noch so studieren oder bin ich von Genies umzingelt und Du von Versagern?

Ich hatte vor fast 40 Jahren mein Unistudium mit 24 Jahren abgeschlossen. Die Männer waren wegen Wehr- und Zivildienst 2-3 Jahre älter.
In der Folgegeneration in meiner Familie und bei meinen jungen Exkollegen sind die Masterabsolventen 23-25 Jahre alt, abhängig davon, ob sie zwischen Abi und Studienbeginn ein freiwilliges soziales Jahr oder work-and-travel gemacht haben.

Sie machen ihr Abi als G8 ein Jahr früher, ein Jahr Auslandsstudium ist keine nachzuholende Zeit mehr sondern die dort erreichten Credits werden auf ihr Studium in Deutschland anerkannt.
Mit Ende 20 haben alle bereits mehrjährige Berufserfahrung und den ersten Karriereschritt gemacht.

In der Oberschicht gibt es weniger Kinder als in der Mittelschicht.
Kannst Du das auch durch ernstzunehmende Quellen belegen? Ehrlich gesagt, kenne ich nur das Gegenteil: die Mittelschicht hat 1-2 Kinder, weil mehr Kinder ein Abstiegsrisiko bedeuten - Frau muss in der Mittelschicht erwerbstätig sein, damit man Mittelschicht bleibt.
Die Oberschicht hat eher 2 bis mehr Kinder, weil kein Abstiegsrisiko mit der Kinderzahl verbunden ist, man findet sich wertvoll und will sich vermehren und weil das Einkommen nicht nur aus der eigenen Erwerbstätigkeit entsteht sondern auch aus Vermögen.

Ich hatte nie das Gefühl, dass Frauen Bildung besonders sexy finden. Mit Amfang 20 hatte ich oft Sex mit Akademikerinnen um die 30. Meistens haben die sich nicht für meine Hobbys, Interessen, Bildung usw. interessiert.
Die deutlich älteren Akademikerinnen haben sich nicht für Deine Bildung interessiert, weil sie diese nicht wahrgenommen haben - da war nichts bemerkenswertes. Also taugtest Du nur als Sexhappen.

Oft lese ich hier auch, dass Akademikerinnen nach unten heiraten sollten um fündig zu werden, aber das würde ihren Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Frage ist doch, warum Akademikerinnen denken, dass sie sich so hohe Ansprüche erlauben können...
Die Frauen können sich die Ansprüche erlauben, weil heiraten und Kinderkriegen eben nicht die einzige Option in ihrem Leben ist. Sie haben interessante Berufe, die ihnen persönliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglichen.
Das ist halt ein attraktiveres Leben, als mit einem Notnagel von Mann eine unbefriedigende Partnerschaft zu führen.

Ich war als Single deutlich glücklicher als in einer kinderlosen Downdatingehe. Nun bin ich mit einem Akademiker in zweiter Ehe verheiratet. Ohne die Gespräche über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, die ich mit ihm führen kann, würde ich ihn nur halb so sexy finden.
 
  • #36
Kurz und bündig: Bildung macht sexy!

Liebe Frauen, ihr braucht keinen tiefen Ausschnitt und einen kurzen Rock. Das Herz am rechten Fleck, gepaart mit Niveau ist wesentlich anziehender.

m 36
 
  • #37
Hallo @Frage428

Was sagen deine Vorlieben bei der Partnerwahl über dich aus?
Sorry, aber wie kann man sich selber nur so ein Armutszeugnis ausstellen.

Bildung macht keinen auch nur ansatzweise unattraktiv und
Erfolg macht nicht automatisch arrogant, weder Frauen noch Männer. Es gibt natürlich immer Ausreißer, aber von diesen Personen sollte man sich nicht frusten lassen.

Selbstverständlich darf man seine beschränkten Präferenzen bei der Partnersuche beibehalten, nur braucht man sich dann nicht wundern immer leer auszugehen und anfangen seinen Frust an Frauen (Männern) auszulassen. Das bringt keinen weiter.

Wie ich dir bereits in einen anderen Thread angedeutet habe: Arbeite lieber an deinen Minderwertigkeitskomplexe, damit ist dir langfristig wirklich mehr geholfen.

W, 26
 
  • #38
Ich hatte nie das Gefühl, dass Frauen Bildung besonders sexy finden.
Da täuscht du dich aber gewaltig! Nichts ist unsexier als ein ungebildeter, dummer Mann.

Meistens haben die sich nicht für meine Hobbys, Interessen, Bildung usw. interessiert.
Vermutlich warst du den Frauen einfach egal. Um Sex zu haben, muss man nicht wissen, was du machst. Mund halten, vö*** und Spaß haben. Das ist Sinn einer Affäre. Was interessieren da deine Hobbies?

Die netten Ingenieure, die auch bei den Kollegen beliebt sind, haben alle Kinder und sind vergeben.
Aha. Es gibt also nette und nicht nette Ingenieure. Erstere sind verheiratet, letztere nicht. Wo ist dabei der Zusammenhang zum Bildungsgrad, wenn beide die gleiche Bildung haben? Nett oder nicht nett gibt es in allen sozialen Schichten.

Die Frage ist doch, warum Akademikerinnen denken, dass sie sich so hohe Ansprüche erlauben können, wenn sie einen Partner finden wollen.
Jetzt wird es interessant. Das ist anscheinend der eigentliche Punkt deiner "Frage". Du bist also kein Akademiker und möchtest hier einfach mal über die Akademiker ablästern.

Es tut mir leid für dich, wenn du es nicht geschafft hast, einen akademischen Abschluss zu erringen. Das ist aber dein Problem und nicht unseres. Dein Neid ist nicht angebracht und um es auf den Punkt zu bringen: du kannst als Nicht-Akademiker doch gar nicht mitreden welche Probleme Akademiker haben oder gerade nicht haben. Du weißt es schlicht nicht und stellst nun Mutmaßungen an, um dich irgendwie besser zu fühlen und deine anscheinend vorhandenen Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Tja, so läuft es aber nicht. Du kannst dein eigenes Leben nur aufwerten, wenn du es selbst schaffst. Es bringt nichts, die anderen als geringwertiger als dich einzustufen.

BTW - hast du mitbekommen, in welchem Forum du deine Frage stellst? Die Mehrheit der hier anwesenden Personen hat einen akademischen Hintergrund. Du kannst also mit viel Gegenwind rechnen.
 
  • #39
Also aus meiner Erfahrung daten Akademiker UND Akademikerinnen heutzutage weder nach oben noch nach unten. In meinem Bekanntenkreis sind bis auf eine Ausnahme alle Akademiker auch mit Akademikerinnen liiert.

Und auch die Akademikerinnen versuchen nicht nach oben zu daten, sondern suchen jemanden, der einen ähnlichen Lebensweg wie sie gewählt hat.

Fast alle diese Beziehungen scheinen auch schon seit Jahren glücklich zu sein.

Deshalb kann ich die Erfahrung (oder ist es vielleicht nur ein Glaubenssatz, den man sich aus irgendwelchen Quellen angeeignet hat?) wirklich nicht bestätigen.

Auch bei mir selbst ist es so - ich Akademiker, verheiratet mit einer Akademikerin.

Dieses nach oben oder unten daten scheint doch eher ein Relikt aus den 50ern.
 
  • #40
Die Akademisierung von Frauen wurde ja nicht deswegen voran gebracht, weil es gut für das Heiraten und die Familiengründung ist. Sondern weil man somit auf einen Schlag das Humankapital und die Steuern auf Arbeit fast verdoppeln konnte.
Und wenn es dann eben einen massiven Rückgang bei den Geburten gibt, dann gibt es eben Zuwanderung im Sinne der Industrie und Finanzwirtschaft, um Arbeitskräftenachschub zu haben und die Investitionen am Wohnungsmarkt zu sichern, die den Banken als SIcherheiten für ihre faulen Kredite dienen.
Kann man auch schön als humanitäre Großtaten verkaufen.
Hut ab! Mal einer, der etwas verstanden hat!
Noch zu ergänzen wäre: auch die Gewinne der Profiteure konnten schlagartig nahezu verdoppelt werden.

Nun kann man aber die Entwicklung, dass Frauen sich auch bilden können, nicht rückgängig machen. Und ich persönlich wollte das natürlich auch nicht. Aber, man bezahlt eben für alles einen Preis ...


w53
 
  • #41
Es es doch auffällig und überall bekannt, dass Akademiker wenig Kinder haben und auch sonst bei der Partnersuche oft nicht sonderlich erfolgreich sind.
Das würde ich so nicht bestätigen. Die Uni-Männer hatten oft ausländische Hausfrauen und mehrere Kinder, aber die Akademiker aus meiner ehemaligen Abi-Klasse haben alle arbeitende dt. Frauen und Kinder. Manche sind wieder getrennt, viele nicht. Fast alle Frauen haben Kinder, aber nicht alle sind Akademikerinnen.
Warum Akademikerinnen weniger Kinder bekommen, liegt daran, dass sie sich oft entscheiden müssen, ob sie ihre Karriere weiter verfolgen wollen oder mit Kind dann raus sind.
Nö, aber drauf rumreiten, wie gebildet man sei.
Sicherlich wünscht sich kein Mann eine Frau, die wenig Zeit hat und in ihrer Freizeit ständig erschöpft ist
Das ist der Punkt, weswegen viele Männer Frauen nicht wollen, die was anderes in den Mittelpunkt stellen als die Beziehung. Als würde sie nicht für einen Beruf brennen können und genau wie ein Mann sagen "ich muss das jetzt machen, auch wenn du dann mal allein rumsitzt". Für Geld akzeptieren es Männer meist noch, wenn sie Überstunden machen muss und er eben nicht genug für beide verdient. Aber nicht, wenn das Interesse der Frau abgelenkt ist vom Mann.
So sind natürlich nicht alle Männer. Nur die, die Frauen beruflich anders als Männer sehen.
Es könnte natürlich auch sein, dass Bildung nur eine Folge von mangelnder Attraktivität ist.
Bei manchen Männern könnte ich mir das vorstellen. Früher der Nerd, heute der Doktor der XY-Wissenschaft". Damit ist er vielleicht immer noch nicht attraktiver, was das Äußerliche und das Verhalten angeht, aber er wird ein solider, dankbarer Partner sein, nicht der Typ, der an jeder Ecke ne andere haben kann. Oder er ist attraktiver geworden und hat kein komisches Verhältnis zu Frauen, obwohl er in der Vergangenheit mit ihnen Probleme hatte, sondern führt einfach eine gute Beziehung, ohne dass man denkt "diese Frau hat er nur bekommen, weil er gut Geld verdient".
Dass sich Menschen ohne Selbstwertgefühl an ihre Bildungsabschlüsse, so vorhanden, klammern und sich damit aufwerten wollen gegenüber anderen, dem würde ich auch zustimmen. Das macht auch ein bestimmter Frauentyp, die konkurrieren dann mit dem Mann darum, wer schlauer ist, lassen ihre Bildung richtig raushängen und denken, der Mann müsste sie ALS FRAU deswegen toll finden.
Aber den Schluss zu ziehen, dass Bildung NUR eine Folge von mangelnder Attraktivität sei? Niemals.
Wer in jungen Jahren schon durch das andere Geschlecht, Familienplanung usw. abgelenkt ist, hat wahrscheinlich andere Prioritäten und wichtigere Lebensinhalte als Bildung und Karriere.
Er hat keinen Drang danach. Wenn man was gern tut, kann man es nicht lassen, weil es einen glücklich macht. Und da wäre ja auch noch das Geldverdienen.
 
  • #42
Die Frage ist wohl eher wieso Akademiker lieber über bekannte Tatsachen nachdenken, als ihnen aktiv entgegen zu wirken.

Mit denken alleine ist es jedenfalls nicht getan.
Genauso und nicht anders sieht es aus! Für mich persönlich der beste Post des Tages!!:)

Wenn heute das Land untergeht und morgen wieder aufgebaut werden muss, dann reicht es eben nicht nur aus den Stadtaufbau auf ein Blatt Papier vorzeichnen zu können, sondern es muss auch Menschen geben, die dazu fähig sind das Ganze auch in die Realität umzusetzen zu können.
Von daher ist meine Frage eher:
Ab wann darf man sich denn überhaupt als gebildet bezeichnen?
Ist alles unter dem Niveau eines Abiturs oder eines Hochschulabschlusses gefühlt ungebildet (vorzugsweise in den Augen eines Akademikers) hier?
 
  • #43
Daran wird hier aber oft gar nicht gedacht, weil hier immer noch viele glauben, dass ein perfekter Lebenslauf (in den Augen der Personalabteilung) auch im Privatleben alle Türen öffnet. Stimmt aber eben nicht.
Wieder jemand, der den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation nicht verstanden hat. So kann das ja nichts werden und so kommen dann solche Fragen zustande.
FS, du machst einen Fehler und zwar schon am Ende deiner Eingangsfrage und hier jetzt wieder: Bildung hat nicht zwangsläufig etwas mit Karriere zu tun. Es korreliert durchaus miteinander, steht aber nicht zwangsläufig in einer Kausalkette. Jetzt verstanden?

Bildung per se ist erstmal sexy, wer nagelt sich schon gerne ne Dumpfbacke ans Bein. Männer ticken da ebenso wie Frauen.
Aber es heißt nicht, dass jemand, der sich in einer gehobeneren Position befindet und einen Haufen Schotter mit nach Hause bringt, zwangsläufig über gute Bildung verfügen muss, nur weil er ein bisschen geschwollen daherreden kann. Ein solcher Mensch ist nicht unbedingt gut gebildet, sondern gut ausgebildet. Mehr nicht. Zu Bildung gehört schon noch ein bisschen mehr, als sich in einem bestimmten Fach auszukennen.

Begehren weckt meistens, was schwer zu haben ist, und deswegen ist wirklich gute Bildung definitiv sexy.
 
  • #44
Ich würde nicht sagen, dass man in typisch akademischen Berufen mehr Stress hat. Eigentlich ist es doch eher so, dass man mehr Entscheidungsfreiräume hat und gerade dadurch weniger Stress, weil man halt nicht wie der "einfache Arbeiter" alles nach vorgegebenem Muster abarbeiten muss, sondern sich vieles selbst gestalten kann. Bildung hat für mich vor allem mehr Toleranz gebracht, dass ich mich nicht über alles aufrege, sondern "leben und leben lassen" praktiziere, während meiner Beobachtung nach weniger Gebildete oft ganz starre Vorstellungen davon haben, wie etwas sein sollte und es nicht aushalten, wenn man davon abweicht.

Die Leute wollen einfach nur auf Couch hocken und TV glotzen
Ich hocke als Frau mit mehreren Studienabschlüssen in meiner Freizeit auch am liebsten auf dem Sofa und schaue fern und das ganz normale Sendungen und keine Stummfilme mit französischen Untertiteln auf Arte. Das hat nichts mit Bildung zu tun, die Interessen der Menschen sind bildungsunabhängig einfach anders. Genauso kenne ich Hauptschulabsolventen, die gern wandern und spazieren gehen. Aber ich habe nach Feierabend keine Lust mehr, großartig was zu unternehmen. Man darf nicht alles, was man persönlich gut oder schlecht findet, auf die Bildung schieben.

studieren bis Ende 20/Anfang 30 und sind mit 35 dann Berufsanfängerinnen
Ein Studium dauert Bachelor + Master 5 Jahre, also müsste man mit 25 fertig sein.

Mit 35 kannst du keine große Karriere mehr anfangen, das ist leider viel zu spät.
Das ist doch totaler Käse. Für die meisten fängt die Karriere mit 35 erst an – schließlich hat man da den Großteil seines Erwerbslebens noch vor sich.

Böse Zungen könnten auch behaupten, dass weniger gebildete Menschen auch häufiger ungeplant schwanger werden, weil sie über Schwachstellen ihrer Verhütungsmethode weniger wissen.
Da ist sicher etwas dran. Ich glaube, dass viele Kinder, die manche in jungen Jahren bekommen, solch „Ausrutscher“ sind.

Und natürlich haben die dann weniger Kinder als Frauen, die sich mit Anfang 20 einen Partner suchen und Mitte 20 heiraten.
Und mit 25 geschieden und dann alleinerziehend mit drei Kindern – tolle Perspektive.

Dazu kommt auch, dass diese Frauen nicht verstehen, dass mit all ihrer Bildung ihr "Partnermarktwert" nicht zugenommen hat aber mit dem fortschreitenden Alter ihre Attraktivität in den Augen der Männer nachgelassen hat.
Männer bleiben ja erfahrungsgemäß auch für immer jung, bekommen nie einen Bierbauch, denen fallen auch keine Haare aus und wachsen stattdessen an Ohr und Rücken, nein, Männer sind ewig schön, nur die Frauen, ach die armen, die vergammeln.
 
  • #45
Bildung sollte eher für dich andere dümmere Menschen uninteressant machen, weil sie in einem Hamsterrad leben, nur arbeiten gehen, um ihre Rechnungen zu bezahlen und anstrengend durch ihre Dummheit sind. Sie verschwenden ihre Zeit lieber dauerhaft mit Fernsehen gucken, als aktiv zu werden.
Letztlich leben wir alle nur, weil wir uns unsere Lebensgrundlagen erarbeiten, die wir (in einer geringen Zahl) direkt erzeugen
oder
(in der Mehrzahl) durch Tauschleistungen (Arbeit /Entlohnung/Währung) ertauschen.

Darüber können wir uns jeder mehr oder weniger auch darüber hinaus etwas Luxus leisten. Das kann sogar jeder Hartz IV - Empfänger (z.B. TV sehen, gehört bei uns zum unpfändbaren Grundbedarf).

Wenn Du das mit "Hamsterrad" meinst, darfst Du gerne mal mit mir die Kartoffeln oder Rüben zum hacken gehen.

Ja das muss jedes Jahr wieder erfolgen, ist immer wieder dasselbe.
"Hamsterrad" eben. Und das ist weder gut gut noch schlecht. Das war einafch schon immer so und wird auch immer bleiben.

Leute die vom "Hamsterrad" reden, haben von unseren wirklichen Lebensgrundlagen nichts verstanden. Gar Nichts.
 
  • #46
komisch, ich lese immer das die frauen was alter und bildung und erfolg betrifft hinaufdaten und die männer hinunter, und die erfolgreichen akademikerfrauen heutzutage nach beenden ihres studiums und sich einarbeiten dann folglich alle schnell einen noch erfolgreicheren mann zwischen 30 und 40 suchen, und sich daher um sehr wenige top attraktive männer quasie prügeln, während diese erfolgreichen akademikermänner gerne downdaten und daher alle frauenwelt zwischen 18 und 40 ihnen in jeder hinsicht zur verfügung steht, wobei eher nicht die von ihrer biologischen uhr gestressten anspruchsvollen akademikerfrauen mit wenig zeit mitte 30 das rennen machen.
Ein Topmann muss aber nicht bis Ende 30 warten um dann eine Karrierefrau Mitte 30 abzubekommen, die altersbedingt vielleicht schon unfruchtbar ist. Wenn ein sehr beliebter Mann eine Familie will, setzt er schon in den 20ern Kinder in die Welt.
Wenn sich Frauen so um die beruflich erfolgreichen Männer prügeln würden, hätte Elitepartner doch gar keine männlichen Mitglieder. Die beruflich erfolgreichen Akademiker müssten doch schon wenige Monate nach dem Uniabschluss von Frauen überhäuft werden. Wieso sollte sich so ein Mann dann noch hier anmelden?

Mir ist klar, dass die Akademikerinnen um die 30 damals nur Sex wollten, aber die fanden das auch geil so und haben es genossen. Warum sollte man Bildung oder eine schöne Wohnung brauchen um Frauen zu beeindrucken? Man kann seine Wohnung oder seine letzte Beurteilung vom Arbeitgeber kaum auf die Stirn kleben, wenn man auf eine Feier geht. Das interessiert da doch niemanden. Meine Ehefrau habe ich beim Rumknutschen kennengelernt. Wir haben uns schon geküsst bevor ich ihren Namen kannte. Gespräche kamen erst nach einer halben Stunde und dann lief die Sache praktisch von alleine.
 
  • #47
Mir ist klar, dass die Akademikerinnen um die 30 damals nur Sex wollten, aber die fanden das auch geil so und haben es genossen. Warum sollte man Bildung oder eine schöne Wohnung brauchen um Frauen zu beeindrucken? Man kann seine Wohnung oder seine letzte Beurteilung vom Arbeitgeber kaum auf die Stirn kleben, wenn man auf eine Feier geht.
Nun ja, was heißt für dich, "Frauen zu beeindrucken"? Klar, jemand der lustig, aufgeschlossen und locker drauf ist - egal ob Akademiker oder nicht - kann leichter bei Frauen landen. Doch wofür - für eine lockere Beziehung ohne Langzeitperspektive, eine Affäre, ONS oder eine langfristige Beziehung mit Perspektive auf Familiengründung?

Bei letzterer spielen halt andere Faktoren eine Rolle u.a. (aber nicht ausschließlich) Bildung und Intelligenz. Denn ein höher gebildeter intelligenterer Partner bietet (im Durchschnitt, nicht im Einzelfall) ein höheres Einkommen, mehr finanzielle Sicherheit und natürlich auch einen intellektuelle Bereicherung.

Das ist auch mir als Mann bei einer Frau wichtig, da ich nicht der alleinige Ernährer der Familie sein möchte, der abends zu einer Frau nach Hause kommt, die sich den ganzen Tag nur mit Haushalt und Kindererziehung beschäftigt hat.

Wie kommst du außerdem darauf, dass alle Akademiker Streber sind? Da warst du wohl noch auf keiner Uni-Party.

Grundsätzlich ist es eben so, dass viele langfristige Beziehung nach dem Prinzip "gleich und gleich gesellt sich gern" funktioneren. Dafür gibt es etliche Studien.

Und auch praktisch macht das Ganze Sinn. Nichtakademiker stehen viel früher im Berufsleben und gründen deshalb im Durchschnitt auch früher eine Familie während Akademiker noch an der Uni sind, Auslandssemester machen oder mal ein halbes Jahr rumreisen. So gibt es zwischen beiden relativ wenig Berührungspunkte, wo man sich kennenlernen könnte, weil man im gleichen Alter in unterschiedlichen Lebensphasen steckt.
 
  • #48
Männer bleiben ja erfahrungsgemäß auch für immer jung, bekommen nie einen Bierbauch, denen fallen auch keine Haare aus und wachsen stattdessen an Ohr und Rücken, nein, Männer sind ewig schön, nur die Frauen, ach die armen, die vergammeln.
Sprechen da die überhöhten Ansprüche einer "gebildeten" Frau raus? 10-20% der Männer sind gut genug für 55% der studierenden Frauen... Das funktioniert halt nicht nur in weiblicher Fantasie.

Und wenn die Männer mit kleinem Bierbauch oder Haaren am Rücken nicht in Frage kommen, dann hat Bildung zwar nicht unattraktiv gemacht. Aber wohl doch weitgehend beziehungsunfähig.
 
  • #49
Mir ist klar, dass die Akademikerinnen um die 30 damals nur Sex wollten, aber die fanden das auch geil so und haben es genossen. Warum sollte man Bildung oder eine schöne Wohnung brauchen um Frauen zu beeindrucken?
In einigen Punkten entspreche ich genau deinen Klischees, in anderen gar nicht. Insbesondere frage ich mich, wie du das Wort "Bildung" denn nun schlussendlich definierst. Bei mir haben sich die Begrifflichkeiten und die Vorstellungen von Attraktivität mit der Erfahrung, dem Alter und der Idee, was ich mit den jeweiligen Männern anstellen wollte, durchaus geändert.

Ich habe ein Fach mit 70% Frauenanteil studiert, als es um die Promotion ging, kehrte sich das Verhältnis jedoch um, und unter den Männern meines Studienganges gab es mit Mitte 20 einige Gerade-Wieder-Singels. Bis dato (MItte 20) war für mich Attraktivität stark an einen Hochschulabschluss und durchaus auch an überdurchschnittliche Leistungen geknüpft. Dabei bin ich sicherlich durch ein sehr leistungsorientiertes Elternhaus mitgeprägt gewesen. Ein Mitstudent aus dem Doktorandenkolloquium machte mich darauf aufmerksam, dass ich durchaus an meiner äußeren Attraktivität arbeiten könnte, da ausschließlich intelligente Gespräche für Männer sexuell nicht sonderlich anziehend wären. Er könnte mich als Wissenschaftlerin, nicht aber als Frau wirklich wahrnehmen. Dieses Statement hat zu meiner Weiterentwicklung stark beigetragen.
Anschließend habe ich mich mit diversen Männern aus verschiedenen Berufen ausgetobt, sowohl Nichtakademiker als auch Akademiker. In dieser Phase wurde mir zunehmend klar, dass ich zur Familiengründung einen Mann suche, mit dem ich auch gute Gespräche führen kann und der wesentliche Werte und Interessen wie zum Beispiel Reisen und Bücher teilt. Diesen Menschen habe ich in einem Nichtakademiker gefunden, weil ich in dieser Zeit gelernt habe, dass Bildung nicht zwangsläufig von einem akademischen Titel abhängt.
 
  • #50
Ich sehe wirklich nicht, warum viele glauben, dass Bildung sexy ist.
Das reicht halt nicht (Du musst auch noch Bildung und Intelligenz unterscheiden.). Genauso, wie beim Mann Großsein nicht allein sexy ist oder bei Frauen nicht allein eine gute Figur sexy ist. Ich hatte einige Kommilitonen, die ganz gut waren im Fach, aber unsexy. Es gab auch jede Menge Doktoren, die nicht sexy waren.

meine Erfahrung ist, dass Gespräche über Politik und Arbeit jede Anziehung und sexuelle Spannung bei Dates zerstört.
Beim Date checkst Du doch erstmal ab, ob die Chemie stimmt. DORT tiefgründige Gespräche zu führen über Politik und Arbeit ist völlig unpassend. Es soll locker, flirty und am besten amüsant sein. Und! Wenn Männer "Gespräche" führen, kann das oft bedeuten, dass sie einen äußerst langweiligen Monolog halten über sich, über das, was sie interessiert, über ihre Arbeit und in dem sie ihr Wissen über irgendwas raushängen lassen. Wirklich, nichts ist öder als sowas. Ich hab sowas auf Partys erlebt, es ging nicht mal um Dates, sondern um ein Gespräch unter zufällig zusammen sitzenden Personen. Der Mann, mit dem ich mich gern unterhielt, war nicht eben sexy vom Aussehen her, klein, kaum noch Haare, dicklich, aber er war empathisch, also versuchte nicht, noch weiter im Gesprächsthema vorzudringen, als er merkte, dass ich nicht drüber reden wollte, stellte persönliche Fragen, wie ich ihm, er sagte was Nettes zu einem persönlichen Thema, bei dem ich unsicher war. Er kümmerte sich speziell um mich als Gesprächspartnerin. Der andere (groß, sexy Figur) labert darüber, wie er mal was erlebte, als er total betrunken war, gab sich wie ein Oberlehrer, Frauen waren für ihn MÄDCHEN (so eine Frau hat er aber auch). Rate, mit wem ich mich gern unterhalten habe und mit wem ich ein Gespräch wiederholen würde, falls das zur Entscheidung stünde.
Die Frage ist doch, warum Akademikerinnen denken, dass sie sich so hohe Ansprüche erlauben können, wenn sie einen Partner finden wollen.
Kommt drauf an, was Du mit Ansprüchen meinst. Wenn sie heißen "guter Verdienst, über 1,90, Doktortitel..." also Dinge, die mit Sex und Liebe nichts zu tun haben, würde ich denken, dass die Frau lange weitersuchen kann, weil das zu viele, auch unwichtige, Kriterien sind, wo sie keine Toleranz zeigen kann. Wenn die Ansprüche lauten "sexuelle Chemie und Humor müssen stimmen und gute Gespräche mit interessanten Themen führen, die Lebensziele müssen stimmen", würde ich sagen, dass das nunmal nicht verhandelbar ist. Es ist keine gute Beziehung, wenn man nichts zum Reden hat außer "du siehst so gut aus".
 
  • #51
Diplome an der Wand, Dr. Titel, sogar Professuren haben nicht notwendigerweise mit Bildung zu tun, sondern sehr oft mit der Fähigkeit, Auswendig lernen zu können.
Das würde ich schon als Bildung so definieren, also allgemein gesehen und persönlich. Ich weiß nicht, wie das genau definiert wird. Aber Intelligenz muss nicht unbedingt dabei sein.
Ich bin auf diese Spaltung speziell bei manchen Politikern gestoßen, wenn man sie mal über aktuelle Probleme in Laberrunden hört. Als stünden sie vor dem Problem wie vor einer Wand und wissen nichts besseres, als "den Bürger" als zu dumm zu begreifen einzuordnen (und auf Parteitagen mitunter zu beschimpfen, bei manchen denke ich echt, dass sie die aus der Öffentlichkeit nehmen sollten wegen ihrer Unsachlichkeit) und das war alles, und das waren Minister/innen. Der Kabarettist in der Runde war weiter im Denken und den hätte ich als intelligent eingeordnet, die anderen nicht.

Im Moment ist ja wieder die Dr-Arbeit eines Ministerin in der Prüfung. Vielleicht hat sie nur "Klau" betrieben, indem sie Zitate nicht gekennzeichnet hat, aber vielleicht die fremden Gedanken einfach so umformuliert, dass sie nicht mehr als direktes Zitat gelten, aber doch vom Sinn und der Aussage her eins sind. So eine Arbeit im geisteswissenschaftlichen Bereich zeichnet sich ja aus durch eigene Gedanken und die Weiterentwicklung von schon Vorhandenem, neue Ansätze und Ideen. Wenn da jetzt nichts von drin sein sollte, finde ich den Titel unangebracht, weil Hinterher-Denker was anderes ist als Vor-Denker. Es sollte ja auch von Intelligenz zeugen, also von der Fähigkeit, für neu auftretende Probleme eigenständig Lösungsansätze zu finden, oder vorhandene Probleme anders beleuchten zu können, als es bislang passierte und man damit nicht weiterkam. Also das eigene Wissen und die durch den Titel attestierten geistigen Fähigkeiten auch nutzen zu können. Von daher würde ich sagen, dass Menschen gebildet sein können, aber trotzdem nicht intelligent.
 
  • #52
Wenn sich Frauen so um die beruflich erfolgreichen Männer prügeln würden, hätte Elitepartner doch gar keine männlichen Mitglieder
Was ist eigentlich Dein Problem Frage428? Ich verstehe es immer noch nicht. Ist Deine Frau mit einem Akademiker durchgebrannt und wirft Dir jetzt vor, Du seist zwar ganz gut im Bett, aber ausbildungstechnisch nicht ganz so top? Und deshalb wird hier gerade ein Akademikerbashing losgetreten oder was ist los? Also, so einen Quatsch habe ich wirlich selten gelesen: Stipendiatinnen bekommen alle keinen Mann ab und sind wahrscheinlich noch Jungfrauen, die maximale Fruchtbarkeitsgrenze bei Frauen ist bis maximal 35, Bildung ist unsexy etc.
? Man kann seine Wohnung oder seine letzte Beurteilung vom Arbeitgeber kaum auf die Stirn kleben, wenn man auf eine Feier geht. Das interessiert da doch niemanden
Ne, auf die Stirn kleben muss man sich nicht alles, aber man sollte schon in der Lage sein darüber zu reden und wenn man das nicht kann, darf man sich halt nicht wundern, nur als Sahneschnittchen fürs Bett gesehen zu werden ( falls das bei Dir überhaupt der Fall ist, kannst uns hier ja viel erzählen).
W,53
 
  • #53
Hallo FS,

für mich ist Bildung, aber auch Intelligenz wichtig und attraktiv. Ich bin jetzt jedoch eine Frau und kann nicht beurteilen wie Männer das generell sehen. Ich vermute den meissten geht es eher um andere Merkmale, aber es gibt auch Männer, die eben gerade darauf achten. Es kommt hier vor alle, darauf an was ich für eine Partnerschaft grundlegend wichtig finde. Bei mir wäre auch der Austausch wichtig und das kann ich tendenziell mit einem ungebildeten Mann eher weniger, weil die Gespräche dann wenig erfüllend wären. Attraktiv finde ich, wenn immer noch etwas von einem Mann lernen kann und er von mir...das macht für mich einen Mann sexy. Da reicht es aber auch nicht, dass ein Mann nur auf einem Gebiet Expertenwissen hat, sondern Offenheit und Neugier für neue Erfahrungen und Eindrücke mitbringt...es ist dann einfach spannender gemeinsam zu lernen und sich weiterzuentwicklen..ich mag Stillstand nicht und bin immer in Bewegung, ob geistig oder körperlich.

Erfolg im Job ist für mich hier nicht ausschlaggebend. Es könnte auch ein Handwerker gebildet und intelligent sein. Er hat sich eben nur für einen Job entschieden, der ihm ausreicht und wo er nicht der Großteil seiner Lebenszeit sich für eine Institution fremdbestimmt abrackert . Es gibt diese Konstellation jedoch nicht so oft..aber es gibt sie. Tendenziell ist dieser Typ Theoretiker und arbeitet mit dem Kopf, als mit Händen.

Ich arbeite selbst viel mit Akademikern zusammen und diese sind alle verheiratet und haben Kinder. Das eine hat also mit dem anderen nix zu tun. Partnerfindung ist komplex und oftmals stecken andere Themen dahinter (Kindheitserfahrungen, Enttäuschungen etc.).
 
  • #54
Nun ja, was heißt für dich, "Frauen zu beeindrucken"? Klar, jemand der lustig, aufgeschlossen und locker drauf ist - egal ob Akademiker oder nicht - kann leichter bei Frauen landen. Doch wofür - für eine lockere Beziehung ohne Langzeitperspektive, eine Affäre, ONS oder eine langfristige Beziehung mit Perspektive auf Familiengründung?

Bei letzterer spielen halt andere Faktoren eine Rolle u.a. (aber nicht ausschließlich) Bildung und Intelligenz. Denn ein höher gebildeter intelligenterer Partner bietet (im Durchschnitt, nicht im Einzelfall) ein höheres Einkommen, mehr finanzielle Sicherheit und natürlich auch einen intellektuelle Bereicherung.

Das ist auch mir als Mann bei einer Frau wichtig, da ich nicht der alleinige Ernährer der Familie sein möchte, der abends zu einer Frau nach Hause kommt, die sich den ganzen Tag nur mit Haushalt und Kindererziehung beschäftigt hat.

Wie kommst du außerdem darauf, dass alle Akademiker Streber sind? Da warst du wohl noch auf keiner Uni-Party.

Grundsätzlich ist es eben so, dass viele langfristige Beziehung nach dem Prinzip "gleich und gleich gesellt sich gern" funktioneren. Dafür gibt es etliche Studien.

Und auch praktisch macht das Ganze Sinn. Nichtakademiker stehen viel früher im Berufsleben und gründen deshalb im Durchschnitt auch früher eine Familie während Akademiker noch an der Uni sind, Auslandssemester machen oder mal ein halbes Jahr rumreisen. So gibt es zwischen beiden relativ wenig Berührungspunkte, wo man sich kennenlernen könnte, weil man im gleichen Alter in unterschiedlichen Lebensphasen steckt.
Nicht alle Akademiker sind Streber. Das ist mir klar, aber man kann auch ein Streber sein, wenn man mal auf einer WG Party war. Ich war auch einigen Unipartys. Das war aber nie mein Ding.
Wenn Männer mit hohem Einkommen so gefragt für die Familiengründung sind, müsste es doch in der Oberschicht Kinder ohne Ende geben. Es ist aber doch eher so, dass sich mit Bildung und Karriere nur Frauen beeindrucken lassen, die selbst viel Wert auf Karriere und Bildung legen. Diese Frauen bekommen aber häufig gar keine Kinder. Wo ist also der Vorteil, wenn man beliebt bei solchen Frauen ist, wenn man Kinder will? Die können einem dann egal sein. Deswegen bringen Bildung und Einkommen auch für Männer keine Vorteile mit sich, wenn es um Ehe/Familiengründung geht. Wenn es sowieso nur um eine Affäre oder einen ONS geht, interessiert das sowieso niemanden.
 
  • #55
Sicherlich wünscht sich kein Mann eine Frau, die wenig Zeit hat und in ihrer Freizeit ständig erschöpft ist, weil sie zu viel Stress hat.
Schön, daß Frauen immer so genau wissen, was die Männer sich wünschen. Von „den Männern” käme sicher ein differenzierteres Bild. Ich zum Beispiel fühle mich von einer Frau, die „viel Zeit” für mich hat (und auch mehr oder weniger vehement einfordert, diese mit mir verbringen zu wollen) eher genervt – und wäre dankbar für eine Partnerschaft, bei der nicht die gesamte Freizeit frauenkompatibel gestaltet werden muß.
 
  • #56
Man könnte jetzt auch noch darüber diskutieren ob jemand, der zb das Studium nicht durchgezogen hat= keinen akademischen Abschluss besitzt, dadurch weniger Bildung hat oder seine Bildung bis dahin ja vorhanden ist.

Mir ist es auf jeden Fall schon passiert, dass man mir gesagt hat:

Du bist mir zu klug und ich möchte keine Frau, die eine höhere Bildung hat als ich
 
  • #57
Bildung kommt durch Auswendiglernen. Viele bilden sich darauf etwas zu viel ein. Gegen Intelligenz habe ich hier nichts geschrieben.
Mit Bildung meine ich hier im Allgemeinen einen Uniabschluss.
 
M

moobesa

  • #58
Aber wehe, der Mann kann seine Bildung nicht in smarten Humor verwandeln oder ist generell hölzern unterwegs. Dann kommt das große Aber, wenn das Entertainment fehlt.
 
  • #59
Ich habe es neulich in einem anderen thread schon einmal skizziert. Ich Masterabsolventin, mein Partner Abi 1,2, Ausbildung, Fachwirt, Betriebswirt. Alles nebenberuflich und mit 1er Abschlüssen. Er ist fleißiger, als ich es je gewesen bin. Er ist intelligenter als ich. Er ist beruflich sehr erfolgreich. Ich wüsste nicht, warum jemanden, der kein Akademiker ist in irgendeiner Art und Weise abgewertet werden sollte, wie man es hier teilweise rausliest. Es macht mich doch nicht attraktiver, dass ich den leichteren Weg zu guter Bildung gegangen bin? Im Bachelor waren die ersten 4 Semester insofern sicher hart, als dass man da unendlich viele Folien auswendig lernen musste. Davon hängengeblieben ist maximal 20%. Nach der Prüfung war es weg. Praktische Anwendung Fehlanzeige. Danach wurde die Studienzeit sehr entspannt für mich. Ich bilde mir nichts, aber auch rein gar nichts darauf ein. Nahezu 60% meines Jahrgangs studieren oder haben abgeschlossen, das ist mittlerweile Standard und hat mit Elite aber so rein gar nichts mehr zu tun. 1/4 aller Absolventen arbeiten anschließend langfristig in Stellen, die überhaupt keine akademische Ausbildung benötigt hätten. Was früher Bürokaufleute gemacht haben, machen heute BWLer. Manche ältere Semester hier sollten man im Jahre 2019 ankommen. Früher war es sicher elitär einen Hochschulabschluss vorzuweisen. Das ist heute Massenware von der Stange. Und es werden noch mehr werden nach allen vorliegenden Prognosen. Auch nur zu glauben, dass man damit eine "Top-Frau" ist, ist geradezu einfältig. Sorry hierfür an die TS.
 
  • #60
Schön, daß Frauen immer so genau wissen, was die Männer sich wünschen.
Frage 428 ist ein Mann, in einem anderen Post durch den Text verraten.
Die Geschlechtsangabe sowie Alter - und vielleicht auch Ausbildungsstatus wäre hilfreich gewesen.

Ich denke, es soll nur provozieren, ein Thread mit dem Tenor - Die Trauben sind mir zu sauer. Deswegen ein Bashing gegenüber Frauen mit gewisser Bildung - und der Abwertung der männlichen Konkurrenz.

Kinderwunsch / Nichtwunsch gibt es in allen Schichten.
Ob man dann ein Kind, oder mehrere hat, ist eine persönliche Entscheidung.

Ich finde es allerdings verantwortungsvoll , darauf zu achten, dass man sich als Eltern zumindest einen Mindeststandard beim Leben leisten kann, Wohnumfeld, vernünftige Lebenshaltungskosten, - auf die Sozialkassen bewusst und mit Absicht zurück zu greifen kann sehr gewaltig schief gehen.
Und Kinder kosten Geld, auch wenn man nicht Wert auf Markenklamotten, tolle Urlaube und mannigfaltige Bildungskurse wert legt.

Ein positiver Mann, der mit seiner gesamten Persönlichkeit punkten kann, wird so eine Frage nicht stellen und keine Sekunde seiner Zeit mit so einer Frage verschwenden.
Er findet die Frau, die ihm gefällt - auch als Gesamtpaket.

Du hast doch eine Partnerin - Ihr habt Euch schweigend und knutschen kennen gelernt, wie Du parallel geschrieben hast, keine Zeit damit vergeudet, Euch wenigstens den Namen mitzuteilen? Also passt doch alles?
Was soll die Frage?

W,49