• #91
Laut prahlen, einen auf harten Kerl machen und Kampfsport haben bei Frauen (auch bei Studentinnen) auf jeden Fall immer einen besseren Eindruck hinterlassen als Gespräche über Bauprojekte und das Studium. .
Natürlich wollen Studenten/Studentinnen auch mal über etwas anderes als das Studium reden.
Aber laut prahlen... nein ich kenne keine Studentin oder Akademikerin, die daran Gefallen bzw. Gephallen finden würde.
Warum stellst Du Sportler in ein Prahler-und Proletenecke? Ich bin selbst begeisterter Sportler (mehrere Sportarten, darunter auch Kraftsport), aber würde mich nie mit Menschen vergleichen lassen wollen, die dieses von Dir beschriebene verhalten zeigen.
 
  • #92
Meine Entgegnung, dass doch auch die Fülle der Fakten sich zu einem logischen System vereint, welches man unter Voraussetzung ausreichender Faktenkenntnis logisch erfasst, verursachte nur ein mitleidiges Lächeln.
Ich finde, daran erkennt man die Unintelligenz. Wenn ich nicht über Wissen über Fakten und die Fachbegriffe verfüge, wie will ich dann irgendwas erkennen und benennen? Damit fängt doch alles an und dann erst kann es sich in ein Gebilde fügen, in dem man die Zusammenhänge erkennt. Wer die Begriffe und "Einzelfakten" schon nicht kennt, wird doch ein zusammenhängendes Fachgebiet nie auch nur im Teil begreifen.

Da ist eine Frau mit Professorentitel noch attraktiver als die Promovierte.
Ehrlich gesagt finde ich diese Haltung total unintelligent. Als ob für Bildung ein Akademikertitel nötig wäre. Deine Definition von Bildung finde ich gut, ich hab auch mal bei Wiki geguckt, und es ist nicht so definiert, dass es nur Auswendiglernen ist, sondern Zitat:
Formung des Menschen im Hinblick auf sein "Menschsein", das heißt zu einer Persönlichkeit, die sich durch besondere geistige, physische, soziale und kulturelle Merkmale auszeichnet.

Aber die Ansicht, dass eine Professorin noch attraktiver sein soll als ne Promovierte, klingt für mich nach Dünkel, intellektuellem Schw***zvergleich und Ferne von emotionaler Intelligenz. Wird ernsthaft gedacht, dass alle Menschen mit Fähigkeit zur Bildung akademische Titel erwerben wollen, wenn es auch darum geht, ob man in seinem Beruf Geld verdienen kann? Von den Leuten, die studiert haben, bleiben ganze 5% in der Forschung, dh. gehen die Laufbahn auf dem Weg zum Prof weiter. Und von den 5% kommt ein Bruchteil in Profstellen, weil sie vorher Kinder kriegen und nicht mehr umherziehen können von einer befristeten Stelle in Land X zur anderen im Land Y. Es gibt Doktoranden, die sich nach 2,5 Jahren "halbe Stelle" selbst finanzieren müssten und das Studium abbrechen. Ich hab mal im Netz von einem Mann gelesen, der Prof werden wollte und schrieb, dass er dazu 2 Jahre ohne Entgelt an der Uni lehren würde müssen, bevor er weiterkommt und dann ist er erstmal "nur" habilitiert, also muss sich erst noch auf eine Profstelle irgendwo bewerben. Der meinte, er müsste Taxi fahren oder er überlegte das, ich weiß es nicht mehr.
Wo ist hier der Anteil, der sagt "ein Prof ist gebildeter als der, der unter den 95% ist, die nach Unistudium abgingen"?
 
  • #93
Ich selbst habe sogar einen Bachelorabschluss in Maschinenbau und habe nach dem Studium 5 Monate als Ingenieur gearbeitet. Beim Studium muss man wirklich wenig denken und bei Problemen fragt man einfach den nächsten Doktoranten. Der Job als Ingenieur war mir aber zu komplex ...
Warum hackst Du dann hier auf dem Thema "Bildung" herum? Du hast das unterste mitgenommen, was es an Universitätsbildung, eigentlich nicht mal das, gibt. Selbst auf der Ebene bist Du im Beruf gescheitert. Heute hast Du den Status "Handwerker" oder "Arbeiter". Den kannst Du Dir "leisten", weil Du vermutlich dann ordentlich geerbt hast oder erben wirst.
Nach Deiner Ausgangsfrage müsstest Du damit ja attraktiv sein. Die "Probleme" der Promovierten sind doch gar nicht Deine Probleme. Die Probleme von "Akademikern" kannst Du doch gar nicht beurteilen. Ist Deine Frage "Warum komme ich mit handwerklicher Ausbildung nicht weiter?"

...verdiene da jetzt auch wirklich sehr gut für meine 35 Stunden in der Woche. Um 15 Uhr Feierabend und entspannt nach Hause ist super für mich.
Ist für mich nicht erstrebenswert. Ich habe Freiheit, darf beim Arbeiten denken. Nach dem Reindrehen von 2384 Schrauben die Schicht zu beenden, wäre mir viel zu langweilig. Ein Bachelor in Maschinenbau hätte mich endlos unterfordert.
Ich kann aber nachvollziehen, dass bei Dir selbst eine Bachelorette in Promenadologie ins Grübeln kommt.
 
  • #94
Wenn hier Leute keine kinderlosen Akademikerinnen kennen, aber ganz viele mit Kindern, muss das schon eine sehr verzerrte Wahrnehmung sein oder man hat diese Bekannten beim Elternsprechtag kennengelernt.
Nein, beim Abitur. Und es ist keine verzerrte Wahrnehmung, es ist mein Bekanntenkreis.
Wenn eine Frau einen Doktortitel macht und dann erst Kinder in die Welt setzen möchte, besteht doch ein hohes Risiko, dass sie bereits zu alt ist oder sehe ich das falsch?
Ja klar. Er kann mit Mitte 20 erreicht werden. Aber auch mit Ü30 kann eine Frau noch Kinder kriegen. Ich habe eine Bekannte, die mit Ende 30 ein Kind bekam, und die hat nicht mal einen Bachelor. Ihr war vorher nicht danach.
Ich verstehe nicht ganz, warum er sich nicht schon vor vielen Jahren von ihr getrennt hat, aber am Ende des Tages hat er es mit fast 40 Jahren immer noch nicht geschafft eine geeignete Frau zu finden, die seinen Kinderwunsch erfüllt
Vielleicht hat er den gar nicht so dringend oder denkt sich, die Richtige kommt noch und wenn nicht, hat er wenigstens den Notnagel, der ja auch noch nicht zu alt zum Kinderkriegen ist.
Und Du schreibst es doch selbst, dass er viel Stress hat. Wie sollte er da noch auf Partnerinnensuche gehen?
Ich gehe mal davon aus, dass der umbeschwerte und sportliche Typ mit einem recht gewöhnlichen Einkommen, der er vor 10 Jahren war, bessere Chancen auf eine geeignete Frau mit Kinderwunsch hätte als der sehr gut verdienende und gestresste Karrieremensch, der er heute ist.
Aber er hatte anscheinend mehr das Ziel, Karriere zu machen, als eine Familie zu gründen. Warum auch immer. Wenn er es bereut, kann er immer noch kürzer treten, die Frau mit 42 verlassen und eine Jüngere suchen.
Hast Du so viel Einblick in diese Partnerschaft und in Deinen Cousin, dass Du denkst, sein Leben einschätzen zu können und was richtig für ihn wäre?
Ich hab Verwandte, die sehen mich zweimal im Jahr und meinen, mir Ratschläge geben zu können.

Wenn die Familie Deines Cousins genauso tickt wie Deine mit dem Drängen zum Studium, dann würde es mich allerdings nicht wundern, wenn er wirklich nicht weiß, wie er Prioritäten setzen soll. Vielleicht hast Du diesbzgl. recht und es wurde auch ihm viel reingequatscht, und er hatte gar keine Zeit, drüber zu reflektieren. Was, wenn er jetzt wieder als Single ankommt, was würde die Familie dazu sagen? Irgendwann sollte man alt genug sein, diesem Druck was entgegenzusetzen.
 
  • #95
Der Job als Ingenieur war mir aber zu komplex und weil die Projekte und Aufgaben über mehrere Monate gingen, konnte ich nach der Arbeit nicht abschalten.
Nicht jeder ist für ein Studium gemacht. Es ist schön für dich, dass du dich in der Hinsicht doch noch gegen deine Eltern durchsetzen könntest.
Trotzdem gibt dein Hass auf dein auferzwungenes Studium nicht das Recht, alles akademische schlecht zu machen.

Ich setze mich sehr gerne mit komplexen Sachverhalten auseinander. Das ist auch mein Job, sich jedes einzelnes Puzzle-Teil noch so genau anzuschauen, zu sehen ob es passt und in den großen Sachverhalt einzufügen. Lag ich falsch und es passt ein Teil nicht, trage ich die Verantwortung, was ohne meine Berufshaftpflicht sehr, sehr teuer werden kann.
Ich merke aber genauso, daß DIR komplexe Sachverhalte und eine Führungsposition nicht liegen, denn neben deinen Aussagen schmeißt du alle Argumente in einen Topf, rührst ein paarmal um, und nimmst dir dann den zusammengerührten Matsch und bastelst daraus deine Meinung.

Lies dir deine Post noch einmal in Ruhe durch. Mal muss das eine Argument herhalten, mal das andere, dann wieder das gegenteilige. Irgendwie passt alles nicht zusammen, was du schreibst.

Akademiker bekommen später Kinder als Menschen mit "nur" einer Ausbildung. Das liegt aber nicht am Aussehen oder der Intelligenz. Meine Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, die sich nach dem Abi für eine Ausbildung entschieden haben, haben ab dem Zeitpunkt ihr eigenes Geld verdient. Spätestens nach den drei Jahren standen sie voll im Berufsleben. Sie waren also fertig, während ich zu dem Zeitpunkt noch mit meinem Nebenjob mein Studium finanzierte, später ins Rechtsreferendariat ging und erst mit 27 mein erstes "richtiges" Gehalt verdiente. Zwischendurch lagen zudem Auslandsaufenthalte und Aufenthalte in anderen Städten.

Klar hatte ich zu dem Zeitpunkt etwas anderes im Kopf, als ein Kind zu bekommen oder mich auf einen einzigen Mann festzulegen, womit ich nicht mehr mobil gewesen wäre. Ich bin aber weder hässlich, noch fehlt mir die emotionale Intelligenz, als dass ich keinen Mann abbekommen hätte. Männer kennenlernen war für mich schon immer einfach und hätte ich es darauf angelegt, hätte ich schon zig Kinder haben können. Ich WOLLTE es aber damals nicht. Nicht wollen ist etwas ganz anderes als nicht können.
 
  • #96
Nun ja, deine Behauptung, Akademiker blieben mehrheitlich kinderlos lässt sich ja anhand Statistik einfach widerlegen (Quelle z.B. hier: https://bit.ly/2DuhHS5).

Zwar stimmt es, dass immer mehr Akademikerinnen kinderlos bleiben - im Durchschnitt 27%, in MINT-Berufen 40%. Im Umkehrschluss heißt das jedoch, dass 73% der Akademikerinnen und 60% der MINTlerinnen Kinder haben.

Bildung allein macht sicherlich nicht attraktiv. Aber könnte Mann/Frau zwischen zwei Partnern wählen, die sich ausschließlich im Bildungsgrad unterscheiden, würden die meisten wahrscheinlich den gebildeteren wählen. Kannst du ja selbst mal testen, indem du dich in einer Partnerbörse mal als Hauptschüler präsentierst und ein weiteres Profil mit identischem Inhalt erstellst, außer dass du jetzt einen Master oder Doktortitel hast.

Übrigens sind auch nicht alle Frauen Ü40 unfruchtbar bzw. gibt es heutzutage dank moderner Medizin Wege, trotz schwindender Fruchtbarkeit zu einem oder mehreren Kindern zu kommen. In meinem Kollegenkreis waren fast alle Frauen beim ersten Kind Ü35, momentan bekommt eine Kollegin mit 48J. gerade ihr drittes. Muss man für sich selbst nicht gut finden oder ebenso machen, aber unüblich ist es definitiv nicht.

Schon vor 15 Jahren auf dem Gymnasium gab es in meiner Klasse nur zwei Schüler, deren Eltern diese U30 bekommen hatten.

Bis auf zwei dieser Akademiker-Kolleginnen sind übrigens auch alle mit Akademikern liiert/verheirate - diesen Männern hat ihr Bildungsgrad also offensichtlich entgegen deiner These nicht geschadet. Denn, wie andere hier schon geschrieben haben, i.d.R. funktionieren langfristige Beziehungen am besten auf der Basis "gleich und gleich gesellt sich gern". Das bestätigen auch die meisten Paartherapeuten.
 
  • #97
Warum hackst Du dann hier auf dem Thema "Bildung" herum? Du hast das unterste mitgenommen, was es an Universitätsbildung, eigentlich nicht mal das, gibt. Selbst auf der Ebene bist Du im Beruf gescheitert. Heute hast Du den Status "Handwerker" oder "Arbeiter". Den kannst Du Dir "leisten", weil Du vermutlich dann ordentlich geerbt hast oder erben wirst.
Nach Deiner Ausgangsfrage müsstest Du damit ja attraktiv sein. Die "Probleme" der Promovierten sind doch gar nicht Deine Probleme. Die Probleme von "Akademikern" kannst Du doch gar nicht beurteilen. Ist Deine Frage "Warum komme ich mit handwerklicher Ausbildung nicht weiter?"



Ist für mich nicht erstrebenswert. Ich habe Freiheit, darf beim Arbeiten denken. Nach dem Reindrehen von 2384 Schrauben die Schicht zu beenden, wäre mir viel zu langweilig. Ein Bachelor in Maschinenbau hätte mich endlos unterfordert.
Ich kann aber nachvollziehen, dass bei Dir selbst eine Bachelorette in Promenadologie ins Grübeln kommt.

Schon eine erstaunliche Antwort. Ist ein Bachelorabschluss jetzt ein Uniabschluss oder nicht? Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein Bachelorabschluss ein Uniabschluss ist. Immerhin hat er gereicht um als Ingenieur angestellt zu werden. Die Stelle habe ich übrigens selbst gekündigt.
Ich kenne auch keine andere Person, die behauptet, dass sie bei einem Maschinenbaustudium maßlos unterfordert wäre. Der Master ist übrigens deutlich leichter als der Bachelor, aber die 2 Jahre waren mir zu lang und mir hat die Uni auch nicht gefallen. Deswegen habe ich darauf verzichtet. Man stelle sich jetzt noch vor, dass ein Job in der Instandhaltung viel abwechslungsreicher ist als mein Bürojob als Ingenieur war. Jeden Tag bin ich an mehrern Anlagen mit verschiedenen Aufgaben und ich habe auch mit viel mehr Kollegen zutun. Da ich selbst Akademiker bin (mit echtem Uniabschluss) und sogar andere echte Akademiker und Studenten kenne, weiß ich doch recht viel über deren Denkweise. Zum Beispiel weiß ich, dass einige sehr arrogant sind und glauben, dass jeder andere Mensch versagt hat, wenn er einfach nur nicht karrieregeil ist.

In meinem Bekanntenkreis gibt es keinen einzigen Mann, der erst mit 42 oder noch später zum ersten mal Vater geworden ist. Reicher alter Mann mit junger Frau sieht man im Fehrnseher oft, aber in der Realität kommt es nur sehr selten vor, dass ein Mann über 40 doch noch Vater wird. Wenn jemand in dem Alter noch kinderlos ist, hat das meistens gute Gründe und daran lässt sich in den meisten Fällen auch nichts mehr ändern.
 
  • #98
Wenn Deine Behauptung stimmt, dass heute 60 % eines Jahrgangs einen akademischen Abschluss hat, was bedeutet das dann für die restlichen 40 %? Ist es heute noch so, dass man mit der Hälfte der Punkte gerade so besteht?
Die Zahl habe ich auch schon mehrfach irgendwo gelesen, manchmal heißt es auch, dass 50% eines Jahrgangs studieren würden. Allerdings stimmt das nicht mit meinem Erleben überein. Beispielsweise hatte ich mal eine Anzeige aufgegeben und es kamen an die 100 Zuschriften. Keiner davon war Akademiker, nicht einer, noch nicht mal Bachelor von ner Fachhochschule. Der mit dem höchsten Bildungsabschluss war Handwerker und absolvierte gerade die Meisterausbildung. Auch laufen mir im täglichen Leben so gut wie nie Akademiker über den Weg. Also ich weiß nicht, wo sich diese 50% oder 60% verstecken.

Dass Bildung auf »Auswendiglernen« beruht, habe ich nun auch noch nicht gehört.
In meinem Studium war es ungefähr 70% auswendig lernen und 30% Anwendung. Es wird von Fach zu Fach verschieden sein, aber zu vielen Studienrichtungen gehört schon viel Auswendiglernen und bei der Prüfung herunterrasseln, das stimmt schon.

Das hängt davon ab, ob Frau den auch hat, denn eine Frau mit Tendenz zu wenig Lust wird gut beraten sein, sich einen Mann zu suchen, dem es ebenso geht. Die ganzen Eigenschaften, die du nennst, findet man nur toll, wenn man selbst so ist. Man sucht nach einem ähnlichen Partner.

Schüchternheit, Krankheiten und typisch weibliche Charaktereigenschaften finden wohl die wenigsten Frauen anziehend.
Ich finde das süß, wenn Männer schüchtern sind....

Um 15 Uhr Feierabend und entspannt nach Hause ist super für mich.
Ich habe in meinem akademischen Job auch 15 Uhr Feierabend oder eher, wie ich will, Hauptsache ich erledige meine Aufgaben und wenn ich die schon 13 Uhr fertig habe, hindert mich auch keiner daran, eher zu gehen.

Na ja, so schnell geht das bei den meisten nicht mit der Promotion. Also an meinem Lehrstuhl sind es durchschnittlich 5 Jahre bis zur Promotion, auch wenn man eigentlich alles in drei Jahren schaffen sollte, aber das ist unrealistisch. Anfang/ Mitte 30 sind die meisten bis zum Doktortitel schon.
 
  • #99
Die meisten kinderlosen Leute sind einfach unattraktiv für das andere Geschlecht und sind ungewollt kinderlos.
Was hat jetzt Unattraktivität mit Bildung zu tun?
Natürlich tun sich unattraktive Menschen schwerer, einen Partner zu finden. Auch ist es es keine große Kunst, mit 20 ein bisschen Sex mit irgendeiner Akademikerin zu haben - die hat sich Dich einfach mal als kleinen Zwischensnack einverleibt.
Ich finde einen Adonis ohne Hirn, total unattraktiv, weil ich eine gewisse emotional-intellektuelle Stimulation brauche, damit ich mit ihm auf einer Wellenlänge bin. Allerdings bin ich nie unattraktiv gewesen, ich würde allerdings nie eine Beziehung mit einem ungebildeten Mann eingehen. Es gibt auch genug attraktive gebildete Männer.
 
  • #100
Ich denke, das passt irgendwie zu Deiner Ausgangsfrage.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein Bachelorabschluss ein Uniabschluss ist.
Wenn Du schon auf diesem speziellen Abschluss herumreiten möchtest, dann sollte Dir klar sein, dass der Regelabschluss einer Universität der Master ist. Wer sein Maschinenbaustudium an der Uni mit dem Bachelor beendet, hat im Grunde nach 6 Semestern fast schon "abgebrochen". (Speziell in dem Segment kenne ich mich zufällig wirklich aus). Dass es das unterste ist, was Du an "akademischer" Ausbildung an einer Uni mitnehmen kannst, sollte sowieso klar sein. Und ganz ehrlich: für mich ist das "Techniker-" oder "Meisterniveau" und so sieht es ja auch der Europäische Qualifikationsrahmen.

Ich kenne auch keine andere Person, die behauptet, dass sie bei einem Maschinenbaustudium maßlos unterfordert wäre.
So zwei, drei andere kenne ich auch noch. Die haben alle mindestens den Master oder aber promoviert und sehen das natürlich anders als jemand, der Promenadologie oder gar nicht studiert hat. Oder sich "durchgequält" hat und im Grunde dann doch nicht damit zufrieden ist. Die Perspektiven sind eben unterschiedlich. Ich finde jedenfalls übertrieben, sich nach Bachelorstudium und schnellem Abbruch der entsprechenden Berufstätigkeit als "Akademiker" aufzuplustern.

Und, zurück zur Sache, Du siehst ja, dass das bei den Damen auch nicht gut ankommt, die Du kontaktierst.

Wenn Du in ein Profil schreibst "Akademiker" und dann als Handwerker beschäftigt bist, würde ich das Treffen beenden. Für mich ist das eine Falschangabe. Und vermutlich erwarten Frauen bei "Elitepartner" auch etwas anderes. Und deswegen, bezogen auf die Ausgangsfrage: ja, solche "Bildung" macht unattraktiv. Zusätzlich zur "Bildung" (ich lasse jetzt mal das mit der "Ausbildung" außen vor) erwarten vermutlich doch einige Menschen, dass jemand dann auch in einem entsprechenden Beruf arbeitet. Die "Handwerksausbildung" nach einem Studium hat immer etwas von "gescheitert". Ich würde also an Deiner Stelle das Ganze im Profil gar nicht erwähnen oder zumindest "tiefer hängen". Und als Handwerker mit gut laufendem Betrieb hast Du ja auch ein ordentliches Einkommen und bist nicht unattraktiv.


Wenn jemand in dem Alter noch kinderlos ist, hat das meistens gute Gründe und daran lässt sich in den meisten Fällen auch nichts mehr ändern.
Ja, so ist es wohl. Wenn ich Dich hier so lese, dann denke ich, Du müsstest schleunigst etwas ändern, wenn Du denn nicht "kinderlos" bleiben möchtest.
Ich bin übrigens selbst aus "guten Gründen" kinderlos, will es aber auch nicht mehr ändern.
 
  • #101
Also da ich aus 1000 Gründen ggf auch dummen, mein Studium nicht abgeschlossen habe, allerdings Prüfungen zum Ende des Grundstudiums bestanden habe, gilt in meinen 3 Fächern: eigentlich habe ich meinen Master?!

Nein ich bin und bleib ein Zwitter im Programm mit 2 Ausbildung und durch die Fächer an der Uni viel Allgemeinbildung aber eben ohne Status....Und deshalb ist's mir eigentlich wurscht, wer welchen Titel Abschluss etc hat.

Auch bei Dir lieber FS und das meine ich unzickig sondern als Einleitung zur Frage: auf was möchtest Du hinaus?

Irgendwie habe ich den Auftrag nicht wirklich begriffen und mittlerweile sind so viele neuen Themen im Umlauf, dass ich den Faden verloren habe.

Sag's mir unakademischen Naturblondinen bitte mal in ganz einfach
Wenn Du jemals Asterisx gelesen hast, wäre eine knappe Erklärung für Inflation: Sesterzen nix mehr wert sein....
So in dem Stil...würde ich mich freuen.
Damit mache ich auch nicht noch einen neuen Kriegsschauplatz auf.
 
  • #102
Es es doch auffällig und überall bekannt, dass Akademiker wenig Kinder haben
Nein, ich habe eine Zeit lang als Försterin und Jägerin gearbeitet. Schon in der Weiterbildung saß da keine/keiner unverheiratet drin. Die meisten hatten mit 25-28 ein Kind, jeder einen goldenen Ehering. Auch die jungen Männer. Ich war damals die einzige unverheiratete Quereinsteigerin und war sehr verwundert. Ein Großteil der Weiterbildeten waren Akademiker/-innen, Polizisten, Soldaten, Piloten. Grundsätzlich alle beruflich und privat über mir stehend und doppelt so schnell im Lernen und Merken wie ich. Niemand so blöd, wie man es draußen kennt. Das Privatleben perfekt abgerundet mit 1-2 Kindern. Das hat mich so ziemlich weggehauen und mir gezeigt, dass ich noch viel tun muss, genauso wie die Durchschnittsgesellschaft.
Du kennst offenbar so manche Parallelwelten nicht und nur die Standard-Akademiker.

Gerade solche komplexe Arbeiten und traditionellen Berufe, in denen ich gearbeitet habe, erfordern emotionale Ruhe und Sesshaftigkeit. Dort geht es sehr klassisch zu. Und ohne Familie im Hintergrund hat man da keinen Halt.
Einfach mal aus deiner Mainstream-Luftblase rauskommen und in andere Gebiete reinschnuppern. Nicht jeder ist gleich (zum Glück).
 
  • #103
Interessant. Hast Du irgendwelche Googelbegriffe, dass ich mal was dazu lesen kann? Nicht, dass ich das nicht glauben würde, ich hatte schon mit der Studie, die ich "zitiert" habe, so meine Zweifel, weil ich keine Unterschiede bei meinem Männergeschmack merkte im Verlauf eines Monats. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man bei EINEM Mann, den man attraktiv findet, mal seine Neandertalerqualitäten, mal die anderen Eigenschaften mehr schätzt im Verlauf eines Zyklus. Kann ich aber durch nichts belegen außer durch meinen kontinuierlichen Männergeschmack. Vielleicht könnte man es damit begründen, dass eine Frau in den fruchtbaren Tagen mehr auf das Mackerelixier Testosteron bei ihrem Mann reagiert, weil ihr da mehr nach Sex ist als nach dieser Phase?
Gerade die zitierte Studie ist ein klassisches Beispiel, versucht wird, wie bequemem Wunschdenken einen wissenschaftlichen Gehalt aufzuprägen.
Für wen Wunschdenken? Für die Männer mit den runden Kinnen, die sonst keine Frau abkriegten, oder für die Männer mit den Kinnkanten, die behaupten können, dass sie testosteröser sind als andere und dass Frauen mehr auf sie stehen?
Unterm Strich, würde ich sagen, nützt es auch nichts, weil Frauen doch nicht so reagieren, wenn es gar nicht stimmt.
Für viele Bereiche scheint ein sozialdarwinistisches Verhalten (uh-uh, ich habe die dickeren Muckis, hu-ha, ich habe mehr Geld... bumm-bumm, ich bin was besseres...) vorteilhaft zu sein.
Mit Erfolg, würde ich sagen. Gut, wenn man schnell durchschauen kann, dass nichts dahintersteckt, wird das ne Luftnummer, aber ich denke doch, dass jemand damit immer noch genügend Eindruck schinden kann, auch bei Leuten, die es wissen könnten.

Was Frauen betrifft, so denke ich, dass viele von ihnen emotional sich an alte Geschlechterrollen gebunden fühlen, da diese oftmals in der Erziehung auch noch heute kommuniziert werden
Seh ich auch so, die Elterngenerationen sind ja auch noch so aufgewachsen.
Ansonsten seh ich noch einen anderen Aspekt. Es ist immer schön, wenn man Verantwortung abgeben kann, wenn einer da ist, der es scheinbar oder wirklich besser kann, der sagt, was man tun soll. Ich denke, das geht auch Männern so, die Verantwortung fürchten. Vielleicht suchen die sich dann ne Frau, die ihnen alles sagt und macht, was die Bez. angeht. Aber auch allgemein dackelt "der Mensch" doch gern einem hinterher, der es schon richten wird für ihn und sagt, wo es langgeht. Da hätte eine Frau es einfach, sich in die frühere Rolle zu flüchten und einen Mann zu wünschen, der die Führung übernimmt und mit der Keule rumrennt, um Fleisch ranzuschleppen.
 
  • #104
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe tatsächlich einige neue Erkenntnisse erlangt.

Können wir uns darauf einigen, dass Bildung nicht unattraktiv ist, aber zu starkes Statusdenken (in Bezug auf Bildung und Karriere) und Karrieregeilheit viel im Privatleben kaputt machen können? Diese Eigenschaften findet man bei gebildeten Leuten häufiger.
Auch sind Großstadtbewohner häufiger alleine. Könnte es sein, dass sich Akademiker häufig in Metropolen tummeln und dort in der Anonymität untergehen uns außer ihrem Job wenig haben? In ländlichen Regionen ist dieses Problem wohl weniger vorhanden, wenn ich hier einige Antworten richtig interpretiere.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #105
@void, ich habe vor einigen Monaten darüber im Internet gelesen, leider kann ich diesen Artikel nicht finden. Die Erklärung mit den zyklusabhängigen Präferenzen scheint einfacher zu sein, als für die Erklärung des gegenseitigen Geschmack von Frauen und Männern sich auf komplexe psychische und physische Wechselwirkungen zu konzentrieren, die mit organischer Chemie nun mal so gut wie nicht erklärbar sind. Es ist durchaus nachvollziehbar, möglichst einfache Erklärungen zu favorisieren, denn die meisten Menschen fühlen sich in einer 'erklärbaren' Welt einfach sicherer. Typische Beispiele sind die aus der Geschichte bekannten Theorien des Phlogestons und der vis vitalis. Als Naturwissenschaftler weiss ich jedoch, dass erstens jede Erkenntnis nur so lange als Erklärungshilfe verwendet werden darf (und das mit größter Vorsicht), bis sie durch eine bessere ersetzt ist und zweitens, oftmals miteinander konkurrierende Modelle Verwendung finden. Die Gegenüberstellung des einfachen chemischen Modells, welches Testosteron in den Mittelpunkt stellt und das von mir erwähnte, scheint ein typisches Beispiel zu sein.