• #1

Macht Paare die heutige Rollenverteilung zufriedener?

Letztens hatten wir in einer Runde mal wieder diese Debatte.
Ehen früher und heute. Dazu muss ich sagen, dass meine Mutter nach der Hochzeit ihren Beruf als Erzieherin aufgab und drei Kinder in einer harmonischen und treuen Ehe aufzog, sie war sehr zufrieden mit dieser Rolle als "Hausfrau" im eigenen Haus war sie für die Inneneinrichtung und das Design zuständig, mein Vater war quasi Alleinverdiener, viel unterwegs und arbeitete auch noch nebenbei in seiner Freizeit. Ich hatte eine glückliche und sorgenfreie Kindheit. Heute wird dieses alte Rollenspiel kritisch beäugt, von Ausnutzung der Frauen, Diskriminierung und wirtschaftlicher Abhängigkeit ist die Rede. Heute haben Frauen ein anderes Leben in der Ehe und sie scheitert doch, was läuft da falsch??
 
M

Mooseba

  • #2
Heute haben Frauen ein anderes Leben in der Ehe und sie scheitert doch, was läuft da falsch??
Heute wird vor allem vergessen, dass es im erwachsenen Leben nicht um Spaß geht. Trennungsgründe wie schlechter oder zuwenig Sex sind pubertär und unerwachsen. Wer vor allem Spaß will, soll keine Familie gründen. Sobald die Kinder viel Energie und Aufmerksamkeit verlangen, sollten romantische Angelegenheit zum I-Tüpfelchen reduziert werden.
Ich hatte eine glückliche und sorgenfreie Kindheit.
Die hatte ich nicht. Und bei uns hat vor allem der Vater erzogen. Das ging deshalb gut, weil berufsbedingt unser Zuhause auch sein Dienstsitz und er somit oft daheim war. Außerdem konnte er seine Arbeitszeiten ganz gut selbständig einteilen, was auch oft dazu führte, dass er abends allein am Schreibtisch saß und nur ungern gestört wurde, auch Jahre später, als wir schon groß waren, war er dienstlich unterwegs abends oder saß am Schreibtisch und Mutter allein vor dem Fernseher. Klassische Rollenverteilung bei uns? Ja und Nein. Mein Vater ist bis heute kein Feind von Hausarbeit und meine Mutter war fast immer Vollzeit berufstätig (ist sie immer noch), dennoch war er der unangefochtene Chef im Haus, durchaus ein Patriarch, streng, konservativ, unduldsam, gegenwartsskeptisch.
 
  • #3
Viele Ehen würden besser funktionieren, wenn die Frau weniger arbeiten würde und dadurch entspannter und ausgeglichener wäre. Durch den Gender-Gleichheitswahn werden die ohnehin nicht besonders weiblichen deutschen Frauen immer mehr zu herrischen Gouvernanten, die den Mann wie ein Kind erziehen wollen, ihn ständig runterputzen usw.. Und da deutsche Männer oft weichgespülte Memmen sind, lassen sie sich das im Gegensatz zu z.B. Südländern auch noch gefallen. Durch den Stress im Job sind die Frauen dann abends gereizt und genervt, es wird über den Abwasch oder die Mathenote von Sophie gestritten, sich gegenseitig die Schuld zugeschoben, bloß weil keiner wirklich Zeit hat, mit Sophie Mathe zu üben und die Ganztages-Aufbewahrung kann halt vieles auch nicht ausgleichen usw..
Ich bin überzeugt, dass viele Familien, in denen beide Vollzeit arbeiten und dauergestresst sind, viel harmonischer wären, wenn die Mutter ihre Arbeitszeit reduzieren würde. Natürlich machen das viele nicht, weil sie Angst um ihre Unabhängigkeit haben und die Folgen für eine Teilzeit-Mami im Falle einer Scheidung sind meistens unangenehm, das weiß ich alles.
Trotzdem hat uns die neue Rollenverteilung nicht wirklich glücklicher gemacht.
 
  • #4
Dazu muss ich sagen, dass meine Mutter nach der Hochzeit ihren Beruf als Erzieherin aufgab und drei Kinder in einer harmonischen und treuen Ehe aufzog,
Ich halte dagegen: Meine Mutter gab ihre Berufstätigkeit auf, als wir Kinder zur Welt kamen und zog uns drei Kinder als Hausfrau groß, mein Vater war immer Alleinverdiener. Meine Mutter war eine frustrierte, unzufriedene Hausfrau, die Ehe meiner Eltern war, solange ich mich erinnern kann, eine einzige Dauerkrise.

Ich hatte eine glückliche und sorgenfreie Kindheit.
Ich erinnere mich, dass ich oft meine jüngere Schwester im Arm hielt und sie getröstet habe, wenn wir oben im Bett lagen und unten die Eltern streiten hörten ...
Wie oft haben wir uns gewünscht, sie würden sich einfach trennen.

Als sie Silberhochzeit feierten, habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, ihnen mein Beileid auszusprechen ...

Sobald die Kinder viel Energie und Aufmerksamkeit verlangen, sollten romantische Angelegenheit zum I-Tüpfelchen reduziert werden.
Das ist grundfalsch, zumindest was Ehen mit Kindern angeht. Die scheitern viel eher, weil dem romantischen Aspekt viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Der ist enorm wichtig für den Paarzusammenhalt.

Die Rollenverteilung ist nicht das Problem. Ich glaube, da lässt sich heutzutage für jede Option der passende Partner finden. Das Problem ist, dass heutzutage in jedem Bereich Perfektion erwartet und gefordert wird. Und da immer weniger Paare Kinder bekommen, gibt es auch in der Hinsicht nicht unbedingt einen Grund zusammenzubleiben, wenn es kriselt.
 
  • #5
Liebe FS,

auch die Ehen mit ihrem traditionellen Rollenspiel waren nicht alle glücklich und funktionierten, mit wenigen Ausnahmen, besser als heute. Durch die materielle Abhängigkeit der Frauen, scheint es nur so.
Für das Scheitern einer Beziehung, oder Ehe mache ich nicht das Rollenspiel verantwortlich, sondern die Unkenntnis davon, wie Liebe gelebt werden kann, bzw. was Liebe überhaupt ist.
 
  • #6
Ich bin froh, dass ich auch in meiner (gescheiterten) Ehe finanziell unabhängig geblieben bin - sogar so unabhängig, dass ich meinem Ex-Mann Rentenpunkte abgeben muss. Ärgert mich zwar, aber so ist halt das deutsche Recht. Ich habe dafür die Genugtuung, dass seine Brötchen beim zukünftigen Rentner-Frühstück quasi von mir gesponsert sind - von der Frau, die ihm nach der Geburt der Kinder und mit Vollzeitjob nicht mehr schön und sexy genug war.
Und auch wenn ich zeitweilig sogar Alleinverdienerin war, habe ich ganz klassisch den Haushalt geschmissen und die Kinder versorgt - obwohl das auch von ihm ja immer anders und "gleichberechtigt" vorgesehen war. Hat selbst in seiner "sorgenfreien Kindheit" die seinerzeit klassische westliche Rollenverteilung vorgelebt bekommen und hat sie (unbewusst) doch in unsere moderne Beziehung getragen.
 
  • #7
Liebe Herakles, ich denke, manche Ehen scheitern, weil die Frauen sich aufgrund der den Männern ebenbürtigen Ausbildung nicht mehr damit zufrieden geben, ohne Gehalt und in Abhängigkeit in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Oft ist es auch wirtschaftlich notwendig, dass beide arbeiten. Den Männern geht so ihr Sonderstatus als gehuldigter Ernährer verloren; die Frauen leiden an der Mehrfachbelastung, da sie meist trotz Arbeit immer noch den Löwenanteil der Hausarbeit und Kinderbetreuung übernehmen. Das braucht Nerven und Durchhaltewillen von beiden. Früher war es dafür oft wie bei meinen Grosseltern: Nach aussen ein Traumpaar mit vier Kindern, sie mit Schmuck und schönen Kleidern verwöhnt und stets von ihm gelobt. Tatsächlich aber hatte er jahrelang eine Geliebte, und meine Oma konnte natürlich nichts dagegen tun, sie war ja vollkommen abhängig. Das musste ich mir nicht bieten lassen und tat es auch nicht.
 
  • #8
Ich hatte übrigens auch eine frohe und sorgenfreie Kindheit, obwohl meine Mutter am Gymnasium unterrichtete. Meine Eltern sind heute noch glücklich verheiratet.
 
  • #9
Du kannst doch nicht alle Paare/Menschen über einen Kamm scheren. Das hängt doch extrem von den genauen Lebensumständen und der Paarkombination ab! Meine Mutter war immer berufstätig, und ich hatte auch eine unbeschwerte, sorgenfreie Kindheit und meine Eltern sind immer noch verheiratet. Wer als Frau sein Glück im täglichen Einerlei sieht, wird dabei sicher glücklich. Für mich wäre das katastrophal! Ich würde nach drei Tagen eingehen wie eine Primel, mit Inneneinrichtung und Design füllst Du doch kein Leben! Es muß einfach jeder selbst entscheiden was er will. Das ist doch da schöne heute: Wahlfreiheit! Es gab sicher früher auch kreuzunglückliche Frauen und heute wird es sie sicher auch geben, unter welchen Umständen auch immer. Bei Deiner Mutter ist es ja immerhin so, daß der Beruf "Erzieher" ja nun nicht Welten entfernt ist von dem, was sie dann zuhause gemacht hat: erziehen... aber frag mal eine Biologin oder Architektin...
 
  • #10
Liebe Herakles,
Du klammerst bei deiner These die Tatsache aus, dass auch in vielen klassischen Ehen nach traditionellem Rollenbild ebenfalls "was falsch lief" und beileibe nicht jedes Paar "zufrieden" war.

Deine Eltern mögen eine von Treue und Glück geprägte Ausnahmeerscheinung gewesen sein, aber sehr viele traditionelle Bilderbuchehen waren genauso zerrüttet wie heutige moderne.

Bsp. galt die Ehe der Kennedys damals als völliges Paradebeispiel: attraktive gepflegte Frau, die neben ihrer Funktion als Stilikone primär für ihre bei CBS ausgestrahlte Neudekoration des Weißen Hauses samt Emmy bekannt wurde, sich in politisch brisanten Themen völlig zurückhielt, und vom Mann, dem sie den Rücken freihielt, trotzdem nach Strich und Faden betrogen wurde.

Meiner Meinung nach hängt das Scheitern einer Ehe einzig von der charakterlichen Integrität der Ehepaare ab, nicht von der Entscheidung für traditionelle oder modernere Rollenverteilung.

Ich würde z.B. meinen Beruf nicht aufgeben, dafür habe ich zu lange studiert, habe aber trotzdem einen Partner mit sehr traditionellem Rollenverständnis.
 
  • #11
Heute haben Frauen ein anderes Leben in der Ehe und sie scheitert doch, was läuft da falsch??
Also ich denke, es sind mehrere Punkte. Auf der einen Seite sind die Frauen emanzipiert, was die Wünsche ans Leben angeht. Selbstverwirklichung im Beruf, eine angesehene Stellung in der Gesellschaft durch Bildung und Arbeit ("Muttersein" ist das nicht, auch wenn Versuche gestartet werden, die Arbeit einer Mutter zu würdigen.) Andererseits haben die Frauen noch ein veraltetes Weltbild, was den Mann angeht. Der soll in vielen Fällen immer noch erfolgreicher sein als die Frau, und wenn er es nicht ist, wird er schonmal degradiert.

Was die Männer angeht, sind die vorsichtig geworden, weil sie die ältere Generation sehen. (also 40+) Die Männer, die verheiratet sind, krücken für die Familie, um das Geld ranzuschaffen, die Frauen sind zu Hause mit Kind und bestimmen das gesamte emotionale und das Beziehungsleben. Diese Männer muss man teilweise zwingen, dass sie Familiendinge und Beziehungsdinge machen, von allein würden sie lieber Zeit für sich wählen.

Vielleicht ist es nur mein Eindruck, aber mir kommt es so vor, als würden viele jüngere Männer keinen Bezug mehr zu einem Männlichkeitsgefühl haben und unter Depressionen leiden, während sie ihre taffen Freundinnen sehen, wie die ihr Leben wuppen. Diese schreiben den Männern die Bewerbungen, füttern sie durch, treiben sie zum Beenden des Studiums, besorgen den Therapeuten usw. So wie die Mutter früher, die auch noch das Geld verdiente und vielleicht AE war.

Ich sehe Bezug zu den Elternbez.: Die älteren, bei denen die Eltern noch die klassische Rollenverteilung lebten, kommen nicht damit klar, dass Frauen auch noch was anderes wollen als eine Beziehung, und sich nicht an alles anpassen, so wie es die Mutter tat. Die Frauen sind im Zwiespalt, ob sie eine Beziehung leben wollen (da sie für sie automatisch erstmal die von den Eltern vorgelebte ist)
Und die jüngeren, wo kein Vater vorhanden war oder einer, der arbeitslos wurde und deswegen angeschlagen war in seiner Rolle, und die mit starken Müttern aufgewachsen sind, wählen taffe Frauen als Partnerinnen, die den Mann nicht (nur) emotional beherrschen, sondern auch noch beruflich und erfolgsmäßig die Nase vorn haben.

Es gibt ja auch Beziehungen, die funktionieren. Ich denke, das sind die, bei der beide gleichberechtigt sind und keine Vorstellungen von Beziehungen im Kopf haben, sondern gucken, was sich richtig anfühlt.
 
  • #12
Ich denke, dass alte Model hat gezeigt, dass es nicht wirklich funktioniert...sonst gäbe es das ja noch!!!
Ich übernehme als Alleinerziehende alle Rollen inkl. Bohren und Fahrräder reparieren. Erstens bin ich froh das zu können zweitens ist es natürlich anstrengend.
Mit das grösste Problem hatte ich damals in der Ehe und dem Erziehungsurlaub...mit der Nichtanerkennung. da kommt nämlich keiner und sagt, boh super Abschluss heute Abend, tolle Leistung!
Wir hatten vorher 8 Jahre eine Beziehung auf Augenhöhe, jeder hat das gemacht, was er besser konnte und es war immer meinereiner, der repariert hat oder navigiert...Teilweise habe ich auch besser verdient.
Menschen können aber oft nicht gut mit Macht umgehen...und wer draussen ist und verdient...fühlt sich eben oft als Chef.
Und so gab es im alten Model oft den Chef...!!!
Das passt aber nur, wenn die Persönlichkeiten dahingehend sind.
Wer aber mindestens den selben IQ hat und oder die Ausbildung=schlicht die Fähigkeiten hat....soll sich nur weil weiblich unterordnen? Am besten noch bei einem, der ggf weniger fähig ist?
Grundsätzlich ist ein Rollenmodel gut....aber nicht das alte!
Jedes Paar sollte sich auf ein individuelles einigen, wenn Kinder kommen!
Und...auch bei mir.....Gott sei Dank hab ich da nicht drin festgeklemmt.
Früher gab es bestimmt viel mehr Morde;-)))
Jetzt mehr Scheidungen aber das ist weniger gewalttätig...meistens
 
  • #13
Viele Frauen wollen eine gleichberechtigte Partnerschaft.
Aber die Meisten haben den falschen Mann dafür. Aber achten bei ihrer Partnersuche nicht darauf. Und merken es erst viel später.

Viele Männer wollen m.E. keine gleichberechtigte Partnerschaft, auch wenn sie es behaupten. Irgendwann wollen sie doch wie ein Pascha bedient werden - > altes Rollenbild.

Der Mann befiehlt - die Frau dient dem Mann.
Und ggf. Beide sind davon überzeugt, dass sowas richtig sei.
Es gibt sogar Frauen, die ihren "Befehlsgeber" trotzdem heiraten.
Ich vgl. das mit Gehirnwäsche.

Wäre ich eine Frau, käme mir wahrscheinlich kein Mann ins Haus !
Erst recht nicht, um mich von ihm wirtschaftlich abhängig zu machen.
Weil ich zu keinem Mann Vertrauen hätte.

Die Männer, die für eine gleichberechtigte Partnerschaft geeignet wären, wirken "unmännlich"
Die "männlichen" Männer sind meistens für gleichber. Partnerschaft ungeeignet, weil sie sowas nicht wollen.
Hormone steuern auch das Gehirn und das Wesen. Vielleicht mehr, als uns lieb ist ?

Aber auch viele Frauen kommen mir in Beziehungen "wie dressiert" vor. Sie sind blindlings davon überzeugt, als ihr Daseinszweck, dem Manne zu dienen. Oder sie glauben, sie müssen ihren Mann versorgen, weil er sonst hilflos oder gar "verloren" wäre. Sie haben einen psychischen Druck dafür. Sie bringen es nicht zustande, radikal "Nein" zu sagen und zu handeln. Sie schaffen es nicht, sich durchzuringen, und z.B. den Mann nicht zu versorgen. Vgl. wie ein Tier, das nicht gegen seine Dressur handeln kann.

"Dressierte Frauen" - "Männer als Paschas" = altes Rollenbild.
Passt nicht zum Modell: Gleichberechtigte Partnerschaft.

Ich beneide die meisten Frauenpaare. Weil sie solche Probleme m.E. nicht haben.
 
  • #14
dass meine Mutter nach der Hochzeit ihren Beruf als Erzieherin aufgab und drei Kinder ....aufzog,
Warum gibt man ausgerechnet diesen Beruf auf, auch wenn man Kinder hat ? Man kann doch seine Kinder in diesen Beruf integrieren.
Ich hatte eine glückliche und sorgenfreie Kindheit.
Die kann man auch in einer gleichberechtigten Partnerschaft haben.

Ich sprach mit diversen DDR-Bürgern, die als Kinder ganztags in der DDR-Kita waren. Kein Einziger bezeichnete dies als -schlecht- für sie, oder gar als schlechte Kindheit.
Ich ging als Kind gerne in den Kindergarten. Obwohl unsere einzige Erzieherin eher Aufseherin war. Meistens nachmittags, obwohl ich gerne auch ganztags dort gewesen wäre.
sie war sehr zufrieden mit dieser Rolle als "Hausfrau"
So schön und befriedigend es als Hausfrau und Mutter wäre - für mich wäre das zu einschränkend, für mein eigenes Leben.

Mir scheint, dass diese Frauen nicht mehr Interesse haben, für ihr eigenes Leben. Sondern froh sind, nicht selber über sich entscheiden zu müssen. Sondern den geschaffenen Zwängen verpflichtet.
Dagegen die Frau mit Wunsch nach Gleichberechtigung, will sich auch eigene Freiräume schaffen. Damit ihr Leben nicht völlig fremdbestimmt wird.

Auch für Frauen kann es Vorteile haben, wenn sie kinderlos sind.
Oder alleinerziehend, aber dafür nicht den falschen Mann am Hals.
Mir scheint, dass dann eine gleichberechtigte Partnerschaft auch eher verwirklicht wird ? (z.B. die AE-Mutter mit ihren Kindern)
 
  • #15
und drei Kinder in einer harmonischen und treuen Ehe aufzog, .... Ich hatte eine glückliche und sorgenfreie Kindheit.
... hatte ich nicht, obwohl es nach außen schien. Meine Eltern wären besser kinderlose Singles geblieben.

Mein Vater war relativ zu egoistisch, und meine Mutter zu sehr auf Kinder fixiert. Damit kann keine Ehe funktionieren. Ich und mein Bruder mussten viel darunter leiden. Vielleicht kein Zufall, dass wir Beide keine leiblichen Kinder haben - nie heiraten - und auch Beide seit Mitte 40 wieder Singles sind ?
Heute haben Frauen ein anderes Leben in der Ehe und sie scheitert doch, was läuft da falsch??
Oft wegen zuviel Egoismus von einem Ehepartner/in als Ursache.
ggf. auch zuviel Egoismus von Beiden, die in verschiedene Richtungen steuern. Aber sowas ist seltener.
 
N

nachdenkliche

  • #16
Eine Hausfrau die Kinder erzieht, den Haushalt führt ist mindestens genauso " angesehen" wie eine berufstätige Frau, finde ich. Meine Mutter hatte außer sich um das Ambiente zu kümmern, uns Kinder zu erziehen, zu kochen, zu putzen, den Familienhund zu pflegen (wir Kinder natürlich auch nach der Schule), dann nähte sie noch nebenher für Freundinnen und Nachbarinnen usw.. Vater hat auch gearbeitet ! Auch wir hatten eine schöne Kindheit und das, obwohl wir sparen mussten, das soll es geben. Heute bestimmen Spaß, Geld und mangelndes Zusammengehörigkeitsgefühl die Beziehungen..Langeweile und Überdruss. Kann man doch alles hier nachlesen. Ist allerdings noch überall so.
 
S

Stierchen

  • #19
Ob Mann oder Frau als Paar heute glücklicher oder weniger glücklich sind als früher, mag ich nicht zu beurteilen. Es sind einfach andere Zeiten mit anderen Herausforderungen und das ist nicht wirklich gut vergleichbar. Die klare Rollenverteilung war in den Zeiten nötig, als die Maschinen noch keinen Einzug in den Haushalt gehalten haben.

Ich möchte nicht zurück in alte Zeiten. Ich wäre tot unglücklich in einer Paarbeziehung mit klassischer Rollenverteilung. Die veränderten Rollen von Mann und Frau führen doch auch dazu, dass Väter und Kinder heute von einer intensiveren Beziehung zu einander profitieren können und mehr Frauen mehr Möglichkeiten haben, sich beruflich weiterzuentwickeln. Für mich bedeutet dies ein Gewinn für Mann, Frau und Kind. Klar gibt es dann keinen Raum mehr für die starre Rollenverteilung und damit wird sicherlich auch die Paarbeziehung schwieriger und weniger stabil. Aber schadet das? Ich finde nicht. Eine weitere Auswirkung ist sicherlich, dass Paare sich eher trennen als früher. Aber, ob das immer von Nachteil ist, wage ich zu bezweifeln.

Ebenso denke ich, dass man die Betrachtung nicht allein auf die Paarbeziehung begrenzen kann, denn m. E. ist das Leben insgesamt schwieriger geworden. Das Berufsleben ist viel schwieriger geworden als es noch in der Zeit vor der Globalisierung war und das hat Auswirkungen auf die ganze Familie. Ein Gehalt reicht vielfach nicht mehr aus, um eine Familie zu ernähren, damit kann es in diesen Fällen nicht mehr gut eine klassische Rollenverteilung geben. Die Gesellschaft ist im ständigen Wandel. Der Blick zurück hilft nicht viel, da alles Vergangenheit ist. Wir müssen im Hier und Jetzt unsere guten Lösungen finden.
 
A

Arcturus

  • #20
Und da deutsche Männer oft weichgespülte Memmen sind, lassen sie sich das im Gegensatz zu z.B. Südländern auch noch gefallen.
Häh?
habe ich da was verpaßt?
wer wollte das denn so? Wer hat euphorisch mitgesungen bei "Neue Männer braucht das Land." Wer drängt auf Frauenquoten?
Nun, da die neuen Männer da sind und das wurden, was alle (!) Frauen von ihnen forderte, sind sie weichgespülte Memmen?

Und ja, es waren ALLE Frauen, denn keine Frau hat der Forderung nach weicheren Männern widersprochen und fehlender Widerspruch ist immer (!) stillschweigende Zustimmung.

Übrigens gibt es die echten Männer und nicht weichgespülten Memmen noch.
Das sind nämlich die Männer, die sich Ehe und Familie unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen verweigern. Die haben nämlich das Rückgrat behalten, "Nein" zu sagen.

Und wenn ich ehrlich sein soll: Hätte ich heute nochmal die Wahl, ich würde auch "Nein" zu Ehe sagen und wenn Kinder würde ich nur noch in Schweden bekommen wollen, denn dort ist die Frau nach der Scheidung für sich allein verantwortlich. Solchen diskriminierenden Quatsch wie Ehegattenunterhalt und Versorgungsausgleich gibt es dort nicht. Dort gibt es nur die Pflicht, zum Kindesunterhalt und das ist auch gut so!
 
  • #21
Ihre Mutter war schelcht ausgebildet und wohl von eher schlichtem Gemüt. Da mag ein Hausfrauendasein durchaus beglückend sein.

Für intelligente, gut ausgebildete Frauen ist ein Dasein als unbezahlter Haussklave aber genau so frustrierend wie für ihre männlichen Pendants.

Und dass Ehen heute häufiger scheitern als früher, ist doch bloß eine Mähr, die kein intelligenter Mensch wirklich glaubt. Früher gab es nur weniger Scheidungen - weil die finanziell abhängigen Frauen nicht einfach gehen konnten, wenn der Mann enttäuschte.

Es läuft also gar nicht falsch, sondern alles viel besser als "damals". Geistig schlichte Frauen wie Ihre Mutti dürfen sich auch heute noch als Haussklavin verwirklichen - intellektuelle Frauen haben einen anspruchsvollen Beruf und besseres zu tun, als dreckige Windeln zu wechseln und dem Gatten die Pantoffel nachzutragen, so er denn einmal zuhause ist.

Ich wäre in der von Ihnen beschriebenen Situation todunglücklich gewesen und hätte mich für mein devotes Muttertier abgrundtief geschämt. Und Ihnen scheint Ihre Kindheit ja auch nicht wirklich gut getan zu haben. Glorifizierung scheint mir hier nicht angebracht.
 
  • #22
Die Hauptleidtragenden im "modernen Modell" sind in den meisten Fällen die Frauen. Sie wollen es nur nicht wahrhaben.

Und oft finden Sie - wenn nicht beide Partner exzellent verdienen und sich an allen Ecken Hilfe kaufen können - nur "Männchen", aber keine Männer als Partner, die bereit sind, mit ihnen ihren Emanzipationswahn im Alltag zu leben. Ich kenne einige Frauen, die haben die (relative, heutzutage nie absolute) Abhängigkeit von ihrem Mann abgelöst durch ihre - euphemistisch ausgedrückt - volle "Integration" ins Wirtschaftsleben, ausgenommen, sie lassen sich im öffentlichen Dienst durchfüttern und protegieren (was ja nicht wenige rein zufällig anstreben).

Die in ihren Eigenschaften vermännlichte und nicht selten nach schlechten (selbst genau so provozierten) Erfahrungen frustrierte (oft sogar verbitterte) "Karrierefrau" ist als Lebenspartnerin nur in Ausnahmefällen attraktiv. Warum sollte sich ein gestandener Mann so etwas antun?
 
  • #23
Heute haben Frauen ein anderes Leben in der Ehe und sie scheitert doch, was läuft da falsch??
Das liegt in meinen Augen auch an der heutigen Einstellung dazu.
Früher hieß es, was nicht passt, wird passend gemacht und heute macht man sich nicht diese Mühe und sucht einfach den einfacheren Weg. Hat etwas für mich mit dem Zeitgeist zu tun.

Auf der anderen Seite entwickelt man sich auch im Laufe der Zeit weiter und bleibt mit 50 nicht auf den Stand wie mit 30. Wäre es so, dann wäre es für mich auch sehr traurig. Man hat 20 J. seines Lebens verschenkt und konnte sich nicht weiterentwickeln. Ob nun diese Weiterentwicklung immer positiv ist, ist wieder ein anderes Thema, aber ich möchte auf meine Weiterentwicklung niemals verzichten. Ohne dies würden wir ja alle noch im Neandertal leben.:)
 
  • #24
Ich glaube das Problem war und ist immer, dass für manche Paare wohl die "altmodische" Rollenverteilung geeignet ist, für ander Paare aber eher die "moderne" passt - und wie soll man das vorher so genau wissen? Meine Eltern z.B. Mutter hatte einen normalen Durchschnittsjob (kein Studium), diesen nur kurze Zeit ausgeübt, geheiratet, bald Kind bekommen, meinem Vater immer den Rücken freigehalten. Er der sehr dominante Patriarch, meine Mutter sich ihm stets sehr stark angepasst (quasi schon keine eigene Meinung mehr gehabt). Sie hatte keine Freundinnen und war allgemein neidisch und biestig auf andere Frauen. Sie war unzufrieden und hat das unter anderem an mir ausgelassen, aber wie. Ich leide bis heute darunter. Außerdem war es auch schade für sie selbst, denn sie hatte eine große Sprachbegabung und eine musikalische Begabung - lag alles brach. Das Modell hat bei ihnen nur teilweise funktioniert und vor allem zu Gunsten meines Vaters, der super Karriere gemacht hatte und außerdem hatten sie bis zum Schluss ein Sexualleben (m. M. nach schon übersteigert), was ich irgendwie zwangsläufig mitbekam - auch nicht erbaulich, so genau will man das als Tochter nicht mitkriegen. Meine Erziehung wurde völlig vermurkst, ich leide heute noch unter den Folgen. Also auch für mich - Misserfolg auf der ganzen Linie. Nur für meinen Vater war alles toll.
 
A

Ares

  • #25
Ich glaube nicht, dass man das pauschal benantworten kann. Manche Frauen sind sicher glücklicher, weil sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können und im Zweifel auch nicht bei einem Mann bleiben müssen, der unerträglich ist. Manche Männer sind glücklicher, weil auch sie sich trennen können, ohne dass in einer gleichberechtigten Ehe der finanzielle Ruin zu befürchten ist.
Auf der Strecke geblieben ist sicher bei beiden Geschlechtern der Wille, sich auch mal "zusammenzuraufen", weil das weniger notwendig ist als früher. Manche Frauen hätten sicher auch gerne einen "Versorger" und die traditionelle Frauenrolle, so wie manche Männer das auch gerne hätten. Das ist heute schwieriger.
Insgesamt haben wir alle mehr Freiheiten, von der traditionellen Verteilung abzuweichen. Das ist komplizierter, weil ein Paar mit mehr Freiheit auch mehr gestalten muss als früher. Ich finde es aber positiv und ich bin zufrieden, dass ich "heute" eine Scheidung haben konnte, die "früher" schwierig gewesen wäre.
 
  • #26
Mir ist nochwas eingefallen, was ich meine, beobachtet zu haben. Heute kannst du dich auf nichts mehr verlassen. Egal, wo. In der Berufswelt triffst du Menschen, die weder wissen, was Verantwortung ist, noch dass sie welche übernehmen wollen, selbst wenn sie entscheidende Fehler machen. Und die sitzen in Positionen, wo sie anderen das Leben schwer machen können oder einfach mal versauen. Kompetenz ist überhaupt nicht mehr gefragt, sondern nur Aufschneiderei oder diese Menschen reduzieren ihre Energie auf einen Bereich, bei dem sie vor ihren Vorgesetzen gut dastehen müssen, und die Aufgaben, bei denen sie funktionieren müssten für Menschen, die auf sie angewiesen sind, aber kein Oberster kontrolliert, erledigen sie weniger als mangelhaft.
Hinzu kommt der Konsumgedanke und bei vielen eine teilweise lächerliche Selbstüberschätzung, die ausblendet, dass man erstmal was leisten muss, bevor man unter Gleichen als "Chef" anerkannt werden will und verlangt, dass Allüren hingenommen werden.

Das bewirkt zumindest bei mir ein Gefühl, dass man allein auf sich gestellt ist und Glück haben muss, wenn man mal jemandem vertrauen kann. Du musst ja immer damit rechnen, dass der Mensch seinen Vorteil sucht und dich reinlegt oder leichten Herzens "tschüss" sagt, wenn er meint, was gefunden zu haben, das weniger Probleme macht.
Mein Schluss zu Deiner Frage ist, dass sich das auch aufs Beziehungsleben auswirkt. Hinterm Rücken schnell einen Seitensprung zu organisieren, ist ja heute viel, viel einfacher. Und da die gesamte Gesellschaft so unzuverlässig scheint, aber damit durchzukommen scheint, ist so ein Grundgefühl da, dass man sich lieber nicht auf irgendwen verlassen sollte. Da die Lebenserfahrung fehlt, wirkliche Anzeichen für irgendwas Schlechtes zu erkennen, ist ein Grundmisstrauen da, und damit wird bei Problemen kein Kompromiss gesucht, sondern weggeworfen. Zumal man viele meist so überlastet ist mit dem Geldverdienen und ein bisschen Sicherheit schaffen (dh. viele Dinge in Kauf nehmen, die stressen, z.B. dauernd rumreisen müssen oder Zeitverträge, bei denen man nicht davon ausgehen kann, dass sie verlängert werden), dass man nicht auch noch viel Energie in Selbstreflexion oder Problemlösungen in einer Partnerschaft stecken kann.
 
  • #27
Um Deine Frage im Bezug auf Frauen zu beantworten, muß man nur in den zahlreichen Studien zur Lebenszufriedenheit nachsehen. Hieraus geht klar hervor, daß die höchste Lebenszufriedenheit bei berufstätigen Frauen (egal ob mit oder ohne Kindern!!!) herrscht, wobei sogar eine relevante Korrelation zum Zeitanteil der Erwerbstätigkeit besteht: am zufriedensten sind in Vollzeit berufstätige Frauen.
Du wirst also mit Deiner nicht berufstätigen Mutter nie wissen, ob Deine Kindheit sowie Deine Mutter vielleicht noch deutlich glücklicher gewesen wären, wenn sie ihren Beruf nicht aufgegeben hätte.

Meine akademische Mutter hat bereits kurz nach der Heirat, Jahre bevor mein Bruder und ich auf die Welt kamen, nach nur 3 Jahren Berufstätigkeit aufgehört, zu arbeiten. Sie war depressiv, neidisch, kontroll- und streitsüchtig. Ich habe mir seit ich 10 Jahre alt war gewünscht, daß meine Eltern sich endlich scheiden lassen...

Für Männer habe ich leider keine Studie gefunden, welche untersucht, ob sie glücklicher sind, wenn ihre Frau berufstätig ist bzw. Hausfrau.

w, 54
 
  • #28
FS

Sorry, aber wenn ich von glücklicher und sorgenfreier Kindheit schreibe, habe ich auch so meine Mutter erlebt, sonst wäre die Vergangenheit wohl nicht rosig gewesen.

Meine Mutter, heute 88, überlebte meinen Vater, der vor 8 Jahren verstarb und sagt heute noch, dass er die Liebe ihres Lebens war, die beiden waren ein Paar, dass sich super ergänzte und meine Mutter sah in ihrem Beruf eben nicht das große Glück, sondern fühlte sich als Frau in einem großen freistehenden Haus sehr wohl, sie ging in Kindererziehung auf und langweilig wurde es bei uns eh nie.

Das Hausfrauendasein der damaligen Zeit immer in ein Negativlicht zu rücken, empfinde ich nicht als real, meine Mutter brauchte nicht arbeiten zu gehen weil wir finanzielle keine Probleme hatten und mein Vater sehr gut verdient hat.

Heute wollen Frauen beides die Supermami und die Superkollegin mit Karriereabsichten sein, leider gelingt dieser Spagat den wengisten, sehe ich täglich im Job.

Da frage ich mich doch glatt, was war wann wohl wirklich besser??
 
P

Provence

  • #29
Ich denke, dass alte Model hat gezeigt, dass es nicht wirklich funktioniert...sonst gäbe es das ja noch!!!
»Früher« war es für eine Hausfrau und Mutter nicht so einfach, bei eigener Unzufriedenheit ihrer Ehe den Rücken zu kehren: sie war finanziell (oft genug auch gesellschaftlich) abhängig von ihrem Mann.

Ich kenne viele Ehen, die nur noch bestehen, weil die Trennungshürde zu groß ist. Dazu kommt, dass wir alle nicht wissen, wie es hinter den (scheinbar?) glücklichen Fassaden wirklich aussieht.

Heute sind die meisten Frauen gut ausgebildet und berufstätig. Jedenfalls habe ich keine einzige Freundin, die auf ihren Job freiwillig verzichten würde - trifft auch auf mich zu. Wir Frauen sind unabhängiger geworden, haben dabei gelernt, uns gut zu organisieren und haben den Mut und die Möglichkeit, unser (Ehe)Leben zu ändern, wenn wir unglücklich darin sind.

Heute haben Frauen ein anderes Leben in der Ehe und sie scheitert doch, was läuft da falsch??
Nichts läuft falsch. Wir Frauen von heute können es uns leisten, zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen zu stehen. Das zieht dann manchmal »Änderungen« nach sich.
 
M

Mooseba

  • #30
Meine akademische Mutter hat bereits kurz nach der Heirat, Jahre bevor mein Bruder und ich auf die Welt kamen, nach nur 3 Jahren Berufstätigkeit aufgehört, zu arbeiten. Sie war depressiv, neidisch, kontroll- und streitsüchtig. Ich habe mir seit ich 10 Jahre alt war gewünscht, daß meine Eltern sich endlich scheiden lassen...
Meine Mutter war akademisch ausgebildet, hat aber nur in der Buchhaltung gearbeitet - was vielleicht auch an ihrem rudimentär ausgebildeten Selbstbewusstsein lag. Heute ist sie sogar Geschäftsführerin, aber da ist sie nur in eine freigewordene Lücke gekommen. Richtig toll findet sie den Job nicht, bei langjährigen Angestellten, die ständig Steine in den Weg legen, keine Veränderungen wollen oder immer wieder lange krank sind.
Aber sie hat immer Vollzeit gearbeitet bis heute. Dennoch war sie in der Ehe die meiste Zeit wohl nicht so glücklich. Aber gegen meinen Vater muckt man einfach nicht auf, der braucht nicht viel um einzuschüchtern. Meine Mutter war immer die brave graue Maus. Und als Kinder kann man sich schon mal gar nicht vom Vater scheiden lassen.

(m,33)