• #31
Guten Morgen....

...ja nun, liebe @Herakles, plädierst du nicht gerade für die Anspruchshaltung und darunter geht gar nichts ? Das sehe ich als sehr sehr erschwerendes Hindernis und Stolperfelsen für das Gelingen auch mit dem perfekten Partner.....
In jeder Beziehung gibt es verschiedene Resonanzen, die es auszuloten gilt und jeder Mensch, hat seine *Mängel* (bewußt benutze ich hier den Audruck) physisch und psychisch. Heute denkt und lebt man aneinander vorbei, auf der Suche nach dem perfekten Partner, der das kompensiert, was man selber meistens nicht vorzuweisen und zu bieten hat. Es geht vorwiegend um Machtkämpfe und das große ! Ich !. Nur dort, wo der Mann sich und seiner Andersartigkeit und umgekehrt die Frau und ihre Andersartigkeit bewußt ist und gegenseitiger Respekt und Akzeptanz den Machtkampf ersetzt, ist ein harmonisches und glückliches Miteinander möglich. Da spielt es dann keine Rolle mehr, wer wie was für eine Rolle spielt und übernimmt, weil das *Spielen* dieser Rolle nicht nötig ist. Da geht es dann um ICH und DU = WIR, wo unterschiedliche Ausprägungen, Stärken und Schwächen nicht verhandelt werden müssen, sondern von sich aus eine Balance herstellt. In diesen Beziehungen werden diese Begriffe wie *Bedürftigkeit, Selbstverwirklichung, Emanzipation* und den Hipe darum, gar nicht geben, weil ein ganz anderes Selbstverständnis herrscht und der Begriff *Liebe* eine Bedeutung hat.....
 
  • #32
Nach den dort benannten Studien sollen Frauen in der klassischen Rollenverteilung deutlich glücklicher sein.
... und so wird aus der einstmals herablassenden und sexistischen Parole "Frauen hinter'n Herd!" nunmehr eine Forderung im Sinne der weiblichen Zufriedenheit. So können sich die Zeiten ändern. ;)

Aber es stimmt. Auch ich las bereits davon, dass nicht nur Frauen, sondern Paare - und damit eben auch Männer - tendenziell glücklicher sein sollen, je stärker sie sich in der Beziehungsgestaltung an tradierten Rollenmodellen orientieren. Gemessen wurde die Zufriedenheit der untersuchten Paare meines Wissens an der Qualität des Sexlebens (Häufigkeit, Lust auf den Partner, etc.).

Natürlich stehen diese Erkenntnisse dem allgemeinen Hang bzw. Zwang zur Selbstverwirklichung und dem sich gewandelten Verständnis der Geschlechterrollen diametral gegenüber. Insofern wird dem wohl kaum Beachtung geschenkt werden.

Trotzdem sehr interessant. Zumal die Erhebungen zwar nicht die gesamte Emanzipationsentwicklung von Mann und Frau, aber doch nicht unerhebliche Teilaspekte davon in Frage stellen.
 
  • #33
Komisch, dass ich noch nie für solche Studien befragt wurde...und ich auch keine Frau kenne, die dieses Ergebniss als das ihre erkennen würden.
Bevorzugung in der Schule...ok habe ich in der Grundschule erlebt, da ich Söhne habe und dort nur Lehrerinnen sind. Danach kann ich das beim besten Willen nicht erkennen.
Und in den 80gern, zu meiner Zeit, war es definitiv nicht so! Heisst ich habe es ganz alleine geschafft, wie andere Frauen auch und zwar durch angeborene Fähigkeit! Und das ist das einzige Kriterium...bei Männern wie Frauen!
Natürlich muss man für kurze Zeit einen Spagat machen, wenn die Kinder klein sind...rein gefühlsmässig, möchte man diese Zeit mit Ihnen verbringen! Und hier ein Lob an die Herren...ich kenne viele Männer, die sind Gott sei Dank bessere Väter als zur Zeit der alten Rolle! Wickeln, spielen, lernen mit ihnen, unternehmen auch mal etwas alleine mit ihren Kids! Begleiten sie zum Sport! Das kenne ich in der alten Rollenverteilung, von den Vätern früher nicht.
Dennoch erlebe ich immer noch ein gewisses Machtpotenzial bei Männern. Sag ihnen doch mal das etwas nicht gefällt: Du bist zu empfindlich, das ist Quatsch, Blödsinn etc. Alles Sätze zum Kleinmachen. Lassen sich Frauen eigentlich nur in der zeit mit keinen Kindern gefallen, weil sie sich abhängig fühlen!
Somit beruht das alte Model nur auf Abhängigkeiten (Männer konnten bestimmen ob Frau arbeiten geht). Somit ist die zweite Runde, Beziehung nach einer Trennung oft nicht möglich. Verantwortung wollen sie nicht übernehmen, führen aber trotzdem.
Wenn sich ggf die Herren mal emanzipieren und verstehen, dass es keine Herrenrasse gibt. Genug Selbstbewusstsein haben Augenhöhe zu leben und zwar auch dann, wenn eine Frau für bestimmte Zeit Hausfrau ist. Wertschätzend und anerkennend sind...
Dann wird es in den Beziehungen vernünftige Rollenverteilungen geben und zwar den Fähigkeiten und dem Charakter angepasst!
 
  • #34
Ich denke, dass alte Model hat gezeigt, dass es nicht wirklich funktioniert...sonst gäbe es das ja noch!!!
Ich denke eher dass es das alte Modell heute nur noch seltener gibt, weil es sich eine Familie aus der Mittelschicht kaum noch einen Alleinverdiener leisten kann, wenn Haus, Auto und der Jahresurlaub gewährleistet bleiben sollen.

Ich für meinen Teil habe jedenfalls den Eindruck dass - sofern der Hausfrauenstatus von der Frau selbst gewollt war - traditionelle Ehen deutlich entspannter ablaufen als wenn die Frau nach ihrem 10 Std. Bürojob total gehetzt nach Hause kommt und dann noch schnell was in der Küche zum Abendessen zusammenwirft.
In der Zeit in der meine Mutter zuhause war, hat sie viel, gern und gesund gekocht. Sie hat entspannt alles hinbekommen und war dementsprechend gut gelaunt und unternehmungslustig. Nach der Trennung meines Vaters und dem Beginn ihres Vollzeitjobs hat das komplett ins Gegenteil umgeschlagen.

Selbige Erfahrung mache ich heute durch befreundete Familien.
Hausfrau (weil sie das so möchte!): Zufriedene, liebevolle und motivierte Ehefrau/Mutter/Freundin und ein schönes gepflegtes Zuhause.
Karrierefrau: Kinder den ganzen Tag in der Kita, Saustall zuhause - sofern keine Haushaltshilfe engagiert ist oder der Mann das übernimmt -, genervt, müde und gereizt gegenüber ihrer Familie und ihren Freunden und wenig Bezug zu ihren eigenen Kindern.

Nein Danke. Wenn ich Familie habe bin ich auch zuhause.
 
  • #35
Der überwiegende Teil der Beiträge hier kommt mir so vor, als sei er von uralten Greisinnen und Greisen geschrieben, die zusammen das "früher war alles besser"-Lied singen. Sehr seltsam.

Die Argumentationen beziehen sich stets auf subjektive Eindrücke aus der eigenen Geschichte, werden aber meist für die gesamte Gesellschaft angewendet.

Die Zeit in der wir leben ist eine Zeit, in der zum ersten Mal in der Geschichte Menschen eine große Wahlfreiheit haben, selbst zu entscheiden, wie sie leben wollen. Dass, wer die Wahl hat, zuweilen auch die Qual hat und überfordert ist führt dazu, sich nach Rollenmodellen umschauen, in denen Eltern und Großeltern lebten.

Aber diese Modelle, in denen niemand mehr wirklich leben will, als "Heilmittel" für die ach so unglückliche Gesellschaft darzustellen, ist freilich eine Schlussfolgerung, die in die Irre führt und rein historisch besehen schon immer schwierig bis gefährlich war.

Man sollte die freien Energien lieber darauf verwenden, sich Gedanken darum zu machen, wie man sich in der jetzt existierenden Gesellschaft nützlich machen kann - zum Beispiel, in dem man beginnt, etwas für andere zu tun, wenn man doch sonst beklagt, dass ja (angeblich) jeder nur an sich denkt.
 
  • #36
Es läuft also gar nicht falsch, sondern alles viel besser als "damals". Geistig schlichte Frauen wie Ihre Mutti dürfen sich auch heute noch als Haussklavin verwirklichen - intellektuelle Frauen haben einen anspruchsvollen Beruf und besseres zu tun, als dreckige Windeln zu wechseln und dem Gatten die Pantoffel nachzutragen, so er denn einmal zuhause ist.
Na herrlich. Wer also mehr oder weniger freiwillig zu Hause bleibt, ist automatisch "geistig schlicht". Immer schön weiter mit den Vorurteilen. Stellen Sie sich vor - sogar manche intellektuellen Frauen haben Besseres zu tun, als sich zusätzlich im Beruf knechten zu lassen, wenn sie kleine Kinder haben ...

Dann muss man eben bei Haushalt und Erziehung "sparen". Und sich immer wieder dazu zwingen, wenn gar keine Lust hat.
Romantik =/= Sex
Paare brauchen Zeiten für sich (am besten regelmäßig), damit die Beziehung frisch bleibt. Sexuelle Unlust im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes halte ich für relativ normal, aber auch ohne Sex kann man sich gegenseitig Gutes tun. Und ja, im Sinne der Beziehung muss man sich manchmal auch "zwingen". Nicht zu Sex, aber dazu, sich Zeiten freizuschaufeln, in denen man sich einander zuwendet.
Am Haushalt "sparen" finde ich sogar sehr gut ^^. Gibt wesentlich wichtigeres als jeden Tag die Böden zu wischen. An den Kindern natürlich nicht. Und stell dir vor, das geht.

Das sind jedenfalls wesentlich wichtigere Faktoren als ausgerechnet die Rollenverteilung. Dass Hausfrauen automatisch als "Dummchen" abgewertet werden, macht aber die Entscheidung für ein solches Leben natürlich heutzutage nicht unbedingt einfach.
 
A

Ares

  • #37
Doch das ist der Politik egal, da sie die seit Jahren zu niedrige Geburtenquote als ein großes Problem für D erkannt haben.
Aus Sicht der Politik dürfte die heutige Rollenverteilung geschickter sein, weil die Sozialversicherungen so weniger Probleme haben und genügend, auch "billige" Arbeitskräfte vorhanden sind. Die "Witwenrente" wird irgendwann gestrichen werden, dann beko´mmen nur die Leistungen, die ienzahlen. Dagegen ist die Demographie relativ egal, die wird dann eben durch Zuwanderung ausgeglichen...
 
  • #38
Also ganz ehrlich: obwohl ich studiert habe, meinen Beruf liebe und sowohl selbstständig als auch selbstbewusst bin, manchmal "trauere" ich den alten Rollenmustern hinterher. Der Spagat zwischen drei Kindern (und Haustieren), Haushalt, Vollzeitjob und Frau ist anstrengend, obwohl mein Mann mich unterstützt, wo er nur kann. Im Grunde leistet er denselben Spagat... Wir haben keine überzogenen Ansprüche, aber das Leben ist teuer und mit nur einem Gehalt würde es zwar reichen, aber Extras wie Nachhilfe, Musikunterricht, Wochenendunternehmungen wären rar bis gar nicht drin. Leider sind die Zeiten vorbei, in dem man mit einem Gehalt gut leben konnte. Meine Mutter beispielsweise hat "zum Spaß und zur Selbstverwirklichung" vormittags drei Stunden gearbeitet und war dann den ganzen Tag für uns da. Mir ist bewusst, dass nicht jede finanziell abhängige Frau das Glück hat/hatte - aber trotzdem führen und führten eine Eltern eine gleichberechtigte Beziehung mit klarer Aufgabenteilung.
 
  • #39
Auffällig ist doch, dass sich eins nicht geändert hat, nämlich die Bewertungen von aussen und die Nichtanerkennung. Übrigens auch von Frauen an Frauen. Wenn ich die alte Rollenverteilung als veraltet ansehe, dann deshalb, weil sie nicht freiwillig angenommen wurde und meistens einer automatisch die niedrigere Rolle angenommen hat!
Somit sollten sich definitiv nicht nur die Herren ändern, sondern auch die Gesellschaft.
Wenn sich also eine Frau entscheidet, ich bleibe zu Hause und das in ihrer Partnerschaft gut funktioniert....dann hat sie genauso Anerkennung verdient, für das was sie leistet! Eine Alleinerziehende sollte die Anerkennung bekommen, dass sie versucht alles unter einen Hut zu bekommen, ,wobei dabei selten Karriere plus perfekter Haushalt und Vollzeitmutter rauskommen kann. Und eine Mutter, die sich entscheidet viel zu arbeiten und eine Haushaltskraft bekommt, ist noch lange keine Rabenmutter!
Somit gibt es nicht mehr DAS Rollenmodel...es wird nur Zeit dass alle Möglichkeiten auch ohne Häme möglich werden!
 
  • #40
Im Gegensatz zu vielen anderen, glaube ich nicht, dass das Gelingen oder Scheitern einer Ehe davon abhängt, welches Modell des Wirtschaftens die Partner gewählt haben. Es liegt vielmehr an der guten Partnerwahl, der Bereitschaft und Fähigkeit sich liebend weiterzuentwickeln, es wirklich zu wollen und last but not least: auch Glück.
Aus meiner Kindheit kenne ich das Hausfrauenmodell nur von Mitschülern, in meiner Familie haben alle Frauen gearbeitet. Mein Vater musste auch nie im Haushalt "helfen", der hat ganz selbstverständlich 50% gemacht, vielleicht sogar eher mehr, da meine Mutter durch eine körperliche Arbeit stärker belastet war. Meine Eltern führen auch nach mehr als 30 Jahren eine harmonische und glückliche Ehe. Seit dem Auszug der Kinder hängen sie noch mehr aneinander, dass mir Angst und bange wird, sollte einer allein bleiben.
In meiner Familie und der meines Mannes gibt es keine Scheidungen (und wir überblicken dutzende von Paaren über mehrere Generationen). Vielleicht ist es so, dass es in manchen Familien die Fähigkeit dazu eher vorhanden ist, als in anderen. Ich meine das aber überhaupt nicht wertend oder stigmatisierend. In meiner, eher sozialdemokratisch geprägten, Familie würde eine Scheidung nie als Makel angesehen werden. Eine lebenslange Ehe macht noch kein gelungenes Leben! Die Möglichkeit dazu und die Abschaffung des Schuldscheidungsrechts sind positive Errungenschaften der Moderne. So würde ich Dir, liebe Herakles, das auch raten zu sehen! Das Glorifizieren vermeintlich guter alter Modelle trägt nichts zur Klärung bei!
 
  • #41
@Gast 125

Dein Statement strotzt vor Unwissen und eindimensionalem subjektivem denken.

Meine Mutter war sehr gut ausgebildet, mehrsprachig, sie war Erzieherin in einem privaten französischen Haushalt in Paris, selbst war sie Internatsschülerin und obendrein aus sehr guten Familienverhältnissen, sie hätte meinen Vater jederzeit verlassen können - erstens.

Zweitens wollte sie ihre Kinder selbst erziehen und sie fördern, ich glaube nicht, dass eine Kita mit überbelasteten Erzieherinnen Kindern heute das beibringen kann, was eine Mutter für ihre Kinder tun kann, wenn sie diese nicht mit 20 anderen fremden Kindern teilen muss, die Liebe einer Mutter ersetzt keine Kita-Angestellte.

Heute noch mit 88 bereut sie nichts, ihr tun die "modernen" Frauen regelrecht leid, mir auch, denn ich sehe sie im Büro sich teilzeitmäßig abstrampeln umsonst, die unabhängigen Singlefrauen ohne Doppelbelastung laufen ihnen den Rang ab.

Also von wegen, die moderne Frau und ihre tolle Partnerschaft- dass ich net lach. Den ganzen Frust der mißglückten Karriere (zumindest in unserem Unternehmen) bekommt abends der Partner ab.

Lächerlich die "modernen" Ehen als besser oder gar ausgeglichener als "damals" zu sehen.
Das Gegenteil ist der Fall, weder Mann noch Frau wissen eigentlich wohin sie gehören, das entzweit statt zusammenzuführen, früher war man mehr ein Team als heute. Heute sind Paare kein Team mehr, sie sind Gegner geworden.

Gestresste Alleinerziehende, Geschiedene, Warmwechsler können davon gerne berichten, vom großen Glück der modernen Partnerschaft - grins.
 
  • #42
Wenn das alte Rollenmodell gefordert würde, müsste man zum einen die Männer so bezahlen, dass sie sich das leisten können, Frau und Familie allein zu ernähren, und zum anderen aber dafür sorgen, dass ein Mann bei einer Scheidung nicht so benachteiligt ist, dass er nie wieder eine Partnerin findet - ergo müsste "jemand" die Exfrau finanzieren. Denn Scheidungen werden weiterhin zahlreich stattfinden, nicht wie damals, als es noch ein gesellschaftliches Unding war. Und dann bleiben übrig: Männer ohne Geld oder Frauen ohne Geld.

Außerdem - ich kann mir als Frau einfach nicht vorstellen, dass ein Mann von heute das toll finden kann, wenn er sich einen abmüht, das Geld ranzuschaffen, und die Frau zu Hause ist. Klar ist Hausarbeit anstrengend, erstrecht, wenn man Kinder hat, ist das ein Job, mit dem andere Jobs verglichen wesentlich entspannter laufen. Aber eben nicht alle.

Das alte Rollenmodell fordert doch, dass sich die Frau über die Beziehung und die Familie definiert und der Mann über seine Arbeit und das Geldverdienen.
Abgesehen davon, dass Löhne manchmal nicht ausreichen, um sich wie ein toller Hecht zu fühlen und Chefs durchaus krankmachen können, ist es doch keine Frage des Geschlechts, ob jemand sich über einen Beruf verwirklicht sehen möchte oder über eine Familie? Wenn eine Frau das möchte, wieso sollte die Gesellschaft ihr Vorschriften machen? Wenn ein Mann lieber Hausmann sein will, warum sollte die Gesellschaft das was angehen?
Ich will damit sagen, dass ein globales Rollenmodell Quatsch ist, wenn man nach den Bedürfnissen eines Menschen geht.
Das heißt für mich auch, dass eine Frau nicht automatisch glücklicher sein muss im alten Rollenmodell, ebenso ein Mann.

Es scheint bequemer zu sein, wenn der Geldbringe-Mann nach dem alten Rollenmodell funktioniert, aber die Eigenschaften des heutigen Mannes mitbringt - also nicht autoritärer Arsch, sondern einfühlsam, mit seinen Emotionen in Kontakt, hat die Gleichberechtigung verinnerlicht usw. Aber der wird dann auch krank, wenn der Chef schrecklich ist, und der denkt vielleicht auch, warum sollte er sich das die ganze Woche antun. Er sieht sie wirklich als gleichberechtig an und sich nicht mehr als Sponsor, zumal wenn er seine emotionalen Bedürfnisse merkt, eben auch mitkriegt, wenn sie von der Frau nicht erfüllt werden.

Will man das alte Rollenmodell, muss man auch die alten Ansichten über Männer und Frauen vertreten. In der Gesellschaft sieht man aber zig Gegenbeweise für diese Ansichten.
 
  • #43
Ich bin momentan für zwei Jahre in Elternzeit und somit leben wir momentan die alte Klassische Rollenverteilung.
Und ich muss sagen ich bin heilfroh wenn ich im März arbeiten gehen kann.
Nicht aus finanzieller Sicht sondern einfach um mich wieder als mensch zu fühlen!
Jetzt bin ich Hausfrau und Mutter. Ich habe so viel Zeit das ich schon mit häkeln angefangen habe. Bin schlecht drauf, weil ich mir einfach was fehlt.
Aber vollzeit möchte ich auch nicht mehr arbeiten, da ich mich mit einem Kleinkind dann zuviel zumuten würde und dann auch unglücklich wäre.
Es gibt bestimmt Frauen denen es reicht und die es bereichert den ganzen Tag mit ihren Kindern zu spielen und den Haushalt zu machen.
Aber ich wünsche mir unabhängiger zu sein. Das ich weiß wenn der Mann mal weg sein sollte, ich mich auf mich selbst verlassen kann und mein Kind groß bekomme und um einfach weiter Kontakt zur Außenwelt zu haben.
Klar hat man als Mama noch Kontakt zu Freunden und so , aber es wird viel über die Kinder, Haushalt und Mann geredet.
Aber wenn Frau arbeiten geht , gibt es zum Glück noch mehr Themen.
Fazit für mich: Mich als junge Frau und Mutter macht die alte Rollenverteilung nicht glücklich aber ganz ins Berufsleben möchte ich auch nicht.
 
  • #44
Gestresste Alleinerziehende, Geschiedene, Warmwechsler können davon gerne berichten, vom großen Glück der modernen Partnerschaft - grins.
An Deiner Stelle würde ich mir eher mal die Berichte von Frauen anhören, die aus Versorgerehen geschieden wurden, da ist das Klagen vermutlich um ein Vielfaches lauter. Langjährige Nur-Hausfrauen ohne Beruf oder Berufserfahrung, keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt, die sich mit Putzjobs über Wasser halten oder gleich mit Hartz4 und später in der Altersarmut dahinvegitieren müssen. Genau das wird einer Frau in einer modernen Partnerschaft nicht passieren, da sie niemals ihren Beruf vernachlässigen wird und sich auch ohne Versoger finanzieren kann.

Ausserdem entspricht es nicht der Realität und Du verwechselst zusätzlich Ursache und Wirkung, wenn Du postulierst, dass Versorgerehen stabiler sind. Die Studienergebnisse sind da uneinheitllich. Ich halte es eher für plausibel, dass nicht das Unglück in der Ehe zugenommen hat (unabhängig ob Versorgerehe oder egalitäre Partnerschaft), sondern vielmehr die Chancen, sich aus einer unglückliche Ehe scheiden zu lassen. Früher hingen doch die Hausfrauen lebenslang in der finanziellen Abhängigkeit auch zutiefst unglücklicher Ehen fest. Dies hat sich durch die finanzielle Autonomie berufstätiger Frauen deutlich geändert.

w, 54
 
  • #45
FS

Im Grunde "leben" viele ach so tolle Powerfrauen doch im "alten" Rollenmodell, wollen es nur nicht zugeben.

Wer übernimmt denn mehr den Haushalt auch inkl. Job?
Die Frau kocht, putzt, wäscht und räumt auf, während er auf der Couch mit Kopfweh liegt.

Sorry, aber ich kenne keinen Fall wo sich beide gleichberechtigt die Hausarbeit teilen, beide voll berufstätig vorausgesetzt.

Wer leistet denn die meiste Beziehungsarbeit?
Der Mann? Nö, die Frau.

Wer kümmert sich, trotz Job, mehr um die Kids?

Die Frau - also, dass ich net lach, so weit entfernt vom alten Rollenverhalten sind die heutigen selbst beweihräucherten Top-Frauen nicht im geringsten.
 
  • #46
Was ist denn die heutige Rollenverteilung? Ich sehe ganz viele unterschiedliche Modelle:

- Mann geht Vollzeit arbeiten und die Frau bleibt zuhause. Frau kümmert sich um Haus, Garten und gesellschaftliches Leben. Das heißt nicht, dass sie alles selber macht oder Kinder der Grund für die Hausfrauenrolle sind.
- Frau Arbeit Vollzeit, Mann ist Hausmann


Beide arbeiten Teilzeit und teilen sich Hausarbeit/Familienaufgaben und/oder betreiben ihr Hobby, bauen ein Nebengewerbe auf.
- Mann arbeitet Vollzeit, Frau Teilzeit und kümmert sich schwerpunktmäßig um die Haus-/Familienarbeit.
- Frau arbeitet Vollzeit und Mann TZ und kümmert sich überwiegend um Haus/Familie

Idealerweise wählt ein Paar die Rollenverteilung, die zu ihrem Wertesystem, ihren Lebensplaenen und ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten passen. Wenn das nicht geht, wählt man den Kompromiss, der diesen Zielen am nächsten kommt.

Diese Debatte hatte ich vor einigen Monaten auch mit meinem Vater, der sich über die modernen Frauen aufregte. Ich habe ihn dann mal mit der wirtschaftlichen Situation konfrontiert.
Als er arbeitete könnte ein Arbeiter eine Familie von einem Einkommen ernähren und bei geschicktem wirtschaften sich noch eine kleine Immobilie leisten.
Die Steuern und Sozialversicherungsbeitraege, die er zahlte sind ein Witz gegen das, was heute von einem Erwerbseinkommen abgezogen wird, von seiner Rente hingegen träumt ein Familienvater, der eine vergleichbare Ausbildung und berufliche Laufbahn hat und davon, diese hohe Rente, von der ein Paar leben kann, mit 60 zu bekommen erst recht.

Fazit: für die meisten Menschen der jüngeren Generation ist eine Rollenverteilung mit hoher Erwerbsquote beider Geschlechter keine Wahl sondern wirtschaftliche Notwendigkeit und Anpassung an sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen.

Stellt sich nur die Frage, in welcher Dimension die FS lebt, dass sie das nicht weiss sondern im letzten Jahrhundert verharrt.
 
  • #47
Solange eine Partnerschaft funktioniert...ist alles gut. Und ich freue mich für jeden, der eine gute Partnerschaft hat!!!
Funktioniert sie nicht, werden genug "Hausfrauen" gestresster als Alleinerziehende oder Geschiedene!
Weil die Alternative, gepaart mit dem neuen Scheidungsmodel heisst...Kids in die Kita und arbeiten...denn Du als Frau bekommst nicht mal eben so langfristig Unterhalt. Wenn Du jahrelang zuhause warst, wartet aber ein guter Job kaum auf Dich!
Nochmal, ich verurteile Frauen nicht, die sich entschliessen Zuhause zu bleiben!! Aber ich beneide sie kein Stück, wenn dann die Partnerschaft nicht funktioniert.
Früher hätte ich und einige Damen die ich kenne, zusehen dürfen, wie der Herr sich aushäusig vergnügt und den Mund halten müssen, weil ich keine Chance gehabt hätte.
DEN Stress hätte ich nicht haben wollen.
Ich hatte meinen Job behalten, war um 15h zuhause...kaum Umstellung für mich, nach der Trennung. Klar ich musste alles selber machen....hatte aber auch ca 10 Oberhemden in der Woche weniger zu bügeln.
Und ansonsten lässt man mal liegen und unternimmt viel mit den Kindern. Meine Mutter hatte für uns mit ihrem perfekten Haushalt, weit weniger Zeit!!! (hat es trotzdem verdient geliebt und anerkannt zu werden)
 
  • #48
Man ist doch schon OHNE Kinder mit Vollzeitjob oft total gestresst, bekommt unter der Woche vieles nicht gebacken, weil einfach keine Zeit übrig ist. Wie soll das dann bitte mit Kindern funktionieren?! Die Realität jenseits der Nutellawerbung sieht doch häufig so aus: Beide Elternteile dauergestresst, jede Stunde des Tages ist verplant, kleinste Planänderungen sorgen schon für Chaos,ein Kita-Streik oder ein krankes Kind sowieso, morgens schon gestresst in der Kita ankommen, nach der Arbeit gestresst zurück, noch schnell mit den Kindern einkaufen, Stau, noch mehr Stress, abends noch Haushalt, dann müssten noch die Hausaufgaben kontrolliert werden, aber alle sind zu müde, am nächsten Tag dasselbe Spiel von vorne usw.. Ja, die moderne Rollenverteilung hat wirklich viel bewirkt, s.o..
 
  • #49
Zweitens wollte sie ihre Kinder selbst erziehen und sie fördern, ich glaube nicht, dass eine Kita mit überbelasteten Erzieherinnen Kindern heute das beibringen kann, was eine Mutter für ihre Kinder tun kann, wenn sie diese nicht mit 20 anderen fremden Kindern teilen muss, die Liebe einer Mutter ersetzt keine Kita-Angestellte.
Wenn dir das als so erstrebenswert erscheint, warum eiferst du ihr denn nicht nach? Ach ja, es gibt ja keinen Mann, der so ist wie Vati.
Hast du Kinder? Kann sein, das ich das überlesen habe.

die unabhängigen Singlefrauen ohne Doppelbelastung laufen ihnen den Rang ab.
Sind das diejenigen, welche mit vierzig plötzlich aufwachen, um sich schauen und ein Kind suchen, welches noch zu IHREM Glück beitragen muss?
 
  • #51
@Gast 125

Dein Statement strotzt vor Unwissen und eindimensionalem subjektivem denken.

Meine Mutter war sehr gut ausgebildet, mehrsprachig, sie war Erzieherin in einem privaten französischen Haushalt in Paris, selbst war sie Internatsschülerin und obendrein aus sehr guten Familienverhältnissen, sie hätte meinen Vater jederzeit verlassen können - erstens.
...

Heute noch mit 88 bereut sie nichts, ihr tun die "modernen" Frauen regelrecht leid, mir auch, denn ich sehe sie im Büro sich teilzeitmäßig abstrampeln umsonst, die unabhängigen Singlefrauen ohne Doppelbelastung laufen ihnen den Rang ab.

Also von wegen, die moderne Frau und ihre tolle Partnerschaft- dass ich net lach. Den ganzen Frust der mißglückten Karriere (zumindest in unserem Unternehmen) bekommt abends der Partner ab.

Lächerlich die "modernen" Ehen als besser oder gar ausgeglichener als "damals" zu sehen.
Das Gegenteil ist der Fall, weder Mann noch Frau wissen eigentlich wohin sie gehören, das entzweit statt zusammenzuführen, früher war man mehr ein Team als heute. Heute sind Paare kein Team mehr, sie sind Gegner geworden.

Gestresste Alleinerziehende, Geschiedene, Warmwechsler können davon gerne berichten, vom großen Glück der modernen Partnerschaft - grins.
Da muss ich Herakles unbedingt Recht geben. Wir huldigen alle dem Konsum,
anstatt zu gucken, was uns glücklich macht. Das verkaufen wir uns selbst als modern und emanzipiert. Ich bezweifle stark, daß die Menschen heute glücklicher sind.

Man hatte gehofft, wenn man die alten Rollenbilder aufbrechen würde, hätte man
grössere Wahlmöglichkeiten und die neuen würden das Positive alter Rollenbilder konservieren und gleichzeitig noch mehr Optionen zur Verfügung stellen. Was hat man geschaffen? Singlehaushalte, Doppelbelastungen,
"Karrieren", die gar keine sind. Das wird dann auch noch mit Klauen verteidigt.
Wers mag.

Man kann gebildet sein, emanzipiert und selbstbestimmt Leben und zu Hause Kinder groß ziehen. Das eine schließt das andere nicht aus. Im Forum wird so getan, als ob man Wasser mit Öl mische. Aber im nächsten Thread meckern,
daß keiner eine pseudo-emanziperte AE oder Karrierefrau daten möchte.
 
  • #52
Dieses alte Rollenverteilung möchte aber ein Großteil der Frauen, die ich kenne nicht mehr. Ich kenne hier einige Frauen, die nach der Geburt des Kindes so schnell wie möglich wieder in den Beruf zurückwollten. Nicht aus finanzieller Sicht, sondern um das Studium nicht als vertane Zeit zu sehen. Meine Schwester hat z.B. sich sehr gefreut darauf, um wieder unter Menschen zu kommen und eine Konversation außerhalb der Kindersprache und über Kinder zu führen. Meine Schwester meinte damals, dass sie ja nicht Germanistik und Politik studiert hat, um nur für die Familie da zu sein.

Wenn man schon für das alte Familienbild ist, dann kann man sich auch jede weitere Emanzipation ersparen. Das alte Familienbild ist zwar nicht glücklicher, aber dafür umso einfacher für M + W.
Welcher Mann studiert jahrelang und nach der Erfüllung des Kinderwunsches, geht dann über Jahre in seiner Vaterrolle auf. Höchstwahrscheinlich nur 1 % .
 
  • #54
Wer übernimmt denn mehr den Haushalt auch inkl. Job?
Die Frau kocht, putzt, wäscht und räumt auf, während er auf der Couch mit Kopfweh liegt.
....das nehme ich so schon lange nicht mehr wahr. Heute wuppen die Männer neben ihren anstrengenden Berufen das, was die Frauen fordern, kaum, dass sie das Haus betreten. Die Rollenverteilung sieht heute anders aus und so mancher Feldwebel *Frau* hat die Peitsche in der Hand. Nein, gerade in *elitären* Beziehungen......Ich weiß wovon ich rede, ich bin durch meinen Beruf in zig Häusern gewesen und durfte hinter den Kulissen schauen, es war das Grauen......
 
  • #55
Meine Schwester meinte damals, dass sie ja nicht Germanistik und Politik studiert hat, um nur für die Familie da zu sein.
Nun, Frauen, die diese Fächer studiert haben, arbeiten oft "so nebenbei, mehr als Hobby", damit sie was sagen können, wenn sie nach ihrem Beruf gefragt werden. Ich habe auch Sprachen studiert und kenne viele andere Geisteswissenschaftlerinnen- keine hat ernsthaftes Interesse an einer Karriere oder einem hohen Verdienst, dafür gibt's ja den gutverdienenden Ehemann.
Der Fokus dieser Frauen liegt auf der Familie und dem Haus, nebenher ein bisschen Deutsch-oder Spanischunterricht geben, ab und zu mal nen Artikel schreiben oder ein paar Aquarelle ausstellen. Oder einem ruhigen Büro-Sachbearbeiterjob nachgehen. Völlig egal, was man dabei verdient, die Arbeit dient ja sowieso nur zur Selbstverwirklichung. Warum auch nicht, diese Frauen wirken sehr zufrieden und entspannt, weil sie sich bewusst nicht den Stress einer VZ-Karrierefrau in einem Konzern geben.
 
  • #56
FS

Natürlich müssen beide da ein "Team" sein, jeder muss sich mit seiner Rolle "identifizieren", wie es meine Eltern getan haben, als sie sich kennen und lieben lernten wurden Pläne geschmiedet - und gehalten!

Beide wollten Familie und sie wurden sich einig, er verdient den Unterhalt, sie erzieht und kümmert sich um Verwaltungskram, denn zum "Hausfrauendasein" meiner Mutter gehörte auch die "Buchführung" der sogenannten Ausgaben, alleine schon für das Haus, mein Vater hatte dafür keine Zeit und auch keine Muße.

Ich will nicht alle "modernen" Paare in die Ecke drängen, es gibt welche, wo beide Vollzeit arbeiten, sich lieben und die "Familie" auf ihre Art organisieren.

Dennoch habe ich meine Eltern um ihre "Ehetauglichkeit" bewundert, natürlich gab es auch Debatten, aber am Ende fand man einen Kompromiss für beide.

Moral und Wertevorstellungen, den Satz...in guten wie in schlechten Zeiten wurde bei der damaligen "Trauung" sehr ernst genommen, man gab sich ein Versprechen und hielt es.

Heute muss man sich garnichts mehr versprechen, dennoch hält es nicht.
 
  • #57
Zusammenfassend:
-Frau hat andere Gesprächthemen, ausserhalb von Kindern und Haushalt
-Frau hat vielseitige, andere Kontakte zu Geschäftspartner, Kunden und Arbeitskollegen
-Frau ist zufriedener, duch ihre eigene Arbeitsleistung, -ergebnisse und ihre Karriere
-Frau ist nicht finanziell abhängig vom Mann und seinem Wohlwollen
-Frau findet schnell ins Berufsleben zurück, was nach 3-4 Jahren schon erschwert ist und ab 10 Jahren fast unmöglich
-Frau hat Aufgaben und Kontakte im Berufsleben, wenn die Kinder groß, eigenständig und aus dem Haus sind

Letztlich Frau kann sich selbst verwirklichen nach ihren Interessen und Fähigkeiten, außerhalb von Kindererziehung und Haushalt.
 
  • #58
Was hat man geschaffen? Singlehaushalte, Doppelbelastungen,
"Karrieren", die gar keine sind. Das wird dann auch noch mit Klauen verteidigt.
Wers mag.

Man kann gebildet sein, emanzipiert und selbstbestimmt Leben und zu Hause Kinder groß ziehen. Das eine schließt das andere nicht aus. Im Forum wird so getan, als ob man Wasser mit Öl mische. Aber im nächsten Thread meckern,
daß keiner eine pseudo-emanziperte AE oder Karrierefrau daten möchte.
Da muss ich bigger zustimmen; sein Beitrag ist differenziert und trifft den Punkt. Aber das Schlimmste sind Pseudo-Karrierefrauen, die sich selbst für unschlagbar halten, obwohl sie im Job gnadenlos ausgenutzt werden. In der Partnerschaft wollen sie dann mehr oder weniger deutlich ebenfalls "den Mann" heraushängen lassen, wollen,dass man(n) sich permanent nach ihren Terminen richtet, können weder kochen noch einen Knopf annähen und ... und... und. Welcher Mann will eine Partnerschaft mit so einer Frau, falls er denn geistig einigermaßen gesund ist? Also werden sie privat dann auch noch ausgenutzt - für Sex. Weil das das einzige ist, das sie (vielleicht) noch können.

Was am Ende übrig bleibt, sind frustrierte Frauen, die in Foren wie diesem ihren Männerhass abladen - von "Glück" spüre ich da beim Lesen nicht allzu viel....
 
  • #59
-Frau hat andere Gesprächthemen, ausserhalb von Kindern und Haushalt
-Frau hat vielseitige, andere Kontakte
-Frau hat Aufgaben und Kontakte im Berufsleben, wenn die Kinder groß, eigenständig und aus dem Haus sind

Letztlich Frau kann sich selbst verwirklichen nach ihren Interessen und Fähigkeiten, außerhalb von Kindererziehung und Haushalt.
Zumindest diese Punkte können bei einer Hausfrau ebenso zutreffen. Ich wiederhole mich gern: Auch Hausfrauen können noch andere Dinge außer kochen, putzen, waschen. Man verliert ja nicht sämtliche seiner angeborenen und erlernten Fähigkeiten, nur weil man nicht am Erwerbsleben teilnimmt.
Man könnte meinen, für manche Menschen gibt es außer ihrem Beruf absolut nichts Erstrebenswertes. Welch ein langweiliges Leben ...
 
  • #60
Was am Ende übrig bleibt, sind frustrierte Frauen, die in Foren wie diesem ihren Männerhass abladen - von "Glück" spüre ich da beim Lesen nicht allzu viel....
.....wie wahr, wie wahr aus dem Geschlechterkrampf wurde ein Geschlechterkampf..... Frauen verman(n)zipieren sich und Männer verfrauenzipieren sich. Die Frauen und die Männer, die andere Ideale verfolgen und sie auch leben, werden als *bedürftig* bezeichnet.
Ich selber war und bin auch immer noch davon betroffen, weil ich anders handel und lebe.......Wenn ich meinem Mann Kaffee einschenkte, wurde ich von den Frauen sofort lauthals darauf hingewiesen, dass er das schließlich alleine machen könnte. Dieses klitzekleine und belanglose Beispiel sagt aus, wo wir heute stehen. Unsere Eltern waren noch verfangen in den Kriegswirren und den Erinnerungen. Wir haben heute den Kopf frei und wären in der Lage zu reflektieren und etwas zu ändern, das Gegenteil ist der Fall........