• #91
Wo sind denn die viel gerühmten modernen Paare hier im Forum vertreten?
Was sollen diese Paare denn in diesem Forum schreiben?
Wenn jetzt eine Frage käme, dass man ein modernes glückliches Paar ist, dann wird doch diese Frage nur als Fake oder PR abgewertet. Dann käme doch gleich wieder eine Antwort, was dies hier so soll. So etwas will hier keiner lesen. Only bad news are good news.

Ebenso ist es auch bei den Scheidungen. Über 85% der Scheidungen gehen einvernehmlich über die Bühne und von diesen 85 % wird auch niemand hier etwas schreiben. Bei dem Thema Trennung wird man nur Fragen von den restlichen 15 % bekommen.

Ich kenne z.B. über 20 Paare, die eine moderne und glückliche Ehe haben und von diesen Paaren wird keiner hier etwas schreiben und eventuell kennen, die noch nicht einmal dieses Forum. Warum auch? Man kümmert sich nicht um die Probleme der anderen bzw. wildfremden.

Ein Forum, wobei es sich hauptsächlich nur um Probleme geht, darf man nicht auf die Allgemeinheit rückschließen. Von jährlich ca. 100 Threads im Bereich Familie + Trennung lässt sich in meinen Augen noch gar nichts ableiten. Wären dies eher 10.000, dann könnte man vielleicht Rückschlüsse ziehen.
 
A

Ares

  • #92
Die allermeisten Frauen sind zufrieden mit dem, wie es heute läuft. Es gibt kaum noch gesellschaftliche Zwänge, jeder kann es so halten, wie es ihm passt.
Die allermeisten Männer sind genauso zufriedener. Und wer das "alte" Rollenbild haben möchte, kann auch das frei wählen. Es wird viel glorifizert aus der "guten alten Zeit". Manche Männer haben noch nicht verstanden, dass sie sich an Haushalt, manche Frauen haben noch nicht verstanden, dass sie sich am Einkommenserwerb gleichbrechtigt beteiligen müssen, aber insgesamt sind heute viele Männer in der Lage ihren Haushalt zu führen und Frauen machen hochwertige Ausbildungen. Für manche mag der Wandel negativ sein, für die meisten bietet er Vorteile.
 
  • #93
Ich bin froh ein Kind des alten Rollenbildes zu sein, und nicht ein Kind der Kitas, Schüler der mittags an Mikrowelle und TV abhängt und abends gestresste Eltern vor sich hat.

Für mich war immer jemand da, morgens ohne Hektik und Doppelbelastung, mittags nach der Schule und am Abend.

Wie es heutige Kinder wohl in der Zukunft rückblickend sehen, möchte ich nicht wissen, sie vereinsamen, verblöden oder laufen Amok, aktueller denn jee.

Das positive Bild der modernen Eltern von heute.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #94
Bei einem Familienfest am Wochenende, kam genau dieses Thema! Interessant, da dort einige aus der "guten alten Zeit" stammen!
Meine Söhne hatten sich daraufhin mal diesen Thread durchgelesen und etwas geschrieben! Wurde jedoch abgelehnt. Ja schade und dabei wollten sie nicht mal frustriert Amok laufen.
Aussagen der älteren Generation:
Wenn man einen netten Mann hat, war das schon einfacher aber nicht viele hatten den. Denn der perfekte Haushalt und der Mann waren wichtiger als die Kinder.
Die Geschichte hat gezeigt, dass auch in solchen Familien genug Hass geprägt wurde!
Und während ich meine Söhne jetzt zum Ferienjob bringe...also zum nächsten Amoklauf, bemitleide ich die, die keine schöne Kindheit hatten, denn die sind allgemein schon daran zu erkennen, dass sie nicht ausgeglichen, nicht nett, sondern eher unnachgiebig und Hasserfüllt sind. Auch in Threads
 
M

Mooseba

  • #95
bemitleide ich die, die keine schöne Kindheit hatten
Das hat aber nichts mit dem Rollenbild, dass die jeweilige Familie liebt, zu tun. Sowohl im alten als auch im moderneren Rollenbild können Eltern Tyrannen sein - oder auch nicht.
die viel gerühmten modernen Paare haben Besseres zu tun, als in diesem Forum zu schreiben. Die haben ein intaktes Familien- und Liebesleben und sind damit ausgelastet.
Hier gilt das gleiche: Ein bestimmtes Rollenbild ist noch kein Garant für ein intaktes Familien- und Liebesleben. Das hängt immer noch von den einzelnen Beteiligten ab, ihrem Aufgabenvolumen, ihrer Stressresistenz, ihrer jeweiligen Libido etc. etc. Hinter der Aussage sehe ich immer noch ein gewisses autoritäres oder technokratisches Denken, das annimmt, man müsste nur bestimmte Rahmenbedingungen ändern und dann läuft es automatisch besser, wie bei einem Computerprogramm oder einer Maschine. Aber Menschen sind Individuen und es gibt eine Menge Voraussetzungen, die sie für JEDES gelebte Rollenbild benötigen.
 
M

Mooseba

  • #96
Unsere Eltern waren noch verfangen in den Kriegswirren und den Erinnerungen.
Das kommt noch hinzu. Heute werden ja gerne die 50er Jahre der Bundesrepublik als das dunkelste Kapitel der Gleichberechtigung gesehen. Dabei lassen sich viele Kritiker von damaliger, aus heutiger Sicht sexistischer Werbung blenden (brave blonde Frau in Kittelschürze freut sich über Waschmaschine, Bügeleisen etc.). Dabei war der Krieg vielen noch in Erinnerung und die Menschen waren froh, endlich eine einigermaßen heile Welt zu haben und machten sich weniger Gedanken über das Rollenbild als um ihre Aufgaben. Dass der Mann bzw. Vater Arbeit und man genug zu essen sowie ein warmes Heim mit Elektrizität hatte, war deutlich wichtiger. Klassen- und Geschlechterkampf waren damals kein Thema.
 
  • #98
Da hat sich nicht viel geändert, nur dass sich die brave, blonde Frau heute eher über den Cartierring oder die Chaneltasche freut und statt Schürze ein Abendkleid trägt.
Daran ist aber die "brave, blonde Frau" schuld und nicht die Werbung, die ihre latenten Bedürfnisse anspricht, oder? Gäbe es die Ansprechbarkeit nicht, gäbe es auch diese (an Frauen gerichtete) Werbung nicht.
 
  • #99
Ich bin froh ein Kind des alten Rollenbildes zu sein, und nicht ein Kind der Kitas, Schüler der mittags an Mikrowelle und TV abhängt und abends gestresste Eltern vor sich hat.

Für mich war immer jemand da, morgens ohne Hektik und Doppelbelastung, mittags nach der Schule und am Abend.

Wie es heutige Kinder wohl in der Zukunft rückblickend sehen, möchte ich nicht wissen, sie vereinsamen, verblöden oder laufen Amok, aktueller denn jee.

Das positive Bild der modernen Eltern von heute.
Herakles, Dein Weltbild sei Dir unbenommen, auch wenn es nicht viel mit der Realität gemein hat. Aber pflege es ruhig weiter.
Kindergärten sind eine wunderbare Einrichtung, in welcher Kinder betreut mit anderen Kindern spielen können und in welchen es ein warmes Mittagessen gibt. Nachmittags gibt es an Grundschulen ein reichhaltiges Kursangebot, welches von Musizieren über Sport, Handarbeiten bis Artistik kaum Wünsche offen läßt. Für TV bleibt da nicht so viel Zeit. Wenn die Kinder mal ein paar Stunden nicht da sind, erledigt sich auch die Hausarbeit in halber Geschwindigkeit wie mit Kindern.
Vereinsamen würden die Kinder nur zuhause, verblöden würde tendenziell eher die Mutter als das Kind. Ein Kind braucht andere Kinder um sich herum und nicht 24/7 die Mutter rund um die Uhr.
Ich vermute jetzt mal ganz forsch, Du bist eigentlich bloß sauer, daß Du Dir nicht in jüngeren Jahren so einen männlichen Goldfisch angeln konntest, welcher Dir Dein so heißgeliebtes Rama-Miracoli-Happy-Familiy-Ideal durchfinanziert.
 
  • #100
Ich habe als Studentin mal ne Weile in der Nachmittagsbetreuung einer Privatschule mit Kita gejobbt und dort gesehen, dass die viel gerühmte Ganztagesbetreuung oft nicht mehr ist als Massenaufbewahrung. Die Kinder, die bis abends bleiben mussten, waren häufig total genervt und beneideten diejenigen, die spätestens nach dem Essen abgeholt wurden. Das Essen war Kantinenfraß, nicht mehr. Die Hausaufgaben konnten oft nicht in Ruhe erledigt werden, weil zu viele Kinder in einem Raum mit zu wenig Betreuungspersonen waren. Viele Eltern kamen abends gestresst mit Handy am Ohr zurück und hatten keinen Nerv mehr für irgendwas. Und die Kinder fanden das NICHT toll! Die VZ arbeitenden Mütter reden sich und anderen ja immer ein, wie wohl sich die Kinder in der Ganztagesbetreuung fühlen würden. Das Gegenteil ist oft der Fall, aber es geht schließlich immer nur darum, was für die Eltern am besten bzw. angenehmsten ist.
 
  • #101
Daran ist aber die "brave, blonde Frau" schuld und nicht die Werbung, die ihre latenten Bedürfnisse anspricht, oder?
Klar, die Werbung bzw. Medien vermitteln nach wie vor das alte Rollenbild, auch in Filmen und TV-Serien. Da ist z.B. die Hauptdarstellerin von "Sex and the City" angeblich total emanzipiert und selbstständig und am Ende will sie doch nur einen reichen Mann, der ihr Designerschuhe kauft. Frauenmagazine schreiben oft ein, zwei Seiten über Karrierethemen und Businessfrauen, während sich das restliche Heft wieder mit Fashion, Beauty und Kochrezepten beschäftigt. In einem Werbespot ist eine Frau zu sehen, die gerade im Büro eine Präsentation hält und alles dreht sich nur darum, ob ihre Frisur richtig sitzt und das Makeup hält.
Somit wundere ich mich, wenn manche sich über den Verlust alter Rollenbilder beklagen, diese existieren doch nach wie vor.
 
  • #102
@Constanze

Meine Mutter war wie schon erwähnt gebildet und belesen und hatte eine kleine feine Bibliothek von B-wie Bibel bis Z wie Zarathustra.
Ich spielte Klavier, begann früh mit dem Reitsport in Dressur, spielte am Wochenende Schach mit 8 Jahren mit meinem Vater oder wir besuchten mit der Familie Museen oder Ausstellungen.

Es tut mir leid, Dein Weltbild einer einseitigen Hausfrau mit Schürze nicht vermitteln zu können, ich habe meine Mutter immer als Dame in Erinnerung, heute mit 88 trägt sie noch Kostüm und geht regelmäßig zur Kosmetikerin und Friseurin, ab und an gehen wir noch gemeinsam ins Theater oder zu kulturellen Veranstaltungen.

Meine Mutter erklärte uns die Welt schon bevor wie das erste Schuljahr begannen.

Amalfina hat es auf den Punkt gebracht.
Kitas sind Massenabfertigungen, zwei Erzieherinnen auf 25 Kids.
Ich bekomme täglich die Anrufe aus Kitas bei Teilzeitkolleginnen mit, die genauso gestresst und genervt wirken wie diese Erzieherinnen.

Frauen von heute wollen alles und sie wollen zuviel, am Ende gelingt ihnen garnichts und Kinder leiden darunter.

Meine Mutter wollte Kinder und für ihre Kinder voll und ganz da sein, das habe ich immer an ihr bewundert, ihr fehlte nichts und uns auch nicht.

Auch die Väter waren andere als die heutigen Wischiwaschiväter.
Sie waren da wenn man sie brauchte, sie redeten nicht viel, waren aber zuverlässig und standen voll hinter ihrer Familie und ihrer Ehefrau. Probleme wurden gelöst und nicht vor ihnen geflüchtet.
Mein Vaterbild hat mich sehr geprägt und ich suche wohl heute noch so einen Mann wie mein Vater war - es gibt ihn nicht mehr - leider.

Eine großartige Generation nimmt Abschied - die meiner Eltern.
 
  • #103
FS

Ach ja da war doch noch die viel gerühmte Emanzipation, die Frau, die kann ohne Mann.

Wo ist sie denn die Superfrau, bei welcher Männer die unterste Rolle spielen, die selbst ihren Status finanziert, selbst das hat, was sich andere von "Männern" erhoffen? Schickes Haus, Sportwagen, teure Hobbys, Luxus??

Nirgends, das Forum läuft über von bedürftigen Frauen, die ständig unglücklich verliebt sind, 100 SMS und Mails versenden und dennoch außer Funkstille nichts ernten, selbst der schnelle Sex fand keinen Anschluß.

Das ich net lach und dann kritisiert man das alte Rollenbild, dabei ist die Frau von "heute" noch viel schlimmer darin involviert, sie will es nur nicht wahrhaben. Ohne Mann ist sie aufgeschmissen, die emanzipierte Frau von heute -lol-.
 
  • #104
FS

Ach ja da war doch noch die viel gerühmte Emanzipation, die Frau, die kann ohne Mann.

Wo ist sie denn die Superfrau, bei welcher Männer die unterste Rolle spielen, die selbst ihren Status finanziert, selbst das hat, was sich andere von "Männern" erhoffen? Schickes Haus, Sportwagen, teure Hobbys, Luxus??

Nirgends, das Forum läuft über von bedürftigen Frauen, die ständig unglücklich verliebt sind, 100 SMS und Mails versenden und dennoch außer Funkstille nichts ernten, selbst der schnelle Sex fand keinen Anschluß.

Das ich net lach und dann kritisiert man das alte Rollenbild, dabei ist die Frau von "heute" noch viel schlimmer darin involviert, sie will es nur nicht wahrhaben. Ohne Mann ist sie aufgeschmissen, die emanzipierte Frau von heute -lol-.
Ich weiß nicht, was es Dir bringt, hier täglich andere Frauen runterzumachen. Aber was solls, die Welt ist bunt.
Es gibt eine Menge Frauen, die alles, was sie haben, selbst aufgebaut und finanziert haben. Ob da ein Sportwagen und Luxus dabei sein muß, sei dahingestellt, ist auch eine Definitionsfrage.
Ich habe eine großzügige große Altbauwohnung, eine erfolgreich laufende Selbständigkeit, Hobbys und ein Kind. Alles selbst erarbeitet und finanziert. Ich löse meine Probleme in der Regel allein. Mir geht es prima, ich bin zufrieden. Ich hoffe, das paßt jetzt noch in Dein Weltbild...
 
  • #105
@Constanze

Meine Mutter war wie schon erwähnt gebildet und belesen und hatte eine kleine feine Bibliothek von B-wie Bibel bis Z wie Zarathustra.
Ich spielte Klavier, begann früh mit dem Reitsport in Dressur, spielte am Wochenende Schach mit 8 Jahren mit meinem Vater oder wir besuchten mit der Familie Museen oder Ausstellungen.
Das hatte ich alles auch, allerdings war meine Mutter berufstätig und selbständig und sieht ebenfalls heute noch schick aus und modern angezogen. Und das auch noch im Osten! Was genau wolltest Du uns damit sagen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #106
@Constanze
Auch die Väter waren andere als die heutigen Wischiwaschiväter.
Sie waren da wenn man sie brauchte, sie redeten nicht viel, waren aber zuverlässig und standen voll hinter ihrer Familie und ihrer Ehefrau. Probleme wurden gelöst und nicht vor ihnen geflüchtet.
Mein Vaterbild hat mich sehr geprägt und ich suche wohl heute noch so einen Mann wie mein Vater war - es gibt ihn nicht mehr - leider.
Eine großartige Generation nimmt Abschied - die meiner Eltern.
Ich sehe keine Wischwaschiväter. Die jungen Väter von heute sind nach meiner Wahrnehmung ganz wunderbar. Ich sehe jeden Tag welche mit ihren kleinen Kindern, auf dem Fahrrad, in der Stadt und in der Rheinaue. Ganz offensichtlich kümmern sie sich um ihre Kinder und ihre Kinder lieben sie ganz offensichtlich, weil sie locker und unkonventionell sind und mit ihnen spielen können und keine männliche Schweigemauer um sich verbreiten....und vedammt attraktiv sind diese Jungs in Turnschuhen auch noch.

FS
Ach ja da war doch noch die viel gerühmte Emanzipation, die Frau, die kann ohne Mann.
Das ich net lach und dann kritisiert man das alte Rollenbild, dabei ist die Frau von "heute" noch viel schlimmer darin involviert, sie will es nur nicht wahrhaben. Ohne Mann ist sie aufgeschmissen, die emanzipierte Frau von heute -lol-.
Ich bin so ein Produkt der Emanzipation, meine erwachsene Tochter findet das auch toll. Die ist nämlich genau so emanzipiert wie ich. Und ihren Vater, der keine Karriere gemacht hat, sondern sich sehr viel um sie gekümmert hat, liebt sie auch. Die Jungs, mit denen sie sich trifft, habe durchweg emanzipierte Mütter - zum Glück! Traurig machen mich lediglich die vielen älteren Frauen, die sich das Glück, Kinder zu bekommen haben entgehen lassen. Diesen Preis wollte ich für meine Emanzipation nicht zahlen - kostet viel Energie, Beruf und Kind zu vereinen, aber bereut hab ich es noch nie!
 
  • #107
Das ich net lach und dann kritisiert man das alte Rollenbild, dabei ist die Frau von "heute" noch viel schlimmer darin involviert, sie will es nur nicht wahrhaben. Ohne Mann ist sie aufgeschmissen, die emanzipierte Frau von heute -lol-.
Das vermeintlich gute/ alte Rollenbild ging nur auf, weil der eine Teil der Menschheit massiv in seinen Rechten beschränkt war. Es ist langweilig zu wiederholen, aber wohl nötig: Frauen konnten nicht ohne Zustimmung erwerbstätig sein, waren nach einer Scheidung sozial geächtet (und wenn sie "schuldig" geschieden wurden, auch noch mittellos), Schwangerschaftsabbrüche waren praktisch unmöglich und die Vergewaltigung in der Ehe höchstens ein Kavaliersdelikt.
Worin ich Herakles Recht gebe: Mir gefällt auch nicht, wie massiv Hausfrauen abgewertet werden. Ich kann das teilweise gar nicht glauben, was ich hier an Herabsetzungen lese. Sie würden zu Hause verblöden, dem Staat und der Gesellschaft auf der Tasche liegen etc... Das kann man alles problemlos widerlegen, jedoch wird es immer wieder vorgebracht. Hausfrauenbashing gehört in bestimmten Kreisen zum guten Ton. Über keine andere Gruppe kann man so problemlos lästern wie über diese (und über Dicke... die armen dicken Hausfrauen ;-)
Wenn sich jedoch zwei Menschen für dieses Modell entschieden haben, dann ist das doch deren Sache. Erwerbsarbeit sollte kein Selbstzweck sein und wenn ein Paar mit einem Einkommen leben möchte, warum nicht? (Ehen gelten in Deutschland als Wirtschaftsgemeinschaften- alles, was erwirtschaftet wird, gehört beiden, ergo ist es eigentlich egal, wer wie viel einbringt. Das geht nur das Paar an.)
Ich verstehe nicht, warum wir nicht glücklich darüber sind, dass durch weitgehende rechtliche Gleichstellung Frauen und Männer nun die Freiheit haben zu wählen, welches Lebensmodell für sie passt (ja, ich weiß die absolute Wahlfreiheit ist nicht realisiert, wo es keine Kinderbetreuungsmöglichkeiten gibt, da ist noch einiges zu tun). Leben und Leben lassen- ohne sich ständig zum Richter über das Leben anderer aufzuschwingen, das wäre das gesellschaftliche Klima, das ich mir wünschen würde.
 
  • #108
Das vermeintlich gute/ alte Rollenbild ging nur auf, weil der eine Teil der Menschheit massiv in seinen Rechten beschränkt war. Es ist langweilig zu wiederholen, aber wohl nötig: Frauen konnten nicht ohne Zustimmung erwerbstätig sein, waren nach einer Scheidung sozial geächtet (und wenn sie "schuldig" geschieden wurden, auch noch mittellos), Schwangerschaftsabbrüche waren praktisch unmöglich und die Vergewaltigung in der Ehe höchstens ein Kavaliersdelikt.
[...]
Ich verstehe nicht, warum wir nicht glücklich darüber sind, dass durch weitgehende rechtliche Gleichstellung Frauen und Männer nun die Freiheit haben zu wählen, welches Lebensmodell für sie passt (ja, ich weiß die absolute Wahlfreiheit ist nicht realisiert, wo es keine Kinderbetreuungsmöglichkeiten gibt, da ist noch einiges zu tun). Leben und Leben lassen- ohne sich ständig zum Richter über das Leben anderer aufzuschwingen, das wäre das gesellschaftliche Klima, das ich mir wünschen würde.
Ja, ein Klima der Freiheit und der Toleranz ist ein sehr, sehr hohes Gut.
Dennoch wird man fragen dürfen, was an der Straffreiheit (nicht mehr!) von Schwangerschaftsabbrüchen so gut sein soll, wenn man sich die gängige Praxis ("Mein Bauch gehört mir"?) anschaut.

Und man wird auch fragen dürfen, wie justiziabel und wie missbrauchsanfällig ein Straftatbestand "Vergewaltigung in der Ehe" sein kann - wobei ich höchst vorsorglich darum bitte, auf ein bewusstes Missverständnis und nachfolgendes Bashing des Strohmanns zu verzichten.

Und zuletzt frage ich mich, wie viel Quersubventionierung von Frauen wir eigentlich wollen können im Namen einer Gleichberechtigung, die dem Grunde nach auf eine staatlich erzwungene Ergebnisgleichheit hinausläuft und damit ein in ihrem Wesenskern zutiefst unfreiheitliches Konzept darstellt.

Die Diskussion um Frauenwahlrecht, Freiheit der Berufswahl und -ausübung usw. ist eine vorvorgestern. Ich staune, wie sehr darauf immer noch herumgeritten wird.
 
  • #109
Dennoch wird man fragen dürfen, was an der Straffreiheit (nicht mehr!) von Schwangerschaftsabbrüchen so gut sein soll....

Und man wird auch fragen dürfen, wie justiziabel und wie missbrauchsanfällig ein Straftatbestand "Vergewaltigung in der Ehe" sein kann -
Allein die Tatsache, dass solche zivilisatorischen Errungenschaften, wie straffreie Abtreibung und selbstbestimmte Sexualität (auch in der Ehe), von etlichen Menschen immer noch in Frage gestellt werden, zeigt, dass es leider noch nötig ist die "alten" Diskussionen zu führen. Deshalb ist es auch immens wichtig, dass junge Leute in der Schule lernen, wie kurz und fragil die Geschichte der sog. Gleichberechtigung in Deutschland ist.
 
  • #110
Das Schöne ist ja, dass man bei feministischen Sätzen eigentlich immer sicher sein kann, dass die Dinge übertrieben bzw. verfälschend dargestellt werden.

Zum einen stand in § 1358 BGB NICHT, dass die Frau zur Arbeitsaufnahme die Zustimmung des Ehemannes benötigte. Der Ehemann konnte nur eine Ermächtigung des Gerichtes zur Arbeitsbeendigung einholen, wenn die Tätigkeit der Frau eheliche Interessen beeinträchtigte. Die Frau konnte also eigenmächtig die Arbeit aufnehmen und der Mann konnte auch nichts dagegen tun, wenn keine ehelichen Interessen verletzt wurden.
Seriöserweise sollte man zudem erwähnen, dass umgekehrt der Ehemann verpflichtet war, für den finanziellen Unterhalt der Familie zu sorgen. Auch die Frau konnte somit gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn der Mann eheliche Interessen verletzte. Es hatten somit beide Geschlechter Ehepflichten und es lässt sich kaum sagen, wessen Rolle angenehmer war. Die Gesetze und Moralvorstellungen waren jedenfalls in der Regel vom Bild geleitet, dass der Mann die Frau auch zu beschützen und zu versorgen und daher auch gewöhnlich die unangenehmeren Aufgaben zu übernehmen hatte (= Wehrpflicht nur für Männer, Frauen und Kinder zuerst, Ladies first, Frauen schlägt man nicht, ...)

Hinzu kommt, dass § 1358 BGB seit der Gründung der Bundesrepublik auch keine Bedeutung mehr hatte, da keiner mehr ernsthaft anzweifelte, dass die Norm verfassungswidrig ist. Daran ändert auch die späte Streichung aus den Gesetzen nichts. So gab es z.B. nach den Gesetzen von Bayern bis 1998 und in Hessen bis heute noch die Todesstrafe und jeder weiß, dass diese Normen verfassungswidrig sind und keine Rechtswirkungen entfalten. Würde man daher so unseriös wie Feministinnen argumentieren, könnte man auch immer wieder verfälschend behaupten, dass man in Hessen immer noch mit der Todesstrafe rechnen müsse.

Auch Männer mussten früher iÜ im Falle einer Scheidung mit sozialer Ächtung rechnen. Gewalt bzw. Vergewaltigungen in der Ehe stellen gegenüber Männern sogar bis heute noch "Kavaliersdelikte" dar, denn männliche Opfer interessieren keinen. Und auch Schwangerschaftsabbrüche ist Männern bis heute nicht möglich, da der Gesetzgeber auch hier wieder ausschließlich nur Frauen beschützt.

Wenn es Feministinnen daher um Gleichberechtigung und nicht um geschichtsverfälschende Rosinenpickerei gehen würde, dann könnten sie sich ja mal für ein gleichberechtigtes Abtreibungsrecht einsetzen.
 
  • #111
Das hatte ich alles auch, allerdings war meine Mutter berufstätig und selbständig und sieht ebenfalls heute noch schick aus und modern angezogen. Und das auch noch im Osten! Was genau wolltest Du uns damit sagen?
Und ich wiederhole mich, meine Mutter wollte nicht mehr berufstätig sein um damit Zeit für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder zu haben und mein Vater verdiente sehr gut, so daß die Familie kein finanzielles zweites Standbein benötigte.

In ehrenamtlichen Projekten, Hausleitung, Buchführung und Kindererziehung war meine Mutter voll ausgelastet.

Hut ab, wenn eine selbständige Mutter wie Deine da noch Kindererziehung rund um die Uhr bewältigen kann. Ich kenne Selbständige aus meinem Kundenbereich, sorry, die müssen sich mehr um Kundenakquise und regelm. Erträge bemühen,
für Familie und Kids bleibt da keine Zeit.

Also, was wolltest Du und damit jetzt sagen - im Osten war alles besser?

Und was die emanzipierten Frauen anbelangt, die ohne Mann nicht können, outen sich hier regelmäßig im Forum, wusste allerdings nicht, dass Du Dich da angesprochen fühlst, meine Posts gehen an keine bestimmte Person.

Moderation: Herabsetzung entfernt. Bitte halten Sie sich an die Forenregeln. Vielen Dank für Ihr Verständnis
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #112
Ja, ein Klima der Freiheit und der Toleranz ist ein sehr, sehr hohes Gut.
Dennoch wird man fragen dürfen, was an der Straffreiheit (nicht mehr!) von Schwangerschaftsabbrüchen so gut sein soll, wenn man sich die gängige Praxis ("Mein Bauch gehört mir"?) anschaut
Was willst Du damit sagen? Bist Du für eine Zwangsschwangerschaft mit Austragungspflicht?? Natürlich gehört der Bauch der jeweiligen Frau (wem sonst?), schließlich ist sie es ja, die sämtliche Risiken (Gesundheit der Mutter, Behinderung des Kindes, Kindererziehung) trägt und es ihr Leib ist.
Und was den Problempunkt "Vergewaltigung in der Ehe" betrifft: stell es Dir bitte mal andersherum bildlich vor: Du willst nicht und Deine Frau zwingt Dich zum Sex mit massiver roher körperlich Gewaltanwendung (mal davon abgesehen, daß das bei Männern nicht so einfach biologisch geht).

Moderation: Bitte kommen Sie zurück zum Thema.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #113
@Terzia: ich vermute mal, Du meinst auch mich. Eigentlich ist es mir egal, was zwei erwachsene Menschen unter sich ausmachen und beide damit zufrieden sind. Ich werde lediglich allergisch, wenn ich irgendwelche Plattitüden, historisch verzerrte Darstellungen und in Zeilen gegossene Kleinmädchenträume lese.
Es muß nur jede Frau sich genau bewußt sein, was sie tut und sich der möglichen Konsequenzen bewußt sein. In den letzten Jahren habe ich in meinem Freundeskreis zwei Frauen erlebt, deren Männer über einen längeren Zeitraum fremdgegangen sind. Beide Frauen waren nur geringfügig beschäftigt gewesen und standen finanziell nicht auf eigenen Beinen. Beides langjährige Ehen. Beide Frauen wollten sich trennen/den Mann rauswerfen - aber es ging nicht. Die Frau hätte jeweils danach auf H4-Niveau leben müssen.
Ich wünsche mir, daß ich niemals in eine solche Situation komme, es wäre demütigend für mich. Aus diesem Grund rate ich jeder Frau zur wirtschaftlichen Selbständigkeit.
 
  • #114
Ich kenne Selbständige aus meinem Kundenbereich, sorry, die müssen sich mehr um Kundenakquise und regelm. Erträge bemühen,
für Familie und Kids bleibt da keine Zeit.
Bei allem Respekt, wenn man diese Form der beruflichen Tätigkeit wählt, sollte man sich vorher überlegen, ob es sinnvoll ist, eine Familie zu gründen, wenn einem die Selbsständigkeit alles abverlangt. Das solche Projekte der Familie dann kaputt gehen können, ist mit einem vorausschauendem Denken doch logisch.

Also, was wolltest Du und damit jetzt sagen - im Osten war alles besser?
Nein, es geht gar nicht um alles, das ist doch gar nicht das Thema der Diskussion, aber die Vereinbarkeit von Mutter-Sein und Berufstätigkeit war auf jeden Fall viel besser. Ich weiss wovon ich rede, da ich selber lange genug im Osten gelebt habe.

w
 
  • #115
Ich werde lediglich allergisch, wenn ich irgendwelche Plattitüden, historisch verzerrte Darstellungen und in Zeilen gegossene Kleinmädchenträume lese.
Das sehe ich ähnlich.
Da werden vergangene Kleinmädchenträume Dinge hervorgekramt wie das TV. Dass man aber früher nur 2 – 3 TV-Sender hatte und heute 200 – 300 wird auf einmal verschwiegen. Es ist schon schön, dass man auf Bildung Wert legt, aber man sollte das Kind, auch Kind sein lassen. Dann werden die Kinder in meinen Augen einfach weltfremd erzogen und wann will man sie in die richtige Welt entlassen. Mit 18 ohne jegliche Vorwarnung oder erst mit 21? Schließlich war man ja damals erst mit 21 volljährig.

Da ja die KIKA alle so schlecht sind und die Kinder, denen man diese Erlebnisse entzieht, werden gleich als Außenseiter erzogen. Der Freundeskreis der Kinder dieser "homestay mother" ist meistens sehr begrenzt. Sie leben ja von der Geburt auf in dieser Idylle und kennen nur diese Idylle.

In meinen Bekanntenkreis kenne ich auch so einen Fall, wo die Mutter immer ihre Tochter in Stile der "guten alten" Zeit erzogen hat. Natürlich waren die Freundinnen des Mädchens ähnlich veranlagt und die Freundinnen begrenzten sich auf 3 -5, da ja die anderen Kinder wenig mit diesen Kind gemeinsam hatten und das Mädchen als Außenseiter erzogen wurde. Plötzlich war die Tochter 17 und sehr weltfremd. Sie kann zwar fließend Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch sprechen, aber das hat ihr auch wenig geholfen als sie plötzlich mit 17 schwanger war.

Anderer Fall: Da hat eine 14-jährige zum 1.Mal in ihren Leben einen Punk gesehen und frage mich, ob diese Menschen krank sind? Sie konnte sich nicht vorstellen, dass es auch solche Menschen gibt.

Ein Hoch auf die weltfremde Erziehung. Ironie off.

P.S. Da fällt mir so ein Fall aus der guten alten Zeit aus meiner Schulzeit ein. Die Mitschülerin war natürlich in der Schule sehr gut, aber so richtig wollte niemand in den 70er mit ihr was zu tun haben. Immer gekleidet wie eine Erwachsene und Jeans + Turnschuhe waren natürlich ein absolutes NOGO. Musikalisch hörte sie auch lieber Chopin als Clapton. Wir betitelten Sie nur als "altklug" und auch bei der Abifeier war sie nur geduldet. Anderseits hatte dies ihr sowieso kein Spaß gemacht und war für sie nur eine Pflichtveranstaltung.
 
  • #116
und nicht ein Kind der Kitas, Schüler der mittags an Mikrowelle und TV abhängt und abends gestresste Eltern vor sich hat.
TV ist schon lange nicht mehr, eher Computer und Handy.

Viele Schulen, d.h. ich meine die Gymnasien, sind heute Ganztagsschulen (in meinem Umfeld!). Das ist für alle entspannter: die Kinder können die Mittagspause mit Freunden verbringen und sich auch "außerschulisch" unterhalten. Die Mütter haben nicht den Komplettstress, das Mittagessen um 12h auf dem Tisch zu haben (da können sie vorher nämlich noch nicht einmal in die Stadt gehen, um einzukaufen, da die Geschäfte erst um 10 h oder 11 h aufmachen). Die Kinder hängen dann auch nicht zuhause rum, denn wie früher, dass man so viel auf der Strasse spielte oder sich draussen traf, gibt es auch nicht mehr. Das ganze System hat sich verändert und daran sind jetzt nicht die berufstätigen Mütter schuld.

Ich selbst habe mir früher (ich kam gerade aus den USA zurück) eine Ganztagsschule ausgesucht, da ich das kameradschaftliche Verhältnis zu Mitschülern und Lehrern als Vorteil empfand.
Allerdings empfinde ich Ganztagsbetreuung von kleinen Kindern "kontraproduktiv", da eigene Werte, Erziehung, Spiele, individuelle Förderung und auch Ruhe, die ein Kind auch braucht, nicht gewährleistet werden.
 
M

Mooseba

  • #117
Ich werde lediglich allergisch, wenn ich irgendwelche Plattitüden, historisch verzerrte Darstellungen und in Zeilen gegossene Kleinmädchenträume lese.
Das trifft genauso auf die Romantisierung der DDR zu hinsichtlich besserer Vereinbarkeit von Mutterpflichten und Berufstätigkeit sowie Kinderbetreuung. Dabei wird oft der Aspekt der politischen Instrumentalisierung bzw. der Indoktrination ausgeblendet (Stichworte Panzerbasteln mit dem netten Offizier von der NVA im Kindergarten, Besuche von sowjetischen Soldatengräbern, Propagandalieder etc. etc.).
 
  • #118
FS

Ich stehe auch weiter zu meinem Argument der heutigen Wischiwaschiväter.

Die steigende Zahl der Scheidungen und Trennungen, welche vorwiegend von Frauen ausgeht bestätigt wohl meine These, sorry, aber gute Männer und gute Väter werden nicht verlassen, Alleinerziehende können wohl kein Loblied auf "moderne heutige" Väter singen -lol-.

Gut dass ich im Finanzsektor mit allen möglichen Kundensegmenten zu tun habe, über Selbständige, welche mehr im Soll statt im Haben disponieren müssen, über gerade Geschiedene, welche sich die Butter auf dem Brot nicht gönnen und gerade von Kundinnen, welche immer wieder nachfragen, ob er schon seine Alimente gezahlt hat.

Früher waren Väter sich ihrer Verantwortung und Aufgaben bewusst, sie waren auch handwerklich begabt, mein Vater konnte im Haus fast alles was an Reparaturen anfiel selbst bewältigen, heute können Männer nicht mal einen Nagel korrekt einschlagen, sie ziehen bei echten Sorgen den Schwanz ein und lassen die Frau mal machen. Mein Vater gehört wohl noch zu dem alten Bild des Beschützers, ein Macho war er nie.

Wie erwähnt, ich suche heute noch einen Mann der charakterlich ähnlich wäre, vergebens, von der mickrigen Optik der heutigen Männerwelt schreibe ich da noch garnicht, sonst werde ich gebremst.
 
  • #119
Früher waren Väter sich ihrer Verantwortung und Aufgaben bewusst, sie waren auch handwerklich begabt, mein Vater konnte im Haus fast alles was an Reparaturen anfiel selbst bewältigen, heute können Männer nicht mal einen Nagel korrekt einschlagen, sie ziehen bei echten Sorgen den Schwanz ein und lassen die Frau mal machen. Mein Vater gehört wohl noch zu dem alten Bild des Beschützers, ein Macho war er nie.
Vielleicht stellst du irgendwann mal fest, das deine Idealisierung dir die Sicht auf die Realität genommen hat.
Sowie viele Männer vielleicht nicht handwerklich begabt sind, können genauso viele Frauen nicht kochen.
Mal so als Gegenbeispiel.
Vielen wird geraten, sich einen anderen Wirkungskreis zu suchen.
Wäre für dich auch eine Möglichkeit, oder?!

Wie erwähnt, ich suche heute noch einen Mann der charakterlich ähnlich wäre, vergebens, von der mickrigen Optik der heutigen Männerwelt schreibe ich da noch garnicht, sonst werde ich gebremst.
Soviel Verbitterung!
Ein Mann von heute, der so wäre wie dein Vater, würde sicher eine Frau, die eine solche Ausstrahlung hat, gar nicht wollen.
Erst mal bei sich anfangen zu suchen, statt der bösen Welt/Männer alles anzuhaften.
 
M

Mooseba

  • #120
als wenn die Frau nach ihrem 10 Std. Bürojob total gehetzt nach Hause kommt und dann noch schnell was in der Küche zum Abendessen zusammenwirft.
Das ist dann aber auch kein modernes Rollenbild. Das kenne ich aus einer kroatischen Familie. Die Mutter von vier Kindern (eines leider mittlerweile bereits verstorben) war die meiste Zeit Vollzeit arbeiten, war aber auch zuhause für alles zuständig. Das Paradoxe: Sie ist so konservativ, dass sie das heute noch richtig findet, obwohl sie jetzt bereits mit Ende 60 ein Pflegefall ist. Der Mann ist bereits dank Alkohol Mitte der 90er gestorben.