• #1

Männer aus langen Versorgerehen für Beziehung auf Augenhöhe "verbrannnt"?

Liebes Forum,

im Rahmen meiner Partnersuche habe ich jetzt einige Männer aus der Altersklasse 48-58 J. kennengelernt.

Was mir auffiel ist, dass 90% dieser (geschiedenen) Männer aus langen Versorgerehen kommen. Die Meisten klagen über die finanziellen Verpflichtungen in Form eines hohen und lebenslangen Unterhaltes an die Hausfrauen-Ex. Auch hatten diie meisten dieser Männer haben bildungsmäßig nach unten geheiratet.

Und jetzt soll alles anders werden, so ein Fehler passiert Mann nie wieder! Laut "Lippenbekenntnissen" beim Date muss jetzt die bildungshomogene, finanziell autarke Frau her (im Nebensatz soll sie auch sexuell hochaktiv sein, daran scheint es in allen Ehen gekrankt zu haben). Den Haushalt wuppt man ja locker selbst, wobei bei Nachfrage eher Putzfrau, Reinigung mit Bügelservice und Restaurantessen hervorkommen, denn "Alltagskochen" können nur ganz wenige aus dieser Altersklasse.

Interessanterweise wollen fast alle dieser Männer bald zusammenziehen, (wobei die meisten Wohneigentum haben und selbstverständlich davon ausgehen, daß die neue Freundin dort einzieht. Gleichzeitig merkt man im Gespräch auch deutlich, dass ein sehr tradiertes Rollenverständnis vorherrscht, die Männer fragen eher, ob ich kochen und backen kann oder wie wichtig mir Sex ist, als sich mal genauer nach meinem (ungewöhnlichen) Job oder meinen Hobbies zu erkundigen.
Kurzum: die Männer haben zwar ihr Beuteschema verändert, aber nicht ihre Einstellung zu Frauen und deren "naturgegebener" Unterlegenheit. Durch finanziell autarke, selbstbewusste, leistungsorientierte Frauen, die ihre Freiheiten schätzen, fühlen sich viele merklich verunsichert.
Auffällig sind die verbleibenden 10% "meiner" Kandidaten. Die hatten berufstätige Frauen, oft einer im Schichtdienst oder beruflich stark eingespannt und erledigten mit Selbstverständlichkeit in Ehezeiten Haushalt und Kinder gleichermaßen wie die Frau. Hier finde ich eine ganz andere Einstellung zu Frauen, eher auf der "Augenhöhe", die ich mir wünsche.

Ich komme daher immer mehr zum Schluß, dass Männer aus langen Versorgerehen für Frauen wie mich (gebildet, finanziell aus eigener Kraft gut gestellt, nicht auf Hilfe des Mannes angewiesen) überhaupt nicht geeignet sind.

Wie seht ihr das?

w 53
 
  • #2
Was möchten sie andeuten? Das Frauen wie sie toll sind und alle anderen doof?

Wenn ihre "Verbrannten"-Quote 90% beträgt, sollten sie sich über ihren eigenen Marktwert Gedanken machen. Anscheinend können sie nur die Verbrannten anziehen. Sie sollten sich Gedanken machen, warum sie so wenig Augenhöhe-Männer zu Gesicht kriegen. Laut Forum kann es nicht einzigen "verbrannten" Mann geben, da das neue Unterhaltsrecht soooo gleichberechtigt ist.
 
  • #3
Für Frau und Mann 50+ ist es gleich schwierig einen passenden Partner zu finden. Die Ansprüche sind hoch, man hat seine Erfahrungen gemacht und aus Fehlern gelernt. Man weiß was man will und was nicht. Für die Familiengründung muss eine Frau nicht besonders klug sein. Deswegen heiratet man dann eben auch ein wenig runter. Ist das Thema Familie dann durch, sucht man eine Frau mit der man dann weiter durchs Leben geht. So angenehm und bequem wie es nur geht!
 
  • #4
Liebe FS, ignoriere bitte bigger mit seinem Lieblingswort "Marktwert"...Er kann nicht anders.;-) Du bist völlig in Ordnung und Deine Beobachtungen decken sich mit meinen. Die älteren Herren wurden von ihren Ehefrauen verlassen und nun stellen sie Ansprüche, die sie sich gar nicht leisten können. Nun soll alles anders, besser werden. Frauchen soll kochen, backen, waschen und viel kostenlosen Sex bieten. In ihrer Ehe haben sich solche Typen nicht mal getraut, unterm Sofa vorzusehen, da gabs von Mutti was auf den Deckel. Nun markieren sie bei fremden Frauen den tollen Hecht und fordern ohne Ende. Dabei haben sie selbst kaum etwas zu bieten außer eventuell die Eigentumswohnung. Mach um solche Männer einen großen Bogen. Das sind hoffnungslose Fälle. Widme Dich den 10 Prozent, die sich auch für Deinen Job und Deine Hobbys interessieren und mit denen man jenseits der 40 und 50 noch was anfangen kann.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #5
Du hast schon Recht, auch mit Deinen Bedenken. Die Quote halte ich für ein wenig hoch. Aus meiner nur 2,5-jährigen Ehe (ohne Kinder) bin ich mit einem blauen Auge herausgekommen, aber die Erfahrung ist interessant. Mit Kindern oder insbesondere auch nach längeren "Versorgerehen" geht das nicht mehr so einfach. Die Gesetzgebung ist da doch noch recht konservativ, die auflaufenden Ansprüche sind erstaunlich, der Staat hält sich (damit uns) den Rücken frei. Auf der anderen Seite sollte selbstverständlich sein, dass man für seine Kinder aufkommt.

Wie bei allem im Leben ist die Frage, was für Schlüsse man zieht. Nach langjähriger "Versorgung" mag es nicht einfach sein, plötzlich wieder für sich selbst zu sorgen und ich kann mir gut vorstellen, dass die Männer auch durch die gescheiterten Ehen einfach "erschöpft" sind und Unterstützung brauchen.

Schauen wir auf die andere Seite. Ich lerne im Moment viele Frauen in meinem Alter (47) kennen, deren Ehen gescheitert sind. Zum Teil sind sie schon lange getrennt, reichen aber keine Scheidung ein, weil das (auch finanziell!) bequemer ist. Die Frauen arbeiten halbtags, bestenfalls 75%, meist nicht besonders qualifiziert, bekommen dazu natürlich Unterhalt. Mit Kindern oft zwischen 10 und 15 bleibt maximal ein freier Abend pro Woche, teilweise wohnen die Exmänner weiter entfernt, die Woche ist bis auf einen Abend mit den Kindern verplant. Berufliche Aussichten für die nächsten 20 Jahre: mager. Mir geht es da wie Dir: ich frage mich, ob ich das wirklich will. Denn auch diese Frauen sind in der Mitte des Lebens selbstbewusst, aber haben eben wenig Fundament, was die Lebensplanung anbelangt.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #6
Was will ich damit sagen? Wir tragen alle unser Päckchen. Und ob wir, die wir (egal ob Mann oder Frau) finanziell bessergestellt sind, weil wir keine "Altlasten" haben und beruflich voll engagiert sind, dann einfachere Partner sind, ist die Frage. Es muss eben im Einzelfall passen. Und sorry, was Du mit 53 dann mit einem Mann in meinem Alter möchtest, der am Wochenende immer wieder mal die Kinder hat, finanziell nicht mit Dir mithalten kann, einen anderen Lebensstil hat und natürlich daran gewöhnt ist, dass die Frau sich um die Haushaltsseite des Lebens kümmert, ist mir auch nicht ganz klar. Vermutlich bilden die Mutter mit zwei Kindern und der geschiedene Familienvater die bessere Gemeinschaft.

Warum suchst Du nicht auf "Augenhöhe"?

Du hast das gleiche Problem, das ich im Parallelthread angesprochen habe. Diejenigen, die eine Partnerschaft auf Augenhöhe suchen und in vergleichbarer Situation sind, sind eben rar und versteckt. So wie mir wenige Frauen über den Weg laufen, die wirklich fest im Beruf stehen und finanziell unabhängig sind, so geht es Dir umgekehrt mit den Männern auch.

Ich kann jungen Männern nur raten, keine Frau mit nicht gleichwertiger Ausbildung und gleichwertigem Beruf zu heiraten. Jungen Frauen, sich um ihren Beruf zu kümmern. Downdating wird immer gefählicher, weil unser Sozialsystem das immer weniger abdeckt.
 
  • #7
Diese Art von Mann käme für mich nicht in Betracht. Andere mögen das anders sehen. Es gibt auch Männer, die nicht aus Versorgerbeziehungen kommen und in Bezug auf Unterhaltszahlungen und/ oder negative Erfahrungen mit ihren Frauen lebenslang belastet sind. Das kann ich zum Glück aus eigener Erfahrung sagen.
 
  • #8
Hi FS,

eine sehr interessante Feststellung.

Diesen Zwiespalt zwischen Realität und Anspruch erlebe ich, nicht nur in Beziehungsfragen, oft - auch bei Frauen.

In der Partnerschaft war ich es seit jeher gewohnt Kür und Pflicht in privaten und beruflichen Dingen sowie bei meinen Kindern, Haushalt, Finanzen und Zukunft zu teilen. Dies hat meiner Partnerin, auch, ermöglicht die gesamte Zeit vollberufstätig zu sein. Daher kenne ich die Mentalität eines Versorgens nicht, habe dem entsprechend nun keine "Altlasten" und brauche beim besten Willen keine Alltags-, Putz- und Kochhilfe. Schon gar nicht als Partnerin. ;)

Sehr erstaunt bin ich, wenn ich in der ach so emanzipierten Zeit, erlebe, wenn frau auf der einen Seite die Vorteile selbiger einfordert, aber bei den Lasten es gerne anders hätte.

Ich kann Deine Feststellung, an mir bekannten Fällen, bestätigen, aber für Mann und Frau, und finde daran nichts besonderes. Lang eingebläute Verhaltensmuster sind in einer solch kurzen "modernen" Zeit nicht so einfach abzulegen.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Ganz einfach, wer lebenslang Unterhalt an die Hausfrau zahlen muss, kommt nicht in Frage. Selbst erwähltes Schicksal. Ich finanzier doch nicht indirekt eine dritte im Bunde.
GsD sind mir solche Männer nicht begegnet, mag an der Generation liegen, bei uns um die 30 ist das einfach nicht mehr angesagt, auch wenn ich altersmäßig doch viel Spielraum nach oben lasse.
Also weiter suchen und fertig.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Ach bigger.... Du spielst doch gar nicht in der Altersklasse der FS!

Obwohl, bei den jüngeren Herren ist das auch zu beobachten.

Die Männer waren verheiratet und haben gerne die Vorzüge genutzt, die eine Hausfrau bietet. Jetzt ist das Problem, sie haben noch die Nachteile aus dieser Verbindung aber nicht mehr die Vorteile. Die Vorteile von früher suchen sie bei einer neuen Frau aber bitte ohne die Nachteile. Die Vorstellung ist so: Die neue Frau macht den Haushalt, versorgt ihn, ist Sexuelle willig und für alles bereit ABER sie versorgt sich selber und wenn man sich doch mal trennt, hat sie keine Nachteile. Den Herren geht es nicht wirklich um die Frau, sie wollen ihr altes gewohntes Leben aber hat besser.

Es ist auch okay, wenn ein Mann sich in dem Alter nicht mehr auf den Versorger reduzieren lassen will, es sind keine Kinder mehr in dem Alter vorhanden. Aber sie sollten auch bedenken, welche Bedürfnisse die Sorte von Frau hat, die keinen Versorger sucht.

Männer suchen oft ihre eigenen Vorteile ohne die Nachteile - denn ihre Vorteile nehmen sie gar nicht als Nachteile für die Frau wahr! Denn wie heißt es so schön: Das bisschen Haushalt macht sich von alleine, sagt mein Mann... ;-)
 
  • #11
Liebe FS,
Deine Beobachtung kann ich zu 100% bestätigen. Diese Männer können mit einer Partnerin auf Augenhöhe nichts anfangen. Die wissen noch nicht mal theoretisch wie Kommunikation und Interaktion mit einer Erfolgsfrau funktionieren und wollen das nicht lernen.

Mit diesem Männertyp hatte ich 2 krasse Erlebnisse:
- der erste war zuhause noch nicht ausgezogen. Seine Frau machte ihm keinen Druck, weil vermutlich das Haus verkauft werden müsste. Insoweit sollten wir uns etwas kennenlernen und dann zieht er direkt zu mir - bei mir ist alles vorhanden, braucht er dann nichts neu, keinen Makler, Kaution und Umzug bezahlen. Ja, so ein pragmatisches Sparmodell ist genau das, was ich zur Bereicherung meines Lebens suche. (Ironie off)
- der zweite war nicht in der Lage, ein Gespräch zu führen. Entweder redete er über sich oder er hörte nicht zu, bzw. war intellektuell nicht in der Lage, mir zu folgen, oder: nicht daran gewöhnt, dass eine Frau was zu sagen hat.
Er interessierte sich für Sex und meine Kochkünste und wollte sich gern in meiner Wohnung "bedienen" lassen. Ja, geht's noch?


Laut Forum kann es nicht einzigen "verbrannten" Mann geben, da das neue Unterhaltsrecht soooo gleichberechtigt ist.

Ein Mann, der eine Versorgerehe führte hat aktiv an der fehlenden finanziellen Absicherung seiner Frau mitgearbeitet und wird dafür in die Pflicht genommen: Kindsunterhalt bis Mitte 20, mehrere Jahre zu nachehelicher Unterhalt bis sie selber beruflich gesettelt ist. Fällt ihre Berufstätigkeit im Vergleich zu seiner sehr kläglich aus und dann zahlt er bis zum Renteneintritt an sie Aufstockungsunterhalt. Sein Rentenkonto wird für die Ehejahre gesplittet und auch seine Betriebsrente. Das Familienvermögen dito. Das ist ein fairer Preis für ein bequemes Leben.
Rechne noch die Scheidungskosten drauf und Du hast einen anspruchsvollen, abgebrannten Mann ohne attraktive persönliche Eigenschaften, der zwangsläufig in die Altersarmut rutscht.

Meinen Marktwert bestimme ich selber. Dieser sagt, dass ich so einen Mann nicht brauche, weil kein Benefit für mich - ganz schlechtes Geschäftsmodell.
 
  • #12
Kurzum: die Männer haben zwar ihr Beuteschema verändert, aber nicht ihre Einstellung zu Frauen und deren "naturgegebener" Unterlegenheit. Durch finanziell autarke, selbstbewusste, leistungsorientierte Frauen, die ihre Freiheiten schätzen, fühlen sich viele merklich verunsichert.
Liebe FS,
ich kann Dir nur beipflichten. Das gleiche passiert mir auch.
Die Frau in unserer Altersgruppe soll doch bitte unabhängig, erfolgreich, altlastenlos (vor allem keine Kinder!) und akademisch sein. Wenn man das alles ist, kann "Mann" damit aber gar nicht umgehen, da man sein eigenes Leben, eigenes Immobilieneigentum, eigenen Job hat (bin im technischen Vertrieb, spätestens damit ist dann oft der Ofen aus..).
Und wenn man dann auch noch super kochen kann (besser als Hausmannskost) und dazu noch sexuell aktiv ist innerhalb einer Partnerschaft dann reicht es den meisten schlichten Gemütern.

Lass Dich nicht von anderen Beiträgen hier im Forum verunsichern.
 
G

Gast

Gast
  • #13
Schön für dich, dass du /was du alles erkannt hast. Na dann sei bloß mal konsequent und suche deinen Traumprinzen.
Was die "naturgegebene Unterlegenheit" der Frau und daher das "tradierte Rollenverständnis" betrifft: das ist deine Interpretation, hinterfrage eher, was dein "Interessent" dir im Gegenzug dafür bieten kann, was vielleicht du nicht so gut kannst. Das soll jetzt nicht auf eine Gegenrechnung hinauslaufen, aber es gibt persönlichkeits-, geschlechter-, und sicher auch erziehungsmäßig - unterschiedliche Begabungen und Fertigkeiten.
Für mich (m60+) wäre allerdings das wichtigste eine intellektuelle und emotionale Übereinstimmung, alles andere lässt sich irgendwie organisieren (für mich gehört dazu auch, es miteinander auszuhalten, also es auch auszuhalten, zusammen zu wohnen).
Wenn du aber ohnehin glaubst, der bessere Mensch zu sein - warum genügst du dir nicht selbst?
 
G

Gast

Gast
  • #14
Waren Sie schon mal verheiratet und sind nun geschieden?
Vielleicht sollten Sie auch nur Ihren Bereich in dem Sie suchen, erweitern.Oder ganz und gar sich mal an anderen Orten umschauen
 
  • #15
.... ich kann mir gut vorstellen, dass die Männer auch durch die gescheiterten Ehen einfach "erschöpft" sind und Unterstützung brauchen.

Aber doch nicht von einer Frau, welche sie daten. Was soll das denn früh eine schlecht ausbalancierte Beziehung werden. Ich bin keine Psychotherapeutin bzw. kein Sozialamt und möchte als solche auch nicht benutzt werden. Für Freunde und Familie (langjährige Beziehungen) engagiere ich mich bis zum Umfallen, wenn jemand Hilfe braucht, aber diese Menschen machen die Freude meines Lebens aus.

Ich bin im fortgeschrittenen Alter und möchte einen bereichernden Partner, exakt, das was Du selber in Deinem Parallelthread beschreibst. definitiv kein soziales Ehrenamt in einer "Liebes"beziehung.
Sorry, das sind erwachsene Männer, die auch wie gestandenen Männer behandelt und respektiert werden wollen. Dann müssen sie ihr Leben als Alleinstehender erst mal durchrenovieren, es in den Griff bekommen, um als Partern attraktiv zu sein oder als Alternative eine der von Dir beschriebenen Frauen daten. Ich musste mich nach meiner Scheidung auch allein wieder aufstellen - war für mich aber kein Problem, weil keine große Änderung.

Der Mann muss beim Dating rüberbringen, was er dazu beiträgt, mein Leben zu bereichern, sonst wird das nichts. Ich brauche keinen Mühlstein an meinem Hals, will weder auf Haushälterin noch Sexgespielin reduziert werden, sondern gewertschätzte Partnerin auf Augenhöhe.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #16
Ja also hm, ich war auch mit einem solchen Mann verheiratet und war hauptsächlich Haushälterin für ihn. Ich war nebenbei berufstätig, nebst Kind und Kegel, grosses Haus usw. Doch der Herr meinte, wenn ich mehr arbeiten würde, würde dann der Service nicht mehr stimmen und ich müsste ihm schliesslich komplett den Rücken freihalten für seine Kariere, ich sei schliesslich von ihm dafür bezahlt. Dann kommt es eben schlussendlich bei einer Scheidung mit Kind und Kegel so raus, zumindest bis die Frau beruflich wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Solche Männer suchen immer und auch später wieder eine Haushälterin. Am liebsten kostenlos und ohne Gegenleistung, weil das können sie ja meistens nicht mehr wenn sie Unterhalt bezahlen müssen. Ich denke da hast du recht, wäre nicht geeignet für dich. Für mich auch nicht mehr.
 
G

Gast

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  • #17
die Männer, die du gedatest hast sind in den 50/60ern geboren, ich vermute, dass ist der Grund für das alte Rollenmodell, welches sie im Kopf haben. Ich schätze, dass die Männer es einfach nicht anders kennen und natürlich mit dir als unabhängige, beruflich erfolgreiche Frau überfordert sein könnten. Meine Eltern haben auch in den 60ern geheiratet, daher weiß ich welches Rollenbild vorherrschte.
Ich finde es übrigens nicht schlimm wenn der Mann mich als gerne kochende und backende Frau haben möchte. Ich habe Spaß daran und Ich habe trotzdem meinen Job und mein eigenes Geld. ich glaube dass Männer es generell mögen wenn die Frau auch gewisse Interessen in puncto Haushalt hat. Was ist daran so verwerflich? Bedenklich finde ich es nur, wenn er sich bedienen läßt und im Haushalt gar nichts übernimmt. Mag sein, dass deine Kandidaten dies erst lernen müssen.
Ich denke, viele Frauen mit miesem Job und weniger Bildung hängen sich an einen beruflich erfolgreichen Mann, bekommen viele Kinder und haben somit ausgesorgt und gehen nie wieder arbeiten. Ich kann Männer, die diese Absichten nicht durchschauen nicht verstehen. Warum lassen sie sich denn auf so eine Frau ein? Es ist doch abzusehen, dass er dann zum Zahlemann wird und bei der Scheidung in den Ruin kommt. Männer achten aus meiner Sicht bei der Erstehe zu sehr aufs Aussehen der Frau. w 34
 
G

Gast

Gast
  • #18
Schauen wir auf die andere Seite.
Die Frauen arbeiten halbtags, bestenfalls 75%, meist nicht besonders qualifiziert, bekommen dazu natürlich Unterhalt.
ich frage mich, ob ich das wirklich will.
aber haben eben wenig Fundament, was die Lebensplanung anbelangt.

Tja, das sind die geschiedenen Frauen mit Kindern, die ihr Berufsleben zugunsten der Familie vernachlässigt haben und nun rümpfen Männer um 50 über sie die Nase und meinen, ihnen würde etwas Besseres als Partnerin zustehen.

Ein 47jähriger Mann, der gerade mal eine 2,5 jährige Ehe hinter sich hat und keine Kinder ist auch nicht gerade der Traummann aller Frauen, denn er hat i.d.R. den gleichen Realitätsverlust wie Dauersingles, die sich so wahnsinnig elitär finden und auch derartig auf dem Egotrip sind.

Für mich käme ein kinderloser Mann gar nicht infrage, weil die Denke sich absolut nicht mit meiner deckt.

Meine Kinder sind lange aus dem Haus und erwachsen, aber so ein Mann, der hat meist kein Verständnis dafür, dass man die Feiertage mit seinen Kindern verbringen will, denn er selbst hat ja keine, ist emotional ein ganz armes Schw.... und verlangt die Befriedigung aller seiner Bedürfnisse von der zukünftigen Partnerin.
Ich empfehle als potentielle Partnerin da eher eine der vielen kinderlosen Frauen hier in den besten Jahren. Nur denen wird so schnell keiner genügen, denn Bauch u.ä. das geht ja mal gar nicht und ihre Vorlieben muß er natürlich auch teilen. Die "wohnen" meist in ihrem Büro und im Studio, wo sie ihren Body tunen und kommen sich ganz toll vor. - Ob die aber wirklich kompatibel sind, das wage ich auch zu bezweifeln.

Kinderlose Menschen beiderlei Geschlechts ticken völlig anders, die sind wesentlich egoistischer und daher ansprüchlicher. Sie kennen es nicht, dass man seine eigenen Bedürfnisse zugunsten von Anderen ständig zurückschraubt und das normal findet und gern macht. Dass man eher seinen Kindern ein Auto oder Reise finanziert als sich selbst usw. - Väter, ausgenommen die ALs, die sich ständig beklagen, dass sie überhaupt Unterhalt zahlen müssen, die verstehen das, die können das NACHFÜHLEN, denn sie lieben ihre Kinder auch über alles.
 
  • #19
...was Du mit 53 dann mit einem Mann in meinem Alter möchtest, der am Wochenende immer wieder mal die Kinder hat, finanziell nicht mit Dir mithalten kann, einen anderen Lebensstil hat und natürlich daran gewöhnt ist, dass die Frau sich um die Haushaltsseite des Lebens kümmert, ist mir auch nicht ganz klar.

Solche Männer schließe ich von vorneherein schon aus. Die verbleibenden -und das meinte ich im Ausgangsposting mit "Lippenbekenntnisse"- stellen sich in den ersten Kontakten als taffe, emanzipierte und selbstständige Männer mit handelbaren Altlasten dar. Bis sie sich dann durch ihre Fragemuster (und auch auf mein Nachfragen) verraten. Aus dem zunächst bejubelten LAT wird dann der Wunsch nach dem Zusammenziehen nach 6 bis spätestens 12 Monaten in SEINEM ehemaligen Ehehaus (da ist ja sooo viel Platz!) deutlich. Da wird anfangs Interesse und Verständnis für meinen Job geäußert, wenn ich nach einem 24-h-Dienst meine Ruhe will, wird der Herr ungnädig usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Eine echt interessante Diskussion, danke für die Vielzahl der Postings dazu. Dass meine Erfahrungen mit den Versorger-Ehemännern scheinbar von vielen Frauen geteilt werden, beruhigt mich etwas!

Ich finde es übrigens nicht schlimm wenn der Mann mich als gerne kochende und backende Frau haben möchte. Ich habe Spaß daran und Ich habe trotzdem meinen Job und mein eigenes Geld.

Du bist mit 34 in einer anderen Generation, als die von mir gedateten Männer. Für Männer Deiner Altersklasse scheint es gar nicht mehr selbstverständlich zu sein, dass eine Frau kochen oder Backen kann. Frauen meiner Generation können das üblicherweise.

Ich mache es zum Beispiel auch sehr gerne und freue mich, wenn es meinem Freund oder Gästen bei mir schmeckt. Aaaaber bitte nicht täglich und als selbstverständliche Dienstleistung. Das genau aber erwarten viele der "Versorger-Männer". Die sitzen da, sagen "neee, kochen kann ich überhaupt nicht!" und finden das selbstverständlich. Kein Einziger hat je gesagt "aber ich würde es gerne lernen!". Und mal ehrlich, JEDER kann doch kochen, das ist doch keine Zauberei, oder? Man nimmt ein Kochbuch, macht was im Rezept steht und fertig!

Ich möchte eine Beziehung, in der Beide kochen können, und zwar nicht nur das gerne von Männern genommene Haute-Cusine-Gekoche mit Küchenverwüstung und Zwiebelschneiden/ Küche putzen durch die Frau. Sondern alltägliches, selbstverständliches Kochen und natürlich auch sinnvolles Einkaufen.

Natürlich könnte man das Nicht-Kochen -wie m60 vorschlägt- mit einer anderen Tätigkeit ausgleichen, die Frau nicht kann oder ungern macht. Aber welcher der Ü50-Männer putzt stattdessen denn dann regelmäßig das Bad, bezieht die Betten neu, oder saugt täglich Staub (alles Dinge, die ich hasse!)???
 
G

Gast

Gast
  • #21
Hi,
für mich klingt es so, als fühlen diese Männer sich ausgebeutet (obwohl sie selbst sich für ein Leben mit den betreffenden Frauen entschieden hatten) und wollten jetzt einiges nachholen, besonders was den Sex angeht. Die Frau soll schnell einziehen, weil sie dann sexuell verfügbar ist und ihn zudem kulinarisch verwöhnen kann. Dass diese Männer sich nicht nach deinem Job oder deinen Hobbys erkundigen, passt absolut in dieses Raster – die Frau an sich scheint sie nicht zu interessieren. Gut, dass du ausgesiebt hast.

Ich denke schon, dass es an der Versorgerehe liegt. Die Männer haben jahrelang geblecht und blechen immernoch und bekamen keine sichtbare Gegenleistung (Sex). Was sie außer Acht lassen ist ihr größeres Nettogehalt durch die Steuerersparnis und dass die Frau aufgrund der Berufsuntätigkeit kaum Rente bekommen würde. Sie hat also quasi für ihn gearbeitet und dieses Geld ist für sie futsch. Auf dem Arbeitsmarkt hat sie zudem keine Chance mehr. Beide Parteien haben sich also ihre finanzielle Existenz versaut. Was mir an dem Gejammer deiner genannten Männer auch nicht gefällt, ist, dass sie nicht zu ihrer damaligen Entscheidung stehen. Das ist sehr unattraktiv und hier wäre für mich der Knackpunkt.

Ich, w30, hatte mit 26 Jahren einen Freund, der 38 Jahre alt und geschieden war. Sex war ein großes Thema und gab es mal 1-2 Tage meinerseits keinen Sex, wurde Druck gemacht bzw. einen auf Mitleid, weil die Ex ja jahrelang den Sex verweigert hatte. (Als ob das meine Lust steigern würde...) Auch kam der Wunsch nach Swingerclub und Pärchentreffen auf. Diese Sexfixiertheit hat mich total abgeschreckt und ich habe ihn u.a. deswegen verlassen. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich nicht nochmal einen Partner nehmen, der gleich zu Beginn (so wie deine aussortierten Kandidaten) äußert, sexuell vernachlässigt worden zu sein. Damals war mir noch nicht klar, dass er mit dieser Äußerung täglich Sex erwartet.

Ich würde genau wie du vorgehen und die restlichen 10% daten. Jammerlappen, die nicht zu ihren Entscheidungen stehen, braucht echt niemand.
 
G

Gast11

Gast
  • #22
Ich halte nichts davon, sich gegenseitig immer < ... > und diese Geschlechterrivalitäten nerven mich. Wenn mir gewisse Männer oder Frauen nicht zusagen, mache ich aus Selbstschutz prinzipiell einen Bogen drum rum. Ich meckere nicht, ich richte nicht, ich bilde mir keine Meinung, ich habe kein Interesse, andere charakterlich zu ändern, weil das kostet mich nur wertvolle Energie.

Es fragt sich, was treibt dich zu dieser Zielgruppe von Mann? Du suchst dir doch selber diese Männer, du ziehst sie in dein Leben, weil dich die Lust plagt, schwierige Männer aus schwierigen Konstellationen bekehren und erforschen zu wollen.

Warum müssen es Männer zwischen 48 und 58 sein? Weil anderen Männern das so gefällt? Weil Männer mit dem Alter scheinbar reifen wie ein guter Wein? Die Männer diesen Alters sind relativ unmöglich zu Frauen! Erst recht wenn sie aus Ehen kommen und lange ein behütetes Nest erfahren haben oder aber genau das Gegenteil- noch Solomänner sind. Für mich käme niemals ein Mann diesen Alters in Frage. Nur Männer denken, sie werden mit dem Alter besser. Aber eher das Gegenteil ist der Fall.




<Moderationskommentar: Bitte passen Sie Ihre Ausdrucksweise unseren Forumsregeln an. Danke. Ihr Moderationsteam>
 
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G

Gast

Gast
  • #23
Ich kann jungen Männern nur raten, keine Frau mit nicht gleichwertiger Ausbildung und gleichwertigem Beruf zu heiraten. Jungen Frauen, sich um ihren Beruf zu kümmern. Downdating wird immer gefählicher, weil unser Sozialsystem das immer weniger abdeckt.

Also Dein Rat ist nur machbar, wenn keine Kinder da sind oder der Mann bei seiner Karriere kürzer tritt und sich um die Kinder mitkümmert.

Warum sollte bitte das Sozialsystem das abfangen! Wenn ein Mann Karriere machen will und dabei nicht bei der Familie helfen will. Wenn ein Mann wegen seiner Karriere keine Kinder will, dann muss er halt eine dementsprechende Frau finden, die auch keine will.

Nicht das angebliche Downdating ist gefährlich, für den Mann. Das Gefährliche ist, was er vom Leben erwartet und wie er das bekommt - wenn ein Mann A haben will, dann muss er die Konsequenzen auch von A tragen. Wenn ein Mann sich für B entscheidet, dann muss er auch damit leben. Aber er kann nicht die Vorteile von A und B nehmen und die Nachteile der Frau aufbrummen. Genau das Problem erlebt die FS gerade.

In unserer Gesellschaft hat Sozialarbeit und Familienbetreuung einen sehr geringen Wert, solange solche Arbeit nicht an Wert zunimmt, ist es kaum möglich auf einen Nenner zukommen.
 
G

Gast

Gast
  • #24
Ich kann jungen Männern nur raten, keine Frau mit nicht gleichwertiger Ausbildung und gleichwertigem Beruf zu heiraten. Jungen Frauen, sich um ihren Beruf zu kümmern. Downdating wird immer gefählicher, weil unser Sozialsystem das immer weniger abdeckt.

Also Dein Rat ist nur machbar, wenn keine Kinder da sind oder der Mann bei seiner Karriere kürzer tritt und sich um die Kinder mitkümmert.

Warum sollte bitte das Sozialsystem das abfangen! Wenn ein Mann Karriere machen will und dabei nicht bei der Familie helfen will. Wenn ein Mann wegen seiner Karriere keine Kinder will, dann muss er halt eine dementsprechende Frau finden, die auch keine will.

Nicht das angebliche Downdating ist gefährlich, für den Mann. Das Gefährliche ist, was er vom Leben erwartet und wie er das bekommt - wenn ein Mann A haben will, dann muss er die Konsequenzen auch von A tragen. Wenn ein Mann sich für B entscheidet, dann muss er auch damit leben. Aber er kann nicht die Vorteile von A und B nehmen und die Nachteile der Frau aufbrummen. Genau das Problem erlebt die FS gerade.

In unserer Gesellschaft hat Sozialarbeit und Familienbetreuung einen sehr geringen Wert, solange solche Arbeit nicht an Wert zunimmt, ist es kaum möglich auf einen Nenner zukommen.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #25
Solche Männer schließe ich von vorneherein schon aus. .

Von vorneherein offensichtlich nicht. Wenn Dir der Familienstand wichtig ist, könntest Du den ja vor dem ersten Date klären und würdest nicht im Gespräch enttäuscht. Wenn ich keine AE mit zwei kleinen Kindern möchte, überlege ich mir das vorher und setze in der SB die passenden Haken. Wenn die mir erzählt, dass sie unabhängig ist, merke ich was...
Und ein Wunsch nach Zusammenziehen ist auch bei Frauen nicht wirklich ungewöhnlich. Das kann man ja ablehnen, wenn man seine ruhige eigene Umgebung vorzieht. Ich habe auch ein großes "Ehehaus" (gehörte mir schon vorher) mit Platz. Den Vorschlag finde ich logisch, ebenso logisch finde ich, wenn eine Frau das nicht möchte. Manche sind da völlig unkompliziert und betrachten das als einen Haufen Steine, andere nicht. Hast Du keinerlei "Überreste" aus Deinen vergangenen Beziehungen?

Es ist völlig normal, dass man beim Kennenlernen und erst recht in einer Partnerschaft bestimmte Kompromisse eingeht. Je älter wir werden, desto kompromissloser sind wir in der Regel. Erst recht, wenn man lange keine Beziehung mehr hatte.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #26
Was sie außer Acht lassen ist ihr größeres Nettogehalt durch die Steuerersparnis und dass die Frau aufgrund der Berufsuntätigkeit kaum Rente bekommen würde.

Wenn die Frau gar nicht arbeitet, "spart" das bei 70.000 Euro Einkommen ca. 7000 Euro. Die werden übrigens im Regelfall von beiden verbraucht und wandern nicht beim Mann aufs Sparbuch. Und die Rente wird schön halbiert. Für die Frau, die vorher leider oft immer noch keine Berufstätigkeit "auf Augenhöhe" hat, eher ein Vorteil.

Diese Sexfixiertheit hat mich total abgeschreckt

Das solltest Du in der Regel sehr schnell merken. Ich glaube auch nicht, dass das ausschließlich ein Merkmal verheirateter Männer ist. Es soll auch Frauen geben, denen Sex Spaß macht und die ihn geniessen.
Wie bei anderen Punkten auch: Kompatibilität oder nicht. Wenn nicht, dann zieht man die Konsequenz, so wie Du es getan hast und gut ist es.
 
  • #27
Frau muß sich nur mal in die Lage dieser Männer versetzen und die Welt mit deren Augen sehen, dann kommt das Verständnis für dieses Verhalten von ganz allein. ;-)
Niemand will sich in einer neuen Partnerschaft verschlechtern.
Männer dieser Altersgruppe, die das Versorgermodell bisher gelebt haben, sind meist insgesamt eher konservativ eingestellt,haben aber feststellen müssen, daß dieses Lebensmodell auch nach einer Trennung noch recht kostspielig ist.
Das bedeutet für die neue Partnerin, daß sie bitte finanziell unabhängig sein soll (und möglichst sexuell aufgeschlossen), aber trotzdem der gewohnte hauswirtschaftliche Rundumservice erwartet wird. - Weil...Dazu hat Mann doch eine Frau!
Partnerschaft auf Augenhöhe wird da schwierig, selbst wenn behauptet wird, das zu wollen.
Mit Deiner Person, liebe FS, hat das nichts zu tun!
 
  • #28
Hallo Frau Liebeskind,
Ihre Beobachtung deckt sich mit meiner.
Auch ich kann nur raten, dass man sich am besten bemüht, einen liebenswerten Mann, bei dem der Funke überspringt, unter den 10 % zu suchen.
Dieser Typ Mann, den Sie beschreiben, hat ein absolut legitimes Ehe-Modell gewählt. Jedoch sind diejenigen, die ich kennengelernt habe, in der Tat so einseitig in Ihren Erwartungen: egalitär sind sie nur wenn es um ihren Vorteil geht. Alles andere mag so bleiben, wie im vorherigen, "traditionellen" Vorleben. Die neue Partnerin hat dabei mit vielen Nachteilen zu kämpfen.
Und es wird sehr schwer, eine so einseitige Beziehung mit Beruf und eigener Gesundheit zu vereinen. Kurz: dies ist eine Möglichkeit, vor die Hunde zu gehen ....
Wie gesagt, die Vergangenheit und die Erwartungen solcher Herren ist ok. Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden. Allerdings ist dies brutal für selbstständige, aufgeschlossene Frauen: wir brauchen doch auch eine starke Schulter, jemanden zum anlehnen.
Ihr Thread ist sehr interessant und ich bin froh, dass ich nicht als Einzige solche Erfahrungen gemacht habe.
Cédre
 
M

Mooseba

Gast
  • #29
Die Frage, warum ihr nur solche Männer anzieht, fällt natürlich aus, da ihr ja so toll seid. Also gibt es auf dem Singlemarkt nur solche Männer. Punkt.
Schaut euch in Unerfahrenen-Foren um. Ihr werdet staunen, wieviele Männer alles unerfahren sind - bei weitem nicht nur Muttersöhnchen oder andere Loser. Die sind auch bereit, mehr zu geben und zu investieren.
Als ob selbständige Männer, die sich selbst versorgen können, attraktiver sind heutzutage. Das ist sowieso jetzt schon der Witz des Jahrhunderts. :/

Das heißt, wenn der Mann sich gut selbst versorgen kann, gepflegt ist und sich für dich interessiert, reicht das aus? Andere Ansprüche hast du nicht? Es wäre auch egal, wenn er in der Vergangenheit mehrere Beziehungen in den Sand gesetzt hat, keine Kinder hat oder zu diesen keine Beziehung hat?
 
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G

Gast

Gast
  • #30
Frau muß sich nur mal in die Lage dieser Männer versetzen und die Welt mit deren Augen sehen, dann kommt das Verständnis für dieses Verhalten von ganz allein. ;-)

Lach nein! Ich kann das nachvollziehen, warum die Männer so sind oder warum sie das erwarten aber ich habe kein Verständnis für sie! Warum auch. Sie bezahlen ja nicht für mich die Alimente. Also warum soll ich ihnen die Vorteile bieten, nach denen sie verlangen?

Die Männer sollten umlernen und zwar nicht nur auf dem Gebiet, wo es ihnen wehtut.

Ich entwickle nur für Menschen Verständnis, die mir was bedeuten könnten oder bedeuten, die an ihrer Situation keine Schuld tragen und vor allem aus der Situation was gelernt haben. Gut die Männer haben gelernt, ihr Geld ist ihr Geld und die Frau hat bitte ihr eigenes Geld und versorgt sie als Mann.

Ich bringe doch keinem Menschen Verständnis entgegen, der nur seinen Vorteil sieht.
 
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