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  • #31
Ich kann jungen Männern nur raten, keine Frau mit nicht gleichwertiger Ausbildung und gleichwertigem Beruf zu heiraten. Jungen Frauen, sich um ihren Beruf zu kümmern. Downdating wird immer gefählicher, weil unser Sozialsystem das immer weniger abdeckt.

Der Rat ist auf der einen Seite zwar richtig, aber genauso "zielführend" für Familiengründung, Kinderaufzucht (Renten!) und Verteilung der Aufgaben, wie der bekannte Witz:

Vater zu erwachsenem Sohn und zur erwachsenen Tochter:

zur Tochter:
Du bist jetzt alt genug, wir müssen sehen, dass wir einen gut situierten Mann für dich finden, der dich heiratet.

Und gleich danach zum Sohn:
Und von Dir erwarte ich, dass du nicht so dämlich bist und heiratest.
-------------------------------

Was erwachsene, gebildete Menschen hier im Forum oft von sich geben, ist zumindest meist sehr erheiternd.
 
  • #32
Liebe FS, genau das was du schreibst und was hier andere so von sich geben habe ich hautnah erlebt.
Junge hübsche attraktive Frau ,sozial beruflich tätig mit wenig Einkommen heiratet gut situierten Geschäftsmann und bekommt zwei zauberhafte hübsche Töchter, der ganze Stolz des Vaters!
Ich als Ehefrau mußte Beruf aufgeben da ich ja dem Mann den Rücken freihalten mußte! Weil sich NIEMAND ausser mir um die Kinder
kümmern konnte. Keine Oma in der Lage dazu war.Keine Kita, kein Hort ,wirklich NIEMAND !!!!Es ging einfach nicht Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen.Ich empfand das auch gar nicht schlimm.

Nach 15 Jahren Scheidung und der Ex- Mann mußte zahlen erstmal auch für mich und für die Kinder sowieso und nicht zu knapp.
Die jetzige 2. Frau meines Ex-Mannes ohne Kinder mit sehr gutem Gehalt t ,jammert aber dass sie kein eigenes Kind hat ,stattdessen aber führt ihr mein Ex-Mann unsere tollen Töchter voller Stolz vor.
Frage in die Runde:
Warum sind gerade meine Töchter so gut geraten?
WEIL ich mit 30 Opfer gebracht habe und Mama (und Papa) in den wichtigen entscheidenden Jahren immer für sie da waren mit Liebe, Fürsorge und ein schönes niveauvolles Zuhause, wonach sich heute viele Kinder beruftätiger Mütter nur sehnen.
Nein, der Preis war nicht zu hoch.Wer mit 50 Jahren gut geratene Kinder haben will, der muß mit 30 Opfer bringen ob als Mutter oder als Vater.Er muß eben das (viele)Geld heimbringen, sonst klappt dieses Rollenspiel absolut nicht.

Nein ,ich möchte meine Töchter nicht missen, aber auf einen Mann kann ich gut und gerne verzichten.
Erst recht in der heutigen Zeit.
 
G

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  • #33
Auffällig sind die verbleibenden 10% "meiner" Kandidaten. Die hatten berufstätige Frauen, oft einer im Schichtdienst oder beruflich stark eingespannt und erledigten mit Selbstverständlichkeit in Ehezeiten Haushalt und Kinder gleichermaßen wie die Frau.
w 53

Da wird die Auswahl mit 53 aber sehr klein werden, wenn eh nur 10% der Männer infrage kommen, denn die müssen sich ja auch noch für dich interessieren. Denen mußt du optisch, sexuell und was weiß ich noch was gefallen.

Natürlich wollen die Typen aus den Versorgerehen am liebsten die eierlegende Wollmilchsau. Sie wollen die Vorteile der Ex (Rundumversorgung in jeder Beziehung) und zusätzlich eine finanziell unabhängige Frau, die in jeder Beziehung ständig zur Verfügung steht. Dass diese Frauen wesentlich höhere Ansprüche stellen als die Ex, das haben sie anfangs nicht auf dem Schirm.

Sie passen ihr Suchraster dann aber nicht in der Form an, wie die FS es sich wünscht, sondern perfektionieren ihr altes Beuteschema, indem sie sich nach längerer erfolgloser Suche nach der perfekten Traumfrau, eine Frau aus dem Ausland holen, bzw. kaufen. Da zahlen sie lieber wieder, als diese ganzen Anforderungen zu erfüllen.

Was die FS alles für selbstverständlich hält bei einem Mann gesetzteren Alters, darüber könnte ich mich totlachen, so einen habe ich noch nie getroffen, 10% halte ich da noch für wahnsinnig hochgegriffen.
Selbst die sich anfangs noch "modern" geben, die fallen ganz schnell in die alte Rolle des Versorgtwerdenwollens zurück, denn auch wenn die ehemaligen Alleinverdiener ständig übers Geld klagen, schön fanden sie es doch, sich nur an den gedeckten Tisch zu setzen, die gebügelten Hemden aus dem Schrank zu holen, sich betüdeln zu lassen, mit den kids nachts nie etwas zu tun zu haben, nicht zu wissen wie eine Pampers aufgeht und sich den Ar.... nachtragen zu lassen, denn das ist ein Leben wie im Traum für die meisten Männer. Das hat ihnen so etwas von gefallen! Nur zahlen wollen sie nicht, das Ganze dann am liebsten noch völlig gratis und natürlich mehr Sex als von ihrer abgearbeiteten, übernächtigten Exfrau, die selbstverständlich allein die Kids betreut hat rund um die Uhr.

Der tolle Typ, der klaglos im Haushalt und bei der Kindererziehung hilft ist ein Märchen, auch für die meisten jungen Frauen.
Frauen mit 53, die sich einbilden so jemanden für eine feste Beziehung finden zu können, empfehle ich den Gang zum Bäcker.

w
 
  • #34
Ich mache es zum Beispiel auch sehr gerne und freue mich, wenn es meinem Freund oder Gästen bei mir schmeckt. Aaaaber bitte nicht täglich und als selbstverständliche Dienstleistung. Das genau aber erwarten viele der "Versorger-Männer". Die sitzen da, sagen "neee, kochen kann ich überhaupt nicht!" und finden das selbstverständlich. Kein Einziger hat je gesagt "aber ich würde es gerne lernen!". Und mal ehrlich, JEDER kann doch kochen, das ist doch keine Zauberei, oder? Man nimmt ein Kochbuch, macht was im Rezept steht und fertig!

Ich möchte eine Beziehung, in der Beide kochen können, und zwar nicht nur das gerne von Männern genommene Haute-Cusine-Gekoche mit Küchenverwüstung und Zwiebelschneiden/ Küche putzen durch die Frau. Sondern alltägliches, selbstverständliches Kochen und natürlich auch sinnvolles Einkaufen.

Natürlich könnte man das Nicht-Kochen -wie m60 vorschlägt- mit einer anderen Tätigkeit ausgleichen, die Frau nicht kann oder ungern macht. Aber welcher der Ü50-Männer putzt stattdessen denn dann regelmäßig das Bad, bezieht die Betten neu, oder saugt täglich Staub (alles Dinge, die ich hasse!)???

Mein liebes Kind,

Du scheinst Dich selbst mit Deiner Einstellung und Ansicht einer antiquierten Zeit entspammend zu entlarven.

Wenn ich als vollberuflicher AE mit Haus, Hof und Garten sowie jeder Menge Hobbies und Interessen so meine Alltagstätigkeiten bestimmen und wuppen würde, könnte ich ja gleich entnervt und hoffnungslos überfordert aufgeben.

Soweit scheinst Du nicht von den bemängelten Männern weg zu sein. Eben nur auf (D)eine andere Art.

M46
 
  • #35
dass 90% dieser (geschiedenen) Männer aus langen Versorgerehen kommen.
.... weil diese Männer und ihre Frauen das so haben wollten.

Von "Hotel Mama" zum "Hotel Ehefrau" und nun zum "Hotel-nächste Frau." Und halten das für selbstverständlich, ... weil sie ein Mann sind. Kommentar eines jungen Mannes zu seiner täglich kochenden Partnerin:"Ich kann nicht kochen - ich will nicht kochen."

Kochen, backen, ja selbst das einkaufen ist eine Kunst. Wer das nicht mindestens als Mittelmaß beherrscht - kommt nur Ungenießbares dabei heraus ?
(z.B. Olivenöl ist längst nicht das Gleiche)

Umgekehrt: Wer als Mann kochen, backen, einkaufen, Wäsche waschen, Haushalt putzen, etc. kann - hat bei 90% der Frauen keine Chancen. Weil sie solche Männer nicht haben wollen.

Sie wollen nicht, dass der Partner sich darin einmischt. Sondern sich aus Küche und Haushalt raus halten, und brav warten, bis sein Essen und seine Wäsche fertig ist.
(In allen bisherigen Beziehungen erlebt - obwohl ich kochen etc. kann, und es schon in der Schule gelernt habe)

Dafür muß der Mann Abstriche machen, bei Intelligenz und Persönlichkeit der Frau. Denn welche kluge Frau lässt sich als Haushälterin (so extrem) misbrauchen ?

*ups* nun ist dem Mann seine "Haushälterin" abhanden gekommen.
Also muß nun die Nächste her. Oder Alternativ-Lösungen mit dem ähnlichen Ergebnis. (z.B. Lieferdienste via App scheinen Hochkonjunktur zu haben ?)

Denn er selber ist immer noch unfähig und unwillig dazu. Aber darf das nicht zeigen, sonst laufen ihm die Frauen davon. Denn er will ja nun einen anderen Typ von Frau. Und das Alles nachholen, was er an seiner bisherigen Ehefrau vermisste. Aber trotzdem weiter versorgt werden. Denn er ist ja immer noch ein Mann, und hat sein Denken nicht verändert.

Aber Beides geht nicht. Entweder kluge Frau - oder "Haushälterin, die den Mann bedienen will"
Beides schließt sich gegeneinander aus. Aber wie sollen das solche Männer kapieren ?

Die FS wird damit leben müssen, dass ca. 90 % der Männer in ihrer Altersklasse nicht zu ihr passen. Und unter den 10 % suchen, wer da noch Single ist ? Denn welche Frau gibt ihren Mann her, wenn sie es leichter mit diesem Mann hat ?
 
  • #36
für Frauen wie mich (gebildet, finanziell aus eigener Kraft gut gestellt, nicht auf Hilfe des Mannes angewiesen)
... machen auf mich (m,53) den Eindruck, als ob sie keinen Mann haben wollen. Sie erscheinen abgehoben, unnahbar und unerreichbar.
Auch wenn das Alles ein Misverständnis wäre.

Würde mich eine Frau beim (ersten) Date nach meinen Haushalts- und Partnerqualitäten kennenlernen wollen, wäre ich vielleicht zurückhaltend. Denn über 90 % der Frauen wollen das nicht. (Ich schätze 98 %)
Auch wenn die FS die Ausnahme ist.

Also sollte die FS darlegen, welche Art von Mann sie haben möchte. Sollten dann 90 % nach dem ersten Date "flüchten" - waren es sowieso die Falschen ?
Wer aber bleibt, der möchte vielleicht das Gleiche wie die FS ?

Tipp: Vielleicht sich bei einem Kochkurs oder Kochclub anmelden ?
Dort trifft man ggf. auf Männer, die kochen wollen. Wenn ein Mann kochen will, wird er auch sonst umgänglich sein ?
Denn ich vermute, die FS träumt seit langem von einem Mann, mit dem sie gemeinsam kochen kann. (Auch wenn man längst nicht jeden Tag Zeit und Muse dafür hat)
 
  • #37
Vielleicht sollte Mann und Frau ab einem gewissen Alter, sich das Thema Partnerschaft auch mal aus dem Kopf schlagen, wenn es bei allen Betrachtungen nur noch um Geld geht.

Gruß m31
 
  • #39
Ich kann jungen Männern nur raten, keine Frau mit nicht gleichwertiger Ausbildung und gleichwertigem Beruf zu heiraten. Jungen Frauen, sich um ihren Beruf zu kümmern. Downdating wird immer gefählicher, weil unser Sozialsystem das immer weniger abdeckt.

Und wer zieht die Kinder groß? Ach nee, darauf verzichtet man ja besser ...

Was würdest du denn jungen Männern raten, die sich ihre Partnerin noch in der Schule aussuchen, wenn noch gar nicht klar ist, welche Ausbildung beide anstreben? (Ich weiß, heute äußerst unwahrscheinlich, war aber bei uns so.)
Sollen die sich gefälligst trennen, wenn die Partnerin so blöd ist, trotz Abitur "nur" Buchhändlerin zu werden und er ein Maschinenbaustudium anstrebt (das ihm, im Gegensatz zu ihr, die Eltern finanzieren)?

Ich war nicht immer glücklich darüber, finanziell abhängig zu sein, aber mein Mann lässt mich das überhaupt nicht spüren. Er ist Familienmensch genug, um klarzumachen, dass sein Anteil die Erwerbsarbeit ist und dass ich mit der Erziehungsarbeit meinen Anteil leiste und ebenso ein Anrecht auf "sein" Geld habe. Da wird nicht vorgerechnet, was ich ausgebe. Auch nicht, wenn ich was für mich ausgebe. Er gibt allerdings deutlich mehr für seine Hobbys aus als ich für meine, weil es mir trotzdem schwer fällt, einfach ein Stück vom Kuchen "für mich" zu nehmen. Wir hatten von Anfang an ein gemeinsames Konto, auf das sämtliches Geld ging, auch Kindergeld und Erziehungsgeld.

Die andere Seite sind eben unsere Kinder, die, wie auch bei Die Felicitas, wohl geraten sind. Und bestimmt nicht, weil ich ja nur eine "dumme Hausfrau" war.
 
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  • #40
Es geht nicht darum, ob eure Kinder wohl geratener sind oder nicht.

Es geht darum, dass keiner (männlich wie weiblich) die Trümmer eurer Versorgerehen mit auflesen will.
Wer mit 50 allein da steht, hat mit 30 nicht alles richtig gemacht.
 
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  • #41
Die Vorteile von früher suchen sie bei einer neuen Frau aber bitte ohne die Nachteile. Die Vorstellung ist so: Die neue Frau macht den Haushalt, versorgt ihn, ist Sexuelle willig und für alles bereit ABER sie versorgt sich selber und wenn man sich doch mal trennt, hat sie keine Nachteile. Den Herren geht es nicht wirklich um die Frau, sie wollen ihr altes gewohntes Leben aber hat besser.

Ich kenne incl. meinem Schwiegervater mindestens drei weitere
Männer, die zwischen mitte 50 und mitte 60 nach Scheidungen wechselnde Beziehungen.

Auf keinen trifft so richtig was die FS hier als Problem beschreibt.

In allen Fällen ist der Hauhalt durch entsprechende Hauhaltshilfen (Putzfrau, Bügelhilfe ...etc) jeweils bestellt. Alle kochen auch gerne selbst (auch wenn mir das Essen nicht schmeckt) und reden großspurig darüber

Ich habe aber eben auch festgestellt, dass viele Frauen dorthin gezogen sind. Dafür gab es aber immer einen guten Grund; nämlich den, dass sie selbst vorher nicht so "gut" (Wenn man das bei einer Villa so bezeichnen will) gewohnt haben.
Was ich durchaus gesehen habe ist, dass alle Frauen grundsätzlich mit der Hauhaltsführung unzufrieden waren und deshalb dort eingegriffen haben

Das kann man aber beim besten Willen nicht als Schuld dieser Männer sehen, wenngleich sie infolge ihrer Generationenzugehörigkeit nicht besonders frauenfreundlich sind.

Die Frauen welche, ich dort sehe, sind im Herzen meist auch völlig im tradinionellen Rollenverständnis hängengeblieben; auch wenn sie als Akademikerinnen (z.B. als Ärztin) eigentlich anders denken sollten oder könnten.
Augenhöhe ist immer relativ ......
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #42
Sagmal FS kannst Du mal aufklären, was Di genau mit "Augenhöhe" und "Downdating" meinst?
Wenn ich als leitender Angestellter eines großen Industriebetriebes mit akademischer Ausbildung, die selbständige Betreiberin einer kleinen Restaurantkette (ohne akademische Ausbildung) treffe, wir uns auf Anhieb sehr gut verstehen und etwa ähnliche Interessen verfolgen, habe ich dann down-, upgedatet, oder bin auch etwa auf Augenhöhe ?
 
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  • #43
Spannende Frage, wer hier wen versorgt hat.
Der Mann die Frau, durch seinen beruflichen Erfolg, für den ihm die Frau den Rücken freigehalten hat. Das hat er dann durch eine monetäre Versorgungleistung vergolten.
Oder hat die Frau den Mann versorgt, weil er ihr ein gutes Leben mit ansprechendem Lebensstil und Freizeit / Freiheit geschent hat, und hat ihn beputzt und bekocht und bekleidet...

Leider kommt man sich hier, wenn jeder in seiner Welt lebt, als Paar relativ bald abhanden. Das fordert dann das Wollen und Machen von beiden.

Also alles eine Geschichte auf Gegenseitigkeit. Nach der Trennung muss dann halt, die evtl. so versorgte Frau für ihre monetäre Seite selbst sorgen (die Unterhaltsleistung greift ja erst mit der Rente) und der Mann muss sich im Alltagsleben beweisen oder organisieren.

Jetzt wird es spannend. Und da gibt es tatsächlich Kerle, die plötzlich das Putzen und Kochen entdecken und die auch ein Bügelbrett nicht schreckt!

Es gibt eine ganze Menge solcher Jungs, die alleine groß sind. Die brauchen die Versorgungsleitsung einer Frau nicht mehr. Und die suchen dann natürlich eine Frau auf Augenhöhe in anderen Bereichen!

So einen gilt es halt für dich zu finden. - aber es ist als Mann ganz genauso schwierig, so eine gleichwertige Frau zu finden!!! :)

Und übrigens - wenn der Wunsch nach Sex nicht von beiden gelebt werden will, sonders als Gegenleistung für.... betrachtet wird, ist eh alles verlogen und verloren!
 
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  • #44
Ich kann die FS wirklich sehr gut verstehen. Leider ist es aber auch so, dass viele Frauen nicht auf darauf bestehen, dass so unangenehme Dinge wie Haushalt paritätisch geteilt werden. Von selber fällt kein Manna vom Himmel. Mein Liebster meinte auch Anfangs, es wäre ganz normal, dass ich die Töpfe schrubbe, ähmm, nein, sonst geht´s aber noch. Wasch ich halt nur MEINE Wäsche etc. pp, so geht das auch. Man muss sich die Umwelt auch gestalten, und das in frühen Jahren, also Mädels, wehret den Anfängen.
Leider ist das wirklich auch meiner Erfahrung nach so, dass 90% der in Versorgungsehen gelebten Männer komplett inkompatibel sind. Ich denke, das ist auch noch zu niedrig gegriffen.
 
  • #45
........autsch....die bösen, bösen Männer....Ich habe es so nicht erlebt, dass mindestens 90 % der Männer aus Versorger- und Besorgungsehen sich derart verhalten. Aber ich schaue auch hinter die Kulissen und was ich da so sah und immer noch sehe, Himmel hülf.....Es wird sie geben diese bösen Männer, genauso, wie die bösen Frauen. Aber das so verallgemeinernd 90 % der männlichen Wesenheiten einfach so überzustülpen, puhhhhhhh, das finde ich ziemlich ungerecht.
Herzlichst Pia
 
  • #46
Liebe Frau Liebeskind,

danke für Ihren Beitrag - ich (47) habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht!!
In erster Linie geht es um Versorgung und Sex. Einer Frau in jeder Hinsicht auf Augenhöhe zu begegnen, wollen nur sehr wenige Männer in dieser Altersklasse.
Was mich interessiert, was mich beschäftigt, meinen Beruf, meine Hobbys haben hier auf dieser Plattform noch keinen Mann interessiert. Das ist eher noch bei Begegnungen im Alltag möglich.

Alles Gute von einer Gleichgesinnten!
 
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  • #47
Kochen, backen, ja selbst das einkaufen ist eine Kunst. Wer das nicht mindestens als Mittelmaß beherrscht - kommt nur Ungenießbares dabei heraus ?
(z.B. Olivenöl ist längst nicht das Gleiche)
Umgekehrt: Wer als Mann kochen, backen, einkaufen, Wäsche waschen, Haushalt putzen, etc. kann - hat bei 90% der Frauen keine Chancen. Weil sie solche Männer nicht haben wollen.

Sie wollen nicht, dass der Partner sich darin einmischt. Sondern sich aus Küche und Haushalt raus halten, und brav warten, bis sein Essen und seine Wäsche fertig ist.

Denn er selber ist immer noch unfähig und unwillig dazu. Aber darf das nicht zeigen, sonst laufen ihm die Frauen davon. Denn er will ja nun einen anderen Typ von Frau. Und das Alles nachholen, was er an seiner bisherigen Ehefrau vermisste. Aber trotzdem weiter versorgt werden. Denn er ist ja immer noch ein Mann, und hat sein Denken nicht verändert.

Aber Beides geht nicht. Entweder kluge Frau - oder "Haushälterin, die den Mann bedienen will"
Beides schließt sich gegeneinander aus. Aber wie sollen das solche Männer kapieren ?

Die FS wird damit leben müssen, dass ca. 90 % der Männer in ihrer Altersklasse nicht zu ihr passen. Und unter den 10 % suchen, wer da noch Single ist ? Denn welche Frau gibt ihren Mann her, wenn sie es leichter mit diesem Mann hat ?

Hast vollkommen recht, aber Bernd, du hast in der Vergangenheit die falschen Frauen gedatet. Ich würde einen Mann, der gut kochen kann usw., dazu aber männlich aussieht, spricht und sich so verhält, mit Kusshand nehmen. Ich habe solche Männer auch schon kennengelernt, gescheitert ist es letztendlich oft daran, dass gerade solche Männer, dann eine Frau wollten, die das dann übernimmt, also zur alten Rollenverteilung zurück kehren wollten.

Ich denke auch, die FS wird wie ich damit leben müssen, dass 90% der Männer unserer Altersklasse nicht passen. Die restlichen 10% sind vergeben, schwul, oder vom Äusserlichen her nicht passen. Ich kann mit einem Samurei-Ringer mich nicht im Bett vorstellen.

w
 
  • #48
Es geht darum, dass keiner (männlich wie weiblich) die Trümmer eurer Versorgerehen mit auflesen will.

Bei mir gibts keine Trümmer. Mein Mann führt wegen beruflich bedingter Fernbeziehung seit fast sechs Jahren seinen eigenen Haushalt, kocht und backt sehr gern und sehr gut und Waschen und Putzen kann er natürlich auch - muss er in seiner eigenen Wohnung ja.
Zum Glück ist er nach wie vor mit mir verheiratet. Ich werde gut auf ihn aufpassen und ihn hegen und pflegen ;-).
 
  • #49
Ich komme daher immer mehr zum Schluß, dass Männer aus langen Versorgerehen für Frauen wie mich (gebildet, finanziell aus eigener Kraft gut gestellt, nicht auf Hilfe des Mannes angewiesen) überhaupt nicht geeignet sind.

Wenn Du zu diesem Schluß gekommen bist, wirst Du Dich wohl nicht vom Gegenteil überzeugen lassen.

Ich würde aber bedenken, daß unter den 10% Männern - von denen DU sie als "auf Augenhöhe" empfindest, jemand sein muß, der DICH als "auf Augenhöhe" betrachtet. Dazu gehören immer zwei und eventuell teilen diese Männer nicht zwingend Deine Definition dieses Unwortes.
Mit Deinen Anforderungen kann die Partnersuche unter Umständen recht lange daueren und die Zeit läuft unerbittlich. Und sollte dieser Typus Mann recht begehrt sein, muß frau ebenfalls einiges in die Waagschale zu werfen wissen, um sich von den MItbewerberinnen abzuheben. Ob die Argumente "gebildet, finanziell aus eigener Kraft gut gestellt, nicht auf Hilfe des Mannes angewiesen" soviel Gewicht haben?
 
A

Ars_Vivendi

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  • #50
Und wer zieht die Kinder groß? Ach nee, darauf verzichtet man ja besser ...

Beide, was hattest Du gedacht?
Ich stelle in meinem Bekanntenkreis fest, dass es dann doch oft die Frauen sind, die allein zurückstecken. Gründe? Finanzielle (der Mann verdient mehr, weil die Frau beruflich schlechter steht oder er traditionell downgedatet hat), aber auch Frauen, die überhaupt nicht darüber diskutieren würden, dass der Mann zu Hause bleibt. Sicher auch ein gesellschaftliches Problem.
Ersteres ändert sich, wenn Frauen sich entsprechend qualifizieren. Und wenn sie Buchhändlerin werden will, wunderbar. Der Industriekaufmann passt sehr gut, der Ingenieur ist vielleicht nicht mehr auf Augenhöhe und Gleichberechtigung funktioniert (unter dem Aspekt) nicht mehr. Meine berufliche Karriere war durchaus auch darauf ausgerichtet, bei passender Partnerin und Kindern zurückstecken zu können.
Und ja, im Grunde muss der junge Mann nachdenken, was er tut, wenn die Partnerin ihr Potential nicht ausschöpfen möchte und wenn sie keine echte Gleichberechtigung haben will. Das Resultat ist eine Schieflage. Kein Problem, wenns gut geht, sonst ein Desaster für beide. Die Finanzierung des Studiums durch die Eltern ist dabei heute keine Ausrede mehr.
Er wird z. B. auch andere Lebenserfahrungen machen, nicht umsonst gehen viele solche Beziehungen auseinander.
Und er wird sich hier als "verbrannt" bezeichnen lassen müssen von Frauen, die grundsätzlich "auf Augenhöhe" wären, wenn seine Ehe schiefgeht. Es ist einfach ein hohes Risiko, das er eingeht. Für seine Partnerin genauso, auch die macht sich stark abhängig. Das darf jeder tun, ich würde abraten.

Und bestimmt nicht, weil ich ja nur eine "dumme Hausfrau" war.

Ich bin völlig Deiner Meinung, dass es der Idealfall für die Kinder ist, in einer intakten Familie aufzuwachsen und von der Mutter (oder dem Vater) mit viel Zeit und Liebe großgezogen zu werden. Leider geht das heute oft in der Realität daneben. Das Resultat kannst Du im Wort "verbrannt" in der Überschrift lesen.
Und machen wir uns nichts vor, natürlich überlege ich mir genauso, ob die AE mit zwei Kindern passt, die womöglich noch dauernd Ärger mit dem Ex hat, finanziell knapp aufgestellt ist und sich rund um die Uhr um ihre Kinder kümmern muss.
 
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  • #51
Eigentlich schon. Ich habe meine Vorstellungen vom Leben und was dazu gehören soll und was nicht. Ich finde das eine gesunde Haltung. Ein geschiedener Mann aus einer Ehe plus Kinder gehört da nicht dazu. Begegne ich im Alltag auch so gut wie nie, weil ich mich nur in Single- und Hobbykreisen herumtreibe, wo Leute genau so sind wie ich. Klar macht diese Erfahrung jede Frau mal, weil heute eben viele schon Kinder mit über 30 haben, aber es gibt noch genug unverheiratete Männer ohne Kinder, die ihre festen Prinzipien haben, warum sie keine Kinder und Frau haben! Genau diese passen dann auch zu mir. Es muss ja auch vom Weltbild und den Interessen zusammen passen. Ich bin selber sehr aktiv, ich sitze nicht gerne am Wochenende daheim, wegen Kindern oder gar vor dem Fernseher, oder schränke mich ein. Demzufolge muss der Mann mit seinem Lifestyle einfach zu mir passen und ähnlich gestrickt sein. Kinderlose Männer pflegen einfach ein ganz anderes Leben, die Interessen liegen ganz woanderes. Geschiedene Männer scheinen oftmals Sorgen mit sich herumzutragen, verströmen eine negative Aura und unverdaute Ex- und Eheprobleme. Nichts, was mich anspricht. Ich gehe solchen Leuten nach einem Gespräch auch ziemlich schnell aus dem Weg, wenn sie mich damit belagern.
 
G

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  • #52
Nach Erfahrungen mit allerlei extremen Männern, brauche ich heuten einen Mann mit gleichem Entwicklungsstand, das schließt Männer aus, die zu alt oder zu jung sind, verheiratet sind oder waren, oder Kinder haben.
Früher war ich immer mit Männern zusammen die 10 bis 20 Jahre älter waren, verheiratet oder Kinder haten, und von ihrer Entwicklung und in ihrem Leben oder ihren Vorstellungen ganz woanders standen, was ich alles noch nicht erlebt habe.

Ich bin da nicht mitbekommen, konnte mich selber nicht entwickeln und hatte immer das Gefühl, hinterherzuhinken und vieles verpasst zu haben oder wegen dem Mann abschließen zu müssen, weil er das auch schon hinter sich hatte. Einer wollte mir mit 23 ständig verbieten, in die Disko zu gehen, weil ER sich zu alt dafür sah. Lachhaft! So ging das auch mit allen anderen Themen weiter.

..Er hatte mit einer Ehe schon abgeschlossen und mochte das nicht mehr erleben und ich sollte auch nicht in den Genuss kommen. Kindererziehung = blöd, hat er schon hinter sich, ich brauch das schließlich auch nicht. Er wollte nur eine junge Freundin zum Poppen und Spaß haben. Der Rest im Leben ist ja unwichtig.

Kam mir eher vor wie ein Depp neben solchen Männern. Deswegen nur noch Gleichaltrige mit gleichem Stand! Heute bin ich älter und weitsichtiger.
 
  • #53
Ich bringe doch keinem Menschen Verständnis entgegen, der nur seinen Vorteil sieht.

Sie haben recht. Das habe ich noch nie so klar gesehen.

Das muss man sich vor Augen halten. Es kann einen nämlich als Partner völlig auslaugen, wenn man so einen Menschen, der eigentlich, ganz subtil, nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Sehr schwer, danach die alte Power wieder zu finden.
 
  • #54
Sehr schönes Thema.

ich oute mich jetzt mal als schon immer kochender, backender, waschender und gepflegter Mann, nach der Trennung auch noch länger AE-Vater, mit nur geringer Altlasten aus den Scheidungsfolgekosten.
Ich würde einen Mann, der gut kochen kann usw., dazu aber männlich aussieht, spricht und sich so verhält, mit Kusshand nehmen. Ich habe solche Männer auch schon kennengelernt, gescheitert ist es letztendlich oft daran, dass gerade solche Männer, dann eine Frau wollten, die das dann übernimmt, also zur alten Rollenverteilung zurück kehren wollten.
DAS glaubst Du doch selber nicht !!! Ich kenne keinen Mann, der sich einmal von der Abhängigkeit vermeidlicher "Frauendomänen" verabschiedet hat, der letztendlich dorthin wieder zurück will. Never Solche Männer wie Du/Ihr sie hier beschreibt sind wahrscheinlich nur die Mehrheit der agressiv SUCHENDEN Exemplare, auf der Suche nach Bequemlichkeit oder subtiler Dominanz.
(Das gibt es übrigens auch bei Frauen, heißt dort nur Bemutterungseffekt und das hat Bernd50 (34) schön beschrieben.)
Sind damit nun gleich 90% der Frauen gemeint ??? Ich wess nicht...

Ich fühle mich nicht "verbrannt" und mache es wie die vielen taffen, selbstbewussten Frauen hier. Ich genieße das Leben und wenn eine Frau mein Leben kreuzt, die meine Neugierde weckt, werde ich nicht untätig bleiben.
 
  • #55
Nicht so selbstgefällig, liebe Damen! Auch Männer entwickeln sich im Laufe ihres Lebens weiter und so mancher realisiert vielleicht erst in fortgeschrittenem Alter, dass er eigentlich lieber eine ganz andere Beziehung als die "Versorgerehe" führen würde. Und ja, natürlich ist es bequem. die lästigen Hausarbeiten abgenommen zu bekommen. Aber ist es nicht auch genauso bequem, sich auf diese zurückzuziehen und sich aus allem, was komplexer und schwieriger ist, herauszuhalten und den Mann machen und entscheiden zu lassen? In solchen Situationen eine Partnerin zu haben, mit der man die Probleme auf Augenhöhe diskutieren kann, das wünschen sich sicherlich viele der hier vielgescholtenen Männer.
 
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  • #56
Liebe FS, ich teile deine Beobachtungen auch und frage mich manchmal, warum die Männer dieser Altersklasse und älter so lange mit Frauen ausgehalten haben, die ihnen eigentlich nur die Essens-Versorgung zufriedenstellend erhalten haben und sich sonst vollkommen versorgen haben lassen. Ich habe inzwischen gelernt, manche Sachen beinhart einzufordern, was ich früher nie gemacht habe, zum Beispiel auch einen finanziellen Beitrag zum Essen oder einmal eine Einladung zu einer Reise. Für die frühere Ehefrau war das selbstverständlich, dass er alles gezahlt hat, bei mir wäre es selbstverständlich, dass ich alles zahle. Seit ich mich auf die Beine stelle und klar einfordere geht es mir besser und er weiß, woran er ist.
 
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  • #57
Nicht so selbstgefällig, liebe Damen! Auch Männer entwickeln sich im Laufe ihres Lebens weiter und so mancher realisiert vielleicht erst in fortgeschrittenem Alter, dass er eigentlich lieber eine ganz andere Beziehung als die "Versorgerehe" führen würde. Und ja, natürlich ist es bequem. die lästigen Hausarbeiten abgenommen zu bekommen.


Also das finde ich sehr amüsant!

Dann hat der Mann keine Entwicklung durchgemacht - er betreibt einfach Rosinenpickerei, also das was den Frauen gerne vorgeworfen wird.

Die Hausarbeit sollte dann für einen solchen Mann genauso selbstverständlich sein, wie das die Frau selber für sich bezahlt.
 
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  • #58
In solchen Situationen eine Partnerin zu haben, mit der man die Probleme auf Augenhöhe diskutieren kann, das wünschen sich sicherlich viele der hier vielgescholtenen Männer.

Das ist sicherlich der Fall.

Allerdings kann ich die FS mit ihrer Frage und ihren Beobachtungen auch sehr gut verstehen.
Denn es geht schlicht und ergreifend darum, dass die neue Frau, die schon immer gearbeitet und ihr Geld selbst verdient hat in der Beziehung mit einem solchen Mann in vielerlei Hinsicht (sowohl finanziell als auch emotional als auch bei der gemeinsamen Zeit) extrem zurückstecken muss. Sie bekommt - wenn sie Glück hat und er nicht emotional total geschädigt ist - wirklich "nur" seine Liebe aber weder kann sie ihre Arbeitszeiten mit fortgeschrittenen Alter etwas reduzieren (von komplett aufhören wollen wir hier gar nicht erst sprechen...) noch kann sie mit ihm Urlaube planen, wie es ihr gefällt und mit der Wohnsituation ist es meistens auch sehr eingeschränkt. Und wie hier jemand schon geschrieben hat, die neue Frau finanziert indirekt die Vorgängerin, die jahrelang schon mal das schöne und sorgenfreie Leben genießen durfte und das weiter so geht nach der Trennung. Und damit meine ich explizit nicht die Frauen, bei denen der Mann das so gewünscht hat, dass sie für die Familie ihren Beruf aufgeben, sondern die, die einfach keinen Bock mehr hatten, arbeiten zu gehen (kommt oft genug vor!), ihre Tage mit lächerlichen Hobbies (Malerin ist sehr beliebt, jede gelangweilte Hausfrau glaubt, sie hätte Zeug zur Künstlerin...) oder mit Fitness-Studio Besuchen, Wellness und Shoppen verbracht haben, und nicht arbeiten gegangen sind, obwohl teilweise nicht mal Kinder da waren. Die Neue darf sich das ganze Gezeter und Gejammer anhören, einen eventuellen "Krieg" mitmachen, wenn Kinder da sind sich auch deren eventuellen Feindseligkeiten aussetzen, nur um mit diesem Mann zusammen sein zu "dürfen". Und das wird dann auch selbstverständlich so angenommen, denn es geht ja um die Liebe...
Und dann glaubt so ein Mann auch noch weiß Gott was für Ansprüche haben zu können. Nur mal so als Denkanstoß für alle, die in verschiedenen Threads von irgendwelchem "Marktwert" älterer Herren fachsimpeln.
 
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  • #59
Zitat: "Was mir auffiel ist, dass 90% dieser (geschiedenen) Männer aus langen Versorgerehen kommen. Die Meisten klagen über die finanziellen Verpflichtungen in Form eines hohen und lebenslangen Unterhaltes an die Hausfrauen-Ex. Auch hatten diie meisten dieser Männer haben bildungsmäßig nach unten geheiratet.
Und jetzt soll alles anders werden, so ein Fehler passiert Mann nie wieder!
Laut "Lippenbekenntnissen" beim Date muss jetzt die bildungshomogene, finanziell autarke Frau her (im Nebensatz soll sie auch sexuell hochaktiv sein, daran scheint es in allen Ehen gekrankt zu haben). Den Haushalt wuppt man ja locker selbst, wobei bei Nachfrage eher Putzfrau, Reinigung mit Bügelservice und Restaurantessen hervorkommen, denn "Alltagskochen" können nur ganz wenige aus dieser Altersklasse.
Interessanterweise wollen fast alle dieser Männer bald zusammenziehen..."
Zitat Ende

Deine Kritik kommt mir ganz schön überheblich:
1. sprichst du den Männern ab, dass sie nach oft vielen Jahren zuletzt (!) enttäuschender Ehe (zustande gekommen aus dem damaligen durchaus tradierten Rollenbild), in denen es an intellektuellem Austausch - "bildungsmäßig nach unten geheiratet" -, sexueller Verweigerung - "sexuell hochaktiv" lese ich als deine Interpretation - und finanzieller Ausbeutung), durchaus lernfähig, etwas anderes wollen. Siehst du diese Ansprüche aus dem Blickwinkel der hier oftmals vor allem von Frauen geforderten "Augenhöhe", dann kann man dies durchaus positiv beurteilen.
2. Ich sehe den Wunsch nach Zusammenziehen positiv, denn auch den Alltag miteinander verbringen zu wollen, das genau ist für mich der Unterschied zu "Freundschaft plus" - regelmäßig v.geln und dann gehen alle wieder nach Hause ist nur eine Nuance anders als Sex mit der Stammprostituierten...
3. Haben die von dir zitierten Männer gesagt, dass sie Putzfrau, Bügelservice und Restaurantbesuche sofort einsparen werden, weil dann du in die Bresche springen musst?
Wer den gemeinsamen Alltag nicht aushält, sollte tatsächlich nicht nach einem "Partner" suchen....
 
  • #60
Aber ist es nicht auch genauso bequem, sich auf diese zurückzuziehen und sich aus allem, was komplexer und schwieriger ist, herauszuhalten und den Mann machen und entscheiden zu lassen? In solchen Situationen eine Partnerin zu haben, mit der man die Probleme auf Augenhöhe diskutieren kann, das wünschen sich sicherlich viele der hier vielgescholtenen Männer.

Welche unglaublich komplexen und tiefschürfenden Probleme glaubst du denn mit einer "Hausfrau" nicht besprechen zu können?
Die Hausfrauen, die ich kenne, sind allesamt gebildet und keineswegs zu faul, ihren Kopf für was auch immer zu benutzen.

Dafür gibt es genügend Berufstätige, mit denen man sich (sic!) über ihren Beruf und sonst nichts unterhalten kann. Wo liegt da der Unterschied zur "Hausfrau", die sich angeblich nur für Putzen und Kochen interessiert?

@Ars Vivendi: Doch, die Studienfinanzierung war vor 25 Jahren ein Problem. Ja, ich bereue es, dass ich es mir nicht trotzdem zugetraut habe, ohne Unterstützung. Und nein, mein Mann und ich hatten nie ein Problem mit der ominösen "Augenhöhe", trotz so unterschiedlicher Berufe. Jeder hat seine Themen, die ihm mehr liegen als dem anderen. Seine Karriere haben wir letztendlich gemeinsam geplant und den jeweils nächsten Schritt besprochen (obwohl man sowas mit einer Hausfrau wohl eigentlich nicht kann, wenn es nach.Gentle Giant geht).
 
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