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  • #1

Männer die nicht alltagstauglich sind

Wie viele Frauen zw. 20 und 30 suche ich (28) einen ehe- und familientauglichen Partner. Ich habe aber beim fortschreitenden Kennenlernen von Männern immer wieder den Eindruck, dass viele Männer in meinem Alter oder auch älter dazu noch gar nicht in der Lage sind. Zu unselbstständig, zu unrealistisch, zu bequem.

Was sind eure Erfahrungen? Woran erkennt ihr, dass ein an sich sympathischer und attraktiver Mann für solche Zukunftspläne nicht geeignet ist? Bin sehr gespannt auf eure Antworten! :)
 
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  • #2
M40
Schreibe mal genauer was du meinst, ich finde die Frage zu allgemein.
 
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  • #3
Man erkennt sie erst nach und nach an ihrem Egoismus und an ihrer Unfähigkeit, an etwas anderes als an sich selbst zu denken.
 
  • #4
Man erkennt sie erst nach und nach an ihrem Egoismus und an ihrer Unfähigkeit, an etwas anderes als an sich selbst zu denken.
Wen jetzt, die Männer oder die Frauen? An die FS hätte ich die Frage, ob "alltagstauglich" das gleiche ist, wie "ehe- und familientauglich". Nur weil einer mit Ende 20 noch keine Lust verspürt auf Familie und das damit einhergehende, äh, Gedöns, ist er damit nicht "alltagstauglich"? Ich kann aus der Erinnerung sagen (ist schon eine Weile her bei mir), ein Mann ist für "solche Zukunftspläne" nicht geeignet, wenn er noch zu sehr mit dem Alltag beschäftigt ist. Beruf, diverse Mädels, Wohnung, Hobby, Kumpels, Auto, Wäsche, all das will irgendwie unter einen Hut und da stören so Erwachsene mit ihren Ideen meistens nur...
 
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  • #5
Hallo,

Ich finde es schlecht, gleich alle Männer in einen Topf zu werfen. Ich kenne superviele, liebe, nette, lustige, tiefsinnige, romantische, liebegebende Männer, die mit dir sofort eine Familie gründen würden, denn die suchen schon so ewig lang eine Frau, um genau das zu haben, aber komischerweise will keine Frau was mit diesen zu tun haben, weil sie vielleicht etwas dicklich sind, schon eine leichte Glatze haben, nicht so "supergeil" aussehen und machomäßig cool und hipp rüberkommen. Im Prinzip ist das sehr traurig, so entsteht das Gerücht, Frauen stehen nur auf A....löcher und die restlichen Nicht-A....löcher werden dann zu frustierten Frauenhassern.

Überprüfe doch bitte mal dein "Jagdschema". Wenn du dir einen Schönling in der Disko anlachst, dann kannst du davon ausgehen, dass er bis 40 keine Kinder in die Welt setzen will und solche Männer die schon Kinder haben, bei denen ist das meistens aus Zufall dazu gekommen (ONS oder nicht beim Sex aufgepasst).

Gib verschiedenen Männern eine Chance und werde selbst bodenständiger. Wenn du einem unerreichbarem Idealbild hinterherjagst, wirst du nie einen Mann finden.
Manchmal steckt der richtige Mensch auch hinter einer unscheinbaren Fassade, das man auf den ersten Blick nicht erkennt.
 
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  • #6
Ich finde diese pauschale Abwertung von jungen Männern als nicht alltags-, familien oder sonstwas-tauglich ziemlich borniert. Da sollte Frau sich doch mal selber fragen, was schief läuft, dass sie keinen geeigneten Mann findet, welche Prioritäten sie bisher gesetzt hat, welches Modell sie lebt, wo und wie sie sucht.

Ich sehe an meinen Nichten und Neffen und an den Kindern der Kollegen, dass es ganz anders gehen kann - sehr entschlossen schon jung für Beruf und Familie entscheiden.
Um es klar zu sagen: in Deinem Alter und teilweise jünger (seit der 2. Studienhälfte) sind sie bereits in längerfristigen Beziehungen zu etwa gleichaltrigen, ähnlich gebildeten Partnern. Sie leben diese Beziehungen mit persönlicher Freiheit (Sport, Party, Freundschaften, sozialem Engagement), aber auch so einer Verbindlichkeit, dass man sagen kann, das ist die nächste Generation Familien.
Alle planen Familien mit Kindern und Berufstätigkeit der Frauen. Die Jungs denken garnicht an drohende Scheidungen und Unterhaltszahlungen. Gleichzeitig ist keiner blauäugig und weiß, dass Ehen scheitern können. Sie sind so drauf, dass sie es als selbstverständlich ansehen, dass sie ihre Kinder lieben und für sie sorgen werden, auch wenn die Beziehung scheitert - also frei von Lieblosigkeit, Kleinmütigkeit und Geiz, die hier viele Beiträge kennzeichnen.

Vermutlich hat es etwas damit zu tun, wie sie aufgewachsen sind: mit Aufmerksamkeit der Eltern, aber nicht rundum gepampert, gefördert und gefordert. Sie haben schon als Kinder kleine Aufgaben in den Familien gehabt und so gelernt, wie Gemeinschaft funktioniert, dass es Verbindlichkeiten gibt und ein Familienmodell mit regelmässigen gemeinsamen Mahlzeiten etc kennengelernt (die Mütter waren berufstätig).
Genau so ist es bei meinen Studienkollegen und allen Kollegen gelaufen, die auch 30 Jahre später noch in befriedigenden Partnerschaften stecken - sie haben sich früh entschieden und sind ihren Partnern im Leben begegnet. Sie waren in jungen Jahren aufmerksam und mutig, sich zu entscheiden - eben nicht auf der Suche nach dem immer noch etwas Besseren.

w, 55
 
  • #7
Männer, die kaum etwas ernst nehmen, und sich von-vorn-bis-hinten bedienen lassen.

Angenommen: Die Frau wird krank, die Kind/er wollen versorgt sein - wer macht nun alles ?
Wenn ein Mann darauf keine gute Antwort hat - ist er nicht familientauglich.

Als meine Partnerin sich ihr rechtes Handgelenk brach, habe ich sie (Pflege), das Kind (3) und den ganzen Haushalt versorgt. (+ Tagesmutter für das Kind besorgt = ich weiter arbeiten gegangen)
Über sechs Wochen lang. Aber auch sonst bei Haushalt + Kind mitgeholfen.

Und so kann man sich verschiedene Situationen überlegen, und den Mann abfragen, was er dazu meint ?
Einen hilflosen Jammerlappen kann frau nicht gebrauchen.

Und auch keine Dreifach-Belastung für die Frau: Selber mitverdienen, ganzen Haushalt machen, Kinder UND Mann versorgen. Entweder der Mann arbeitet auch zuhause mit, oder er hätte besser keine Familie gegründet.

(m,51)
 
  • #8
Was haben "alltagstauglich" mit "ehe- und familientauglich" zu tun? Auch unverheiratete und/oder kinderlose Leute (und Paare) müssen ihren Alltag meistern.

Die Tatsache, dass Du diese beiden Dinge in eins setzt, lässt für mich tief blicken. Deine Frage klingt für mich eher so, als dass Du jedem Mann, der nicht Deine Kriterien erfüllt, den Stempel "untauglich" aufdrückst.
 
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  • #9
Hallo, hier die FS nochmal:

Entschuldigt, ich wollte nicht pauschalisieren. Natürlich gibt es Ausnahmen unter den Männern, aber ich finde halt, dass sie selten sind. Ich lache mir auch keine Schönlinge in der Disko an, sondern verabrede mich mit Akademikern unterschiedlicher Berufsgruppen.

Die ersten Zweifel habe ich meistens schon, wenn ich solche völlig versumpften Männerbuden betrete, wo man am liebsten die Schuhe anlassen möchte, weil der Boden so verkrümelt und verklebt ist. Die Küche ein Biotop, das Bad auch auf dem Weg dahin...

Und dann kommen dazu halt so Verhaltensweisen, die darauf hindeuten, dass jemand "Unannehmlichkeiten" gerne ganz weit in die Zukunft verlegt.

- um meinen Haushalt kümmer ich mich, wenn es unbedingt sein muss
- klar könnte ich ordentlicher sein, aber ich wohne doch hier alleine, der Dreck stört mich nicht
- natürlich schaffe ich es, pünktlich und verlässlich zu sein - aber erst, wenn ich mal Kinder habe
- kochen lernen? entweder geh ich zum Imbiss oder ich hab ne Freundin
- mit Sparen fange ich doch jetzt noch nicht an, das mach ich später
- etc.

Es sind halt alles Versprechungen und wenn ich mir den Lebensstil dieser jungen Männer so anschaut, dann habe ich ernste Zweifel, dass sie das in ein paar Jahren ablegen werden. Es fällt mir einfach schwer, mich auf jemanden einzulassen, der sich aktuell selbst verhält wie ein großes Kind. Da habe ich dann tatsächlich das Gefühl, in ein paar Jahren dreifach belastet zu sein -.-
 
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  • #10
Als Mann (32) mache ich mit Frauen auf der Suche nach einer Partnerin ähnliche Erfahrungen, ich glaube also nicht, dass das ein Männerproblem ist.

Ich bin aber bei mir selber zum Schluss gekommen, dass solche Eindrücke oftmals etwas mit der eigenen Wahrnehmung und weniger mit Objektivität zu tun haben. Schlussendlich ist es denn für mich ein Zeichen, dass die Chemie einfach nicht stimmt und es oftmals nicht ein Fehler beim anderen ist.

Deshlab habe ich den Eindruck, liebe FS, dass Du einfach dem Richtigen noch nicht begegnet bist.
 
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  • #11
Was ist denn alltagstauglich ? Jeder Mensch ist ein Individuum und gerade heutzutage haben nicht alle Menschen 9 - 5-Job wie die Mehrzahl der hier anwesenden "starken" Frauen. Du suchst jemanden der 100 % mit deinem Privat- und Berufsleben, deinem Freundeskreis und deinen Lebensgewohnheiten kompatibel ist - so wie die Mehrzahl der Frauen hier im Forum - also eigentlich niemanden. Am Besten wäre es du schaust dich auf deinem Arbeitsplatz um, denn dort wirst du noch am ehesten Männer treffen die ein fast identisches Leben wie du führen. m 43
 
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  • #12
Es gibt eine uralte Weisheit, daß Männer Frauen in der Entwicklung einige Jahre hinterherhinken. Also warum wunderst Du Dich, daß Männer in Deinem Alter auf einem Level sind, den Du vor 5-7 Jahren verlassen hast?

Ein studierter Mann Ende 20 hat noch riesig Zeit, an eine Familie zu denken. Er will erst mal beruflich Fuß fassen und seine neu gewonnene finanzielle Freiheit genießen, während sich die Frauen langsam Gedanken über Familie und Kinder machen. Wenn Du einen Partner auf Augehöhe suchst, wirst Du wahrscheinlich bei Männern Mitte 30 suchen müssen. Die haben ein ähnliches Lebensziel wie Du und für die bist Du auch interessant, nicht für den 28jährigen.
 
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  • #13
Hallo, hier die FS nochmal:

Entschuldigt, ich wollte nicht pauschalisieren. Natürlich gibt es Ausnahmen unter den Männern, aber ich finde halt, dass sie selten sind. Ich lache mir auch keine Schönlinge in der Disko an, sondern verabrede mich mit Akademikern unterschiedlicher Berufsgruppen.

Die ersten Zweifel habe ich meistens schon, wenn ich solche völlig versumpften Männerbuden betrete, wo man am liebsten die Schuhe anlassen möchte, weil der Boden so verkrümelt und verklebt ist. Die Küche ein Biotop, das Bad auch auf dem Weg dahin...
Ich denke, dass dir das so begegnet, liegt teilweise ja auch an deinem Schema:

Wenn du schon schreibst "verabrede mich mit Akademikern", dann kommt mir der Eindruck, dass du dir davon etwas zum Ausschluss deines zweiten Absatzes erhoffst, ich kenne das aber von mir und meinem Umfeld (habe vor 2 Jahren meinen Master gemacht) das Gegenteil:

Junge Frauen und Männer, die lange daheim wohnten und dann im Studium bis 26/27/28/29 nur in Übergangs-Buden wie Wohnheimen wohnten, in der Mensa günstig Essen konnten und dann Ende 20 erst in ihre erste eigene Wohnung zogen. Währenddessen haben Freunde von mir, die den Weg einer klassischen Ausbildung gegangen sind, schon spätestens mit 18/19/20 einen festen Weg und Beruf/Haushalt/Leben geregelt.

Und noch eine Anmerkung zu deinen Stichpunkten: Bei ausbleibender Verlässlichkeit und so gar keinem Spar-Willen (wie geht das als Akademiker, verbrennt man das Geld?) würde ich das auch relativ schnell ansprechen.

Die anderen Dinge deiner Aufzählung (Haushalt/Ordnung/Kochen) waren aber auch Dinge, die ich nach meinem Studium mit der eigenen Wohnung Stück für Stück so richtig geregelt habe.
 
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  • #14
Kann ich nur bestätigen!
Viele - aber nicht alle (!) Männer, vor allem die erfolgreichen gut aussehenden denken nur an sich. Deswegen sind sie wahrscheinlich andererseits aber auch so erfolgreich - Narzissten eben, auf die wir Frauen total abfahren dummerweise.
Sie denken nur an ihre Bedürfnisse "Ich muss zum Sport!" , "Ich bin verabredet!", "ich fahr in den Urlaub nach xxx!", "Ich mag kein Sushi", "Ich habe keine Zeit!", usw.
Sie sind nur damit beschäftigt, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und werfen ab und zu ein paar nette Worte in den Raum, heiße Luft!
Sie packen aber nicht mit an, sie organisieren nichts, zumindest nicht im WIR-Gedanken, sie interessieren sich nicht für die Schwangerschaft ihrer Partnerin, stehen nachts nicht auf, denn:
"ICH muss ja arbeiten und morgens fit sein!", "Du darfst ja schön zuhause bleiben!".
Sie räumen die gemeinsame Wohnung nicht auf, denn das ist ja eher Frauensache, einkaufen und kochen können sie aber auch nicht so wirklich, handwerklich sind sie auch eher Nieten, denn Regale an die Wand schrauben darf frau dann auch lieber selber.
Kleine Aufgaben, die sie eben noch im Haushalt haben, werden gerne und oft vergessen und Verantwortung und Teamfähigkeit sind Fremdworte für sie, bzw. gelten diese Worte nur für andere.
Meistens haben diese Männer aber ein völlig anderes Weltbild von sich, ähnlich dem Song:
"Zieh die Schuh aus, bring den Müll raus!"
Was nützt einem dieses "Prachtexemplar", wenn es sich zuhause nicht nützlich machen kann?
Als ob wir Frauen in Putzen und Windeln wechseln völlig aufgehen und wir uns nichts glücklich Machenderes vorstellen könnten und auch unseren beruf überhaupt nicht vermissen, falls mal ein Kind dazugekommen ist!?
Deshalb: Auch wenn solche Männer faszinieren: Für die Familienplanung sind die nix, selbst mit ganz viel Geld nicht!

w,40
 
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  • #15
Liebe FS,
ein Akademiker ist nicht zwangläufig das mängelfreie Idealprodukt. Irgendwas machst Du bei der Suche falsch, wenn Du nur solche Typen triffst, bzw. siehst Du nur den Ist-Stand und kein Entwicklungspotenzial.
Ich (w 55) kenne berufsbedingt viele junge Männer (Ingenieure), die regelmässig selbstgebackenen Kuchen mitbringen und ich habe keine hygienischen Bedenken, diesen mit Genuss zu essen - höchstens wegen der Kalorien. Ich glaube, dass ich haushaltstechnisch hinter ihnen anstehe, weil ich gern Sport mache, ins Kino gehe, essen gehe, statt selber zu kochen und das braucht alles Zeit - nein, ich bin trotzdem keine Schlampe.
Viele dieser jungen Männer sind Singles, manche etwas nerdmässig, aber nette und lebenstaugliche junge Männer, die von den supertaffen Frauen abgeschreckt sind und glauben, deren Ansprüchen nicht zu genügen - sie reden ganz offen mit mir als alter Tamnte über diese Dinge. So bleiben sie eben auch allein.
Vielleicht solltest Du die Deine Suche mal ändern und Dich dahin begeben, wo Gemeinschaftsleben praktiziert wird. Da findest Du dann auch die Männer, die Verantwortung übernehmen, z.B. nicht im elitäten Fitnessstudio mit Rundumservice als bezahlte Dienstleistung, sondern im traditionellen Sportverein, in dem man auch gemeinsame Arbeitsdienste für den Verein macht. Da lernt man den Menschen hinter der Fassade kennen. Mach' doch einfach für den tollen Kindertrainer die Assistentin, die Schuhe schnüren und Taschen packen hilft. Wenn Sport nicht Deien Ding ist - es gibt Jugend-Greenpeace, NaBu .... - whatever.

Und wenn dann einer eine chaotische Bude hat, nicht rumnölen, sondern einfach mal sagen: ich mag Dich, aber ich fühle mich hier unwohl. Und jetzt machen wir eine Putzparty. Männer haben Probleme mit Kritik, gerade, wenn sie von Frauen und dann noch in Form von passiver Nölerei kommt. In der gemeinsamen Handlung siehst Du dann mehr von dem Mann und was er für Dich zu tun bereit ist und ob er Deinen Besuch so attraktiv findet, dass er Klar-Schiff beibehält. das ist dann auch ein Statement, wie wichtig Du ihm bist.
 
  • #16
..wenn ich solche völlig versumpften Männerbuden betrete, wo man am liebsten die Schuhe anlassen möchte, weil der Boden so verkrümelt und verklebt ist. Die Küche ein Biotop, das Bad auch auf dem Weg dahin...

- um meinen Haushalt kümmer ich mich, wenn es unbedingt sein muss
- klar könnte ich ordentlicher sein, aber ich wohne doch hier alleine, der Dreck stört mich nicht
Vereinzelt sehen so Autos von Frauen aus - innen. (Darunter eine Lehrerin)
.- natürlich schaffe ich es, pünktlich und verlässlich zu sein - aber erst, wenn ich mal Kinder habe
- kochen lernen? entweder geh ich zum Imbiss oder ich hab ne Freundin
- mit Sparen fange ich doch jetzt noch nicht an, das mach ich späte
Auch das erlebte oder erfuhr ich von einzelnen Frauen, sogar mit Kinderwunsch.
Es sind halt alles Versprechungen und wenn ich mir den Lebensstil dieser jungen Männer so anschaut, dann habe ich ernste Zweifel, dass sie das in ein paar Jahren ablegen werden. Es fällt mir einfach schwer, mich auf jemanden einzulassen, der sich aktuell selbst verhält wie ein großes Kind. Da habe ich dann tatsächlich das Gefühl, in ein paar Jahren dreifach belastet zu sein -.-
Da habe ich Verständnis dafür.

So manche Männer machen große Versprechungen. Ist aber das erste Kind da = es wird ernst, machen manche Männer bereits schlapp. (So meine letzte Ex mit ihrem Kindsvater)
Sein Motto: Haushalt und Kinder ..... sind Frauensache. Er ist als Kindsvater überfordert.
(Sie wohnten vorher zwei Jahre lang zusammen)

Oder sie zeigen sich als die besten und zuvorkommendsten Männer und werdenden Väter.
Ist das Kind aber ein halbes Jahr alt, läßt das Interesse und Engagement am Kind nach.
Denn Kinder werden nicht so schnell groß, wie Manche es gerne hätten ?
Salopp gesagt:"Warum braucht das Kind immer noch Windeln ?", usw.

Findet frau einen Mann, bei dem alles zu stimmen scheint (sogar seine Wohnung)
dann muß sie prüfen, ob er nicht...... schwul ist ? Ist er es doch nicht, dann wirds interessant für die FS ?

Es ist nicht einfach, aber die FS hat (nun) schon erste Kriterien und Einblicke.
Sie soll aber nicht zu streng mit den jungen Männern sein. Eine lockere, ungezwungene Lebensweise ist m.E. unter 30 J. normal. Dazu etwas Rebellion = "nicht so, wie bei meinen Eltern."
Auch aus Denen können noch gute Partner und Väter werden.
 
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  • #17
Na, ich habe Freundinnen, die sind imho nicht alltagstauglich. Impulsiv ("spontan"), emotional instabil, desorganisiert, "emanzipiert" (egoistisch), jedem Macho hinter her jagend. Die wundern sich auch so wie Du...

Kurzum: es muss schon passen. Wie alltagstauglich bist Du? Oder hast Du Deine eigene Alltagstauglichkeit (auch) gerade erst entdeckt?