• #1

Männer, die ohne feste Beziehung jahrelang keinen Sex haben - gibt es das?

Gibt es das? Körperlich und seelisch gesunde Männer ab ca. 40 J.+, normal attraktiv, im Leben stehend, bei denen auch sexuell alles funktioniert, keine Potenzschwierigkeiten, die außerhalb einer Partnerschaft mit der Frau, die sie lieben oder zumindest sehr lieb haben, KEINEN SEX wollen und auch nicht haben? Und das womöglich über zwei, drei, vier, fünf Jahre lang, weil es temporär keine Frau gibt, mit der sie es eine Beziehung eingehen möchten, weil die Gefühle nicht vorhanden sind? Außer Selbstbefriedigung jahrelang kein Sex, auch keine ONS, Affären, Prostituierten oder so. Männer, die bei Bedarf nur selbst Hand an sich legen, weil sie Sex mit einer Frau nur in einer Liebesbeziehung wünschen? Von Frauen habe ich das schon gehört... interessiert mich aber jetzt nicht, wie es da in der weiblichen Sexualität ausschaut. Dürfen natürlich gerne auch Frauen antworten:) aber das Thema interessiert mich auf Frauen bezogen nicht. Bitte keine Wertungen oder Abwertungen den Männern gegenüber, sollte es so was geben. Danke. Fragende Grüße... *a_n_s_i_n*
 
  • #2
Also, ich kenne das von mir aus meinen Zwanzigern: Gut acht Jahre lang gar nichts. Aber nicht wegen Mangels an Gefühlen, sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil mich keine Frau auch nur angeguckt hat.

Mod. Ausdrucksweise angepasst. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
O

oh ja

  • #3
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster ... und behaupte ...
bei einem körperlich und psychisch gesunden Mann

NEIN!

In dem Moment in dem der Mann Hand an sich legt, ist ein absolut gesundes Verlangen nach Sex da.. und sollte er die Chance bekommen dies für ihn komplikationsfrei auszuleben.. wird er es tun.

Alles andere halte ich auch zumindest (in den Ursachen es nicht zu leben) für psychisch nicht gesund... im übrigen nicht nur bei Männern..
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #4
Ja, liebe Fragestellerin. Das gibt es. Aber wirklich nicht oft. Mein Partner, 50, mit dem ich seit einem Jahr zusammen bin, war viele Jahre Single, bevor wir uns kennenlernten. Wie lange genau, weiß ich nicht, aber es waren mindestens 10-15 Jahre. Er ist ein gutaussehender gebildeter Mann mit vielen menschlichen Qualitäten. Und ich bin mir sehr sicher, dass er keine Frauen einfach mal so abgeschleppt hat. Dabei habe ich allerdings eine gewisse sexuelle Ungeübtheit bemerkt, aber die hat mir sogar gefallen. Meine letzte Beziehung hatte ich mit einem sexuell sehr aktiven Mann und Fremdgänger. Seitdem habe ich das andere schätzen gelernt. Es hat mich sehr beeindruckt, als mein jetziger Partner mir relativ schnell und zielsicher erklärt hat, dass wir nun zusammen sind. Und dabei hat er mich niemals, wirklich niemals bedrängt. Bei unserem ersten offiziellen Date hat er mir sofort erklärt, dass er treu ist. Seine Mutter erzählte mir mal, dass sie sich lange gefragt hat, warum er keine Frau hat, vermutlich sei er aber auch wählerisch gewesen. Er ist so völlig unbedürftig und sich selbst genügend, dass er keine Kompromisse machen muß und will. Mit ihm erlebe ich eine sehr innige und wertvolle Liebe in der ich mich sehr exklusiv fühle. Oft jedoch plagten mich Ängste und ich stellte mir die Frage, ob er bindungsgestört sein könnte. Diesbezüglich konnte ich aber nichts feststellen. Ja, es ist ungewöhnlich. Für mich aber inzwischen sehr wertvoll.
 
  • #5
Ich hatte mal einen älteren Partner in dem von dir angegebenen Alter, und kannte dadurch einige seiner gleichaltrigen Freunde. Die haben recht offen geplaudert. Unter denen war keiner dabei, auf den das zutreffen würde. Von dem was ich von ihnen so gehört habe, ist es in dem Alter sogar eher wichtiger, wieder mehr Sex zu haben als vielleicht in ganz jungen Jahren, als man sexuell noch unerfahren war, da nun: Midlifecrisis und "jetzt will ich noch mal richtig Erfahrungen sammeln".
Kann ich sogar verstehen, auch wenn ich es nicht immer geschmackvoll fand.

Auch war ab dem von dir genannten Alter die Bereitschaft, für Sex zu zahlen, noch größer, als in jüngeren Jahren, mit der Begründung, dass Sex sich in jüngeren Jahren leichter ergibt (gerade Studentenzeit mit Parties und die ersten zehn, 15 Jahre im Berufsleben mit vielen Reisen etc.) Ausgenommen zahlen für das "Erste Mal" mit professioneller Einführung.

Soweit meine Erfahrungen mit Männern aus der Altersklasse. Das war aber ein spezieller Ausschnitt der Gesellschaft, mit Männern, die allesamt sehr erfolgreich, aber nicht gerade die treuesten waren.
Vielleicht gibt es ja andere, die weniger triebhaft sind, fände ich schön.
w, 25
 
  • #6
Selbstverständlich gibt es das. Bin seit 2012 Single und Sexlos - trotz einiger guter Gelegenheiten. Wenn mir eine Frau nicht genug bedeutet, will ich ihr auch körperlich nicht zu nahe sein.

M28
 
  • #7
Kurze Antwort: Ja die gibt es. Wieso auch nicht?
 
  • #8
Ich würde auch eher kurz antworten:

Bei 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten gibt es sicher nichts, was es nicht gibt. Warum sollte es sowas nicht geben?
 
  • #9
Natürlich gibt es das - und es gibt überhaupt keinen Grund, das zu "pathologisieren".
 
  • #10
Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich das nicht. Sicherlich wird es das geben, dürfte aber eher die Ausnahme sein.

Wenn ich eine Frau kennenlernen würde, die mir erzählt Sie sei seit fünf Jahren Single und hätte aus den genannten Gründen keinen Sex gehabt. Hmm, würde mir denken, das Sex dann keinen
großen Stellenwert hat. Die Konsequenz darauf wäre, ich würde diese Frau nich weiter kennenlernen wollen.
 
  • #11
Sex mit einer Frau, die nicht meine Partnerin ist? So groß könnte die Not gar nicht sein. Allerdings war ich auch nie länger als ein paar Monate unverbandelt.
 
  • #12
weil sie Sex mit einer Frau nur in einer Liebesbeziehung wünschen?
Grundsätzlich gibt es erst mal ALLES! Was meine Person und meine weitreichenden Erfahrungen sagen, trifft dies bei gesundem Mann nicht zu, warum auch? Von Konditionierungen die mir nicht gut tun und ich mir deshalb im Weg stehe, halte ich nichts davon und rate Jedem sich davon zu befreien. Sex ist für meine Begriffe ganz normal und gehört zum Leben auch ganz normal dazu! Für meine Begriffe hat die Natur das so eingerichtet, dass Mann seinen Samen verstreut, jedoch nicht ausschließlich in einer Liebesbeziehung, das wurde den Männern nur anerzogen! Männer wollen naturgemäß ihren Samen überall verstreuen, um ihr Bestehen in der Welt zu sichern; Frauen möchten für ihren Nachwuchs bestmögliche Gene (nehmen also nicht jeden), um das Überleben zu sichern. Männer können theoretisch jeden Tag mehrfach mit mehreren Frauen Kinder zeugen, Frauen dagegen nicht. Das ist der evolutionäre Hintergrund und gleichzeitig der gewisse Unterschied. Entsprechend sind gesunde Männer allzeit bereit. Gesunde Männer sind auch meistens leichter und schneller erregbar als Frauen.
 
  • #13
Ja gibt es und ich denke die Zahl wird durch die zunehmenden Möglichkeiten eher zunehmen. Wenn die virtuelle Realität und Sexroboter in der Zukunft das halten was heute schon vorauszusehen ist, wird Sex zwischen Menschen vermutlich schon in 20 Jahren als etwas exotisches gelten. Da Männer deutlich stärker zwischen Sex und Liebe trennen können werden vor allem Frauen darunter zu leiden haben und schneller Sex wird für alle Technophobiker sehr einfach zu haben sein. Heute schon ist es so, dass viel mehr Männer auf Sex verzichten können wenn sie Pornos als Ersatzbefriedigung nutzen können.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #14
Weiter:
Es gehen täglich Millionen Männer zu Prostituierten oder haben eine Freundin als Zweitfrau, die zum größten Teil in Beziehungen sind, verheiratet sind und sich so verhalten, alles ist ok! In anderen Ländern gibt es Harem´s, wo ein Mann parallel zig Frauen ständig um sich rum hat, wie mehr, umso mehr ist er gesellschaftlich angesehen! Umgekehrt gibt es diese Situation so nicht! Das hat alles seinen naturgemäßen Grund! Dennoch gibt es Frauen, die mit Männer die Erfahrung machen, dass Frau mehr Lust auf Sex hat wie der Mann, das sehe ich als nicht normal und vor allem stimmt hier die Kompatibilität nicht, außerdem gibt es impotente Männer und schwule Männer, die von Frauen dann rein sexuell nichts wissen wollen!
Wenn man in die Vergangenheit schaut, und das nicht mal allzu weit, wird man merken, dass diese Haltung Sex in der Liebesbeziehung auch ein Ergebnis der Erziehung ist. Und leider ist es heute immer noch so, dass Frauen, die in diesem Thema etwas offener sind, gleich als Schlampen abgestempelt werden. Männer hingegen als absolute und interessante Hechte und Playboys für Frauen galten! Gesunde Männer würden immer, wenn die Frauen es zulassen würden, deshalb versuchen gesunde Männer mit allen möglichen Mitteln ihrer Kunst und Fähigkeit mit dem obersten Ziel Nr. 1, die Frau dazu zu bringen, sie ins Bett zu bringen! Ein gesunder und interessierter Mann, der das nicht schafft, hat ganz einfach das Gefühl für diese Frau versagt zu haben!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #15
Männer wollen naturgemäß ihren Samen überall verstreuen, um ihr Bestehen in der Welt zu sichern.
Zum Glück merzt die Evolution solche Exemplare aber aus, denn für den Fortbestand der Gene kommt es einzig und allein darauf an, daß die Nachkommen ihrerseits Nachkommen zeugen. Und das werden sie bei so komplexen Wesen wie dem Menschen wohl kaum schaffen, wenn Frau und Kind vom „überall verstreuenden” Erzeuger sitzen gelassen werden.
 
G

Ga_ui

  • #16
Ja, gibt es. Nur weil du sie nicht kennst, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt. Hat auch nichst mit körperlicher Gesundheit zu tun, sondern ist eine Geisteshaltung.
Aber es ist ein Tabuthema. Es wird kaum akzeptiert in der Gesellschaft, wenn jemand anders tickt, besonders sexuell, deswegen redet man nicht darüber. Wer will schon ausgelacht oder als unmännlich angesehen werden?
Ich kenne zahlreiche, moderne, intelligente Männer jede Alters (20-55), die keinen Sex haben, auch nicht in Beziehungen.

Man kann es meist am Intelligenzgrad und der Reife ausmachen. Männer ohne Sex denken meist weiter, haben besonders hohe Werte an eine Frau, wollen auch nicht durch irgendeinen dummen Zufall ein Kind. Man kann seine niedrigen Instinkte einfach besser beherrschen.

Ich würde aber sagen, es ist abhängig, in welchen Kreisen man sich bewegt. Mich hat es gelehrt, dass man niemals nach der Oberfläche und dem Aussehen gehen kann, wie jemand sexuell tickt.
 
  • #17
Warum sollte es das nicht geben? Genauso wie es Männer und Frauen gibt, die ihren Bedarf an Sexualität eben mit Affären oder ONS zufriedenstellen? Ich sehe auch nicht, warum es in beiden Fällen pauschal etwas "abzuwerten" gäbe.
 
  • #18
Zum Glück merzt die Evolution solche Exemplare aber aus, denn für den Fortbestand der Gene kommt es einzig und allein darauf an, daß die Nachkommen ihrerseits Nachkommen zeugen. Und das werden sie bei so komplexen Wesen wie dem Menschen wohl kaum schaffen, wenn Frau und Kind vom „überall verstreuenden” Erzeuger sitzen gelassen werden.
Es ist gewiss nicht von mir so gewollt oder bestimmt! Ja, die Natur, die Evolution regeln das, nicht die Menschen, nicht die Erziehung, nicht die Kirche etc. pp.! Warum nimmt die Zahl der Alleinerziehenden Frauen immer mehr zu?
 
  • #19
Ich bin einer dieser (laut #2) psychisch und körperlich "kranken(?)" Männer, der in einer jahrelangen Singlezeit keinen Sex hatte. Auch wenn ich diesen fast körperlich-schmerzhaft vermisst habe.

Alternativen gab es genug:
  • Singlebörsen-Frauen die große Liebe vorspielen, auch wenn sie als Partnerin nicht in Frage kommen
  • angebotene Affären mit verheirateten Frauen annehmen und mich mit den betrogenen Ehemännern prügeln, wenn es rauskommt
  • Sex-Agreements mit befreundeten Frauen, mit der Hoffnung, daß sie sich nicht in mich verlieben
  • Damen aus den einschlägigen Kuppel-Spelunken (zur Not mit viel spendiertem Alkohol) von der Theke pflücken
  • im Freundes- und Bekanntenkreis wildern und mir den Ruf eines Schlüpferstürmers erarbeiten
  • Das reichhaltige Angebot von Bordellen, Straßenstrich und Seitensprungportalen nutzen.

Ich habe mich dann doch entschlossen auf die Frau zu warten, die auch mein Herz berührt.
 
R

rosenmann

  • #20
Ja, gibt es.
Aber es ist ein Tabuthema.

Man kann es meist am Intelligenzgrad und der Reife ausmachen. Männer ohne Sex denken meist weiter, haben besonders hohe Werte an eine Frau, wollen auch nicht durch irgendeinen dummen Zufall ein Kind. Man kann seine niedrigen Instinkte einfach besser beherrschen.
Naja..! Das ist aber ziemlich eine Frage der Sichtweise. Erstmal empfinde ich es nicht so, dass es ein Tabuthema ist, es gilt vielleicht nicht als besonders cool, klar, aber Tabu ist es definitiv nicht.

Es hat allerdings auch mit dem Selbstbewusstsein zu tun, wie ein Mann das lebt, es ist ein Unterschied, ob er wie einer aussieht, der halt nie dazu kam, weil er gehemmt und auch sonst chancenlos ist, oder ob er einfach für etwas anderes lebt, bestes Beispiel sind immer irgendwelche Freaks an der Uni, die nur ihre Forschung im Kopf haben und sonst gar nichts.

Wer sich diese Leute aber genauer anguckt wird oft auch feststellen, dass es eine Art Vermeidungsstrategie ist, so nach dem Motto, Frauen und Sex, da konnte ich noch nie mitreden, ich gehe bei anderen Sachen auf und versuche es gar nicht erst (tief Drinnen dann schon manchmal davon träumend, aber das wird verdrängt).
 
  • #21
Hallo *a_n_s_i_n*!

Meine Ansichten sind hier evtl. fehl am Platz. Weswegen möchte ch nicht weiter erörtern.

Deine Frage kann man mit Sicherheit mit einem dicken "JA" beantworten. Es gibt zig Milliarden Menschen, wie die Einteilung in die einzelnen Geschlechter und Altersklassen genau aussieht, ist mir nicht bekannt. Deshalb sollte es da schon einige Männer 40+ geben, die langjährig abstinent gewesen sind, bis auf eben Masturbieren.

Es ist doch einfach etwas schönes, wenn man sich dann wieder auf eine Partnerin freuen kann, mit der die gegenseitigen Empfindungen übereinstimmen. Gerade dann sollte, was viele sicher anders sehen werden, das sexuelle erst richtig funktionieren, weil man sich auf sein Gegenüber richtig einstellen kann, versucht ihm einfach das schönste Gefühl zu bereiten. Es ist schlicht und ergreifend nicht nur ein Rein/Raus.

Was ist denn der Grund gewesen für deine Frage, wenn ich das selber so fragen darf. Ach ja, meine Wertigkeit gehört nun mal nicht dazu, trotz psychischer Gesundheit und 13 Jahren ohne Sex. Alter und physische Verfassung passen nicht in dein Schema. :)

m/38
 
  • #22
Mein bester Freund (48) ist seit 15 Jahren Single und hatte keine Frau in dieser Zeit. Er ist psychisch gesund, fröhlich, lebensfroh. Aber eben keinen Sex mit einer Frau, nur mit sich selbst. Also ja, so etwas gibt es.
Mein jetziger Partner (51) war vor mir ebenfalls 13 Jahre Single, hatte in dieser Zeit nur eine einjährige Long-Distance-Beziehung mit vielleicht 4maligem Treffen (und dann auch Sex) und zwei One-Night-Stands. Also in der Summe auch relativ wenig Sex mit Frauen. Wir sind jetzt seit einem Jahr zusammen und haben eine erfüllte sexuelle Ebene.

Also in meinem Umfeld gleich zwei, auf die deine Beschreibung ungefährt zutrifft. So selten ist das also nicht.
 
W

wahlmünchner

  • #23
Ja gibt es.
Eine Zeit lang war ich mit einem befreundet, der auch der Ansicht war, wenn man miteinander schläft verbindet es einen für immer. Je mehr wahllosen Sex man hat, desto kaputter wird die eigene Seele.
Diese Einstellung hat mich damals sehr beeindruckt.
Er hat dann die Frau in die er sich verliebte geheiratet.
 
M

Mooseba

  • #24
Bei vielen Männern, wo es so ist, handelt es sicherlich um einen ungewollten Zustand. Nicht jeder Mann (wahrscheinlich sogar die Mehrheit), der nicht überdurchschnittlich attraktiv, kommt leicht zu Sex, falls er nicht dafür zahlen möchte. Also sind viele Singlemänner unfreiwillig sexlos.

(m,33)
 
  • #25
Dabei habe ich allerdings eine gewisse sexuelle Ungeübtheit bemerkt, aber die hat mir sogar gefallen.
Das Problem ist doch, was frau will. Wenn man anbandelt und gesagt bekommt "Du bist nett, hast keine [sexuelle ?] Ausstrahlung" dann gibt es mann zu denken, an der sexuellen Ausstrahlung zu arbeiten. Wenn keine Frau zum Lieben da ist, muß dazu eben der andere Weg (z. B. Sex - Date - Server) gegangen werden, auch wenn mann dies eigentlich nicht will, schließlich will mann nicht beim nächsten Date wieder auf dem Zahnfleisch daher kommmen.

Er ist so völlig unbedürftig und sich selbst genügend, dass er keine Kompromisse machen muß und will.
Ich denke, das ist abhängig vom Typ; je rationaler mann ist, desto mehr steuert man seine Triebe rational. Und was bringt es dem Kopf, wenn mann die eine nach der anderen abschleppt ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #26
Verstehe nicht was daran besonders sein soll.
Wenn ich keine Beziehung habe, dann hüpf ich auch nicht mit irgend ner Frau ins Bett, sorry das wär mir zu enttäuschend
Das hat auch gar nichts mit der Gesundheit oder mangelnden Gelegenheiten zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine Lebenseinstellung. No Love - No Sex
Und das hält man(n) auch locker 3 oder mehr Jahre durch ohne deswegen verklemmt zu sein
 
  • #27
Soziologisch ist bewiesen, je intelligenter der Mensch, je weniger Sex, je weniger Intellekt, je mehr Druck im Unterleib.

Gerade Vielkontakter und Fremdgänger haben ein Defizit, welches sie durch Sex ausgleichen müssen oder wollen, seelisch, mental, materiell oder sozial. Durch sexuellen Erfolg, welcher ihnen einen vorübergehenden Rausch beschert, wird der Defizt kurz in den Hintergrund gedrängt, kommt aber schnell wieder an Deck.

Ich kenne privat und beruflich sehr gutaussehnde Alphamänner, welche schon ewig mit den gleichen Frauen verheiratet sind und sich noch nicht mal nach anderen Frauen umdrehen.

Dann kenne ich gutaussehende und weniger gutaussehende Männer, welche von einem Fettnäpfchen ins andere treten, diese haben Frauengeschichten ohne Ende ob mit oder ohne Beziehung.

Ja es gibt Männer, welchen die Libido nicht den Verstand vernebelt hat, Männer welche weder impotent noch sexuell verklemmt sind, aber ihre sexuelle Stärke nicht verschleudern wie Freibier, sondern mit der Frau teilen wollen, die sie wirklich lieben.

Mod: Ausdrucksweise angepasst. Bitte achten Sie auf ihre Wortwahl.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #28
Klar, zum Beispiel ich und viele meiner Freunde.

m, 24
 
  • #29
Die FS

Hallo! Vielen Dank für Eure vielen, vielschichtigen, unterschiedlichen Antworten! Sehr interessant, das alles zu lesen...

Was ist denn der Grund gewesen für deine Frage, wenn ich das selber so fragen darf.
Hallo Klopfer,

der Grund für meine Frage war ein "Streitgespräch" (nicht mit einem Mann, wie man jetzt vermuten könnte, sondern mit einer Frau, bzw. Frauen). Ich habe einfach nicht wirklich glauben wollen, dass es das gibt.... außer vieleicht im absoluten Promillebereich. Obwohl ich das von früher auch von mir selbst kenne und mich ab einem bestimmten Alter Sex ohne Gefühle einfach nur absolut angewidert hat, kann/konnte ich mir das von Männern irgendwie so gar nicht vorstellen. Wie gesagt, außer vielleicht im Promillebereich. Und hätte eher gedacht, dass Männer en gros eher mal ein Escort kommen lassen oder notfalls eine lockere Freundschaft+ pflegen, und wenn sie die Frau nur drei oder vier Mal im Jahr sehen. Ich finde die Antworten aber wirklich interessant, und offenbar habe ich mich ein bischen in den Männern getäuscht... ^^ LG *a_n_s_i_n*
 
  • #30
Soziologisch ist bewiesen, je intelligenter der Mensch, je weniger Sex, je weniger Intellekt, je mehr Druck im Unterleib.
Diese Studie samt Auswertung würde ich zu gerne sehen und mal genauer anschauen ;) Witzig... und nicht ernstzunehmen...
Ich persönlich habe auch schon Menschen (also Männer und Frauen) kennengelernt, die lieber nur Solosex praktizieren, solange sie keinen passenden Partner haben.
(...) in einer jahrelangen Singlezeit keinen Sex hatte. Auch wenn ich diesen fast körperlich-schmerzhaft vermisst habe.
Und das habe ich auch immer wieder gehört: Sex fehlt einfach rein körperlich... (Solo ist halt irgendwie doch anders), aber eben fehlt es auch dem Kopf und dem Herz. Von daher habe ich eher die Theorie, dass die Sexlosigkeit okay ist, aber gerne dann doch für Sex mit den passenden Rahmenbedingungen eingetauscht wird. In Bezug auf die Rahmenbedingungen hat dann ja jeder für sich eine andere Definition von "passend" - jeder wie er mag.