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  • #1

Männer: Geld und Macht - echte Attraktivitätsfaktoren?

Als erfahrene Online-Daterin habe ich in den vergangenen Jahren Männer aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und Berufssparten kennengelernt. Dabei fiel mir bei den im landläufigen Sinne Erfolgreichsten, den Reichsten und Mächtigsten unter ihnen auf, wie sehr der Erfolg sie offenbar verändert hatte. Ihre Gesichtszüge waren verhärtet, die Lippen schmal geworden, die Gesichtsfalten tief eingegraben und ihr Denken ausschließlich gewinnorientiert, gnaden- und humorlos. Manchmal blitzte ein jungenhaftes, lausbübisches Lächeln durch, wenn sie Geschichten aus der Vergangenheit zum Besten gaben, was ihre schöne Seite offenbarte, aber ansonsten schien es mir richtiggehend, als hätten sie "ihre Seele verkauft".
Der Geruch nach Geld und Macht, die Gier nach Statussymbolen, die sich auf die Partnersuche übertrug, machte sie für mich komplett unattraktiv.

Ich kenne den Segen materieller Sorglosigkeit, habe aber auch bewusst ohne Luxus gelebt, und finde in der Konsequenz, dass man mit viel Geld den Sinn für das Wesentliche verlieren kann.
Für mich ist der erfolgreiche, entspannte Typ wesentliche sexier, der lieber ein Projekt sausen lässt, um einen freien Tag in der Natur, mit der Familie oder beim Hobby zu verbringen, und dafür gerne auf das teurere Auto verzichtet.
Diese ideell motivierten Männer strahlen etwas ganz anderes, für mich angenehmeres aus - nicht zu verwechseln mit entrückten, weltfremden Esoterik-Freaks, die für mich nicht weniger unattraktiv rüberkommen als die gestressten Topmanager.
Wie stellt sich das für Euch andere Frauen dar?
 
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  • #2
Auf jeden Fall..

Was finden sonst junge attraktive Frauen aus dem Buisenss und Promigewerbe an alten Männern mit Geld und Macht?

Es ist nur schwer Vorstellbar das sie seinesgleichen auch Arm oder als Geringverdiener nehmen würden.

Dennoch ist deine Schilderung nicht das Maß aller Geld und Macht Männer..

Und das Lippen durch mehr Geld schmaler werden lese ich zum ersten mal..
 
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  • #3
Hallo FS, ich weiß nicht, wo du diese Klischee-Männer kennen gelernt hast.

Ich arbeite in einer Promipraxis mit vielen extrem erfolgreichen Männern und habe dort noch nie "verhärtete Gesichter" und "schmale Lippen" feststellen können/müssen.

Die speziellen Eigenwilligkeiten variieren je nach Berufssparte. Erfolgreiche Politiker sind sehr humorvoll, ja, auch die aus den Parteien, die ich nicht wählen würde.

Schauspieler sind etwas verzickter, wobei es auch hier sehr humorvolle Exemplare gibt. Ihr sehr schon, man kann nicht mal hier alle über einen Kamm scheren.

Am anstrengendsten sind eher die self-made-leute, die mit einem Unternehmen viel Geld machen. Aber noch nie habe ich feststellen können, da da etwas im Gesicht abzulesen ist......viele erfolgreiche Alpha-Männer haben einen betont gelassenen Auftritt.

Natürlich sind Geld und Macht echte Attraktivitätsfaktoren. Zunächst. Ob sie dann tragen, bzw. eine Beziehung tragen, hängt doch von weiteren Eigenschaften ab.
Zugewandtheit, Reflektiertheit, Herzenswärme usw. usw. Ohne diese wird ein solcher Mensch uninteressant. Aber dass die zwei Kriterien Geld und Macht zunächst zweimal hingucken lassen, das abzustreiten wäre doch unrealistisch.

Jedenfalls, nur weil einer Geld und Macht hat, ist er nicht automatisch ein Schwein.
Oder redet sich das jemand so hin, damit er dann besser damit klar kommt, weil sie/er nicht an diese Menschen ran kommt?

w
 
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  • #4
Ich kenne einige Leute, die durchaus "Geld und Macht" besitzen und dennoch ihren Humor und ihre Menschenfreundlichkeit bewahrt haben. Insofern glaube ich nicht, dass das zwangsläufig so wie beschrieben sein muss. Es ist eher eine Frage des Charakters und der Kreise in denen man sich bewegt.
 
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  • #5
No, No never! Geld und Macht waren und sind für mich nie Attraktitivitästfaktor bei einem Mann gewesen.

Wer sich über Geld und Macht definiert, so sind meine über 30zig jährigen Berufserfahrungen, hat oft im privaten Bereich große persönliche Mängel. Oft sind solche Männer miese und unfähige Chefs, die es nur durch gegenseitiges Kratzbuckeln usw. nach oben geschafft haben.

w 51
 
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  • #6
Na dann ist doch alles geklärt...
Du stehst auf einen Typ von Mann, andere Frauen stehen auf andere Typen.
Nur ist eben so, erfolgreich und viel Geld = wenig Zeit, weil stressigen Job.
Und wenn du dir den Segen der materiellen Sorglosigkeit wirklich selber erarbeitet hast, dann weißt du natürlich auch, wie sich die Grundlage dafür zusammensetzt.
Von Nichts kommt Nichts, das war so, ist so und wird immer so bleiben.
 
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  • #7
Was bringt mir Mann mit viel Kohle, der verhärtet ist und dazu noch geizig? Und zu dem frau aufschauen soll und ihn betüteln??? Gelle, bringt nix. Meist sind diese *erfolgreichen* Herren doch sehr egozentrisch und oft leider auch nicht treu (Frauen sind *kaufbar*). ;-)

Aber klar, bei Frauen, die noch eine Familie planen, stehen diese Männer sicher hoch im Kurs, da sie sich von ihnen ein sorgenfreies und prestigeträchtiges Leben versprechen!

Schmale Lippen könnten auf eine Verkrampftheit - vor allem des Darmes - anzeigen. Tiefe Gesichtsfurchen würde ich auch mit emotionaler Härte assoziieren. Ältere Herrschaften mit diesen Falten hatten oft ein hartes Leben ;-).

Was für eine Verletzung muss in solchen Menschen widerfahren sein, um diese mit Leistung/Kälte und Geld versuchen zu kompensieren?

Wäre mir für einen Lebenspartner eine zu große Psycho-Baustelle. Will nicht die Therapeutin spielen müssen. Absolut unerlässlich für mich bei der Partner(aus)wahl ist eine hohe emotionale Intelligenz und WÄRME.

w
 
  • #8
Oh ja, ..

Es Sind echte Attraktivitätsfaktoren, egal wie oft diverse Damen hier herunterbeten das es nicht so sei. Und ja, es "bricht" mich an.. das Frauen sich nicht für mich interessieren, bis sie wissen das ich der Besitzer von dem Club bin, in dem sie grade sind, oder bis sie wissen als was ich Arbeite oder wo ich wohne.. und es bring mich auf die Palme mit welcher schamloser Leichtfertigkeit auf einmal "unverholenes Interesse" da ist, sobald sie es erfahren..

Die Stilblüte war eine deutschstämmige Japanerin die auf einer meiner Parties unendlich genervt schien als ich sie fragte ob sie sich amüsiert und in 15 Sekunden zu "sche%¤&freundlich" und "flirty" wechselte als ihr Kumpel ihr während unseres Gespräches ins Ohr flüsternd zusteckte wer ich denn bin ...
 
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  • #9
Für mich ist der erfolgreiche, entspannte Typ wesentliche sexier, der lieber ein Projekt sausen lässt, um einen freien Tag in der Natur, mit der Familie oder beim Hobby zu verbringen, und dafür gerne auf das teurere Auto verzichtet.

Diese sogenannte "Mittelding" ist eine Illusion!

Entweder ist man ganz oben, oder sehr viel weiter unten. Der Typ Mann (der "noch" entspannte) ist genau der, von dem ich meine nächsten Geschäfte/Projekte abgreife ...weil er nicht genug aufgepasst hat ...und irgendwann ist er dann weniger entspannt, als ich ;)

Die Alternative wäre, dass ich irgendwann nicht mehr entspannt bin, weil mir jemand die Butter vom Brot genommen hat.

Irgendwo zwischen diesen beiden Varianten bewegt sich das Frauenmärchen von erfolgrecihen Typen, der das alles nebenbei macht...

m43
 
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  • #10
Ich habe einmal vor Jahren erlebt wie aus einem sehr netten Mann ein skrupelloser Karrieretyp gemacht werden sollte. Er hatte ein Coaching und war danach wie ausgewechselt, richtig Gehrinwäsche wurde mit ihm gemacht. Zum Glück normalisierte sich das ganze nach ein paar Tagen und er ist seither nie wieder so wo hin gegangen.

w,52
 
  • #11
Ich arbeite in einer Promipraxis mit vielen extrem erfolgreichen Männern und habe dort noch nie "verhärtete Gesichter" und "schmale Lippen" feststellen können/müssen.

Naja.... Vielleicht nicht unbedingt genau diese Gesichtszüge....

Aber wenn ich bei einem Termin eine ausgesprochen unangenehme Ausstrahlung an einem der Menschen - auch an Frauen! - wahrgenommen habe und den Mann dann darauf angesprochen habe, hat sich das eigentlich immer bestätigt. Das waren dann die Ellebogentypen - auf den ersten Blick freundliches Lächeln, aber darunter eiskalt.

Ich bin heilfroh, dass mich mein Instinkt bei solchen Menschen schnell warnt, das hat mir schon sehr viel Ärger erspart. So jemanden als Partner könnte ich einfach nicht ertragen.

Andere Menschen werden durch Erfolg eher entspannt. Natürlich können sie sich auch durchsetzen, wenn es wirklich zum Knacken kommt - aber sie können es sich problemlos leisten auch entspannt und großzügig zu sein. Das finde ich sehr wichtig, ein Mann, der zu mir passt, muss schon Rückgrat haben, sonst geht es nicht gut.
 
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  • #12
Ich mag Männer, die selbstbewusst sind und in sich ruhen. Die eine gewisse natürliche Autorität ausstrahlen. Das wirkt auf mich anziehend. Diese Eigenschaften führen meist auch dazu, dass diese Männer beruflich erfolgreich sind.

Was ich nicht mag, sind Menschen die sich selbst nicht leiden können, die alles und jeden angreifen und den ganzen Tag mit einem schmallippig angespannten Gesichtsausdruck herum laufen. Solche Menschen habe ich aber bisher eher in den unteren Gehaltsklassen kennengelernt als in den gehobenen. Meist rührt es daher, dass diese Menschen mit sich selbst und dem was sie erreicht oder eben nicht erreicht haben unzufrieden sind und allen Anderen jede Spur von Erfolg neiden.

Von mir gibt es daher ganz klar die Aussage: "Ja ich mag Männer mit Macht und Geld, weil sie entspannter sind und wissen was sie erreicht haben und wo sie im Leben stehen."

W 47
 
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  • #13
Diese sogenannte "Mittelding" ist eine Illusion!

Entweder ist man ganz oben, oder sehr viel weiter unten. Der Typ Mann (der "noch" entspannte) ist genau der, von dem ich meine nächsten Geschäfte/Projekte abgreife ...weil er nicht genug aufgepasst hat ...und irgendwann ist er dann weniger entspannt, als ich ;)
m43

Gerade so einen Mann, mit so einer Einstellung möchte ich nie über den Weg laufen, der andere Menschen abgreifen will und sich damit noch brüstet. Das liest sich wenig nach wirklich gesundem Selbstbewusstsein.

w
 
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  • #14
Erfolg scheint mir viele Seiten zu haben.

Meist ist Erfolg auch davon abhängig, dass man es mit jenen kann, die einen weiterbringen. Der Banker glaubt einem und finanziert. Der Kunde hat Vertrauen und riskiert. Der Zulieferer arbeitet gerne mit einem zusammen und kommt einem entgegen. Wenn man da verbissen ist und schmallippig, dann kriegt man den Achtungserfolg, aber nicht jenen Erfolg, wo es einfach flutscht und die Maschine wie von selber läuft.
So scheint es mir, Verbissenheit sei ein individuelles Charaktermerkmal.

Dennoch unterscheide ich Erfolgstypen.
Ich kenne den grobschlächtigen Donnerer. Einigermassen jovial, oft kurzatmig und dick, klopft Sprüche, lacht über die eigenen Witze, schnell im Rechnen, listig, hat Familie mit mehreren Kindern, hat wenig Stil, sexistisch, verkehrt gerne im Rotlichtmilieu, meint, einen ausgeben verschaffe einem Rechte.

Dann den netten Jungen von Nebenan. Kultiviert, hat Manieren, hat studiert, ist überarbeitet, hat eine kalte, hübsche Tennis spielende Frau, die die Villa ausbaut, die beiden Kinder in Internate steckt, eine dicke Karre fährt und die er nicht verlässt, weil sie in diesem Moment Krebs bekommen hat.

Oder den angestrengt dazu Gehörenden. Hat Geld oder Land geerbt, zwei Kinder, deren Fotos im Silberrahmen auf der Kommode im Eingang steht, sammelt grässliche moderne Kunst, Geschmack alles was gerade in ist, arrogant, behandelt Angestellte schlecht, ist knickrig und bildet mit einigen Bekannten einen sogenannt exklusiven Zirkel.

usw.usw.
 
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  • #15
Oh ja, ..

Es Sind echte Attraktivitätsfaktoren, egal wie oft diverse Damen hier herunterbeten das es nicht so sei. Und ja, es "bricht" mich an.. das Frauen sich nicht für mich interessieren, bis sie wissen das ich der Besitzer von dem Club bin, in dem sie grade sind, oder bis sie wissen als was ich Arbeite oder wo ich wohne.. und es bring mich auf die Palme mit welcher schamloser Leichtfertigkeit auf einmal "unverholenes Interesse" da ist, sobald sie es erfahren..

Das kann ich 100% so unterschreiben.
Ich weis auch nicht, was mich mehr wütend macht:

Die Tatsache, dass Frauen Großmeister im Rationalisieren sind, oder das sie es häufig so offensichtlich und plump veranstalten. Oder doch die falsche, primitive Art. Nicht mal das "mitnehmen" ist mehr interessant, denn meistens überwiegt die Abneigung.

M30
 
  • #16
Liebe FS,
Geld und Macht könnte höchstens ein Türöffner sein bzw. es ensteht dadurch ein erstes Interesse.
Ich würde vor so einer Frau die den Mann so " scannt " ganz schnell wegrennen.
Die Damen sollten hinter den Kulissen blicken auf welcher Art der Mann seine Stellung erlangt hat.
Mit Leistung, Integrität und Soziale Kompetenz hat es nicht immer zu tun.
So könnte er sich auch in der Ehe verhalten. Im Betrieb kann er das Schwein rauskehren
um z.B. die Belegschaft zu disziplinieren, in der Ehe ist es die nettere Variante, die
aber unter entsprechende Bedingungen schnell kippen kann. In der Krise kennt er dann
nur sich selbst.

Wer charakterlich einwandfrei ist, kann in der Geschäftswelt bestehen aber es ist deutlich schwerer.
Davon gibt es nicht sehr viele. Die meisten bevorzugen den leichteren Weg mit den oben
genannten möglichen Konsequenzen.
Es bleibt dabei : Attraktivität und Charakter + vorhandene Verliebtheit sind die Hauptkriterien.
Macht und Geld sind nur eine nette Zugabe wenn alles passt.
Durch Unternehmertätigkeit kenne ich alle Varianten . M 50 trotzdem ohne Macht und Geld.
 
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  • #17
Oh ja, ..
Es Sind echte Attraktivitätsfaktoren, egal wie oft diverse Damen hier herunterbeten das es nicht so sei. Und ja, es "bricht" mich an.. das Frauen sich nicht für mich interessieren, bis sie wissen das ich der Besitzer von dem Club bin, in dem sie grade sind, oder bis sie wissen als was ich Arbeite oder wo ich wohne.. und es bring mich auf die Palme mit welcher schamloser Leichtfertigkeit auf einmal "unverholenes Interesse" da ist, sobald sie es erfahren..

Vielleicht liegt das daran, dass ein erfolgreiches Unternehmen wie ein eigener Club ein Zeichen für Zielstrebigkeit und Intelligenz ist? Vielleicht strahlst du diese Eigenschaften ohne dieses Vorwissen einfach nicht aus? Wenn sich nie jemand für mich interessieren würde, bis ich "mein Haus, mein Auto, mein Job" raushaue, würde ich jedenfalls mal selbstkritisch reflektieren.
 
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  • #18
Liebe FS

darf ich fragen in welcher Branche du solche Monster triffst ? Nur dass frau sich davor in Acht nehmen kann.

Ich erlebe das nicht so, nebenbei. Schmallippig und verbissen sind eher erfolglose Personen. Nicht jeder der Erfolg und Anerkennung erfährt hat viel Geld. Umgekehrt hat nicht jeder mit viel Macht und Geld soziale Anerkennung und Glücksgefühle. Ich suche einen Mann der die Fähigkeit erlangt hat sein Glück zu gestalten und sorgsam zu sein. Nicht einen der meint er hätte soviel erreicht dass ihm nun die hübsche Frau "zusteht". Als hätte er Punkte gesammelt die er nun eintauscht.
Die Männer die dich gleich am Anfang mit ihrem Status an die Wand drücken wollen die treffe ich daher kein zweites Mal.

Ähnliches gilt für Leute, die adelige Abstammung hervorkramen oder mich mit ihrem Landbesitz einschüchtern wollen. Die Masche zieht bei mir nicht. Ich bewerbe mich ja nicht als Vermögensverwalter sondern als Liebespartner.
 
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  • #19
Ich finde einige Kommentar wirklich etwas amüsant!

Hier sind Männer pikiert, weil Frauen sich erst für sie interessieren, wenn sie über ihr Vermögen Bescheid wissen. Einer dieser Männer besteht bei der Frau an seiner Seite auf das absolute Topp -Aussehen, ohne dass sie sich dabei wie eine Prinzessin verhalten darf. Ich finde so ein Verhalten, so eine Denkweise ist sehr unattraktiv.

Geld und Status kann Menschen verändern und er macht es auch. Man bekommt die Veränderung an sich selbst kaum mit.

Es gibt einen Film der auf einem Buch basiert und auch glaube ich wirklich passiert ist. Der Regenmacher. Am Ende des Films sagt der junge Anwalt der nur durch einen Trick gewonnen hat; die Anwälte auf der anderen Seite, die hatten in ihrer Jugend sicher auch Ideal und sie haben sicher auch die Grenzen des Legalen überschritten, um zu gewinnen. Wann verschwindet diese Grenze und wann wird man deswegen skrupellos? Der junge Anwalt hat für eine gute Sache diese Grenze überschritten aber er hat sich überschritten.

Welcher Dichter hat gesagt: Wenn man zu lange in einen Abgrund blickt, dann blickt der Abgrund in einen zurück.

Und ja das stimmt, wenn man sich lange in gewisse Kreisen bewegt, dann verändert das einen. Wenn man sich nach oben kämpft, um an das große Geld zu kommen, dann verändert das jeden Menschen und selten in die positive Richtung.

Jeder Mensch muss für sich entscheiden, welchen Kompromiss man für sich eingeht, man kann leider nicht alles haben.
 
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  • #20
Was ich nicht mag, sind Menschen die sich selbst nicht leiden können, die alles und jeden angreifen und den ganzen Tag mit einem schmallippig angespannten Gesichtsausdruck herum laufen. Solche Menschen habe ich aber bisher eher in den unteren Gehaltsklassen kennengelernt als in den gehobenen. Meist rührt es daher, dass diese Menschen mit sich selbst und dem was sie erreicht oder eben nicht erreicht haben unzufrieden sind und allen Anderen jede Spur von Erfolg neiden.

Das kenne ich nur zu gut. Ich bin Sekretärin in einem Großkonzern und verstehe mich bestens mit sämtlichen Vorgesetzten und Kollegen, nur mit den anderen Sekretärinnen bei uns werde ich nicht warm. Sie lästern über sämtliche Mitarbeiter mit akademischem Abschluss und intrigieren, was das Zeug hält.


Von mir gibt es daher ganz klar die Aussage: "Ja ich mag Männer mit Macht und Geld, weil sie entspannter sind und wissen was sie erreicht haben und wo sie im Leben stehen."

Kommt ganz drauf an. Mir ist es nicht wichtig, dass ein Mann viel Geld besitzt. Wohlhabende Männer, die sich ihr Vermögen selbst erarbeitet haben, sind meiner Erfahrung nach die angenehmeren Zeitgenossen als die sog. Neureichen, die durch eine Erbschaft zu ihrem Besitz gekommen sind. Solche Männer denken oft, sie wären der Nabel der Welt und alle Frauen müssten nach ihrer Pfeife tanzen.
 
  • #21
Total auf Karriere fixierte Typen stammen meist selbst nicht aus vermögenden Familien.
Sie wollen sich was beweisen und haben einen - für mich - übertriebenen Ehrgeiz, psychologisch gesehen schämen sie sich wohl aus "einfachen" Verhältnissen zu sein und glauben unsinnigerweise
irgendwie zu den oberen 10.000 dazugehören zu wollen.

Neureiche fallen ebenfalls in dieses - zur Schau - stellen Raster, sowie Blender und Prahler.
Im Grunde sind sie geistig sehr einfach gestrickt, meist nicht mal sonderlich gebildet oder intelligent, aber kaufmänisch geschickt und raffiniert.

Leute welche schon als Kind keine Sorgen hatten und aus Familien mit generationsgewachsenem Vermögen stammen sind meist viel bescheidener, beim Auftreten, im Beruf und im Umgang.
Man sieht ihnen das Vermögen nicht an, sie prahlen weder mit Status noch mit Porsche, Villa etc.
Sie leben sehr zurückgezogen und tragen meist Jeans, Parker und Treter.

Da ich seit 25 Jahren in einer renom.Privatbank tätig bin kenne ich diese Klientel sehr gut, welche die nur scheinen und welche die sind.
 
  • #22
Hallo FS,
Ich möchte, weil es zum Thema Geld und Macht passt, mal etwas Nachhilfe in Richtung
Unternehmer sein geben. Unser Berufsstand ist da etwas unterbelichtet.

Ein Unternehmer hat seinem Unternehmen und seiner Belegschaft zu dienen.
Sein Dienst besteht darin, korrekte Entscheidungen mit möglichst geringer Fehlerquote zu treffen.
Er hat die Belegschaft mit Geduld und Konsequenz + klaren Anweisungen zu führen.
Er hat das Unternehmen durch alle Unwegbarkeiten dieser Welt möglichst erfolgreich zu geleiten.
Er hat seinen Privaten Lebensstil nach der betrieblichen Leistungsfähigkeit auszurichten und
trotzdem seinen Job zu lieben. Mit alldem sichert er sich auch die Loyalität seines Personals.
Wo meine lieben Frauen ist da Glamour ? reden wir lieber über Soziale Kompetenz.

Ein Unternehmer der in der Öffentlichkeit mit Geld um sich schmeißt, und unersättlich
nach dem nächsten SLK Coupé, der nächsten Yacht jagt, oder nach dem nächsten Topmodell
dass er fic..n kann ist kein Unternehmer. Er gehört zu der Spezies die uns das Leben zur
Hölle macht und unserem Berufsstand den Ruf versaut.
Wünschen tue ich mir eine Frau die zu mir passt und die ( so erhoffe ich es mir ) eines Tages
mein Kind unter dem Herzen tragen wird, und ich bin Unternehmer Typ 1.
Ich bin sicher für eine Vernünftige tolle Frau bin ich ein Brauchbarer Kandidat.
Vor den anderen mit falschen Vorstellungen renne ich weg, es ist immer das gleiche meine
Damen ihr müsst richtig hinschauen. M 50.
 
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  • #23
Ein Mann, der echte Leidenschaft für eine Sache aufbringen kann und seine Ideale und Träume verfolgt ist immer attraktiv - er muss dabei nicht zwangsläufig reich oder mächtig sein.
Natürlich steht ein bestimmter Frauentyp auf Geld, Macht, Anzug, "Alpha".
Ich stehe auf den Typ im T-Shirt und Kapuzenpulli, der mir von seinen Lebensträumen erzählt und mich darin fest mit einplant :).

w, 28
 
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  • #24
Vielen Dank, es war sehr aufschlussreich, Eure Kommentare zu lesen!

Dieser Mensch, der mich zum Nachdenken gebracht hat, war wohl ein Exemplar unter den Erfolgreichen, dem dies schlecht bekommen ist.

Ich konnte ein Foto von heute mit einem vor seiner "erfolgreichen" Zeit vergleichen. Früher hatte er einen weichen, zarten, jungenhaften Gesichtsausdruck, den ich attraktiv fand.
Die veränderte Arbeitssituation mit vielen Entscheidungsbefugnissen, zigfachem Gehalt und Auslandseinsatz in einem ungeliebten Arbeitsbereich hat ihn schlichtweg gezeichnet. Er ließ auch durchblicken, ein Einzelgänger und Perfektionist zu sein. Es war kaum Empathie in der Interaktion, sondern er war sehr selbstbezogen und auf seine Ziele fixiert. Das war allein schon aussschlaggebend für meine Entscheidung gegen ihn.
Dabei war zu spüren, dass er nicht glücklich war, und er glaubte, das Glück nur mit einer Frau an seiner Seite zu finden. Die sollte sich möglichst an seinen Arbeits- und Lebensrhythmus anpassen.
Für mich passte das alles leider nicht, auch wenn ich zunächst etwas Liebenswürdiges an ihm wahrgenommen hatte.
Ich habe nichts gegen Erfolg, Geld und Macht, aber wenn Seele und Herz dabei auf der Strecke bleiben, fühlt es sich hohl und schal an.

Die FS
 
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  • #25
Liebe(r) FS,


mein Vater - kurz vor der Rente und seit 10 Jahren Abteilungsleiter in einem Großkonzern - "Wer hoch fliegt - fällt auch tief und schnell". Damit waren Karrieremenschen gemeint, die gerne ein paar Sproßen übersprungen haben. Er kann nicht mal zählen wieviel Vorgänger von ihm innerhalb weniger Jahre abgesägt oder wegversetzt worden sind. Zum wesentlichen: Ja, Macht und Geld sind eindeutige Faktoren - können aber bei "falscher" Handhabung sehr schnell wieder weg sein. So ist es dann auch mit der Frau. Karriere ist gut und schön, aber was bringt das alles, wenn das außschlieslich davon abhängig ist?
 
  • #26
Hallo die FS

Ja, es leben das Klischee!

Ach Mädel, es gibt wie überall solche und solche.

Ich habe es in meinem Job sehr viel mit Unternehmern im Mittelstand zu tun. Ich habe KEINEN getroffen der wirklich Erfolgreich gewesen wäre und ein Sozialer Krüppel gewesen wäre. Diese Unternehmer wissen genau dass Sie ohne Ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten NICHTS erreichen. Mein Chef ist ein Paradebeispiel dafür. Mir ist von keiner Leiche bekannt die seinen Aufstieg begleitet hätte. Hier gibt's nicht einen der Ihm seinen Wagen oder sein Haus neiden würde- weil jeder weiss wieviele Schlaflose Nächte das gekostet hat UND weil er auch zu uns sehr grosszügig und fair ist.

Es wird übrigens hier auch gerne Ursache und Wirkung verwechselt. Um im Mittelstand erfolgreich zu sein brauchst Du ausgeprägte Soziale Kompetenz, aber auch einen A*** in der Hose. Musst Dir klar sein was Du willst und was nicht. Musst im Kopf und Körperlich fit sein.

All das sind Eigenschaften die Sexy sind, oder etwa nicht? Dass es auch Faktoren sind die richtig eingesetzt auch zu Erfolg und Macht führen ist unstrittig.

Die veränderte Arbeitssituation mit vielen Entscheidungsbefugnissen, zigfachem Gehalt und Auslandseinsatz in einem ungeliebten Arbeitsbereich hat ihn schlichtweg gezeichnet

Und das nennst Du Erfolgreich?? Ich nicht. Ein ungeliebter Job? Neee, das ist Selbstaufgabe, nichts weiter. Ich glaube auch nicht dass man auf Daue in einem ungeliebten Job wirklich Gut sein kann.

Erfolgreich zu sein heisst für mich auch dass man nur das macht was man GUT kann und Spass dabei hat. Und das strahlt man dann auch aus.
 
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  • #27
Ich habe die selben Erfahrungen/Beobachtungen gemacht wie die FS.

Je erfolgreicher und mächtiger Männer in meinem Umfeld wurden, desdo abgehobener, eingebildeter, unsympathischer verhielten sie sich.
Chefs, die mit steigendem Erfolg paradoxerweise immer unsozialer wurden.
Einst sympathische, warmherzige, humorvolle Männer, bei denen mit der Macht und dem Geld auch die Arroganz kam.

Natürlich gibt es trotzdem immer noch genügend Frauen, die über solche charakterlichen Defizite hinwegschauen, wenn so ein Mann mit Macht und Geld winkt. Es ist eben der Typ Frau, der explizit den Deal "Geld und Macht gegen Jugend und Schönheit" sucht.

Liebenswürdiger hat nach meinem Empfinden ein wachsender Status und ansteigender Reichtum noch keinen Mann gemacht.
Es kommt eben immer darauf an, was Frau sucht.

Meine Wünsche an einen Mann entsprechen denen, welche auch FS formuliert hat.
Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit "mächtigen" Männern schrecken diese mich gerade durch ihren Status ab.

w, 45
 
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  • #28
Also ich würde auch eine Reiche, Attraktive, Mächtige Frau einer Sozialhilfeempfängerin mit gutem Herz aber ohne engagement vorziehen.

Und zum entspannten Typen, das klingt ja ganz romantisch, aber sobald der entspannte arme Kerl aber nicht mehr für den Unterhalt aufkommen kann weil er mal wieder ein Projekt sausen hat lassen für einen Nachmittag im Wald, gibt es großes Gezeter und Schuldzuweisungen.
 
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  • #29
Und zum entspannten Typen, das klingt ja ganz romantisch, aber sobald der entspannte arme Kerl aber nicht mehr für den Unterhalt aufkommen kann weil er mal wieder ein Projekt sausen hat lassen für einen Nachmittag im Wald, gibt es großes Gezeter und Schuldzuweisungen.

Aber nur bei der Frau, die ihn für ihren eigenen Unterhalt verantwortlich macht und ihn lieber melkt als wie Zeit mit ihm zu verbringen.
Eine Frau, die von ihrem Mann finanziell unabhängig ist, hat von einem schönen, gemeinsamen Nachmittag im Wald auf jeden Fall mehr als davon, dass sich die Zahl auf einem Blatt Papier (sein Kontoauszug) etwas nach oben hin verändert hat.
 
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  • #30
Mir geht es da ähnlich wie der FS. Allerdings decken sich meine Beobachtungen auch eher mit den Ausführungen von #2. Es hängt sehr von der Branche ab. Den eingangs beschriebenen "Untypen" mit den schmalen Lippen, dem verbissenen Gesichtsausdruck und dem Dollarzeichen in den Augen habe ich auch eher bei Unternehmern angetroffen. Wenn es sich eher um kreative, künstlerische oder intellektuelle Berufsgruppen handelt, kann man da auch auf sehr spannende und charakterlich sowie äußerlich attraktive Männer stoßen. Auch unter Ärzten, Juristen, Psychologen gibt es Gutverdiener, die ich keinesfalls von der Bettkante stoßen würde.

Wenn jemand mit seinem Geld protzt, fette Autos fährt, alles und jeden nur noch nach seinem materiellen Wert und seinem Status beurteilt, finde ich das auch höchst unattraktiv. Solche Männer ziehen dann auch (zu Recht!) die entsprechenden Frauen an. Für mich sind sie praktisch unsichtbar und werden bei der Partnerwahl von vorn herein automatisch ausgeblendet.

Als ich noch ganz jung war, hatte ich mal vorübergehend so einen Freund. Der konnte mir (finanziell) sehr viel bieten, führte mich teuer aus etc. Das war mir eine gute Lehre. Mit meinen späteren Freunden habe ich mich bei einer billigen Flasche Rotwein im Park wesentlich besser gefühlt als mit ihm im Luxusrestaurant. Was nützt der teuerste Urlaub, wenn man sich schon morgens beim luxuriösen Frühstück auf der Hotelterasse total anödet und die Kaugeräusche des anderen nicht mehr ertragen kann? Nein danke! Da lob ich mir doch meine Urlaube als arme, aber glückliche Rucksacktouristin!
 
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