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  • #1

Männer mit Kindern kaum attraktiv?

Ich , Mann (42) habe zwei Kinder, die auch bei mir wohnen, Job im Management, sportlich, ....
Habe bisher die Erfahrung gemacht, dass ich für viele Frauen ein no go bin;-(
Vielleicht ist das Klischee vom mangelnden Ernährer ein Grund, wie gesagt vielleicht???
Möchte auch noch weitere Kinder, wenn ich eine Partnerin finde.
 
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  • #2
Wie alt sind denn die Kinder?
 
  • #3
Nein, ich glaube nicht, dass man hier von Klischees oder Vorurteilen reden sollte, sondern im Gegenteil sollte man einfach den Tatsachen ins Gesicht schauen, wer wen warum und wofür sucht.

Für ledige, kinderlose Frauen mit eigenem Kinderwunsch sind Männer mit Kindern in der Tat quasi Null attraktiv. Sowohl kinderlose Männer wie Frauen wünschen sich zunächst eine Partnerschaft mit Verliebtheit, Zweisamkeit, ganz vielen Unternehmungen zu zweit, etwas Verrücktheit, viel Sex, viel erwachsenengerechte Freizeitunternehmungen, lange im Bett toben, nackt durchs Haus, spontane Kurzurlaube, einfach die Verliebtheit und neue Beziehung genießen, allmählich und schrittweise Nähe und Vertrauen aufbauen, ein Fundament finden, die Verliebtheit in Liebe übergehen lassen.

Wenn dagegen zusammenwohnende Kinder da sind, ist all das von vornherein so in dieser Art nicht möglich, da in extrem vielen Belangen Rücksicht auf die Kinder genommen werden muss, von kindgerechten Freizeitveranstaltungen, Aufstehzeiten, Unternehmungen, weniger Spontaneität und so weiter. Das will so gut wie keine kinderlose, ledige Frau und umgekehrt auch kein kinderloser Mann.

Das zweite Argument richtet sich dann auch gegen Patchwork: Ich wünsche mir eine intakte Familie mit echtem Zuhause für meine zukünftigen Kinder und keine Patchworkprobleme a la "meine, deine, unsere Kinder" mit Stiefmüttern, mit unterschiedlichen Müttern, Vätern und so weiter. Ich finde das schrecklich und nicht erstrebenswert. Patchwork ist einfach nur großer Mist für alle Beteiligten, egal wie politisch-korrekt das zur Zeit schöngeredet wird. Ich wüde es einfach nicht wollen.

Drittens ist es natürlich auch so, dass bei Kindern grundsätzlich die leibliche Mutter noch da ist und Exkontakte dieser vertrauten Art kann sich auch kaum eine Partnerin vorstellen -- ich mir zumindest nicht und ganz viele andere auch nicht. Ich würde niemals mit einer Ex deren Kindern zzliebe meinen Urlaub absprechen oder anders planen oder drüber nachdenken müssen, wie ich und meine Kindern Weihnachten verbringen, weil da noch die Ex mitreden will... sorry, das erscheint mir zu absurd und grausam.

Insgesamt kommen für Dich Frauen in Frage, die auch schon alleinerziehend sind und eigene Kinder mitbringen. Suche gezielt nach Frauen mit Kindern, bei denen sich all diese Nachteile relativieren. Außerdem kommen natürlich die seltenen Frauen in Frage, die selbst keine Kinder kriegen können und sich über fremde Kinder freuen wüden. Diese seltenen Frauen suchen sich aber im allgemeinen Witwer mit Kindern, so dass sie die Mutterrolle wirklich übernehmen können und dann passt das ja auch.

Im übrigen frage ich mich, warum Du mit 42 und zwei Kindern noch weitere Kinder planst?! Was soll das? Wie jung soll die neue Partnerin sein? Warum möchtest Du das?
 
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  • #4
Hmm, ich bin 33, w, und habe bisher noch keine Kinder.Ob ich in Zukunft welche haben werde/will, das steht in den Sternen...allerdings kann ich mir einen Mann mit Kindern absolut nicht vorstellen.Insofern wärst Du für mich ein "Nogo", ja.Definitiv.
 
  • #5
Warum ich niemals einen Mann mit Kind nehmen würde...

1) Die Kinder werden nach dem Erziehungskonzept des Vaters erzogen -- ich hätte Null Mitspracherecht, je nach Alter sind die wichtigsten Dinge ohnehin schon entschieden. Erstes Problem damit: Ich müsste zwar zwangsläufig elterliche Aufgaben übernehmen, wie z.B. Trösten falls es hinfällt, aufpassen, dass nichts passiert, mal zu Bett bringen, wenn der Vater auf Dienstreise ist, vielleicht bei Hausaufgaben helfen, bei Mädchen vielleicht typische Frauenfragen beantworten und so weiter, aber all das ohne wirklichen Einfluss, also nur Pflichten, keine Rechte. Man lebt auf engsten Raum zusammen, soll aber gar nicht Mutter sein, sondern nur Freundin -- mehr als unbefriedigend.

2) Zweites Problem aus 1: Würden wir jemals ein gemeinsames Kind bekommen, könnte ich selbst dieses Kind kaum so erziehen, wie ich mir vorstelle, weil ja durch Kind 1 schon alle wichtigen Entscheidungen getroffen sind und sich kaum für mehrere Kinder der Familie unterschiedlich gestalten lassen, und wenn nur mit erheblichen Problemen und Diskussionen.

3) Was immer das Kind macht und nicht soll, ich würde doch nur hören: "Du bist nicht meine Mutter". Eine undankbarere Aufgabe als quasi Stiefmutter zu sein, gibt es nicht. Nicht umsonst ist in Märchen die Stiefmutter immer die Böse.

4) Die Mutter des Kindes wäre immer noch irgendwie spürbar. Man würde sie sehen, müsste mit ihr sprechen, sogar Wochenend- und Urlaubsregelungen absprechen. Eine Ex könnte und möchte ich aber auch gar nicht ertragen müssen, geschweige denn auch noch Rücksicht darauf nehmen. Und dann erst die unklare Lage bei Familienfesten?! Das gibt nur Ärger ohne Ende oder Kompromisse, die eigentlich weh tun und mir nicht liegen würden. Ich möchte zumindest niemals Weihnachten oder Geburtstage mit einer Ex meines Partners zusammentreffen, geschweige denn feiern. Und ich möchte mir darüber auch keine Gedanken machen müssen.

5) Ein Kind kostet Zeit, Nerven und materielle Mittel. Die bringe ich gerne auf für meine eigenen Kinder, aber nicht für fremde. Tut mir leid, ich weiß schon wieder die Zerfleischungen werden kommen, aber so ist es nun mal. So ehrlich bin ich einfach, eigene Kinder wecken Mutterliebe und Mutterinstinkte, nicht fremde.
 
  • #6
6) Gerade in der Kennenlernphase und der Frühphase einer neuen Partnerschaft möchte ich das Verliebtsein genießen und ausleben könne. Kurzurlaube, lange Nächte, viel Sex, viel Spaß, viel Freizeit -- das könnte ich mir alles mit einem fremden Kind nicht vorstellen. Ich möchte nicht in einer Wohnung, in der ich schlafe auch noch Rücksicht auf Geräusche, Nacktheit, Zeiten und Ansprüche von fremden Kindern nehmen müssen, sondern einfach entspannt und ausgiebig das Verliebtsein mit meinem Partner genießen. Ich suche keine neue Familie, sondern einen Mann, mit dem ich eine gründen kann, wenn eine stabile Situation mit Zukunftsplänen und Liebe statt Verliebtheit erreicht ist.

7) Ein kleineres Kind führt im allgemeinen dazu, dass die gesamte Freizeitgestaltung an dem Kind orientiert wird. Egal ob Spielerunde am Abend (Memory für 4-Jährige statt Siedeln für Erwachsene), Wochenendausflug oder Urlaubsgestaltung (Sandburgen am Strand statt erwachsenengerechter Urlaub), immer stehen die Interesse des Kindes im Vordergrund und die Vorlieben der Erwachsenen im Hintergrund. Für das eigene Kind mag man das gerne mitmachen, für ein fremdes ist es einfach nur noch Last. Die Erwachsenen kommen dabei einfach zu kurz.
 
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  • #7
Ich , Mann (42) habe zwei Kinder, die auch bei mir wohnen, Job im Management, sportlich, ....
Habe bisher die Erfahrung gemacht, dass ich für viele Frauen ein no go bin;-(
Vielleicht ist das Klischee vom mangelnden Ernährer ein Grund, wie gesagt vielleicht???
Möchte auch noch weitere Kinder, wenn ich eine Partnerin finde.

Bitte klar schreiben, bist du AE-Vater? Du hast viel um die Ohren, wie willst du dann noch Zeit für den Aufbau einer Beziehung haben? Das Geld spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Was nützt viel Geld, wenn Mann wenig Zeit, Power und innere Ruhe hat, die sich auch wieder auf guten Sex auswirkt, hat?

Wer soll sich später über weitere von dir gewünschte Kinder kümmern? Du willst also, dass die NEUE (junge Frau) sich dann um alle Kinder kümmert und du das Geld ranschaffst? Och, es gibt genug Frauen, die das mitmachen würden. Aber vielleicht sind das nicht die Frauen, die du willst.

Hier wird vielen Müttern, die in deiner gleichen Lage sind, gleich von vielen "netten" Single-Frauen geschrieben, dass AE-Mütter gaaaanz schlechte Chancen haben, einen vernünftigen Mann zu finden. Warum sollte es einem Mann in gleicher Situation besser gehen?

w 47
 
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  • #8
Ich möchte ein eigene Familie mit gemeinsamen Kindern. Alles andere fände ich schrecklich. Ja, ich schließe Männer mit Kindern definitiv aus.

Natürlich haben es Alleinerziehende schwerer, wieder einen Partner zu finden. Egal ob Frau oder Mann. Warum fragst Du das? Weißt Du das nicht selbst?

w35
 
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  • #9
So ziemlich alle Klischees haben sich quasi bestätigt;-(

Wenn ich mit 42 auch noch offen für weitere Kinder bin und meine zukünftige Partnerin knapp unter 40, warum nicht?
Ich habe auch bei meiner Ex-Frau Ihre Karriere gefördert und mich stark um die Kinder gekümmert!
Erziehung ist eine gemeinsame Sache, willkommen im 21. Jahrhundert;-)
Ich suche eine Partnerin, keine Frau, die sich um den Haushalt kümmert!
 
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  • #10
Ich , Mann (42) habe zwei Kinder, die auch bei mir wohnen, Job im Management, sportlich, ....
Habe bisher die Erfahrung gemacht, dass ich für viele Frauen ein no go bin;-(
Vielleicht ist das Klischee vom mangelnden Ernährer ein Grund, wie gesagt vielleicht???
Möchte auch noch weitere Kinder, wenn ich eine Partnerin finde.

Du bist 42. Das man in diesem Alter Kinder hat ist völlig normal!
Und lass dich trösten: Auch wenn du glaubst, dass Kinder für viele Frauen ein Ausschlußkriterium sind dich kennen zu lernen: Es wird mehr als eine Frau geben, bei der das nicht so ist.

Vielleicht musst du einfach an deiner Strategie oder an deinem eigenem Beuteschema arbeiten. Denn wenn du immer wieder den selben Typ Frau kontaktierst, wiederholen sich deine Erlebnisse und es entsteht der fälschliche Eindruck, dass alle Frauen so sind. Dem möchte ich doch aus eigener Erfahrung ganz klar widersprechen.
Natürlich ist ein Kennen lernen mit Kindern anspruchsvoller. Aber da du dir ja noch weitere Kinder vorstellen kannst, ist das doch gleich ein guter Test, ob die Frau das auch aushält und mitträgt.

Ich wünsche dir auf alle Fälle, dass du noch eine geeignete Partnerin findest und sich dein Traum von einer großen Familie erfüllt. Kinder sind etwas wunderbares.

w,39
 
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  • #11
<MOD: Schrfeiben Sie einfach Ihre Meinung und diffamieren Sie keine anderen Beiträge!>

Ich komme selbst aus einer Patchwork-Familie, keins der von ihr unermüdlich beschworenen Probleme ist jemals aufgetaucht. Das hat nichts mit "politisch-korrekt" zu tun (mir ist sowieso völlig schleierhaft, wieso dieser Begriff immer als eine Art Schimpfwort verwendet wird), sondern es ist gelebte Erfahrung von mir und meiner Familie.

Und dass du, lieber Fragesteller, mit 42 noch mal Vater werden möchtest, das spricht für und nicht gegen dich. Mein Vater war übrigens 43, als ich zur Welt kam, er hatte schon Kinder im Teenager-Alter. Meine Mutter hat zu ihren "Stiefkindern" bis heute ein sehr gutes Verhältnis, ihr leiblicher Sohn hat meinen Vater, also seinen "Stiefvater" bis zum Tode gepflegt, als er sehr krank wurde.

In meinem Bekannten-, Freundes- und Familienkreis gibt es so viele Beispiele für funktionierendes Patchwork, dass ich ganze Bücher damit füllen könnte. Vor ein paar Wochen hat genau so eine Familie wieder Nachwuchs bekommen. Alle sind glücklich.
 
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  • #12
In meinem Alter w44 trifft man überwiegend Männer mit Kindern. In dem Alter normal und liegt in der Natur der Sache. Aber mir ist klar geworden, dass das für mich nicht mehr in Frage kommt. Ich möchte mein restliches Leben bzw. meine Freizeit nicht nach einem zweiwöchigen Besuchsrecht einteilen müssen. Hinzu kommen dann oftmals noch Probleme mit den Müttern und Probleme i. d. Erziehung. Nein Danke. Ich suche einen Partner und keine Familie.
 
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  • #13
Naja, die Idealvorstellung ist nunmal die, dass Mann und Frau, beide ohne "Vorgeschichte" miteinander eine Familie gründen! Leider ist das heute nicht mehr so. Wenn ein Mann schon Kinder hat, geschieden ist, ist einfach schon ein gewisses Spannungsverhältnis da, ob man will oder nicht! Es geht schlichtweg ums Geld! Das ist jetzt nicht oberflächlich, sondern Fakt und bringt sehr oft Streit mit sich! Will man sich das antun? Die meisten Männer die schon KInder haben, wollen mit ihren Partnerin nicht noch mehr Kindern, Problem Nr. 2! Ich könnte noch so einiges aufzählen, wass so eine Beziehung zur Zerreißprobe macht!

Gerade für Männer wären Frau mit Kindern ein absolutes NoGo, egal wie lieb und nett sie auch sein mag! Warum wohl???

Es ist weder für Frau noch Mann mit Kindern einfach, einen neuen Partner zu finden, der sich auch auf die Kinder einlässt! Das eine geht nämlich nicht ohne das andere! Ich persönlich finde jedoch, dass eine Frau mit Kindern es trotzalledem härter hat als ein Mann mit Kindern!
 
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  • #14
Man kann nicht immer steuern, wo die Liebe hinfallen soll, doch zu jedem Topf passt auch ein Deckel. Ich selbst habe alles schon erlebt: Kernfamilie mit eigenen Kindern, Patchworkfamilie mit 7 Kindern und alleinerziehend mit 1 Kind. Solange ich noch im gebärfähigen Alter war, war meine Wunschvorstellung ein Mann ohne Kinder, der noch eigene möchte, obwohl ich bereits 3 hatte - es kam aber anders. Ab 40 aber drehte sich das: ein Mann ohne Kinder wäre dann für mich nicht mehr in Frage gekommen, weil nicht mehr kompatibel.
 
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  • #15
Für mich wäre ein Mann mit Kindern kein NoGo. Ich bin auch nicht so egoistisch, dass ich meine Bedürfnisse in den Vordergrund treten lassen muß. Was spricht gegen Absprachen? Damit hab ich kein Problem und ich muß den Mann auch nicht ganz für mich alleine 24 Stunden täglich haben. Auf Kinder kann man ja wohl nicht eifersüchtig sein und Freunde habe ich ja auch noch.
Ich habe nichts gegen Kinder, und über deren vielleicht dummen Sprüchen oder Herumgezicke stehe ich drüber, schließlich bin ich erwachsen. Da gibt es von mir eine klare Ansage, das hat mit Erziehungsberechtigung nichts zu tun. Schließlich läßt man sich von Erwachsenen ja auch nicht alles gefallen, da sagt man ja auch, was man denkt.

Ich habe den EIndruck viele in diesem Forum haben noch nicht verstanden, dass jede zweite Ehe auseinander geht und von vielen, die zusammen bleiben ist der Traum von einer erfüllten Partnerschaft auch schon zerplatzt und so leben sie wegen Haus, Hund und Kindern weiterhin zusammen.

Dieser Realität sollte man ins Auge blicken, und vor allem damit rechnen, dass so manche Forumteilnehmer/-innen in ein paar Jahren auch mit Kindern auf Partnersuche ist.

Und die anderen, die im jetzigen Augenblick noch zu den kinderlosen Singles gehören, aber Ansprüche stellen ohne Ende, die werden in Anbetracht der Tatsache, dass ab 30 eben viele Menschen schon Kinder haben, Single bleiben müssen.
 
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  • #16
Bei mir ist´s irgendwie komplett anders.
Mein Partner hat zwei Junges ( 11 und 15). Der eine ist ständig bei ihm, der andere jeden zweiten Tag. Ich ( w, 38, ohne Kinderwunsch, in leitender Position) habe seine Söhne sehr gerne und empfinde keinen als Last oder ungewünscht. Beide sind aber auch sehr lieb zu mir, bis auf den üblichen Pubertätskrempel................ grins.............
Leider schaut sich der Vater aber zu gerne nach anderen Frauen um.
 
  • #17
Dass Deine Kinder bei Dir leben, macht die Sache natürlich schon kompliziert. Ein entspanntes, unbeschwertes Kennenlernen mit ausreichend Zeit zu zweit ist da nämlich eher schwierig, wenn auch nicht unmöglich.

Wenn die Kinder groß genug sind und/oder ausreichend Betreuung organisiert ist, dass man sich mehr als einmal wöchentlich treffen und auch mal ein Wochenende zusammen verbringen kann, dann ist es sicher möglich, eine Beziehung in Gang zu bekommen. Man sollte sich ja auch schon einigermaßen gut kennen und verliebt sein, bevor die Kinder und die neue Partnerin sich kennenlernen.

Unter diesen Rahmenbedingungen würden mich dann die vorhandenen Kinder nicht davon abhalten, Dich kennenzulernen. Bei einem 14-Tages-Papa hätte ich auch keine grundsätzlichen Bedenken gegen ein Kennenlernen.

Wirklich toll finde ich Deine Einstellung, dass Du eine Partnerin und keine Haushälterin suchst. Du hast wahrscheinlich Deinen Haushalt und die Kinderbetreuung (so wie auch viele alleinerziehende Mütter) gut organisiert und vor allem kannst Du die gemeinsamen Zeit mit einer (potentiellen) Partnerin wertschätzen und wirst die entsprechenden Freiräume organisieren. Das ist für mich wesentlich attraktiver als ein Mann, der seine Partnerin vorrangig in der Funktion sieht, dass sie ihm den "Rücken frei hält".

Ob und welchen Stress es mit den Kindern, der Ex und wem auch immer gibt, würde ich mir auch im Laufe der Zeit ansehen und dann beurteilen, ob und wie ich damit leben kann. Auch Männer ohne Kinder haben schließlich Probleme und Herausforderungen, denen sich die Partnerin nicht entziehen kann, und zwar nicht zu knapp.

Allerdings, lieber FS, würde ich (Anfang 30) keine eigenen Kinder haben wollen.
 
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  • #18
Was heißt hier Klischee? Es ist eine Tatsache. Dass Dir, lieber FS, diese Tatsache nicht gefällt, ist nachvollziehbar. Es ändert aber leider nichts daran.
 
  • #19
Lustig. Da beschweren sich Frauen permanent, dass Männer sie wegen der Kinder ablehnen und sind empört über manche Begründungen diesbezüglich - legen hier aber in der Argumentation die exakt gleichen Verhaltensweisen an den Tag.

An den FS

Ich kann nur von mir sprechen (w/43/1 Teenagerkind/1 nahezu erwachsenes Kind)

Wenn ich in den Mann vernarrt bin und er in mich, dann ist mir egal ob er alleinerziehender Vater ist oder nicht. Nicht die Kinder können dann ein Problem werden (egal welche), sondern die Erziehungsstrategien. Aber mit ein wenig Gelassenheit, hin und wieder fünf grade sein lassen, Humor und allen Kindern zeigen, dass sie genau so wie sind für den jeweils anderen Partner okay sind klappt das auch.

Eigene möchte ich nicht mehr. Andere sind willkommen.


Viel Erfolg
 
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  • #20
Ich muss muss #18 voll zustimmen, leider zeigen hier viele Frauen Einstellungen, die sie umgekehrt bei den Männern beschimpfen.

Aber es ist klar, dass ein alleinerzhiehender Vater erheblich eingeschränkt ist, und dass sich das eine Frau nicht antun will/muss. Und hier im Internet ist der Markt ja schließlich groß genug und es gibt so viele Männer, die keine Kinder bei sich haben und die diesbezüglich einfach flexibler sind.

Trotzdem sehe ich keinen Grund zum Gemähre, selber AE verwitweter Vater mit 2 Kindern unter 15. Innerhalb von zwei Jahren ca. 30 Dates und drei Versuchsbeziehungen. Also so schlimm kann es dann ja wohl nicht sein.

Und warum sollte der FS mit 42 nicht noch ein weiteres Kind bekommen; er ist dafür genau im richtigen Alter, kann es sich wohl leisten und möchte auch welche.
 
  • #21
wenn ein mann seine kinder lediglich alle 14 tage am wochenende sieht, kann ich kein problem erkennen, dass einer partenrschaft entgegensteht.
liebe frauen: ihr solltet euch mal vor augen führen, was es im umgekehrten fall für einen mann bedeutet, der eine ae-frau kennenenlernt, ihre kinder permanent um sich zu hat und lediglich alle 14 tage mal ein wochenende mit ihr allein hat!
dem gegenübergestellt, kann ich die problematik des 14-tägigenkontaktes des vaters nicht so ganz nachvollziehen.

selbst wenn die frau ein problem mit so einer situation hätte...was spricht dagegen, dass sie sich für dieses wochenende mal etwas vornimmt?
 
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  • #22
Mal ehrlich, FS. Wenn gesch./getr. leb. Männer schon Kinder haben u.sagen, sie wünschen sich mit einer neuen Partner weitere Kinder, dann schrillen bei mir die Alarmglocken. Das hört sich nach Köder an, gerade in deinem Alter, wenn man davon ausgeht, dass dein Suchschema bei 30-40 Jahren (=Geburtsalter) liegt. Du scheinst auch den Eindruck zu machen, dass du mit deinem Geld lockst. Die Neue soll sich dann mit um deine Kinder kümmern u.um die weiteren? Das heißt faktisch, dass sie nicht mehr arbeiten gehen kann bei 3-4 Kindern plus Haushalt u. von dir abhängig sein soll. Sie bzw. eure Beziehung wird auf der Strecke bleiben, zumal du Manager bist u. Sport treibst. Wenn du dir trotz Kinder Zeit freischaufeln kannst, dann wird es so sein, dass die Kindererz. darunter leidet. Kinder brauchen nun mal viel Aufmerksamkeit, Fürsorge, Zuneigung. D. h. wiederum, dass die Kinder problembehaftet sein könnten (Scheidungs-/Trennungsk. eigentlich immer).

Alles, was Frederika beschreibt, kann ich aus eigener prakt. Erfahrung bestätigen, ich könnte auch reihenweise Bücher darüber schreiben. Habe wertvolle Lebenszeit/-kraft in die beiden Kinder meines Ex-Freundes investiert, habe sie im Alter von 7-16 Jahren bis zum Schulabschluss mit allem Drum u. Dran u. viel Leid u. Verletzungen großgezogen. Was war der Dank dafür? Ich selbst blieb kinderlos (Uhr tickt jetzt) u. wartete auf bessere Zeiten mit ihm, wo wir uns gemeinsame Kinder "leisten" konnten. Er aber hat mich nur verar..., wollte gar keine weiteren Kinder (seine eigenen waren ihm schon zu lästig). Er hatte mich hauptsächlich als Haushaltshilfe, Arbeitskraft, Supernanny u.Ersatzmutter (für sich u. die Kinder) benutzt. Fazit bei der Trennung: Seine eigenen Kinder wünschten mich einerseits zurück, andererseits waren sie froh, dass ich mich doch noch vor ihrem Vater, den sie als A. bezeichneten, freigemacht haben, da ich was besseres verdient habe. Ich glaube sogar, in dem Moment, als sie mir das sagten, hat es innerlich "Klick" gemacht u. sie haben endlich die Trennung zwischen ihren Eltern verarbeitet, weil sie verstanden haben, dass es auch das beste für ihre Mutter gewesen war, sich von diesem Mann zu befreien.

Ich für meinen Teil werde mir das jedenfalls nicht mehr antun, anderen Männern die Ersatzfamilie zu bieten, um am Ende weggeworfen zu werden. Ich habe keine Altlasten und kann eine eigene Familie gründen. Blut ist dicker als Wasser.

Zu deinem Klischee vom mangelnden Ernährer: Klar gehen erst mal Kosten für deine beiden Kinder "flöten", wenn noch zwei Kinder folgen, dann hast du vier zu ernähren. Das ist nicht wenig. Von daher kann man nicht so recht glauben, dass du wirklich noch weitere Kinder haben willst (bei der Geburtenrate in D!). Die wenigsten Frauen brauchen heutzutage einen Ernährer für sich selbst. Es ist doch nicht verwerflich, wenn Frau erwartet, dass der Mann die gemeinsamen Kinder mit ernährt/erzieht, genauso wenig, wie Mann erwartet, dass Frau nur als Gebärmaschine funktioniert.
 
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  • #23
Nochmal #19 an #21
tut mir leid, wenn Du solch schlechte Erfahrung gemacht hast.

Ich denke der FS braucht ebensowenig wie ich eine Ersatzmami. Dafür haben wir nämlich eine Haushälterin:
Außerdem arbeite ich z.B. nur in Teilzeit und kann mich selbst um meine Kinder kümmern. Trotzdem ist noch genügend Geld da für ein weiteres Kind und ggfs. die Ernährung einer Frau. Ich denke doch wir sind hier bei EP, so dass man bzw. der FS es hier nicht nötig hat, mit Geld zu locken.
 
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  • #24
Mir wäre ein Mann mit Kindern lieber als einer ohne !! Allerdings lieber einer der keine mehr möchte. Ich möchte von jeher keine eigenen Kinder, mag sie aber trotzdem und würde mich freuen im Leben eines lieben Kindes eine Rolle zu haben. Als mütterliche Freundin z.B. Es kommt immer auf die Charaktere an und wie harmonisch das Ganze abläuft. Kinder denen man keinen Grund zur Ablehnung gibt, lehnen einen auch nicht ab. Außerdem spiegelt der Mann Verantwortung und ist in der Lage Probleme und Situationen sowohl gemeinsam als auch allein zu lösen. Wenn eine Frau dir nur wegen den Kindern keine Chance gibt, kannst du sie sowieso vergessen.
w/32
 
  • #25
Mir käme es darauf an, ob die Kinder den neuen Partner verdrängen wollen oder vom alleinerziehenden Elternteil als Partnerersatz gesehen werden bzw. sich selbst als solchen begreifen.

Bei mir scheiterte eine schöne Beziehung, die meinetwegen auch bis ans Lebensende hätte dauern können, unter anderem daran.

Als ich ihn kennenlernte, war die Tochter sieben und er seit zwei Jahren getrennt. Tochter lebte bei Mutter, er sah sie regelmäßig. Und schon damals wollte die Tochter den tollen Papi, wenn sie ihn sah, unbedingt für sich ganz alleine haben. Ich verstand das - zu Ausflügen wurde ich trotzdem mitgenommen, und an den Wochenenden war ich auch oft in der Wohnung mit dabei, weil er das so wollte und weil er klarstellen wollte, dass ich jetzt halt einfach da bin als seine Partnerin und dazugehöre.

Dann musste er mehrere Jahre intensivst arbeiten in seinem aufstrebenden selbstständigen Unternehmen und hatte sowohl für mich als auch für seine Tochter immer weniger Zeit. Mir tat das Kind leid, sie liebte ihren Papi und er sie natürlich auch - also, wenn mal tagsüber paar Minuten Zeit waren, dann ermunterte ich ihn, sie mit seiner Tochter zu verbringen, damit er sie überhaupt beim Aufwachsen erlebte. Ich sah ihn dann ja abends noch, meist im Geschäft und dann irgendwann zu nachtschlafender Zeit im Bett.

Dann wurde sie allmählich 16 und plötzlich war die Mami voll blöd und sie wollte unbedingt beim voll tollen Papi einziehen (ich hatte immer mein Haus, wenige Kilometer entfernt, beibehalten, schlief aber die meiste Zeit bei ihm, damit ich ihn überhaupt sah zu diesem Zeitpunkt). Papi besprach das mit der voll blöden Mami, und da der voll blöden Mami das Kind zu dem Zeitpunkt schon das Leben zur Hölle machte, weil sie auf Teufel komm raus beim voll tollen Papi leben wollte, richtete er ihr ein großes neues Zimmer ein.
Ab da war er in Beschlag genommen.

"Papi, fährst Du mich zum Tennis, zum Reiten, zur Nachhilfe, zu Freundin A, B, C?" "Papi, kochst Du für mich?" "Papi, darf ich meine Mädels zum Übernachten einladen?" Papi dies, Papi jenes.
Papi hatte eh schon null Zeit, aber von Mami wollte sie sich nicht fahren lassen, weil Mami war ja voll blöd und auch alle ihre Freundinnen fanden Papi voll toll. Und Papi liebte ja seine Tochter und hatte ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil er jahrelang nicht wirklich viel Zeit hatte.

Ich wurde von ihr nur noch geduldet und bekam nach den vielen Jahren, die ich an Papis Seite lebte, heftig zu spüren, dass sie nicht freiwillig bereit sei, Papi weiterhin zu teilen. Jetzt, wo sie schon bei ihm wohnte.
Papi saß im Dilemma. Weil Papi mich ja auch liebte, und eigentlich gerne auch von seiner knappen Zeit ein wenig mehr mit mir verbracht hätte, alleine. Zumindest einen Rest von Sexualleben, wir begehrten uns ja nachwievor sehr.
 
  • #26
Fortsetzung wegen Zeichenbegrenzung: [Mod.= Nur ausnahmsweise freigeschaltet!]

Ich hab mir das lange angeschaut, da ich mich auch blendend selbst beschäftigen kann mit meinen Hobbys und Interessen und einen sehr erquicklichen Freundeskreis habe. Und da ich ihn ja wirklich liebte und auf eine stressfreiere Zukunft hoffte, die mehr auf uns fokussiert hätte sein können. Er hat sich bemüht, Zeit für uns freizuräumen, aber das richtete sich irgendwann fast nur noch nach den Anwesenheitszeiten und den Ansprüchen der Tochter. Die, wie oben erwähnt, den Papi als ihr Alleineigentum mit den Zähnen verteidigte. Obwohl ich ihn ihr soundso nie streitig machte, sondern es immer als wichtig empfand, dass er Zeit mit ihr verbrachte.

Nun, sie hat gewonnen, kampflos. Mir war das irgendwann zu blöd, die Jahre verrinnen zu sehen mit einem Partner, der sich eh schon zerreißt, aber sich halt nicht zweiteilen kann. Und in einen Konkurrenzkampf zur Tochter wäre ich nicht eingestiegen.

Jetzt ist sie fast 23 (hat selber einen Freund, der ein- und ausgeht!), wohnt immer noch beim Papi und die Regeln sind strenger geworden:
Papi hat seit ein paar Monaten eine wirklich nette neue Freundin, 150 km entfernt, darf diese mal am Wochenende für eine Nacht besuchen, aber sie soll sich im Gegensatz zu mir damals doch bitte vom gemeinsamen Vater-Tochter-Nest weitgehend fernhalten.

Und er hält sich dran, weil er immer noch die Bringschuld empfindet, in wesentlichen Jahren nicht genug Zeit für seine Tochter aufgebracht zu haben.

Ich bin inzwischen seit mehreren Jahren oberhappy mit meinem jetzigen Freund. Kinderlos. So viel zum Thema.

UND: Ich habe in meinem ganzen Leben erst einen einzigen alleinerziehenden Mann beobachtet (in meinem Freundeskreis), der eine Prioritäten-Balance zwischen Kind und neuer Frau herstellen konnte. Bei den wenigen anderen alleinerziehenden Männern war die neue Frau IMMER zweite oder dritte Geige; weil der Job ist ja auch noch da.
 
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  • #27
Also was ich hier zum Teil lesen muß...da stellen sich einem doch die Nackenhaare auf!
Ein Mann mit Kindern,dann noch alleinerziehend-die Erfahrung und Disziplin,die Hingabe für seine Kinder bzw,dann Familie dazusein-entschuldigt bitte,,,aber so eine Person hier so regelrecht zu diffamieren und von vorneherein direkt als Partner ausschließen zu wollen/können...das grenzt für mich an pure Dummheit!Bei allen die hier geschrieben haben ging es doch v.a.um SEX...man könne dann nicht so wie und wann man wolle.Natürlich ist die Sexualität ein wichtiger Bestandteil in der Beziehung aber ein Partner sollte für mich zumindest-auch ein gewisses Grundmaß an "konservativer Moral " erfüllen,sprich er sollte fähig sein sich auch um andere zu bemühen und für sie dazusein...und wer zeigt so etwas demonstrativer als ein AE Vater?
Leute entweder habt Ihr nicht kapiert wie Beziehungen funktionieren können oder Ihr wollt wirklich nur Sex?!
Ich jedenfalls verstehe das nicht,,,
Dir lieber FS wünsche ich auf jeden Fall viel Glück bei Deiner Suche!
 
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  • #28
Einen Mann ganz ohne Kinder gibt es in dieser Altersgruppe selten. Oder sie wollen auch keine. Mir wäre ein Mann mit Kindern, die bei ihm leben ehrlich gesagt lieber als einer, der die Kinder nur alle 2 Wochen hat. Im Gegensatz zu Frederika glaube ich nämlich durchaus, dass man dann zu einer Familie zusammen wachsen kann. Da der FS auch noch weitere Kinder möchte, wäre er genau mein Fall. [ ]
 
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  • #29
Es gibt dafür keine Regel. Wenn die Frau Dich liebt, wird sie Dich auch "im Paket" akzeptieren. Mein Freund hat 4 (!) Kinder und 1 Enkelkind und mein Kopf sprach total gegen diese Beziehung. Aber ich schätze an ihm unter anderem besonders seine Liebe den Kindern gegenüber. Seine Liebesfähigkeit macht ihn für mich total attraktiv. Eine innerlich reife und offene Frau wird Dich immer so akzeptieren wie Du bist und nach Lösungen suchen, Deine Lebensumstände inklusive Kinder in ihr Leben zu integrieren (und hoffentlich auch umgekehrt).
Mach Dir also keinen Kopf: Du willst EINE Frau, und zwar die Richtige. Und die findet sich, sobald du innerlich offen bist und Raum für sie schaffst.

Viel Glück!
w45
 
  • #30
Bitte hier melden.

Natürlich bist Du attraktiv. Nimm das Forum und die Meinungen, welche du hier liest, nicht für bare Münze und glaube, der Rest der Frauenwelt denkt entsprechend.
Mir war und ist es immer wichtig, mich in den entsprechenden Mann zu verlieben, nicht in sein Konto, seinen Status, sein Auto oder sonstigen Blödsinn. Wenn ich Dich toll fände, könntest Du auch grüne Haare und vier Beine haben.
 
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