• #1

Männer und Babys: Wie familienorientiert sind sie heutzutage?

Die ElitePartner-Männerstudie© hat kürzlich herausgefunden: Für die meisten modernen Männer ist es selbstverständlich bei der Geburt ihres Kindes dabei zu sein. Und auch Geburtsvorbereitungskurse und der Kauf von Babykleidung sind für viele ein Muss. Geht es allerdings darum, im Beruf kürzer zu treten oder gar Elternzeit zu nehmen, ist schnell Schluss.

Uns interessiert Ihre Meinung: Was würden Sie für Ihre neue, kleine Familie alles tun - bzw. haben Sie bereits getan?

Alle Umfrageergebnisse erfahren Sie zudem hier.
 
  • #2
ich war bei der geburt meines sohnes dabei, am hechelkurs nahm ich auch teil...bei dem fragte ich mich aber schon, was der mann dabei soll.
beim ersten kind...so wie bei mir, war es aber schon interessant, die ganzen details zu erfahren.
nicht dabei sein wollte ich im krankenhaus nach der geburt. ich sah es wirklich nicht ein, mich im familienzimmer einzuquartieren. dazu hatte ich überhaupt keine lust. da kam ich lieber zu besuch.

der kauf von babyklamotten interessiert mich eher weniger, zumal man damit von seiten der omas damit förmlich zugeschüttet wird.
allerdingst habe ich mir jetzt einen buggy für das auto bestellt, der in den kleinen kofferraum meines roadsters passt - da gab es nur 3 zur auswahl :)

betreffend er elternzeit, oder wie ich es nenne: vaterurlaub, den werde ich für 2 monate wahrnehmen.
warum auch nicht!

ich weiss auch nicht, was das mit modernem vater zu tun haben soll. es ist doch eher ein festhalten, bzw. flüchten in alte rollenbilder, wenn der mann sich aus allem raushält und der frau alles aufbürdet - und wenn man möchte, dass sein kind später eine gleichberechtigte partnerschaft lebt, oder wie es hier immer heisst: sich auf augenhöhe begegnet, dann sollte man es dem kind auch vorleben.
 
  • #3
Also gerne alles bis auf die Geburt selber, ich glaube da würde ich in Ohnmacht fallen ... also nicht falsch verstehen ich würde mit ins KH kommen und vorm Kreissaal warten aber da drin sein möchte ich nicht.
 
G

Gast

  • #4
Man schaue mal in die Diskussionen zu Männer als Hausmann etc..

Solange ein enstprechendes über Beruf und Erfolg definiertes Bild dem Mann zu einer Frau verhilft - und sie dann auch hält!, ist es doch klar, dass es nicht so viele wagen da jetzt die Axt dran zu legen und pari zu teilen.
Wenn Madame es sich nämlich dann doch anders überlegt, weil e4r jetzt uncool geworden ist, ist sie halt weg und er nur noch Zahlesel. Und irgend etwas zum "Kindeswohl" wird sich schon finden lassen alle anderslautenden Regeln über diese Ausnahmeregel auszuhebeln.
 
G

Gast

  • #5
Mein Mann und ich arbeiten beide jeweils 50 Prozent. Ich finde das eine tolle Lösung, jeder kann Zeit mit dem Kind verbringen, kommt aber auch mal aus dem Haus und bleibt im Beruf. Ausserdem gibt es keinen Streit wegen des Geldes, da jeder ca. die Hälfte beiträgt.
Kann ich nur empfehlen!
 
  • #6
Ich wäre gerne bei allem dabei, auch bei der Geburt.
Nur nicht bei einem Kaiserschnitt, weil da m.E. der Mann nur im Weg wäre. m.E. nichts Besonderes, das geht ruck-zuck. (Auf Video gesehen)

Geburtsvorbereitungskurse, Babysachen kaufen, Namen aussuchen, Kinderzimmer einrichten, etc. - alles gemeinsam möglich. Ich finde es sehr wichtig, daß der werdende Vater auch mit einbezogen, und nicht außen gelassen wird.
Auch Elternzeit würde ich sehr gerne nutzen, und nicht darauf verzichten. Vielleicht würde ich mit meiner Partnerin streiten, wer von Beiden mehr bekommen darf ?

Tja, ich habe alles gelernt, und z.B. in einer festen Beziehung mit ihrem Baby erfolgreich praktiziert.
Aber entweder wollten meine Partnerinnen keine Kinder, oder waren mit (ihren) Kindern überfordert, oder hielten mich m.E. für "unmännlich" weil ich mich "zuviel" engagiere.
Na, dann halt eben keine eigenen Kinder. Selber bekommen - kann ich ja nicht. Manchmal vermisse ich Kinder in meinem Alltag.

Aber ich befürchte auch, daß mir passieren könnte, wie #3 beschrieb.
Frau da - Kind da - der Mann/Vater bekommt einen "Fußtritt", wird davon gejagt, und soll nur noch zahlen.
Wer zahlt, sollte auch -mehr- Rechte haben.
Man schaue mal in die Diskussionen zu Männer als Hausmann etc..
Mir ist inzwischen klar geworden, auch in dieser Diskussion + EP-Studie. daß 98 % aller Frauen in Dtl. so einen Mann wie mich nicht wollen.

Ich glaube, daß ein Mann auch Haushalt, einkaufen, Kinder/Babies etc. versorgen können sollte.
Aber daß so ein Mann dann von den meisten oder fast allen Frauen als Liebhaber/Partner abgelehnt wird - wundert mich sehr.
Was soll ich dann meinem Stiefsohn (10) beibringen ?
 
G

Gast

  • #7
Ich wäre gerne bei allem dabei, auch bei der Geburt.
Nur nicht bei einem Kaiserschnitt, weil da m.E. der Mann nur im Weg wäre. m.E. nichts Besonderes, das geht ruck-zuck. (Auf Video gesehen)
Gerade bei einem Kaiserschnitt wäre mir wichtig wenigstens eine Person auf meiner Seite des Vorhangs zu haben. Sonst würde ich mich noch hilfloser fühlen.
 
G

Gast

  • #8
Ich bin mit meinen 29 Jahren sicherlich noch eher jung, aber keiner der von der FS zitierten "modernen" Männer. Für mich käme es bspw. weder in Frage beruflich kürzer zu treten, noch der Geburt meines Kindes beizuwohnen oder irgendwelche Geburtsvorbereitungen zu besuchen.

In solche Frauendinge sollte man sich als Mann einfach nicht einmischen, da es für beide Geschlechter schlechterdings nicht vorteilhaft ist: Gerade die Stimmungsschwankungen einer Hochschwageren möchte ich genausowenig erleben, wie ich den Geburtsvorgang als solchen mit ansehen muss. Beides führt zwangsläufig zu einem Attraktivitätsverlust meiner Partnerin, der auch ihr nicht recht sein kann. Da sollte Frau einfach "Frau genug" sein, sich solchen Lebenserfahrungen auch allein stellen zu können. Eine Frau, die permanent nach meiner Präsenz ruft, obwohl es für unsere Beziehung ersichtlich keine Vorteile bringt, käme für mich nicht in Betracht. Aber auch Männer, die ihre Partnerinnen zu Geburtsvorbereitungskursen begleiten, kann ich nicht ernst nehmen. Solche Typen würde ich auch nie befördern, wenn ich über deren Fortkommen entscheiden müsste. So denken im Übrigen viele meiner Kollegen auch. Merkwürdig ist nur, dass sich in Umfragen nie Hinweise auf eine solche Sicht finden lassen. Aber egal, jeder der mal eine Vorlesung Statisik belegt hat, kennt ja die Probleme mit der Bestimmung von Stichprobe und Grundgesamtheit...
 
G

Gast

  • #9
Ich würde gerne, im Bekanntenkreis sehe ich allerdings wohin das führt. Die Aberkennung der Männlichkeit durch die Partnerin und deren Freundinnen.

Es ist leider so, dass die Männer die Emanzipation angenommen haben, die Frauen aber nicht. Beziehungsweise sich per Quote Berufe zuschanzen lassen, aber keine neuen Rollen bei Männern akzeptieren.

Ich werde arbeiten und mich am Abend um die Kinder kümmern, es ist besser für die Beziehung.
 
G

Gast

  • #10
Aber auch Männer, die ihre Partnerinnen zu Geburtsvorbereitungskursen begleiten, kann ich nicht ernst nehmen. Solche Typen würde ich auch nie befördern, wenn ich über deren Fortkommen entscheiden müsste. So denken im Übrigen viele meiner Kollegen auch.
Ich habe als solcher Typ Karriere gemacht. Ich weiß ja nicht aus welchen Quellen manche ihre Männlichkeit ableiten. Ich mache für mich jedenfalls keinen Unterschied, zwischen mich täglich liebevoll und tatkräftig um meine Familie zu kümmern oder ein Unternehmen zu leiten.

Was an Arbeit männlich oder weiblich sein soll würde mich mal interessieren. Sie gehört einfach ordentlich gemacht.

M48, Vater dreier Kinder
 
  • #11
Männer wie #7 kenne ich auch reichlich in meinem Umfeld.
Ein paar von ihnen haben sich auch tatsächlich fortgepflanzt. Allerdings sind ihre Ehen/Beziehungen recht schnell zerbrochen, weil die Frauen schlicht überlastet und mit allem alleingelassen waren. Zusätzlich gingen diese Männer selbstverständlich davon aus, dass die Frau neben ihrer alleinigen Veranstwortung für Familie und Haushalt auch zu arbeiten und für sich selbst zu sorgen hat.

Für mich sind diese Beziehungen zutiefst abschreckende Beispiele und ein zwingender Grund, mich gegen Kinder zu entscheiden.
 
  • #12
@8: Komisch, ich sehe es eher umgedreht: Frauen haben die Emanzipation angenommen, Männer nicht. Deswegen bekommen auch manche Minderwertigkeitsgefühle, wenn eine Frau mehr verdient.
 
G

Gast

  • #13
Ich glaube, daß ein Mann auch Haushalt, einkaufen, Kinder/Babies etc. versorgen können sollte.
Aber daß so ein Mann dann von den meisten oder fast allen Frauen als Liebhaber/Partner abgelehnt wird - wundert mich sehr.
Was soll ich dann meinem Stiefsohn (10) beibringen ?
Nein, du irrst dich, glaube mir. Du hast dir immer wieder die falschen Frauen ausgesucht. Denn solche Frauen wie ich, würden so einen Mann, wie du deine Fähigkeiten beschreibst, gerne als PARTNER haben. Glaub mir.

Ich vermute bei dir andere Gründe, warum es nicht mit den Frauen geklappt hat. Vielleicht zu klammerisch und zu unmännlich, also zuviel des Guten?

w48
 
  • #14
Allerdings sind ihre Ehen/Beziehungen recht schnell zerbrochen, weil die Frauen schlicht überlastet und mit allem alleingelassen waren.
Also ich habe auch sehr sparsam geguckt, als ich gelesen habe, dass der Herr keine Lust hat die Stimmungsschwankungen einer Hochschwangeren mitzubekommen. Ammm... mal so eine blöde Frage, wo soll denn die Frau hin, damit der werte Herr nicht unter der Biest leiden musst.

Soll die Frau immer hübsch und adrett für ihren werten Göttergatten bereit stehen, damit er sein Vergnügen mit ihr haben kann und bei den unbequemen Sachen, da wird sie zu Seite geschoben, weil der Anblick dem Mann nicht recht ist. Es schadet ihm und seiner Wahrnehmung der Frau oder besser gesagt seinem Spielzeug.

Aber das genau so ein Denken und Verhalten des Mannes der Beziehung schadet, das rafft der Herr nicht. Denn die Befriedigung seiner Bedürfnisse hat die größte Priorität.

Zusätzlich gingen diese Männer selbstverständlich davon aus, dass die Frau neben ihrer alleinigen Veranstwortung für Familie und Haushalt auch zu arbeiten und für sich selbst zu sorgen hat.
Natürlich, denn wir sind ja emanzipiert. Eine Frau ist dafür da, dass es dem Mann an nichts mangelt und seine Bedürfnisse im vollem Umfang abgedeckt sind. UND für den Patriarch keine Kosten entstehen, wenn er fremdgeht und sich scheiden lässt, weil das Bedürfnis nach einem neuem Spielzeug da ist (das alte sollte sich da natürlich selber versorgen können, denn sonnst entstehen ja Kosten für den ah so werten Herren).

[Mod: Beleidigung entfernt.]