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  • #61
Aus meiner Sicht darf jeder erwachsene Mensch trinken, was ihm schmeckt. Ich selbst mag mir in meinen Gewohnheiten keinesfalls reinreden lassen.
Auch hier wurde die Frage nicht verstanden. Es geht um das Biertrinken während der ersten Dates.

Ich als Frau weis ein gutes Bier sehr wohl zu schätzen (sorry, ein Kölsch zählt nicht dazu), aber während der ersten Dates würde ich weder Bier noch anderes Alkoholisches trinken. Da ich schnell beschwipst werde, ist mir das zu gefährlich.

Wenn ein Mann sich während der ersten Dates mit Bier die Hacke vollaufen lässt, wäre mir das sehr suspekt!!!!

w 49
 
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  • #62
Auch hier wurde die Frage nicht verstanden. Es geht um das Biertrinken während der ersten Dates.

Ich als Frau weis ein gutes Bier sehr wohl zu schätzen (sorry, ein Kölsch zählt nicht dazu), aber während der ersten Dates würde ich weder Bier noch anderes Alkoholisches trinken. Da ich schnell beschwipst werde, ist mir das zu gefährlich.

Wenn ein Mann sich während der ersten Dates mit Bier die Hacke vollaufen lässt, wäre mir das sehr suspekt!!!!

w 49
Hast du die Frage denn richtig verstanden?
Es geht allgemein darum, ob jemand Bier trinkt (weil die FS Bier an sich eklig findet).
Es steht da nichts davon, ob er sich mit Bier voll laufen läßt. Und es steht dort auch nichts vom ersten Date. FS schreibt lediglich es stört sie, wenn er Bier trinkt bei EINEM date, weil sie es lieber hätte er würde wie sie Wein trinken.
Es stört sie also bereits EIN Bier, alleine aufgrund der Tatsache, dass es sich eben um Bier handelt und nicht um z.B. Wein (der übrigens in der Regel deutlich mehr Alkohol enthält als ein Pils.

Also in Bezug auf den Alkoholkonsum - was ist denn da nun "prolliger"? Wenn jemand ein Getränk mit 4,8% Alkohol bevorzugt, oder doch lieber Wein, der in der Regel einen Alkoholgehalt von über 10% hat?

w, 43, ebenfalls Weintrinkerin
 
  • #63
Hier die FS zur Klarstellung: Es geht mir tatsächlich konkret um Bier, nicht um Alkohol. Es geht mir darum, dass ich Bier (bzw. den damit verbundenen Geruch) eklig und zusätzlich bei Dates unangebracht finde - man trifft sich schließlich mit einer Frau/Dame/Lady und nicht mit einem Saufkumpan. Es ging mir nicht darum, die Moralkeule zu schwingen oder dem Mann latenten Alkoholismus zu unterstellen.

Vielleicht macht das folgende Beispiel etwas deutlicher, was ich meine: Bei einem Frühstücks (!)-Date hat ein Mann mal zwei Weizen getrunken, ich konnte mir daraufhin nicht mehr vorstellen, ihn jemals zu küssen, sondern habe mich einfach geekelt. Das mag im ersten Moment empfindlich wirken, aber stellt euch mal vor, eine Frau würde bei einem ähnlichen Date vor euch ständig die Nase hochziehen oder sich genüsslich einen Pickel ausdrücken. Ihr würdet ebenfalls Ekel empfinden und sie nicht wiedersehen wollen. Ich empfinde wirklich so und kann es schwer ändern.

Da habe ich ja wirklich Glück, dass ich bisher meistens Männer kennen gelernt habe, die nicht so sehr auf Bier standen.
 
  • #64
ich muss Nachher dringend meiner Freundin sagen das ich sie liebe weil sie liebend gern Bier mit mir trinkt (auch MAL frühs, z.b. auf Festivals.. =) und wein und und...
 
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  • #65
Liebe FS

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. In der Öffentlichkeit einen Pickel ausdrücken oder die Nase hochziehen ist IMMER indiskutabel. Ein Bier zu trinken (sofern man nicht danach betrunken ist oder zu rülpsen anfängt) ist hingegen allgemein akzeptiert.

Deine Ausdrucksweise zeigt auf, dass du versnobt bist. Sorry, warum sagst du deinem Gegenüber nicht einfach, dass du Bier nicht ausstehen kannst? Traust du dich nicht???

Bei einem Frühstücksdate ist es etwas heftig. Aber nur dann, wenn es sich nicht ausdrücklich um ein Weisswurst-Frühstück handelte. Dazu gehört einfach Weissbier.
 
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  • #66
Also zum Frühstück fände ich das jetzt auch ein bisschen ungewöhnlich. Und du hast dann bei eurem Frühstücksdate zwei Weingläser getrunken? Oder hattet ihr so ein zünftiges Weißwurstfrühstück und du hast dazu Champagner getrunken?
 
  • #67
#65: Nein, ich habe bei dem Frühstück glaub ich ganz normal Kaffee oder Saft getrunken, aber keinen Alkohol...
 
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  • #68
Mal zu einem herzhaften Frühschoppen ("Frühstück" war ja wohl sicherlich die falsche Bezeichnung der FS, vielleicht war's eher ein Brunch) ein, oder zwei Weizen zu trinken ist doch etwas sehr Gutes und hier in Bayern absolut verbreitet. Manche machen das jeden Sonntag. Und wer ein oder zwei Weizen getrunken hat verströmt weder einen "ekelhaften" noch sonst einen besonders beachtenswerten Geruch. Meines Erachtens hat die FS hier ein Problem oder gar eine Zwangsvorstellung. Ich kannte mal eine Frau, die hat es schon als widerlich empfunden, wenn man in ihrem Beisein überhaupt nur etwas herzhaftes gefrühstückt hat, sie konnte da nur süße Marmeladenbrötchen essen. Alles sehr seltsam.

m.
 
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  • #69
Für mein Empfinden spielst Du die feine Lady, die sich darauf eingeschossen hat, Bier proletenhaft zu finden. Wie Du darauf kommst, ist mir schleierhaft, denn Bier wird quer durch alle Schichten unserer Gesellschaft getrunken.

Dass Du Dich vor Bier ekelst, ist natürlich eine andere Sache, aber Du musst es ja nicht trinken. Ich mochte Bier früher auch nicht, habe aber deswegen Bier trinkende (nicht saufende!) Männer nicht abgelehnt. Wieso auch?
 
  • #70
Dass Du Dich vor Bier ekelst, ist natürlich eine andere Sache, aber Du musst es ja nicht trinken. Ich mochte Bier früher auch nicht, habe aber deswegen Bier trinkende (nicht saufende!) Männer nicht abgelehnt. Wieso auch?
Ganz einfach: Weil ich den Geruch/Atem noch schlimmer finde als den Geschmack, also macht es mir am meisten aus, wenn mein Gegenüber es trinkt.

Ihr Lieben: Danke für eure zahlreichen Kommentare. Ich wollte ja wissen, ob ich mit diesem "Spleen" alleine dastehe, oder ob es Frauen gibt, die es ähnlich sehen. Die Antwort habe ich jetzt.
 
  • #71
Ich finde das nicht schlimm!
Und sicherlich gönnst du uns auch ein Feierabendbier, manchmal auch aus der Flasche, wir wollen dich ja hinterher nicht küssen.
Und weil ja hier nun jeder seine Trinkgewohnheiten zum besten gegeben hat, will ich nicht aussen vor bleiben: Ich trinke gelegentlich mal ein Bierchen, so 1 Mal im Monat, habe aber gar nichts dagegen, daß mein Partner auch mal 2 trinkt am Abend.
Ansonsten gibt es bei mir Weißweinschorle, mehr Wasser als Wein.
 
  • #72
Liebe Ann,

ich gestehe, dabei bin ich wahrhaftig auch ein wenig zickig, keine Ahnung, warum.

Ich trinke selbst sehr selten mal einen Schluck Bier, nur obergäriges, und nach Bier riechende Männer finde ich immer grenzwertig. Nicht so schlimm wie Rauch, aber küssen mag ich dann nicht wirklich und weiche eher aus. Es ist auch wirklich dieser spezielle, ziemlich grausige Geruch... brrr....

Naja, das ist aber doch zumeist unproblematisch im Alltag, oder? Welcher Mann trinkt schon ständig Bier? Nach einer Weile und mit einem anderen Getränk verfliegt der Geruch und das war's dann, oder?
 
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  • #73
Dieser uralte Konflikt amüsiert mich sehr. Tatsächlich habe ich als Teenager viele Frauen kennengelernt, die den Geruch nicht mochten (ich vermute hier einen gewissen Konformitätsdruck, tatsächlich galt wohl damals das man als Dame so etwas nicht zu mögen hat). Meine langjährige Freundin hingegen mag es sehr wenn ich Bier trinke, weil sie den Geruch als "frisch und klar" empfindet. Viele Frauen die es stört haben übrigens kein Problem damit, sich beim Kaffetrinken eine oder mehrere Zigaretten zu gönnen, was ich wiederum als olfaktorischen overkill empfinde.
 
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  • #74
Ich hätte mal ne Freundin, Nichtraucherin, die wurde ganz wild beim Küssen wenn ich geraucht habe und ein Bier getrunken hatte. Schmeckte Ihr dann total gut. Es ist also alles möglich.
 
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  • #75
Bier ist abstossend?
Wein zu schlürfen ohne Ahnung finde ich auch nicht so toll...
Sekt ist nuttig...
also mal im ernst, es gibt immer was zu meckern wenn man nur lange genug sucht!
Alkohol an sich ist in größeren Mengen nicht so toll, aber ich finde das Deine Kumpels Recht haben, Du bist eine Tussi, wer nicht bereit ist auch mal Kompromisse einzugehen stirbt irgendwann allein...
 
  • #76
Zäum das Pferd doch mal von hinten auf.. warum wird dir eigentlich schlecht?

weil der Geruch von Bier eine Körperreaktion auslöst und dir deswegen Übel wird.?

oder

weil der Geruch von Bier dich an einen Biertrinker erinnert, der auf dich keine Rücksicht nimmt, unkultiviert ist, dich am Ende noch anfasst und dich das so sehr aufregt insgeheim das dir davon schlecht wird?

bei 1.) sag es den Männern sofort, denn da ein grossteil der Männerwhl bier trinken solltest du dir keinen anlachen vor dem du dich insgeheim ekelst wenn er Spass hat.
bei 2.) solltest du du dringenst mal an dir arbeiten , da sind sicher noch mehr Dinge bei denen dir "Schlecht" wird..
 
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  • #77
Bier finde ich [...] prollig und unkultiviert.
Persönliche Abneigungen sind natürlich das eine. Jeder mag gewisse Speisen und Getränke ganz besonders gern und andere dafür überhaupt nicht.

Abgesehen davon ist aber dein Urteil nichts anderes als eine Kombination aus grober Unwissenheit einerseits und ebenso grober Verallgemeinerung andererseits. Du hast genau 0,0 Ahnung von dem überaus komplexen und hochinteressanten Thema "Bier" – deine Äußerung ist etwa dem vergleichbar, wenn ein Analphabet sagen würde: "Ich finde gedruckte Buchstaben langweilig."

Ich lege außerdem viel Wert auf stil- und niveauvolle Situationen (z.B. auch auf eine toll eingerichtete Wohnung). Einen Partner, der sich abends daheim ein Bier aus dem Kühlschrank zischt, wäre mir ein Graus.
Für mich gehören zu Stil und Niveau einerseits auch ein gewisses Maß an Differenzierungsvermögen (s.o.), andererseits aber auch eine präzise, gepflegte und korrekte Ausdrucksweise. Wenn ich oben zitierten Satz lese, kann ich dazu nur sagen: Erstens ist eine Wohnung keine Situation. Zweitens kommt mir persönlich der Ausdruck "sich ein Bier zischen" eher vulgär vor (oder "prollig", um deine weniger raffinierte Ausdrucksweise aufzugreifen).
Drittens ist deine Kasussyntax nicht korrekt: "EinEN Partner [...] wäre mir ein Graus."
 
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  • #78
ich habe nichts gegen ein feierabend bierchen wenn mann es in ruhe geniest was ich aber nie verstanden habe das mein mann es einfach eingeatmet hat erst eins hintergeküppt u. nach fünf minuten das zweite meist nach feierabend auf nüchternen magen die folge war das er natürlich angetrunken war u. ich dann natürlich sauer ich habe ihn es so oft gesagt immer im guten er konnte es leider aber nicht lassen meine frage an euch er hat täglich 2-4 bierchen getrunken auch schon vormittags war er abhängig oder ist das zu tolerieren ich sagte zu ihm das er ein problem damit hat er meinte nein u. könnte auch mal ohne bier dieses versprechen konnte er aber nicht einhalten
 
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  • #79
Ich finde, Du darfst so empfindlich sein wie es Deinem Wesen entspricht, solltest dir jedoch darüber im klaren sein, dass deine Empfindlichkeiten deine Auswahl erheblich einschränkt. Ich mag übrigens auch keine Bier-/Alkoholfahnen, die sind mir zuwider. Trotzdem würde ich eine Person in seiner Gesamtheit als Persönlichkeit nicht komplett ablehnen, nur weil sie ab und an mal ein Bier trinkt.

m/48
 
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  • #80
Ja, Bier sorgt auch in Partnerschaften schon mal für Ärger. Ich bin sicher kein Alk - Nach getaner harter Arbeit (am Haus, Garten) zische ich schon mal ein paar. Übertreibe es aber nicht. Es passiert auch mal, das ich mit Kumpels ein paar mehr löte- Ihr merkt, ich nutze wissentlich prollige Ausdrücke. Nee, ich lasse mir nicht vorschreiben wann und wieviel ich mir einpfeife. Aber ich weiß sehr wohl wann und wieviel vertretbar sind um mich in meinen Umfeld nicht unangemessen zu präsentieren. Beim ersten Date würde ich wohl eher kein Bier triniken. Bei eine Geburtstagsparty, auf der ich das erste mal bin eher weniger. Unter Freunden werden es schon mal mehr...

Wenn Frau vor einer Horde Männer steht und Biertrinker und Biernichttrinker getrennen würde - ich glaube das würde man auch visuell erkennen (ich meine nicht damit die Bäuche). Und wenn sich dann eine Horde Frauen entscheiden müsste zu welcher Seite sie sich hingezogen fühlt - ich wette was, das würde ich auch erkennen.
 
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  • #81
Wenn der Mann sein Bier kultiviert aus dem Glas trinkt, habe ich damit kein Problem.
Mich stört auch der Geruch nicht - allerdings kann ich dieses Argument durchaus nachvollziehen, denn ich möchte z.B. keinen Raucher küssen.

Wenn der Mann jedoch die Flasche mit den Zähnen öffnet oder eine Tüte mit Dosen in den Park schleppt um sie dort auf einer Bank zu konsumieren, sieht die Sache ganz anders aus.
Prollig darf er für mich nämlich nicht sein - aber Bier halte ich nicht per se für prollig.
 
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  • #82
Ich lehne Alkohol generell ab. Bier eingeschlossen.

w29
 
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  • #83
Kurz und knapp:

Selbstverständlich bist du zu empfindlich, lies doch mal deine eigenen Zeilen - da schüttelts einen ja richtig.
Aber es gibt ja auch genügend Männer mit schicker Wohnung die kein Bier trinken und auch sonst alles mitbringen was einen tollen Partner ausmacht... ^^

Viel Glück
 
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  • #84
Selbst als passionierter Weintrinker muss ich dazu sagen: sonst keine Probleme vorhanden? Ich mag weder den Geschmack von Bier noch den Geruch, ich treffe mich auch bisher nicht zu alkoholischen Getränken, aber das sollte doch wirklich jeder handhaben, wie er oder sie möchte, oder?

m48
 
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  • #85
Je enger und beknackter das Geflecht aus no-goes, umso weniger potentielle Partner können durch die Maschen schlüpfen. Dementsprechend schwierig gestaltet sich natürlich die Partnersuche.

Selbstverständlich kann man sämtlichen Biertrinkern den Stempel eines unkultivierten Proleten aufdrücken und gleichzeitig die eigenen Vorlieben zu "stil- und niveauvollem" Habitus erklären. Im eigenen Interesse wäre es jedoch sinnvoll, zu erkennen, dass der Fehler nicht in den Trinkgewohnheiten der anderen, sondern im eigenen Denken liegt.

Es ist eine Sache, wenn Dir der Geruch von Bier missfällt. Eine ganz andere ist es hingegen, wenn Du Männer aussortierst, weil sie gerne Bier trinken. Das ist pures Gift für die Partnersuche und wird letztlich nur Dir selbst schaden.

m, 32
Besser hätte man es nicht ausdrücken können.
Der Mann, der am Feierabend ein Bier trinkt, ist ein Prolet.
Die Frau, die am Feierabend einen Prosecco nimmt, ist "en Vogue" -> Also Sex in the City.

Wenn Dir die Fahne nicht gefällt, dann schieß ihn ab.
Das gilt dann aber auch für Knoblauch, Fisch, Parmesan, Zwiebeln, usw. usf.
 
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  • #86
Ich mag den Geschmack von Bier auch nicht. Folglich trinke ich keins...so what, jeder hat seine Vorlieben

Aber das Merkmal "Prolligkeit" an der Getränkewahl Bier festmachen zu wollen, halte ich für Unfug

Übrigens schmeckt so ein Weißwurst-Frühstück auch mit einem Glas Prosecco gut
W 48
 
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  • #87
Ich kann dich verstehen. Eine Bierfahne erzeugt bei mir auch Übelkeit.
Bei einem Date ein Nogo für mich.
Ich kann mir auch keinen Partner vorstellen, der sich abends mit einem Bier und der entsprechenden Fahne zu mir aufs Sofa setzt. Küssen oder gar mehr gehen da gar nicht.
Meine Partner haben wie ich Rotwein, Sekt oder Weißwein getrunken. Oder auch mal einen Schnaps. Das geht alles. Nur bei einer Bierfahne wird mir speiübel.
Für mich hat das auch etwas Prolliges, das mich abstößt.

w
 
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  • #88
Also da wo ich herkomme (Oberfranken) gilt Bier schon seit jeher nicht als Proletengetränk, sondern als Genussmittel, das in seiner Vielfältigkeit ohne weiteres mit Rotwein oder Scotch mithalten kann. Überlegt man, welche Geschmacksnuancen in gutem Bier stecken können, muss es den Vergleich auch nicht scheuen. Es gibt viele Kleinbrauereien wo wirklich eine hochkomplexe Braukunst gepflegt wird. Prosecco ist dagegen übrigens Billigplörre.
Das entspricht auch dem aktuellen Trend. Wir sind (übrigens weltweit, Deutschland hinkt da eher noch etwas nach, welch Schande für die angebliche Biernation) schon lange weg vom Dosenbiertrend und den immer größeren, immer schlechteren Massenbierproduzenten.
Heutzutage schießen Kleinbrauereien wieder wie Pilze aus dem Boden, man trifft sich zu einem gepflegten (und übrigens ziemlich teuren) Glas Bier, es gibt sogar schon Bierverkostungen, ganz ähnlich wie bei Rotwein.

Natürlich, jeder hat das Recht, manche Getränke oder Geschmacksrichtungen nicht zu mögen. Ich mag z.B. keinen Schokoladenlikör und keinen lieblichen Wein. Wer aber Bier heutzutage ernsthaft noch mit Proletentum assoziiert, beweist damit nur, dass er provinziell und stillos ist. Also keine passende Partnerin für einen niveauvollen Biertrinker wie mich.

m,32
 
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  • #89
Es geht mir darum, dass ich Bier (bzw. den damit verbundenen Geruch) eklig und zusätzlich bei Dates unangebracht finde - man trifft sich schließlich mit einer Frau/Dame/Lady und nicht mit einem Saufkumpan.
Dein Problem kann ich in der Tat nachvollziehen. Ich finde den Geschmack von Bier auch äußerst eklig, etwa genauso wie Zigarettengeschmack. Und ich hätte, vorsichtig ausgedrückt, nicht besonders viel Spaß daran eine Raucherin oder eben eine Biertrinkerin zu küssen. Wenn man einen bestimmten Geschmack einfach nicht mag, hat das aus meiner Sicht wenig mit "zu empfindlich zu tun. Aber wir müssen uns beide natürlich klar sein, dass die Auswahl, bei Männern noch mehr als bei Frauen, so stark eingeschränkt wird...

m, 46
 
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  • #90
Ich kann das schon verstehen. Gerade wenn man selbst bspw. auch gar keinen Alkohol trinkt, wirkt eine "Bierfahne" doppelt unangenehm. Aber das Label "Proll" würde ich deswegen ja nun nicht gleich vergeben wollen.