• #91
Viele Frauen trinken Bier. Es ist zwar nicht mein Lieblingsgetränk, aber bevor ich künstliche Cocktails und sulfidhaltigen Sekt und Wein trinken würde, würde ich lieber ein Bier trinken, denn das ist gesund für Nieren, Haut und Haare.

Ich glaube eher, du magst den Geruch von Bier nicht, wenn jemand sein Bier verschüttet, denn der Geschmack von Bier gleicht eigentlich nur Sprudel.

Ich lege außerdem viel Wert auf stil- und niveauvolle Situationen (z.B. auch auf eine toll eingerichtete Wohnung). Einen Partner, der sich abends daheim ein Bier aus dem Kühlschrank zischt, wäre mir ein Graus.
Ich sehe das ähnlich mit der Sekt- und Weinflasche, dem kindischen Nutellaglas oder sonstigem Mist, was Leuten im Kühlschrank haben.
Auch du wirst dich nicht von Rosen ernähren.

obwohl ich im Gegensatz zu vielen anderen einen Raucher akzeptieren würde.
Passt ja auch zu dem Sekt-Lifestyle, der meist das Rauchen kombiniert. Bier ist das Gesündeste unter dem Alkohol. Dein Lifestyle ist vielleicht tussyhafter, aber letztendlich auch ungesünder und extrem unkultiviert in meinen Augen. Sekt, Rauchen, Nägel lackieren, den ganzen Tag über Dünnpfiff reden halte ich für eine versnobtere Unkultiviertheit. Bier ist leidglich nur zünftig, nicht unkultiviert. Selbst in Klostern hat man Bier getrunken.
 
  • #92
Am Sonntag glaub ich gab es noch eine kleine Doku und die Getränkegrenze in Europa. Norden und Osten Bier, Süden und Westen Wein, wobei es mittlerweile viele Mischmengen gibt.

Da ich mich eher dem Norden und Osten Europas verbunden fühle, trinke ich eben herbes Bier und habe mir bei Männern zielsicher die Biertrinker rausgepickt. Die riechen auch nach Tabak und Leder oder nach der Arbeit nach Motoröl. Ist für mich attraktiv

Ich find das toll, dass es unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben gibt. Stell Dir mal vor die Frauen stürzen sich alle auf die gleichen Männer.
 
  • #93
Frauen und Bier, das Thema ist ein Dauerbrenner...
Ich mag Bier nicht sonderlich, mein Konsum liegt schätzungsweise bei einer kleinen Flasche (0.3 l) so alle 1 bis 2 Jahre.
Prollig finde ich es überhaupt nicht. Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand mal ein Bier trinkt. Es gibt mittlerweile auch ganz viele handcrafted-Sorten von Leuten, die wirklich kulinarisch kreativ sind. Geschmäcker sind nun mal verschieden, so what? Ich finde es ziemlichen Quatsch, mit einem Getränk ein bestimmtes Image zu verbinden. Entweder es schmeckt einem, oder eben nicht.
Ich mag gerne Wein, besonders weißen. Da kenn mich mich auch recht gut aus. Sekt/Crémant/Cava auch gerne oder ab und zu einen Longdrink (Gin Tonic) oder einen Cocktail (Daiquiri).
Mein Ex hatte Verwandtschaft, die gerne Bier und Schnaps getrunken hat. Da gab es dann eben für mich nichts zu trinken und ich bin zur Not bei Leitungswasser geblieben. Besonders wohl habe ich mich dort allerdings nicht gefühlt.
Ein ausgedehnter Bierkonsum macht sich auch schnell an der Figur bemerkbar. Ich finde Bierbäuche so richtig abtörnend. Schon von daher besteht ohnehin keine Gefahr der Annäherung an einen Viel-Bier-Trinker. Bierfahne und Angetrunkenheit bleiben mir dadurch auch erspart.
 
  • #94
bei Männern zielsicher die Biertrinker rausgepickt. Die riechen auch nach Tabak und Leder oder nach der Arbeit nach Motoröl. Ist für mich attraktiv
Geniale Frau ..... lach
Und ich möchte der Dame mit der weissen Couch (gibt es sowas immer noch ?) einen weiteren Vorteil von Bier benennen: Bier gibt keine Rotweinflecken.
Ok, mag eine Frau den Geruch von Bier nicht, dann ist das eben so. Sie muss dann überlegen, welche Art von Männern übrig bleiben. Richtig - die Männer, die kein Bier trinken. Passen diese Männer zu ihr ? Nunja - teilweise. Beim Lebensstil mit Prosecco fallen schon mal die überzeugten Antialkoholiker weg. Schade ... damit sind wohl der Grossteil der nicht Biertrinker auch weg ..... Es gibt dann die absoluten Weingourmets - die sich bei ihrer Vorliebe für Cocktails schütteln. Schade, diese Männer haben meist das Geld für tolle Häuser ...... Dann gibt es noch die, die kein Geld für Bier haben oder ausgeben möchten ..... die zahlen aber auch keine Cocktails.
Die Handvoll Männer, die jetzt noch übrig sind, sind vergeben.

Na, liebe FS - ist Bier noch immer sooooo schlimm ???
 
  • #95
ich mag den Geruch nicht, ich mag den Geschmack nicht
Persönliche Vorlieben, finde ich in Ordnung, dass Du so einen Mann nicht küssen magst. Manche mögen den Geruch von Wein nicht, der macht auch Mundgeruch. Manche Frauen trinken Buttermilch, essen Feta, anderen Käse, essen Fisch und riechen halt danach. Will ich jetzt beim Küssen auch nicht haben von einem Mann.
Ja, das ist Dein Vorurteil. Kultur haben Rotweintrinken und Prosecco auch nicht wirklich. Keinen Alkohol zu trinken, erhält das Gehirn und ist das Gesunde und Kultivierte. Den Rausch an der Art des Gesöffs festzumachen, ist medienerzeugtes Lifestyle-Gedöns in meinen Augen.
Für mich WÄRE es wenndann Stil, zu einem deftigen Essen ein Bier zu trinken. Mach ich selbst auch schon mal.
Wenn Männer während eines Dates Bier trinken, ist das schon fast ein No-Go für mich
Finde ich auch nicht prickelnd, da es eben Mundgeruch erzeugt. Ebenso Wein, Salatdressing mit Knoblauch, Essen mit Zwiebeln, Fisch, ... Kaffee erzeugt vielleicht einen Mundgeruch ...
schon allein, weil ich jemanden mit Bier-Atem viel weniger küssen mag als einen Raucher.
Beides unsexy.
Ich lege außerdem viel Wert auf stil- und niveauvolle Situationen (z.B. auch auf eine toll eingerichtete Wohnung)
Wenn es für Dich wichtig ist, ist es okay. Für mich ist wichtiger, ob es gemütlich und funktionsbezogen ist.
Niveauvolle Situationen - würde ich Dich fragen wollen, was Du meinst, wenn der Thread nicht sieben Jahre alt wäre.
Einen Partner, der sich abends daheim ein Bier aus dem Kühlschrank zischt, wäre mir ein Graus.
Hm, naja, wenn einem nichts weiter einfällt, als nach Hause zu kommen und ein Bier zu trinken, fänd ich das auch öde und bedenklich. Du zischst ja sicher abends nicht auch einfach einen Weißwein oder Prosecco.
Kumpels lachen mich deshalb aus und halten mich für eine überempfindliche Tussi
Das ist gemein, die sollten Dich genauso akzeptieren mit Deinen Vorlieben und Vorurteilen, wie Du sie hinnimmst. Das ist ernstgemeint. Du hast Vorurteile und die auch, wer ist nun derjenige, der den anderen auslachen darf?
Es gibt wirklich Frauen, die generell keinen Biergeruch mögen. Aber mit Kultur hat das nichts zu tun. Ich glaube, das Denken kommt noch daher, dass Bierbrauen auch für arme Leute früher möglich war, Wein aber nicht. Also Snobismus.
 
  • #96
Ich geh mal davon aus, dass diese FS hier nach 7 Jahren nicht mehr mitliest;-)
Ein bisschen verstehen, was eine bierfahne angeht, tu ich sie schon.
Irgendwie mochte ich früher fast 0 Alkohol, schmeckte mir nicht und als Nüchterne war eine Bierfahne schon die heftigste...hat man auch schon nach 1 nem Bierchen.
Ich habe dann immer einen Schluck selbst getrunken ( ih bitter ) und roch es ab dann nicht mehr.
Aber die Biertrinker waren eher gesellig und selten sturzbetrunken, was ich viel angenehmer fand.
In Jung waren mir Weintrinker eher suspekt und mein Vorurteil war: langweilig

In der Schwangerschaft, da wo man nicht trinken darf, bekam ich völlige Gelüste nach Bier und Wein.
Musste dringend nach dem Stillen auch bedient werden.
Meine Jungs haben mich sozusagen an die Flasche gebracht.

Zuhause alleine trink ich fast nie und es gibt Gründe weshalb ich Probleme hätte mit jemandem der täglich zum Alkohol greift.
Bier wenn beim feiern, erfrischt und kann ich auf den Schluck beherrschen...übrigens in der richtigen Umgebung: am liebsten aus der Flasche
Und in anderer Runde auch gene Wein

Aber egal ....man wählt nie den, den man nicht riechen kann.
Und erklären kann und muss man es nicht
 
  • #97
Übrigens schmeckt so ein Weißwurst-Frühstück auch mit einem Glas Prosecco gut
Nein.
Weißwurst, süßer Senf, Breze, frisches, kühles Bier. Muss kein Weißbier sein, auch wenn das die echte Tradition wäre. Weißwurst richtig essen. Preußen. :)

Bier prollig, asozial. Wieviele Biersorten gibt es? Biersomeliers?
Alles zu seiner Zeit. Einer mag das, der andere jenes. Leben lassen.

M, 54
 
  • #98
Ich (weiblich) habe kein Problem mit Bier. Trinke selber gerne mal eins. Oder gerne ein Radler.
Mir sind eher Männer suspekt, die Sekt trinken. Aber: Jedem Tierchen sein Pläsierchen ;-)
Solange Alkohol für den anderen kein Grundnahrungsmittel ist, ist es mir völlig egal, was er trinkt.
 
  • #99
Ich bin keine Frau, aber ich bin bei Dir: ich kann es nicht ertragen, eine Frau mit Bier in der Hand zu sehen. Bei Männern bin ich da etwas toleranter, trinke aber selbst nur dann Bier, wenn es zu der Mahlzeit passt (z.B. zum Steak oder zum griechischen Essen). Ich verbinde es auch mit Heavy Metal-Konzerten, Fußball, Rumgerülpse und albernen Männerabenden. Not my cup...
 
  • #100
Mir ist irgendwie suspekt, wie viele Menschen es doch gibt, die irgendwelche Charaktereigenschaften daran festmachen, ob jemand Bier, Wein oder Sekt trinkt oder nicht trinkt. Über diejenigen, die die Haare zu lang oder zu kurz haben, muss man sich dann ja fast schon beklagen...
 
  • #101
Mir ist irgendwie suspekt, wie viele Menschen es doch gibt, die irgendwelche Charaktereigenschaften daran festmachen, ob jemand Bier, Wein oder Sekt trinkt oder nicht trinkt.
Mir tun diese Menschen leid - sie müssen sich unbedingt das Label "kultiviert" verpassen und dürfen aus diesem Grund nur Rotwein trinken. Um welchen Genuß bringen sie sich dabei: Ein sun-downer Astra am Elbstrand, ein Bier zum völlig überwürzten Brathendl im Bierzelt, ein Gipfelkreuz-Schnapserl, einmal im Heurigen in Wien wie der legendäre Bgm. Häupl "man bringe den Spritzwein" grölen, sich wie Queen Mum einen Fusel-Gin wie den Beefeater hinter die Binde kippen!
Geht alles nicht...man ist ja schließlich kein Prolet. Dann darf man aber auch nicht die Anfängerfehler machen, wie die TE. Dann muss man nämlich zumindest auch Cremant trinken statt Sekt - und auf gar keinen Fall Cocktails.
 
  • #102
Ja mei, so hat jeder seine Vorlieben. Ich trinke sehr gerne Bier und mein Freund auch.

Ein Punkt stört mich jedoch an deiner Aussage: es erweckt den Eindruck als wären Biertrinker unkultiviert. Hier solltest du nicht zu vorschnell urteilen.