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Gast

  • #1

Männer unter dem Pantoffel ihrer Frauen?

Ich (m, 33) mache seit einigen Jahren schon verstärkt folgende Beobachtung: Nicht wenige Männer meiner Generation scheinen - in aus meiner Sicht ein wenig übertriebener Weise - unter dem Pantoffel ihrer Partnerinnen zu stehen (- wie man ja so schön sagt). Sie machen alles, was Ihre Partnerinnen wollen und stehen Gewehr bei Fuß. Das Selbstbewusstsein, das sie im Berufsleben verlässlich begleitet, scheint in der Partnerschaft nicht selten völlig verlustig zu gehen. Werde ich Zeuge solcher Unterwürfigkeiten, beschleicht mich Ärger und Angst. Ich selbst bin ein Freund von Partnerschaften auf Augenhöhe. Jegliches Buckeln vor dem Partner ist meine Sache nicht. Gibt es jemanden, der bereits ähnliche Beobachtungen gemacht hat - und vielleicht auch ein soziologisches bzw. sozialpsychologisches Erklärungsmodell zur Hand hat?
 
  • #2
Ja, eine gewisse Verweichlung der Herren und Vermännlichung der Damen kann man in manchen Beziehungen beobachten. Ist ja Mode, Weicheier und Frauenversteher und Unterwürfigkeit zu fordern. Würde mir auch nicht gefallen -- Augenhöhe ist schon der richtige Ansatz.
 
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  • #3
Au wei, was kennt ihr denn für Leute???? Ich kenne keinen Mann, der vor seiner Partnerin buckelt und schon gar keine Frau, die das fordert. .

Weicheier und Frauenversteher sind Mode? Häh? Wohl kaum. Das zeigen ja schon die abwertenden Begriffe. Die Mehrheit findet "Weicheier" und "Frauenversteher" eher lächerlich, sonst wären die Bezeichnungen anders. Also, nicht aufgeben. Vielleicht bewegt ihr Euch in den falschen Kreisen? Augenhöhe halte ich heutzutage für den Normalfall. Ist jedenfalls in meinem Freundeskreis so. w 34
 
  • #4
Angeblich haben doch die Damen Zuhause eh die Hosen an. Und für viele Beziehungen läufts halt glatt, wenn er öfter Ja murmelt als Nein sagt.

Entweder sind die Damen damit happy, weil dominant veranlagt, oder sie poppen irgendwann mit nem Macho fremd.
 
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  • #5
Ich beobachte das auch - die giftigsten Ziegen haben die haltbarsten Beziehungen. Und ich (w, 36) frage mich schon manchmal, ob ich einfach zu nett bin und Männer irgendwie darauf stehen, ständig verbessert und angezickt zu werden. Andererseits möchte ich so einen mann auch nicht haben, der nicht in der Lage ist, auch seine interessen zu vertreten :)
 
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  • #6
Sicherlich ist Deine Beobachtung richtig. Ich denke, sie hat zwei Gründe.

Grund 1, Fiministisch beeinflusste Erziehung
Männer, die jünger als 40 / 45 Jahre sind, sind vom Kindergarten bis zum Hochschuldiplom von einer Gedankenwelt geprägt, die im Übermaß frauenfreundlich (um nicht zu sagen feministisch) war. Jahrelang wurde ihnen eingetrichtert, es sei schlecht ein Mann zu sein. Keinesfalls geht es an, sich in der für Männer typischen Weise zu verhalten. Jeder Mann solle zu einem kleinen Frauenversteher werden und die männliche Seite seines Charakters in den Griff bekommen.

Das hinterlässt natürlich Spuren bei den Männern, aber auch bei den Frauen. Die mögen zwar trotzdem keine Frauenversteher, aber ihre Ansprüche wurden ins Maßlose gesteigert. Der Mann soll bitteschön ein toller Versorger sein, er darf sich beim Arbeiten aber nicht so anstrengen, denn sonst kann er seine Frau nicht mehr genügend betütteln ...

Grund 2, Das Familienrecht
Hat die Frau dem Mann erst mal so lange schöne Augen gemacht, dass er sie heiratet, dann sitzt sie ganz klar am längeren Hebel. Sie kann ruck zuck und ohne weitere Gründe die Scheidung einreichen und den Mann aus der Familie rauswerfen. Der sitzt dann mit einem Selbstbehalt auf Harz 4-Niveau in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung und sieht die Kinder kaum noch. Während die Frau dabei locker ein paar hunderttausend Euro absahnt.
Das möchten Männer natürlich vermeiden. Also kuschen sie lieber.

m
 
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  • #7
Nee, sehe ich anders, vielleicht wollen die Männer zu Hause halt auch nicht den Boss raushängen lassen und sind einfach erschöpft von ihrer Rolle als Herrscher im Job und übergeben im privatem Bereich das Ruder der Frau. Wenn Beide damit zurecht kommen, warum nicht?

Ich frage mich eher als Frau, warum der FS das Verhalten der Männer so negativ sieht und nicht versucht, dass Verhalten genauer zu analysieren und auch mal von einer anderen Sichtweise zu betrachten.

Woher kommt die Angst und der Ärger tatsächlich? Meistens ist es so, dass die Ursachen dafür in der eigenen Kindheit bei einer dominanten Mutter liegen. Da sollte mal der FS nachforschen. Übrigens gibt es im Internet gute Hinweise zu dem ganzen Thema, aber man braucht Zeit und Ruhe, weil es ein komplexes Thema ist.

Was in den Augen des FS Buckeln vor dem Partner ist, Gewehr bei Fuß sein etc. ist vielleicht eigentlich nur normales partnerschaftliches Verhalten, aber in seinen Augen, weil er es nicht anders kennt bzw. vom Vater vorgelebt bekommen hat, Unterwürfigkeit etc. seitens des Mannes.

w 47
 
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  • #8
Ich denke, dass die meisten Männer wissen, dass sie vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen, wenn die Partnerin auf die Idee kommt sie zu verlassen. Die sogenannte Rechtsprechung ist ausschließlich auf das Wohl von Frauen im Allgemeinen und Müttern im Besonderen ausgelegt. In meinen Augen ein Verdienst der "lila Pudel" also den WegbereiterInnen der Feminisierung der Gesellschaft.

Männer werden Alles daransetzen um dafür zu sorgen, dass es "ihren" Frauen gut geht.
Allerdings wollen paradoxerweise viele Frauen dann solche "Weicheier" nun auch wieder nicht. Sie suchen sich einen vermeintlich "richtigen" Mann und zocken den Alten ab (s.O.). Das wiederum wird wieder als erneuter Beweis für die Eingangs zitierte Regel gesehen und der Kreis schließt sich.

(m/44)
 
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  • #9
Das gibt es in anderen Generationen auch, dies sind dann richtige Waschlappen oder Schoßhündchen, die auf Kommando der Frau funktionieren. Egozentrische Frauen dürften da ihre Spielwiese und ihr angekratztes Selbstbewusstsein ihre Befriedigung finden, doch glücklich und wirklich selbstbewusst macht das wohl auf Dauer nicht. HIer sind arge Probleme im Raum, die weder angesprochen, noch bearbeitet werden. Augenhöhe ist Schwerstarbeit, aber eine Herausforderung, die sich lohnt, wenn beide Partner so erwachsen und vor allem intelligent genug sind, dies zu erkennen und daran arbeiten zu wollen.
 
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  • #10
Männer unter sich schwingen das grosse Wort, setzen sich in Szene und graben hemmungslos Singlefrauen an - solange die dazugehörigen Ehefrauen nicht dabei sind!
Kaum kommt die dazugehörige Ehefrau dazu, sagen sie keinen Pieps mehr - könnte ja sonst Ärger geben zuhause ;-)

Das spricht Bände für die Ehefrauen (und die dazugehörigen Männer):
Entweder fürchten sie berechtigt die Konkurrenz, oder sie schliessen von sich auf andere...oder sie kennen ihren lieben Ehegatten...)
 
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  • #11
zu #4

Ja, dazu gibt es das passende Buch: Warum die zickigsten Frauen die besten Männer haben.... Ich kann es dir nur empfehlen. Früher, in deinem Alter, war ich auch zu nett und habe dafür immer nur Tritte in den Hintern bekommen. Heute passiert mir das weder im beruflichen Bereich noch im privaten Bereich mehr.

Aber das Verhalten dieser angeblich "zickigen" Frauen ist nicht zickig, sondern nur selbstbewußst und auf Augenhöhe. Männer/Frauen, die kein gesundes Selbstbewußstein haben, werten dieses Verhalten dann als zickig und dominant ab.

Wenn ein Mann sich so "zickig" und "dominant" seiner Frau gegenüber verhält, regen sich ja komischer Weise viele Menschen weniger darüber auf....

w 47
 
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  • #12
@10: nein, nicht Menschen, die kein Selbstbewusstsein haben, werten dieses Verhalten als zickig und dominant ab. Diese zickig, nach außen so dominant auftretenden Menschen verfügen oft selbst über kein Selbstbewusstsein und gerade Frauen versuchen dann, über Dominanz und Herrschen, dieses nach außen zu kaschieren, weil sie Angst haben, entdeckt zu werden. Sie wollen auch mal Macht ausüben. Auch möchten sie sich ggf rächen, weil der vorherige Partner sie möglicherweise in ihren Augen dominiert hat. Doch ganz ehrlich, jeder kann den anderen nur so viel dominieren, wie der andere es überhaupt zulässt. Und wer eben einfältig und lahmarschig ist, wird sich dominieren und bevormunden lassen.
Vielleicht kuschen manche Männer wirklich, weil Frau am finanziell langen Hebel sitzt bei einer Scheidung - diese Variante ist durchaus denkbar, wäre jedoch gesellschaftlich gesehen ein Armutszeugnis.
 
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Gast

  • #13
zu #11

Sehe ich nicht so wie du, aber auch das ist i.O.

Ich kenne genug Frauen, die nach einer Trennung oft von H4 oder auf H4-Niveau leben müssen, also diese Mär, dass NUR Männer finanziell abstürzen kann ich so nicht bestätigen.

Habe erst kurz vor Weihnachten wieder von 2 Fällen aus dem beruflichen Umfeld gehört, wo der Mann, die Frau mit 3 Kindern in der Weihnachtszeit verlassen hat und die Frauen jetzt schauen müssen, wie sie über die Runden kommen. Zum Glück haben beide Frauen beruflich nie lange aufgehört zu arbeiten. Aber arbeiten gehen und "nebenbei" 3 pupertierende Kinder zu Hause haben ist Schwerstarbeit. Dem Mann geht es dagegen mit der Jüngeren und nach einem erholsamen Weihnachten wieder gut.....

w 35
 
  • #14
@FS,

statt die Situation deiner Freunde mit deinen Maßstäben von außen zu bewerten (ich wage zu bezweifeln, ob ich sie ebenso bewerten würde oder ganz etwas anderes sähe und kenne kauch eine solchen Paarkonstellationen), solltest du dich lieber fragen, welche Anteile in dir sind, dass du Angst bekommst, es könne dir ebenso ergehen.

Du hast dein Leben und deine Partnerwahl sowie die Ausgestalltung deiner Beziehung doch selbst in der Hand, oder nicht? Du gehst deinen individuellen Weg, oder nicht?

Du kannst dich natürlich, wie #5, in die Opferrolle begeben.

Wir haben immer die Wahl, wie unser Leben verläuft, wenn wir die Schuld nicht anderen in die Schuhe schieben.

w/49
 
  • #15
@#2
Alleine der Umstand, dass "Weicheier" oder "Frauenversteher" eher abwertende Bedeutung haben, schließt nicht aus, dass die Beobachtung des FS auf viele Männer zutrifft. Die katholische Kirche geißelt ja auch Homosexualität, obwohl von zehn Priestern elf schwul sind.

Ich kann die Beobachtung des FS bestätigen und kenne auch manch einen Kerl, der im Freundeskreis den großen Helden mimt, aber vor Frau oder Freundin kuscht und ich finde das zu beobachten auch immer sehr unangenehm. Eine erklärung dafür habe ich allerdings nicht. Bei manch einem wird es wohl fehlende Erfahrung sein und manch einer ist vielleicht eher devot veranlagt.
 
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  • #16
zu #14

Na, wer es nötig hat, im Freundeskreis den großen Helden zu mimen und dann beim Partner genau das Gegenteil zu sein, kann m.E. wenig Selbstbewußstein und emotionale Reife haben. Mit devot veranlagt zu sein hat das m.E. nichts zu tun.

Die, die devot veranlagt sind, denen merkt man das im Alltag meistens nämlich gar nicht an.
 
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  • #17
Ich sehe das genauso wie FS und die Mehrheit der hier antwortenden-Mann wird stark gesucht,kaum gefangen wird er von Frau zum "Schoßhund" geformt.Männer sind vielleicht in einer Beziehung nicht so fürsorglich wie Frauen,aber dafür ein ganzes Stück sozialer.Männer versuchen Beziehungsdefizite meist zu analysieren,verändern,verbessern und halten damit um ein vielfaches länger an einer Beziehung fest,als Frauen.Das was man gefunden hat,achten viele nicht so sehr-als das was man sich erarbeitet....und Jagd ist Arbeit!Die meisten Frauen sind spontaner und entschlossener zu einem Jägerwechsel bereit,die Gewohnheit nehmen sie nicht hin sondern arbeiten gedanklich an einem Neuanfang.In reiferen Jahren,da wo jede( Frau und Mann) Beute und Jäger gleichzeitig sein sollte,damit die propagierte Augenhöhe auch zum tragen kommt-ziehen die Damen eher als Männer das Singleleben vor.Warum,...Männer sind dann nicht mehr so formbar,materiell und familiär nicht mehr erforderlich!
Die Nachteile der Ehe, bei Trennung -sind für Männer vielfach höher als für Frauen-also halten viele Männer einfach still-vom Macho zum "Kuscheltier".
Ich bevorzuge Lebensgemeinschaften o.Trauschein-da kann(nicht muß) jeder so leben,wie man die Partnerschaft begonnen hat,oder man trennt sich eben wieder bevor man "vorgeführt" wird.


m48
 
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  • #18
#5 @ #13

Das Problem ist nicht, dass die Männer in eine Opferrolle geraten sind. Das Problem ist, dass wir kein Nachfolgemodell haben, für den Mann als Familienpatriachen (was bis in die 1960er das Rollenmodell für Männer war). Das betrifft ganz besonders das bürgerliche Milieu.

Gerade die Männer aus dem bürgerlichen Milieu haben die längsten Ausbildungszeiten (wg. Studium). Daher werden sie im Bildungswesen auch am stärksten vom feministisch orientierten Männerbild geprägt.
Zudem neigen die bürgerlichen Männer stark dazu, bei der Familiengründung zu heiraten (weil wertkonservativ orientiert). Danach sind sie durch ihre Frauen finanziell erpressbar und können keine großen Sprüche mehr klopfen.

Die Folgen für die Gesamtgesellschaft sind ganz gewaltig.
Zum einen bekommt ein Teil der bürgerlichen, konservativen Männer die Misere rechtzeitig mit, heiratet deswegen nicht und tritt in einen Zeugungsstreik. Mithin pflanzen sich gerade die Leistungsträger der Gesellschaft weniger fort, als dies die sozial tiefergestellten Milieus tun. (Gruß von Sarazin.)

Das zweite Problem ist, dass es für die jungen Frauen aus dem bürgerlichen Milieu sehr schwierig wird, einen Partner für die Familiengründung zu finden. Die Männer aus dem Bürgertum bekommen (teilweise) rechtzeitig mit, dass ein großes Risiko besteht, als Vater nur noch ausgebeutet zu werden (als Versorger, als Befehlsempfänger und dann als Scheidungsopfer). Also wollen sie dann doch keine Ehe und Familie.
Die Frauen aus dem Bürgertum möchten natürlich einen Partner aus dem gleichen Milieu und nicht etwa einen Mann mit einem proletarischen Hintergrund. Da sich niemand passendes findet, landen diese Damen dann bei ElitePartner. Ist eigentlich eine traurige gesellschaftliche Fehlentwicklung.

m (45)
 
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  • #19
zu #16

Jetzt kann ich nur den Kopf schütteln. Von wegen Männer versuchen Beziehungsdefizite meist zu analysieren, verändern und verbessen.... Wenn dem so wäre, dann erklärt sich mir nicht, warum viele Frauen die Scheidung einreichen und ich als Frau immer gegen Mauern gerannt bin, wenn ich gemeinsam mit dem mann unsere! Beziehungsdefizite analysieren, verändern und verbessern wollte.

Seit wann arbeiten Männer daran, was verbessern zu wollen? Höchstens an ihrem Auto oder am Job, aber nicht an Beziehungsproblemen. Wenn dem so wäre, würden viele Männer auch mehr an sich arbeiten, an ihrem Körper, an ihrer Seele etc. Solche Männer gibt es aber leider nur wenig, aber dafür mehr Frauen, die viel eher bereit sind, Dinge, die nicht gut sind, zu verbessern.

Es gibt nicht nur Macho und Kuscheltier, sondern auch ein emotioanl reifer Mann. Aber davon lese ich in deinen Zeilen nichts und das spricht nicht für dich.
 
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  • #20
zu #16
Deine Lebensgemeinschaften sind ja ein ganz schönes Armutszeugnis.... Mit dem Gedanken im Hinterkopf, "dass man sich eben trennt" kann ich keine erfüllte Beziehung/ Partnerschaft führen.

Ich gahe davon aus, mit meiner Frau zusammen ein gemeinsames Leben aufzubauen und die zusammen erarbeiteten Werte (Haus, Familien, Partnerschaft) bis zum Tod zu leben.

Das ergibt eine Tiefe der Beziehung (in der "sich trennen" gar nicht als als Möglichkeit in Betracht gezogen wird), und die von Deinem Modell nicht erreicht werden kann .

Das was Du propagierst, ist ein Einknicken vor gesellschaftlichen Zwängen
 
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  • #21
@16: weise Worte, LG ohne Trauschein. Erfahrungswert: alle Heiratswilligen jedoch nehmen, so sie sie überhaupt bekommen, Warnungen meist nicht ernst, danach kommt leider das große Jammern (von Seiten der Männer) und für die Frauen ist die Rechnung entsprechend dann aufgegangen! Wobei sich auch die Scheidungsgesetze im Laufe der Jahre immer frauenfreundlicher entwickelt haben, so dass Männer dies vorher auch nicht wissen konnten. Wer heute jedoch noch ins offene Messer läuft... Dumm gelaufen, nur wer dann ein zweites Mal den Fehler macht ist schlichtweg unbelehrbar oder sowieso schon arm.
 
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  • #22
FS an 6:
Liebe "6", eine dominante Mutter habe ich nicht. Die Ehe meiner Eltern (sie sind bald vierzig Jahre miteinander verheiratet) ist eine Beziehung auf Augenhöhe. Wenn ich in meiner Problemerläuterung von Angst spreche, dann meine ich damit:

a) eine Sorge um ein gesundes Miteinander der Geschlechter in unserer Gesellschaft (mir scheinen vitale männliche Kräfte, die zur Gestaltung unserer Gesellschaft wichtig sind, stark blockiert zu sein)

b) auf mich selbst bezogen die wirklich kleine, sicherlich völlig unbegründete Sorge, ich selbst könnte mal zu solche einem Männlein mutieren, das seiner Frau - pardon - in den Hintern kriecht.
 
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  • #23
Die Beobachtung mache ich auch sehr oft. Da scheint etwas dran zu sein.
 
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  • #24
@ # 19

Es ist schön und gut, dass Du vorhast, mit Deiner Frau ein gemeinsames Leben aufzubauen und ohne jeden Gedanken an Trennung durch dick und dünn zu gehen.

Auch wenn Deine Pläne integer sind, das Familienrecht hält von solchen Dingen nichts. Im Lauf von gemeinsamen Jahrzehnten wird es zwangsläufig auch einmal Probleme, die man gemeinsam bewältigen müsste.
Es kann sein, die Frau zieht mit, und bewältigt mit Dir gemeinsam die Schwierigkeiten. Es kann aber genauso sein, sie schickt Dich in die Wüste, nimmt Dein Geld und Deine Kinder. Du sitzt dann mit dem Selbstbehalt da und die Damenwelt möchte nichts mehr von Dir wissen, weil Du ein armer Schlucker bist.

Man muss den Tatsachen klar ins Auge sehen. Ein Mann, der einmal geheiratet hat, kann jederzeit und ohne irgendeinen Grund zum Zahlvater und abgezockten Scheidungsopfer werden. Es braucht dafür kein eigenes Verschulden, und es gibt keine Chance sich dagegen zu wehren.
Wenn es noch nicht so gekommen ist, dann war das nur die Gnade Deiner Frau, ihre Rechte nicht in vollem Umfang zu nutzen. Und das Schicksal kann Dich jederzeit immer noch erwischen.

m
 
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  • #25
Irgendwie verstehe ich nicht, wieso impliziert wird, dass dies die Männer unglücklich macht? Lasst sie doch, wenns ihnen Spaß macht. Ich glaube, nur die allerwenigstens Männer werden gegen ihren Willen unter die Pantoffeln gezwungen.
 
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  • #26
Verstehe nicht, wiso die ganze Geschichte Geschlechtsgetrennt geschildert wird. ist doch das Gleiche bei den Frauen.
Es giebt welche die diese Rolle übernehmen und andere die nicht wollen.
Bin mir nicht mal ganz sicher, ob das in jedem Fall ein Zustand im Totalen ist. Beobachte oft, dass diese Rollen fliessend wechseln können.
In einem Bereich, sich dem Partner unterstellen und im andern jedoch die Führung haben.

Auch wenn es einige stöhrt, aber die Natur hat nirgendwo die Gleichberechtigung erfunden.
Das giebt es nicht. Es giebt gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Das kann nebeneinander funktionieren, jedoch kommen immerwieder Punkte wo ein Teil die Führung übernimmt. Freiwillig, oder gezwungen.
Wir haben nun mal unterschiedliche Stärken. Da ist es eigentlich nur logisch, wenn man sich mal in einem Teil, dem Andern anpasst und entscheiden lässt.

Die kunst dabei ist, das Ganze nicht zu missbrauchen.

Ich beobachte jedoch noch eine andere Variante des Spiels.
Vor allem Männer betreffend.
Da treffe ich Männer, die im Job sehr viel Führung übernehmen, jedoch zu Hause als Ausgleich
nur ausführend sind.
Die Männer, die sich in Deiner Form als "Weicheier" benehmen, jedoch damit sich verwöhnen lassen und es geniessen wenn ihre Frau das Gefühl hat zu bestimmen. Sie aber immernoch das Ruder in der Hand haben.

Im Weiteren finde ich ganz wichtig, alle Menschen, die einfach ihren Partner so fest lieben, dass sie ihren Partner immer verwöhnen möchten. Leider sind da aber auch ab und zu Partner da, die diese Hilfs- oder Verwönbereitschaft einfach ausnutzen und als Schwäche missbrauchen.

Mir selber ist es lieber, wenn ich missbraucht werde, als wenn ich das Gefühl habe, ich könnte jemanden ausgenutzt haben.

Die Einen Geben lieber, die Andern nehmen lieber.
 
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  • #27
zu #21

Aber ich als Frau kann doch nichts dafür, wenn ein Mann sich seiner "vitalen" Kräfte bremsen lässt. Er ist doch Herr seine Kräfte und kann selber darüber entscheiden, wer ihn bremst oder wer nicht. Er kann doch an seiner Persönlichkeit arbeiten, dazu lernen, was er braucht, um eine Beziehung auf Augenhöhe leben zu können und zu wollen.

Du drückst ja m.E. mit deinen Zeilen aus, dass die Männer hilflos den negativen Kräften von Frauen ausgesetzt sind und überhaupt keine Wahl haben. Das stimmt m.E. aber nicht so. Warum sind dann die Frauenhäuser so voll und leben mehr Frauen von H4 als Männer?

Ich bin überzeugt, wenn Männer und Frauen als jungen Menschen vor der Ehe mehr mit sich beschäftigen würden, mehr mit Psychologie und was ein Mensch braucht, um eine Beziehung zu einer Partnerschaft wachsen zu lassen, dann gebe es auch weniger Trennungen.

Deine Zeilen lesen sich für mich sehr widersprüchlich. Auf der einen Seite angeblich ein Elternhaus, was eine Beziehung auf Augenhöhe lebte, andereseits aber doch von den angeblich negativen Bedingungen für Männer in unserer Gesellschaft sprechen. Die Männer in unserer Gesellschaft haben doch alle Möglichkeiten der Welt ihr Verhalten zu reflektieren und daran zu arbeiten, dass sie sich gegenüber Frauen partnerschaftlich und auf Augenhöhe verhalten. Sie haben damit auch das gleiche Recht und den Anspruch, das von Frauen zu verlangen.

Aber die Realität sieht doch anders aus. Wenn ich mir nur meine Chefs anschaue, die ich in meinem nun mehr als 30jährigen Berufsleben hatte und noch habe. Oft verhalten sie sich wie kleine Jungs, die mit den Füßen aufstampfen, wenn sie ihren Willen nicht bekommen. Ich habe wenig Führungskraft, Souveränität, Wohlwollen, gesunde Strenge, Fairneß, Forderung und Förderung erlebt.

Ich habe leider sehr wenig Männer kennengelernt, die in sich ruhen, mit Gelassenheit, die vermisse ich bei dir, und Respekt und galantem Führungsstil als Chef und Partner auftraten.

w 47
 
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  • #28
Die Beobachtungen des FS lassen sich oftmals schon beim Verhalten vieler Männer im Kontext der Partnersuche machen: Wieviele Männer erschleimen sich regelrecht eine Partnerin. Von echtem Charme ist da meist recht wenig zu spüren. Oft alles ziemlich verzweifelt gekünstelt. Mir scheint, recht viele Männer unserer Zeit (-und gerade die jüngeren, u 40) haben teilweise den Kontakt zu ihrem eigenen Charisma, ihrer eignen Originalität noch gar nicht gefunden.
 
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  • #29
Jetzt erst mal ein Lob an elitepartner:

Männer und Frauen mit Niveau und einer guten gesellschaftlichen Stellung haben es satt, durch minderbemittelte Neider mit Dreck beworfen, Falschaussagen ecc bedacht zu werden. Solche Dinge geschehen im Internt auf für jedermann zugänglichen websites.

Hier jedoch kann man in einem geschützen Rahmen seine Vorzüge darstellen und zwar nur denjenigen, die tatsächlich ein positiv gewichtetes Interesse daran haben.Wer nur auf Imageschädigung aus ist, wird sich hier nicht lange halten, zu teuer...auf diese Art und Weise trennt sich die Spreu vom Weizen.

Ich habe hier zwei sehr interessante Männer kennengelrnt, mit denen eine längere Beziehung möglich war und die eine wertvolle Bereicherung für mich gewesen sind. Hierher gefunden habe ich aufgrund von negativen Erfahrungen, die ich im Internet außerhalb von Partnerbörsen gemacht habe.
 
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  • #30
Zwei sehr interessante Männer gleichzeitig? Oder was verstehst Du unter längere Beziehung? Wie lange gibt es ElitePartner schon?
 
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