• #1

Männer: Wunsch nach Familie

Wann stellt sich bei Männern der Wunsch nach Familie ein? War er schon immer da? Kam er und wann/warum? Kam er nie, Gründe?
Ich stelle immer wieder fest, dass es viele Männer gibt, die zunächst keine Familie/Kinder wollen erstmal High-Life machen, Karriere und irgendwann um 40, dann doch ein Nest bauen wollen. Vor allem Akademiker, die mit Anfang/Mitte 30 gerade erst mit Ausbildung fertig sind, erste Jahre im Beruf sind und noch voll im Aufbau stecken, wollen lieber "unverbindliche" Beziehungen.

Welche Erfahrungen habt ihr? Bzw. wie ist es bei den Familienvätern gelaufen?
 
G

Gast

  • #2
Die Vorstellung eine "eigene" Familie zu haben war schon immer da. Am ausgeprägtesten mit Ende 30. M45.
 
  • #3
fing an Mitte 30 ist jetzt Ende 30 so ausgeprägt das ich dem nachkommen möchte.. =) Davor?
nichts so wirklich. Körperlich bei weitem noch nicht "Mann" gewesen, geistig sowieso... Jobmäßig erstmal reinfinden, Partyspass fing Mitte/Ende 20 erst an.
 
G

Gast

  • #4
Ich finde, dass es eher umgekehrt ist. Ich möchte einen Mann ohne Kinderwunsch und habe da eher Schwierigkeiten. Ich glaube eigentlich sogar, dass es mehr Frauen als Männer ohne Kinderwunsch gibt.

w/30
 
  • #5
Von der Familienvorstellung habe ich mich bei Studienbeginn verabschiedet und es ist bis heute nicht ansatzweise zurückgekommen. Ich habe einen ziemlich stressigen Beruf und bin üblicherweise allein damit 10-11 Stunden am Tag beschäftigt. Meine freie Zeit brauche ich dringend, um überhaupt mal aufzutanken. Diese Entwicklung wurde mir wie gesagt schon bei Studienbeginn bewusst. Ich habe auch überhaupt keine Lust bzw. empfinde es als ungerecht, einer Frau die ganze "Arbeit" mit der Familie zu überlassen. Selbst wenn, das würde dann eh in keiner guten Kindheit für die Rasselbande enden.
Also interessiert mich wenn überhaupt noch eine Frau ohne Kinderwunsch, die ähnlich denkt. Ach, da war ja was mit Nadel und Heuhaufen...
 
G

Gast

  • #6
Mein neuer Freund (37) - wir sind seit Mitte Dezember zusammen - möchte in den nächsten 3 Jahren eine Familie gründen :)
Er hat mit 30 sein Studium erfolgreich abgeschlossen, hat nun Berufserfahrung gesammelt und kann sich jetzt auch eigene Kinder vorstellen!

Ich (w, 25) freue mich, dass ich einen Partner gefunden habe, der nicht mehr nur Feiern, Spaß haben und Frauen kennenlernen im Kopf hat, sondern sich bald eine Familie wünscht!
"Jungs" in meinem Alter sind dazu noch nicht bereit/in der Lage, müssen sie ja auch nicht sein!
Männer sind durchschnittlich, je nach beruflichen Werdegang, ab Mitte/Ende 30, bereit für die Familengründung.
 
G

Gast

  • #7
Ich Anfang 40, habe einen sehr guten Job, macht mir auch viel Spaß etc.
Vor zwei,drei Jahren habe ich auch angefangen, intensiv über eine Familiengründung nachzudenken. Ehrlich gesagt, das stand vorher nie zur Debatte.
Im letzten Jahr habe ich dann eine nette Frau kennen gelernt, etwas jünger als ich.
Nach einigen Monaten Zusammensein und Kennenlernen wurde sie doch ziemlich unerwartet schwanger.(...klar, natürlich weiß ich, das sowas beim Sex passieren kann;-) Wir haben Beide entschieden, das Kind zu bekommen.
Komischerweise gestaltete sich danach die Partnerschaft sehr einseitig, sie entfernte sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen immer mehr von mir.
Letztendlich trennte sie sich, das Kind wurde von ihrem Ex-Freund anerkannt..
Verkehrte Welte sag' ich da nur.
Als Fazit dieses Erlebnisses habe ich nun Gedanken an Familie völlig ad acta gelegt.
 
G

Gast

  • #8
Männer sind durchschnittlich, je nach beruflichen Werdegang, ab Mitte/Ende 30, bereit für die Familengründung.
Kann gut sein. Hängt das mit dem deutsch-sprachigen Raum zusammen?
Ein gebürtiger Belgier hatte zu mir gemeint, nur in D und Ö würden die (männlichen) Studenten so ewig studieren und spät Kinder bekommen - ist da etwas dran an der Aussage? Er hatte Mitte 20 schon Heirat und Kinder - ist nun wieder geschieden, mit neuer Freundin... Keine Ahnung..

w26.
 
  • #9
Bei mir war es erst ab 40 - später Trennung - Stiefsohn jetzt 11 J. alt.
Davor war entweder kein Familienwunsch, oder finanziell noch nicht möglich.

Bei mir was es früher kein Wunsch nach Freiheit, feiern oder gar viele Frauen.
Sondern mein Prinzip: Erst "Nest bauen", dann "Eier legen". Und mit der richtigen Partnerin und Einkommen dafür.

Bis Anf. 30 fand ich nur Frauen OHNE Kinderwunsch. Oder die Eine, die mehr Einkommen vom Partner erwartete. Und alles auf einmal: Schickes Zuhause, Reisen, Kind/er, Hund .... gleichzeitig und sofort. Und alles vom Mann bezahlt.

Ich brauchte länger, bis ich adäquat und familientauglich verdienen konnte. Ohne Studium o.ä. oder erfolgreiche Selbständigkeit ist das heutzutage schwierig. Eine Berufsausbildung + Job reicht nicht immer aus.

Asozial: Kinder bekommen, mit dem Kalkül sich alles vom Staat zahlen zu lassen.
 
G

Gast

  • #10
Ab 30 wollte ich gern eine Familie, weil ich beruflich festen Boden unter den Füßen hatte. Leider waren die gleichaltrigen Frauen, die einen näheren Blick wert waren, zu dieser Zeit alle schon vergeben. Die Beste hatte ich ziehen lassen, weil ich mich zu jung für eine Ehe gefühlt hatte. Viel jüngere (oder viel ältere) Frauen kamen für mich nie in Betracht. Geheiratet habe ich dann diejenige, die sofort von mir schwanger war. Sie hatte nicht viel gelernt, keine Lust zur Arbeit und wollte sich auf meinem um ein Vielfaches besseren Einkommen zur Ruhe setzen. Mein Fazit: die Entscheidung zur Ehe sollte man nicht vom Lebensabschnitt, sondern der Frau abhängig machen. Egal, ob man 25 oder 50 ist: Wenn es die Richtige ist, klappt es, sonst nicht. Gemeinsame Wünsche allein helfen auf Dauer nicht.