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  • #31
Es ist etwas hart wie hier alle auf dir herumhacken. Ein neuer Job ist nie leicht an zu treten, ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder allzeit souverän, organisiert und makellos ist. Aber so ist es nun mal auf den Schwächen wird herumgehackt in unserer Gesellschaft und dann wundert man sich über Langzeitarbeitslose. [Mod] Er hat dir die Stelle gegeben, trotz langer Arbeitslosigkeit und der Teddy Bär Tasche. Das zeigt doch, dass er dich sympathisch fand, es gibt ja schließlich viele Arbeitslose, denen er die Stelle geben könnte. Ich würde dir trotzdem vorschlagen, langsam zu Reifen. Ab irgendeinem Alter kommt die Kindchen Masche nicht mehr gut an.[Mod]
Danke für diesen wundervollen Beitrag!
Es ist wirklich schwer, sich nach langer Arbeitslosigkeit wieder in einen Büro-Alltag einzufinden. Und nicht jeder ist für das Büro geschaffen. Doch dank Outsourcing, Profitgier und Digitalisierung/Technologisierung sind so viele Jobs weg gefallen, dass man oft mit dem vorlieb nehmen muss, was man bekommt. Und die Situation wird nicht besser. Ich war auch schon öfters in Jobs, mit denen ich heillos überfordert war. Was ich nun der Fragestellerin gar nicht unterstellen möchte. Wie es am Anfang läuft, zeigt oft nicht, wie es auf Dauer ist. Leider stellt sich Selbstvertrauen und eine "erwachsene Art" nicht von heute auf morgen ein. Und was ist an einer Teddybärtasche weniger erwachsen als beispielsweise an Büropolitik, Getratsche, Machtspielchen & co? Alle Menschen haben ihre Fehler. Und bitte macht der Fragestellerin hier im Forum keine Sorgen. Sie hat es schwer genug. Und sie kann es packen. @liebe Fragestellerin, ich drücke Dir die Daumen. Konzentriere Dich auf Deine Arbeit, nicht auf die anderen oder den Chef, ok? Alles Gute!
 
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  • #32
Hier wurde schon mal geschrieben, dass so lange keine Rückmeldung vom Chef kommt, schon alles in Ordnung sei. Das kann ich definitiv nicht bestätigen. Mir ist es schon passiert, dass zwar ein Feedback Treffen angesetzt war (wurde dann aber verschoben und nochmal verschoben etc. insgesamt ging das über 9 Monate), dann hatte ich intern ein Vorstellungsgespräch, und dann kam die Antwort "meine Stimme würde irgendwie nicht so schwingend klingen". (Es ging um ein Job am Telefon, also die Stimme war schon wichtig). Ich war aber sauer, weil man hätte mir das vor 9 Monaten bei dem geplanten Feedback Treffen sagen können, ich hätte daran arbeiten können. Woher soll ich denn als Angestellte wissen, dass ich meine Stimme mehr schwingen soll? Bei einem anderen Arbeitgeber wäre das evtl. als störend empfunden worden. Deshalb liebe FS: sprich deinen Arbeitgeber an. Frag ihn um einen Termin, wo ihr über deine Arbeit reden könnt. Frag ihn um ein Feedback, was er gerne von dir möchte, was ihn stört etc. Es kann auch sein, dass gewissen Dinge, welche du aufgezählt hast, für ihn gar nicht so entscheidend sind (z. B. Kaffee).
 
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  • #33
Viele Arbeitnehmer denken in der Tat, es wäre alles paletti, wenn vom Chef kein Feedback kommt und wurschteln weiter vor sich hin. Vielleicht ist sein "väterliches" Verhalten seine Art, Dich auf den ein oderen anderen Fehler bzw. Patzer hinzuweisen. Er wird ja aufgrund Deines Bewerbungsgesprächs wissen, dass Du vorher eine längere Zeit arbeitssuchend gewesen bist und gewisse Unsicherheiten in puncto Büroalltag aufweist.

Allerdings würde ich mich an Deiner Stelle nicht zu sehr in Sicherheit wiegen, es wäre alles ok. Wenn Du merkst, dass Du mit der ein oder anderen Aufgabe überfordert bist, dann sprich Deinen Chef in einer ruhigen Minute mal an, ob er Dir ein Feedback geben kann, weil Du ja Deine Arbeit korrekt erledigen möchtest. Frag ihn, welche Prioritäten er setzt - es ist auf jeden Fall besser für Dich, wen du auf ihn zukommst, als umgekehrt, das Gespräch könnte dann sehr unangenehm werden für Dich.

w
 
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