• #1

Mal weg von den Anforderungen: wie sieht denn das Angebot aus?

Liebe Männer, liebe Frauen ständig ist hier zu lesen, was die Traumfrau/der Traummann bieten sollte, um für würdig erklärt zu werden. Dabei kommt es mir so vor, als seien die Bedingungen mancher hier ganz schön zahlreich! Mich würde jetzt aber mal interessieren, wie ihr eure Qualitäten denn so einschätzt! Wenn es denn die 90-60-90 Blondine sein soll oder der große, gutgebaute Manager: was könnt ihr denn im Gegenzug in die Waagschale werfen, damit ihr dem Traumprinzen oder der Prinzessin nicht langweilig werdet (oder überhaupt auffallt) ?
 
G

Gast

  • #2
@FS,
du willst es ganz genau wissen.
Entscheidend ist nicht die 90-60-90 Blondine und auch nicht der Supermanager und auch nicht das Auto das draußen parkt, sondern was man mit der auserwählten Person im Freizeitbereich "anstellen" kann, d.h. Ideen für die gemeinsame Freizeit haben, ansonsten wird die Blondine sehr schnell superlangweilig und genervt, d.h. Gemeinsamkeiten erfragen und entdecken ist die Devise.

m53
 
  • #3
Ganz einfach, ich hab nix erwartet was ich nicht selbst auch erfülle (bis auf 90-60-90- grins).

Eben deshalb ja auch meine Rede, ein Raucher sollte nicht die dämlichen NR´s beschimpfen sondern sich nach einem Raucher umtun, ein fetter braucht nicht nach einer schlanken gieren, ein Coach Paotao eben keinen Supersportler erwarten.

Und schon findet man sich, ganz einfach.
 
  • #4
Ich glaube hier wird sich niemand "outen" alá : "ich biete zwar nix, aber die Traumprinzessin/der Traumprinz muss es trotzdem sein."

Grundsätzlich gilt für mich: ich biete entsprechend dem was ich suche.. (und das soll bitte KEIN 90-60-90 Blondchen sein..)
Größe, Gewicht, Statur, Einkommen, Hobbies, Sprachen, Hintergrund, Interessen führen zwar durchaus dazu das ich "Anfragen" im realen Leben bekomme, nur leider nicht von der Richtigen.
@2# klappt ganz "unhervorragend" wenn man selbst etwas aussergewöhnlich ist.
 
G

Gast

  • #5
Finde #2 Klasse! Mehr kann man nicht dazu sagen! Haupsache, die Leitplanke richtig plazieren, genau RICHTIG! Nicht zu hoch und nicht zu tief!
 
G

Gast

  • #6
Wenn Sie es so genau wissen wollen:

Alter 40, knapp 2m, promov. Physiker, bärenstark und schon reich genug um sofort Privatier zu spielen, IQ um die 150-160, EQ = 0 (?), normal aussehend (?), mehrere Autos in der eigenen Garage, mehrere Wohnorte, ansonsten leicht durchgeknallt, schüchtern, verklemmt und vmtl. beziehungsunfähig.

Aber die o.g. 90-60-90 Blondine könnte ich auch schon einmal sprechen wenn sie Zeit hätte. Sie müßte mich einfach einmal anrufen und zum Cafe einladen !

Hoffe alle Fragen sind geklärt und es langt noch für eine Partnerin.
 
  • #7
@3
wenn man etwas aussergewöhnlich ist klappts gut, nach Deinen Postings bist Du jedoch sehr aussergewöhnlich. Deshalb ist es wohl für Dich nicht unbedingt die richtige Platform.

Gruss vom auch etwas aussergewöhnlichen Kalle (manche sagen auch ich hätt nen veritablen Dachschaden-grins)
 
G

Gast

  • #8
Ich persönlich finde die Grundhaltung der meisten hier ein wenig daneben: Nur schön hat schön verdient, nur schlank passt zu schlank, nur intelligent passt zu promoviert, Fetter soll Mollymaus suchen etc. Da kommt doch sofort wieder die Frage auf: Ziehen sich Gegensätze an oder gesellen sich Gleich und Gleich? Die o.a. Haltung lässt nur die zweite Variante zu und verschließt sich somit "Pretty Woman", "Aschenputtel" und anderen Märchen, die es im real life öfter gibt, als mancher hier zugeben mag. Zwei Menschen, die aufeinander zugehen, tolerant und respektvoll miteinander umgehen, sich voll Vertrauen fallen lassen können und sich einfach LIEBEN!

Ich weiß, dass ich nach den gängigen Maßstäben hier nicht viel zu bieten habe. Dennoch suche ich ohne überzogene Ansprüche immer noch geduldig nach MEINER Traumfrau. In der Zwischenzeit kann man vielleicht sogar mit der "Falschen" eine Menge Spaß oder zumindestens so etwas wie eine Beziehung haben. Immer noch besser als dieses ständige selbstbemitleidende Singlegejammer hier.

M/46
 
G

Gast

  • #9
Hallo FSin, das bisherige Angebot ist doch durchwegs Klasse.
Ich verfahre nach dem Motto: Biete nix, aber fordere nur das Beste und noch vielmehr.
 
  • #10
Ich suche was ich glaube auch bieten zu können.

Jung, hübsch und ein wenig verdreht und auf jeden Fall erstmal open minded und kreativ!
Aber für viele bin ich wohl zu flippig!?
Zumal ja viele auch eher einen Gegenpol suchen.
 
  • #11
die Fragestellerin:

Tja, #9, siehst du, das habe ich mir nämlich schon gedacht ;)

zu #7: Schön zu schön, reich zu reich, schlank zu schlank: natürlich finden im wahren Leben auch einander ungleiche Partner zueinander. Aber ist es nicht vermessen, für sich selbst auf ein Märchen zu hoffen (und egoistisch) wenn man im Gegenzug dem Anderen ein solches Märchen nicht bieten kann? Wenn man sich schicksalhaft kennen und lieben lernt, dann wird sicher niemand etwas dagegen sagen! Aber gleich von vorneherein eine Liste mit den höchsten Ansprüchen zu erstellen und nur das Beste vom Besten zu verlangen, ohne danach zu fragen, was man selbst für den Anderen hat - nein, so wird es nicht klappen! Ich kann so ein Denken auch gar nicht nachvollziehen und würde mich äußerst unwohl fühlen, wenn ich wüßte, nicht ebenso viel geben zu können wie ich nehme!
 
G

Gast

  • #12
Wir erwarten viel zu viel und sind weder dazu bereit, noch imstande adäquates zu bieten.

Und warum sind wir nicht dazu bereit? Weil unser Selbstwert im Keller ist.

Und weil unser Selbstwert im Keller ist, müssen wir uns selbst und der Umwelt ständig beweisen, wie toll, reich, groß, stark, jung, flippig, zeugungsfähig etc. wir sind.

Und da wir ja soooo "toll" sind, muss der potentielle Parnter ja MINDESTENS genauso "toll" sein.

Wenn Ängste aufeinander prallen, sind Enttäuschungen und schlussendlich das Scheitern vorprogrammiert!

Liebe Männer, liebe Frauen, wacht endlich auf, fasst euch an die eigene Nase - auch wenn sie etwas schief ist - erkennt, akzeptiert und liebt euch selbst. Erst dann werdet ihr für den Anderen richtig attraktiv. Dann wird es (fast) egal sein, wie schief die Nase ist, wie groß das Bäuchlein oder wie dick das Scheckbuch ist...

m37
 
G

Gast

  • #13
Ich m 34 bringe mit: Sehr sportlich (spiele seit 20 Jahren verschiedene Sportarten) mulitalentiert - wird mir immer wieder bestätigt also muss es auch so sein. Kann gut kochen, bin sehr witzig, keineswegs geizig, verfüge über viel Empathie. Ich kleide mich gut, besitze 2-3 gute Parfums (sauteuer aber supergut). Viele Frauen finden mich auch äusserlich superattraktiv und ich werde des öfteren gefragt ob ich A) schwul bin oder b) ne Vollmeise habe, da ich noch solo bin. Ich komme aus gutem Hause, alle sehr gut ausgebildet. Ich bin kein Macho, weder verhalte ich mich noch arrogant gegenüber Drittpersonen. Mit mir kann man Pferde stehlen, die meisten behaupten das, die wenigsten können es auch. Bin problemlos für Spontanausgänge bis morgen früh zu haben. Interessante Gespräche sein kein Thema und rumblödeln sowieso nicht. Man könnte meinen ich bin der Traumprinz, aber ich fühle mich ganz normal und bin sensibel. (Nicht, dass ein Prinz unsensibel sein muss).

Bin seit 8 Jahren solo, weil ich a) aus dem wirklich langweiligen Basel komme und ich b) die meisten Personen als engstirnig und absolut langweilig betrachte. Zudem verhalten sich in einer Provinzstadt viele Frauen die gut ausschauen wie ne kleine Diva.

Ich habe es in unseren westlichen Stress - und depressiven Anspruchswelt, welche langsam vor die Hunde geht wirklich aufgegeben und werde deshalb in absehbarer Zeit eine lange Reise unternehmen - natürlich nicht nur einer Frau wegen :)
 
G

Gast

  • #14
Liebe FS,

das entscheidende bei der Suche ist NICHT DIE SUCHE selbst, sondern DAS FINDEN (d. h. das eigene commitment zu möglichen Partnern). Jeder der länger "sucht" als er "Alleine" oder "Single" sein möchte, sollte dringlichst sein eigenes Selbstbild oder seine Wunschvorstellung vom Partner hinterfragen. Oder glaubt in einer solch gebildeten Community wie EP noch wirklich irgend jemand an Schicksal?

2 Theorien dazu:

1.) "Jeder bekommt was er verdient."
Man ist eben Single (bevorzugt wechselnde, eher kurze, Beziehungen), befreundet, verlobt, verheiratet - oder nichts von alledem - dann ist man eben allein. Die Entscheidung liegt bei jedem selbst! Wenn dich niemand mag - dann liegt das (fast) immer an dir selbst, und eben nicht an allen anderen!

2.) "Ausgesprochen gute Bildung und Karrieredenken sind die Hauptgründe für die große Schar an weiblichen Singles."
Immer auf der Suche nach der bestmöglichen Lösung, liebe FSin? Im Beruf, bei Freizeitgestaltung, beim Autokauf, und bei allem anderen? Anallysieren, bewerten, Entscheidungen treffen? Auch bei der Partnerwahl? Ich glaube, "beziehungsunfähig" beginnt im Kopf mit "Ich will den bestmöglichen Partner." - und nicht mit "Ich will einen Partner, der mich liebt und den ich lieben kann.".

Ich, m, 39, Unternehmer, suche w, 5-9 J. jünger, hübsch, gesund, loyal (ist deutlich mehr als nur treu). Nationalität, Religion, Ausbildung, Kontostand, Haarfarbe und Outfit sind völlig egal, da beliebig änderbar. Ich liebe Kinder, möchte mich aber zukünftig nur um die gemeinsamen kümmern, nicht um fremde.

Meine Meinung.
 
  • #15
@#13: Ja, die Analyse ist treffend.

zu 1) Ja, das sagt alleine schon die Logik. Nicht die Tausenden Kandidaten haben alle eine Macke, sondern man selbst, wenn man dauerhaft niemanden findet, mit dem gegenseitig Wellenlänge, Chemie und Sympathie stimmen. Andererseits muss man eben auch schon ziemlich viele Kandidaten kennenlernen und kann nicht erwarten, dass unter 10 Dates gleich der passende Partner dabei ist. Bevor man also denkt, "mit mir stimmt was nicht", sollte man auch wirklich viele Dates gehabt und viele Kontakte probiert haben.

zu 2) Ja, das ist meines Erachtens richtig. Nicht nur, dass Karrierefrauen eher abschreckend auf die meisten Männer wirken, sie gehen dann auch noch falsch an das ganze heran und suchen einen Traumpartner ("Prinz auf weißem Pferd") statt nach Liebe, Gemeinsamkeiten und Sympathie zu gehen.
 
  • #16
@14

zu 1) Aber das käme ja einem Liebesmarathon gleich?! Mal abgesehen davon, das, wie ich finde, garnicht soviele interessante Profile (allein schon vom Inhalt) zu finden sind, das man auf viele Dates kommen kann. Zumal dann die/der Angeschriebene auch noch mitspielen muss.
Oder wird auf Teufel komm raus gedadet?

@13
zu 1)
Das Problem ist seltener, das die Leute selbst nicht gemocht werden, sondern das die anvisierten Partner einen nicht wollen, oder dann doch nicht passen.
Es gibt für fast alle eine ausreichend große Anzahl an Interessenten, aber am Ende gehören halt 2 dazu. Und nur weil man auf jemanden steht, muss es im Umkehrschluss noch lange nicht so sein.


zu 2)
Die meisten suchen eben jemanden bei dem es Klick macht, denn alles andere haben sie ja schon. Es fehlt das gewisse etwas im Leben.
 
G

Gast

  • #17
Ich hatte hier das Gefühl beim Angebot "Durchschnittstyp sucht Traumfrau".
Die Dates waren sehr amüsant für den Gesprächsstoff bei Frauenabenden. Alle meine Singlefreundinnen sind auf jeweils einer anderen Plattform angemeldet - aber ich glaube ich hatte die so ziemlich schrägsten Geschichten mit meiner EP-Mitgliedschaft.

Ich selber habe nicht nach dem Topmanager mit Sixpack und Porsche vor der Tür gesucht und habe mich auf Dates eingelassen mit Typen, die ich mir auch ruhig hätte sparen können.
Nachdem die Männer in meinen Augen einfach durchschnittliche Typen von nebenan waren (versteht mich nicht falsch, ich brauche keinen Megaschönling, daher wäre es schon ok gewesen), wurde ich hinterher nur unschön beleidigt, dass ich nicht "gut genug" wäre... als ob ich von der Resterampe wäre.

Schwamm drüber. Ich habe meinen Traummann gefunden.
Aber nicht im Internet sondern ganz stereotyp auf der Strasse. Und er ist bisher in allen Bereichen ein echter Traummann.

w/32
 
  • #18
@7
Na dann schau Dir mal die Realität an, und bitte beim kennenlernen, nicht 20 Jahre später. Gleich und Gleich gesellt sich gerne- und vor allem Dauerhaft. Gegensätze sind zwar reizvoll aber doch eher nur eine begrenzte Zeit lang. Die Menschen hier suchen nach einem Lebenspartner, nicht nach dem Abenteuer.
Gegensätze sind dann gut wenn Sie beispielsweise Temperamente ausgleichen. Aber bei Grundsätzlichen Dingen wie Lebensart (aktiv/passiv), oder schlechten Angewohnheiten (Rauchen) gehts auf Dauer nur wenn sich beide einig sind. Zusammenleben kann man damit nämlich nicht so gut. Ständige nörgeleien am eigenen Lebensstil kommen einfach nicht gut und sind der Liebe nicht förderlich.

@12
sorry, für mich ist sonnenklar wieso Du Single bist. Wenn Du so bist wie Dein Post. Der kommt nämlich ziemlich arrogant und schnöselig daher. Du bist doch viel zu gut und toll für diese Welt und die Mädels hier.
 
G

Gast

  • #19
Was ich neben einer ansehnlichen, gepflegten Optik und einer guten Ausstrahlung biete, ist so simpel wie profan: ein (einigermaßen) gutes Herz, die Bereitschaft, mich auf IHN einzulassen, Gemeinsamkeit über das Ego stellen, dennoch eigene Interessen, Loyalität, Zuverlässigkeit, Fürsorglichkeit, Verständnis, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Gesprächsbereitschaft, Großzügigkeit des Denkens, füreinander da sein auch in schlechten Zeiten, und vor allem Achtung/Respekt. Also ganz genau das, was ich für mich wieder suche.

Da ich nicht einmalig bin auf dieser Welt, wird ja wohl irgendwo so jemand rumlaufen...wenn nicht hier, dann woanders.
w57
 
G

Gast

  • #20
Also mir ist ganz wichtig, dass mir das Bild des Mannes gefällt. Und das spontan. Nicht nach 5x überlegen, sondern ganz spontan.
 
G

Gast

  • #21
Wieso sollte ich etwas wollen was ich schon habe? Ich bin dann doch nicht so selbstverliebt, dass ich auf der Suche nach nem mini-me bin.
Bezüglich der Gegensätze und Gleich & Gleich. Hätte da jemand schon den Stein der Weisen gefunden hätten wir alle davon gehört, und wie man sieht funktionieren auch diese wissenschaftlich zusammengemixten zukünftigen Liebespaare nicht mehr oder weniger als alles andere. Eine Partnerschaft ist eben mehr als das zusammenfügen zweier Personen aufgrund von Eigenschaften und meines Erachtens ist es für die Liebe in keinster Weise förderlich wenn man mit einer Liste von Daten und NoGos aufeinander zugeht. Mit logischem Denken kommt man hier eben nicht weit, schwer zu ertragen aber nicht änderbar.

Was ich biete?- mich. Mit großartigen Eigenschaften die mich bewundernswert machen und Fehlern die mich liebenswert machen und ich bin mir absolut sicher, dass es niemanden gibt der mehr, und auch niemanden der weniger bietet als ich. In der Summe hat jeder gleich viele Vorzüge wie Fehler und die beruhigende erkenntnis ist, dass das was für den einen ein Fehler ist für den anderen einen Vorzug darstellt und ich weigere mich irgendjemanden das Recht zuzusprechen einen Teil von mir als gut und einen anderen als schlecht zu erklären wenn ich doch weiß, dass es der nächste schon anders sehen kann.

So weit kommts noch, dass ich mir von anderen sagen lasse was ich mir erwarten oder wünschen darf.

Man kann zwar aufgrund von vorhergegangen Beziehungen teilweise sagen welche Eigenschaft man sich bei einem Menschen wünscht oder ablehnt aber am Ende muss man es einfach versuchen, frei nach dem Motto: wo kämen wir hin wenn jeder sagt wo kämen wir hin und keiner ginge um zu sehen wohin wir kämen wenn wir gingen.Bevor man den "Traumpartner" nicht hat weiß man gar nicht wer und wie er ist und somit sind alle Karten offen und ich finds klasse.