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  • #1

Mann mit Hund - was ist noch normal?

Ich habe selbst kein Haustier, hatte auch noch nie eines und würde mir auch nie eines zulegen.
In meinem Bekanntenkreis gibt es Hunde und Katzen und daher weiß ich, dass das ganz normal laufen kann. Ich schließe daher auch Männer mit Hund oder Katze nicht aus, ich schau sie mir zumindet an. Bisher hatte ich aber noch nie eine Beziehung mit einem Hundebesitzer und auch nur 2 Dates mit solchen.
Nun habe ich vor ca. 6 Wochen einen Mann kennengelernt, der eigentlich recht nett zu sein scheint. Aussehen, Beruf, Wohnort - alles passt, wir haben uns am Telefon und auch bei 2 Dates nett unterhalten. Alles prima - wenn da nicht dieser Hund wäre. Nein, es ist nicht der Hund, es is das Herrchen. Ich habe das Gefühl, dieser Mann ist mit seinem Hund verheiratet und braucht eigentlich keine Frau. Der Hund ist immer dabei. Beim 1. Date war das irgendwie noch nachvollziehbar, da hatten wir einen Spaziergang im Stadtpark ausgemacht, den wir am frühen Abend im Biergarten beenden wollten. Da hat mich der Hund nicht gestört. Aber beim 2. Date im Restaurant fand ich es unpassend.
Der Hund bestimmt das Leben. Urlaub nur dort, wo der Hund mitkommen kann, also keine weite Reisen, nur mit dem Auto und nur im Ferienhaus. Nur in Lokale, in denen der Hund mit kann, keine Ausstellungen, Theater usw., weil da der Hund zu lange im Auto warten muss.
Als ich sagte, dass ich im 3. OG ohne Lift wohne, meinte der Mann, dass ich dann eben immer zu ihm kommen müsse, da der Hund ja seinen Garten braucht.
Da war es dann schon ziemlich klar - aber als er dann bei jeder Gelegenheit seinen Hund abknutschte und ich mir vorstellte, dass danach ich den Mann küssen würde - da war ich bereits innerlich auf der Flucht. Nein, ich will einen Mann aber keinen Hund.
Meine Frage nun an euch: Ist das noch im normalen Bereich? Oder hat der Mann irgendwie schon ein gestörtes Verhältnis zu Hund und Mensch?
Er ist Dauersingle, war noch nie verheiratet und hatte bisher immer nur Beziehungen mit getrennten Wohnungen.

w 46
 
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  • #2
dieser Mann liebt seinen Hund - das heißt eben auch, dass Du ihn immer mit seinem Hund teilen wirst.

wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dann wird das nichts mit Euch. Ich kenn auch so einen Mann, der würde für seinen Hund auch eine Frau verlassen.

Du musst dich entweder daran gewöhnen oder ihn sausen lassen.

Das ist immer so, dass ein Hund - wie ein Kind - die Lebensausrichtung bestimmt. Das mit dem Urlaub könnte man ja evtl. noch lösen und ihm zu einer Tierpension überreden.

Aber Hund ist ein zeitintensives Hobby und er hat evtl. nicht viele Freunde, dann steht der Hund im Zentrum der Beschäftigung.

entweder Du nimmst ihn mit Hund - oder gar nicht. Und wenn dem Hund was pasiert, wird er sicher wieder einen haben wollen. Das ist sein Familienersatz.
 
  • #3
Bis auf das "Abknutschen" ist es sozusagen schon normal - ein Hund ist ein Tier, also ein Lebewesen, das mit im Haushalt lebt und daher auch mitgedacht/mit einbezogen werden muss.

Für mich wäre es allerdings auch nichts - ich mag zumindest große Hunde überhaupt nicht und finde es unhygienisch, wenn sie mit in der Wohnung leben und z.B. abgenagte Knochen in der Ecke herumliegen.

Ich hatte auch mal kurze Zeit einen Freund mit Hund, der ihn genau so behandelt hat, wie du es oben beschreibst (der Hund hat sogar mit im Bett geschlafen und lag schwer auf mir), und ich war davon völlig genervt und auch ein wenig abgestoßen.

Seitdem vermeide ich Dates mit Männern, die schon im Profil erwähnen, dass ihr riesiger Hund einen großen Stellenwert hat und eine Frau unbedingt Hunde mögen muss. Ausnahme wäre für mich ein kleiner Hund, auch gegen Katzen oder andere Tiere habe ich nichts.
 
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  • #4
Er schenkt seine ganze Liebe seinem Hund.
Wenn er erst eine glückliche Partnerschaft führt mit einer geliebten Frau, wird sich das sicher ändern. Dann hat er jemanden,, dem er seine Liebe schenken kann.

Dass er seinen Hund nicht im Urlaub in ein Tierheim geben mag, kann ich verstehen. Andere Männer haben Ehefrauen. Der Deine hat eben einen Hund. So what ? Irgendwas ist immer ;-)
w55
 
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  • #5
Ich habe selbst einen Hund und kann deshalb gut verstehen, wenn jemand seinen Hund über alles liebt und viel Zeit mit ihm verbringt.
So extrem, wie Du das bei dem besagten Herrn schilderst, würde es aber selbst mich als Hundebesitzer nerven.
Für ein paar Stunden kann ein Hund (wenn man es ihm beigebracht hat) auch alleine zu Hause bleiben.
Wenn ich einen Tag lang unterwegs bin (z.B. Museum, Shoppen, Dinge, bei denen ein Hund nicht mit kann) geht er ebenso zu Bekannten. Klar möchte man den Hund nicht den ganzen Tag alleine in der Wohnung lassen, aber für solche Situationen braucht man unbedingt einen Hundesitter bzw. Bekannte.
Ich reise sehr gerne, und wenn es weiter weg sein soll bringe ich meinen Hund bei Bekannten unter.
Ich selbst liebe das Leben mit Hund, aber auch Dinge ohne Hund, und würde mich daher nicht so einschränken lassen wollen.

Frag den Herrn mal, wie er das handhabt, und ob der Hund alleine bleiben kann bzw. ob er Hundesitter hat. Wenn nicht, schlag ihm beides vor. Einen Hund zu haben bedeutet Organisation, keine Frage, aber man muss sich nicht unbedingt so einschränken lassen.
w34

Es gibt meiner Erfahrung nach 2 Arten von Hundebesitzern. Die einen richten ihr gesamtes Leben und den gesamten Alltag nach dem Hund aus, die anderen haben noch ein Leben neben dem Hund und unternehmen auch Dinge ohne ihn.
Finde heraus zu welcher Gruppe Dein Date gehört und dann entscheide.

Aber nicht alle Hundebesitzer von vornherein ausschließen, denn glaub mir, es gibt auch andere!
 
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  • #6
Ich kann dich verstehen es gibt auch eine übertriebene Tierliebe. Sicherlich muss man sich um einen Hund kümmern, aber ein Hund hält es auch während eines Restaurantbesuchs mal aus alleine zu bleiben. Vielleicht übertreibt er es mit seinem Hund auch nur um so bei Frauen sicher auf Distanz bleiben zu können. Seine Beziehungsbiographie scheint das auch zu zeigen.

Ich möchte mein Leben nicht nach einem Haustier richten. Ein Tier ist ein Tier was einem Freude bereitet aber nicht Lebensinhalt ist.Ganz abgesehen davon knutscht man kein Tier, ich habe auch schon Menschen beobachtet die küssen ihren Hund auf die Schnauze. Ich finde das einfach eklig und die Tatsache dass er danach mich küsst, na ja.

Mir tun da schon fast die Tier leid die so einen Bohei mitmachen müssen.

w46
 
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  • #7
Hallo,

ich kann jetzt nur mal von mir reden..
Selber habe ich 2 Boxer.. Bin Hundesportlerin .. das Hobby ist wenn man es richtig macht sehr zeitintensiv.. Gehe unter der Woche arbeiten.. d.h meine Hunde sind den halben Tag alleine.. da ist es doch absolut normal..wenn man dann daheim ist.. seine ganze Zeti usw.. den Hunden schenkt..
Er hat sich für den Hund entschieden und er hat auch die Verantwortung...
Ich bin auch gerade Single.. und mein Leben besteht eigentlich auch nur aus meinen Hunden.. ist doch auch irgendwie klar.. aber sobald ich einen Partner habe.. wird das auch wieder anderst.. Klar wird es dauern.. aber ändern wird es sich.

Wenn ich Dir einen Tipp geben kann... Suche Dir einen Mann ohne Haustiere.. Denn Du wirst ihn mit Deiner Einstellung nicht glücklich machen....
 
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  • #8
Meine Frage nun an euch: Ist das noch im normalen Bereich? Oder hat der Mann irgendwie schon ein gestörtes Verhältnis zu Hund und Mensch? w 46

Nein, es ist nicht normal im Sinne von artgerecht. Als Mensch sollte man darauf achten, dass Gefühle und insbesondere Liebe nur unter seinesgleichen angemessen sind. Anderseits sind emotionale Fehlentwicklungen in der heutigen Zeit schon fast normal, die eigenen Gefühle werden an beliebigen Dingen reflektiert.

m
 
  • #9
Der Hund bestimmt das Leben. Urlaub nur dort, wo der Hund mitkommen kann, also keine weite Reisen, nur mit dem Auto und nur im Ferienhaus.

Eigentlich ist dies doch selbstverständlich. Wenn ich mir ein Tier anlege, dann muss ich mit allen Vor- und Nachteilen leben.

Eventuell ist aber die Tatsache, dass der Mann noch nie eine Beziehung in einer gemeinsamen
Wohnung hatte, das viel größere Problem. Er möchte sich einfach nicht zu stark binden und der Hund
wird als Grund immer nur vorgeschoben.
 
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  • #10
Hallo,

"seinen Hund abknutschen" - der Hund leckt dem Herrchen das Gesicht ab??? Sofort die Beziehungsanbahnung beenden und flüchten. Für mich wäre ein Kuss nicht möglich, ebenso wie essen in seiner Wohnung, mir ein Brötchen von ihm aufschneiden lassen, ein Stück Schokolade aus seiner Hand annehmen etc pp.....
Gruß
 
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  • #11
Was für mich bereits Ausschlusskriterien wären:

keine weiten Reisen
keine Theater- und Konzertbesuche
nur hundefreundliche Lokale

Sorry, was soll ich denn mit so einem Mann, den ganzen Tag mit dem Hund Gassi gehen? Der Mann hat ein gestörtes Verhältnis zu seinem Hund, aber das ist vielleicht nicht die einzige Störung.

Ich halte alles was übertriebend daher kommt für nicht normal. Der Hund wäre vielleicht froh wenn er mal seine Ruhe hätte vor seinem Herrchen. Ein Tier ist ein Tier ist ein....und sollte nicht vermenschlicht werden. Der Hund richtet sich nach seinem Herrchen und nicht umgekehrt. Diese falsch verstandene Tierliebe ist doch nur Ausdruck unserer vereinsamten Gesellschaft.

w46
 
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  • #12
Sorry, was soll ich denn mit so einem Mann, den ganzen Tag mit dem Hund Gassi gehen? Der Mann hat ein gestörtes Verhältnis zu seinem Hund, aber das ist vielleicht nicht die einzige Störung.


w46

Das sollte man (oder besser Frau) aus der Ferne nicht so krass beurteilen, mir (m mit Kater + Katze) ist dieses Hundegemache dieses Herren wohl auch etwas übertrieben aber deswegen ist der nicht gleich "gestört".

Es gibt viele Frauen mit einer "Tiermacke", habe ich auch schon erlebt, in dem beschrieben Fall der FS passen die beiden einfach nicht zusammen und das muß FS wohl oder übel einsehen.
Der Mann wird sein Verhalten dem Tier gegenüber wegen einer Frau nicht mehr ändern und wenn, dann nur temporär aber selbst das glaube ich nicht.

Selbst sollte gar der jetzige Hund sterben, hat er alsbald einen Neuen, Partnerin hin oder her, davon kann man wohl ausgehen.
 
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  • #13
Hier die FS

Danke für eure Antworten.
Ich habe natürlich nach dem 2. Date abgesagt, weder Mann noch Hund kommen für mich in Frage.
Nach seinen Aussagen würde er nie den Hund zu Bekannten oder in eine Tierpension geben, das könne er dem Hund nicht antun. Ich hingegen mache sehr gerne Fernreisen. Sein Kommentar: In Italien ist es doch auch schön.
Ja, sein Hund ist seine Familie, eigentlich schon mehr, sein Hund ist sein Partner. Ich will aber nur einen Partner haben.
Für mich war schnell klar, dass dieser Mann nicht für mich geeignet ist. Ihm hingegen schien das nicht klar zu sein. Er hätte sich das gut vorstellen können. Aber da hätte ich eben mein Leben auf seinen Hund einstellen müssen.

Nee, dann lieber ein Mann ohne Hund.
 
  • #14
Ob Mann oder Frau, ob Hund, Katze(n) oder Pferd. Jemand, der sich so verhält, hat schon einen Partner. Da kann man nur flüchten.
 
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  • #15
Hätte ich als FS auch genau so gemacht. Der Mann sucht für seinen Hund und sich die passende Partnerin und diese darf sich dann unterordnen in einer symbiotischen Beziehung. Wenn das nicht leicht gestört ist, also dann weiß ich nicht.
 
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  • #16
nein, das ist nicht normal.
hatte selbst jahre lang hunde, jetzt ein pferd 2 hasen und klar ein hund ist ein hund und wenn man sich für ein tier entscheidet, schuldet man dem tier eine anständige behandlung, fürsorge und spürt natürlich auch zuneigung, sonst würde man sich ja kein tier zulegen.
aber: es gibt ein leben neben dem tier und es ist leicht möglich es so einzurichten, dass das tier schadlos ein paar stunden allein bleibt, im urlaub mit dem flieger fremd versorgt wird, nicht das bett als selbstverständliches lager ansieht und auch nicht "mitzureden" hat, wenn es um theaterbesuche usw. geht.
wenn dir der man gefällt könntest du behutsam aber klar nachfragen, wie er sich das auf dauer vorstellt, da dir die einschränkungen nicht gefallen, falls er völlig auf den hund gekommen ist, wird das eher nichts.

dir alles liebe

w
 
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  • #17
Ich weiß ja nicht, welche Ausmaße das "Abknutschen" annimmt, aber mein Hund bekommt auch hin und wieder ein Küsschen auf den Kopf oder so. Urlaub ohne Hund gibt es bei mir auch nicht.
Und einfach mal über Nacht wegbleiben ist auch nicht drin. Wenn er den ganzen Tag arbeiten muss und für den Hund nur abends Zeit hat, ist doch völlig klar, dass er dann nicht jeden Abend ohne Hund ausgehen kann. Ein Hundesitter ist zwar eine Möglichkeit, aber auf Dauer brauchen die meisten Hunde ihren eigenen Menschen und nicht einen fremden.
Dass der Mann aber nicht zu dir kommen kann mangels Lift, halte ich für vorgeschoben. Wenn der Hund nicht gerade Gelenkprobleme hat, kann er ohne weiteres Treppen steigen. Meiner muss das auch, weil ich nicht im Erdgeschoss wohne.
Ansonsten würde ich jemanden, der mit Tieren so wenig anfangen kann wie du, auch aus meiner Liste der potenziellen Partner streichen. Das passt einfach nicht.
 
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  • #18
Ob Mann oder Frau, ob Hund, Katze(n) oder Pferd. Jemand, der sich so verhält, hat schon einen Partner.

Ja, ganz genauso ist es. Menschen die so handeln setzen unbewusst einen Teufelskreis in Gang. Der Mensch hat Sehnsucht nach Liebe - anstatt mit Geduld einen passenden Menschen zu suchen erkauft er sich schnelle Ersatzbefriedigung durch Spiegelung an einem Tier - das Tier wird zum Partner - wenn der passende Mensch dann in Leben treten könnte ist der Platz besetzt, der potentiell neue Partner hat nicht die Geduld zu warten bis der Tierhalter seine Gefühle neu ordnet, will nicht in irgendeinen Bezug zum Tier gesetzt werden - der Mensch bleibt alleine und tröstet sich mit seinem Tier. Irgendwann wird Tierliebe als psychische Störung anerkannt sein.

m
 
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  • #19
Hallo Fragestellerin, ich W55, bin absoluter Hundefan und besitze auch einen. Lebe momentan als Single. Im Laufe meines Lebens habe ich für mich folgende Erkenntnis erlangt: Es gibt Menschen mit einem ausgeprägten "Hundegen", Menschen mit "Katzengen", also Tierliebe ist bei manchen Menschen stark vorhanden. Natürlich darf das Tier nicht vermenschlicht werden. Und die Partner, die nicht mit einem "Tiergen" ausgestattet sind, tun sich nach meinen Erfahrungen schwer, sich in Tierbesitzer hinzuversetzen. Deshalb rate ich dir eher ab.
 
  • #20
Mal abgesehen vom intensiven Schmusen halte ich sein Verhalten eigentlich schon für normal – normal für einen "Hündeler". Den Hund muss man halt nun mal mehr als z.B. eine Katze überallhin mitnehmen. Ich persönlich würde darum eigentlich auch keine Partnerin mit Hund wollen, oder wenn, dann höchstens mit einem ganz kleinen Hund. Ich finde Deine Entscheidung, Dir einen Partner ohne Hund zu suchen, absolut richtig.
 
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  • #21
Meine Frage nun an euch: Ist das noch im normalen Bereich? Oder hat der Mann irgendwie schon ein gestörtes Verhältnis zu Hund und Mensch?
Er ist Dauersingle, war noch nie verheiratet und hatte bisher immer nur Beziehungen mit getrennten Wohnungen.
w 46

1. & 2.: ob das noch im normalen bereich ist, ist hier völlig egal, denn du kannst den menschen nicht ändern.
3. warum er dauersingle ist, weißt du ja nun.
meine frage an DICH:
warum schreibst du hier einen ellenlangen text und weißt schon, dass du mit diesem mann ("gestört" oder nicht) nie eine beziehung führen könntest? such dir einen anderen mann, ganz einfach!
w
 
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  • #22
Das ist und bleibt so wie du das kennen gelernt hast. Für mich käme eine Frau mit Katze oder mit Hund nicht in Frage. Jeder muss das für sich selbst entscheiden.
 
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  • #23
1. & 2.: ob das noch im normalen bereich ist, ist hier völlig egal, denn du kannst den menschen nicht ändern.
3. warum er dauersingle ist, weißt du ja nun.
meine frage an DICH:
warum schreibst du hier einen ellenlangen text und weißt schon, dass du mit diesem mann ("gestört" oder nicht) nie eine beziehung führen könntest? such dir einen anderen mann, ganz einfach!
w

Hier die FS:
Warum so zickig? Warum antwortest du, wenn du glaubst, dass meine Frage nicht gerechtfertigt ist?
Ich will nicht wissen, ob ich DIESEN Mann nehmen soll, das weiß ich schon. Ich frage hier, weil ich wissen möchte, ob das normal ist, oder ob es auch Männer gibt, die anders mit Hunden umgehen und bei denen eine Frau auch auf Platz 1 vor dem Hund kommt.
Schließlich gibt es ja noch ander Hundebesitzer. Bisher dachte ich, ich schließe diese nicht gleich aus, aber die Begegnung mit diesem Mann hat mich doch nachdenklich gemacht.
 
  • #24
Liebe FS,bei allem gebotenen Respekt,ich finde Deine Reaktion komplett übertrieben.
Wenn Du schon seinen Hund als Konkurrenz siehst,dann gute Nacht.
Ich persönlich finde Männer,die Hundeliebhaber oder grundsätzlich tierlieb sind sehr sympathisch und liebenswert.
Liegt wohl auch daran,dass ich selber einen Hund habe.
Komm mal runter!
Der Hund gehört zu seinem Leben und auch zu einem Tier darf der Mann ein inniges Verhältnis haben!
Deswegen ist er keineswegs gestört oder nicht bindungsfähig!
Liebe Leute,bei den Kommentaren hier heute tun sich wirklich Abgründe auf.
Da wird einem Mann,der einen treuen Wegbegleiter hat,gleich eine Störung unterstellt.
Wie ist das denn mit Euch,wenn ein zukünftig möglicher Partner Kinder hat?
Seid Ihr dann auch so kategorisch?
 
  • #25
Ein Haustier kann emotional / psychisch für einen Menschen sehr wichtig sein. Besonders als Single.
Aber er darf das Tier nicht "vermenschlichen", sondern muß artgerecht die nötige Distanz wahren.

Wenn der Mann keine Partnerin hat - vielleicht deswegen einen Hund, als Alternative ?
Somit kann er wenigstens einen Hund lieben, wenn er schon keinen Mitmenschen dafür hat.
(Ich meine das rein emotional - nicht sexuell)

Die FS hat einen "alleinerz." Mann gefunden, nur mit Hund statt Kind. Aber auch mit den Nachteilen damit.

Frage an diesen Mann: Angenommen, er hätte eine Partnerin, die er sehr lieben würde + feste Beziehung mit ihr.
Sein Hund würde eines Tages sterben (was ja normal wäre).
Würde er sich dann einen neuen Hund zulegen, obwohl er nun eine Partnerin hätte ?

Die FS sollte diesen Mann das fragen, und erst nach seiner Antwort über ihn entscheiden.
Wer bereits einen Hund hat, will ihn ja behalten, und nicht wegen einer Partnerin weg geben. Auch das ist normal und verständlich-.

Sicher gibt es auch Leute, die trotz Partnerschaft nicht auf ihre Tiere verzichten können. Und sich ggf. neue Tiere zulegen. Aber dann muß man mit den Nachteilen dieser Tierhaltung zurecht kommen, auch als Partner.

Bei einem Hund muß man auf die eigene Hygiene achten. Von einem Hund abgeleckt werden, mag emotional rührend wirken, ist aber gesundheitlich m.W. sehr riskant.
Was an Viren, Bakterien etc. dem Hund nichts ausmacht, weil er Antikörper dagegen hat, kann für den Menschen gefährlich werden. Außerdem die Gefahr der Bandwurm-Infektion, sowohl für Tiere wie für Menschen.

Mir scheint, daß dieser Mann seinen Hund zu sehr behütet. Und sich einbildet, der Hund würde leiden, wenn sein Herrchen mal nicht bei ihm ist ?
Ein Hund ist schon sehr auf seine Personen geprägt, statt seiner Umgebung. Aber soo abhängig ist ein Hund m.E. nicht. Aber kommt auf den EInzelfall an. Und wie der Hund behandelt und erzogen wurde.

Manche Hunde / Hunderassen können das längere alleine sein nicht verkraften. Denen wird es langweilig.
Und dann könnten sie Möbel etc. annagen, Kissen zerfetzen, usw.
Ein Labrador-Hund alleine in der Wohnung - versteckte Kamera - demolierte schließlich die ganze Inneneinrichtung.
Die Labrador-Retriever-Hündin meiner Nachbarin (Rentnerin) wird täglich beschäftigt. Trotzdem ist dieser Hund tlw. auch nachts aktiv.

Oder sie werden zum Kläffer. Bei jedem Mucks legen die los. Um Aufmerksamkeit zu erregen.
Nachbarn im Nachbarhaus - Beide voll berufstätig - zwei Hunde. Die Hunde bellen tagsüber z.B. bei jedem Auto, das am Haus vorbei fährt.

Was für einen Hund hat dieser Mann ? Und wäre der wirklich so abhängig vom Kontakt mit Menschen ?
Oder macht es dem nichts aus, wenn er x-Stunden alleine zuhause wäre ?
Manche Hundebesitzer sind da zu übertrieben fürsorglich.
 
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  • #26
Vielleicht ist in den Jahren der Einsamkeit der Hund zu seinem Ankerpunkt geworden - irgendwohin müssen sich ja Pflichbewusstsein und Fürsorge entladen, wenn es weder Frau noch Kinder gibt. Ich glaube, dass sich das auch wieder ändern kann.

M, 36
 
  • #27
Sich im Gesicht abschlecken zu lassen, ist auf jeden Fall nicht normal und eine Zumutung für die Partnerin.
So jemanden könnte ich nicht küssen!
 
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  • #28
Wäre für mich auch zuviel auch wenn ich selbst einen Hund hatte - aber weder auf dem Sofa, noch im Bett und schon gar nicht im Gesicht.
Und: Mein Hund kam einmal die Woche zur Sitterin, immer über Nacht, egal ob ich etwas vorhatte oder nicht.
So hatte ich einen garantiert freien Abend, der Hund wusste das es ihm da gut geht und wenn ich mal ein WE oder in Ferien weg war dann wusste er wo er hin kommt usw.
Er wurde 15 Jahre, es ging ihm also nicht schlecht.
Ich mache es wie die FS, ich schau mir Hundehalter schon an aber auch den Hund....
 
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  • #29
Haustiere bedeuten immer Abhängigkeit. Für mich entschieden: Nie wieder!
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  • #30
Liebe Leute,bei den Kommentaren hier heute tun sich wirklich Abgründe auf. Da wird einem Mann,der einen treuen Wegbegleiter hat,gleich eine Störung unterstellt.
Wie ist das denn mit Euch,wenn ein zukünftig möglicher Partner Kinder hat? Seid Ihr dann auch so kategorisch?

Partner oder Kinder gehören NICHT in die gleiche Kategorie, in Reihenfolge, in den gleichen Gedankengang, wie Tiere oder Dinge. Tiere sind nur Tiere, und Menschen sind Menschen. Vielen Tierbesitzern scheint hier im Hormonrausch vom billig erkauften Glücksgefühl der Bezug zur Realität verloren gegangen zu sein.

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