G

Gast

  • #1

Mann will seinen Namen und seine Nummer nicht nennen?

Ein geschiedener Mann, der ein Treffen mit mir wollte, hat auf meine Bitte, mir vor dem besagten Date, seinen Namen und seine Nummer zu nennen, mit einer Absage reagiert. Das verstehe ich gar nicht. Wenn man hier auf der Suche ist, kann man als Mann doch getrost eine Handynummer und seinen Namen nennen. Wo ist das Problem?

In der Mailadresse, die ich vorher von ihm bekam, war sein Name nicht enthalten. Gleichzeitig erzählt er mir, dass er sehr bald abgemeldet sein werde und ich ihm ja eine Mail an diese (ominöse) Adresse schreiben könne.

Er hat kaum zudem kaum Persönliches von sich erzählt, sich nur alle paar Tage gemeldet und hat von seiner Telefonnummer nur die erste Ziffer sichtbar machen lassen. Seit wann treffen sich Frauen mit Männern, die sich nicht identifizieren und ihre Nummer nicht herausgeben wollen und von denen man nicht mal weiß, wo sie eigentlich grob wohnen? Das würde ich nie tun. Das halte ich für gefährlich, um es deutlich zu sagen.

Wie kann ein vernünftiger und gebildeter Mann glauben, dass eine Frau sich auf so etwas Merkwürdiges einlässt? Ich treffe mich doch nicht mit einem Mann, der nichts über sich preisgeben möchte. Ich vermute inzwischen, dass er gar nicht geschieden ist und Dinge zu verbergen hat. Wie seht ihr das?
 
G

Gast

  • #2
In meiner Partnersuchzeit habe ich auch einmal so etwas Merkwürdiges erlebt. Da wollte mich jemand direkt vom Flughafen in Berlin abholen (ich war sowieso dienstlich da) und mit mir in seine Datsche (!) fahren. Namen und Telefonnr. wollte er aber nicht nennen, ich hatte, soweit ich mich erinnere, eine Handynr. Er schien sich dann sehr zu wundern, dass ich ihn unter den Bedingungen nicht treffen wolle. Das sei doch auch für ihn ein Risiko! Tja, den habe ich nie gesehen, zum Glück
 
G

Gast

  • #3
Jeder - Mann wie Frau - sollte auf sein Gefühl hören. Und wenn dieses nicht gut ist, dann sollte man sich auch nicht treffen. Niemand ist dazu verpflichtet, seine Identität preiszugeben, aber dann darf er sich auch nicht wundern, wenn er auf Ablehnung stößt. Üblicherweise hält die Frau eher persönliche Daten zurück und der Mann akzeptiert das auch so. Andersherum kenne ich das gar nicht und fände es schon merkwürdig.
w
 
G

Gast

  • #4
...
Wie kann ein vernünftiger und gebildeter Mann glauben, dass eine Frau sich auf so etwas Merkwürdiges einlässt? ...
Der war eben weder vernünftig noch gebildet. Keine Frau sucht so einen Holzkopf. Selbst wenn er nicht geschieden sein sollte und jetzt über eine Partnerbörse versucht an Seitensprünge heranzukommen, dann hat er wohl nicht damit gerechnet, dass man so schlichte Dinge wie Name und Telefonnummer herausrücken muss. Das ist einfach dumm.

Wie es aussieht, war er sogar zu blöd sich für diesen Zweck ein Prepaidhandy und einen "Pseudonamen" zuzulegen.

Man hört ja immer wieder von denen, deren Mitgliedschaft bald "ausläuft" und die schnell mit einem Gutschein oder einer Probewoche noch was abstauben wollen.

So manch einer leidet auch an Paranoia und befürchtet von seiner Ehefrau oder deren Freundinnen in den Partnerbörsen entdeckt zu werden. So'ne Nummer kenn ich aus dem Bekanntenkreis. Der arme Kerl hat ganz schön Zunder von seiner Frau bekommen, nachdem seine EP-Freundin die Wahrheit über ihn mit Detektiven rausgefunden hatt. Hö!

Nee, nee. Ein Mann der eine Partnerin sucht, hat kein Problem damit eine vernünftige Kommunikationsinfrastruktur herzustellen.

Freu dich, dass du dich nicht weiter mit dem Holzkopf befassen musst.

m
 
G

Gast

  • #5
Ich finde es ebenfalls merkwürdig, wenn jemand so gar nix von sich preisgeben will - wenn Du ansich schon ein schlechtes Bauchgefühl hast, dann lass es lieber.

w
 
G

Gast

  • #6
Ich habe hier von noch keinem Mann den Nachnamen, den ungefähren Wohnort und nur von ganz wenigen die Handynummer erfragt, bevor ich mich mit Ihnen getroffen habe, von manchen habe ich nicht einmal ein Foto gesehen.

Wenn man sich an einem unbedenklichen Ort trifft und ein bisschen aufpasst, weiß ich nicht, was daran gefährlicher sein sollte, als wenn ich alle diese Daten hätte?
 
G

Gast

  • #7
Mir genügt ein Vornamen und eine Emailadresse um schriftlich zu korrespondieren und ein Foto sowie eine Handynummer um mich dann zu treffen. Dazu noch das Gefühl dass der Mann "echt" ist und mich tatsächlich kennenlernen will. Dies erkenne ich aus der Korrespondenz.

Ich verlange weder Blutgruppe, Personalausweisnummer oder Meldezettel um umgezwungen einen Kaffee in der Innenstadt zu trinken.
 
G

Gast

  • #8
Mann will seinen Namen und seine Nummer nicht nennen?

Habe auch Frauen kennengelernt die das nicht sagen wollen..kein spezielles Männervorgehen.

Vielleicht treffen die sich ja..

m47
 
G

Gast

  • #9
Da stimmt etwas garantiert nicht. Wer weiss wovor der Angst hat. Gib Dich bloss nicht mit so einem ab.
 
G

Gast

  • #10
Nachname nennt hier glaube ich keiner. Handynummer macht Sinn falls beim Date was schief läuft. Vielleicht will der eine oder andere vorher telefonieren? Habe mich auch schon mit Frauen getroffen ohne Handy Nummer zu wissen. Noch nie Nachname genannt oder bekommen. M44
 
  • #11
Als Frau wäre ich sehr kritisch und vorsichtig. Und mich auf sowas lieber nicht einlassen.
Welche Gründe dieser Männer, nicht soviel von sich zu nennen ?

Angenommen: Die Frau wird vergewaltigt - Wieviel kann sie der Polizei nennen und zeigen ?

Bei Frauen könnte ich es verstehen, wenn die zunächst nicht viel über sich preisgeben. z.B. als Schutz vor Stalking.

Mein Vor- und Nachname, mein Foto, meine Handy-Nummer, div. Mails vor dem 1. Date an die Frau, ist für mich selbstverständlich.
Treffen an öffentlichen Orten wo auch andere Menschen sind, z.B. Gastronomie. Frau bekommt Vorschläge, und darf auswählen.
 
G

Gast

  • #12
Ich teile einem Mann bereits frühzeitig vor dem ersten Treffen meine Festnetz-Nummer mit, auch um die Feinabstimmung bezüglich der ersten Verabredung einfacher zu machen und erwarte dasselbe von meinem Gegenüber. Meine Telefon-Nummer (ISDN) ist allerdings nicht in Telefonverzeichnissen hinterlegt und nicht mit meiner Wohnadresse verknüpft. Es geht mir nicht darum, dass es mir zu gefährlich wäre, mich ohne diese Angaben mit ihm in der Öffentlichkeit zu treffen, sondern es ist mir wichtig, keine Zeit mit verheirateten oder gebundenen Männern zu verschwenden; soviel Freizeit habe ich als berufsätige Frau einfach nicht. Meiner Erfahrung nach sind es diejenigen, die keine Festnetz-Nummer angeben möchten. Ich weiß es in diesen Fällen, weil sie dann doch noch mit der Wahrheit herausrücken, um eine letzte Chance auf eine Verabredung zu bekommen. Ich schließe nicht aus, dass ich damit vielleicht einmal eine Verabredung mit einem seriösen Mann unter den vielen verheirateten/gebundenen Männern ungerechtfertigt ablehne, aber auf Grund des Zahlenverhältnisses ist es für mich trotzdem in Ordnung, zumal ich selbst ja auch meine Festnetz-Nummer weitergebe.

Insofern, bleibe dabei bzw. bitte zukünftig um eine Festnetz-Nr., sofern Du bereit bist, Deine Festnetz-Nummer (--> ISDN-Telefon) weiterzugeben.

w/50
 
G

Gast

  • #13
Wenn ein Mann weder Namen noch Nummer von sich nennt dann will er anonym bleiben.
Wahrscheinlich will er vögeln und sich danach unverfänglich davon machen.

Wie es auch sei - da stimmt was nicht. Entweder ist der verheiratet oder er hat was zu verbergen.
So einer plant keine ehrliche, geradlinige Beziehung sondern lügt und manipuliert bereits von Anfang an. Was soll man da noch lange überlegen - Finger weg !
 
  • #14
Hm... so viele Gedanken habe ich mir beim Online-Dating nie gemacht. Für ein Treffen genügte mir immer der Vorname und die Handynummer bzw. E-Mail, damit man sich nicht kurzfristig verfehlt. Wieso sollte mich der Nachname eines Mannes, den ich noch gar nicht kenne und den ich mit 90-%iger Wahrscheinlichkeit nie wieder sehe, interessieren? Ich würde vor einem ersten Treffen auch nicht meine kompletten Daten offenlegen.

Bei einem Date in einem (öffentlichen, belebten) Cafe muss niemand Angst vor Vergewaltigung o.ä. haben. Und wenn man sich nach ein, zwei Dates mag und näher kennenlernen will, dann ist für mich der Austausch des vollen Namens, Anschrift etc. vollkommen ausreichend.