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  • #1

Mann will Trennung nachdem Kind da ist! Was ist in ihn gefahren?

Mein Mann und ich haben vor 4 Wochen Nachwuchs bekommen. Da es mir sehr schlecht geht, körperlich, und das Baby sehr nervzerrend ist, bin ich andauernd schlecht gelaunt und müde. Mein Mann sagte mir, dass er das nicht mehr erträgt mit mir und überlegt sich, ob er sich trennt. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Nun verlangte er, dass ich um ihn kämpfen soll, aber ich sagte ihm, dass ich dazu weder Lust, noch Kraft habe. Was ist denn in ihn gefahren, dass er jetzt sowas von mir erwartet ? Ich bin komplett mit mirund dem Baby beschäftigt und völlig erledigt jeden Tag. Es erschüttert mich, dass er so ist und mir das antut in dieser Phase. Ich hab ihm enttäuscht und wütend gesagt, dass ich nicht um ihn kämpfen werde.
 
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  • #2
[mod]

Es tut mir sehr Leid für dich, dass dein Partner dir in dieser schweren Situation nicht beisteht. Falls du durch deine nervliche Überreiztheit vielleicht wirklich oft launisch, zickig oder ungerecht mit ihm umgehst, solltet ihr mal in Ruhe darüber reden und überlegen, ob er dir nicht, wo es eben möglich ist, mehr Dinge abnehmen kann. Ich denke schon, dass auch du deine Verhaltensweisen ihm gegenüber kritisch überdenken solltest. Trotzdem kann es nicht sein, dass er sich bereits nach so kurzer Zeit und vor allem so kurz nach der Entbindung eures gemeinsamen Kindes so feige aus dem Staube machen will! Vielleicht ist es einfach nur Panik vor der Verantwortung und den Pflichten, die da auf ihn zukommen?

[mod]
 
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  • #3
Du hast diesen Versuch dich wachzurütteln wohl nicht verstanden Du schreibst doch selber, dass er recht hat?. Dein Verhalten ist zwar ein paar Mal verständlich, aber es ist nicht in Ordnung das du dich ununterbrochen völlig auf seine Kosten so hängen lässt und meinst du hättest jetzt nur noch ein Kind für dich aber der Partner kann weg. Ganz offensichtlich lässt du dich sehr hängen und behandelst ihn mies. Warum bitte soll er sich dein egozentrisches Gejammer ewig gefallen lassen? Meinst du nicht er hat sich auf sein Kind und auf ein schönes Familienleben in das er mit eingebunden ist gefreut? Es ist auch für dich gut, wenn du dich jetzt mal nach vier Wochen umguckst und dich wieder zusammenreißt und den nächsten Schritt gehst. Du hast NUR ein Kind geboren und sollst es jetzt versorgen. Nicht mehr und nicht weniger. Sieh das als Warnschuss an. Hier geht es sicher NICHT drum, dass du frisch frisiert um 12 Uhr das Essen auf den Tisch hast, sondern darum das du sich unerträglich benimmst Das kann man beim besten Willen nicht kämpfen nennen dann hast du ein ernstes Problem. Mit einen bisschen Mühe wenn du dir das im Kopf genau andersrum vorstellt würdest du das sicher auch nicht akzeptieren und wissen das es keine Beziehung gibt, die so was auf Dauer aushält. w47
 
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  • #4
Da es mir sehr schlecht geht, körperlich, und das Baby sehr nervzerrend ist, bin ich andauernd schlecht gelaunt und müde. Mein Mann sagte mir, dass er das nicht mehr erträgt mit mir

Bei allem Verständnis, dass die neue Situation dir im Moment noch alle deine Kräfte raubt - es ist extrem unfair und sehr lieblos deinem Partner gegenüber, wenn sich das ihm gegenüber in Form von deiner schlechten Laune aüßert!

Eine Liebesbeziehung definiert sich nicht nur darüber, dass man offiziell ein Paar ist und zusammen lebt - sie definiert sich in erster Linie darüber, dass man miteinander LIEBEvoll umgeht.
Wenn du dies nicht mehr tust seit der Geburt des Kindes, dann hast du durch dein Verhalten ihm gegenüber doch die Liebesbeziehung bereits beendet, dann würde ein Auszug seinerseits nur das weiterführen, was du begonnen hast.

Liebesbeziehungen enden nicht durch die Worte "Ich trenn mich", sie enden dadurch, dass ein Partner aufhört sich dem Anderen gegenüber liebevoll zu verhalten.

Auch wenn man müde, getresst, krank oder was auch immer ist, nichts davon rechtfertigt es, dass man sich deshalb so respektlos seinem Partner gegenüber verhält, indem man ihn als Prellbock für die eigene schlechte Laune mißbraucht.
Tut man es doch, dann darf man sich nicht darüber wundern, wenn derjenige den vermeintlich einzigen Ausweg aus seinem Dilemma wahrnimmt und flüchtet.

Höre auf ihm schlecht gelaunt zu begegnen, als sei er Schuld daran, dass du von deiner neuen Situation als Mutter genervt bist, dann wird er auch den inneren Wunsch nach Flucht vor dir wieder verlieren.

Nun verlangte er, dass ich um ihn kämpfen soll

Auch nicht besser, was er nun sagt - wenn ich einen Menschen liebe erwarte ich nicht, dass er sich diese Liebe zunächst mal "erkämpfen" muß. Sowas braucht ebenfalls kein Mensch an seiner Seite.

Hör auf deine schlechte Laune an ihm auszulassen, er kann nichts dafür, dass dich die neue Situation (noch?) so extrem nervt, er hat dich schließlich nicht gezwungen einen kreischenden Säugling in die Welt zu setzen - diese Entscheidung treffen Frauen immer noch selber.
Lass ihn wieder deine Liebe spüren und behandele ihn genauso anständig und respektvoll wie du es von ihm erwartest, dann wird er auch seine Fluchtgedanken wieder verlieren.

Hilfreich wäre es sicher, wenn du mal in dich gehst und darüber nachdenkst, ob du es im Nachhinein nicht auch als unfair empfindest, was er sich in letzter Zeit so alles von dir anhören mußte, und dich dann für deine verletzende Respektlosigkeit ihm gegenüber entschuldigst.

Das hat nichts mit "um ihn kämpfen" zu tun, sondern wäre lediglich deine Einsicht, dass ein Fehlverhalten deinerseits in letzter Zeit nicht fair war ihm gegenüber, und dir dieses jetzt wo es dir bewußt wird, in Nachhinein leid tut.

Wenn du ihn liebst sollte es dir eigentlich nicht egal sein, ob du ihn mit deinem Verhalten permanent verletzt. Also ändere es.

w, 45
 
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  • #5
Vielleicht hat er dich anders eingeschätzt. Für mich würde eine Frau die von einem Baby schon völlig überfordert ist auch nicht als Partnerin in Frage kommen. Ich brauche eine starke Frau, die auch in schwierigen Zeiten psychisch und physisch stabil bleibt. Jeder hat das Recht glücklich zu werden und die Frau zu suchen, die wirklich zu einem passt. Ich finde du solltest ihm dankbar sein, dass er so ehrlich ist und dir sagt, dass du nicht seine Traumfrau bist. Er sieht ja jetzt erst dein wahres Gesicht.
 
  • #6
Liebe FS,
Mache nicht den Fehler und konzentriere deine ganze Energie auf das Kind.
Dein Mann ist auch noch da und der will was, später auch wieder zärtliche Stunden zu zweit.
In einer funktionierenden Beziehung wirst du von deinem Mann in dem Maße entlastet
wie du in sein Wohlergehen investierst. Er entlastet in dem er auch Vaterpflichten übernimmt.
Die jammerei bringt nichts, du hättest deine Grenzen einigermaßen kennen müssen.
Kläre ab ob du eine Schwangerschaftsdepression hast, das gibt es und kriegt man behandelt.
Du bist nicht nur Mutter sondern auch Frau und Geliebte, und wenn ich als Mann darauf
verzichten soll nur weil der Rotzlöffel da ist, gehe ich auch auf die Barrikaden.
Da vergeht mir auch die Liebe zu dem Kind, und das sollte nicht sein.
Signalisieren ihm deinen Entlastungswunsch und dein entgegenkommen ihm gegenüber.
Als Mann der seine Familie liebt muss er seinen Hintern bewegen, Kämpfen sollte
da nicht nötig sein. M 50.
 
L

LilaLaunebär

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  • #7
Für mich hört sich danach an, als ob die jetzigen Probleme nur ein Symptom sind. Wenn ein Mann Vater wird, dann sollte er normalerweise überglücklich sein und es seiner Frau nachsehen, wenn sie überreizt ist. Ein Neugeborenes ist ein 24-h-Job und dass der Mann dann nach NUR vier Wochen Stress sich gleich trennen möchte, finde ich eine Frechheit. Ihm fehlt einfach jegliche Empathiefähigkeit oder aber es stimmt schon lange nicht mehr und dies ist nun der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Vielleicht fühlt er sich aber auch vernachlässigt, deswegen diese lächerliche Ansage, die FS solle um ihn kämpfen. Was soll das denn bitte? Der Mann ist jetzt Vater und sollte sich dementsprechend Verhalten.
 
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  • #8
Ich glaub ich häng!!! Die FS hat vor vier Wochen ein Baby bekommen!!! Ihr Körper ist zur Zeit komplett damit beschäftigt den Hormonhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Unabhängig davon, dass sie sich jetzt erstmal in die neue Rolle einfinden muss, und das Baby und sie sich erst einmal kennen lernen müssen. Sie hat alles Recht der Welt zur Zeit neben der Spur zu laufen.

Am liebsten würde ich ketzerisch sagen: Verkauf doch das Baby, dann ist wieder alles gut, und der gnädige Herr kann wieder in den alten Trott.

In Wirklichkeit ist der Mann doch vermutlich völlig überfordert und kann sich offensichtlich nicht in die neue Situation einfinden. Wie kann man denn nach vier Wochen Knatsch mit Trennung drohen.

[mod] Ich wünsche Dir alles Gute beim Hineinfinden in die neue Situation. Wenn Du ihm gegenüber wirklich manchmal zickig bist, dann versuch halt, das zu reduzieren. Aber nimm nicht alle Schuld auf Dich und appelliere an ihn, wie schwierig die neue Situation ist.
 
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  • #9
Liebe FS,

ich habe, obwohl selbst eine Frau und Mutter bin, kein Verständnis. Ihr habet, vermutlich, euch beide für das gemeinsame und geplante Kind entschieden. Das eine Schwangerschaft und eine Geburt anstrengend sein können wissen wir alle, man soll aber auch nicht übertreiben.
Du darfst nicht deine schlechte Laune an deinem Mann auslassen. Und das er sich trennen will ist aus teilweise verständlich. Wenn du jetzt schon so mit dem Kind überfordert bist, was willst du dann später machen wenn du noch dazu arbeiten musst?
Reiss dich zusammen sonst ist der Mann bald weg. Und eine AE mit dem Baby zu sein ist kein Ponyhof.
w 34, verheiratet, 2 Kinder
 
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  • #10
Mein Mann und ich haben vor 4 Wochen Nachwuchs bekommen. Da es mir sehr schlecht geht, körperlich, und das Baby sehr nervzerrend ist, bin ich andauernd schlecht gelaunt und müde.

Das ist begrenzt nachvollziehbar, aber je mieser Du drauf bist, desto mehr überträgt sich das auf Dein Kind und umso anstrengender wird es. Lass' Deine miese Laune nicht an Deinem Mann aus - Du bist vermutlich zuhause, also hol' Dir Unterstützung beim Arzt, bei der Hebamme, einer Beratungsstelle für junge Mütter, die mit dieser Rolle nicht klarkommen, bei Frauen in der gleichen Situation.
Geh' dringend zum Arzt, lass' postnatale Depression abchecken.
Was hast Du denn erwartet, dass da eine Puppe in der Wiege liegt und Dich den ganzen Tag freundlich anlächelt?
Werd' einfach mal erwachsen und stell' Dich der Verantwortung als Mutter und Partnerin.

Mein Mann sagte mir, dass er das nicht mehr erträgt mit mir und überlegt sich, ob er sich trennt. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Nun verlangte er, dass ich um ihn kämpfen soll, aber ich sagte ihm, dass ich dazu weder Lust, noch Kraft habe.

Genau das hätte er von mir auch zu hören bekommen und ich würde ihm sogar am Wochenende das Kind überlassen und einfach mal ein paar Stunden verschwinden, denn es ist auch sein Kind. Da soll er sich auch mal der Verantwortung stellen und einen Eindruck bekommen, was Du den ganzen Tag zu tun hast, warum Du so genervt bist.
Es ist von ihm infantil-egozentrisches Verhalten, zu erwarten, dass Du um ihn kämpfst. Ich würde ihn damit konfrontieren, dass Du Deine Energie eher darauf verwendest, zu klären, welchen Anteil er an der Kinderbetreuung übernehmen muss und wie im Trennungsfall die finanzielle Situation aussieht, welche Unterhaltszahlung er leisten muss. Das wird seinen egozentrischen Höhenflug mit einem Absturz auf den Boden der Tatsachen beenden.

Mein Eindruck: ihr seid beide noch verwöhnte Blagen und vollkommen unvorbereitet in die Elternrolle gerutscht. Keine Ahnung, was Euch getrieben hat, Eltern zu werden. Darauf solltet ihr vielleicht noch mal besinnen, bevor ihr Euch gegenseitig weiterhin das Leben zur Hölle macht. [mod]
 
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  • #11
Liebe Fragestellerin,

um deinen letzten Satz zuerst zu beantworten: NEIN, du sollst nicht um deinen Mann kämpfen!

Was solltest du auch mit so einem Egoisten, der über NULL Empathie verfügt und dir sogar droht dich zu verlassen, nur weil du nach der Geburt nicht so funktionierst wie er sich das vorstellt!

[mod]

Du hast völlig recht, nach einer Geburt ist man physisch und psychisch einer hohen Belastung ausgesetzt. Eine Geburt ist ein einschneidendes, kritisches Lebensereignis und zwangsläufig benötigt man einige Monate bis man sich an diesen geänderten Tagesablauf und der neuen Verantwortung für ein kleines Menschenleben gewöhnt hat. Das Baby hat absolute Priorität!
Nicht wenige Frauen leiden unter einer behandlungsbedürftigen Wochenbettdepression. Bitte sprich mit deinem Arzt darüber.
Wenn man in einer solchen Situation keinen Partner an seiner Seite hat der sich als verständnisvoll und verlässlich erweist, wie würde der wohl erst reagieren falls du einmal schwer krank wirst oder einen Unfall erleidest?
Brauchst du einen Mann der versagt und seine Wünsche in den Vordergrund rückt, jetzt wo du Unterstützung und Hilfe benötigst? Lass den ziehen und seine Drohung wahr machen! Vermutlich ist er auch nur ein Schwätzer!
Ich wünsche dir und deinem Baby alles erdenklich Gute.
 
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  • #12
Liebe FS,

kann es sein, dass du an einer postpartalen Depression leidest?
Das ist ein gar nicht so selten vorkommendes Krankheitsbild und kann behandelt werden... Könnte eine Entlastung für dich und die Beziehung sein (durch die Erklärung warum es dir nun so schlecht geht).

Wünsche euch alles Gute!

w35
 
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  • #13
Gut, sag ihm, dass die alles zu viel ist und du ihn und das Baby jetzt mel alleine lassen wirst für paar Stunden am Tag.
Irgendwie muss er doch auch sein Kind mitbekommen und es lieben lernen. Nimm dich da raus, erhole dich.
Nach 4 Wochen so einen Schlag zu bekommen ist eine heftige Reaktion seinerseits. Selten ist eine Frau schwächer und bedürftiger als rund um die Geburt.
 
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  • #14
Du hast eine Wochenbettdepression. Hat fast jede Frau nach der Schwangerschaft und hört auch nach einigen Wochen wieder auf.

Ich finde, dein Mann ist in diesem Falle eine labile Persönlichkeit, und dass er dass nicht weiß ist seltsam?! Weiß doch jeder! Schenk ihm ein Buch über das Thema, damit er Verständnis bekommt oder geht in die Therapie, wo man euch aufklärt und berät, wie ihr euch gegenüber einander verhalten sollt. Jedenfalls ist dein Mann unzurechnungsfähig, mäkelig, zickig und unfähig ein Mann zu sein.

Und schick ihn doch mal mit Kumpels am Wochenende raus, damit er Auszeit hat. Festhalten darfst du ihn nämlich nicht. Ich finde, du solltest deinen Mann A) jede Woche unter Leute lassen, damit er sich austoben kann und B) sollte er etwas für sein Kind tun danach. Also für ihn kämpfen, empfinde ich als Frechheit.

Und deine Lustlosigkeit solltest du für dich behalten. Denn das macht viel mehr kaputt. Dass du erstmal nur für das Kind da sein willst, ist verständlich, aber lass es nicht groß raushängen.

Ihr findet, ihr macht beide Fehler und seid unfähige, intolerante Menschen. So ist es nämlich, wenn man intolerant ist und kein Verständnis für etwas anderes aufbringt. So etwas muss einem aber vorher klar sein, bevor man so einen hochmütigen, in sich verklemmten Menschen heiratet.
 
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  • #15
Alles, was ich an deiner Stelle tun würde, wenn mir die Beziehung lieb ist:
Schleppe ihn zu einer Familienberatungsstelle. Dort wird man ihm die Augen öffnen, wie es Frauen nach der Entbindung geht. Vielleicht musst auch du ein bisschen weniger nörgeln. Es gibt Menschen, die andere sehr in ihren Stress mit rein ziehen.
Ein Berater wird euch zeigen, wie ihr einander besser verstehen und unterstützen könnt. Letztlich seid ihr gefordert, eurem Kind gute Vorbilder zu sein. Wenn es euch an Phantasie mangelt, wie ihr es miteinander schaffen könnt, nehmt bitte Hilfe in Anspruch.
 
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  • #16
Vier Wochen ist dein Mann erst Papa und schon am Verzweifeln mit der Situation, na Glückwunsch. Andere Väter sind in dieser Phase noch im überglücklichen Zustand und erzählen aller Welt stolz, dass sie Nachwuchs haben und Ehefrau und Kind wohlauf sind. Ich finde deine Reaktion klar und richtig, kämpfen kannst du jetzt nicht um ihn, du hast jetzt was anderes zu tun, er eigentlich auch als frischgebackener Papa! Kämpfen müsst ihr jetzt darum, die neue Verantwortung als Eltern zu leben und euch an die Situation mit dem Baby zu gewöhnen. Das wäre gut, wenn ihr beide das als Paar gemeinsam macht. Wenn er das nicht mit dir machen will oder kann oder du es mit ihm nicht willst oder kannst, habt ihr echt eine Krise, denn das ist nicht normal vier Wochen nach der Geburt. Mein Rat wäre, bitte deinen Mann, auch seine Vaterrolle auszufüllen und sich mit dir gemeinsam um das Baby zu kümmern, zumindest am Wochenende oder holt euch mal Unterstützung von den Omas und Opas oder Freunden. Vielleicht entspannt sich die Situation nach ein paar Monaten, wenn nicht, geht zur gemeinsamen Paarberatung.
 
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  • #17
sag ihm, dass du es jetzt nicht mehr schaffst und da er offensichtlich ja alles besser weiß, soll er sich doch erstmal ausschließlich um das Baby kümmern. Er soll ein paar Wochen frei nehmen und die Sache in die Hand nehmen. Ein Mann kann alles genauso gut machen - in dem Fall ja angeblich besser, so wie er redet - wie eine Frau, mit Ausnahme natürlich Stillen.
Wenn er kein Verständnis für dich hat, soll er es doch erstmal besser machen.
w
 
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  • #18
Gut, sag ihm, dass die alles zu viel ist und du ihn und das Baby jetzt mel alleine lassen wirst für paar Stunden am Tag.
Irgendwie muss er doch auch sein Kind mitbekommen und es lieben lernen. Nimm dich da raus, erhole dich.
Nach 4 Wochen so einen Schlag zu bekommen ist eine heftige Reaktion seinerseits. Selten ist eine Frau schwächer und bedürftiger als rund um die Geburt.

Super Idee von Gast 12!

Lasse den gnädigen Herrn doch an der Versorung des Babys teilhaben! Damit er kapiert was du gerade bewältigst. Übertrage ihm für 10 Stunden pro Tag die Verantwortung fürs Baby - natürlich auch nachts! Du kannst die Milch abends ja schon mal abpumpen und er kann sie nachts füttern! Während du im Nebenzimmer schläfst!
Dann wirst du mal sehen wie der Kerl nach 4 Wochen so drauf ist! Viel Glück bei diesem Experiment!
 
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  • #19
hallo liebe FS

als zweifache Mutter kann ich dir gut nachfühlen wie es dir im Moment gerade geht. Dein Hormonhaushalt fährt Karusell! Such dir ein Forum für Mütter (du hast mit EP definitiv das falsche Forum erwischt) und du wirst sehen dass das nicht nur dir so geht. Das Hauptproblem besteht darin, so jedenfalls bei mir, zu lernen dass man als Mutter nicht alleine mit allem zurecht kommen muss und dem Vater auch mal die Verantwortung übertragen muss über das Kind. Stillst du? Wenn ja, kauf/miete dir eine Pumpe so das du mal abpumpen kannst und er den Schoppen geben kann.
Schaff dir Freiräume und es pendelt sich alles langsam wieder ein.
Ich habe mir selbst keine Freiräume schaffen können, bez. zugestanden und bin jetzt alleinerziehende Mutter von Kindern im Alter von 4 und 1.5 Jahren.

alles Gute w,33
 
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  • #20
Wenn man ein Baby bekommen hat, kommt man aber aus dem Krankenhaus wie ein Soldat aus der Schlacht! Es heißt nicht umsonst "Wochenbett". Man ist mehrere Wochen einfach angeschlagen.
Man kann schwer laufen, alles untenrum tut auch nach 2 Wochen oder 2 Monaten weh, vor allem nach längerem Stehen und Gehen. Die Brüste schmerzen und es ist eine Folter, jede Nacht geweckt zu werden.
Wenn man dann noch einen "Partner" hat, der nachts nicht aufsteht, weil er ja arbeiten muss und der sonst auch kaum mit anpackt, dann wird jede Frau schlecht gelaunt.
Ich kann das schon verstehen.
Und anstatt dich zu unterstützen wo er nur kann, damit ihr die Babyzeit genießen könnt, haut er Dir noch zusätzlich eins in die Fresse (sorry für die Kraftausdrücke).
Das ist kein Warmschuss, das ist kindisch und egoistisch. Fehlt nur noch, dass er Dich betrügt!

Sag ihm, dass sich Deine Laune deutlich heben würde, wenn er mehr für Dich und das Baby da wäre, wenn er das Kleine stundenweise mal abnehmen würde, wenn er am früher Abend für Euch da wäre.
Was sagt denn Eure Hebamme zu Eurer Situation? Die reden auch darüber mit Euch.
Trennung ist doch ein alberner Vorschlag! Das will er doch nicht wirklich. Dein Mann hat noch gar keinen Zugang zu Deinem Baby gefunden, ihr müsst erst mal eine richtige Familie werden.
Er ist derjenige, der sich anstrengen muss.
Hast Du keine Hilfe durch deine Mutter?
Vielleicht könnt ihr Euch mal beraten lassen? ProFamilia oder auch die Hebammen haben da Adressen für die ersten Krisensituationen nach der Geburt.

w,40
 
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  • #21
Mach Dich doch nicht so zum Opfer. Eine Freundin von mir ist, weil selbständig, vier Wochen nach der Geburt wieder voll arbeiten gegangen. In den meisten Länfdern der Welt müssen Frauen auch nach der Schwangerschaft schnell wieder ran. Spätestens nach 6 Monaten. Das ist bei einer köperlich und geistige gesunden Frau reine Einstellungssache!

Dein Mann hat überreagiert, aber ich bin recht sicher, dass er schon vorher dezenter anklingen hat lassen wo der Hase im Pfeffer liegt. Du hast das ignoriert und ihm, wie einige Damen hier, nur noch mehr den Schwarzen Peter zugeschoben.

Warum sollte ein Mann auf Dauer zu einer Frau stehen sich so benimmt? Wir sind nicht alles Masochisten. Das einzige was man an Deinem Partner kritisieren kann ist, dass er nach nur vier Wochen so massiv auftritt. Das ist unschön, kann aber nicht davon ablenken dass seine Grundaussage korrekt ist - Du zerstörst mit Deinem Verhalten die Familie und nebenbei Dich selbst.

Ändere Deine Einstellung oder trage die Konsequenzen. Du bist erwachsen und hast eine Verantwortung - Für Dich, Euer Kind und Eure Partnerschaft. Das Leben ist kein Wunschkonzert und aus der Barbiepuppenzeit bist Du schon lange raus. Falls nicht, ruf Deinen Papa und Deine Mama um Hilfe an. Die haben zu Deiner Lebensuntüchtigkeit und jetzigen Situation mehr beigetragen als Dein Mann...

m
 
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  • #22
Reiss dich zusammen sonst ist der Mann bald weg. Und eine AE mit dem Baby zu sein ist kein Ponyhof.
w 34, verheiratet, 2 Kinder

Ganz schlimme und abwertende Hinweise. Gerade als Mutter sollte man Verständnis zeigen. Aber als verheiratete Frau kann man große Sprüche über AE-Mütter machen.....

Die FS sollte sich Hilfe suchen, es gibt gute Mittel, um sich schnell zu erholen. Aber ein Mann, der eine Frau 4 Wochen nach der Geburt sagt, dass er sich trennen muss, weil er nicht mehr der Prinz ist, zeigt wenig Reife, Verständnis und Liebe für seine Frau und sein Kind. Das Kind merkt doch den Kummer der Mutter. Wie kann man nur so herzlos als Mann sein.

Die FS sollte lieber selbst überlegen, ob es nicht besser wäre, dass sie sich trennt, denn wenn ein frisch gewordener Vater sich so instabil erweist und nicht von alleine versteht, bzw. sich von alleine vor der Geburt informiert hat, dass eine Geburt auch die Beziehung zwischen Mann und Frau verändern wird, weil Frau sich umstellen muss und nicht von heute auf morgen gleich für zwei Babys da sein kann. Könnte der Vater übrigens anders rum auch nicht. Stellt euch vor, die Mutter wäre krank und dieser besagte Vater könnte und würde sich wohl kaum um das Baby kümmern können/wollen. Was für ein Schlappschwanz, sorry.

w
 
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  • #23
FS, Du erhältst hier 2 Sorten von Antworten. Die einen sind voll auf der Mutterseite und argumentieren mit Stress, Hormonumstellung usw. Die anderen unterstützen die Männersicht: Alles halb so schlimm, das nervige Genörgel zermürbt den Mann.
Jedoch: Mit Schuldzuweisungen wird keinem geholfen, das fördert nur die Frontenbildung.
Und Ihr seid doch nicht im Krieg, Ihr seid doch eine Familie?
Verstehen vor dem verstanden werden ist die Devise. Also verstehe jetzt mal Deinen Mann.
Der arbeitet, kommt heim und hat nur Gekeife und Geplärre. Kannst Du das nicht humorvoll selbstironisch auf die Schippe nehmen?
Die Chancen dass er dann im Gegenzug auch Dich besser versteht sind deutlich größer als wenn Du stur mit Gegenangriff konterst. Jetzt ist Humor angesagt, kein Aufrüsten. Frau, 49
 
  • #24
Meine Güte, die Geburt ist gerade mal 4 Wochen her!

In dieser Zeit haben einzig und allein die Mutter und das Baby Anspruch auf Rücksichtnahme, Verständnis und Fürsorge, und sonst gar Niemand! Das muss der Vater einfach akzeptieren, und wenn er dies nicht tut, dann ist er ein hoffnungsloser Egoist.
Dabei wäre er jetzt so wichtig für seine Frau! Er könnte sie moralisch und tatkräftig unterstützen, bis sie wieder in alter Form ist - und das meine ich nicht nur körperlich.

Junge Mütter fühlen sich, so kurz nach der Geburt, selten wie die Werbemütter für Hipp. Sie fühlen sich körperlich schwabbelig, die Brüste platzen fast, wenn die Milch einschießt, die Nächte sind auch wenig erholsam, und beim Blick in den Spiegel kommen selten Glücksgefühle auf. Manche haben dazu auch noch eine regelrechte Wochenbett- Depression! Wer dann noch einen Partner hat, der von ihr verlangt, sie solle sich um ihn bemühen, ist wirklich nicht zu beneiden.
 
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  • #25
Wie hier maßlos übertrieben wird. Sie hat EIN! einziges Kind, nicht fünf bekommen. Wie haben das die Frauen vor hundert Jahren gemacht? Die hatten meistens mehrere Kinder und waren trotzdem noch arbeiten. Die hatten eben nicht den Luxus sich vier Wochen auszuheulen, wie furchtbar doch so eine natürliche Sache wie eine Geburt wäre. Das Problem ist nicht Geburt, sondern dass viele Frauen zwar vorgeben emanzipiert zu sein, aber in Wirklichkeit nicht einmal annährend so belastbar sind wie ihre Großmütter.

Liebe FS kriegt dich wieder ein erspare deinem Mann das Schauspiel. Ein Kind zu haben bedeutet tatsächlich etwas Belastung. Oh Wunder!

Hätte meine Frau so ein Drama gemacht, hätte ich ganz sicher auch über eine Trennung nachgedacht.
 
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  • #26
In dieser Zeit haben einzig und allein die Mutter und das Baby Anspruch auf Rücksichtnahme, Verständnis und Fürsorge, und sonst gar Niemand!

Oha und noch mit einem lautstarken Ausrufungszeichen dahinter...
DAS liebe FS würde ich nicht für bare Münze nehmen sonst bist du schneller solo unterwegs als du alleinerziehend sagen kannst.
Dieser Satz sagt dem Mann nichts anderes als "DU bist die nächsten Wochen (Monate?) NICHTS wert! Garnichts! Ich kann ALLES machen und noch so im Unrecht sein DU bist IMMER der A****!" - Geburt hin oder her, aber ich kenne keinen Menschen der das mit sich machen lässt und zwar völlig zu Recht.
Alle Kommentare die in diese Richtung gehen wie das obere Zitat, sollte die FS zum besten Ihrer kleinen Familie nicht in sich aufsaugen - sie strotzen ja vor Prinzipienreiterei und verweigern daraus jegliche Reflektion der gesammten Situation.

Wie ein Gast schon schrieb liebe FS, solltet ihr aufeinander zugehen und keinen Krieg anfangen.
Zum aufeinander zugehen gehört aber Verständniss von BEIDEN Seiten für sein Gegenüber und das eingestehen von Fehlern auf BEIDEN Seiten, sonst schaukelt sich das ganze ja nur hoch.

Wenn jemand 4 Wochen am Stück (vielleicht auch schon die Wochen vor der Geburt?!) nur noch - pardon - ätzend zu mir ist und das ohne Unterbrechung, dann könnte diese Person einen rosa Elefanten zur Welt gebracht haben der mit Gold gefüllt ist und Puderzucker pustet und ich würde mir so ein abfälliges Verhalten wo ich ununterbochen wie der letzte Horst behandelt werde trotzdem nicht gefallen lassen, tut mir leid.

Ob das so IST wissen wir nicht, wir wissen nur, dass es der Vater es so EMPFINDET und dieses Empfinden muss zumindest ernst genommen und hinterfragt werden sonst ist ja Hopfen und Malz eh schon verloren wenn ich einfach sage ich Chef du nix..
Man darf niemals den Respekt vor den Gefühlen seines Partners verlieren finde ich - das kann in manchen Momenten passiern, aber dann muss man sich dementsprechend entschuldigen und diesen Moment rechtfertigen.
Daraus sollte dann aber auch das Verständniss des Partners resultieren.
Ob ihr GEMEINSAME Lösungen findet müsst ihr ZUSAMMEN schauen - ich wünsche es Euch 3en jedenfalls von ganzem Herzen! (Für soetwas hebt man Ausrufungszeichen im übrigen auf...)
 
  • #27
Dieser Satz sagt dem Mann nichts anderes als "DU bist die nächsten Wochen (Monate?) NICHTS wert! Garnichts! Ich kann ALLES machen und noch so im Unrecht sein DU bist IMMER der A****!" - Geburt hin oder her, aber ich kenne keinen Menschen der das mit sich machen lässt und zwar völlig zu Recht.

So ist es nicht, im Gegenteil!
Tatsächlich ist in den ersten Wochen nach der Geburt der Partner der allerwichtigste Mensch für die Frau, und gefühlte 99 Prozent der jungen Väter sind sind ja auch liebevoll unterstützend für Mutter und Baby da. Sie erleben selbst das Kleine als den Mittelpunkt des Lebens, da eifersüchtig zu reagieren ist einfach unreif.

Also, wer sich, in einer solchen Situation, als "Nichts" fühlt, trägt wahrscheinlich auch "nichts" zur Verbesserung der Lage, unterstützt seine Partnerin in "nichts" und will nur weiterhin den Prinzen spielen. Das geht natürlich gar nicht!
"Mutterschutz" ist offiziell 6 Wochen, und das bezieht sich natürlich auch auf die Psyche der Mutter, die, in dieser Zeit, Unterstützung und Liebe braucht.
 
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  • #28
Liebe FS:

Du kannst doch echt nicht erwarten, dass Dein Mann eine zickige, mies gelaunte Frau mit nervigen schreienden Kind um sich herum zu ertragen hat, ohne dagegen aufzubegehren ?

Er hat es bei Dir angesprochen, er hält das nicht aus, und er möchte, dass Du das änderst. Das ist sein gutes Recht, vor allem wenn Du selbst merkst, dass Du eine Kratzbürste bist.

Wenn es Dir psychisch nicht gut geht, und Du selber merkst, dass Du irrational eklig zu Deiner Umwelt ist, gehe doch bitte zum Arzt, oder noch besser - geht beide zum Arzt. Falls Du eine depressive Episode hast, gibt es schnell wirkende Medikamente dagegen, die nicht abhängig machen und die Du auch wieder absetzen kannst, wenn alles besser ist.

Bitte rede mit Deinem Mann ernsthaft darüber, und tut etwas zusammen.

w, 41
 
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  • #29
Gast #24 und #25 - beides Männer - zeigen doch beispielhaft, wieso es bei so vielen Paaren nach der Geburt eines Kindes kriselt bzw. sich getrennt wird.

Als Frau muss man komplett für das Baby dasein, und der Mann will auch noch bespaßt werden, weil es ihm langweilig ist? Spätpubertäre Protestkultur? Der Mann zeigt seine Männlichkeit dadurch, dass er sich am Riemen reißt und alles der Zukunft der Familie unterordnet: die Bewältigung des Alltags geht vor hedonistischen Anliegen wie Hobbies (z.B. Sexualität) und Selbstfindung. Ein Mann, der so schwach ist, dass er sich duch sein (!) Baby zurückgesetzt fühlt und um Anerkennung lechtzt - wie schwach ist das denn. Natürlich dürfen Männer Gefühle haben (Kinderliebe, Zuneigung etc.), aber bitte doch nicht immer nur die negativen: Weinerlichkeit, Wut, Neid...

Wie haben das die Frauen vor hundert Jahren gemacht?
Früher haben sich entweder die Ehepartner untergeordnet (den Wünschen des Kindes, Gott, dem Glauben = gemeinsames Ziel Ehe + Familie) oder Frau hat sich unterworfen (oder Mann).
 
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  • #30
Liebe FS,

bitte suche dir Unterstützung, wenn du dein Baby als sehr "nervenzerrend" wahrnimmst. Ich habe die Antworten auf deinen Post überflogen und schwanke zwischen Verwunderung und mittlerem Entsetzen. Ich finde die verbale Aggressivität mancher Schreiber erschreckend. Es ist meiner Meinung nach unerheblich, ob du ein Kind oder fünf bekommen hast etc. - wichtig ist, wie es dir geht, wie du mit dem Baby - und deinem Partner - klar kommst! Ja, es gibt Frauen, die kommen prima mit mehreren Kindern klar, haben die Ruhe weg. Und es gibt welche, die sich mit "nur" einem Kind an ihre Grenzen kommen. Sätze wie "reiß dich zusammen" haben mit Sicherheit noch absolut niemandem jemals geholfen.

Ich für meinen Teil bin heilfroh, einen verständnisvollen Mann an meiner Seite zu haben. Was soll Frau mit einem, der sich bereits wenige Wochen nach der Geburt seines Kindes vernachlässigt fühlt und sich beleidigt zurück zieht? Du lieber Himmel... Kindergarten ist das in meinen Augen.
Unterstützt dich dein Mann bei der Versorgung eures Kindes? Wenn nicht, wieso nicht? Bitte ihn darum, Aufgaben zu übernehmen. Wickeln, Baden, Wäsche waschen, Trösten etc. sollte doch auch ein Mann hin bekommen. Auch, wenn er arbeiten geht, sollte die eine oder andere Unterstützung bei der Kinderpflege etc. drin sein - von einer Vollzeit beschäftigten Mutter wird das schließlich auch i. d. R. erwartet. Vielleicht fühlt er sich nicht mehr so zurück gesetzt, wenn er mehr eingebunden wäre?

Nein, kämpfen würde ich um ihn auch nicht. Diese Reaktion von ihm fällt für mich ebenfalls in die Kategorie Kindergarten.

Alles Gute für dich/euch!
 
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