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  • #31
Ein Mann, der so schwach ist, dass er sich duch sein (!) Baby zurückgesetzt fühlt und um Anerkennung lechtzt - wie schwach ist das denn.

Wäre ich Deutschlehrer würde ich sagen, dass das eine Themaverfehlung ist. Es geht nicht um das Baby, es geht um das Verhalten der Frau. Das eine mag mit dem anderen zu tun haben, ist aber nicht dasselbe. Und nein: niemand muss über Wochen hinnehmen, von seinem Partner wie Dreck behandelt zu werden. Eine Frau würde sich so etwas schon gleich gar nicht bieten lassen. In vielen Dingen sind Männer einfach viel zu tolerant.

Ich weiß, es ist bei uns immer noch en vogue, Mutter und Kind gleichzusetzen. Sie sind aber allerspätestens mit dem Zeitpunkt der Geburt zwei getrennte Individuen.
 
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  • #32
Gut, dass ich jetzt auf dieses Thema gestoßen bin.

Gibt mir was zu denken.

Müsste nämlich an meinem eigenen Verhalten gegenüber meinem Mann und Papa unseres Sohnes auch etwas arbeiten.

w, 35, hochgradig schwangere Mutti von einem nicht mal Einjährigen.
 
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  • #33
Natürlich dürfen Männer Gefühle haben (Kinderliebe, Zuneigung etc.), aber bitte doch nicht immer nur die negativen: Weinerlichkeit, Wut, Neid...

Ach so ist das. Positive Gefühle dürfen Männer haben, negative haben sie gefälligst zu unterdrücken. Wozu sind sie schließlich Männer.
Nein, das kann es ja wohl nicht sein.

Die FS hat hier um Rat gefragt. Da ist ihr nicht damit geholfen, dass ihr alle hier beispringen und sie dann, mit dieser Rückendeckung, voll auf Konfrontation geht. Das ist ein Patentrezept um eine Beziehung zu ruinieren.
Sie hat selbst gesagt, dass sie sich ihrem Partner gegenüber nicht korrekt verhalten hat. Rücksichtnahme und Verständnis für eine Wöchnerin sind die eine Sache. Aber auch ein Mann hat in einer solchen Situation das Recht mit Respekt behandelt zu werden und diesen für sich einzufordern.
Ich begreife die Reaktion des Mannes als (zugegebenermaßen nicht besonders geschickt formulierten) Hilferuf an seine Frau, dass bei ihm die Grenze, bis zu der er Willens ist, Verständnis für das schlechte Benehmen seiner Frau aufzubringen, erreicht ist. Jetzt ist es an der FS zu handeln, sonst wird sie bald eine alleinerziehende Mutter sein.
Beiträge à la "Ein Mann hat das gefälligst zu ertragen und in dieser Situation kein Recht auch nur irgendetwas einzufordern" werden die Situation nur zur Eskalation bringen.
 
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  • #34
Als Frau muss man komplett für das Baby dasein, und der Mann will auch noch bespaßt werden, weil es ihm langweilig ist?

Hier die 25.
Verdrehen Sie mir bitte nicht die Worte im Mund und der FS den Kopf.
Es ist ein riesen Unterschied zwischen respektvoll und nicht wie der letzte Horst behandelt werden zu wollen oder aber "erwarten bespasst zu werden, weil einem langweilig ist".
Auch hat hier NIEMAND, nichteinmal die FS, irgendetwas davon geschrieben, dass er eifersüchtig auf das Baby ist oder ähnliches.

Sie greifen frei erfundenen Unsinn einfach aus der Luft der nicht ansatzweise so und auch nicht so ähnlich gesagt bzw geschrieben wurde - und Sie sind nicht schwanger oder haben vor 4 Wochen ein Baby zur Welt gebracht.
Auf den Rest Ihres Posts gehe ich daher garnicht ein.
Die FS sollte dieses Beispiel aber zeigen, dass sie bald alleine sein wird wenn sie so "argumentiert" - das hält ja kein Mensch aus.
Wenn eine Frau aus Prinzip so "anti" ist kann sie von niemandem verlangen das zu ertragen- tut mir leid.
Des weiteren schüren Sie mit Ihrer Antihaltung nur "den Krieg" und das ist ja wohl das letzte was die FS jetzt braucht.

<mod>
 
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  • #35
Mach Dich doch nicht so zum Opfer. Eine Freundin von mir ist, weil selbständig, vier Wochen nach der Geburt wieder voll arbeiten gegangen. In den meisten Länfdern der Welt müssen Frauen auch nach der Schwangerschaft schnell wieder ran. Spätestens nach 6 Monaten. Das ist bei einer köperlich und geistige gesunden Frau reine Einstellungssache!

Dein Mann hat überreagiert, aber ich bin recht sicher, dass er schon vorher dezenter anklingen hat lassen wo der Hase im Pfeffer liegt. Du hast das ignoriert und ihm, wie einige Damen hier, nur noch mehr den Schwarzen Peter zugeschoben.

Warum sollte ein Mann auf Dauer zu einer Frau stehen sich so benimmt? Wir sind nicht alles Masochisten. Das einzige was man an Deinem Partner kritisieren kann ist, dass er nach nur vier Wochen so massiv auftritt. Das ist unschön, kann aber nicht davon ablenken dass seine Grundaussage korrekt ist - Du zerstörst mit Deinem Verhalten die Familie und nebenbei Dich selbst.

Ändere Deine Einstellung oder trage die Konsequenzen. Du bist erwachsen und hast eine Verantwortung - Für Dich, Euer Kind und Eure Partnerschaft. Das Leben ist kein Wunschkonzert und aus der Barbiepuppenzeit bist Du schon lange raus. Falls nicht, ruf Deinen Papa und Deine Mama um Hilfe an. Die haben zu Deiner Lebensuntüchtigkeit und jetzigen Situation mehr beigetragen als Dein Mann...

m

So was kann auch nur ein Mann schreiben! Auch wenn du das scheinbar anders siehst, auch der Erzeuger des Kindes hat eine Aufgabe,zu erfüllen, nämlich die eines Vaters und Partners. Ein Mann, der seine Frau in so einer schweren Zeit nicht unterstützt, sollte wohl selbst mal überlegen, ob er mental schon den Status eines Erwachsenen erreicht hat. Da haben wohl Mama und Papa dem Jungchen nicht all zu viel Rückrat ins Leben mitgegeben. Eine Frau, die eine Schwangerschaft, eine Geburt und dazu noch solche abwertenden männlichen Sichtweisen über sich ergehen lassen musste, weiß spätestens dann, dass das Leben alles andere als ein Ponyhof ist. Es ist hier ja wohl der Kindesvater, der sich als nicht lebensfähig erweist und beim ersten Problemchen schon zurück auf seinen Ponyhof will.
Ich wünsche solchen Männern von tiefstem Herzen, sie mögen mal selbst die Strapazen und Schmerzen einer Geburt erleben! Sie würden jammern wie Säuglinge.

Falls du auf der Suche nach einer Partnerin sein solltest, informiere sie doch bitte gleich von Anfang an über deine Sichtweisen zu dieser Thematik. Du kannst ja deinen Beitrag ausdrucken und ihn ihr zu lesen geben.

Viel Glück!
 
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  • #36
Typischer und oft wiedererkennbarer Fall, deswegen möchte ich weder Kinder noch eine Heirat, damit kommen solche Probleme schon mal nicht auf mich zu, das sehe ich schon seit meinem 15. Lebensjahr! Ich würde auch das Weite suchen in einem solchen Fall! m/35
 
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  • #37
Ein Mann, der seine Frau in so einer schweren Zeit nicht unterstützt, sollte wohl selbst mal überlegen, ob er mental schon den Status eines Erwachsenen erreicht hat.
Viel Glück!

Die FS hat nichts, aber auch rein garnichts davon geschrieben, dass der Partner sie nicht unterstüzt - wieso stellen Sie einfach willkürliche Behauptungen auf, das hilft doch niemandem weiter, am wenigsten der FS?
Es hat nichts, aber auch rein garnichts mit Unterstützung zu tun, sich schlecht behandeln zu lassen.
Aus Liebe kann man eine größere Tolleranz diesem Verhalten gegenüber haben, aber zu verlangen, dass diese Tolleranz grenzenlos sein soll ist doch absurd - egal in welcher Krise mein Partner gerade steckt.
Da die FS selbst sagt, dass Ihr Verhalten wohl "nicht so nett" ist im Moment, müssen wir Ihr das erst ein mal glauben denke ich.
Ihr Freund hat ihr gesagt, dass seine Grenze "nicht so nett" weiter in dieserm Form zu ertragen nun erreicht ist.
Also sollte die FS diese Grenze einfach nicht weiter überschreiten da sie sonst eben AE ist.
Ob die Grenze des Kindsvaters zu niedrig ist kann keiner von uns beurteilen, aber ich für meinen Teil kann mir vorstellen, dass das schon nicht ganz aus der Luft gegriffen sein wird, wenn die FS schon von sich selbst sagt: "... bin ich andauernd schlecht gelaunt und müde".
 
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  • #38
Es ist hier ja wohl der Kindesvater, der sich als nicht lebensfähig erweist und beim ersten Problemchen schon zurück auf seinen Ponyhof will.

Also ich lebe nicht auf einem Ponyhof, aber hier in der Realität in der ich mich nunmehr seit 32 Jahren befinde, sind besonders die Menschen lebensfähig, welche sich nicht dauernd ALLES gefallen lassen und auch deutlich "so nicht" sagen können.
Das ein Mensch "nicht lebensfähig" sein soll, weil er Grenzen aufzeigt,nicht zu allem ja und Amen sagt und sich nicht schlecht behandeln lässt wiederspricht sich in einem solchen Maße, dass es als Unsinn betitelt werden darf.
Des weiteren sollte man auch das Interesse der FS im Auge behalten und dieses dürfte definitiv nicht sein, Ihre Situation zu verschlimmern.
Wenn jemand einem sagt, das er mein Verhalten so nicht mehr hinnehmen wird, kann man ihn natürlich verbal auf ihn eindreschen und fordern, dass er diese Situation trotzdem hinzunehmen hat, aber besonders klug ist das nicht.
Als erwachsener Mensch wird der FS einleuchten das kein Mensch der Welt einen Partner möchte der andauernd schlecht gelaunt und müde (Zitat FS) ist- völlig egal welcher Grund hierführ genannt wird.
Ergo sollte die FS eben nicht mehr andauernd schlecht gelaunt und Müde sein und da das andere auch schaffen muss sie sich zusammen mit Ihrem Partner überlegen, wie Sie das auch erreichen können.
Ein "alles bleibt so wie es ist, ich kann mir noch viel mehr herausnehmen wenn ich will und überhaupt habe ich Narrenfreiheit weil ich halt ein Baby bekommen habe" wird ihr nicht weiterhelfen, dem Mann auch nicht und dem Kind erst recht nicht.
Es geht so bei der FS nicht weiter das ist Fakt entweder zieht sie ihr Kind alleine auf oder sie findet eine Möglichkeit nicht mehr andauernd schlecht gelaunt zu sein - Ansätze wurden hier ja schon einige geliefert.
 
  • #39
Also alles was Recht. Sicherlich darf und soll auch ein Mann einer Wöchnerin Bedürfnisse haben und selbstverständlich ist die Situation für ihn nicht leicht, wenn seine Partnerin die Geburt und die Situation mit einem Neugeborenen nur schwer verkraftet; er darf darüber auch frustriert sein.

Aber: er wollte doch auch Vater werden. Er muss doch wissen, dass er jetzt einen langen Atem haben muss, geduldig und rücksichtsvoll sein muss. Seine Partnerin hat auch 9 Monate Schwangerschaft ausgehalten und eine schwere Geburt gehabt etc... Viele Menschen sind heutzutage so unglaublich bedürfnisorientiert, dass es mich schaudert. Es sind dann auch diejenigen, die herablassend auf Kinderlose herabblicken, aber selbst nicht in der Lage sind mal ein paar Monate Dinge als gegeben hinzunehmen. Ein Mann, der vier Wochen nach der Geburt so eine egoistische Freak-Show hinlegt, wäre bei mir ultimativ unten durch. Charakterlich ungeeignet. Setzen Sechs, ausziehen.
 
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  • #40
Aber: er wollte doch auch Vater werden. Er muss doch wissen, dass er jetzt einen langen Atem haben muss, geduldig und rücksichtsvoll sein muss. ...Charakterlich ungeeignet. Setzen Sechs, ausziehen.

Aber: sie wollte doch auch Mutter werden. Sie muss doch wissen, dass sie jetzt einen langen Atem haben muss, geduldig und rücksichtsvoll (das gegenteil ist nämlich ganz einfach rücksichtslos und das darf natürlich keiner von beiden sein) sein muss...

Ich halte weder die FS noch Ihren Mann für charakterlich ungeeignet, sie müssen nur gemeinsam einen Weg finden, als Familie eben - ZUSAMMEN ist das Zauberwort, das gilt eben auch für die FS.
Bei Ratschlägen wie Ihren denk ich nur eines - charakterlich ungeeignet. Setzen Sechs, keine Ratschläge mehr an Leute geben, deren Familie gerade auf Messer Schneide steht.
 
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  • #41
Typischer und oft wiedererkennbarer Fall, deswegen möchte ich weder Kinder noch eine Heirat, damit kommen solche Probleme schon mal nicht auf mich zu, das sehe ich schon seit meinem 15. Lebensjahr! Ich würde auch das Weite suchen in einem solchen Fall! m/35

Selber nie Vater geworden und spricht daher von Typisch und oft wiederkehrender Fall? Erstaunlich, was manche Foristen zu meinen wissen, obwohl selber nie persönlich die Erfahrung gemacht haben.

Mich würde interessieren, wie die Beiträge wären, wenn bei einem Mann schlechte Laune usw. als Folge von Depression und/oder Stress im Beruf wären und die Frau sich deswegen nach 4 Wochen von ihm trennen wolle....

w
 
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  • #42
Da sind ja zwei schwer enttäuscht mit dem Ergebnis ihrer Pläne... Mein Mann hat es sich anders vorgestellt als Familie und du auch. Nicht verhehlen möchte ich, dass ich dich besser verstehe: ich (w) war in einer solchen Situation, allerdings nicht "schlecht gelaunt", sondern einfach nur ausgelaugt und müde, aber "funktionsfähig" in den wichtigen Dingen (Babypflege). Ich kann deine Enttäuschung sehr gut verstehen. So ging es mir auch - als ich merkte, ich kann nicht von ihm die Unterstützung erwarten, die ich möchte, habe ich ihn vor die Tür gesetzt und habe auch hinterher gemerkt, dass ich es ohne Vater prima hinbekomme (Hilfe und Unterstützung von außen, sei es professionell oder über Familie, Freunde etc. nehme ich natürlich wahr).
Die Frage ist natürlich, was du eigentlich möchtest. Die einzige Frage von dir war, was "in ihn gefahren" ist. Du äußerst ganz klar deine Wut und Enttäuschung und dass du echt sauer bist.
Mir fiele konkret als akute Lösung nur ein, sucht euch beide Schutzräume. Steckt Grenzen ab, schafft ein bisschen räumliche Distanz. Klärt das aber ohne Hass ab, so dass klar ist, im Moment ist nicht Raum noch Zeit zum Ausdiskutieren, aber ihr wollt euch nicht gegenseitig auf den Keks gehen. Ich finde, es muss nicht immer sofort alles gelöst werden, aber der (Beziehungs-)Stress kann und soll vertagt / abgekühlt werden.
 
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  • #43
Mich würde interessieren, wie die Beiträge wären, wenn bei einem Mann schlechte Laune usw. als Folge von Depression und/oder Stress im Beruf wären und die Frau sich deswegen nach 4 Wochen von ihm trennen wolle....

w

#37

Wenn ich kurz auf dieses OT antworten dürfte.
Ich für meinen Teil, würde dann genau dasselbe sagen, wie in meinem letzten Beitrag:

"Wenn jemand einem sagt, das er mein Verhalten so nicht mehr hinnehmen wird, kann man natürlich verbal auf ihn eindreschen und fordern, dass er diese Situation trotzdem hinzunehmen hat, aber besonders klug ist das nicht.
Als erwachsener Mensch wird der FS einleuchten das kein Mensch der Welt einen Partner möchte der andauernd schlecht gelaunt und müde (Zitat FS) ist- völlig egal welcher Grund hierführ genannt wird."

Meine Antwort ist wie Sie sehen völlig geschlechterunabhängig und sogar der Grund für die Tatsache (das schlecht gelaunt sein) ist völlig egal.
Wenn der Fehler beim nörgelnden immer schlecht galunten Part liegt, muss er das ändern, egal wie.
Wenn der Fehler beim nicht nörgelnden Part liegt (z.B zu geringe Tolleranzschwelle oder keinerlei Unterstützung was in diesem Fall aber KEINER der hier anwesenden beurteilen kann auch wenn es noch so oft einfach behauptet wird), muss er das ändern, egal wie.
Wie immer wird die Wahrheit in der Mitte liegen und BEIDE müssen sich zusammenreißen und gemeinsam eine Lösung finden.

Die Frage ist ja nur, ob die FS in der Lage ist zu reflektieren und auch bereit ist eigene Fehler zu beheben (die Sie ja selbst sieht), oder packt Sie die "Ich habe ein Baby und darf alles" Karte auf den Tisch, wie Ihr hier teilweise geraten wird und steht dann eben alleine da.
 
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  • #44
bei mir lief es wie folgt prima, und zwar ohne das vorher groß anzukündigen :

Bin nach 2 Monaten wieder voll in den Job zurück gegangen und habe ihm !!!! sein !!!!! Kind überlassen.
Nachts aufstehen, den Haushalt schmeissen etc. Nach nicht einmal 4 Monaten ging er am Stock und verlangte eine Nanny. Dreh den Spieß um ! Diskussionslos.
 
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  • #45
Er will sein altes Leben zurück.
Das gibt es aber nie wieder.

Er will sich trennen, weil alles so schwierig ist ?
Dann soll er das Kind mitnehmen. Du erholst dich schnell und hast dein altes Leben wieder.

Absurd ?
Nun ja, umgekehrt findet er das nicht absurd.

Als 'unsere' Geburt bevor stand, hat mein ( sehr lieber und verständnisvoller ) Mann vorsichtig gesagt, dass er am allerliebsten in der Kneipe warten würde, bis alles vorbei ist.
Da sagte ich freundlich: 'du, ich auch'.
 
  • #46
Meine Antwort ist wie Sie sehen völlig geschlechterunabhängig und sogar der Grund für die Tatsache (das schlecht gelaunt sein) ist völlig egal.
Wenn der Fehler beim nörgelnden immer schlecht galunten Part liegt, muss er das ändern, egal wie.

Es gibt Krisenzeiten, da muss man sich selbst, und die eigenen Bedürfnisse zurücknehmen können, ganz egal, wer von Beiden mit Problemen, Schmerzen, oder Überforderung belastet ist.

Mein Ex- Mann hatte auch mal eine sehr schwierige Zeit, aus beruflichen Gründen. Er war (zu Recht) schlecht gelaunt, hatte Existenznöte, und bekam deshalb ständig Kopfschmerzen.Wenn ich mit ihm sprechen wollte, war er sehr kurz angebunden, wollte lieber allein seine Probleme lösen. Diese schwierige Phase dauerte um einiges Länger als 4 Wochen, und war für mich nicht leicht zu ertragen.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hätte ihm damals, zu allem Übel, auch noch mit Trennung gedroht, wäre er wohl vollends verzweifelt.

Es gibt einfach Situationen im Leben, da muss Einer für den Anderen da sein - bedingungslos! Krisen gehen auch wieder vorbei, und sind sie erst mal überstanden, schweißt das die Beiden nur noch enger zusammen - und die Zeit nach der Geburt eines Kindes (ca. 6 Wochen) geht doch wirklich schnell vorbei!
 
  • #47
Aber: sie wollte doch auch Mutter werden. Sie muss doch wissen, dass sie jetzt einen langen Atem haben muss, geduldig und rücksichtsvoll (das gegenteil ist nämlich ganz einfach rücksichtslos und das darf natürlich keiner von beiden sein) sein muss...

Natürlich muss auch eine Mutter einen langen Atem haben. Wie gesagt: sie war 9 Monate schwanger und hat erst vor vier Wochen entbunden. Sie ist damit noch Wöchnerin und auch das Gesetz schützt sie in dieser extrem belastenden Lebensphase. Ich erwarte von einem Mann, dass er in dieser Zeit zurücksteckt und das ganz bewusst. Es sollte für ihn selbstverständlich sein, dass nun nicht seine Bedürfniserfüllung primär ist. Es muss der meist auch noch stillenden Wöchnerin und dem Baby gutgehen.



Sicher ist es auch essentiell, dass frischgebackene Eltern ein neues Konzept für ihre Partnerschaft (nun mit Kind) finden. Aber ein Mann, der nach 4 Wochen einer Wöchnerin (!!) sagt „kämpf um mich, sonst verlass ich dich“ ist tatsächlich entweder charakterlich ungeeignet oder hat erhebliche kommunikative Defizite.


Habe diesen Thread hier meinen Kollegen vom Institut gezeigt (so gut wie alle Männer). Selbst die pflichten mir alle bei und sagen, dass es selbstverständlich ist zurückzustecken als Mann.
 
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  • #48
Die Diskussion hier läuft (mal wieder) aus dem Ruder, weil zwei unterschiedliche Ebenen nicht sauber voneinander getrennt werden, nämlich zum Einen das Prinzipielle:

Ein Mann, der seine Frau in so einer schweren Zeit nicht unterstützt, sollte wohl selbst mal überlegen, ob er mental schon den Status eines Erwachsenen erreicht hat.

Richtig, man kann von einem Mann schon erwarten, dass er die Frau so kurz nach der Geburt unterstützt. An praktischer Unterstützung scheint es der FS ja auch nicht zu mangeln, jedenfalls schreibt sie nichts anderslautendes. Dazu gehört aber auch, dass ein Mann erträgt, dass eine Frau sich danebenbenimmt. Vier Wochen sollten da schon mal drin sein - viel mehr allerdings auch nicht. Es heißt Wöchnerin - Wochen also, nicht Monate!

Zum Anderen aber das Konkrete:

Des weiteren sollte man auch das Interesse der FS im Auge behalten und dieses dürfte definitiv nicht sein, Ihre Situation zu verschlimmern.

Auch das ist richtig. Was liegt eigentlich im Interesse der FS? Bestimmt nicht, ihre Familie kaputt zu machen, weil ihr Partner nicht den wünschenswerten Durchhaltewillen hat. Sinnvoller wäre es also, am eigenen Verhalten zu arbeiten.
Noch dazu, da es mit einem äußerst einfachen Schritt getan wäre: Sich in Zukunft dem Partner gegenüber anständig verhalten. Ich glaube das ist nicht zuviel verlangt und sollte keinem Menschen besonders schwer fallen, noch dazu, wenn es um eine Familie für das neugeborene Kind geht. (Wie ketzerisch, jetzt wird auch noch das Kindeswohl bemüht... ;-) )
 
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  • #49
Sicher ist es auch essentiell, dass frischgebackene Eltern ein neues Konzept für ihre Partnerschaft (nun mit Kind) finden. Aber ein Mann, der nach 4 Wochen einer Wöchnerin (!!) sagt „kämpf um mich, sonst verlass ich dich“ ist tatsächlich entweder charakterlich ungeeignet oder hat erhebliche kommunikative Defizite.

#39

Na dann sind wir uns im wichtigsten Punkt ja einig :)
Und sogar bei den komminkativen Defiziten gebe ich Ihnen Recht, wobei man ja nicht weiß wie sich "andauernd schlechte Laune" bei der FS äußert und ob sich nicht beidseitig diese Defizite befinden, welche sich nun hochgeschaukelt haben.

@45

In Ihrem Fall hatten Sie aber "nur" die schlechte Laune zu ertragen die er aber wohl kaum an Ihnen ausgelassen hatte, sondern dann für sich alleine sein wollte wie Sie selbst schreiben.
Es ist anzunehmen, dass die FS schlechte Laune hat UND diese dem Vater aufgedrückt wird - oder glauben Sie, dass eine Wöchnerin sich in Ihr Büro zurückzieht und sagt, nee du ich mach das mit mir alleine aus?!
Ich persönlich finde es einen großen Unterschied ob ich jemanden belager (was ja nur natürlich ist, denn die FS braucht natürlich Unterstützung), auf seine Hilfe angewiesen bin und ihn dafür zum Dank schlecht behandle oder ob ich mich mit meiner schlechten Laune zurückziehe und für mich bin, also versuche meine schlechte Laune von meinem Partner fern zu halten.
Auch die schlechte Laune an sich dürfte eine Skala von 1-100 beinhalten - deswegen halte ich es nach wie vor für falsch, der FS einen ungeprüften Freifahrtsschein auszustellen der womöglich zur Trennung führt.
Was die FS schreibt kann ich für mich nur so bewerten, dass Sie auch etwas ändern muss und ich komme ebenfalls zu dem Schluss, dass auch Frauen mit Kind keinen Freifahrtschein für unangebrachtes Verhalten haben - so wie jeder andere Mensch auch.
Beide müssen sich auf ein Level und neue Wege einigen und daran wird sich auch nichts rütteln lassen, da sich der Partner sonst trennt - das ist leider Fakt.
 
  • #50
Was die FS schreibt kann ich für mich nur so bewerten, dass Sie auch etwas ändern muss und ich komme ebenfalls zu dem Schluss, dass auch Frauen mit Kind keinen Freifahrtschein für unangebrachtes Verhalten haben - so wie jeder andere Mensch auch. .

Es geht nicht um einen Freifahrtsschein. Es geht um Einsicht und Empathie für eine sehr herausfordernde Situation im Leben einer Frau. Hier von „Launen“ und „unangebrachte[m] Verhalten“ zu sprechen, zeigt, dass vielen Menschen diese Einfühlung und die Fähigkeit auch mal selber zurückzustecken, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, fehlt. Mir tut die Fs aufrichtig leid.
 
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  • #51
Es geht nicht um einen Freifahrtsschein. Es geht um Einsicht und Empathie für eine sehr herausfordernde Situation im Leben einer Frau. Hier von „Launen“ und „unangebrachte[m] Verhalten“ zu sprechen,...

Es geht aber auch um Einsicht und Empathie für eine sehr herausfordernde Situation im Leben eines Mannes, sonst reden Sie natürlich von einem Freifahrtschein.
Die FS spricht selbst von Launen (Zitat: "bin ich andauernd schlecht gelaunt und müde").
BEIDE befinden sich in dieser herausfordernden Situation und BEIDE müssen diese ZUSAMMEN meistern und AUFEINANDER zugehen.
Das ist doch nun wirklich nicht von der Hand zu weisen - naja außer mit einem Freifahrtschein für die FS.
 
  • #52
BEIDE befinden sich in dieser herausfordernden Situation und BEIDE müssen diese ZUSAMMEN meistern und AUFEINANDER zugehen.
Das ist doch nun wirklich nicht von der Hand zu weisen - naja außer mit einem Freifahrtschein für die FS.

Naja, jetzt mal im Klartext:

Die Situation des Mannes mit der einer Frau im "Wochenbett" zu vergleichen ist schon dreist, und völlig daneben!

Wer hatte denn Schwangerschaft und Geburt durchzustehen? Er doch nicht! Beides kostet enorme Kraft und ist mit Hormonschwankungen verbunden, die bei so mancher Frau zu therapiebedürftiger Depressionen geführt hat. Kein Mann der Welt kann das nachvollziehen!
Nach der Geburt sind Körper und Psyche der jungen Mutter noch eine ganze Weile nicht im Normalzustand. Weiterer Blutverlust muss verkraftet werden, und die Brüste schmerzen, wenn die Milch einschießt. Müdigkeit und die Sorge, keine gute Mutter zu sein, belastet zusätzlich.

Wer da, als Mann meint, ihm gebühre die selbe Rücksichtnahme wie seiner Frau, leidet an Realitätsverlust.
Die junge Mutter wird sich bald erholen, und wieder normal fühlen. Ein egoistischer Partner jedoch bleibt egoistisch...
 
  • #53
Es geht aber auch um Einsicht und Empathie für eine sehr herausfordernde Situation im Leben eines Mannes, sonst reden Sie natürlich von einem Freifahrtschein.
Die FS spricht selbst von Launen (Zitat: "bin ich andauernd schlecht gelaunt und müde").
BEIDE befinden sich in dieser herausfordernden Situation und BEIDE müssen diese ZUSAMMEN meistern und AUFEINANDER zugehen..



Du bringst es exakt auf den Punkt, was ich meine und was die Fs wahrscheinlich so verzweifeln lässt. Es ist diese Haltung, immer und zu jederzeit zu sagen: Gleiches Recht für mich! Wenn nicht gehe ich oder fordere mein Recht heroisch ein!



Nochmals: es geht um die ersten Wochen nach einer Geburt, um eine Wöchnerin, deren Wohlergehen absolute Priorität haben sollte.
Nicht jede Frau will, dass es auf die besonders Rücksicht genommen wird. Aber Anstand und Empathie gebieten es, wenn es eben erforderlich ist.

Und ja, ganz deutlich: eine Wöchnerin ist schutzbedürftiger als ein frischgebackener Vater. Natürlich soll er auch gewürdigt sein und auch er darf Anpassungsschwierigkeiten haben, aber die ersten paar Wochen sollte er sich ein wenig zurücknehmen, wenn es nötig ist. Leider ist auch das oft schon zuviel erwartet.
 
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  • #54
Du bringst es exakt auf den Punkt, was ich meine und was die Fs wahrscheinlich so verzweifeln lässt. Es ist diese Haltung, immer und zu jederzeit zu sagen: Gleiches Recht für mich! Wenn nicht gehe ich oder fordere mein Recht heroisch ein!
[...]
Und ja, ganz deutlich: eine Wöchnerin ist schutzbedürftiger als ein frischgebackener Vater. Natürlich soll er auch gewürdigt sein und auch er darf Anpassungsschwierigkeiten haben, aber die ersten paar Wochen sollte er sich ein wenig zurücknehmen, wenn es nötig ist.

Ja, ich denke es stimmt. Es geht nicht darum, sein Recht einzufordern. Natürlich ist die Frau in einer ganz anderen Situation als der Mann, muss die Strapazen der Geburt verkraften, die Hormonumstellung. All das muss ein Mann nicht. Ja, sie ist schutzbedürftiger in den ersten paar Wochen. Deshalb ist der Mann der FS sicherlich zu kritisieren, dass er seiner Frau schon nach 4 Wochen (!) ein so hartes Ultimatum stellt.

Aber Terzia, du schreibst es selbst: natürlich soll auch der Vater gewürdigt sein. Die FS schreibt aber doch selbst, dass sie es an angemessenem Verhalten gegenüber ihrem Mann hat missen lassen, und dass sie sich dessen durchaus bewusst ist. Da ist es doch naheliegend, ja geradezu selbstverständlich, dass man ihr rät, sich zu entschuldigen und ihr Verhalten zu ändern. Was hilft es denn der FS, wenn wir ihr hier alle sagen, dass sie als Frau so kurz nach der Geburt natürlich Sonderrechte hat und ihr Mann sich falsch verhält? Sie hat hier gefragt, also ist sie ja wohl zurechnungsfähig genug, um über ihre Situation zu reflektieren, und ggf. ihr Verhalten zu ändern. Als Wöchnerin ist sie schutzbedürftig, es wurde bereits mehrfach betont. Da braucht sie die Hilfe ihres Mannes, keine Konfrontation mit ihm.

Um den Spieß aus dem obigen Zitat einmal umzudrehen: Es kann doch für die FS nicht nur darum gehen, Recht zu haben. Sie braucht eine funktionierende Familie!

m,32
 
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  • #55
Wie hier maßlos übertrieben wird. Sie hat EIN! einziges Kind, nicht fünf bekommen. Wie haben das die Frauen vor hundert Jahren gemacht? Die hatten meistens mehrere Kinder und waren trotzdem noch arbeiten. Die hatten eben nicht den Luxus sich vier Wochen auszuheulen, wie furchtbar doch so eine natürliche Sache wie eine Geburt wäre. Das Problem ist nicht Geburt, sondern dass viele Frauen zwar vorgeben emanzipiert zu sein, aber in Wirklichkeit nicht einmal annährend so belastbar sind wie ihre Großmütter.

[mod]
Vor 100 Jahren gab es übrigens noch Großfamilien bzw, einen Familienverbund. Da gab es eine Großmutter oder Tanten, die die Mutter unterstützt haben, falls es ihr schlecht ging.

Nicht jede Frau hat übrigens eine Schwächephase nach der Geburt, aber es ist eben nicht jede Frau gleich und auch nicht jede Geburt. Es kommt auch auf das Kind an. Meiner hat nie länger als 1 Stunde geschlafen.
Nun stell dir selbst mal vor, dass du jede, wirklich jede Nacht um den Schlaf gebracht wirst, dass du gleich nach dem Einschlafen wieder geweckt wirst. Sowas nennt man Schlaffolter und in den meisten Ländern ist das verboten. Aber Kinder kümmern sich nicht darum. Dazu kommt, dass eine Geburt eine sehr anstrengende Sache ist und sich kein Mann vorstellen kann, wie es den Körper belastet.
[mod] Deine Frau hat eben Glück, dass es ihr gut ging - allerdings hätte es wohl anders ausgesehen, wenn es ihr schlecht gegangen wäre,[mod]
 
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  • #56
Meine Güte - wenn Du solche Probleme, hol Dir für ein paar Stunden in der Woche eine Hilfe. In erster Linie bist Du noch immer eine Frau und nicht nur noch Mutter. Außerdem bist Du auch noch Ehefrau oder besser gesagt: Partnerin, Freundin, Geliebte .......

w,50
 
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  • #57
Mach deinem Mann klar, dass es an der Zeit ist erwachsen zu werden, die Welt dreht sich nicht um ihn. Du brauchst jetzt ihn, nicht umgekehrt. Sein Job ist es für Euch da zu sein ! Er ist ein Mann kein Junge, auch wenn er sich gerade so benimmt als sei er das ältere eifersüchtige Geschwisterchen. Ferner sollte er in einer Beziehung nicht mit emotionaler Erpressung arbeiten, Erpressern darf man nicht nachgeben.
 
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  • #58
Ganz, ganz schlimm alles, was ich hier lese. Ich kann kaum glauben, dass es Frauen sind, die hier teilweise geantwortet haben, Frauen mit Kindern sogar. Vor 4 Wochen, inzwischen vor 6 Wochen, ist ein neuer Mensch in die Familie der FS getreten, der 24 Stunden am Tag rund um die Uhr Aufmerksamkeit und Nähe braucht. Ich kann kaum glauben, dass die Frauen, die hier geschrieben haben, tatsächlich Kinder zur Welt gebracht haben. Bei dem vorletzten Beitrag "In erster Linie bist Du noch immer eine Frau und nicht nur noch Mutter. Außerdem bist Du auch noch Ehefrau oder besser gesagt: Partnerin, Freundin, Geliebte ......." bin ich schier sprachlos. So kurz einer Geburt - da spreche ich für die Mehrheit der Frauen - steht einem nicht der Sinn danach, Freundin oder gar Geliebte zu sein. Allein die körperlichen Veränderungen, die Schmerzen, die Hormonumstellungen, und dann noch ein kleines Wesen, das ständige Nähe und Aufmerksamkeit braucht. Nein, auf so einen Mann wie Du ihn hast, da könnte ich verzichten. Quartier Dich doch mit dem Baby bei Deiner Mutter ein, dann kann er mal zu sich finden und über sein Verhalten nachdenken. Es heißt doch "in guten wie in schlechten Zeiten". Und wenn er in so einer "schlechten" Zeit noch nichtmal empathisch genug ist, um Dir und Deinen Bedürfnissen zur Seite zu stehen, dann tut er mir echt leid. Du, liebe FS, hast jedenfalls nichts falschgemacht. Und einer frischgebackenen Mutter steht es durchaus zu, schlecht gelaunt zu sein. Mach Dir keine Sorgen, wenn sich die Hormone normalisieren, kommt alles wieder ins Lot. Aber über die Beziehung würde ich bei Gelegenheit mal nachdenken. Alles Liebe!
 
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  • #59
Meine Güte - wenn Du solche Probleme, hol Dir für ein paar Stunden in der Woche eine Hilfe. In erster Linie bist Du noch immer eine Frau und nicht nur noch Mutter. Außerdem bist Du auch noch Ehefrau oder besser gesagt: Partnerin, Freundin, Geliebte .......

w,50

Genau, die Frau hat vermutlich noch Blutungen, darf keinen Sport etc. und soll sich jetzt als Geliebte fühlen? [mod]

Ich würde genau anders herum diskutieren: Derzeit ist sie in erster Linie Mutter und das wandelt sich wieder.
 
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  • #60
So ein "Frischling" kann sehr anstrengend und nervenaufreibend sein. Allerdings sollte man auch Verständnis für den Vater aufbringen. Richtig - er hat nicht mit einer Hormonumstellung zu kämpfen. Allerdings wird er nachts bestimmt genauso aus dem Schlaf gerissen, wie die Mutter. ER muss allerdings noch Arbeiten um seine Familie ernähren. Dazu benötigt er all seine Kraft und nicht die Launen der Frau

Wer dafür kein Verständnis aufbringt, sucht m.E. nur einen Erzeuger und Versorger. Aber keinen Mann und Vater. Vielleicht lesen wir in einigen Jahren vom Ehemann der FS einen ähnlichen Thread wie unter Sexualität "meine Frau will seit Geburt des Kindes (vor7 Jahren) keinen Sex mehr"

alleinerziehende Mutter, die an niemanden ihre Hormonschwankungen und schlechte Laune auslassen konnte
 
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