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Gast

  • #1

Mann wird ohne mich zur Feier eingeladen

Mein Mann ist eingeladen worden zu einer Geb. Party heute abend seines Ex-Schwagers, der mich auch mag, also keine Probleme zwischen uns. Nun bin ich seit ca. 3 Jahren ein verhasstes Dorn im Auge der Ehefrau des Geb.-Kindes und aufgrunddessen auch nicht eingeladen worden. Mein Mann wird heute abend hingehen (hat es mir aber noch nicht erzählt, ich habe es zufällig mitbekommen durch ein Gespräch mit anderen), alleine.

Wir hatten die Situation vor 3 Jahren schon einmal, da sagte ich ihm, wie sehr mich das verletzt. Er hat das nicht verstanden und meinte, er ginge da ja nicht lange hin und es sei sein Freund, etc. Er versteht nicht, dass ich das als illoyal empfinde. Der Grund, weshalb die Ehefrau seines Freundes mich nicht mag sind zweierlei: offiziell gibt sie mir die Schuld an etwas, das ich nicht getan habe. Inoffiziell ist sie eifersüchtig und konnte mich noch nie leiden, weil ich aus ihrer Sicht meinen Mann von seiner Ex-Frau (und damit ihrer besten Freundin) getrennt habe.

Zum einen finde ich es ganz schlimm, dass mein Mann mir von seinen Plänen heute abend nicht mal was verraten hat. Zum anderen finde ich es schlimm, dass er nicht zu mir steht und nicht sagt: hey, wenn meine Frau nicht erwünscht ist, komme ich auch nicht.

Um eines klarzustellen: es geht mir nicht darum, dass ich immer mitkommen MUSS. Es geht mir darum, dass ich nicht mitkommen DARF.

w35
 
  • #2
Genau so müsste es ablaufen: Man geht entweder zusammen hin oder gar nicht. Wenn das so nicht läuft, würde ich die Partnerschaft ganz extrem hinterfragen. Entweder man ist ein Paar oder nicht.

Niemand, der auch nur halbwegs Anstand und Kultur hat, lädt nur einen ein und den Partner aus. Und niemand, der auch nur halbwegs zu seiner Partnerschaft steht, geht alleine hin (und verschweigt es auch noch vorher).

Natürlich muss man nicht überall zusammen hingehen, aber Paare werden zusammen eingeladen, wenn es keine Veranstaltung ist, die grundsätzlich beschränkt ist (Mädelsrunde, Jungsabend). Und wenn mein eigener Partner nicht erwünscht ist, dann gehe ich da auch nicht hin. Wenn man einzeln geht, dann freiwillg, z.B. weil man Ärger vermeiden will oder keine Lust hat. Selbst das habe ich aber so gut wie nie praktiziert.

Als Pärchen nimmt man gesellschaftliche Einaldungen auch zu zweit an oder lehnt sie zu zweit ab oder einer von beiden sagt mit einer gesellschaftsfähigen Ausrede ab.

Du siehst es auf keinen Fall zu eng. Du musst dringend mit Deinem Partner sprechen und klären, dass Partnerschaft so ganz gewiss nicht aussieht und auch nicht funktionieren kann. Dieser Partner ist ein ganz rücksichtsloser, liebloser Kerl, wenn er sich so verhält. Das geht auf keinen Fall. Das klingt sehr unreif, lebensunerfahren und ohne Manieren. Nichts davon würde mir an einem Partner akzeptabel erscheinen.

Ich rate Dir darüber hinaus aber, Dich vielleicht endlich mal mit der Gastgeberin auszusprechen. So ein Missverständnis muss doch wenigstens so weit aus dem Wege zu räumen sein, dass man zumindest formal miteinander umgehen kann -- man muss sich deswegen ja nicht gleich lieben.

Wenn ich das richtig ahne, wird die "beste Freundin", die gleichzeitig die Ex Deines Partners ist, auch anwesend sein -- das ist natürlich auch gesellschaftlich inakzeptabel, zumindest in den allermeisten normalen Freundeskreisen. Insofern sollte Dein Freund in der Tat eigentlich gar nicht hingehen, um diesen Exkontakt zu vermeiden oder das einladende Pärchen müsste mal ihn und mal die Ex einladen, aber doch wohl nicht zusammen.
 
  • #3
Achja, wenn das Leben nur so schön schwarz/weiss wäre.

Liebe FS ich kann deinen Mann gut verstehen, Manchmal ergeben sich halt Konstellationen die gewisse Kombinationen nicht zulassen, aber auf anderen Gebieten wichtig (oder ihm wichtig) sein könnten. D.h. natürlich solltest du ihm daraus keinen Strick drehen und ihn dahingehen lassen und dein Ding machen an dem Abend.. "davon geht die Welt nicht unter".. Ich habe auch einen Inhomogenen Freundeskreis der nicht immer intern Kompatibel ist und es gibt durchaus Parties da gehe ich lieber alleine hin, da es sonst Stress geben könnte. D.h. ich nehme meine Freundin nicht überall mit hin, sondern nur zu Parties bei denen ich mir recht sicher bin das sie dort auch ihren Spass haben wird, und nicht wenn Ärger vorprogrammiert sein sollte. Es gibt auch Veranstaltungen die hab ich dann sausen lassen weil sich ein Konflikt ergab, das waren aber eher unwichtige Veranstaltungen.
 
  • #4
Wenn ich das richtig ahne, wird die "beste Freundin", die gleichzeitig die Ex Deines Partners ist, auch anwesend sein -- das ist natürlich auch gesellschaftlich inakzeptabel, zumindest in den allermeisten normalen Freundeskreisen. Insofern sollte Dein Freund in der Tat eigentlich gar nicht hingehen, um diesen Exkontakt zu vermeiden oder das einladende Pärchen müsste mal ihn und mal die Ex einladen, aber doch wohl nicht zusammen.
Dann sollte doch eher die Ehefrau des Geburtstagskindes auf ihre beste Freundin verzichten, als dass das Geburtstagskind selbst auf seinen Freund (nebst Partnerin) verzichten muss.

Aber wenn die Einladungspolitik tatsächlich so ist, dass Deinem Mann (seitens der Gattin des Geburtstagskindes) seine Ex vor die Nase gesetzt wird und er Dich nicht mitnehmen darf, dann ist das vor allem ein Affront ihm gegenüber. Wäre ich an der Stelle Deines Mannes, würde ich die Einladung schon aus diesem Grund ablehnen und mich mit dem Geburtstagskind mal zu einem Gespräch unter vier Augen verabreden. Frag Deinen Mann doch mal, wie er das sieht.
 
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Gast

  • #5
schlimm, dass er nicht zu mir steht und nicht sagt: hey, wenn meine Frau nicht erwünscht ist, komme ich auch nicht.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und das wollen Männer sein? Für den größeren Waschlappen halte ich allerdings den Gastgeber, der sich von seiner Frau vorschreiben läßt, wen er einladen darf und wen nicht - wohl wissend, welchen Konflikt er dem Eingeladenen damit aufbürdet. Ein Jasager und Weichei hoch drei. Allerdings ist Dein Mann - mit Verlaub - auch nicht viel besser. M53
 
  • #6
Du könntest aber auch das Format haben zu sagen: Die Chemie stimmt nicht, da halte ich mich lieber raus.
So ist es Schulhof. Die lädt mich nicht ein -stampfstampf- wolhfühlen würde ich mich aber auch nicht, weil sie doof ist -stampfstampf - die muß mich mögen - stampfstampf...
Klar ist es hart. Als ich durch Zufall wieder den Eltern von meinem Ex über den Weg lief, sahen die beiden durch mich durch. Aber man kann keinen zwingen, einen zu mögen. Male dir aus, wie dieser Abend verlaufen würde. Das wäre ein einziger Krampf. Erspar dir das und versuche, über den Dingen zu stehen.
 
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Gast

  • #7
Diese Themen kenne ich von meiner besten Freundin nur zu gut. Aber mich nerven diese Jammereien. So wie auch wohl in diesem Fall auch, gab es einen Partnerwechsel des Mannes von einer Frau zur nächsten, sprich: meiner Freundin ist es gelungen einer anderen Frau den Mann auszuspannen. Und wie die FS meckert auch sie, dass nicht der komplette Freundeskreis sie "adopotiert" hat. Aber die Ex-Frau ist nicht weg, nur weil die Beziehung zu Ende ist.
Auch bei meiner Freundin ist es so, dass sie ständig beleidigt ist, dass sie eben nicht immer auch mit eingeladen wird, vor allem nicht, wenn die ehemalige Lebensgefährtin ihres Freundes auch eingeladen wird. Die beiden haben wohl noch immer einen großen gemeinsamen, stabilen Freundeskreis und dieser hat sich größtenteils überlegt, dass es schön ist, an beiden Freunden festzuhalten. Und solange die Exfrau nicht auf die Neue treffen will, darf die Neue eben nicht mit.

Was ich wirklich schlimm finde ist, wenn der Partner heimlich zu solchen Feiern geht, um sich Ärger und diskussionen zu ersparen, die sowieso so enden, dass er nicht gehen darf, wenn er es sagen würde, oder ?! aber Unehrlichkeit und Heimlichkeiten sind einfach nicht die Lösung.
Auf der einen Seite kann ich auch verstehen, dass es nicht immer so einfach ist.
Dass Ex-Frauen ziemliches Gift versprühen können, wenn sie verletzt worden sind und die Freundinnen dann zu ihr halten, sollte logisch sein. Ich glaube nicht, dass der "untreue Mann" das retten kann und sowieso kein Mann da die richtigen Argumente finden kann, um die Frauen umzustimmen. Oder ?!
Soll der nach dem Partnerinnenwechsel aber auch auf seine langjährigen Freunde verzichten?
Sollte die Neue nicht auch mal Bedenken, warum der Stress eigentlich besteht und wie sie sich fühlen würde, wenn sie die Verlassen wäre?
Ich erlebe meine Freundin und in so mancher Diskussion ist sie schon sehr selbstgerecht. Und ich kann ihr nicht immer zustimmen, weil ich es generell nicht gut finde, wenn Frauen anderen Frauen die Männer auspannen.
 
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Gast

  • #8
Es kommt zwar nicht oft vor, aber ich gebe Frederika in diesen Punkten vollkommen Recht.

Entweder man geht zusammen dorthin oder nicht. Ausserdem ist es extrem unhöflich nur einen der Beiden einzuladen, das gehört sich einfach nicht und zeugt von absoluter Respektlosigkeit. Ich verstehe Deinen Partner nicht, dass er Dich bislang nicht in Kenntnis gesetzt hat, vermutlich will er einer Diskussion mit Dir aus dem Weg gehen - Sorry, aber ich halte ebenfalls den Gastgeber und auch Deinen Mann für absolute Waschlappen.

w
 
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Gast

  • #9
also ich empfinde das Verhalten Deines Mannes in zweierlei Hinsicht als nicht akzeptabel. Zum einen spielt er nicht mit offenen Karten und zum anderen ist er in der Tat nicht loyal Dir gegenüber. Er hätte im Vorfeld mit Dir sprechen müssen, um dann gemeinsam mit DIR eine Lösung für das Problem zu finden. Vielleicht hättest Du dann von selbst gesagt, er solle hingehen wenn er Dir die Möglichkeit gegeben hätte gemeinsam mit ihm zu entscheiden. Aber offensichtlich hatte Dein Partner Angst vor einer möglichen Auseinandersetzung. Ein nicht-offenes Verhalten aus Angst ist nicht förderlich für eine Beziehung.

Bist Du wirklich zu 100% sicher, dass er vorhatte ohne Dich hinzugehen? Wer hat Dir das denn gesagt. Er war es ja anscheinend nicht.
 
  • #10
Die Frage ist doch: Was tut der Mann ? Entscheidet er allein ob er hingeht oder ob er loyal ist zu dir ... prich entweder ihr geht beide hin oder es geht keiner hin.
 
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Gast

  • #11
Geht es dir tatsächlich darum, dass du nicht mitkommen darfst?

Mich würde es viel mehr verletzen, dass mein Partner in dieser Situation nicht zu mir steht und ohne mich zu der Feier geht. Ich denke dass man von guten Freunden erwarten kann, dass sie den neuen Partner/die neue Partnerin akzeptieren, denn den Partner sollte sich doch in der heutigen Zeit jeder selbst aussuchen dürfen! Und vom Partner sollte man Loyalität erwarten können.

Angenommen es wäre so wie ein Poster hier schrieb:

"Und solange die Exfrau nicht auf die Neue treffen will, darf die Neue eben nicht mit."

dann weißt du woran du als neue Partnerin bist. Jemand der so etwas von sich gibt, der steht noch immer ganz gewaltig unter dem Pantoffel der Ex oder dem ist die Partnerin nicht wichtig und er versucht wieder bei der Ex zu landen.

An deiner Stelle würde ich mich jetzt mehr um mich kümmern und weniger in die Beziehung investieren. Lass ihn laufen, halten kannst du ihn nicht, aber du kannst schauen was sich dir so bietet. Genieße dein Leben, er wird das auf der Feier auch tun! w
 
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Gast

  • #12
konnte mich noch nie leiden, weil ich aus ihrer Sicht meinen Mann von seiner Ex-Frau (und damit ihrer besten Freundin) getrennt habe.
Also hat dein Mann von ihrer besten Freundin direkt zu dir "gewechselt".
Findest du es da nicht verständlich, wenn sie dich nicht mag?

Stell dir bitte mal vor, der Mann DEINER besten Freundin tauscht diese gegen eine andere Frau aus.
Du erlebst den Schmerz DEINER besten Freundin hautnah mit, bist für sie der Rückhalt in der Zeit.

Würdest du DEINER BESTEN FREUNDIN dann in den Rücken fallen, dich mit dieser neuen Frau anfreunden und bei entsprechenden Anlässen mit ihr "fröhlich" zusammen feiern?
Würdest du wollen, dass bei Feierlichkeiten bei dir zuhause die Stimmung "gedrückt" ist, weil beide Frauen anwesend sind?
Oder würdest du in dem Fall womöglich deiner besten Freundin nahelegen lieber weg zu bleiben, wenn sie nicht klar kommt mit der Frau, die ihr den Mann genommen hat?

Das ist eben oft ein Dilemma bei Trennungen, erst recht wenn gleich eine "Neue" mit im Spiel ist.
Keiner der Ex-Partner möchte natürlich gemeinsame Freunde aufgeben, diese stehen dann zwischen den Stühlen und wollen sich auch nicht von einem der BEIDEN Freunde "trennen".

Die "Warmwechsler" tauschen nur die "Bettgefährtin", aber der Rest des Lebens soll bitte so bleiben wie bisher. Und stellen dann überrascht fest, dass die gemeinsamen Freunde eben die alte Partnerin nicht genauso wie man selber gegen die Neue austauschen wollen.

Hast du wirklich allen Ernstes erwartet, dass die Freunde deines Mannes seine Ex-Frau nun ebenfalls zu ihrer Ex-"guten Freundin" erklären, und DICH stattdessen als ihre neue "Freundin" begrüßen?

Du hättest damals gleich mit deinem Mann klären sollen, ob er für dich auch bereit ist den Freundeskreis aufzugeben, den er mit seiner Ex teilt.
Denn solche Probleme waren vorauszusehen, wenn ein gemeinsamer Freundeskreis bestehen bleibt.

Das eigentliche Problem liegt nicht bei der besten Freundin der Ex-Frau, sondern bei deinem Mann:

Zum anderen finde ich es schlimm, dass er nicht zu mir steht und nicht sagt: hey, wenn meine Frau nicht erwünscht ist, komme ich auch nicht.
Er handelt durchweg egoistisch - ER will alles!
Eine neue Frau, ohne dafür das alte Leben, welches er mit der Ex-Frau geteilt hatte, aufzugeben.
Dabei interessieren ihn weder ihre Gefühle, noch die Deinen.

Die gemeinsamen Freunde der Ex-Eheleute sind da auch nur "Opfer" der Situation und wollen niemanden ihrer BEIDEN Freunde fallen lassen.
Entsprechend wirst du für sie wohl auch nie eine Freundin werden.

Um eines klarzustellen: es geht mir nicht darum, dass ich immer mitkommen MUSS. Es geht mir darum, dass ich nicht mitkommen DARF.
Da schließe ich mich Bäärbel an:

"Die lädt mich nicht ein -stampfstampf- wolhfühlen würde ich mich aber auch nicht, weil sie doof ist -stampfstampf- die muß mich mögen -stampfstampf"

w(42)
 
  • #13
Ich sehe es ähnlich wie #1.

Der Ex-Schwager ist eine Wurst, wenn er sich von seiner neuen Frau vorschreiben lässt, wen er zu seiner Geburtstagsparty einladen darf und wen nicht und v.a. wenn sie ihn zu der unmöglichen "Lösung" nötigt, Deinen Mann einzuladen, Dich aber nicht.

Dein Mann ist eine Wurst, wenn er das Spielchen des Ex-Schwagers und seiner Frau mitmacht und v.a. wenn er das Problem auch noch dadurch zu "lösen" versucht, indem er heimlich an die Geburtstagsparty gehen will.

Anders als #2 bin ich nicht der Meinung, dass man hier mit dem Totschlagargument von wegen "die Welt ist halt nicht schwarz-weiss" kommen kann/soll/darf. Ich würde deshalb ganz dezidiert in die Gegenrichtung argumentieren: Doch, manchmal ist die Welt schwarz-weiss! Hier auf jeden Fall!

Und um Herrenabend/Damenabend o.ä. geht es hier auch nicht - das ist ein ganz anderes Thema! Selbstverständlich dürfen, ja müssen beide Geschlechter ihre Freiräume haben, und ich finde nichts schlimmer, als wenn z.B. Frauen ihren Männern das wöchentliche Feierabend mit ihren Kumpels nicht gönnen mögen (das gibts!). Aber das hier ist eine ganz andere Sachlage.
Eigentlich gibt es nur eines: Du musst Deinem Mann genau das sagen, was Du hier geschrieben hast - so ruhig und sachlich wie möglich, aber zugleich in aller gebotenen Deutlichkeit.
 
  • #14
wirklich schlimm finde ich, daß er ohne mit dir darüber zu sprechen zu dieser Einladung gehen will. Habt ihr ein Kommunikationsproblem? Ahnt er schon deine Reaktion, und sie ist ihm lästig oder egal? Ich denke, daß es darauf ankommt, WARUM es ihm so wichtig ist, dorthin zu gehen. Wenn es sich um wirklich wichtige und liebe Freunde von ihm handelt, kann ich ihn verstehen. Vermutlich denkt er, daß es eine Frage der Zeit ist, bis sie dich und die neue Situation akzeptieren - und in den meisten Fällen ist es so (zumindest dann, wenn du nicht den Fehler machst, Feindschaften aufzubauen!).

Wenn du jetzt Druck auf ihn ausübst, wird der Schuß nach hinten losgehen. Sei ein wenig großzügig - wobei du durchaus sagen kannst, daß du es sehr schade findest, daß seine Freunde dich nicht akzeptieren. Entweder liegt ihm an dir und eurer Beziehung etwas, dann wird es sich früher oder später von selbst regeln, oder nicht - auch wird es sich dann von selbst regeln.

Auf Machtkämpfe würde ich mich, wenn sonst zwischen euch alles gut läuft, wegen so einer Kleinigkeit nicht einlassen!
 
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Gast

  • #15
"Die lädt mich nicht ein -stampfstampf- wolhfühlen würde ich mich aber auch nicht, weil sie doof ist -stampfstampf- die muß mich mögen -stampfstampf"
So ein Schmarren. Der FS geht es doch nicht darum, zur Feier eingeladen zu werden. Das Verhalten ihres Mannes ist der springende Punkt: er reicht den Affront, daß seine Frau nicht mit eingeladen wird, einfach an sie durch und geht alleine hin. Schlimmer noch: er tut es heimlich. Waschlappen hoch drei, kann ich (m/53) dazu nur sagen.

Wenn die eigene Frau von Dritten beleidigt wird, hat der Mann gefälligst auf ihrer Seite zu stehen, nicht auf der anderen! Das ist nun einmal das Wesen einer Partnerschaft.
 
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Gast

  • #16
Der Ex-Schwager ist eine Wurst, wenn er sich von seiner neuen Frau vorschreiben lässt, wen er zu seiner Geburtstagsparty einladen darf und wen nicht und v.a. wenn sie ihn zu der unmöglichen "Lösung" nötigt, Deinen Mann einzuladen, Dich aber nicht.
Nicht die Frau des Ex-Schwagers ist eine "neue" Frau, die FS ist die NEUE Frau desjenigen, der eingeladen wurde. Bitte mal richtig lesen.

Und wieso ist er eine "Wurst"?

Ich denke nicht er hat sich was "vorschreiben" lassen, sondern ist als Erwachsener sehr wohl fähig und auch Mann genug selber zu entscheiden, wie SEINE Geburtstagsparty abläuft.

Und wenn er einen alten Freund gerne dabei hätte, dessen Partnerin aber nicht (und sei es auch nur, dass es ihm wichtiger ist SEINE EIGENE Frau fühlt sich an dem Tag wohler als eine andere Frau), dann ist das doch wohl sein gutes Recht so zu entscheiden.
Deshalb ist er noch lange keine "Wurst".
Allenfalls vielleicht "unhöflich" nach der allgemeinen Auffassung.

Eine Einladung ist jedoch zunächst einmal ein "Angebot" und es besteht für den Eingeladenen ja kein Zwang zu kommen.
Er hat genauso die Möglichkeit FREI zu entscheiden, ob er hingeht oder absagt.
FS hat nicht geschrieben, ob das Geburtstagskind auf eine Absage mit Unverständnis reagieren würde, wenn der Eingeladene es ablehnt alleine zu gehen.

Die Frage ist, wie "partnerschaftlich" verhält sich der Eingeladene, wenn er diese nur an ihn ausgesprochene Einladung dann auch tatsächlich an nimmt?

die #11
 
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Gast

  • #17
Also ich finde die FS macht viel zu viel Wind! Sie hat einer anderen Frau den Mann ausgespannt und erwartet jetzt, dass deren gemeinsamer Freundeskreis sie wohlwollend aufnimmt? Schlechter Scherz. Und Himmel ist eine Feier so wichtig? Du würdest dich doch sowieso nicht wohlfühlen, bei den zu erwartenden Anfeindungen. Dein Mann kann natürlich dahin gehen, wieso nicht? Er ist ja eingeladen und er hofft bestimmt, dass sich irgendwann die Wogen glätten. Mach aus einer Mücke keinen Elefanten.
 
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Gast

  • #18
Ich sehe das zweigeteilt:

1. Daß der Mann mit der FS nicht darüber spricht ist schwach. Sein Verhalten resultiert vielleicht daher, daß der Konflikt vor drei Jahren dersselbe war, er auch diesmal keinen anderen Ausgang erwartet und lieber den Konflikt vermeidet.

2. Der Ärger der FS ist in meinen Augen ein bischen aufgesetzt. Denn sie "kann" mit der Ehefrau des Geb.-Kindes nicht, würde demzufolge wohl sowieso nicht, oder nur mit langen Zähnen hingehen wollen, selbst wenn sie eingeladen würde. Es würde allen die Stimmung verderben. Also entspricht die Nichteinladung einfach der Sympathie-Sachlage, nur ist das eben nicht diplomatisch. "Diplomatisch" wäre es, wenn das Paar eingeladen würde, die FS dann aber kurzfristig aufgrund von Kopfschmerzen nicht mitkommen kann ;-)

Wenn ihrem Mann dieser Besuch beim Ex-Schwager wichtig ist, dann soll sie ihn doch einfach allein gehen lassen. Wenn sich das Paar ansonsten gut versteht, finde ich das Thema einfach zu hoch gehängt.
 
  • #19
In einer funktionierenden Partnerschaft gibt es doch hier nur eine gangbare Lösung: Wenn man zu zweit nicht erwünscht ist, dann gehen eben beide nicht hin. Alles andere ist illoyaler Mumpitz.

Im übrigen ist es auch Blödsinn, dass der Freund alleine auf eine Party geht, wo die Ex auch anwesend ist. Das ist doch doppelt belastend und zwar für alle Beteiligten.
 
  • #20
#18
ich denke, daß es sehr belastend für die neue Partnerin wäre, wenn sie auf einer Feier links liegen gelassen oder maximal mit Höflichkeit behandelt wird. Und anders wird es in einem solchen Fall selten sein.

Wie kann man ein solches Problem wirklich lösen?

Der Mann muß seinen Freundeskreis aufgeben?
Die Exfrau muß ihren Freundeskreis aufgeben?
Müssen die Freunde jede neue Partnerin/jeden neuen Partner sofort mögen?

Das alles sind denkbar schlechte Möglichkeite. Das einzige, was man tun kann, ist Zeit vergehen lassen und sich bis dahin in Contenance üben. Das sollte einem Menschen der in einer zufriedenstellenden, glücklichen Beziehung lebt, nicht schwer fallen.
 
  • #21
Natürlich nicht, aber das bedeutet nicht, dass er heimlich zu Feiern gehen muss. Man kann einen Freundeskreis auch anders pflegen.

Müssen die Freunde jede neue Partnerin/jeden neuen Partner sofort mögen?
Natürlich nicht, aber der Anstand gebietet es, die Partnerin eines Freundes miteinzuladen. Von "mögen müssen" ist ja gar keine Rede. Wieviele Einladungen werden regelmäßig wegen eines Menschen ausgesprochen und der jeweilige, aktuelle Partner gehört halt einfach dazu?

Gesellschaftlich angemessen wäre, beide einzuladen oder eben beide nicht einzuladen. Das gebieten Stil und Anstand. Contenance könnten alle Beteiligten ebenso gut auf der Feier üben wie bei Abwesenheit.

Dass ein Freundeskreis nicht gleichzeitig zwei Expartner einlädt, gebietet übrigens auch Anstand und Stil. Darüber machen sich sehr viele Menschen heutzutage Gedanken und teilen solche Ex-Paare dann auf mehrere Feiern auf. Das ist Normalität und vermeidet solche Animositäten!
 
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Gast

  • #22
Wie kann man ein solches Problem wirklich lösen?

Der Mann muß seinen Freundeskreis aufgeben?
Die Exfrau muß ihren Freundeskreis aufgeben?
Müssen die Freunde jede neue Partnerin/jeden neuen Partner sofort mögen?
Nein, da gibt es jede Menge Möglichkeiten für Kompromisse. Bei einer Feier nicht dabei zu sein bedeutet nicht, dass man seinen Freundeskreis aufgeben muss.

Bei meinen Eltern gab es auch einmal das Problem, dass ein mit uns verwandtes und ein befreundetes Paar sich nicht ausstehen konnten. Es wurde eben immer nur eines dieser Paare eingeladen - mal die einen und mal die anderen. Mit dem jeweils nicht eingeladenen Paar wurde später noch ein Abend in kleiner Runde verbracht.

w33
 
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Gast

  • #23
"Diplomatisch" wäre es, wenn das Paar eingeladen würde, die FS dann aber kurzfristig aufgrund von Kopfschmerzen nicht mitkommen kann ;-)
Natürlich, aber das muß innerhalb des Paares abgestimmt werden. Mittels Diplomatie kann, wenn sich alle Beteiligten einigermaßen darauf verstehen, so mancher Konflikt vermieden werden.

Sprich: das Geburtstagskind wahrt die Anstandsregeln und lädt beide ein, wohl wissend, daß die FS wahrscheinlich nicht kommen wird, da ihr Erscheinen der Feierlaune insgesamt abträglich wäre. Die FS wiederum wahrt die Anstandsregeln, indem sie nicht brüsk ablehnt, sondern der Feier wegen „Kopfschmerzen” fern bleibt. Unterm Strich wissen aber alle, was gespielt wird.

Um solche Lösungen zu finden, spricht man miteinander. Man kann es aber auch machen wie der Waschlappen, den die FS „mein Mann” nennt. M53
 
G

Gast

  • #24
Hallo FS

für mich ergeben sich da noch paar Fragen.

Verhält sich dein Mann nur so bei Einladungen von diesem Paar?
Wenn das Problem vor 3 Jahren bestand, was war dan vor 2 Jahren?
Kommt es vielleicht häufiger vor, dass du überraschend und recht kurzfristig von Aktivitäten deines Mannes erfährst?

Wenn es nur Probleme bei diesem Ex-Freunde-Paar sind, würde ich es akzeptieren, wenn es nur um eine Feier im Jahr geht. Allerdings kann ich mir das schlecht vorstellen, denn FREUNDE trifft man ja häufiger im Jahr.

Aus welchem Grund ihr zusammen seit, müsste langsam egal sein, denn 3 Jahre sind ja nicht wenig. Zum anderen war der Warmwechsler der Mann - und normalerweise müsste ER von der besten Freundin seiner EX bestraft werden. Ihm wurde scheinbar verziehen. Alle gemeinsame Schuld der EX-Leute wird somit auf die Neue projiziert.

w43
 
  • #25
Bei meinen Eltern gab es auch einmal das Problem, dass ein mit uns verwandtes und ein befreundetes Paar sich nicht ausstehen konnten. Es wurde eben immer nur eines dieser Paare eingeladen - mal die einen und mal die anderen. Mit dem jeweils nicht eingeladenen Paar wurde später noch ein Abend in kleiner Runde verbracht
Genau solche Beispiele kenne ich auch zur Genüge. So etwas kommt eben vor und dafür gibt es probate Lösungen. Ob es nun einfach Aversionen von Paaren sind wie in Deinem Beispiel, ob es Expartner sind oder sich einfach irgendwer zerstritten hat, klar ist, dass ich als Gastgeber darauf Rücksicht nehme, keine Menschen zusammen einzuladen, die sich nicht ausstehen können. Lösungen gibt es mehr als genug, man muss sie nur wollen.

Nehmt Gefühle doch mal endlich ernst und tut sie nicht ab als egal. Diese völlige Beliebigkeit spricht eher für ein Mangel an Gefühlen als für besondere Contenance.
 
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Gast

  • #26
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, einen Freund, der eine Freundin hat, alleine zu einer Feier einzuladen. Das tut man einfach nicht. Wenn es Gäste gibt, die sich nicht vertragen, dann lade ich mal die einen, mal die anderen ein, ganz einfach! Passiert doch immer mal, dass ich mir Gedanken machen muss, wen ich nicht zusammen einladen kann.

Wenn sich zwei frisch getrennt haben, lade ich doch wohl auch nicht beide ein und lasse dem Unheil seinen Lauf, sondern nur einen von beiden. Etwas mehr Gespür würde solche Probleme vermeiden!
 
G

Gast

  • #27
und dann gibt es noch die Möglichkeit, dass man die Neue als Person einfach nicht mag, kommt ja auch oft vor. Die FS muss sich mal fragen, ob es nicht einfach das ist und ob sie nicht durch früheres Verhalten eine Nichteinladung provoziert hat, weil sie sich gegenüber den Freunden ihres Mannes benommen hat , wie ein Elefant im Prozellanladen und sich extrem unbeliebt gemacht hat???

Zumindest haben wir leider so eine Konstellation im Freundeskreis. Die Ex-Frau hat schon längst einen Neuen , ist wieder glücklich, hat ihrem Ex verziehen, beide kommen auch zusammen zu Feiern, ohne Probleme für alle. Aber seine Neue ist furchtbar anstrengend. Nichts passt ihr, sie nörgelt an allem rum, sie langweilt sich ständig, beginnt schon ab 21 Uhr zu nörgeln, dass sie müde ist, dann muss er sie nach Hause bringen. Dabei fühlt sie sich einfach nicht wohl, sie ist aber auch nicht besonders gesellig. Wenn man Spass mit IHM haben will, dann muss er leider alleine kommen. Darum vermeiden mittlerweile alle, sie mit einzuladen. Er kommt dann nicht immer, aber bei den seltenen Treffen, die wir haben, wollen wir uns diese nicht von der Neuen vermiesen lassen. Es gibt ja manchmal Menschen, die schaffen es alle runter zu ziehen.
 
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  • #29
Liebe FS ich habe ein ähnliches Erlebnis gehabt.
Mein Ex Partner hatte mal was in der Stadt zu erledigen,er hatte kein Auto.
Wir hatten einen langen Fußweg und auf dem Rückweg informierte er mich das ich allein zurück müsste. Seine ehemalige Nachbarin würde mit ihm in den Baumarkt fahren, er bräuchte was
und sie hätte ein Auto. Diese Nachbarin war mit seiner Ex - Frau befreundet und war gegen mich.
Ich war unerwünscht.
Er ließ mich stehen, winkte noch von weitem rüber und ging davon.
Ich lief zurück, sehr enttäuscht und traurig über die Gemeinheit dieser Frau und die Charakterlosigkeit meines Freundes. Obwohl ich immer wieder neue Geduld zeigte wurde sein Verhalten noch liebloser. Ich verstehe Dich. Wer nicht zu seinem Partner steht, liebt ihn nicht und sucht nur feige seine Vorteile. Das wird so bleiben.
 
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Gast

  • #30
Meiner Erfahrung nach stecken hinter so krassen Ablehnungen und Ausladungen innerhalb des Freundeskreises fast immer Fremdgehen, Ausspannen oder dergleichen als Ursache! Einfach nur jemanden "nicht mögen" ist zwar völlig legitim, zieht aber selten solche Konsequenzen wie Nichteinladung nach sich - da ist meistens mehr dahinter, manchmal weiß man als außenstehender Dritter auch gar nicht, dass es da mal was gab!

Du, FS, hast einer anderen Frau wohl den Mann ausgespannt. Wenn diese Frau auch noch die Freundin der Gastgeberin war, wundert es mich überhaupt nicht, dass du dort nicht eingeladen wirst! Und ich muss sagen, dass ich das sogar nachvollziehbar und richtig finde!
Mir ist auch schon der Mann ausgespannt worden, und ich fand es selbstverständlich richtig, dass meine nahestehenden Freunde die Ausspannerin nicht zu Partys einluden, wo ich auch war. Der Mann war ein wirklich enger, langjähriger Freund von einigen - der wurde selbstverständlich weiterhin eingeladen.

Ich habe es aber leider auch schon erleben müssen, dass ein Partner mit einer Frau aus dem ferneren Freundeskreis fremdgegangen ist. Ich habe ihm verziehen. Später sollte mir dann zugemutet werden, zu einer Feier eines gemeinsamen Freundes zu gehen, zu der diese Frau ebenfalls eingeladen war. Da hätte ich erwartet, dass mein Partner mir zuliebe ebenfalls auf diese Feier verzichtet. Leider wurde mir aber stattdessen vorgeworfen, ich wäre "unsouverän", weil ich wegen dieser Frau nicht auf die Feier wollte, und er ging allein zu der Feier. Welch eine Demütigung nochmal im Nachhinein!
Da hätte ich mir auch gewünscht, dass der Gastgeber diese andere Frau einfach nicht eingeladen hätte, aus Rücksichtnahme auf mich, zumal er mir viel näher stand als dieser Frau.

Viele Gastgeber wollen sich nämlich, nach eigenen Aussagen, diesen "Stress" nicht antun, bei ihren Einladungen auch noch auf die Animositäten der einzelnen Freunde untereinander Rücksicht nehmen zu müssen. Von daher finde ich den "Freundeskreis" der FS richtig gut - der bezieht wenigstens Stellung und schützt diejenigen, denen offenbar Unrecht getan worden ist!

w45