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  • #92
Naja
Beispiel: unser 3. Hund im Rudel (vor 2 Jahren zusammen vom Tierschutz aufgenommen) ist eher schwierig (im Vergleich zu den anderen beiden).
Erfordert viel Aufmerksamkeit, Geduld u d Training.
Nach den ersten 5 Monaten sagte er "das habe ich mir schon anders vorgestellt. Wenn es nicht besser wird müssen wir ihn (den hund) halt wieder weg geben "
Was ist wenn das Kind ein schrei-kind ist? Wenn es autistisch ist? Wenn es ADHS hat?
Bedingungslos lieben - kontra Erwartungen
Freude, Ärger, Wut Enttäuschung...liegt alles dicht beeinander.. sollte sich auch nicht ausschließen..
Naja, für die meisten macht ein Kind oder ein Hund dann doch nochmal einen relevanten Unterschied...
Naja. Erwartungen in dem Sinn, dass alles gut und schön wird.
Schließt ein: Frustrationstoleranz wenn es mal nicht so läuft wie erwünscht
Ach so, danke, verstehe.
 
  • #94
Vielleicht hat in diese Einstellung von dir ihn auch dazu gebracht, das Kinder-Thema MIT DIR nicht zu forcieren.


-》das weiß man nicht...
Letzten Endes gut doch:in einer Beziehung sollte man doch offen gerade über essentielle Thermen
REDEN und sich nicht ausschweigen.
Das hat er, wenn der Gedanke schon lange so ein Trema da war, nicht getan.
Und das ist doch in jeder Hinsicht traurig.
 
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  • #95
👍 so wird es sein. .nur wenn man die ganze zeit vorher (3 tage vorher noch!) Gesagt bekommt "ich hab so ein glück dass ich dich hab" "2022 word unser jahr" "ich hab es uns schön ge(gekocht, Blumen..)" ...Herzen per WhatsApp etc... ist es schwer was zu übersehen...
Hier überlege ich mir, ob der nicht irgendwie gestört ist. Und zwar ordentlich. Das ist kein gesundes Verhalten und auch keine gesunde Beziehungskultur. Entweder, er ist ein Betrüger oder ein Gestörter. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
  • #96
Natürlich ist Kind und Hund unterschied...es zeigt sich aber im Alltag wie jemand mit schwierigen Situationen umgehen kann.
Der Vergleich von Kind und Hund zeigt eben genau das nicht!!
Auch wenn jemand seinen Job wechselt oder seinen Partner verlässt, kann man daraus nicht per se ablesen "wie jemand mit schwierigen Situationen umgeht".

Ist aber auch egal und ganz schön weit weg vom eigentlichen Thema.
Ich wäre an deiner Stelle auch voll geschockt und wünsch dir, dass du es bald überwinden kannst.
 
  • #97
Der Vergleich von Kind und Hund zeigt eben genau das nicht!!
Auch wenn jemand seinen Job wechselt oder seinen Partner verlässt, kann man daraus nicht per se ablesen "wie jemand mit schwierigen Situationen umgeht".

Ist aber auch egal und ganz schön weit weg vom eigentlichen Thema.
Ich wäre an deiner Stelle auch voll geschockt und wünsch dir, dass du es bald überwinden kannst.

Auch wenn jemand seinen Job wechselt oder seinen Partner verlässt, kann man daraus nicht per se ablesen "wie jemand mit schwierigen Situationen umgeht".
Per se sicher nicht, das ist richtig.
Aber ein wenig.
In der Hinsicht (hund=tier=Lebewesen)wie man sich anspricht, wie man gemeinsam danit umgeht (konsequent- nicht konsequent)und auch wie man selber handelt...(Motivation, Ausdauer, Geduld)
 
  • #99
Aber ein wenig.
In der Hinsicht (hund=tier=Lebewesen)wie man sich anspricht, wie man gemeinsam danit umgeht (konsequent- nicht konsequent)und auch wie man selber handelt...(Motivation, Ausdauer, Geduld)
Nein, auch nicht ein wenig.
Menschen können in verschiedenen Bereichen völlig verschiedene Konsequenz-Level erreichen.
Natürlich gibt es generell ausdauerndere und geduldigere Menschen, aber wenn dein Ex hier Defizite gehabt hätte, hättest du sie schon längst erkannt.
Ich glaube einfach, es bringt nichts, ihn sich im Nachhinein irgendwie schlechter reden zu wollen.
Weil er so schlecht nicht war, gerade deswegen, darfst du traurig sein. Und weil er mit dir nicht geredet hat auch wütend! Dein Gefühl ist nämlich "richtig". Aus guten Gründen bist du eben nicht erleichtert, dass ein Idiot weg ist.
Leider wird es nicht ohne trauerphase abgehen. Es hilft nur, sie zuzulassen. Einmal darin ab und dann wieder aufzutauchen. Sich dagegen zu sträuben verlängert alles nur.
Viel Glück!
 
  • #102
Ich komme mal wieder auf's Thema zurück...

Nach dem ersten Versuch sagte mein Mann plötzlich er schafft das nicht...er der kindergedanke ist nei ihm jetzt aber da...er glaubt nicht daran dass es bei uns noch klappt.

Auch wenn es politisch unkorrekt ist, so finde ich das Verhalten gar nicht ungewöhnlich und auch nicht verwerflich!

Im Grunde genommen ist es einfach das inverse Verhalten zu der Zeit als sie 20 und er 17 war! (um exakt diese Alterskonstellation handelt es sich ja!) Bis ein Mann ungefähr 20 ist sind es die Frauen, die einen jüngeren Mann ablehnen, weil sie eben instinktiv im Hinterkopf haben, dass so ein Mann zu jung dafür wäre, eine Frau mit einem möglichen Kind zu versorgen! Und ab 40 ist es eben genau umgekehrt!

Die statistische Durchschnittsfrau des Mannes der FS ist 36 oder 37 und das sind eben, im Bezug auf einen Kinderwunsch, Welten zu 44! Um eine Frau eines jüngeren Alters zu erreichen muss ein Mann nicht mal etwas besonderes sein, oder können; es reicht, wenn er Durchschnitt ist!

Ich verstehe nicht, warum die FS es, mit einem Partner mit Kinderwunsch, auf die Fertilitätsgrenze hat zulaufen lassen?

Ich verstehe auch nicht, warum die ForistInnen, die sonst immer ganz schnell Frauen Ende 30, mit Kinderwunsch und Männern die sich nicht zur Vaterschaft entschließen können, raten sich zu trennen, nun hier den Mann verurteilen?

V.m52
 
  • #103
Ich komme mal wieder auf's Thema zurück...




Auch wenn es politisch unkorrekt ist, so finde ich das Verhalten gar nicht ungewöhnlich und auch nicht verwerflich!

Im Grunde genommen ist es einfach das inverse Verhalten zu der Zeit als sie 20 und er 17 war! (um exakt diese Alterskonstellation handelt es sich ja!) Bis ein Mann ungefähr 20 ist sind es die Frauen, die einen jüngeren Mann ablehnen, weil sie eben instinktiv im Hinterkopf haben, dass so ein Mann zu jung dafür wäre, eine Frau mit einem möglichen Kind zu versorgen! Und ab 40 ist es eben genau umgekehrt!

Die statistische Durchschnittsfrau des Mannes der FS ist 36 oder 37 und das sind eben, im Bezug auf einen Kinderwunsch, Welten zu 44! Um eine Frau eines jüngeren Alters zu erreichen muss ein Mann nicht mal etwas besonderes sein, oder können; es reicht, wenn er Durchschnitt ist!

Ich verstehe nicht, warum die FS es, mit einem Partner mit Kinderwunsch, auf die Fertilitätsgrenze hat zulaufen lassen?

Ich verstehe auch nicht, warum die ForistInnen, die sonst immer ganz schnell Frauen Ende 30, mit Kinderwunsch und Männern die sich nicht zur Vaterschaft entschließen können, raten sich zu trennen, nun hier den Mann verurteilen?

V.m52
Also ganz so "einfach" sehe ich das nicht.

Man kannte sich vorher, wurde ein Paar, entschloss sich zu heiraten (das ist immer hin ein Versprechen was man abgibt!) Und man wusste auch worauf man sich einlässt.
Sowohl vom Alter als auch von der Einstellung her.
Man hätte den Weg auch gemeinsam weiter gehen können (kiwu klinik) ...

Aber man macht es sich einfach "oh passt mir jetzt nicht mehr . Doof aber Pech " so funktioniert die heutige wegwerf Gesellschaft.
Da werden keine Versuche und Anstrengengungen unternommen bevor man aufgibt.

Und ich erinnere an die Art WIE das Ende war. (Ps: konkret hat er mir übrigens am Telefon!! Gesagt dass er sich trennen will. Auf meine Nachfrage was denn hier los ist..).
Also bitte....
Was sind das denn für Werte?
 
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  • #104
Mal ab davon vertraut man ja darauf, dass das was sein Partner einem sagt "egal was ist: DU bist mir das wichtigste " auch Bestand hat und so gemeint ist...

Tja: ich wurde eines besseren belehrt!
 
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  • #105
Bei all dem wird übrigens vergessen dass auch beim Mann ab 40 Risiken begünstigt werden können, selbst wenn er lange zeugungsfähig ist...Zunahme Risiken für die Frau, Zunahme Risiken und Fehlentwicklungen beim Kind...
Nur mal nebenbei bemerkt...
 
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  • #106
Ach was, es sind nach über hundert Beiträgen endlich mal erfrischend neue Gedanken.

So richtig die Schuld am Scheitern möchte ich keinen geben. BEIDE haben ein sehr wichtiges Thema einfach zu spät mit der angemessenen Tiefe besprochen. Und daher sehr spät gemerkt, dass es tatsächlich "nicht passt". Ein sehr ausgeprägter Kinderwunsch und eine 44jährige Frau sind zwar nicht absolut unvereinbar aber realistischer Weise so wie die Nadel im Heuhaufen.

Trotzdem tut die FS mir leid, denn er hat ihr einen Schock versetzt.
An der Kinderfrage zu scheitern ist gerade kein Zeichen von schlechter partnerwahl, sondern mehr Pech, finde ich. Denn natürlich hättest du einfach auch schon längst ein oder mehrere Kinder haben können, ist ja eben auch zufallsabhängig.
 
  • #107
Schlecht reden nicht...aber Erkenntnisse gewinnen...auch darüber was man (ich) lange nicht wahrhaben wollte
Reflektiere, gehe ich dich und spüre dich, lerne daraus, Werde dir bewusst über Dinge, die dir zuvor nicht bewusst waren, das ist Persönlichkeitsentwicklung! Frage dich? Wann erreiche ich endlich Selbstliebe und Selbstakzeptanz? Werde DU! Die ganzen Provbleme werden nicht im Zeitfenster wahrgenommen bzw wollten nicht wahrgenommen werden, die Illusion, die Vernebelung, die Navität,, mangelnde "S Werte plus" haben das bewusste Sehen nicht zugelassen! Was macht dein einmaliges Wesen aus? Durch was unterscheidest du dich von anderen? Was ist deine Persönlichkeit, was ist deine Identität, was macht dich Besonders usw.usf.
 
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  • #108
Die statistische Durchschnittsfrau des Mannes der FS ist 36 oder 37 und das sind eben, im Bezug auf einen Kinderwunsch, Welten zu 44!
Ja, Tatsache.
Um eine Frau eines jüngeren Alters zu erreichen muss ein Mann nicht mal etwas besonderes sein, oder können; es reicht, wenn er Durchschnitt ist!
Eben, 2-3 Jahre jünger ist nothing special und wenn er 40 ist und die Frau 36-37, vllt auch 35, sind die Chancen auf eine Schwangerschaft viel höher.
Ich verstehe nicht, warum die FS es, mit einem Partner mit Kinderwunsch, auf die Fertilitätsgrenze hat zulaufen lassen?
Weil sie es nicht wollte! Schlicht und einfach.
Ich verstehe auch nicht, warum die ForistInnen, die sonst immer ganz schnell Frauen Ende 30, mit Kinderwunsch und Männern die sich nicht zur Vaterschaft entschließen können, raten sich zu trennen...
Ja, aus Solidarität. Aber so ganz authentisch und ehrlich ist das nicht. Gebe ich dir Recht.
 
  • #109
Ich verstehe nicht, warum die FS es, mit einem Partner mit Kinderwunsch, auf die Fertilitätsgrenze hat zulaufen lassen?
Weil sie es nicht wollte! Schlicht und einfach


Ja...wir BEIDE wollten es bisher nicht explizit. Daher.
Und auch ER hat nie einen konkreten kiwu geäußert.
Ich erwähnte bereits dass er sogar sagte..."nein, da bist du mir wichtiger und deine Gesundheit (...) als wenn ich dir/uns zumuten würde ständig nachts aufzustehen" etc etc

Da vertraut man drauf, dass das so und auch ernst gemeint ist.
 
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  • #110
Natürlich ist Kind und Hund unterschied...es zeigt sich aber im Alltag wie jemand mit schwierigen Situationen umgehen kann.
Nicht unbedingt. Die Partnerin müsste auch in der Lage sein, das in längerer Beziehungsdauer einschätzen zu können…
Und auch ER hat nie einen konkreten kiwu geäußert.
Es gibt eben nicht nur Frauen, sondern auch Männer, die dann kurz vor Toresschluss ihre Meinung ändern. Letztlich werdet ihr wohl beide so glücklicher sein.
 
  • #111
Ich denke die Meinungen sind vielfältig und individuell, wie sich hier in den Beiträgen auch abze:

Sucht man vorrangig eine harmonische Partnerschaft bzw. Verliebt sein

Oder ist ein kind das Ziel Nr 1 (was harmonische Partner schaft nicht ausschließen soll)
Welche Wünsche und Motive stehen hinter dem kinderwunsch? Erfüllung und Erweiterung der Partnerschaft? Sich selbst verwirklichen?

Ich persönlich möchte um meiner selbst willen "ausgewählt " und geliebt werden und nicht ausgesucht werden ob ich eine potentielle Mutter bin oder nicht....

Wie gesagt: 1000 Menschen 1000 Meinungen.
Aber konkret auf das Thema bezogen liegt hier für mich der Knack punkt: ich fühle mich nicht mehr um meiner selbst willen geliebt (was mir jahrelang aber immer im höchsten masse beschworen wurde)sondern plötzlich nur noch wenn ich den Wunsch und das Bedürfnis meines partners erfüllen kann.
Darin liegt die größte Verletzung. Und liebe männliche FS: Ja!!Das macht was mit einem. Nicht nur als Partnerin, sondern vorallem als Frau.
Ob man nun selber einen expliziten kiwu hatte oder nicht.
Es reduziert dich plötzlich auf allein diese Funktion.
Und das Verhalten des Partners (mehrfach beschrieben, plötzlich weg) unterstreicht dieses ganze nochmal so richtig "schön" nach dem Motto "nö, passt nicht mehr, mir egal was war, was ist, wie es die geht: ich denk an mich"
Bähhm.
 
  • #112
Und auch ER hat nie einen konkreten kiwu geäußert.
Er war zu dir nicht ehrlich, nicht aufrichtig, nicht authentisch, er wusste schon lange zuvor, dass er von dir gehen wird, irgendwann ohne Kind, er hat ledIglich im EIGENEGO mit deinen Gefühlen gespielt!
Da vertraut man drauf, dass das so und auch ernst gemeint ist.
Um vertrauen zu können, muss man genau den Charakter studieren und erkennen und ebenso die Werte, die gelebt werden, inklusiv vergangenes Leben, Herkunft der Familie und vergangene Beziehungen, wie wurden diese beendet?
Die Partnerin müsste auch in der Lage sein, das in längerer Beziehungsdauer einschätzen zu können…
Einschätzen geht nur über den Charakter und über gelebte Werte, da muss man schon genau hinsehen, bei einseitiger Liebe, ist das schon nicht mehr möglich!
Es gibt eben nicht nur Frauen, sondern auch Männer, die dann kurz vor Toresschluss ihre Meinung ändern.
Glaub ich nicht!
Sucht man vorrangig eine harmonische Partnerschaft bzw. Verliebt
Das sollte beidseitig so sein, bei dir war das einseitig!
Welche Wünsche und Motive stehen hinter dem kinderwunsch? Erfüllung und Erweiterung der Partnerschaft? Sich selbst verwirklichen?
Ein Kind sollte ausschließlich die Erweiterung einer Liebesbeziehung sein, nicht anders! Leider ist das oft nicht so!
Ich persönlich möchte um meiner selbst willen "ausgewählt " und geliebt werden und nicht ausgesucht werden ob ich eine potentielle Mutter bin oder nicht....
Eine sehr gesunde Einstellung, leider auch nicht oft anzutreffen!
Aber konkret auf das Thema bezogen liegt hier für mich der Knack punkt!
Worte können nur leere Hülsen sein, nur Lippenbekenntnisse sein, leider glauben so viele Frauen nur den Worten, statt den Taten! Die Wirkung bleibt nicht aus!
Baue und stelle dein Leben auf die eigenen Säulen, auf auf das eigene, selbst gebaute, stabile Fundament, dann kann dir niemand mehr was anhaben in der Zukunft!
Ob man nun selber einen expliziten kiwu hatte oder nicht.
In deinem Fall kann ich nur sagen, sei froh und glücklich, dass du kein Kind mit ihm hast!
Und das Verhalten des Partners (mehrfach beschrieben, plötzlich weg)
Das ist sein echter und wahrer Charakter, den du bis zum Verlassen nicht erkannt hast, jetzt kennst du ihn, sei froh und glücklich darüber, ihn überhaupt erkannt zu haben!
 
  • #113
Aber konkret auf das Thema bezogen liegt hier für mich der Knack punkt: ich fühle mich nicht mehr um meiner selbst willen geliebt (was mir jahrelang aber immer im höchsten masse beschworen wurde)sondern plötzlich nur noch wenn ich den Wunsch und das Bedürfnis meines partners erfüllen kann.
Darin liegt die größte Verletzung.
Sehr gut beschrieben. Das glaube ich sofort.
Und liebe männliche FS: Ja!!Das macht was mit einem. Nicht nur als Partnerin, sondern vorallem als Frau.
Vielleicht weil ich männlich bin, aber das versteh ich nicht wirklich.
Das Frau-Sein ist fürs Kinderkriegen wichtig, in dem Fall für ihn und weniger für dich. Warum übernimmst du SEINE Wertigkeiten?
Oder sind es doch nicht seine alleine?
Ein Kind sollte ausschließlich die Erweiterung einer Liebesbeziehung sein, nicht anders!
Nein. Ein Kind sollte haben, wer selber gerne eine Elternrolle (Mutter oder Vater) ausfüllen möchte.
Als Krönchen für eine Liebesbeziehung sollte man ein Kind nicht missbrauchen.
 
  • #114
Sucht man vorrangig eine harmonische Partnerschaft bzw. Verliebt sein
Das wünschen sich viele, ja.
Welche Wünsche und Motive stehen hinter dem kinderwunsch?
Der Wunsch Vater/Mutter zu werden, der Wunsch es zu erleben, wie ein Kind aufwächst, sein erstes Wort sagt, die Welt entdeckt... Für viele Menschen ist das auch eine Art der Erfüllung im Leben. Dass du nie einen KiWu hattest ist doch okay, das ist in Ordnung. Aber sehr viele Frauen und Männer haben eben diesen.
Ich persönlich möchte um meiner selbst willen "ausgewählt " und geliebt werden und nicht ausgesucht werden ob ich eine potentielle Mutter bin oder nicht....
Absolut legitim.
Dass du verletzt bist, hat doch jede(r) im Thread verstanden.
Und liebe männliche FS: Ja!!Das macht was mit einem. Nicht nur als Partnerin, sondern vorallem als Frau.
Ich bin weiblich aber verstehe deine Gefühle sehr gut. Ich verstehe aber auch den Mann irgendwie. Jeder hat nur ein Leben!
Ob man nun selber einen expliziten kiwu hatte oder nicht.
In deinem Fall musst du ehrlich sein und wenigstens zugeben dass du nie einen hattest.
Und das Verhalten des Partners (mehrfach beschrieben, plötzlich weg) unterstreicht dieses ganze nochmal so richtig "schön" nach dem Motto "nö, passt nicht mehr, mir egal was war, was ist, wie es die geht: ich denk an mich"
Bähhm.
Ja, das ist verletzend und du kannst ruhig wütend sein. Aber letztendlich war ihm SEIN KiWu wichtiger als eure Beziehung. Vielleicht hat ja auch sonst was nicht gepasst. Du weißt doch die Statistik wie viele sich scheiden lassen...
 
  • #115
Ja...wir BEIDE wollten es bisher nicht explizit. Daher.
Na ja, du kannst doch nur für dich reden, come on. Und was heißt explizit? Er wäre als einem Kind nicht abgeneigt aber da du nicht wolltest lief es einfach weiter ...
Ich erwähnte bereits dass er sogar sagte..."nein, da bist du mir wichtiger und deine Gesundheit (...) als wenn ich dir/uns zumuten würde ständig nachts aufzustehen" etc etc
Dass er Mal sowas geäußert hat, heißt noch lange nicht, er hatte keinen Kinderwunsch. Und wenn du erwidert hättest und gesagt hättest, dass es dir Nichts ausmachen würde?
Da vertraut man drauf, dass das so und auch ernst gemeint ist.
Ja da war deine Kalkulation falsch. Im Übrigen machen das sehr oft Männer umgekehrt. Die Frau hat einen KiWu und wird irgendwie vertröstet.. wenn sie nicht drängt oder konkreter wird, wird es sehr oft einfach zu spät.
 
  • #116
Wenn der Wunsch lange bei ihm SO ausgeprägt war hätte er es im eigenen Interesse ansprechen und das Gespräch suchen müssen.
Stattdessen mich mit Liebesbekundigungen überschüttet dass ich "ach so das wichtigste bin und er so ein glück mit mir hat" um dann auf einen finalen Schlag mit allem rauskommen zeugt eben auch nicht von authentischen Verhalten
Und da kann man nur spekulieren lang diesen Wunsch so extrem aufgekommen ist

Keine gute Kommunikationskultur alles zu verschweigen und mit sich auszutauschen. Und unfair noch dazu wenn man den anderen im glauben lässt alles wäre ok.
 
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  • #117
Zumal ich persönlich ein Mensch bin der immer alles sofort "raushaut" was mich ärgert, freut oder bewegt...ich hinterfragen auch viel und bin ein offener Mensch.
Und wenn er sich da nicht traut ein so wichtiges Thema zu benennen...WAS soll ich da machen?
Dann müsste ich immer wieder fragen: wie denkst du WIRKLICH darüber? Sagst du das nur mir zuliebe oder wie ist deine Meinung?🤷‍♀️🤷‍♀️
Hätte-würde-könnte-Sollte...🤷‍♀️🤷‍♀️🙈
 
  • #118
Zumal ich persönlich ein Mensch bin der immer alles sofort "raushaut" was mich ärgert, freut oder bewegt...ich hinterfragen auch viel und bin ein offener Mensch.
Und wenn er sich da nicht traut ein so wichtiges Thema zu benennen...WAS soll ich da machen?
Dann müsste ich immer wieder fragen: wie denkst du WIRKLICH darüber? Sagst du das nur mir zuliebe oder wie ist deine Meinung?🤷‍♀️🤷‍♀️
Hätte-würde-könnte-Sollte...🤷‍♀️🤷‍♀️🙈
Ja jetzt ist es schon vorbei und egal. Jetzt gilt es erstmal verarbeiten und dann nach vorne schauen! 🌹
W, 36
 
  • #119
Nein. Ein Kind sollte haben, wer selber gerne eine
Da gehen, wie so oft unsere Meinungen wieder extrem auseinander, weil sie überwiegend einseitig im negativen EIGENEGO ausgeführt werden!
Als Krönchen für eine Liebesbeziehung sollte man ein Kind nicht missbrauchen
Das ist ja gerade die Ursache aller Probleme, weil so oft Kinder nicht über beidseitige echte und wahre Liebe entstehen!
Alles was über beidseitige echte und wshre Liebe geschieht, kann niemals missbraucht werden!
Ich verstehe aber auch den Mann irgendwie. Jeder hat nur ein Leben!
Nein solche Männer mit solchem Charakter, kann niemand verstehen, der selbst einen guten, edlen Charakter hat!
Aber letztendlich war ihm SEIN KiWu wichtiger als eure Beziehung.
Kann ich aufgrund seines brutalen Verhaltens nicht glauben! Es sind andere Gründe, dieser ist nur vorgeschoben, um so abzulenken und sich schnell zu lösen und sich vom Acker zu machen!
 
  • #120
Man hätte den Weg auch gemeinsam weiter gehen können (kiwu klinik)

Vielleicht ist dein (Ex)Mann auch nur viel besser informiert als du?!?!

Ich bin noch im (Zweit)Studium und habe auch nicht vor irgendwann Gyn. oder Reproduktionsmedizin zu machen, aber ich kann dir folgendes sagen:

- Auch wenn die Medien (durch Prommi-Frauen) das anders darstellen, aber mit 44 ist es EXTREM selten, dass es noch auf natürlichem Wege funktioniert!

- Bei dem, was in Deutschland erlaubt ist (z.B. Eizellspende NICHT!) haben manche IVF Schwerpunktpraxen ganze Jahrgänge, in denen keine einzige Lebendgeburt bei einer Patientin über 43 zu verzeichnen ist! Schwanger zu werden reicht ja nicht und Aborte sind, in dem Alter, leider sehr häufig! (mit den eigenen "alten" Eizellen)

- Auch wenn die bunten Webseiten das anders darstellen, aber der Markt der KiWu Praxen/Kliniken im Ausland (wo Eizellspende erlaubt ist) ist gerade extrem angespannt! Die Ukraine und Russland fallen, aus bekannten Gründen, derzeit fast vollständig aus. (außer man möchte mit dem Gegenwert von z.B. 20.000 Euro, in Rubel, als Bargeld durch Russland reisen und hat kein Problem damit, wenn man die Mobiltelefone durchsucht bekommt, etc...)
Viele der bisherigen PatientInnen dieser Ost-Locations versuchen es daher im Moment z.B. in Spanien, oder Skandinavien. Diese sind dadurch total überlaufen!

- Auch wenn es anders dargestellt wird, so ist es in Spanien z.B. für große helle/blonde Paare schwierig Eizellen eines plausiblen Phenotyps zu finden.

- Skandinavien ist nicht nur überlaufen, sondern z.B. Dänemark hat zudem (nach VEJ nr 9351 af 26/05/2015) eine Altersgrenze von 46! Da müsstest du richtig Gas geben, denn es klappt meist erst beim X-ten Mal!

Dazu kommt, dass all diese "Hilfen" eine enorme Anstrengung und gesundheitliche Belastung sind! Die Paare und insbesondere die Frauen müssen, um Erfolg zu haben, extrem leidensfähig sein! Frauen, die davor im "mal gucken was passiert" Modus waren, gehören nachmeiner Erfahrung am Ende NICHT zu denen, die die "baby take home" Rate positiv beeinflussen!

Vermutlich ist deinem (Ex)Mann auch klar geworden, dass das mit einer "Mitmacherin", in deinem Alter, nicht erfolgversprechend ist!

V.m52
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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